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Start > > -> Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 16.08.2014, 04:55   #51
Frank71
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Frank71 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

@Neudenkender...

Zitat:
Im Übrigen kann das ZAF-Geschmeiß dem Amt zu meiner Bewerbung melden, was es will - das Amt müsste am Ende seine Sanktion gerichtsfest machen können; und das haben sie bei mir noch nicht geschafft. Du musst das nur zwei, drei Mal konsequent durchziehen - und dann ist auch diesbezüglich wahrscheinlich Ruhe im Karton. Wobei es regionale Unterschiede geben mag, die man eben anfangs ausloten sollte.
Hattest du denn schon mal irgendwelche Rückmeldungen seitens der ZAF,die nicht der Tatsache entsprachen,die du entkräften mußtest gegenüber dem JC ?
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Alt 16.08.2014, 05:20   #52
dagobert1
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von BurnItDown Beitrag anzeigen
PS Da man bei Erfolg eh bis zur Eiszeit auf eine Antwort warten kann würde ich mal gerne wissen ob es da Fristen oder so gibt nach der ich mir sicher sein kann das die Sache erledigt ist.
Steht im SGB2 :
Zitat:
§ 31b Beginn und Dauer der Minderung
(1) [...]Die Feststellung der Minderung ist nur innerhalb von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt der Pflichtverletzung zulässig.
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Alt 16.08.2014, 08:49   #53
P123
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Bobelche07 Beitrag anzeigen
Verstehs einfach nicht,,, hab mich bisher "immer" so auf VV Beworben, nie hat sich da einer beschwert.
Du hattest Dir doch die Antwort schon gegeben: SB ist sanktionsgeil und zieht ohne Sinn und ein Minimum an Verstand irgendwas an den Haaren herbei. Schon im ersten Anschreiben wird er deutlich. Da erklärt er doch, daß es ihm völlig egal ist, ob die Nichteinstellung personen- (bspw. gesundheitliche Gründe, mangelnde Fachkenntnisse) oder verhaltensbedingt waren.

Ich vermute dagegen, daß die Nichteinstellung darauf zurückzuführen ist, daß die Leihklitsche gar keinen Auftrag hat. Das Gegenteil zu behaupten, ist den SBchens bundesweit vorgeschrieben.
Obwohl ein recht aktiver Mensch nicht zu Unrecht in seinem Profil stehen hat "Wer redet oder telefoniert, der verliert" ist das ein Punkt, den ich vor der Bewerbung meist telefonisch abkläre. Oft kommt dann schon die Aussage, daß man nur diese eine, meist (gelinde gesagt) nicht total unpassende Stelle in petto hat. So nach dem Motto: "Sie suchen einen Lokführer, ich habe aber einen Kranführerschein. Haben sie auch was in der Richtung? Da das dann meistens verneint wird, ist klar, daß der Laden nichts hat, auf das ich mich bewerben könnte. Sobald sich das mal ändern sollte, wird man das ja dann in der Jokebörse sehen.

Man könnte sich in solchen Fällen sogar überlegen, in die Rückmeldung des Vorschlagsformulars zu schreiben:

"Der Vermittlungsvorschlag beruht auf einer Verletzung der Nutzungsbedingungen der Jobbörse (Anm.: das Ding ist gerade planmäßig offline, den Punkt müssen wir also später raussuchen) durch den Anzeigenden. Nach dessen Aussage ist keine einschlägige Vakanz abzusehen, die Anzeige erfolgte demnach lediglich zu Werbezwecken."

Freilich wird ein SB auch nach dieser Formulierung behaupten wollen, es hätte sich tatsächlich um einen Arbeitgeber gehandelt. Schließlich machen die sich oft gar nicht die Mühe, bei den Verfassern der Stellenanzeigen anzurufen, sondern erfinden einfach irgendwas, was diese erklärt haben sollen. Wenn Ihr nichts weiter gemacht habt, als diese Bewerbungsschreiben hinzuschicken, dann käme in Eurem Fall auch noch eine Strafanzeige gegen die Leihklitsche wegen Verleumdung und übler Nachrede in Betracht. Der SB hat Euch ja schriftlich bestätigt, daß die über Euch hergezogen sind. Soll sich doch die Leihklitsche verteidigen und die Lügen des SB's richtigstellen.

Zitat von Bobelche07 Beitrag anzeigen
Ist das so hier ok? Ich glaub ja eher das da doch ne Kopie meiner Bewerbung in den Akten auftauchen wird.
Muss er sich hier nicht ans Verwaltungsrecht halten?
Er muß einmal am Tag auf's Klo gehen und ab und zu etwas essen, sonst nichts. Für die JC existieren Gesetze nur, soweit sie selber daraus Honig saugen können. Der Mann ist schlichtweg zu faul, für die beantragte Akteneinsicht eine aus seiner Sicht einsichtsfähige Akte anzulegen.
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Alt 16.08.2014, 10:56   #54
gila
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von BurnItDown Beitrag anzeigen
Zu dem Text von gila möchte ich nur mal anmerken das man dies auf das Verhalten seines SB abstimmen sollte, einige Punkte wie die Beschwerde an die Teamleitung usw. sind schon dicke Geschütze und man sollte so was nur dann auffahren wenn es dem Verhalten des SB entspricht.

.
Da hast du natürlich Recht - ich hatte das in den Text eingeflochten, da der TE schon selbst von einer Beschwerde sprach. So schlägt man 2 Fliegen mit 1 Klappe: den Text an den SB in Kopie an TL oder Geschäftsführung - dann kann man weite Ausführung kurz halten und lediglich schreiben: Ich übersende Ihnen den letzten Schriftverkehr mit Ihrem Mitarbeiter, Herrn XX. Der Vorgang gibt Anlass zur BESCHWERDE - daher ersuche ich Sie, im Rahmen der Dienstaufsicht/Fachaufsicht meinem berechtigten Anliegen nachzugehen.

Und auch immer mein Satz unter dem Text: Natürlich musst DU wissen, ob du ein wie auch immer geartetes "Echo" auf so eine Antwort verträgst - mir erscheint es aus gemachten Erfahrungen der einzige Weg, hier mal "Tacheles" zu sprechen.
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Alt 16.08.2014, 11:59   #55
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zur Information (Stand 16.08.2014, 11:00 Uhr):

Zitat:
Spezifische Regelungen zur Nutzung der JOBBÖRSE und des Veranstaltungsportals

§ 7 Spezifika zur Registrierung und Nutzung

(1) Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit ist ein internetgestütztes Vermittlungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit, welches Arbeitgebern, Anbieter selbständiger Tätigkeiten, privaten Arbeitsvermittlern, Arbeitsuchenden und Ausbildungsuchenden ermöglicht, Stellenangebote sowie Angebote zur Aufnahme einer Ausbildung, eines Praktikums, einer Traineetätigkeit oder einer selbständigen Tätigkeit sowie Bewerberangebote einzusehen bzw. eigene Angebote einzustellen. Zur Vereinfachung der Einstiegsebene in das Portal wurde eine Einteilung in die Kategorien „Helfer“, „Fachkraft“ und „Führungskraft“ vorgenommen, die zu einer besseren Navigierbarkeit im Portal beiträgt. Angebote dürfen nicht gelöscht und gleich wieder neu eingestellt werden. Eine tägliche Aktualisierung der Angebote ohne inhaltliche Änderung ist nicht gestattet. Sofern sich inhaltliche Änderungen ergeben, sind diese im bestehenden Angebot zu aktualisieren.

(2) Aktivitäten, die nicht dem vorgesehenen Nutzen des Portals dienen und zu einer hohen Belastung der Infrastruktur führen können, sind zu unterlassen. Es ist nicht zulässig, Robots, Webspider oder ähnliche Technologien einzusetzen und so Inhalte des Portals zum Zweck der Datensammlung und -auswertung auszulesen. Ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ist es nicht gestattet, auf das Portal mittels Hyperlinks oder Framed Links zu verweisen. Des Weiteren ist es nicht zulässig zu versuchen, die Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen oder zu durchbrechen, zum Beispiel durch Scans oder Tests zu Passwörtern von Benutzerkonten. Bei Zuwiderhandlungen nach § 7 Abs. 2 behält sich die Bundesagentur für Arbeit vor, den Verursacher zu ermitteln und dessen Zugang zum Portal zu sperren sowie eventuelle zum Verstoß verwendete Benutzerkonten zu löschen. Schwerwiegende Verstöße können zu einer zivil- oder strafrechtlichen Verfolgung führen.

(3) Veranstaltungsanbieter registrieren sich als Arbeitgeber im Portal der Bundesagentur für Arbeit. Demzufolge gelten für Veranstaltungsanbieter alle Regelungen wie für Arbeitgeber im Portal der Bundesagentur für Arbeit.

(4) Arbeitgeber, dazu gehören auch Veranstaltungsanbieter, dürfen sich entsprechend ihrer vorrangig in der JOBBÖRSE genutzten Branche nur einmal im Portal der Bundesagentur für Arbeit registrieren.

(5) Jeder Nutzer, dessen Profil sich nicht in Betreuung durch die Agentur für Arbeit befindet, kann seine Registrierung jederzeit durch Löschung des Benutzerkontos zurücknehmen.

§ 8 Unterstützung des Nutzers

(1) Registrierte Nutzer können beim Einstellen ihrer Angebote und Veranstaltungen im Portal jederzeit die Unterstützung durch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit oder der Träger der Grundsicherung in Anspruch nehmen (betreute Kunden). Bei betreuten Kunden haben die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit oder der Grundsicherungsträger lesende und schreibende Zugriffsrechte auf die Angebote und alle weiteren Daten der Kunden. Bei betreuten Benutzerkonten haben die Kunden eingeschränkte Schreibrechte.

(2) Änderungen an den Angeboten und Daten erfolgen in Absprache mit den betreuten Kunden.

(3) Sämtliche Angebote dürfen von der Bundesagentur für Arbeit zu Vermittlungszwecken verwendet werden. Dies schließt die Weitergabe von bewerberbezogenen Informationen und Kontaktdaten zu Zwecken der Begründung von Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen im Rahmen von Vermittlungsvorschlägen ein.

§ 9 Besonderheiten bei anonym veröffentlichten Angeboten

(1) Wenn ein Bewerberangebot im Portal mit dem Status „anonym veröffentlicht“ eingestellt wird, beachtet die Bundesagentur für Arbeit nach Maßgabe der folgenden Regelungen den Wunsch des Bewerbers nach Wahrung seiner Anonymität.

(2) Der Bewerber kann einer telefonischen Kontaktaufnahme durch einen Arbeitgeber zustimmen, indem er ein entsprechendes Kontrollfeld markiert bzw. – bei von der Bundesagentur für Arbeit betreuten Nutzern – eine Markierung auf Wunsch durch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit erfolgt. Der anonyme Veröffentlichungsstatus des Bewerberangebots im Portal wird davon nicht berührt.

(3) Der an einer Kontaktaufnahme mit dem Bewerber interessierte Arbeitgeber erhält automatisiert vom System eine Servicerufnummer angezeigt, die nur innerhalb einer Zeitspanne von 48 Stunden gültig ist. Bei Anwahl dieser Servicerufnummer wird die telefonische Verbindung zum ausgewählten Bewerber hergestellt. Bei einem Zustandekommen der telefonischen Verbindung zum Bewerber erfolgt keine Rufnummernrückübertragung an den Arbeitgeber. Die Rufnummer des Bewerbers bleibt somit unbekannt. Es ist zu beachten, dass die Übertragung der Rufnummer an den Arbeitgeber erfolgt, wenn der Bewerber ohne Rufnummernunterdrückung am eigenen Telefonapparat den Arbeitgeber aufgrund des vorausgegangenen Anrufs zurück ruft. Bei Anschluss einer Mailbox oder eines Anrufbeantworters wird zur Sicherstellung der eigenen Anonymität empfohlen, die Formulierung eines Ansagetextes auf einer Mailbox oder einem Anrufbeantworter so zu gestalten, dass die Anonymität nicht gegen den erklärten Willen aufgehoben wird.

§ 10 Weitere Besonderheiten bei anonym veröffentlichten Stellenangeboten

(1) Ein als Nutzer des Portals registrierter Arbeitgeber kann bestimmte Einzelheiten eines mit dem Status „anonym veröffentlicht“ im Portal eingestellten Bewerberangebotes einsehen, wenn das im Portal eingestellte Stellenangebot von der Bundesagentur für Arbeit betreut wird und er einen Vermittlungsvorschlag erhalten hat. In diesem Fall kann der Arbeitgeber über die Seite „Bewerbungen“ alle Vermittlungsvorschläge einsehen und den Bearbeitungsstand der Bewerbungen abfragen. Auf diese Weise kann der Arbeitgeber Kenntnis des Namens und der Anschrift des Bewerbers erlangen. Darüber hinaus ist eine Kenntnisnahme der Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) des Bewerbers aber nur möglich, wenn dieser mit der Veröffentlichung der eigenen Kontaktdaten einverstanden ist.

(2) Diese Daten darf der Arbeitgeber ausschließlich für die konkrete Stellenbesetzung nutzen und nicht an Dritte weitergeben. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen berechtigt die Bundesagentur für Arbeit, die betreffenden Angebote – ohne Benachrichtigung der Anbieter – zu löschen und den Zugang zum Portal zu sperren.

(3) Für Arbeitgeber mit einem Betriebssitz im Ausland gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend.

§ 11 Zusätzliche Verpflichtungen bestimmter Nutzer

(1) Anbieter von Stellen bzw. von selbständigen Tätigkeiten sind verpflichtet, die eingehenden Bewerbungen vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe der Bewerbungen an Dritte ist ohne ausdrückliches Einverständnis des Bewerbers nicht zulässig. Im Falle entsprechender Pflichtverletzungen ist die Bundesagentur für Arbeit berechtigt, weitere Angebote aus dem Portal zu löschen und den Zugang zum Portal zu sperren.

(2) Anbieter von Stellen bzw. von selbständigen Tätigkeiten werden darauf hingewiesen, dass nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz grundsätzlich eine geschlechtsneutrale Stellenausschreibung zu erfolgen hat. Verstöße hiergegen können zu Schadensersatzansprüchen führen. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt keine Haftung.

(3) Privaten Arbeitsvermittlern ist es ausdrücklich untersagt, das Portal zum Aufbau eines eigenen Stellen- oder Bewerberpools zu nutzen. Dies beinhaltet das Verbot, Angebote zu dem Zweck der Poolbildung in das Portal einzustellen.

(4) Bei Stellenangeboten, die in das Portal eingestellt werden sollen, muss die vom System zur Verfügung gestellte Berufsbezeichnung mit der zu erstellenden Stellenbeschreibung inhaltlich übereinstimmen. Für den Bewerber müssen die Konditionen, Anforderungen, Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen der Stelle eindeutig erkennbar sein. Alle Angebote dürfen ausschließlich mit der dazugehörigen „Art der Nachfrage“ eingestellt werden. Angebote dürfen immer nur einmalig in das Portal eingestellt werden. Bezieht sich ein Angebot mit mehreren zu besetzenden Stellen auf unterschiedliche Arbeitsorte, müssen diese in einem Stellenangebot zusammengefasst und konkret angegeben werden. Inhaltsgleiche Angebote, welche sich hinsichtlich des Auftraggebers (bei Zeitarbeitsfirmen und private Arbeitsvermittlungen) unterscheiden, sind zusammenzufassen. Bei mehr als 10 potenziellen Arbeitsorten in einem Angebot sollen nur die maßgeblichen Bundesländer/Regionen erfasst werden. Eine Stadt mit mehreren Postleitzahlenbereichen ist als ein Arbeitsort zu behandeln. Als Arbeitsort muss der Ort bzw. die Region oder das Land angegeben werden, in dem die Tätigkeit zukünftig tatsächlich ausgeübt werden soll. Bei Tätigkeiten, bei denen zum Zeitpunkt der Stellenausschreibung der Arbeitsort noch nicht feststeht oder dessen Arbeitsort sich nach dem Wohnort der potenziellen Bewerber richtet, ist nur das entsprechende Land oder die Region auszuwählen, in der sich die potenziellen Ausübungsorte befinden. Selbständige, überregional auszuübende Tätigkeiten bzw. selbständige Tätigkeiten die im gesamten Bundesgebiet angeboten werden, sind nicht mehrfach, sondern als ein Angebot mit „regionalem“ Arbeitsort bzw. Arbeitsort „Deutschland“ mit zusätzlichen Angaben zur Reise-/Montagebereitschaft einzustellen. Die Veröffentlichung inhaltlich identischer Angebote, die in mehreren Benutzerkonten eingestellt wurden, ist unzulässig.

(5) Nutzer, insbesondere Arbeitgeber, Zeitarbeitsfirmen sowie private Arbeitsvermittler, die Daten und Angebote heruntergeladen und gespeichert oder anderweitig aufgenommen haben, sind verpflichtet, diese – sofern sie nicht mehr benötigt werden – zu löschen. Auf §§ 7 und 8 BDSG wird hingewiesen.

Bei Nichtbeachtung gilt § 13 der Nutzungsbedingungen.

§ 12 Unzulässige Angebote

(1) Im Hinblick auf die mit der Errichtung und dem Betrieb des Portals verbundenen Zielsetzung einer Beschleunigung und Entbürokratisierung der Arbeitsvermittlung dürfen von den Nutzern keine „Angebote“ eingestellt werden, die keinen Bezug zur Arbeitsvermittlung haben und nicht auf die Begründung von Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnissen gerichtet sind. Im Hinblick auf die mit der Erfassung von Veranstaltungen verbundene Zielrichtung, Transparenz über das Angebot an berufsorientierenden Veranstaltungen für den Personenkreis in der Übergangsphase Schule und Beruf herzustellen, dürfen von den Arbeitgebern keine „Angebote“ eingestellt werden, die keinen Bezug zur Berufsorientierung besitzen.
(2) Insbesondere dürfen folgende Angebote bzw. Veranstaltungen nicht in das Portal eingestellt werden:

1. Angebote/Veranstaltungen, die gegen geltende Rechtsvorschriften oder die guten Sitten bzw. behördliche Verbote verstoßen oder Rechte Dritter beeinträchtigen (z. B. Mindestarbeitsbedingungen, Mindestlöhne, Lohnuntergrenzen, sittenwidrige Lohnangebote, Diskriminierungsverbote, Vorschriften des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb, des Urheberrechtsgesetzes, des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes oder des Glücksspielstaatsvertrages),
2. Angebote/Veranstaltungen, die erotische Dienstleistungen bewerben, Mitarbeiter für Stellen im erotischen/erotiknahen/pornografischen/Prostitutions- und prostitutionsnahem Gewerbe suchen, gegen die guten Sitten oder die Menschenwürde verstoßen (z. B. Angebote für Telefonerotik, …),
3. Angebote/Veranstaltungen, die ganz oder teilweise bloßen Werbe- oder Geschäftszwecken dienen bzw. Produkte oder Dienstleistungen anpreisen (Anpreisung von Kursen, Büchern, Versicherungs- oder Finanzdienstleistungen o. ä.),
4. Kostenpflichtige Angebote jeder Art (hierzu zählen z. B. auch Angebote, die nur über die Anwahl kostenintensiver 0900-Rufnummern oder über eine kostenpflichtige Registrierung auf Internetseiten erreicht werden können) – es sei denn, die Kostenpflicht ist gesetzlich geregelt. Kostenpflichtige Angebote sind auch solche, die zwar nach außen hin als unentgeltlich firmieren, bestimmte Vorteile oder Vergünstigungen aber nur gegen Zahlung gewähren (zum Beispiel Angebote, die den Kauf von Listen mit Adressen von Arbeitgebern beinhalten),
5. Angebote, die Geld- oder Prämienzahlungen für den Fall versprechen, dass ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch vorgelegt wird,
6. Angebote, die den Abschluss eines Vermittlungsvertrages, der gegen § 296 Drittes Buch Sozialgesetzbuch verstößt, voraussetzen,
7. Angebote/Veranstaltungen, die unrichtige, ungenaue oder irreführende Tatsachen beinhalten oder über die Identität des Anbieters täuschen,
8. Angebote/Veranstaltungen, die ein Scheinangebot darstellen, weil sie entweder nur zum Aufbau eines Bewerberpools dienen oder zur Partnergewinnung im Rahmen von „Schneeballsystemen“ eingestellt werden,
9. Angebote/Veranstaltungen, die Weiterbildungen oder schulische Ausbildungen beinhalten (diese sind in KURSNET zu veröffentlichen),
10. Veranstaltungen, die im Wesentlichen der Stellenbesetzung und Personalgewinnung im eigenen Unternehmen oder im Rahmen der privaten Arbeitsvermittlung dienen. Hierfür können Stellenangebote aufgenommen werden. Veranstaltungen, die über die Aufnahme einer Selbständigkeit oder einer freiberuflichen Tätigkeit orientieren, dürfen ebenfalls nicht erfasst werden.

§ 13 Maßnahmen und Schadensersatz

(1) Bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen ist die Bundesagentur für Arbeit berechtigt, entsprechende Angebote bzw. Veranstaltungen ohne Benachrichtigung des Nutzers sofort zu löschen, den Zugang zum Portal vorübergehend oder dauerhaft zu sperren und die aktive Sitzung zu unterbrechen.

(2) Angebote, die offensichtlich nicht mehr aktuell sind, können von der Bundesagentur für Arbeit ohne vorherige Benachrichtigung der Anbieter gelöscht werden. Eine Archivierung der Veranstaltungsdaten erfolgt für die Dauer von 25 Monaten und beginnt mit dem Tag nach dem Veranstaltungsbeginn.

(3) Die Bundesagentur für Arbeit widerspricht einer Nutzung des Portals für eigene Geschäftszwecke gemäß §§ 28, 29 BDSG und weist darauf hin, dass unaufgeforderte E-Mail-Werbung rechtswidrig ist und kostenpflichtige Abmahnungen rechtfertigt. Unzulässige Nutzung für eigene Geschäftszwecke ist auch dann gegeben, wenn Bewerber mit Bezug auf gesuchte Angebote qualitativ und quantitativ unangemessen (z.B. über die Postfachfunktion) kontaktiert werden. Die Bundesagentur für Arbeit wird in entsprechenden Fällen dem verantwortlichen Nutzer den Zugang zum Portal sperren.

(4) Die Bundesagentur für Arbeit ist berechtigt, gegenüber Anbietern, die unzulässige Angebote bzw. Veranstaltungen in das Portal eingestellt haben, im Hinblick auf den ihr dadurch entstehenden Personal- und Sachkostenaufwand Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

§ 14 Veröffentlichungsqualität von Veranstaltungen

(1) Die Bundesagentur für Arbeit legt Wert darauf, dass die unter ihrem Internetauftritt veröffentlichten Veranstaltungen bestimmten Qualitätsanforderungen genügen. Bei der Eingabe von Veranstaltungen sind die gekennzeichneten Pflichtfelder so umfassend auszufüllen, dass die Interessenten eindeutige und unmissverständliche Informationen zum Inhalt und den möglichen Kosten bzw. Leistungen einer Veranstaltung erhalten.

(2) Es ist nicht zulässig, die Pflichteingaben dadurch zu umgehen, dass Pflichtfelder nur mit Einzelzeichen belegt oder redundante Informationen in mehrere Felder hineinkopiert werden.

(3) Das Verwenden von unbekannten Abkürzungen und Fachbegriffen, die die Verständlichkeit beeinträchtigen, ist zu vermeiden. Die Eingaben in den Feldern einer Veranstaltung müssen in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen.

(4) Sind Veranstaltungen als kostenpflichtig gekennzeichnet, muss aus der zugehörigen Bemerkung deutlich hervorgehen, wofür und in welcher Höhe die Kosten entstehen.

(5) Veranstaltungsangebote dürfen nur einmalig erfasst und veröffentlicht werden.

(6) Die Bundesagentur für Arbeit behält sich vor, Veranstaltungsangebote auf die Einhaltung dieser Qualitätsanforderungen zu überprüfen und bei Verstößen eine Überarbeitung einzufordern. Erfolgt eine Überarbeitung nicht innerhalb der geforderten Frist, kann die Veranstaltung durch die Bundesagentur für Arbeit aus der Veröffentlichung in der Veranstaltungsdatenbank genommen werden.
Die Punkte, auf Grund derer man Stellenangebote oder als solche getarnte Anzeigen als Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen anprangern kann, wurden mit deren Überarbeitung ausgeweitet. Das bietet neuerdings auch Argumente, sich nicht mehr bei sämtlichen PAV, die der Arbeitgeber mit der Suche beauftragt hat, auf ein und dieselbe Stelle(nbeschreibung) zu bewerben. Es sollte demnach genügen, auf diejenige Anzeige zu reagieren, die der eigentliche Arbeitgeber selbst eingestellt hat.

Anzeigen, die zur Eigenwerbung der Unternehmen (legendär waren die Daueranzeigen einer bundesweit tätigen Pizzakette) oder zum Sammeln von Adressdaten dienten, waren auch früher schon verboten. Das wird jetzt nur noch deutlicher als bisher ausgeführt. Insofern geht das Argument gänzlich fehl, man vereitele mit der Nichtaufnahme in einen Datenpool auf jeden Fall eine Anstellung, weil die die Anzeige schaltende PAV ja irgendwann mal einen Auftrag an Land ziehen oder Pleite gehen muß, sofern sie nicht als Geldwäscheanlage gegründet wurde.
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Alt 16.08.2014, 12:13   #56
P123
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Hattest du denn schon mal irgendwelche Rückmeldungen seitens der ZAF,die nicht der Tatsache entsprachen,die du entkräften mußtest gegenüber dem JC ?
Du bist noch nicht lange dabei oder hast einen recht phantasielosen SB.
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Alt 16.08.2014, 13:05   #57
Frank71
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

@P123...

Zitat:
Du bist noch nicht lange dabei oder hast einen recht phantasielosen SB.
Erst einmal bin ich schon sehr lange dabei um mich gut mit dem ganzen JC,ZAF Theater auszukennen.

Und zweitens gibt es wohl den Ärger mit den ZAF und den SB vom JC.
Die ZAF sind nämlich sehr erfinderisch was das zurückmelden an das JC angeht,alles schon selber erlebt.
Frank71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2014, 13:57   #58
P123
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Schon in der Bewerbung einem Arbeitgeber §§ entgegen zu schmeißen wirkt halt abschreckend.
Stimmt. Es signalisiert dem Disponenten: Hier kommt ein Bewerber, der sich sein Zeitguthaben nicht klauen läßt.

Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Einfach mal in deren Lage hineinversetzen. Zwar ist die verweigerte Zustimmung der Aufnahme in einem Bewerberpool jedermanns Recht, aber dies sollte man erst nachträglich zum Ausdruck bringen, z.B. nachdem eine Absage kommt, dass eine Berücksichtigung Ihrer Person für die ausgeschriebene Stelle nicht erfolgen konnte.
Die kommt aber nicht. Die Lage des in dder Anzeige genannten Ansprechpartners bzw. des Interviewenden ist die des Auffüllers des Datenpools. Dafür wurde er eingestellt, dafür wird er bezahlt. Wenn er dabei seine Vorgaben nicht erfüllt, bekommt er gezeigt, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.
Ich sehe nicht, wie sich die hier völlig gegensätzlichen Interessenlagen in Einklang bringen ließen.

Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Die Sache wird vermutlich das hiesige Sozialgericht entscheiden müssen.
Schaun wir mal. De Widerspruchsstellen legen nicht in jedem einzelnen Fall gesteigerten Wert darauf, sich ein Urteil einzufangen. Gibt das JC auf richterlichen Hinweis hin nach, so wird das in sachlich unzulässiger Umkehrung der veröffentlichen Statistiken in der Öffentlichkeit als vom JC gewonnener Prozeß gefeiert.
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Alt 16.08.2014, 14:04   #59
P123
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Die ZAF sind nämlich sehr erfinderisch was das zurückmelden an das JC angeht,alles schon selber erlebt.
Und warum fragst Du dann?

Die SB brauchen per se keine Rückmeldung vom Arbeitgeber. Wenn sie keine kriegen, denken sich einfach was aus, was der über den Bewerber gesagt haben soll und schmeißen das dem Elo an den Kopf, um ihn in Erklärungsnot zu bringen. Grade in so einem Fall, wo Bewerber und ZAF sich nie gesehen, geschweige denn miteinander gesprochen haben.

Daß die PAV und ZAF, die ohne die JC binnen Wochenfrist samt und sonders zusperren könnten, wunschgemäß alles bestätigen, was das JC nur hören will, ist hinlänglich bekannt.
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Alt 16.08.2014, 15:03   #60
Neudenkender
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Hattest du denn schon mal irgendwelche Rückmeldungen seitens der ZAF,die nicht der Tatsache entsprachen,die du entkräften mußtest gegenüber dem JC ?
Die eigentlichen "Tatsachen" erfährst du in der Regel sowieso nicht, was Inhalte betrifft. Die tauscht die Bande informell aus, das Amt kommt dann fast immer mit dem bloß allgemein gehaltenen Vorwurf "durch ihr Verhalten ...". Lächerlich. Immer abbiegbar.

Die ganz konkreten Vorwürfe waren zum Beispiel:

- "hat sich nicht gemeldet"
(ja, wie auch, keinen Brief erhalten .. die müssten nachweisen)
- "hat keine Kontaktinformation angegeben"
(sie meinten Tel. und E-Mail, natürlich hatten sie ne Postadresse)
- "hat bei Anruf aufgelegt und sich trotz Nachricht auf AB nicht rückgemeldet"
(ja, richtig, und weiter - Beweise?)
- "ist nicht zum Vorstellungstermin erschienen"
(ja, richtig, AU war beim Amt nachweissicher eingereicht worden,
Drecksbude sogar nachweissicher informiert worden, nur nicht " in time", weil das postalisch zeitlich nicht ging)
- "hat sich geweigert, den Arbeitsvertrag zu unterzeichnen"
(ja, richtig, ich zeichne generell keinen mich ggf. ruinierenden Müll - zu Recht!)
- "hat sich im Gespräch aggressiv gegeben"
(Ich??? Rein subjektive Behauptung, nicht beweisbar, habe nur verdeutlicht, wie das ggf. weitergeht ...)
- ...

Usw. Alles sinnloses Geschreibsel. Weil ich alles belegen oder begründen kann. Und stets nachweissicher mit dem Gesocks kommuniziere. Eingetütet und aufgegeben wird zudem immer mit verlässlichen Zeugen.

Und ich auch stets verdeutliche, dass mir sehr daran gelegen wäre, auch im Sinne der Allgemeinheit, die Sache auf dem Gerichtsweg verbindlich klären zu lassen ...

Alteneinsichten, Fristen, Rechtsberater, Unterstützer usw. Machen die mir Stress, mache ich ihnen welchen. Neuer Newton: reactio = 3x actio.

NULL Sanktionen.

Inzwischen kriege ich fast gar keine Anhörungen mehr deswegen. Aalglatter, kampfbereiter Granit. Auch dank dieses Forums, gepaart mit eigenen Ideen. Ich werde mich NIEMALS versklaven lassen von dem menschenverachtenden, asozialen ZAF-Geschmeiß! Eher soll mich - und die - der Teufel holen!

Manchmal überkommt mich so das Gefühl, ich mag die nicht. Ist wohl aber nur ein Gefühl ... flüchtig ...
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Alt 16.08.2014, 16:14   #61
P123
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Ist einem SB danach, einen Streit vom Zaun zu reißen, weil die letzte Nacht nicht so lief, wie er sich das gedacht hat oder er grade wieder vom TL den turnusmäßigen Arschtritt bekommen hat, dann wird ihn nichts in der Welt daran hindern.

Hatte erst letztens wieder so 'nen Fall:
Ein von mir Begleiteter beging den Fehler, einen ihm wichtigen Arbeitgeber auf die Bewerbungsliste zu setzen. Es hat aus seiner Sicht alles gepaßt, er wollte den Job wirklich haben, man war von ihn auch sehr angetan, nur war er eben nicht ganz der einzige Bewerber auf die Stelle.
Gerade mal eine Woche später, beim nächsten Termin, hat sich seine Trulla gebärdet, als hätte er diesem Unternehmen die Werkhalle in Brand gesteckt. Ob die tatsächlich telefoniert hat, wurde uns nicht ganz klar. Wenn, dann wird sie sich sicherlich bemüht haben, ihm den Job nach Kräften einzusalzen. Entgegen fester Zusagen hat er von den Leuten nie wieder etwas gehört ...
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Alt 16.08.2014, 17:23   #62
BurnItDown
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BurnItDown BurnItDown BurnItDown BurnItDown BurnItDown BurnItDown
Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

@Frank71
Zu deiner Frage an Neudenkender kann ich nur sagen das ich gerade eine Anhörung des JC hatte(http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-...nz-schlau.html) bei dem man sich da auf ein Telefonat stützte in dem die ZAF angeblich dies und jenes mitgeteilt hätte, als ich dann mal Akteneinsicht beim JC und Auskunftsverlangen nach § 34 BDSG bei der ZAF stellt sah das alles schon gar nicht mehr so aus, die Info vom Amt unterschied sich da deutlich von der Aussage der ZAF auf mein Auskunftsverlangen, man hatte hier ganz absichtlich scheinbar mehr hinein "interpretiert" als wirklich da war.
Für solche Anhörungen werden sich eben die Rosinen herausgepickt, so schmeckt die ganze Suppe bestimmt nicht und das wissen die auch, aber die werden sie eben auslöffeln wenn sie es darauf anlegen, ich habe seit 2 Wochen jedenfalls nichts mehr gehört.
Siehe auch die Post #61 von Neudenkender der das mal schön aufzählt.

@dagobert1
Danke das ja mal ne sch....öne Frist, 6 Monate soll ich hier also auf "glühenden Kohlen" sitzen.
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Alt 16.08.2014, 17:50   #63
Neudenkender
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Ein von mir Begleiteter beging den Fehler, einen ihm wichtigen Arbeitgeber auf die Bewerbungsliste zu setzen.
Und genau deshalb habe ich niemals dem Amt mitgeteilt, wenn ich wirklich an einer Firma bzw. einem "richtigen" Job dran war.

Ich hatte immer den berechtigten Verdacht, dass die vom Amt sich teilweise einmischen und dir den Deal - möglicherweise zum Teil sogar voll beabsichtigt - verhauen. Weil sie da irgendwie nicht selbst dran partizipieren können.

Konnte ich jedoch nie belegen, die Vermutung, war aber stets vorsichtig, defensiv in der Hinsicht. Mütter und Porzellankisten ...
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Alt 16.08.2014, 18:31   #64
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

@Bobelche: um noch etwa zu klären, was du nachgefragt hattest:

Thema Beschwerde: natürlich bleibt es dir überlassen, ob du vorgehst wie vorgeschlagen inkl. Beschwerde, an TL oder auch andere - oder ob du (vorerst) nur damit "drohst", wenn jetzt nicht Feierabend ist mit dem Hickhack, dass du DANN in Beschwerde gehst.

Thema Fristverlängerung: hier hast du wohl was falsch verstanden.
Die ist NICHT abgelehnt worden.

Ich hab nachgelesen, es steht im Schreiben des SB: Die ursprüngliche Anhörungsfrist verlängert sich ab Zugang dieses Schreibens um 14 Tage.

Also: die Frist ist ab Tag, wo jenes Schreiben bei dir war, um 14 Tage verlängert worden!

Die beantragte Akteneinsicht trägt zu keiner Fristverlängerung bei , da ihnen alle den Sachverhalt betreffenden Angaben mitgeteilt wurden.


Heißt für mich: wenn das Drama mit der Akteneinsicht noch andauert, verlängert das die Frist nicht NOCH weiter.

Im übrigen gilt auch:

"Die nach § 24 Abs. 1 durchzuführende Anhörung stellt kein besonderes Verfahren innerhalb des Verwaltungsverfahrens dar.
Die Vorschrift sieht nicht vor, dass dem Beteiligten für seine Äußerung eine Frist zu setzen ist.

Eine vom Sozialleistungsträger zur Äußerung gesetzte Frist stellt deshalb keine gesetzliche Verfahrensfrist dar, sondern ist eine behördliche Frist, die jederzeit – auch rückwirkend – verlängert werden kann (BSG vom 30.3.1982, 2 RU 73/81, SozR 1300 § 24 Nr. 4).


Hoffe, alle Klarheiten sind beseitigt
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Alt 16.08.2014, 19:10   #65
0zymandias
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Schon in der Bewerbung einem Arbeitgeber §§ entgegen zu schmeißen wirkt halt abschreckend. Einfach mal in deren Lage hineinversetzen. [...]
Zusätzlich zu dem bisher Geschriebenen: Bitte nicht vergessen, dass in dieser Branche der Zeitarbeit der Ausschluss der Übernahme der Kosten für das Vorstellungsgespräch nach § 670 BGB üblicherweise vorgenommen wird.

In anderen, seriöseren Branchen ist so ein Vorgehen unüblich.

Da fragt sich schon, wer für wen abschreckend ist.
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"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

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Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 16.08.2014, 19:26   #66
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Heißt für mich: wenn das Drama mit der Akteneinsicht noch andauert, verlängert das die Frist nicht NOCH weiter.
Eben. Die Akteneinsicht ist aber entscheidend. Mit der Versagung einer entsprechenden Frist, sich NACH der Akteneinsicht mit den Ergebnissen selbiger auseinandersetzen zu können, auch ggf. mit seiner Rechtsberatung, werden die Rechte des TE in unzulässiger Weise und willkürlich beschnitten. Entgegen dem eindeutigen Antrag.

ICH würde Widerspruch einlegen, auch, um weitere zu erwartende Fehler zu evozieren...
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Alt 16.08.2014, 20:51   #67
gila
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Soweit ich erinnere, ist hier aber noch immer die Phase der ANHÖRUNG -
da geht noch kein Widerspruch.

Wenn er nun wie vorgeschlagen antwortet - dann antwortet er ja im Rahmen dieser Anhörung - wofür (wenn er sich für diesen Weg entscheidet) dann eigentlich eine Akteneinsicht nicht unmittelbar "kriegsentscheidend" ist, wenn man die Strategie verfolgt: Ich hab nix falsch gemacht, was du sagst ist Bullshit - schick halt den Sanktionsbescheid wenn du dich traust - dann gehen wir in medias res ...

Die Akteneinsicht kann parallel immer noch weiter verfolgt werden, um die Ernsthaftigkeit der Gegenwehr zu unterstreichen - es bestünde jedoch die Chance, dass der SB vorher aufsteckt, wenn er sieht, dass der Gegenwind schärfer ist, als er glaubte, und seine Argumente zu wackeln beginnen.

Wie gesagt: wäre meine gefühlte Vorgehensweise bei den Fakten, die hier genannt wurden.
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Alt 16.08.2014, 20:58   #68
Walter999
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

"Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF"

Wieder ein eindeutiger Grund sich nicht bei einer ZAF zu bewerben.
Frage:
Hat eigentlich schon einmal jemand eine Sanktionsandrohung wegen einer Bewerbung bei einer regulären Firma bekommen?
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Alt 16.08.2014, 21:02   #69
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Standard AW: Sanktionsandrohung aufgrund Bewerbung bei ZAF

Zitat von Walter999 Beitrag anzeigen
Hat eigentlich schon einmal jemand eine Sanktionsandrohung wegen einer Bewerbung bei einer regulären Firma bekommen?
https://twitter.com/eloforum

Tweet vom 10. Aug.
Darmstädter Abgründe: Jobcenter Team best!agers (50plus) – Antreten an der Laderampe
__

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Alt 16.08.2014, 21:25   #70
Neudenkender
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Soweit ich erinnere, ist hier aber noch immer die Phase der ANHÖRUNG - da geht noch kein Widerspruch.
Da könnte ja so sein - bloß hat er im Rahmen der Anhörung AUSDRÜCKLICH im Kontext des Akteneinsichtsverlangens einen ANTRAG auf genau diese Fristverlängerung gestellt. Und dieser ist abschlägig beschieden worden.

Es könnte nun sein, dass sich hier Verwaltungs- und Sozialrechtsfachjuristen darum streiten werden, was hier überhaupt für ein Verfahren vorliegt. Ob das ein de jure formgerechter Antrag war. Ob der de jure per VA (aus Sicht des Begehrenden) beschieden wurde. Ob da eine RFB fehlte. Usw.

Je komplizierter man das hier macht, desto besser für den TE. Weil desto mehr Fehler seitens des Amtes können gemacht werden, die wiederum neue Ansatzpunkte zu weiteren Eingaben, Widersprüchen usw. bieten würden.

Bis die ihr gesamtes Sanktionsvorhaben einfach aufgeben.

ICH würde demnächst a) Widerspruch einlegen, b) eine Dienstaufsichtsbeschwerde lostreten und c) einen förmlichen ANTRAG bei der GF auf Wechsel des SB stellen (u. a. mit der Begründung, dass dieser offenbar unlogisch argumentiert, seinen Informations- und Beratungspflichten nicht richtig nachkommt und rechtswidrig handelt). Und das alles nachweissicher einzeln, mit jeweils ein, zwei Tagen Abstand und eben an verschiedene Empfänger.

(Zangen-)Angriff(e) erscheinen mir hier die beste Verteidigung.

Ansonsten kommt bei diesem offenbar sanktionsnotgeilen SB bald der Sanktionsbescheid und dann muss der TE wegen des Antrags auf aufschiebende Wirkung zum SG - und dann kommt seine (zu) knappe Bewerbung beim SG auf den Tisch ... das würde ICH vermeiden wollen.

Alles nur meine Meinung, keine Rechtsberatung.
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Alt 16.08.2014, 21:25   #71
Walter999
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Krasse Story. Aber noch krasser finde ich, dass es diese Wäscherei und das Individuum von dem Jobcenter noch auf dieser Erde gibt.
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Alt 17.08.2014, 01:33   #72
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Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Ich hatte immer den berechtigten Verdacht, dass die vom Amt sich teilweise einmischen und dir den Deal - möglicherweise zum Teil sogar voll beabsichtigt - verhauen. Weil sie da irgendwie nicht selbst dran partizipieren können.

Konnte ich jedoch nie belegen, die Vermutung, war aber stets vorsichtig, defensiv in der Hinsicht. Mütter und Porzellankisten ...
Man muß nicht jede Erfahrung selber machen. Es genügt, die derjenigen zu nutzen, denen vom Arbeitgeber auf die Lohnzahlungsklage erwidert wurde, daß er nach Auskunft des JC nichts zu zahlen brauche: Das JC würde ihm den bereits abgeschlossenen SV-pflichtigen Arbeitsvertrag in eine "Maßnahme beim Arbeitgeber" umwandeln.
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Alt 17.08.2014, 01:52   #73
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Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
Zusätzlich zu dem bisher Geschriebenen: Bitte nicht vergessen, dass in dieser Branche der Zeitarbeit der Ausschluss der Übernahme der Kosten für das Vorstellungsgespräch nach § 670 BGB üblicherweise vorgenommen wird.

In anderen, seriöseren Branchen ist so ein Vorgehen unüblich.
Nicht wirklich. In den neunzigern, als das noch lange kein Thema war, haben etliche Unternehmen nur dann Bewerber von außerhalb eingeladen, wenn es um entsprechend hoch qualifizierte und dotierte Stellen ging. Alles andere wurde von denen ausschließlich aus der näheren Umgebung rekrutiert, freilich ohne das offen zuzugeben. Ich habe damals einen Job nur bekommen, weil ich - aus einer Entfernung von 400 Kilometern - einfach da aufschlug. Schon wegen der Reisekosten wäre ich dort nie zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden.

Heute ist das anders, da schreibt man offen in die Anzeigen, daß man nur Bewerber aus dem Umkreis von 20 bis maximal 50 Kilometern akzeptiere. Und da überlegt sich dann der eine oder andere, ob er sich im Bewerbungsverfahren die Blöße gibt, Kosten im niedrigen zweistelligen Eurobereich erstattet zu verlangen.
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Alt 17.08.2014, 01:58   #74
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Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Ansonsten kommt bei diesem offenbar sanktionsnotgeilen SB bald der Sanktionsbescheid ...
Der kommt sowieso, völlig egal, was auf die Anhörung geschrieben wird.

Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
... und dann muss der TE wegen des Antrags auf aufschiebende Wirkung zum SG - ...
Ja, und? Wer nicht zu jeder Zeit bereit ist zu klagen, hat als LE früher oder später das erste Problem. Und dann in immer kürzeren Abständen weitere ...
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Alt 17.08.2014, 02:28   #75
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Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Der kommt sowieso, völlig egal, was auf die Anhörung geschrieben wird.

Ja, und? Wer nicht zu jeder Zeit bereit ist zu klagen, hat als LE früher oder später das erste Problem.
1) Nö. Nicht in meiner Erfahrung.
2) Bereit sein, ja. Aber wenn ich durch taktisches Geschick bei einer schwierigen Ausgangslage (Bewerbung ist nicht über jeden Zweifel erhaben, auf hoher See und vor Gericht, ...) den Klageweg verhindern kann, dann werde ICH das tun.

Kann und muss aber der TE, wie jeder andere, selbst entscheiden.
Neudenkender ist offline   Mit Zitat antworten

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