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Start > > -> Zeitarbeitsmesse ("Sklavenmarkt") in Plauen

Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 27.03.2012, 12:28   #51
frank0265
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Registriert seit: 10.04.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 755
frank0265 frank0265
Standard Pressemitteilung AfA zur ZAF-Börse in Plauen

in der angehängten pdf-Datei ein Scan der Pressemitteilung zur ZAF-Börse in Plauen

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf ZAF-Börse Pressemitteilung001.pdf (94,2 KB, 88x aufgerufen)
__

"Jage nach der Gerechtigkeit. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens"

Deutschland muss wieder sozialer werden
frank0265 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2012, 12:58   #52
Ebberat
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Zeitarbeitsmesse ("Sklavenmarkt") in Plauen

Eine Pressemitteilung für die Öffentlichkeit.
Für die Öffentlichkeit, die die Warheit nicht kennt, oder nicht wissen will.

Wäre es denn so schwer, mal einmal die Warheit zu schreiben liebe Agentur für Arbeit?
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Alt 27.03.2012, 13:45   #53
Rounddancer
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Registriert seit: 30.08.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 7.152
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Standard AW: Zeitarbeitsmesse ("Sklavenmarkt") in Plauen

Zitat von frank0265 Beitrag anzeigen
Ich will in die Touristikbranche. HOFA/REFA ist die Tourismusbranche.
Nun, beides fängt immerhin schon mit "Touris" an,-
manchmal weichen beim Arbeitsamt, etc. Wunsch und Suchergebnis noch eklatanter voneinander ab. :)

Allerdings ist es echt schwer, im Touristikbereich etwas zu finden. Eine Bekannte, Reise- und Verkehrsbürofachfrau, davor lange erwerbslos in Düsseldorf, hatte den Herzenswunsch, einen Arbeitsplatz in einem Reisebüro in der Nähe des Bodensees zu finden. Sie fand ein kleines Reisebüro, in dem durfte sie ein unbezahltes Praktikum machen,- sie kam so in die aktuelle Buchungssoftware der Reisebüros hinein, etc.
Dann machte sie eine einwöchige Werbetour für sich selbst und besuchte viele Reisebüros in ihrem Wunschgebiet, sprach dort persönlich vor. Kein direktes Ergebnis.
Kurze Zeit darauf kam von einem Betrieb dort ein Angebot. Anstellung in einem Reisebüro in einem Bahnhof, in Früh-, bzw. Spätschicht, inkl. Wochenenddienste. Gut bezahlt, unbefristet, Vollzeit. Sie fing dort an, zog dann auch hinunter.
Wurde im ersten Vierteljahr richtig gut eingelernt, ja, sie mußte da eben auch Fahrkarten verkaufen.

Als sie das dann alles gelernt hatte, empfand sie, die sie mit Leib und Seele Reisen berät und buchen kann, sich als eigentlich überbezahlt an ihrem aktuellen Arbeitsplatz. Klar, es waren meist nette Kunden, die auch gerne wieder zu ihr kommen. Auch mit den Kollegen und dem Chef klappt es gut, das Wetter ist toll, und wenn sie frei hat, fühlt sie sich wie im Urlaub.
Aber alles, was ihre Kunden wollen, ist eine Fahrkarte, eine Platzreservierung, eine Fahrplanauskunft. Oder mal einen Kaffee. Doch keine richtige Reise.

Nun sucht sie schon Monat für Monat und bisher vergeblich nach einem Arbeitsplatz in einem richtigen Reisebüro. Ja, zur Not würde sie sogar ihre Traum-Arbeitsregion Bodensee verlassen und wieder in Richtung ihrer ehemaligen Heimat ziehen. Doch sie findet absolut überhaupt gar nichts.

Viele Reisebüros sind eingegangen, andere wurden von Reisebüroketten geschluckt. Ketten, die oft nur noch wenige Mitarbeiter beschäftigen,- und kaum noch in Vollzeit.
Bleiben dann die Reisebüro-Callcenter. Sie suchen immer wieder Leute, aber meist junge, billige.

Zum Teil holen die sich ihren Nachwuchs bei den ZAF,- womit wir wieder beim Thema wären.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2012, 15:17   #54
lyra->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 04.03.2012
Beiträge: 192
lyra
Standard AW: Zeitarbeitsmesse ("Sklavenmarkt") in Plauen

Hallo Rounddancer (Heinz, soweit ich noch weiß),

ich habe diesen Fred nur überflogen. Bei mittlerweilen 52 Post's fällt auch das aufmerksame Lesen etwas schwer, wenn man "irgendwo" in einem Thread einsteigt...und soweit ich noch weiß, wurdest Du ja wegen Deinen Ansichten zur ZA hier im Forum das eine od. andere mal arg gescholten. Klar, einen Job sollte man nicht nur wegen einem guten Lohn machen, sondern er sollte auch Spaß machen. Was nützt ein gut bezahlter Job, wenn man sich täglich zur Arbeit "schleppt". REFA kenne ich nur als Zeitnehmer, um den AN wieder mal im Lohn zu drücken.

Zitat:
Zum Teil holen die sich ihren Nachwuchs bei den ZAF,- womit wir wieder beim Thema wären.
Ich sag es mal aus MEINER Sichtweise, auch wenn ich dafür evtl. ne Keule übern Kopp bekomme .

Früher, zu den anfängen der ZA war dieses "Arbeitsmarktprojekt" ja auch nicht schlecht. Für Hausfrauen die lange aus dem Berufsleben raus waren, für Studenten, um sich das kleine Salär aufzubessern, für frisch ausgelernte um Berufserfahrung zu sammeln und viele andere Gründe sprachen früher für ZA. Damals (vor ca. 20 jahren) gab es auch lange nicht so viele ZA's wie heute. Und waren die Auswüchse nicht so dramatisch wie heute, nachdem die damals doch guten Regelungen (Gesetze) gegen neue ausgetauscht wurden. Vor gut 20 jahren waren Stundenlöhne um die 15 Mark (für gelernte, Löhne hingen auch damals von der Quali ab) auch bei ZA's durchaus erzielbar. Wie sieht es da heute aus? Eher mau...

Die versprochene Option auf Übernahme im Kundenbetrieb besteht zwar auf dem Papier, in der Realität geschieht das allerdings mehr als nur selten. Und das ist, soweit ich weiß (ich war selber in ZA und habe viel, während meiner Festjobs mit ZA Leuten zu tun gehabt), die oft einzige Motivation von Leuten in solch "Sklavenbude" anzufangen. Die wenigen, die es sich dann mehr oder weniger anfänglich der Elozeit freiwillig antun, merken ganz schnell, woher der Wind so weht.

Würden die Bedingungen für die ZA's Arbeitnehmerfreundlicher gestaltet werden, denke ich, dass ZA wieder durchaus eine "Option" sein könnte.

Grüße
lyra ist offline   Mit Zitat antworten
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plauen, sklavenmarkt, zeitarbeitsmesse

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