Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 04.04.2017, 19:06   #26
noillusions
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

Zitat von downtoearth Beitrag anzeigen

ELO: Ach ja, Woher haben sie meine Nummer?

ZAF-Fuzzi. Von der BA/dem, JC.. .

ELO: Kann eigentich nicht sein.. Der Freigabe dieser Daten habe ich nicht zugestimmt bzw. sollten
schon lange gelöscht sein. Die kriegen jetzt Ärger. (und den würde ich dann auch machen)
Du kannst zwar Freiwillige Kontaktdaten löschen lassen, das passiert vielleicht auch dann, aber in machen JC werden extra Leute drauf angesetzt Kontaktdaten zu vervollständigen. Die klappern dann die Verzeichnisse ab nach den Nummern und wenn sie fündig werden ergänzen sie diese, und schwupps, ist die Nummer wieder da.
Ärger machen deswegen, OK. Wäre interessant, wie die darauf reagieren. Ich vermute, sie werden genau so argumentieren: "Die Kontaktdaten wurden bei einer Überprüfung aktualisiert, in diesem Fall dann aus einem öffentlichen Verzeichnis".

Für umfangreiche Kontaktdaten gibt es da Fleißbienchen. Das merkst du an Sprüchen der SB wie; "Und geben se mir mal ihre Telefonnummer, dann muß ich sie nicht so oft einladen." Oder: "Wenn sie ein Anliegen haben, per email geht's am schnellsten."
Auf einer der Papierakten dort über mich habe ich mal den Satz "Keine Telefonnummer!" gesehen. Kurzum: Das Fehlen dieser Kontaktdaten hassen die.
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Alt 05.04.2017, 11:13   #27
downtoearth
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downtoearth
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Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
... Kurzum: Das Fehlen dieser Kontaktdaten hassen die.
Das trifft auf jeden Fall zu. Zu meinen naiven, gutgläubigen Zeiten habe ich Mail/Fon angegeben, schwerer Fehler. Noch bin ich nicht lernresistent;-)

Aber ich seh das auch so: die generieren die Nummer anders (gibts zig Möglichkeiten). Die Sicherheit ,dass gelöscht wurde bzw. woanders nicht was "gebunkert" ist, hat man nicht. Wenigstens kann man nach Löschantrag und wenn man nicht in den Telefonbüchern steht, leichter auf die Kacke hauen wenn weiter telefonisch belästigt wird Da sollte man es auch richtig krachen lassen (Dientaufsichstbeschwerde, Meldung an Datenschutzbeauftragten). Besonders wenn ma eh mit Schrott VVs etc. belästigt wird. Spätestens dann macht es eh keinen Sinn nochmal beide Augen zuzudrücken
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Alt 05.04.2017, 19:18   #28
arbeitsloskr
 
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Zitat von downtoearth Beitrag anzeigen
Ich denke auch, dass es das Beste ist, wenn keine Nummer kursiert. Weiss aber auch das selbst beantrage Löschungen ignoriert werden. Deshlab, weil e s nicht ausschließen ist, das die Nummer irgendwo kursiert, ist es eben auch wichtig NICHT DRANZUGEHEN.
Moment mal, das sind aber 2 Paar verschiedene Schuhe.

Fall 1) Ich gebe freiwillig meine Telefonnummer in meiner Bewerbung an, dann bin ich auch verpflichtet, auf eingehende Anrufe zu reagieren, entweder durch Annehmen des Gespräches oder Rückrufe nach Nachrichten auf dem AB.

Fall 2) Ich gebe keine Telefonnummer von mir in meiner Bewerbung an und ZAF sucht sich diese Nummer aus irgendwelchen Quellen (insbesondere wenn es Quellen sind, auf die ich keinen Einfluss habe, bzw. deren Existenz ich nicht kenne), dann brauche ich auch nicht auf eingehende Anrufe oder Nachrichten auf dem AB reagieren. Das ist dann quasie wie beim E-Mail-Spam, wo der Spam-Versender versucht herauszufinden, ob eine zufällig generierte Buchstabenfolge als E-Mail-Adresse tatsächlich in Benutzung ist. Daher sollte man ja auch nicht auf Spam-Mails antworten, insbesondere sich nicht aus Verteilern austragen lassen, denn damit gibt man dem Spammer bekannt, dass diese E-Mail-Adresse existiert.

Zusammengefasst, es ist eben die Frage, wie ein AG Kenntnis von einer Telefonnummer erhalten hat. Bekommt er diese vom Bewerber/in freiwillig mitgeteilt oder suchst sich AG die Telefonnummer in irgendwelchen Verzeichnissen.
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Alt 06.04.2017, 00:47   #29
Kerstin_K
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Ach arbeitsloskr,

wenn Du hier schon von Kommunikationslehre tönst, dann will ich Dir mal was verraten: Selbst wenn ein Anrufer gewillt ist, eine Nachricht auf dem AB oder der Mailbox zu hinterlassen, kann da noch so unglaublich viel schiefgehen, was eine Rückruf verhindern kann. Ichhab da glaub ich alle Varianten durch, sowohl beruflich als auch privat.

Da gibt es die Spezialisten, die Dir irgendwann erzählen, dass sie auf Deinen AB gequatscht haben. Das Problem: Da ist nichts. Von manchen Anrufern erfährst Du nie, wo die angerufen und mit wessen AB sie geredet haben...

Dann gibt es die Fraktion: "Ruf mich mal dringend zurück." Name? Rufnummer? Ein Hinweis, worum es geht? Fehlanzeige. Beim Handy hast Du dann noch die *6 für den automatischen Rückruf als Option, beim Festnetz sieht das schon schlechter aus. Wir haben im Büro schon zu dritt vor dem AB gesessen und fröhliches Stimmenraten veranstaltet.

Weiter geht es mit der Abteilung Maschinengewehr. Die rattern ihren Namen und die Telefonnnummer so schnell runter, dass Du mehrfach abhören mußt, um irgendwas zu verstehen oder Dir eine Nummer für den Rückruf notieren zu können.

Und schliesslich gibt es noch unglaublich viele Menschen, die ihre eigene Telefonnummer nicht kennen. Man ruft sich ja auch eher selten selber an. Und wenn man dann so alle 1-2 Jahre den Provider wechselt und das gleich mal als Gelegenheit nutzt, unliebsame Kontakte loszuwerden, wird es irgendwann schwierig. Dass man sich heute keine Telefonnummern mehr merken muss, weil alles irgendwo abgespeichert ist und auf Knopfdruck gewählt wird, befördert diese Gedächtnislücken noch.

Und selbst wenn ich jemanden zurückrufen will, heisst das noch lange nocht, dass ich denjenigen auch erreiche. Meine Schwester zum Bespiel ist so ein Härtefall. Die führt Dauertelefonate über mehrere Stunden und selbst wenn sie zwischendurch mal auflegt, wählt sie die nächste Nummer so schnell, dass nichtmal diese Benachrichtigungsoption, die Dich anruft, wenn der andere auflegt, dazwischenkommt. Ich habe auch Arbeitskollegen, mit denen habe ich schon tagelang wechselseitig über die Mailbox telefoniert, bis wir endlich zusammenkamen.

Ich mache das so: Ich gehe sehr offen mit meine Telefonnummern um, die stehen auch im Telefonbuch. Wenn es klingelt, entscheide ich, ob ich rangehe. Ich mag nämlich nicht beim Essen telefonieren oder mit halb hochgezogener Hose vom Klo zum Telefon sprinten. Auch ob und wann ich jemanden zurückrufe ist meine Entscheidung. Wenn ich schon erahne, dass das Gepräch länger dauern könnte, macht es wenig Sinn zurückzurufen, wenn ich nur 5 Minuten Zeit habe.

Bisher hat mich noch jeder erreicht, der das auch wirklich wollte. Manche probieren es ein zweites Mal oder sie nehmen einen anderen Kommunikationsweg, Chat, Mail, Briefpost...wo ein Wille ist, ist immer ein Weg.

Im Übrigen ist nicht jeder Rückruf so dringend, wie es auf den ersten Blick scheint. Bestes Bispiel mein Schwesterchen: Mitten imHochsommer kam ihr eie Idee, was ich ihren Kindern zu Weihnachten schenken könnte bzw. nach ihrer Auffassung eher müsste. Mein Handy war aus, sie landete auf der Mailbox und beklagte sich bitter, warum ich nicht erreichbar sei. 6 Anruefe innerhalb von 20 Minuten, das ganze nachts um 2
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 06.04.2017, 07:32   #30
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Ach arbeitsloskr,

Im Übrigen ist nicht jeder Rückruf so dringend, wie es auf den ersten Blick scheint. Bestes Bispiel mein Schwesterchen: Mitten imHochsommer kam ihr eie Idee, was ich ihren Kindern zu Weihnachten schenken könnte bzw. nach ihrer Auffassung eher müsste. Mein Handy war aus, sie landete auf der Mailbox und beklagte sich bitter, warum ich nicht erreichbar sei. 6 Anruefe innerhalb von 20 Minuten, das ganze nachts um 2
Ja das kommt mir irgendwie bekannt vor.. Mir obwohl ich ein Handy habe gehen die dinger dermassen auf den ... Einmal hatte ich meines nicht dabei und am Abend sah ich das irgend ne ZAF wirklich den ganzen Tag alle 15 Minuten angerufen hatte. Also Manche haben echt den Schuss weg immer dieses ständig Erreichbar sein müssen finde ich eh übertrieben.
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Alt 06.04.2017, 10:25   #31
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Zitat:
Weiss aber auch das selbst beantrage Löschungen ignoriert werden.
Das kann man umgehen, indem man bei der Forderung zur Löschung der Telephonnummer eine Kopie an den Datenschützer sendet und dies im Schriftsatz ebenso erwähnt wird. Da bin ich mal auf Zuwiderhandlungen gespannt.
__

Zitat:
Man fürchtet nichts mehr als den mündigen Bürger und das natürliche Ziel der herrschenden ist immer ihre Herrschaft zu stabilisieren. Dazu können sie entsprechend der menschlichen Natur 2 Wege beschreiten: 1) Psychische Machtausübung (Kopf in Ketten) 2) physische Machtausübung (Militärische/Ökonomische Gewalt soziale ökonomische Verelendung/ skrupellose psychologische Kriegsführung/ Mentalvergiftung) soll das natürliche geistige Immunsystem gegen Manipulation weitgehend lahmlegen.
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Alt 06.04.2017, 20:58   #32
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Hallo Kerstin_K,

nun es geht grundsätzlich um die Frage, will ich für AG telefonisch erreichbar sein oder nicht? Wenn ich es nicht will, weil ich mir die ständige Erreichbarkeit zu viel ist oder ich keine Lust habe, "kryptische" AB-Meldungen mühsam entschlüsseln zu müssen, dann gebe ich einfach keine Telefonnnummer an. Ich setze einfach mal voraus, dass diese Sachen jeder für sich selbst durchdenken und entscheiden kann ;)

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Da gibt es die Spezialisten, die Dir irgendwann erzählen, dass sie auf Deinen AB gequatscht haben. Das Problem: Da ist nichts. Von manchen Anrufern erfährst Du nie, wo die angerufen und mit wessen AB sie geredet haben...
Eine solche Aussage von einem Anrufversuch von AG, der aber nicht benennen kann unter welcher Rufnummer AG angerufen oder eine Nachricht auf dem AB hinterlassen haben will, werte ich als nicht geschehenen Anruf. Sollte es in dem Fall zu einer Sanktion kommen, würde ich hier genau auf diesen Aspekt anspielen. Davon abgesehen ist es eigentlich "normal", wenn man man jemanden nicht telefonisch oder per AB erreicht, diesem eine Nachricht per E-Mail über den Anrufversuch zukommen zu lassen. Zumindest wird dies in den meisten Kommunikationsratgebern, bzw. Schulungen so gelehrt. Ob dies jede/r MA eines AG dann auch in der täglichen Arbeit berücksichtigt, kann ich nicht garantieren. Aber ein Unternehmen, welches einen fairen Kontakt mit Externen als Unternehmensleitziel hat, wird so ein gegenteiliges Verhalten nicht tolerieren. Ich weiß, es gibt genügend Unternehmen, denen dieser Punkt egal ist und auch nicht zur Unternehmenskultur zählt. Aber dann kann man als Bewerber/in seine/ihre Schlüsse ziehen ;)

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Dann gibt es die Fraktion: "Ruf mich mal dringend zurück." Name? Rufnummer? Ein Hinweis, worum es geht? Fehlanzeige. Beim Handy hast Du dann noch die *6 für den automatischen Rückruf als Option, beim Festnetz sieht das schon schlechter aus. Wir haben im Büro schon zu dritt vor dem AB gesessen und fröhliches Stimmenraten veranstaltet.

Weiter geht es mit der Abteilung Maschinengewehr. Die rattern ihren Namen und die Telefonnnummer so schnell runter, dass Du mehrfach abhören mußt, um irgendwas zu verstehen oder Dir eine Nummer für den Rückruf notieren zu können.
Siehe meine vorherige Erklärung, in Unternehmen, die auf eine entsprechende Kommunikationskultur setzen, dürfte so etwas nicht passieren. Der Rest erklärt sich von selbst ;)

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Und schliesslich gibt es noch unglaublich viele Menschen, die ihre eigene Telefonnummer nicht kennen. Man ruft sich ja auch eher selten selber an. Und wenn man dann so alle 1-2 Jahre den Provider wechselt und das gleich mal als Gelegenheit nutzt, unliebsame Kontakte loszuwerden, wird es irgendwann schwierig. Dass man sich heute keine Telefonnummern mehr merken muss, weil alles irgendwo abgespeichert ist und auf Knopfdruck gewählt wird, befördert diese Gedächtnislücken noch.
MA eines Unternehmens, die sich bei einem/r Bewerber/in telefonisch melden, sollten ihre eigenen Telefonnummern auswendig kennen.

Wenn man als Beweber/in eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme freiwillig angibt, dann sollte man diese Rufnummer auch auswendig kennen oder sich bspw. eine Visitenkarte mit den eigenen Kontaktdaten in die Geldbörse stecken. Man möchte doch als Bewerber/in professionell und interessiert rüber kommen ;)

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Und selbst wenn ich jemanden zurückrufen will, heisst das noch lange nocht, dass ich denjenigen auch erreiche. Meine Schwester zum Bespiel ist so ein Härtefall. Die führt Dauertelefonate über mehrere Stunden und selbst wenn sie zwischendurch mal auflegt, wählt sie die nächste Nummer so schnell, dass nichtmal diese Benachrichtigungsoption, die Dich anruft, wenn der andere auflegt, dazwischenkommt. Ich habe auch Arbeitskollegen, mit denen habe ich schon tagelang wechselseitig über die Mailbox telefoniert, bis wir endlich zusammenkamen.
Das ist grundsätzlich richtig, aber wenn ich als Bewerber/in meine/n Ansprechpartner/in beim potenziellen AG nicht telefonisch erreiche, dann sollte man ihm/ihr auf einem weiterem Wege eine Nachricht zukommen lassen. Meistens hat man ja neben der Telefonnummer auch die entsprechende E-Mail-Adresse, an die man die Bewerbung verschickt hat.

Zudem sollte man grundsätzlich bei telefonischer Nichterreichbar nicht nur um Rückruf per Nachricht auf AB oder per E-Mail bitten, sondern direkt die jeweilige Information weitergeben.

Aber leider ist die Realität eine andere und viele verstehen das KISS-Prinzip (keep it smart and simple) "falsch", indem sie denken, der "einfache" Weg sei das Telefon. Der einfachste Weg ist aber der, auf dem ich auf jedem Fall die zu übermittelnde Information dem/der Empfänger/in zukommen lassen kann. Das Mittel der Wahl wäre dabei die E-Mail oder wenn es nicht anders geht, Fax oder Brief.

Ich gebe zu, ich habe da meine eigenen Ansichten, basierend auf meiner Berufserfahrung. Natürlich verstehe ich auch, dass dies alles für manche/n zu viel ist. Aber dafür gibt es eben auch einfache Lösung und die lautet, wie eingangs erwähnt: "Wenn mir alles Telefonische zu stressig ist, dann gebe ich auch keine Telefonnummer als Kontaktweg an". Diese Entscheidung muss aber jede/r für sich selbst fällen.
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Alt 06.04.2017, 22:12   #33
noillusions
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Das kann man umgehen, indem man bei der Forderung zur Löschung der Telephonnummer eine Kopie an den Datenschützer sendet und dies im Schriftsatz ebenso erwähnt wird. Da bin ich mal auf Zuwiderhandlungen gespannt.
Yo, dafür ist der Datenschützer bestimmt da, damit macht er dann: WAS?
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Alt 06.04.2017, 22:17   #34
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Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Yo, dafür ist der Datenschützer bestimmt da, damit macht er dann: WAS?
Der Datenschützer nimmt es zur Kenntnis. Der Datenschützer ist also nicht zum Schutz der Daten da? Ich war bis Dato immer fest davon überzeugt.

Zitat:
...der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat beim Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II folgende Datenerhebungen problematisiert:


Telefon- und E-Mail Angaben sind nicht notwendig sondern freiwillig.
Und wenn diese nachweislich nicht gelöscht werden und weiter verwendet, bin ich davon überzeugt, interessiert es den Datenschützer sehr wohl, unabhängig davon ob es sich um Ämter oder Firmen handelt.
__

Zitat:
Man fürchtet nichts mehr als den mündigen Bürger und das natürliche Ziel der herrschenden ist immer ihre Herrschaft zu stabilisieren. Dazu können sie entsprechend der menschlichen Natur 2 Wege beschreiten: 1) Psychische Machtausübung (Kopf in Ketten) 2) physische Machtausübung (Militärische/Ökonomische Gewalt soziale ökonomische Verelendung/ skrupellose psychologische Kriegsführung/ Mentalvergiftung) soll das natürliche geistige Immunsystem gegen Manipulation weitgehend lahmlegen.
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Alt 07.04.2017, 12:25   #35
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Arbeitsloskr,

ich gebe Dir ja Recht, dass es wenig SInn macht, eine Telefonnummer in Bewerbungen anzugeben, wenn man unter dieser niemals erreichbar ist. Aber was das zurückrufen betrifft, bin ich nicht Deiner Meinung:

Ich habe es mir abgewöhnt, Detektiv zu spielen und sonstwas anzustellen, um jemanden zurückzurufen, sowohl beruflich als auch privat. In der Regel geht es nämlich nicht um Leben und Tod.

Wer mich wirklich erreichen will, versucht es sicher noch ein zweites Mal. Und so ganz allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass es gerade bei den Zeitgenossen, die am meisten Alarm veranstalten, die zu Unzeiten oder x Mal anrufen, meist am wenigsten dringend ist. Das muss man aber erst lernen, das auszuhalten und nicht sofort dem ersten Impuls zu folgen und zurückzurufen.

Sogar Notfallhelfer gehen da planvoll vor. Die Helfer, die zuerst zum Beispiel als erste zu einem Massenunfall kommen, werden sich niemals als erstes auf den Verletzten stürzen, der ihnen entgegenläuft, sondern sich erstmal einen Überblick verschaffen, ggf. noch Verstärkung anfordern und dann werden zuerst die Verletzten versorgt, bei denen es lebensbedrohlich ist.

Blinder Aktionismus kostet am Ende meist mehr Zeit und bringt wenig. Und wenn eine Firma, bei der ich mich beworben habe, Telefonterror veranstaltet, dann wirft das auch ein schlechtetes Licht auf das Geschäftsgebaren dieser Firma und ich werde mir überlegen, ob ich noch sonstwas veranstalte, um einen Job zu bekommen, den ich eigentlich nicht wirklich will.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 07.04.2017, 21:37   #36
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Aber was das zurückrufen betrifft, bin ich nicht Deiner Meinung:
Hallo Kerstin_K,

daher schrieb ich ja auch, dass man bei verpassten Anrufen, bzw. wenn man sein Gegenüber im Unternehmen, wo man sich beworben hat, nicht erreicht, diesem eine E-Mail mit dem entsprechenden Inhalt zukommen lassen sollte. Das gilt natürlich auch für die Gegenrichtung.

Ich persönlich habe es mir abgewöhnt, telefonisch für Bewerbungen erreichbar zu sein. Wer etwas von mir möchte, bspw. Einladungen zu VG, der soll mir eine Einladung per E-Mail oder Post schicken, die sämtliche wichtigen Punkte enthält (Datum, Zeit, Ort, Ansprechpartner/innen).

Ich selbst finde es mehr als fragwürdig, wenn Unternehmen jemanden zum VG einladen wollen und extra dafür um eine telefonische Rückmeldung bitten. Den Vogel abgeschossen hatte dabei mal ein Unternehmen, was mir eine Einladung per E-Mail schickte, in der alle Angaben, bis auf die Uhrzeit vorgeben waren und ich extra für die Vereinbarung der Uhrzeit zurückrufen sollte. KISS geht anders ;)

Gleiches gilt für mich für diese Telefonate, in denen vor der Einladung zu einem VG nochmal der LL besprochen werden soll. Ich meine, was ich im LL erwähne stimmt auch so. Warum sollte ich da etwas anderes reinschreiben? Zudem gehe ich davon aus, dass "Deutsch (Hochdeutsch)" als Amts- und Geschäftssprache in Deutschland überall die gleiche Bedeutung hat.
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Alt 08.04.2017, 04:38   #37
Kerstin_K
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Naja, normal solle es kein Problem sein, einne Termin für ein VG telefonisch zu vereinbaren. Ichhabe das früher selber so gemacht, dass ich Bewerber erstmal angerufen habe zur Terminvereinbarung. Und dann wurde der Termin nochmal per Mail oder per Post bestätigt. Hat sich damals bewährt, weil wir sonst einfach zu viele Terminverschiebungen hatten, weil die Bewerber aus unterschiedlichsten Gründen nicht konnten. Gerade, wenn man Stellen ausschreibt, für die Bewerber nicht gerade im Überfluss vorhanden sind, kann man den Bewerbern nicht gerade einen Termin vorschreiben, sondern man wird sich auf etwaseinigen, was beiden Seiten passt. Und das geht telefonisch nunmal einfacher.

Was den Umstand Deutsch als Geschäftssprache betrifft, so kann man das wohl inzwischen auch nicht mehr einfach so sagen. WIr leben im Zeitalter der Globalisierung und in vielen Unternehmen ist Englisch zumindest gleichberechtigt neben Deutsch. Wenn ich da an meine letzte Bewerbung so vor 20 Jahren denke:

Ich bekam damals einen Anruf auf eine Bewerbung, die ich geschrieben hatte. Die Anruferin, meine spätere Chefin, rief mich an, weil ihr meine Bewerbung positiv aufgefallen war. SIe konnte damals noch nicht besonders gut deutsch, eine Amerikanerin, die mit einem Holländer verheiratet war und die lange in Frankreich gelebet hatte, da gingen die Sprachen schonmal durcheinander. Irgendwann im Gespräch blieb sie stecken, weil ihr ein deutsches Wort fehlte. Ich habe ihr dann mit einer kurzen Nachfrage auf englisch weitergeholfen und der Bann war gebrochen. Irgendwie waren wir uns sofort sympathisch und das VG war eigentlich nur noch Formsache.

Und heute habe ich beruflich mit unterschiedlichen Nationen zu tun. Wenn man Verträge aushandelt, wo es um Produkt-Support in über 100 Ländern geht, kommt man mit Deutsch nicht mehr besonders weit.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 08.04.2017, 14:07   #38
downtoearth
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
... Irgendwann im Gespräch blieb sie stecken, weil ihr ein deutsches Wort fehlte. Ich habe ihr dann mit einer kurzen Nachfrage auf englisch weitergeholfen und der Bann war gebrochen. Irgendwie waren wir uns sofort sympathisch und das VG war eigentlich nur noch Formsache.

...

Glückwunsch:-)

Wen man wüsste, dass das die Regel ist, dann würde ich auch meine Telefonnummer angeben.
Leider ist meist das Gegenetil der Fall, grade wenn der AG dich über das JC/die BA rekrutiert (past ganz gut der ausdruck) hat.

Die Pfeiffen, die sich da melden, können dich gar nicht schnell genug belästigen und antanzen lassen.
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Alt 08.04.2017, 20:44   #39
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Naja, normal solle es kein Problem sein, einne Termin für ein VG telefonisch zu vereinbaren. Ichhabe das früher selber so gemacht, dass ich Bewerber erstmal angerufen habe zur Terminvereinbarung. Und dann wurde der Termin nochmal per Mail oder per Post bestätigt. Hat sich damals bewährt, weil wir sonst einfach zu viele Terminverschiebungen hatten, weil die Bewerber aus unterschiedlichsten Gründen nicht konnten. Gerade, wenn man Stellen ausschreibt, für die Bewerber nicht gerade im Überfluss vorhanden sind, kann man den Bewerbern nicht gerade einen Termin vorschreiben, sondern man wird sich auf etwaseinigen, was beiden Seiten passt. Und das geht telefonisch nunmal einfacher.
Hallo Kerstin_K,

so habe ich das auch mal gesehen. Allerdings kam es dann immer häufiger vor, dass in einem solchen Telefonat seitens AG nur der Termin mitgeteilt wird, der AG passt und eine Verschiebung nicht möglich sei.

Aus solchen "Fehlern" habe ich gelernt und mein Telefonverhalten angepasst, wozu soll ich anrufen, wenn doch sowieso der Termin schon feststeht? Dann kann man diesen auch gleich direkt per E-Mail verschicken, meiner Meinung nach.

Sicherlich gibt es auch AG, mit denen man telefonisch tatsächlich einen für beide Seiten passenden Termin aushandeln kann, aber leider haben es einige AG bei mir "versaut" und daher bin ich nicht mehr bereit telefonisch Termin auszuhandeln. Das kann und darf jeder natürlich selbst halten, wie er/sie möchte und ich will und werde das auch keinem vorschreiben ;)

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Was den Umstand Deutsch als Geschäftssprache betrifft, so kann man das wohl inzwischen auch nicht mehr einfach so sagen. WIr leben im Zeitalter der Globalisierung und in vielen Unternehmen ist Englisch zumindest gleichberechtigt neben Deutsch.
Eigentlich wollte ich eher darauf hinaus, dass es leider vermehrt Deutsche zu geben scheint, die ihre eigene Muttersprache nicht mehr verstehen können/wollen, weil sie nur dieses "Denglisch" verstehen "wollen" und daher eine "Übersetzung" brauchen. Ich habe für mich beschlossen, solche Übersetzungsdienste nicht mehr anzubieten und setze voraus, dass wenn ich Deutschen in Deutsch schreibe, dass sie das verstehen.

Was das Thema Englisch betrifft, bin ich anderer Meinung. Wir leben in Deutschland und da darf es nicht zu viel verlangt sein, sich an die hiesige geltende Sprache anzupassen oder zumindest auf den Gebrauch von Englisch als Unternehmenssprache in der Stellenausschreibung hinzuweisen. Dann kann man beim Lesen einer solchen Stellenanzeige selbst entscheiden, ob dieses Unternehmen für einen in Frage kommt oder nicht.

Falls du dich fragst, was ich gegen "Englisch" habe, dann ist die Antwort ganz einfach. In meiner Schulzeit und in der Ausbildung konnte ich Englisch noch fast perfekt. Aber wenn du nach Abschluss der Ausbildung ausschließlich nur noch mit deutschen Kunden und Lieferanten zu tun hast, dann verlernt man die Sprache sehr schnell, besonders wenn man sie auch nicht in der Freizeit sinnvoll nutzen kann.

Ja, Englisch-Auffrischungskurse habe ich häufig genug während meiner Termine bei AfA und JC angefragt, dabei aber jedes Mal neue Ausreden bekommen, warum diese gerade jetzt nicht gezahlt werden könnten und rein privat kann und will ich keinen Sprachkurs finanzieren, wenn ich diese Sprache nicht "fließend" in meiner Freizeit brauche. Der beste "Tipp" oder besser "Witz" dazu kam von einer SB, die meinte, ich könne mir doch englischsprachige Freunde suchen. Naja, was habe ich dabei innerlich laut schallend gelacht.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Ich bekam damals einen Anruf auf eine Bewerbung, die ich geschrieben hatte. Die Anruferin, meine spätere Chefin, rief mich an, weil ihr meine Bewerbung positiv aufgefallen war. SIe konnte damals noch nicht besonders gut deutsch, eine Amerikanerin, die mit einem Holländer verheiratet war und die lange in Frankreich gelebet hatte, da gingen die Sprachen schonmal durcheinander. Irgendwann im Gespräch blieb sie stecken, weil ihr ein deutsches Wort fehlte. Ich habe ihr dann mit einer kurzen Nachfrage auf englisch weitergeholfen und der Bann war gebrochen. Irgendwie waren wir uns sofort sympathisch und das VG war eigentlich nur noch Formsache.
Wenn es bei dir damals so geklappt hat, warum nicht.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Und heute habe ich beruflich mit unterschiedlichen Nationen zu tun. Wenn man Verträge aushandelt, wo es um Produkt-Support in über 100 Ländern geht, kommt man mit Deutsch nicht mehr besonders weit.
In diesem Punkt gebe ich dir Recht.

Allerdings bedingt das, dass man als "normale/r" 08/15-Angestellte/r auch die Chance bekommt, in solchen Positionen zu arbeiten, wo man seine erworbenen Sprachkenntnisse auch nutzen kann. Rein aus Spaß an der Freude lerne bspw. ich keine Sprache, besonders, wenn ich das selbst bezahlen soll.

Nichts verlernt man schneller als erworbene Kenntnisse, die man niemals oder immer weniger werdend gebraucht.

Achso, ich konnte zu Schulzeiten auch fließend Russisch, genauso wie eine Kurvendisskusion in Mathe, aber was ist davon geblieben ;) ?
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Alt 09.04.2017, 08:47   #40
Kerstin_K
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Also ich habe mit der Angabe der Telefonnummer bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Einer wollte sich mal unbedingt mit mir abends in einer Bar zum VG treffen, da habe ich dankend abgelehnt. Ich erwarte halt einfach, dass meine Gesprächspartner gewisse Spielregeln einhalten und wenn sie das nicht tun, blocke ich ab.

Fremdsprachen haben mich schon immer interessiert und ich versuche möglichst zumindest in Englisch, teilweise auch in Französisch, zum Beispiel Bücher in der Originalsprache zu lesen.

Aber Du hast recht, man muss da schon dran bleiben. Aber ich wollte schon immer beruflich in die Richtung Fremdsprachen und da passte das dann einfach.

Sowas wie Business Englisch, Telefongespräche, Geschäftsbriefe usw. wird ja leider an den allgemeinbildenden Schulen nicht gelehrt. Da beschäftigt man sich lieber mit Shakespeare oder so. Hat auch seine Berechtigung, aber so musste ich mir das, was ich im Job brauchte, halt später aneignen. War nicht billig, aber hat sich gelohnt (und hat Spass gemacht). Ich habe aber auch viele Kollegen, die sich da sehr schwer tun. Und dass wir es nicht nur mit Muttersprachlern, sondern auch mit Franzosen, Spaniern, Griechen, Italienern, Ungarn, Slovaken usw. zu tun haben, die versuchen, Englisch zu sprechen, macht es nicht gerade leichter.

In Vielen grossen Konzernen werden schon heute Verträge nur noch auf Englisch abgeschlossen, weil die Entscheider kein Deutsch können. Bei der Deutschen Bank geht nur noch Englisch, bei Daimler ist es noch gemischt,je nachdem, mit wem man es im Unternehmen zu tun hat, aber die tendenz geht zu Englisch und Volkswagen fängt jetzt auch an, auf Geschäftssprache Englisch umzustellen. Ich bin gespannt, wann dieser Trend auch und Produktion und auf due Helferjobs rüberschwappt. Spätestestens dann müssen die Zaffen da auch mitgehen, das wird noch interessant.
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Alt 09.04.2017, 21:44   #41
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

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Ich bin gespannt, wann dieser Trend auch und Produktion und auf due Helferjobs rüberschwappt. Spätestestens dann müssen die Zaffen da auch mitgehen, das wird noch interessant.
Hallo Kerstin_K,

wenn dies auch für Arbeitsverträge gelten soll, müssten nicht nur entsprechende rechtliche Grundlagen geschaffen werden, sondern es müsste gleichzeitige auch für jede/n Bürger/in die rechtliche Verpflichtung geben, Englisch zu lernen und tagtäglich anzuwenden und wer soll das alles bezahlen?

Sei mir bitte nicht böse, aber weißt du, an welche Personengruppe, bzw. an welches Verhalten mich so etwas erinnert, dass man der ursprünglichen Bevölkerung eine komplett von der Muttersprache abweichende Sprache "zwangsverordnet"? Schau mal in den Donbass, wo der russischen Minderheit "russisch" als dortige Amtssprache entzogen wurde, bzw. werden sollte.

Wie sollte man es dem deutschen Volk erklären, dass Verträge, insbesondere Arbeitsverträge, nur noch verpflichtend in Englisch abgeschlossen werden sollen? Welchen Zweck sollte das haben? Ich denke, dann hätte man spätestens auch in Deutschland einen Aufstand und sogenannte "Reichsbürger" hätten einen weiteren Beweis für deren Ansicht, dass Deutschland immernoch besetzt sei.
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Alt 10.04.2017, 02:51   #42
Kerstin_K
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

Ich meinte keine Arbeitsverträge, sondern, die Dienstleistungsverträge, die mein Arbeitgeber zum Beispiel mit Kunden wie Deutsche Bank, DAimler oder anderen abschließt. Dazu brauchen wir nicht nur in der Verhandlungsphase Mitarbeiter mit entsprechenden Sprachkenntnissen (Und das geht dann weiter bis in die Buchhaltung, denn wie soll dort jemand einen Vertrag mit komplizierten Vertragsbedingungen einbuchen und korrekte Rechnungen schreiben, ohne den Vertrag zu erstehen? Das Resultat solcher blindenBuchungsversuche habe ich täglich auf dem Tisch.), auch in de r Deliery Phase muss zum beispiel ein Projektleiter mal was im Vertrag nachschlagen können.

Im Bezug auf Arbeitsverträge bzw. arbeitsrechtliche bedeutsame Mitteilungen an alle Mitarbeiter insbesondere im Inranet hat mein Arbeitgeber das auch schon versucht (Verlautbarungen aus der Konzernzentrale in den USA wurden unübersetzt durchgereicht.), aber dem hat der Betriebsrat ein Stöckchen vorgeschoben und es wurde zumindest für Deutschland eien entsprechende BV abgechlossen. MAl sehen, wie lange das noch hält.

Zahlriche Prozessbeschreibungen, die ja quasi eine Arbeitsanleitung für bestimmte Positionen sind, gibt es bei uns nur noch aud Englisch Telefonkonerenzen mit Mitarbeitern aus mehreren Ländern werden auf Englisch geführt, anders geht es gar nicht. Der Rbeitgeber beitet Schulungen an, aber ansonsten ziehhst Du da halt mit oder Du suchst Dir einen anderen Arbeitsplatz. Das hat auch nichts mit auftrktrinieren zu tun, sondern ist schlicht dr Praxis geschuldet, wenn man auf globaler Ebene Zusammenarbeitet mit Kollegen aus anderen Ländern.
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Alt 11.04.2017, 02:50   #43
arbeitsloskr
 
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Ich meinte keine Arbeitsverträge, sondern, die Dienstleistungsverträge,
Dann hatte ich dich falsch verstanden. Kein Problem ;)

Aber selbst wenn Englisch eine "Grundbedingung" für die Arbeitswelt wäre, müsste dann die entsprechende Sprachenbildung nicht besser gefördert werden, gerade für solche Personen, die nach der Schule kaum Englisch beruflich bzw. privat brauchten?

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Im Bezug auf Arbeitsverträge bzw. arbeitsrechtliche bedeutsame Mitteilungen an alle Mitarbeiter insbesondere im Inranet hat mein Arbeitgeber das auch schon versucht (Verlautbarungen aus der Konzernzentrale in den USA wurden unübersetzt durchgereicht.), aber dem hat der Betriebsrat ein Stöckchen vorgeschoben und es wurde zumindest für Deutschland eien entsprechende BV abgechlossen. MAl sehen, wie lange das noch hält.
Das wird solange halten, wie jenes Unternehmen an Mitarbeiter/innen festhält, die kein Englisch können, bzw. für die Englisch keine Einstellungsvorausetzung gewesen ist.
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Alt 11.04.2017, 12:37   #44
Kerstin_K
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

nnEs ist ja heute schon so, dass man Bewerben durchaus punkten kann, wenn man verhandlungssichere Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache vorweisen kann. Und das ist keine neue Entwicklung, sondern das ist schon 20-30 Jahre so.

Nur in den Allgemeinbildenden Schulen ist das irgendwie noch nicht angekommen. So lange Shakespeare im Lehrplan immer noch wichtiger ist als ein englischer Geschäftsbrief oder ein Telefongespräch, kann ich da nur mit dem Kopf schütteln.

Immerhin ist Englisch inzwischen überall Pflichtfach, sogar an den Hauptschulen. Bei meinen Eltern und sogar meinen Brüdern war das noch anders.

Ich finde sowieso, dass da in Deutschland wahnsinnig viel Potential verschenkt wird. Wenn ich mir das so ansehe zum Beispiel bei einem kleinen türkischen Jungen, den ich kenne: Als ich ihn kenenlernte, war er noch nicht ganz drei Jahre alt und sprach kein Wort deutsch. Der Vater kommt auf deutsch einigermassen zurecht, die Mutter tut sich da deutlich schwerer, obwohl sie nach beinem Eindruck fast mehr versteht als der als der Mann, ihr fehlt nur die Übung im Sprechen. die beiden leben seit 20 Jahren in Deutschland. Heute ist das Kind 5, kommt im Sommer in die Schule und der redet deutsch wie türkisch, alles kein Problem und nach Aussage seiner Eltern spricht er auch noch ganz gut kurdisch. Interessant dabei übrigens, dass er nicht übersetzen kann. Wenn man ihn fragt, wie dies und das auf türkisch heisst oder so, dann schaut er einen nur verständnislos an.

Wenn dieser Junge das in 2-3 Jahren geschafft hat, dann frag ich mich echt, was in unseren Schulen abläuft. Da werden Jahrelang Grammatik und Vokabeln gepaukt und was kommt dabei raus? reichlich wenig, würde ich sagen.
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Alt 11.04.2017, 15:52   #45
noillusions
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Nur in den Allgemeinbildenden Schulen ist das irgendwie noch nicht angekommen. So lange Shakespeare im Lehrplan immer noch wichtiger ist als ein englischer Geschäftsbrief oder ein Telefongespräch, kann ich da nur mit dem Kopf schütteln.
Auch wenn es nun schon richtig OT ist: An einer ALLGEMEIN- bildenden Schule ist das absolut in Ordnung so. Die Leute sollen da nicht zu Wirtschafts-Robotern ausgebildet werden. Das kann dann in den BERUFS - bildenden Schulen passieren und bei den Studierten muß die Firma dann eben eine FORT - bildung machen.
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Alt 11.04.2017, 17:52   #46
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nnEs ist ja heute schon so, dass man Bewerben durchaus punkten kann, wenn man verhandlungssichere Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache vorweisen kann.
Wobei ich das von der jeweiligen Aufgabenstellung, bzw. Stellenausschreibung abhängig machen würde. Wozu soll ich verhandlungssichere Sprachkenntnisse "mitbringen", wenn diese nicht in einer Stellenausschreibung vorausgesetzt werden? Ach ich vergas, dass ist ja das berühmte Kriterium bzw. Begründung in der Absage, dass "andere Bewerber/innen in kleinen Details noch mehr dem spezifischen Anforderungsprofil entsprochen haben" und dabei wurden Sprachkenntnisse gar nicht in der Stellenausschreibung verlangt. Trifft aber nicht nur auf Sprachen zu ;)

Aber was ist eigentlich "verhandlungssicher"? Gleichbedeutend mit "fließend" kann das ja nicht sein, denn auch wenn man in der Schule eine Sprache fließend konnte, ist man dann immernoch nicht verhandlungssicher, gerade wenn es um bestimmte Fachbegriffe, bzw. Formulierungen geht (wie in den AGB). Wie gesagt, klar kann man durch Sprachkurse wie Wirtschaftsenglisch dies alles lernen, aber wer soll das bezahlen, bzw. kann sich das jeder auch wirklich leisten?

Rückblickend auf meine bisherige Arbeitslosigkeit hätte ich bisher mehr als genügend Zeit für solche Sprachkurse gehabt. Das Problem, neben der Finanzierung, ist nur, dass man nie weiß, wie lange man tatsächlich arbeitslos sein wird und man daher Zeit für diese Kurse hat. Gerade wenn man VZ arbeitet und als Pendler mit ÖPNV unterwegs ist, wird die Zeit dafür dann schon sehr knapp (abhängig von der Pendelzeit).

Wie noillusions schreibt, müssten dann eben notfalls die Unternehmen solche Sprachkurse als Weiter-/Fortbildung gewähren, mindestens, dass man dafür bezahlten Bildungsurlaub bekommt, um jene Sprache zu erlernen, sofern sie für den Geschäftsbetrieb notwendig ist.
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Alt 12.04.2017, 06:04   #47
Kerstin_K
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Auch wenn es nun schon richtig OT ist: An einer ALLGEMEIN- bildenden Schule ist das absolut in Ordnung so. Die Leute sollen da nicht zu Wirtschafts-Robotern ausgebildet werden. Das kann dann in den BERUFS - bildenden Schulen passieren und bei den Studierten muß die Firma dann eben eine FORT - bildung machen.
Ich will keinen Wirtschaftsroboter, aber es kann auch nicht sein, dass jemand sogar Leistungskurs Englisch hatte und dann als Azubi, nur weil er einem englischsprachigen Anrufer mal sagen müsste, dass der gewünschte Ansprechpartner gerade nicht am Platz ist, aber später gerne zurückruft, komplett überfordert ist.

Ich denke, dass auch Allgemeinbildende Schulen es durchaus leisten könnten, den Schülern mal zu verraten, wie man "Sehr geehrte Damn und Herren" auf englisch schreibt. Einfach ein paar Basics, damit solche Standardschreiben, wie eine Terminbestätigung halbwegs korrekt auch auf englisch rausgehen. Ich erwarte da keinen geschliffenen Schreibstil, wie von einer ausgebildeten Sekretärin, aber wenn man in der Schule mal gehört hat, dass es noch andere Möglichkeiten der Anrede gibt als "Hi all", dann kann das sicher nicht schaden.

Zitat:
Aber was ist eigentlich "verhandlungssicher"? Gleichbedeutend mit "fließend" kann das ja nicht sein, denn auch wenn man in der Schule eine Sprache fließend konnte, ist man dann immer noch nicht verhandlungssicher, gerade wenn es um bestimmte Fachbegriffe, bzw. Formulierungen geht (wie in den AGB). Wie gesagt, klar kann man durch Sprachkurse wie Wirtschaftsenglisch dies alles lernen, aber wer soll das bezahlen, bzw. kann sich das jeder auch wirklich leisten?
Ich verlange auch keine Fachbegriffe, das sind Vokabeln, die man lernen kann oder nachschlagen, wenn man sie nicht eh schon im Studium mitbekommen hat, weil man sich ja auch mal mit fremdsprachiger Fachliteratur auseinandersetzen muss. AGBs sind Juristensprache, das muss man im Einzelfall je nach Aufgabengebiet sehen.
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Alt 12.04.2017, 22:30   #48
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
aber es kann auch nicht sein, dass jemand sogar Leistungskurs Englisch hatte und dann als Azubi, nur weil er einem englischsprachigen Anrufer mal sagen müsste, dass der gewünschte Ansprechpartner gerade nicht am Platz ist, aber später gerne zurückruft, komplett überfordert ist.
Das ist wohl das Sympton, dass es heute in fast jeder Abiklasse gibt, dass Schüler/innen das Abi machen, obwohl sie nicht das passende Wissen für ein mögliches Studium haben. Das passiert in den MINT-Fächern genauso häufig.

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Ich denke, dass auch Allgemeinbildende Schulen es durchaus leisten könnten, den Schülern mal zu verraten, wie man "Sehr geehrte Damn und Herren" auf englisch schreibt. Einfach ein paar Basics, damit solche Standardschreiben, wie eine Terminbestätigung halbwegs korrekt auch auf englisch rausgehen. Ich erwarte da keinen geschliffenen Schreibstil, wie von einer ausgebildeten Sekretärin, aber wenn man in der Schule mal gehört hat, dass es noch andere Möglichkeiten der Anrede gibt als "Hi all", dann kann das sicher nicht schaden.
Das ist leider die Frage, was im Lehrplan für die jeweilige Schulform und Klassenstufe enthalten ist.

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Ich verlange auch keine Fachbegriffe, das sind Vokabeln, die man lernen kann oder nachschlagen, wenn man sie nicht eh schon im Studium mitbekommen hat, weil man sich ja auch mal mit fremdsprachiger Fachliteratur auseinandersetzen muss. AGBs sind Juristensprache, das muss man im Einzelfall je nach Aufgabengebiet sehen.
Das ist deine Ansicht, aber du bist nur eine von einer Vielzahl an Personen, die über Mitarbeiter/innen entscheiden. Nicht jede/r sieht das so "einfach" wie du ;) Es gibt da schon gravierende Unterschiede.

Btw. nicht jede/r hat im Studium oder Ausbildung mit englischsprachiger Fachliteratur zu tun ;)
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Alt 13.04.2017, 11:45   #49
Kerstin_K
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

Jetzt sind wir beieinander, sag ich doch die ganze Zeit, dass in den Schulen das Falsche unterrichtet wird.

WIe kommst Du darauf, dass ich über die Einstellung von Mitarbeitern zu entscheiden habe. Nö, den Job würde ich auch nicht unbedingt haben wollen.

Übrigens, ich sehe das nicht nur so einfach es IST so einfach. Kleines Beispiel: In meiner Schulzeit habe ich Nachhilfeunterricht in Englisch gegeben. Ich hatte einen Schüler, der eine glatte 6 im Zeignis hatte. WIe kams? Seine Lehrerin hatte ihm gesagt, er sei zu blöd zum Englisch lernen, daraufhin dachte er sich "dann kann ich mir den Aufwand ja sparen" und hat die Mitarbeit komplett eingestellt. ALs sie hörte, dass ich ihm Nachhilfe gebe, schrieb sie mir einen Brief, das könne ich mir sparen, bei diesem Schüler sei das vergebliche Liebesmüh. Ichhab das Ansporn genommen. Es war nict leicht und ich musste mir einiges einfalln lassen, aber nach sechs Monaten atte ich diesen Schüler von 6 auf 3 und es ging weiter aufwärts. Heute lebt er in London und arbeitet als Fachübersetzer.
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Alt 13.04.2017, 23:04   #50
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Zeitarbeitsfirma geht auf die Nerven...

Hallo Kerstin_K,

dennoch gibt es immernoch das Problem, dass viele mit der Zeit bspw. Englisch verlernen, weil es nicht gebraucht wird und viele AG eben voraussetzen, dass Bewerber/innen entweder diese Kenntnisse bereits selbst mitbringen oder sich selbst finanziert aneignen. Die Frage ist nur, wer soll das zahlen, gerade im Bereich ALG 2. Ich weiß, alle Förderungen, Fort- und Weiterbildungen sind Kann-Leistungen und leider heißt es dann auch schon mal seitens JC: "Dann suchen Sie sich einen Job, wo sie dies und das nicht brauchen". Wenn man dann, wie ich, auch noch eine CC-Vergangenheit hat, wird es schon schwierig dagegen zu argumentieren, leider.
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