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Start > > -> Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 16.09.2017, 19:40   #26
Heinz66
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Heinz66
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

danke nochmal,mein Neffe war "zufällig"an dem Tag da und hat mit dabei geholfen^^

Denke mal das wird so passen ^^^Erstmal warten ob was passiert...
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Alt 17.09.2017, 14:35   #27
Imaginaer
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Also ich gebe meine Bewerbungen direkt am Postschalter ab, da ich den Luxus habe keine 5 Minuten davon entfernt zu wohnen. Dort ist dann keine Briefmarke drauf, sondern ein "Etikett". Also man sieht direkt, der wurde am Schalter abgegeben. Zudem kriege ich eine Quittung.

Das man sich schon beim eintüten/einwerfen Zeugen bereithält, wird bei genauer Schilderung bei Anhörung/Widerspruch und eventuellen Klageweg in der Betrachtung des Gerichts merkwürdig auffallen. Zeugeneinwurf bei Bewerbungen?

Freunde werden nach der 10 Bewerbung die sie bezeugen müssen/sollen auch komischer. Die werden es einem nur nicht so sagen, da der Mensch Konfrontationen eher aus dem Weg geht. Sorry, aber wer das selbst nicht erkennen will/kann hat selbst noch keine 10 Bewerbungen bezeugen sollen/müssen. Das Hauptargument: Sinnlosigkeit. Warum braucht der einen Zeugen um Bewerbungen zu verschicken!? Und wer will das vor Gericht machen? Den meisten ist es sogar zu lästig mal selbst nach etwas zu googlen.
__

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Alt 17.09.2017, 18:30   #28
noillusions
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Also ich gebe meine Bewerbungen direkt am Postschalter ab, da ich den Luxus habe keine 5 Minuten davon entfernt zu wohnen. Dort ist dann keine Briefmarke drauf, sondern ein "Etikett". Also man sieht direkt, der wurde am Schalter abgegeben. Zudem kriege ich eine Quittung.
Unterscheidet sich diese Quittung von der des Kaufs eier 70 Cent Briefmarke, und wenn ja, wie?
Kann also sein dass das kein Vorteil ist.
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Alt 17.09.2017, 21:21   #29
AnonNemo
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Benutzerbild von AnonNemo
 
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AnonNemo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Gumbel
Denn auf alles was nach dem Einwurf in den Briefkasten kommt, hat er keinen Einfluss.
Das Schöne daran ist, dass man für beide Fälle;
Bewerbung bei der Post eingeworfen aber wahrscheinlich nicht beim Empfänger angekommen, und
Meldetermin nicht bekommen aber angeblich von SB versendet,
einen Sündenbock hat ~> der Postdienstleister.

Wer dieses Spielchen übertreibt, braucht sich aber nicht wundern wenn sogar ein SG-Richter einen zustellsicheren Nachweis für meine Bewerbungen sehen will, bzw. für die Zukunft anordnet.

Zitat von Doppeloma
dann frage ich mich doch wofür es den ganzen teuren Einschreibe-Humbug bei der Post gibt, wenn das sowieso alles "Unsinn" ist
Für seriöse Geschäftspartner, welche einen nicht permanent beim Amt anschwärzen (ZAF), bzw. - aus Lust und Laune - sperren/sanktionieren (SB).

Als Schutz davor, den Regelsatz zu 100% verlieren zu können, wäre es - in diesem Zusammenhang - sinnvoll alle Briefe von einem Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen.
Könnte man ja in der EGV-Verhandlung mal einbringen und sehen ob SB dies aufnimmt. [/Ironie]

Zitat von Doppeloma
Schick mal eine Klage ans Gericht oder einen Widerspruch an eine Behörde auf diesem (deiner Ansicht nach) beweissicheren Weg und du wirst sehr schnell eines Besseren belehrt wenn man dir nach Wochen (auf Nachfrage) erklärt, da sei nie was (fristgerecht) angekommen von dir ...
In deinem Beispiel geht es - auch - um die fristgerechte Zustellung.
Was ändert sich daran, wenn du es per Einschreiben mit/ohne Rückmeldung oder sogar als eigenhändig versendest?
Nichts ... außer du bekommst es schneller mit, dass es verspätet beim Gericht angenommen wurde.

Wer es erst kurz vor knapp versendet braucht sich nicht wundern wenn es nicht rechtzeitig beim Empfänger ankommt ... da könnte die doppelt gemoppelte Versandart von @Pixelschieberin Abhilfe verschaffen.

Von dieser Versandart würde ich bei ZAFen Abstand nehmen ... sehr schnell kann dir daraus eine Negativbewerbung gestrickt werden.
Davon, dass die ZAF einen schnellen und sicheren Kommunikationsweg hätte ... mal ganz zu Schweigen.

Zitat von Doppeloma
ob sie der Empfänger gegen Unterschrift auf dem Ablieferungsbeleg auch am Tag X (also noch fristgerecht) vom Postboten bekommen hat
... was bei einer Bewerbung unschädlich ist, da man nur verpflichtet ist, sich innerhalb von drei Tagen, nach Erhalt des VVs, zu bewerben.

Ich würde ja jetzt gerne sagen; Wurde meine Bewerbung heute in meiner Postfiliale abgestempelt und erst 2 Wochen später bei der ZAF oder SB abgegeben, wäre der Poststempel mein Beweis bei einer Sanktion ~> dagegen spricht aber, dass die ZAF/SB mir nicht helfen wird, indem sie meinen Umschlag aufbewahrt, bzw. wenn sie es doch machen sollte () mir diesen für die Sanktionsabwehr aushändigt.

Zitat von Imaginaer
Ich würde die Beweislast auf den verweisen der die Behauptung aufstellt.
Da brauchst du gar nicht verweisen ... Wenn das JC behauptet, dass die Bewerbung nicht verschickt wurde, so muss das JC den Beweis dafür zu erbringen und nicht der Bewerber, dass er sich beworben hat ... auch wenn es dem Bewerber mit der zeitnah gekauften und deshalb (hoffentlich noch) vorhandenen Briefmarkenquittung leichter fällt

Zitat von Imaginaer
Zeitaufwand deswegen, weil man jedes mal jemanden als Zeugen benennen muss
Also DAS ist nicht wirklich zeitaufwändig ... auch wenn ich weiß wie du es gemeint hast ~> bei jeder Bewerbung einen Zeugen dabei haben, welcher das Eintüten, Umschlag Verschließen, zur Post Begleiten und das Einwerfen des Umschlages beobachten und - am Besten - schriftlich bestätigen ... ja, das wird selbst der netteste Richter nicht glauben.

Zitat von erwerbsuchend
Im Fall des Falles, dass eine mögliche Nichtbewerbung vor dem SG verhandelt wird,
Es geht aber nicht um eine Nichtbewerbung, sondern um eine Bewerbung welche nicht bei der ZAF angekommen sein soll.

Wenn ich mir vorstelle, dass in einer seriösen Firma hunderte Bewerbungen wegen einer Stellenanzeige eintrudeln ... wie sieht es bei ZAFen aus, die dutzende Stellenanzeigen offen haben ~> tausende Bewerbungen! Da können keine Bewerbungen übersehen, falsch zugeordnet usw. werden?

Zitat von erwerbsuchend
Aber mal ganz ehrlich, wer sich immer bewirbt und seinen VV nachkommt, (usw.)
Pfft, DAS zählt bei SB nichts ... und bei vielen SGs auch nicht mehr wirklich

Zitat von erwerbsuchend
dass die Bewerbung kuvertiert und dieser Kuvert frankiert in den Briefkasten der Post eingeworfen wurde?
Deshalb empfehle ich; Die Briefmarke zeitnah, und nur für diese Bewerbung, in der Post kaufen ~> da hast du immer den/die Postmitarbeiter/-in und die Briefmarkenquittung als Zeugen.

Zitat von noillusions
Kann also sein dass das kein Vorteil ist.
Bitte ... wenn im Anschreiben und auf der Postquittung dasselbe Datum, bzw. ein Tag Unterschied, ist ... das sogar bei (fast) jeder Bewerbung, ... was glaubst du wird ein Richter sich dabei denken?
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Alt 17.09.2017, 22:20   #30
Imaginaer
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Unterscheidet sich diese Quittung von der des Kaufs eier 70 Cent Briefmarke, und wenn ja, wie?
Kann also sein dass das kein Vorteil ist.
Naja der Post Mitarbeiter nimmt den Brief entgegen, druckt die entsprechende Briefmarke aus und klebt diese auf den Brief. Abschließend wird es in den Postverlauf gegeben und auf Wunsch eine Quittung ausgestellt. Beim Briefmarkenkauf aus dem Automaten steht auf der Quittung immer das die aus dem Automaten sind. Und am Schalter auf Vorrat steht in der Quittung auch das es ein Briefmarken Set ist.
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Alt 18.09.2017, 10:48   #31
Gumbel
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Gumbel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Das man sich schon beim eintüten/einwerfen Zeugen bereithält, wird bei genauer Schilderung bei Anhörung/Widerspruch und eventuellen Klageweg in der Betrachtung des Gerichts merkwürdig auffallen. Zeugeneinwurf bei Bewerbungen?

Freunde werden nach der 10 Bewerbung die sie bezeugen müssen/sollen auch komischer. Die werden es einem nur nicht so sagen, da der Mensch Konfrontationen eher aus dem Weg geht. Sorry, aber wer das selbst nicht erkennen will/kann hat selbst noch keine 10 Bewerbungen bezeugen sollen/müssen. Das Hauptargument: Sinnlosigkeit. Warum braucht der einen Zeugen um Bewerbungen zu verschicken!? Und wer will das vor Gericht machen? Den meisten ist es sogar zu lästig mal selbst nach etwas zu googlen.
Bei Freunden kann ich es ja nachvollziehen, also wenn extra jemand zu dir kommen muss um den Vorgang bezeugen zu können. Sowas würde ich auch auf Dauer nicht mitmachen .

Nur denk doch an z.B. ein Ehepaar, dass eh alles zusammen macht. Da ist der Ehepartner dann ohne viel Zutun Zeuge.
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Alt 18.09.2017, 13:39   #32
Couchhartzer
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Das man sich schon beim eintüten/einwerfen Zeugen bereithält, wird bei genauer Schilderung bei Anhörung/Widerspruch und eventuellen Klageweg in der Betrachtung des Gerichts merkwürdig auffallen. Zeugeneinwurf bei Bewerbungen?
Daran muss rein gar nichts "merkwürdig" vorkommen.
Wenn man selber kein KfZ zur Verfügung hatte, dann kann eine andere Person durchaus jemanden dorthin gefahren haben und daher auch mal eine Zustellung solcher Dinge bezeugen.
Ist ein ganz normaler und durchaus möglicher sowie dann auch schlüssiger Vorgang.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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Alt 18.09.2017, 18:37   #33
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Es geht aber nicht um eine Nichtbewerbung, sondern um eine Bewerbung welche nicht bei der ZAF angekommen sein soll.
@ AnonNemo,

aus Sicht von SB ist bei beiden das gleiche Ergebnis, es kam keine Bewerbung beim Empfänger an, sagt der Empfänger.

Es gibt ja unzählige Threads zu diesem Themenbereich hier, wo es für die Abwehr der möglichen Sanktion keinen Unterschied macht, ob tatsächlich keine Bewerbung verschickt wurde oder sie nur nicht ankam. Meist wird dann u.a. empfohlen eine Kopie der verschickten oder gedachten Bewerbung mit passendem Datum zu erstellen, die als Anscheinsbeweis für den Versand dieser gilt.

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Deshalb empfehle ich; Die Briefmarke zeitnah, und nur für diese Bewerbung, in der Post kaufen ~> da hast du immer den/die Postmitarbeiter/-in und die Briefmarkenquittung als Zeugen.
Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Bitte ... wenn im Anschreiben und auf der Postquittung dasselbe Datum, bzw. ein Tag Unterschied, ist ... das sogar bei (fast) jeder Bewerbung, ... was glaubst du wird ein Richter sich dabei denken?
Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Naja der Post Mitarbeiter nimmt den Brief entgegen, druckt die entsprechende Briefmarke aus und klebt diese auf den Brief. Abschließend wird es in den Postverlauf gegeben und auf Wunsch eine Quittung ausgestellt. Beim Briefmarkenkauf aus dem Automaten steht auf der Quittung immer das die aus dem Automaten sind. Und am Schalter auf Vorrat steht in der Quittung auch das es ein Briefmarken Set ist.
@ AnonNemo und @ Imaginaer,

selbst wenn die Quittung des Briefmarkenkaufes persönlich von den Postangestellten unterschrieben wird, sagt diese nichts weiter aus als das am Datum eine Briefmarke gekauft wurde. Sie sagt nicht aus, dass jene Briefmarke auch tatsächlich auf jenen Briefumschlag mit der Bewerbung geklebt wurde. Erst recht sagt sie nicht aus, dass in jenen Umschlag überhaupt jene Bewerbung war.

Es sei denn, man fährt hierfür wieder einen Extra-Zeugen auf. Wer macht diesen Aufwand tatsächlich so, dass immer und für alles tatsächlich ein Zeuge anwesend ist, also einer, der das tatsächlich bezeugen kann und nicht einer, der nur sagt, dass er jenes Ereignis gesehen hat, also lügt?

Daher kann man den Punkt mit dem Einzelkauf von Briefmarken auch lassen und sich diese im Mehrfachpack kaufen, sofern notwendig.

Es kommt, meiner Meinung nach, eher darauf an, wie glaubwürdig jene beteiligten Seiten sind. Warum sollte jemand, der selbstständig Stellen sucht und sich bewirbt, weniger oder gleich viel Glaubwürdigkeit besitzen, als jemand, der ständig irgendwelche Ausreden bringt, warum seine Bewerbungen nie ankommen?
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Alt 19.09.2017, 11:39   #34
Imaginaer
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Nicht ich behaupte das eine Bewerbung nicht angekommen ist, sondern der AG bzw. das JC! Ich gebe wahrheitsgemäß an das ich die Bewerbung am Tag.Monat.Jahr zum Arbeitgeber xy per Post gesendet habe. Das Anschreiben der Bewerbung hefte ich an. Das genügt dem Anscheinsbeweis. Ob man vorbelastet ist muss jeder selbst wissen. Du kannst Dich immer beworben haben und hast für dich eine weiße Weste, aber in deiner JC Akte steht das Gegenteil. Also einfach den Spieß umdrehen und das JC bzw. den AG auffordern den nicht-Empfang zu beweisen.

Das mit der Abgabe am Schalter bzw. der Quittung ist meine Vorgehensweise. Ich sehe darin eine weitere Absicherung (Indiz!?). Anschreiben mit Datum + Quittung (am selben Tag abgegeben).

Du versuchst hier krampfhaft 100 % einer Sanktion aus dem Weg gehen zu können. Dann schick deine Bewerbungen per PZU. Wenn Du nicht vorher pleite gehst, wirst Du auf spät oder lang eine Sanktion kassieren wegen negativen Bewerbungsverhalten. Mit der PZU oder Einschreiben suggeriert man dem Arbeitgeber nur eins: Misstrauen.

Du erinnerst mich mehr und mehr an arbeitsloskr mit deinen ellenlangen Diskussionen. Alleine das Du eine stinknormale Bewerbung rechtfertigen musst, indem Du Zeugen, Einschreiben, PZU auffährst wird Fragen aufwerfen.
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Alt 19.09.2017, 11:54   #35
Zeitkind
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Du erinnerst mich mehr und mehr an arbeitsloskr mit deinen ellenlangen Diskussionen.
Alleine das Du eine stinknormale Bewerbung rechtfertigen musst, indem Du Zeugen, Einschreiben, PZU auffährst wird Fragen aufwerfen.
Ich würde hier Nachsicht üben.
Ein außenstehend Unbetroffener erkennt schon in der Diskusssion selbst die Absurdität der Maßregelung im SGB.
Die Betroffenen selbst verstricken sich eher in der Ohnmacht von Widersinnigkeiten. Allzu verständlich.
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Alt 19.09.2017, 15:19   #36
noillusions
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Abgesehen von Nachweisführungen des Postzugangs ist der Umgang mit Bewerbern bei ZAF mal wieder bezeichnend. Was störte den Typen? Keine Unterlagen? Kann er sich ja angucken beim Termin.
Bewerber sind für ZAF nur abzufertigende Ware, müssen robust angefasst werden weil sperrig (unwillig). So denken die. Dass da noch jemand motiviert anfangen will?
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Alt 19.09.2017, 20:43   #37
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

@ Imaginaer,

da haben wir uns missverstanden. Mir ging es nur darum darzulegen, dass im Fall einer Anhörung oder Sanktion eine Kopie jener Bewerbung als Anscheinsbeweis für das JC genügen muss. Schließlich kann man als Bewerber nicht mehr tun, als eine Bewerbung zu erstellen, diese zu verschicken und auf eintreffende Antworten darauf zu reagieren.

Gerade die Sache mit den Zeugen, die bereits von @ Heinz66 in Beitrag 1 angesprochen wurde, ist unrealistisch, weil kaum einer tatsächlich diese Zeugen in echt während jenes Ereignisses dabei hat, sondern diese eher im Nachgang organisiert.

Bei der Briefmarkenquittung wollte ich darauf hinaus, dass diese eben nicht zu 100% beweist, dass diese auch tatsächlich für eine Bewerbung verwendet wurde und man sich daher diesen Aufwand, die Briefmarken einzeln zu kaufen, sparen kann, sofern man die Poststelle nicht fußläufig in der Nachbarschaft hat.
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Alt 19.09.2017, 21:36   #38
hermine1972
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hermine1972
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Ich bewerbe mich nur noch per E-Mail. Da habe ich auch gleich einen Beweis, dass ich mich beworben habe.
So hat mir meine FM vor kurzem ein Schreiben einer Firma vorgelegt, wo ich mich hätte bewerben müssen. Diese Firma bestätigt in dem Schreiben, dass ich mich nicht beworben habe.
Da ich aber meine Bewerbungen per E-Mail versende, konnte ich durch einen Ausdruck der E-Mail-Bewerbung an diese Firma beweisen, dass ich mich doch beworben habe.

Ist die Falschaussage der Firma eigentlich strafbewehrt?
hermine1972 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 21:40   #39
noillusions
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

@hermine1972:

Ist dir klar dass email keine Beweiskraft hat vor Gericht?
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Alt 19.09.2017, 22:06   #40
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von hermine1972 Beitrag anzeigen
Ich bewerbe mich nur noch per E-Mail. Da habe ich auch gleich einen Beweis, dass ich mich beworben habe.
@ hermine1972,

ist diese E-Mail nur an den Empfänger adressiert und du stehst nur als Versender drin oder setzt du dich auch selbst ins BCC?

Bei ersteren hast du technisch keinen Beweis, dass deine E-Mail überhaupt verschickt wurde. Setzt du dich ins BCC, dann hast du zumindest technisch den Beleg, dass deine E-Mail versendet wurde.

Aus der rechtlichen Sicht hat jedoch @ noillusions Recht, dass eine E-Mail auch heute noch keine Rechtskraft hat.

Zitat von hermine1972 Beitrag anzeigen
Ist die Falschaussage der Firma eigentlich strafbewehrt?
Wenn du nachweisen kannst, dass jene Firma vorsätzlich eine Falschaussage getätigt hat, sie also wissentlich lügt, obwohl deine Bewerbung bei ihr eingetroffen ist, dann kannst du jene Firma auf Schadensersatz verklagen, sofern du von der AfA eine Sperrzeit oder eine Sanktion vom JC erhälst.
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Alt 19.09.2017, 22:22   #41
hermine1972
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hermine1972
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Meiner Fallmanagerin reichte es, dass ich ihr den E-Mail Ausdruck gezeigt habe. Vielleicht hat sie auch bei der Firma nochmal nachgefragt.
Am wahrscheinlichsten ist das der betreffende Mitarbeiter meine Mail übersehen hat, oder sie jemand gelöscht hat. In den EDV-Abteilungen wird ja jede E-Mail protokolliert. Da kann man eigentlich immer nachweisen, ob zu einer bestimmten Uhrzeit eine Mail eingegangen ist.
Einen bösen Willen unterstelle ich der Firma nicht.

Ins BBC stelle ich mich nicht, aber gute Idee, danke.
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Alt 19.09.2017, 22:57   #42
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Aus der rechtlichen Sicht hat jedoch @ noillusions Recht, dass eine E-Mail auch heute noch keine Rechtskraft hat.
das is auch gut so, mail lassen sich immer noch viel zu leicht fälschen, dass gleiche gilt für sms.
__

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Alt 20.09.2017, 14:50   #43
Gumbel
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Gumbel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Wenn du nachweisen kannst, dass jene Firma vorsätzlich eine Falschaussage getätigt hat, sie also wissentlich lügt, obwohl deine Bewerbung bei ihr eingetroffen ist, dann kannst du jene Firma auf Schadensersatz verklagen, sofern du von der AfA eine Sperrzeit oder eine Sanktion vom JC erhälst.
Eben, und aus diesem Grunde wird eine Firma in der Praxis nicht vorsätzlich lügen, warum auch?
Außerdem müsste der Geschädigte erstmal den Rechtsweg beschreiten, was ebenso praxisfern erscheint, allein schon wegen den Kosten.

Die (vorsätzliche) Lüge müsste eh erstmal bewiesen werden, was sogar bei einem Einschreiben nicht einfach wäre, denn überall arbeiten nur Menschen und machen Fehler.

Glaubt wirklich jemand daran, dass massenweise Erwerbslose wegen einer angeblichen Nichtbewerbung sanktioniert werden, obwohl sie in Wahrheit eine Bewerbung abgeschickt haben? Ich zumindest nicht. Im Regelfall wird es da wohl bei einer Anhörung bleiben.
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Alt 20.09.2017, 20:17   #44
erwerbsuchend
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Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
das is auch gut so, mail lassen sich immer noch viel zu leicht fälschen, dass gleiche gilt für sms.
@ franky0815,

man kann alles fälschen. Die Frage ist nur, welchen Aufwand muss ein Fälscher für welchen Nutzen tätigen.

Letztlich steht immer die Aussage des Bewerbers gegen die Aussage des AG. Gleiches gilt für die von der jeweiligen Seite vorgelegten Schriftstücke.

Sollte Merkel wiedergewählt werden, dann will sie ja die digitale Verwaltung Deutschlands voranbringen. In dem Zusammenhang könnte es sein, dass E-Mails zukünftig als rechtsgültig gelten können.

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
Eben, und aus diesem Grunde wird eine Firma in der Praxis nicht vorsätzlich lügen, warum auch?
Außerdem müsste der Geschädigte erstmal den Rechtsweg beschreiten, was ebenso praxisfern erscheint, allein schon wegen den Kosten.
@ Gumbel,

ich habe nur auf die Frage von @ hermine1972 geantwortet.

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
Die (vorsätzliche) Lüge müsste eh erstmal bewiesen werden,
Ich habe nichts anderes geschrieben

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
was sogar bei einem Einschreiben nicht einfach wäre
Ein Einschreiben beweist nur, dass ein Briefumschlag von A nach B verschickt wurde, aber nicht dessen Inhalt. Daher kann man sich als Bewerber die dadurch höheren Versandkosten sparen

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
Glaubt wirklich jemand daran, dass massenweise Erwerbslose wegen einer angeblichen Nichtbewerbung sanktioniert werden, obwohl sie in Wahrheit eine Bewerbung abgeschickt haben? Ich zumindest nicht. Im Regelfall wird es da wohl bei einer Anhörung bleiben.
Für diese Anhörung genügt als Anscheinsbeweis für den Versand der Bewerbung eine Kopie jener Bewerbung

Warum sich mehr Aufwand als nötig für eine Bewerbung machen ?
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Alt 20.09.2017, 21:45   #45
franky0815
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Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
@ franky0815,
man kann alles fälschen. Die Frage ist nur, welchen Aufwand muss ein Fälscher für welchen Nutzen tätigen.
meine aussage bezog sich jetzt ganz allgemein auf email als beweis, stell dir mal vor das würde als beweis anerkannt, da kann mir dir sonstwas unterjubeln ohne dein zutun.

in vorliegenden fall sagte ich schonmal das ich niemals eine bewerbung mit einschreiben oder ähnlichen sachen zustellen lassen würde, wie sieht denn das aus.
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Alt 20.09.2017, 23:04   #46
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Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
meine aussage bezog sich jetzt ganz allgemein auf email als beweis, stell dir mal vor das würde als beweis anerkannt, da kann mir dir sonstwas unterjubeln ohne dein zutun.
@ franky0815,

wenn du dich darauf beziehst, dass man den Inhalt und damit den Ausdruck einer E-Mail fälschen kann, dann weise ich darauf hin, dass es mit Hilfe von Software wie Photoshop möglich ist, auch ausgedruckte und unterschriebene Briefe zu fälschen.

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
in vorliegenden fall sagte ich schonmal das ich niemals eine bewerbung mit einschreiben oder ähnlichen sachen zustellen lassen würde, wie sieht denn das aus.
Das mit dem Einschreiben bezog sich nicht auf dich, sondern auf @ Gumbel
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Alt 21.09.2017, 09:55   #47
Gumbel
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Gumbel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Für diese Anhörung genügt als Anscheinsbeweis für den Versand der Bewerbung eine Kopie jener Bewerbung

Warum sich mehr Aufwand als nötig für eine Bewerbung machen ?
Hier stellt sich direkt die Frage, ob die Aussage sich beworben zu haben nicht sowieso schon ausreichend ist, denn:

1. könnte die Kopie im Nachhinein angefertigt worden sein, also erhöht sie nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit, jedenfalls meinem Verständnis nach

2. geht der Inhalt der Bewerbung nur den Absender und dem Empfänger etwas an

Nicht zuletzt gibt es ja auch zahlreiche Entscheidungen zum Nachweis einer Bewerbung. Hier ist regelmäßig zu lesen, dass zum Nachweis die Angabe der Firma inkl. Anschrift als ausreichend angesehen wird.
Wobei selbst das ein zweischneidiges Schwert im Sinne des Datenschutz ist.
Gumbel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 20:22   #48
erwerbsuchend
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Standard AW: Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
1. könnte die Kopie im Nachhinein angefertigt worden sein, also erhöht sie nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit, jedenfalls meinem Verständnis nach
@ Gumbel,

das gleiche gilt auch für die Zeugenaussagen, die eher erst im Fall einer Abhörung oder Sanktion organisiert werden.

Darauf bezog sich meine Aussage, dass man den Aufwand für das Erstellen und Versenden auf das Notwendige reduzieren kann.

Fakt ist aber, dass in vielen Fällen eine Kopie der strittigen Bewerbung als Anscheinsbeweis für den tatsächlichen Versand gewertet wird.

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
2. geht der Inhalt der Bewerbung nur den Absender und dem Empfänger etwas an
Das ist richtig und daher kann die Offenlegung des privaten Schriftverkehrs zwischen Bewerber und AG nur freiwillig von Seiten des Bewerbers erfolgen.
Es ist ja auch eine einfache Rechnung, lege ich eine einzelne Bewerbung offen und verhindere damit eine mögliche 30%-Sanktion oder verzichte ich für 3 Monate auf diesen Betrag?
Man muss ja nicht gleich eine Bewerbungskopie der Antwort auf eine Anhörung beilegen. Es kann auch schon ausreichen, wenn man anbietet, dass notfalls auch eine Kopie der Bewerbung nachträglich vorgelegt werden kann, wenn dies von Nöten sein sollte. Je nachdem wie dann der SB eingestellt ist, wird dann tatsächlich eine Kopie benötigt oder der Vorwurf der Nichtbewerbung fallen gelassen.

Zitat von Gumbel Beitrag anzeigen
Nicht zuletzt gibt es ja auch zahlreiche Entscheidungen zum Nachweis einer Bewerbung. Hier ist regelmäßig zu lesen, dass zum Nachweis die Angabe der Firma inkl. Anschrift als ausreichend angesehen wird.
Du hast damit Recht. Allerdings ist der allgemeine Bewerbungsnachweis im Rahmen einer EGV oder VA etwas anderes als ein mögliches einmaliges Vorlegen einer Bewerbungskopie im Rahmen einer Anhörung. Einfach so ohne Verdacht Bewerbungsanschreiben dem JC vorlegen zu müssen, ist nicht vom Datenschutz so vorgesehen. Daher muss dem JC als allgemeiner Nachweis eine tabellarische Auflistung der Bewerbungen genügen.
erwerbsuchend ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 22:50   #49
AnonNemo
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Zitat von erwerbsuchend
aus Sicht von SB ist bei beiden das gleiche Ergebnis, es kam keine Bewerbung beim Empfänger an, sagt der Empfänger.
Was interessiert mich die Sicht von SB? Nüscht!
Da halte ich mich lieber an Entscheidungen - wenn ich mich nicht irre, sogar vom BSG - in welchen thematisiert wurde, ob es eine Weigerung zur Bewerbung, oder eine auf dem Postweg verloren gegangene, ging.

Zitat von erwerbsuchend
selbst wenn die Quittung des Briefmarkenkaufes persönlich von den Postangestellten unterschrieben wird,
Das fett markierte habe ich nicht vorgeschlagen und wirst du auch nicht bekommen.

Zitat von erwerbsuchend
sagt diese [Quittung] nichts weiter aus als das am Datum eine Briefmarke gekauft wurde.
Jo, aber wenn du für (fast) alle Bewerbungen eine zeitnahe Quittung vorlegen kannst, wird es für SB sehr schwierig dich als Unstrukturierten hinzustellen.

Zitat von erwerbsuchend
Es sei denn, man fährt hierfür wieder einen Extra-Zeugen auf.
Jetzt mach es nicht noch komplizierter!
Wir waren schon so weit, dass ein eLB nicht verpflichtet ist den Vollbeweis (z. B. per Gerichtsvollzieher) über die Zusendung seiner Bewerbung erbringen muss.

Zitat von erwerbsuchend
Es kommt, meiner Meinung nach, eher darauf an, wie glaubwürdig jene beteiligten Seiten sind.
Ist nicht dein Ernst?
~> Viele vorhandene Quittungen über eine zeitnah gekaufte Briefmarke ändert nichts an der Glaubwürdigkeit?

Welchen Vorteil hast du beim Kauf von 10er-Packungen mit Briefmarken?
Du bekommst keinen Rabatt.
Ich spare mir nicht mal den Weg zur Postfiliale, weil dort auch der nächste Briefkasten ist ... ok, ich muss auf die Öffnungszeiten der Postfiliale achten, aber als strukturiert lebender ist das - wirklich - kein Problem

Zitat von erwerbsuchend
Bei der Briefmarkenquittung wollte ich darauf hinaus, dass diese eben nicht zu 100% beweist, dass diese auch tatsächlich für eine Bewerbung verwendet wurde
Wenn du eine 100%ige Zustellvariante willst ~> Gerichtsvollzieher!
Auch bei Einschreiben hast du keine Garantie.

Zitat von erwerbsuchend
man sich daher diesen Aufwand, die Briefmarken einzeln zu kaufen, sparen kann, sofern man die Poststelle nicht fußläufig in der Nachbarschaft hat.
Wie weiter oben schon geschrieben; bei mir ist der Postkasten direkt vor der Postfiliale.

Selbst wenn die Postfiliale 500m weiter entfernt ist wie der Postkasten ... diesen Aufwand würde ich bei ZAFen auf mich nehmen.
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 20:41   #50
erwerbsuchend
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@ AnonNemo,

ganz ehrlich, ich schreibe die ganze Zeit, dass man es sich mit den Bewerbungen generell einfacher machen kann und weise auf Aussagen anderer User nur auf den dortigen, aus meiner Sicht unnötigen, Mehraufwand oder dem Fehlen einer Beweiskraft hin. Letztlich sind wir uns alle doch einig, dass im Fall des Falles das JC in der Beweispflicht ist, genau zu belegen, dass eLB tatsächlich keine Bewerbung verschickt hat. Es gibt doch hier im Forum genügend Fälle, bei denen eine Bewerbungskopie als Anscheinsbeweis für die Bewerbung ausreicht. Warum sich dann mehr Arbeit machen als eigentlich notwendig?
erwerbsuchend ist offline   Mit Zitat antworten
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