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Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 04.08.2014, 08:16   #51
Indeclinabilis
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Standard AW: Arbeitszeugnis von ZA

Zitat von Hainbuche Beitrag anzeigen
Auf dieses Klischee habe ich gewartet ;-) [...]
^^

Zitat von Hainbuche Beitrag anzeigen

[...]

Nein, im Vertrieb muß jemand nicht labern, sondern argumentieren und zuhören können. Wobei labern und argumentieren eher gegensätzlich als artverwandt sind.

Fast jeder Laie meint aber tatsächlich, im Vertrieb seien Labertaschen gut aufgehoben, obwohl fast jeder Laie auch der Aussage zustimmen würde, daß ihm Verkäufer, die in erster Linie viel rumlabern, auf den Geist gehen und er ihnen nichts abkaufen würde.

Termindruck ist im (Außendienst-)Vertrieb allgegenwärtig. Die Mitarbeiter werden ja in aller Regel nicht an den verlaberten Stunden, sondern an den Verkaufsergebnissen gemessen. Mit weniger Gelaber schneller zum Ziel, lautet da die Devise.
Phu, kann da nur aus meiner Laiensicht und den Erzählungen von Bekannten - die im Vertrieb (Außendienst) arbeiten - sprechen. Und nein, die Arbeiten nicht bei AG wo lediglich die Masse der abgeschlossenen Verträge zählt - welche sich durchaus nur mit einer Vielzahl von täglichen Terminen in Kombination mit wenigen und zielgerichteten Worten erreichen lässt. Was uns letztendlich dazu führt, dass man beim Vertrieb auch wieder differenzieren müsste. Wohl einmal in Massengeschäft - wenige und Zielgerichtete Worte. Und einmal in - keine Ahnung, naja, also das Geschäft halt, welches hauptsächlich mit den A Kunden geführt wird. Damit halt die 20 / 80 Regel greift. ;)

Jedenfalls, deren Aussagen zufolge nimmt der geringste Anteil der Gesprächszeit direkten Bezug auf die geschäftlichen belange. Weil den Groß der Zeit verbringen sie mit Smalltalk, bzw. Kontaktpflege. Der Stress liegt dabei lediglich darin, rechtzeitig zum ausgemachten Termin zu erscheinen, weil auf Grund der zu überbrückenden Distanzen, kann das schon mal in die Hose gehen - z.B weil Stau auf der Strecke herrscht. Mithin reichen also auch 2 Termine am Tag, um Stress zu erzeugen. ^^

Daher auch der Gedanke, dass ein stummerer Zeitgenosse schon Probleme haben wird, den Kontakt zum Kunden aufzubauen oder gar zu pflegen, was ja eigentlich mithin das wichtigste ist, wenn man mal vom Kontaktaufbau absieht.

Und ob die Laberbacke auch argumentieren kann, wird sich spätestens im Vorstellungsgespräch zeigen.

Naja, letztendlich dürfte es auch wieder reine Ansichtssache sein, welcher Typ Mensch für "die" ausgeschriebene Stelle am besten geeignet ist. Und da es tausende wenn nicht gar millionen Ansichten gibt, lässt sich natürlich auch bestens darüber diskutieren, bzw. streiten. ^^

m.M

__

"Beati monoculi in regione caecorum".

"Zitat aus 300"
Leonidas: "Du hast viele Sklaven, Xerxes, aber wenig Krieger. Es wird nicht lange dauern, bis sie meine Speere mehr fürchten, als Deine Peitschen."
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Alt 04.08.2014, 09:27   #52
Hainbuche
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Standard AW: Arbeitszeugnis von ZA

Zitat von Indeclinabilis Beitrag anzeigen
(...) Und da es tausende wenn nicht gar millionen Ansichten gibt, lässt sich natürlich auch bestens darüber diskutieren, bzw. streiten. ^^
Zu diesem Thema möchte ich lieber kein Faß ohne Boden aufmachen... ;-)

Aber noch mal zu "wo Labertasche im Zeugnis steht, ist auch Labertasche drin".

Es ist nun einfach so:

Der eine Chef kriegt selbst den Mund nicht auf und hält deswegen alles, was mehr als zwei Sätze hintereinander sagt, für eine Labertasche.

Der andere quatscht selbst wie ein Wasserfall, so daß ihm auch Menschen mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis noch als wortkarg erscheinen.

Von daher stelle ich den Nutzen solcher "Informationen" nach wie vor in Frage; selbst wenn ich - wofür auch immer - eine Labertasche suchen sollte, nützt mir die entsprechende Angabe im Zeugnis höchstens dann, wenn sie sich in mehreren Zeugnissen halbwegs übereinstimmend wiederholt.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2014, 12:05   #53
Bananenbieger
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Standard AW: Arbeitszeugnis von ZA

Es kommt auch darauf an, was man verkauft, ob regional oder überregional.

Bei uns wurden vllt. 2 Verträge in der Woche gemacht. Da mußte sich mit mehreren Technikern, Ingenieuren usw. erst in Verbindung gesetzt werden.
Dieses kann dauern. Der Kunde ist darauf aus, dass es funktioniert.
Da ist eine Labertasche mit viel Smalltalk und wenig technisches Know-How fehl am Platz.

Wenn man z.B. Kugelschreiber verkauft, ist dies etwas anderes, wie wenn man Maschinen/Anlagen verkauft.

In Bayern, Österreich, Thüringen und in Baden-Würtemberg werden andere Sprachgewohnheiten verlangt. Das eine Völkchen quatscht mehr, als das Andere.
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Alt 04.08.2014, 12:55   #54
Indeclinabilis
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Zitat von Hainbuche Beitrag anzeigen
Zu diesem Thema möchte ich lieber kein Faß ohne Boden aufmachen... ;-)[...]
Ja, dito. ^^

Zitat von Hainbuche Beitrag anzeigen
[...]
Aber noch mal zu "wo Labertasche im Zeugnis steht, ist auch Labertasche drin".

Es ist nun einfach so:

Der eine Chef kriegt selbst den Mund nicht auf und hält deswegen alles, was mehr als zwei Sätze hintereinander sagt, für eine Labertasche.

Der andere quatscht selbst wie ein Wasserfall, so daß ihm auch Menschen mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis noch als wortkarg erscheinen.

Von daher stelle ich den Nutzen solcher "Informationen" nach wie vor in Frage; selbst wenn ich - wofür auch immer - eine Labertasche suchen sollte, nützt mir die entsprechende Angabe im Zeugnis höchstens dann, wenn sie sich in mehreren Zeugnissen halbwegs übereinstimmend wiederholt.
Den Nutzen der Informationen kann man darin sehen, dass sie eine bestimmte "Vorauswahl" ermöglichen. Denn dem Zeugnis lässt sich eine grobe Übersicht über das entnehmen, was der AN bis jetzt für Tätigkeiten inne hatte - objektiver Gesichtspunkt. Und natürlich wie er im alten Betrieb als Person wirkte, bzw. auftrat - subj. Gesichtspunkt. Anhand dieser Daten lässt sich die Vorauswahl jedoch lediglich vereinfachen, weil als adäquater Ersatz für ein Vorstellungsgespräch, kann ein Zeugnis nicht gesehen werden.

Als alternative bliebe natürlich, alle Bewerber - mal an genommen es sind 10.000, wobei 500 auch schon genügen dürften - zu einem pers. Gespräch einzuladen.

Nur wer will 500 oder gar 10.000 Bewerbungsgespräche führen, wenn doch fiktive 30 an der Zahl genügen würden? ^^

Und die Chance bei 30 eingeladenen Bewerbern - die im Zeugnis das Merkmal Labertasche vermerkt haben - einen Treffer zu landen, ist nun wahrlich nicht so gering, als das man sich 500 oder gar 10.000 Bewerbungsgespräche antun müsste.

Zumal man seine Chancen ja noch erhöhen kann, indem man nur die einlädt, die schon mehrmals durch jeweils verschiedene AG gewürdigt wurden. ;)

Demzufolge kann man natürlich annehmen, dass eine einmalige Würdigung einer "besonderen Eigenschaft", als Indiz für das Vorhandensein selbiger gesehen werden kann. Wohingegen eine mehrmalige Würdigung dieser besonderen Eigenschaft durch verschiedenen AG, einen sicheren Indikator für das Vorhandensein dieser besonderen Eigenschaft darstellt.

Nur Vorsicht, weil am Ende bekommt der AG evtl. genau das, was er gesucht hat - dem da wäre: Vorstellungsgespräche mit Labertaschen. Und fiktive 30 Gespräche würden da sicherlich mehr als genügen.^^

m.M

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Alt 04.08.2014, 14:21   #55
Hainbuche
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Zitat von Indeclinabilis Beitrag anzeigen
Den Nutzen der Informationen kann man darin sehen, dass sie eine bestimmte "Vorauswahl" ermöglichen.
Ist alles schon klar. Nach irgendwelchen Kriterien muß man auswählen. Wobei ich bei meinem Sprüchlein aus einem anderen Thread bleibe: Versetzt man einen Personaler in den Materialeinkauf, geht nach drei Wochen der Nachschub aus, weil ihm der Tippfehler im Angebot, der nicht ansprechend aufgemachte Prospekt oder das persönliche Auftreten des Lieferanten nicht zusagen... ;-)
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Alt 05.08.2014, 11:20   #56
Harry58
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Moinsen zusammen.

@OliverM

ein Arbeitszeugnis ist in 10 Minuten geschrieben. Kurze Fakten deiner Tätigkeit Dauer, bisschen die Formeln kennen und ab geht die lutzie..

mach dir keinen stress. Wenn dir dein Zeugnis nicht zusagt, kannst es ändern lassen. habe im anderen Beitrag auch mal geschrieben. Gibt eine Beratungsstelle, die den ZA die höhle heiß machen. sieht alles nett aus.. aber hallo die haben echt Ahnung! haben die richtig Spaß dran... Die haben meins auch geschrieben. L-Beratung24 vielleicht hilft es dir ja.

VG

euer Harry
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Alt 07.08.2014, 09:26   #57
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Bei mir warbeim 1. "Zeugnisentwurf" das Wort "Hartknäckig" drin.

Ein anderer Arbeitgeber kann es so sehen, dass dieser AN schwierig ist.
oder
Der GF dachte sich er schreibt etwas Gutes. Durch seine Hartknäckigkeit hat er der Firma viel Geld gespart.

Ist vieles 2-schneidig. Der Eine sieht es so, der Andere so.
Bananenbieger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2014, 12:00   #58
Indeclinabilis
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Zitat von Bananenbieger Beitrag anzeigen
[...]
Naja, es kommt auch maßgeblich darauf an in welchem Zusammenhang das "hartnäckig" steht. ^^
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Alt 07.08.2014, 15:02   #59
Bananenbieger
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Es war zwar vom GF Gut gemeint, aber die Formulierung war nicht eindeutig.
Um Missverständnisse abzuwenden, wurde dies im 2. "Zeugnisentwurf" korrigiert.
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Alt 07.08.2014, 19:29   #60
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Zitat von Caso Beitrag anzeigen
Und welcher Satz wurde dann daraus?

Der ganze Absatz wurde umgestaltet.
Genaueres berichte ich aber nicht. Nur evtl. über PN.
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Alt 08.08.2014, 11:42   #61
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Was mir am Liebsten wäre:
Der AG der mich will und Fragen zum Zeugnis hat, würde meinen früheren AG (GF) fragen. Mein Ex-AG würde mich empfehlen. Telefonnummer ist ja im Zeugnis angegeben. Leider kann man niemanden dazu zwingen anzurufen.
Manchmal sagen Worte mehr.
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