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Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 08.08.2012, 15:58   #1
BurnItDown
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Ausrufezeichen ZAF Ärger: Anhörung wegen einer möglichen Sanktion

Hoho läuft ja immer besser, heute in EINEM Einschreiben gleich 4 solcher Anhörungen drin.
Erstmal die beiden einfachen, das waren 2 Bewerbungen mit allem geforderten(Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bei 1 ZAF, allerdings in einem Umschlag.
Hier mal der Scan:
***
Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion

Sehr geehrter Herr XY,

Ihnen ist am XY ein Beschäftigungsverhältnis als Helfer Lagerwirtschaft, Transport bei der Firma XY angeboten worden.

Dieses Angebot war unter Berücksichtigung Ihrer Leistungsfähigkeit und persönlichen Verhältnisse zumutbar.

Nach bisherigem Stand ist davon auszugehen, dass Sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieser Tätigkeit von vornherein verhindert haben.

Der Arbeitgeber hat hierzu folgendes mitgeteilt:

Der Bewerber hat sich nicht vorgestellt/beworben.
Es wurde mehrmals versucht den Bewerber telefonisch zu erreichen.

Es ist der tatsächliche Hergang der Ereignisse zu ermitteln.

Sie haben die Möglichkeit, sich dazu zu äußern (§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB X). Bitte verwenden Sie hierfür den beigefügten Antwortvordruck.
***
Also unterm Strich glatt gelogen, Bewerbungen sind abgeschickt & wohl auch eingegangen sonst hätte man mich wohl kaum angerufen, Telefonnummer war gar nicht drauf haben sie aber wohl aus dem Telefonbuch geholt.



Nun die beiden etwas schwereren, das waren 2 Bewerbungen mit ebenfalls allem geforderten(Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bei 1 ZAF, allerdings ebenfalls in einem Umschlag.
Hier mal der Scan:
***
Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion

Sehr geehrter Herr XY,

Ihnen ist am XY ein Beschäftigungsverhältnis als Warensortierer / Helfer Lagerwirtschaft,Transport bei der Firma XY angeboten worden.

Dieses Angebot war unter Berücksichtigung Ihrer Leistungsfähigkeit und persönlichen Verhältnisse zumutbar.

Nach bisherigem Stand ist davon auszugehen, dass Sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieser Tätigkeit von vornherein verhindert haben.

Der Arbeitgeber hat hierzu folgendes mitgeteilt:

Bewerber wurde zum Vorstellungsgespräch am XY eingeladen und ist nicht erschienen.

Es ist der tatsächliche Hergang der Ereignisse zu ermitteln.

Sie haben die Möglichkeit, sich dazu zu äußern (§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB X). Bitte verwenden Sie hierfür den beigefügten Antwortvordruck.
***
Unterm Strich zwar richtig aber da mich die Einladung zu spät erreichte konnte ich den Termin ohne Zeitmaschine nicht wahrnehmen.
Nur um da mal ein Vergleich zu haben, die Anhörungen sind auf Montag datiert, scheinbar Dienstag versendet worden und heute Nachmittag eingetroffen. Da ist es doch nicht unglaubwürdig das die Einladung aus der nächsten Stadt die auch auf Montag datiert und Dienstag versendet wurde bei mir erst im Laufe des Donnerstages eingetroffen ist, ich weiß nicht wann sie da war vielleicht schon am Morgen aber ich habe erst Nachmittags(wie immer) meinen Kasten gecheckt und da am Morgen der Termin war war es mir ja unmöglich den wahrzunehmen.
Ein Antwortschreiben mit der Bitte um Terminverschiebung bis FK geklärt sind ist schon vor dem Wochenende an die ZAF raus gegangen und hätte sie wohl auch schon erreicht haben müssen bevor die ARGE da nach dem Stand der Bewerbungen nachgefragt hat, haben mir wohl absichtlich einen rein gewürgt.



Also wie verfasse ich nun die Begleitschreiben um die Fakten aufzuführen?
Sie sollen in einer Art sein das dem SB(ein anderer, nicht mein üblicher) klar wird das er mit einer Sanktion keine Chance hat, damit er nicht einfach doch eine Sanktion ausspricht und sich das ganze über Widerspruch bis zum SG hinzieht.
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Alt 08.08.2012, 16:15   #2
TimoNRW
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Standard AW: ZAF Ärger: Anhörung wegen einer möglichen Sanktion

Wiviele VVs?

Alle mit RFB?
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Alt 08.08.2012, 16:59   #3
BurnItDown
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Standard AW: ZAF Ärger: Anhörung wegen einer möglichen Sanktion

Für jede Firma 2 VVs darum ja auch 2 Bewerbungen, genau genommen 2 Anschreiben, die Anlagen sind ja alles die gleichen also hab ich die je Firma nur 1x mit geschickt.

Ja und Rechtsfolgebelehrung war jeweils auf der Rückseite ein Kasten mit viel Kleingedrucktem, ist doch eh immer die selber oder wandeln sie die auch ab?
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Alt 09.08.2012, 22:00   #4
BurnItDown
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Standard AW: ZAF Ärger: Anhörung wegen einer möglichen Sanktion

Tja hat nun jemand einen Idee für wasserdichte Formulierungen?
Wie gesagt zu den ersten beiden mit dem "Anklagepunkten":
-Der Bewerber hat sich nicht vorgestellt/beworben.
-Es wurde mehrmals versucht den Bewerber telefonisch zu erreichen.

Absolut haltlos, erst einmal muss ich überhaupt nachweisen das ich diese Bewerbung versendet habe?
Schließlich können sie auch nicht beweisen das sie sie nicht bekommen haben, da steht doch Aussage gegen Aussage. Außerdem liegt es doch nicht in meiner Verantwortung was nach dem Einwurf damit geschieht, wenn ihre Tipse die aufgefressen hat ist so etwas doch nicht meine Schuld.
Wenn sie wirklich irgendeinen Beweis haben wollen dann kann ich zur Not ein Zeugen aus dem Hut ziehen, der war dabei, hab sie der Person gezeigt, in ihrem bei sein eingetütet und mit ihr zusammen in den Briefkasten geworfen.
Wäre es ein Problem wenn ich mit diesem Zeugen verwandt wäre?

Das mit dem Telefon ist ebenso haltlos, ist klar das ich telefonisch nicht erreichbar sein muss, meines ist kaputt und darum ist auch der Vertrag gekündigt, warum sollte der auch laufen ohne Telefon, und das für eine Neuanschaffung nichts übrig ist ist doch klar, oder gibt es im H4 Satz eine Sparte für Anschaffung von Telekommunikationsmittel & deren Unterhalts- bzw. Anschlusskosten?


Wie gesagt zu den zweiten beiden mit dem "Anklagepunkt":
-Bewerber wurde zum Vorstellungsgespräch am XY eingeladen und ist nicht erschienen.

Da mich das Schreiben erst am selben Tag am Nachmittag erreicht war die Einhaltung des Termins am morgen ja unmöglich. Zeitablauf ist hier das die Einladung das Datum von Montag trägt und der Umschlag einen Stempel von Dienstag hat.
Soweit ich weiß gibt es doch Brieflaufzeiten die bei so etwas mit einbezogen werden müssen, hat da jemand vielleicht etwas handfestes zum Beispiel ein Gerichtsurteil oder ähnliches zur Hand?
Mal als Vergleich, für meine halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt bekomme ich ca. 4 Wochen um voraus eine Einladung, das die mir keine Einladung schicken die nun eine so lange Frist hat ist klar aber sie können die doch nicht so legen das mir ein einhalten unmöglich wird, oder?
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Alt 11.08.2012, 15:36   #5
teddybear
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teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear
Standard AW: ZAF Ärger: Anhörung wegen einer möglichen Sanktion

Ich versichere hiermit unter Zeugnis des Herrn/ Frau X, dass ich die Bewerbung frankiert mit 1,45 € in einem Großumschlag an den potentiellen Arbeitgeber X abgeschickt hatte.

Zeugnis: Frau Herr X

Es ist diesseits unerklärlich, weshalb die Bewerbung den potentiellen Arbeitgeber hier angeblich nicht erreicht haben sollte; zumal die deutsche Post recht zuverlässig ist! Es wird daher eher davon ausgegangen, dass gegebenenfalls ein Mitarbeiter der Firma meine Bewerbung zwar entgegengenommen hat, diese aber nicht an die Personalabteilung weitergereicht hatte. Oder hier schlichtweg nur eine Verwechslung meiner Person vorliegt.

Der potentielle Arbeitgeber möge zwecks Glaubhaftmachung eine eidesstattliche Versicherung unter Beachtung von §156 Strafgesetzbuch dahingehend abgeben, dass ihm meine Bewerbung hier tatsächlich nicht erreicht hatte! Diese Versicherung ist mir durch Sie sodann bitte in Kopie zuzustellen, damit ich einen Nachforschungsauftrag bei der Deutschen Post stellen kann. Das Ergebnis der Nachforschung wäre dann auch durch Sie hier zwecks einer sachgerechten Entscheidung abzuwarten.

Die Behauptung des potentiellen Arbeitgebers dahingehend, dass man mich "mehrmals" nicht telefonisch erreicht haben will, ist nicht nachvollziehbar und völlig unglaubwürdig zugleich. Es wird nicht einmal ansatzweise schlüssig dargetan, wann und wie oft dieser mich angeblich nicht erreicht haben will? Er möge Einzellverbindungsnachweise des Telefonanbieters als Nachweis seiner Behauptung vorlegen, da das Anschalten meines ABs in Abwesenheit auch Verbindungen bei der Gegenstelle verursachen!

Zudem ist anzumerken, dass ich auch mal Einkäufe zu erledigen habe oder schlicht und ergreifend einfach nur beim kacken bin und nicht immer sofort an das Telefon springen kann bzw. jenes beim kacken nicht in der Hand halte. Weiterhin ist der Vortrag des Arbeitgebers auch schon deshalb unglaubwürdig, weil er mich hier auch hätte unstreitig anschreiben können. Jeder einigermaßen seriöse Arbeitgeber hätte mich hier auch angeschrieben, wenn dieser so dann den Bewerber, an welcher er ernsthaft interessiert ist nicht erreicht.

Offenkundig hatte also der Arbeitgeber hier nicht einmal ein ernsthaftes Interesse an meiner Arbeitskraft.

Ich bitte Sie nunmehr sich noch einmal mit dem Arbeitgeber hier in Verbindung zu setzen, da dieser mich hier ganz offensichtlich mit einem anderen Bewerber verwechselt haben muss. Andernfalls sollte er seine unsubstantiierten Vorwürfe gegen mich näher begründen und mithin auch eine eidesstattliche Versicherung zu seinen bloßen Behauptungen vorlegen.


gez.
Ich
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