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Start > Information > Zeitarbeit und -Firmen -> Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung


Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...

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Alt 31.01.2012, 17:11   #1
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tigrez_t_borghie Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Daumen hoch Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Nur so als Info für alle Sklaven.....

Pendlerpauschale für Leiharbeiter

"Volle Fahrtkosten absetzbar"

Arbeitnehmer können eine Pendlerpauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer geltend machen, allerdings nur für eine Strecke am Tag. Wer regelmäßig pendelt, kann seine Fahrtkosten schließlich drücken, etwa durch Fahrgemeinschaften oder Monatskarten. Für Leiharbeiter gilt diese Beschränkung der Pendlerpauschale nach einem aktuellen Gerichtsurteil nicht.

Zeitarbeiter können die vollen Fahrtkosten zur Arbeit steuerlich absetzen und nicht nur 30 Cent pro Kilometer für die einfache Strecke. Das gilt auch bei einem monatelangen Aufenthalt an einem einzigen Arbeitsplatz, befand jetzt das Finanzgericht Münster (Az.: 13 K 456/10). Das zuständige Finanzamt hatte sich in dem Fall gesperrt, weil der Kläger mehr als ein Jahr lang bei demselben Kunden der Leiharbeitsfirma tätig war. Das Gericht ließ eine Revision zu, damit die Frage erstmals höchstrichterlich geklärt werden kann.

Bei einer "regelmäßigen Arbeitsstätte" gilt für gewöhnlich die Pauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer - und zwar nur für die einfache Strecke, nicht für den Hin- und Rückweg. Dem widersprach das Gericht diesmal ausdrücklich. Der Kläger hatte demnach keine Planungssicherheit, dauerhaft an einem Ort zu bleiben. "Nur wer sich von vornherein auf einen immer gleichen Weg einstellen kann, hat auch die Möglichkeit, Fahrtkosten zu sparen", erläuterte eine Sprecherin des Finanzgerichts. Das wäre in so einem Fall etwa ein Umzug, eine Monatsfahrkarte oder eine Fahrgemeinschaft.
Nach dem Arbeitsvertrag sei damals "ein bundesweiter Einsatz möglich gewesen", hieß es weiter. Daher sei es nur gerecht, dass der Kläger die tatsächlichen Kosten für die Hin- und Rückfahrt absetzen darf. Bundesweit gab es im September 2011 nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 830.000 Zeitarbeiter.

Viel Glück
tigrez
tigrez_t_borghie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2012, 15:53   #2
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Sonne 68 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Das klingt grundsätzlich ganz wundervoll aber mal ehrlich ,was muss ein Leiharbeiter verdienen um nur annähernd einen Betrag von der Steuer zurückzubekommen ,der als tatsächlicher Aufwand nötig ist.Wenn ich kaum Lohnsteuer zahle was soll ich da absetzen.
Das macht doch überhaupt gar keinen Sinn.

Ich denke man sollte grundsätzlich einen Leiharbeitsvertrag nur unterschreiben ,wenn man wirklich mit all diesen Dingen einverstanden ist ansonsten Finger weg.
Sonne 68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2012, 18:39   #3
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Benutzerbild von Hungrig
 
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Hungrig
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Volle Fahrtkosten?
Wie sieht denn das aus, wenn man im Monat Fahrtkosten i.H.v. locker 480€ hat, da es keine vernünftigen Öffis gibt und man mit seinem Bock selbst fahren müsste - hier im konkreten Falle hätte ich mtl. 2800km zu fahrn -... und was nutzt es mir, wenn ich im Jahr nicht mal soviel Steuern zahle, weil ich "nicht so super verdiene"...
Ich hätte im Jahr 5760€ - an Fahrtkosten!!!! - wenn der Spritpreis bei 1,68 im Schnitt ist!
Hungrig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2012, 16:32   #4
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convar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

ohne jetzt jemandem zu Nahe treten zu wollen

aber die Sache mit der Steuer, dabei dürfte sich um reines Wunschedenken handeln

kann mir nicht vorstellen dass ein Leiharbeiter überhaupt Steuern zahlt,
dazu ist einfach das Einkommen zu gering

und wer keine Steurn zahlt kann sich auch keine zurück holen-
liegt ja auf der Hand

also ich würde, vorausgesetzt ich müsste bei einer ZAF malochen, immer mit die Knete als Vorkasse für die Fahrt, zumindest von der ZAF bis zum Kunden, auszahlen lassen
convar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2012, 14:42   #5
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Benutzerbild von n8schicht
 
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n8schicht
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Ich habe verschiedene Zeitarbeitsfirmen angeschrieben, und wurde auch schon zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Fahrkosten werden nicht erstattet, können aber von der Steuer abgesetzt werden. Wie weise ich denn dem Finanzamt nach, wieviel KM ich ich beruflich mit meinem privaten PKW gefahren bin?
n8schicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2012, 14:57   #6
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

schriftliche Bestätigung von den Firmen verlangen bei denen du vorstellig warst.

Hast du den Lohnsteuer bezahlt?

Nämlich wenn du keine Lohnsteuer zahlst kannst du auch keine Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche absetzen.

Beim Jobcenter kannst du einen Antrag zur Übernahme der Fahrtkosten stellen. Die wollen aber auch einen schriftlichen Nachweis dass du dich vorgestellt hast.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2012, 15:00   #7
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Und bei Jobs die über Zeitarbeit laufen, da kannst du niemals diese volle Pauschale absetzen.

Wovon denn, wenn dir kaum Lohnsteuer abgezogen wird. Da zahlst du noch drauf, du musst die Fahrkosten von deinem Geld zahlen.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2012, 16:40   #8
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Benutzerbild von n8schicht
 
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n8schicht
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von Lilastern Beitrag anzeigen
schriftliche Bestätigung von den Firmen verlangen bei denen du vorstellig warst.

Hast du den Lohnsteuer bezahlt?

Nämlich wenn du keine Lohnsteuer zahlst kannst du auch keine Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche absetzen.

Beim Jobcenter kannst du einen Antrag zur Übernahme der Fahrtkosten stellen. Die wollen aber auch einen schriftlichen Nachweis dass du dich vorgestellt hast.
Ich meinte nicht das Geld für Bewerbungsgespräche und deren Fahrkosten, das zahlt eh die ARGE sofern man einen Antrag gestellt hat. Meine Frage bezog sich darauf, wie ich bei einer Anstellung in einem Zeitarbeitsunternehmen, die Fahrt zum jeweiligen Unternehmen dokumentieren muss/soll um sie anschließend mit der Lohnsteuer geltend zu machen.
Ich bin Facharbeiter und würde auch so eingestellt. Also nicht die 5/6/7 € Jobs. Mein Einstellungsgehalt wäre 12€ die Std. also würden natürlich auch Lohnsteuern gezahlt.
n8schicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 15:48   #9
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Wenn du nur teilweise Fahrtkosten von der Zeitfirma erstattet bekommst, dann kannst du sicherlich nicht die volle Pendlerpauschale geltend machen.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 16:37   #10
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Benutzerbild von Seepferdchen
 
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Wenn der AG keine Fahrkosten erstattet und du mit deinem privaten PKW fährst, mußt du
ein Fahrtenbuch führen und natürlich die Belege vom Tanken aufheben.

O d e r

Es gibt auch die Kilometerpauschale ( 0,30 Cent) oder die tatsächlichen Fahrkosten die wiederum kannst du als Werbungskosten absetzen.

Oder wird dir ein Firmenwagen gestellt, was ich nicht glaube, frage dennoch nach.

__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2012, 12:32   #11
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Benutzerbild von n8schicht
 
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n8schicht
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Die Zeitarbeitsfirma zahlt keine Fahrtkosten.
Es wird auch kein Leihwagen zur Verfügung gestellt.
Wenn ich ein Fahrtenbuch führen muss, kommen da nur"Dienstfahrten" rein oder alle gefahrenen Kilometer? privat und dienstlich?
n8schicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2012, 12:39   #12
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Nustel
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von tigrez_t_borghie Beitrag anzeigen
Nur so als Info für alle Sklaven.....

Pendlerpauschale für Leiharbeiter

"Volle Fahrtkosten absetzbar"

Arbeitnehmer können eine Pendlerpauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer geltend machen, allerdings nur für eine Strecke am Tag. Wer regelmäßig pendelt, kann seine Fahrtkosten schließlich drücken, etwa durch Fahrgemeinschaften oder Monatskarten. Für Leiharbeiter gilt diese Beschränkung der Pendlerpauschale nach einem aktuellen Gerichtsurteil nicht.

Zeitarbeiter können die vollen Fahrtkosten zur Arbeit steuerlich absetzen und nicht nur 30 Cent pro Kilometer für die einfache Strecke. Das gilt auch bei einem monatelangen Aufenthalt an einem einzigen Arbeitsplatz, befand jetzt das Finanzgericht Münster (Az.: 13 K 456/10). Das zuständige Finanzamt hatte sich in dem Fall gesperrt, weil der Kläger mehr als ein Jahr lang bei demselben Kunden der Leiharbeitsfirma tätig war. Das Gericht ließ eine Revision zu, damit die Frage erstmals höchstrichterlich geklärt werden kann.

Bei einer "regelmäßigen Arbeitsstätte" gilt für gewöhnlich die Pauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer - und zwar nur für die einfache Strecke, nicht für den Hin- und Rückweg. Dem widersprach das Gericht diesmal ausdrücklich. Der Kläger hatte demnach keine Planungssicherheit, dauerhaft an einem Ort zu bleiben. "Nur wer sich von vornherein auf einen immer gleichen Weg einstellen kann, hat auch die Möglichkeit, Fahrtkosten zu sparen", erläuterte eine Sprecherin des Finanzgerichts. Das wäre in so einem Fall etwa ein Umzug, eine Monatsfahrkarte oder eine Fahrgemeinschaft.
Nach dem Arbeitsvertrag sei damals "ein bundesweiter Einsatz möglich gewesen", hieß es weiter. Daher sei es nur gerecht, dass der Kläger die tatsächlichen Kosten für die Hin- und Rückfahrt absetzen darf. Bundesweit gab es im September 2011 nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 830.000 Zeitarbeiter.

Viel Glück
tigrez
Unglaublich das man so etwas diskutiert. Es bleibt dabei das Leih und Zeitarbeit ein Instrument der Verarmung-, bewussten Verarmung-- des Volkes ist.
Dies zu tolerieren, gar zu akzeptieren zeigt nicht viel von sozialer Kompetenz.
Leih und Zeitarbeit ist ein verbrecherisches Ausbeutermodel der herrschenden Eliten.
Nustel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2012, 10:15   #13
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n8schicht
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von Nustel Beitrag anzeigen
Unglaublich das man so etwas diskutiert. Es bleibt dabei das Leih und Zeitarbeit ein Instrument der Verarmung-, bewussten Verarmung-- des Volkes ist.
Dies zu tolerieren, gar zu akzeptieren zeigt nicht viel von sozialer Kompetenz.
Leih und Zeitarbeit ist ein verbrecherisches Ausbeutermodel der herrschenden Eliten.
Nur Solange das System daran nichts ändert, bliebe mir nur Harz IV.
Mal davon Abgesehen gibt es für meine Berufsbranche einen Mindestlohn, der beträgt 12 €. Mehr Gehalt würde mir eine Festanstellung bei einer Fachfirma auch nicht einbringen. Und da "normale" Jobangebote sehr rar gesäht sind, muss ich in der nun anstehenden Winterzeit froh sein überhaupt Arbeit zu bekommen.
Und meine Frage war, wie dokumentiere ich meine für die Zeitarbeit gefahrenen Kilometer?
n8schicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2013, 15:33   #14
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Mallory26
Ausrufezeichen AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Mal ganz ehrlich es sind nicht alle Zeitarbeitsfirmen schlecht bzw. zahlen schlecht...ich bin Krankenschwester und arbeite in Hamburg bei einer ZA und kriege 15 euro die Stunde UND bekomme Fahrgeld...also nicht alle schlecht machen..es gibt auch gute Firmen darunter !!!!
Mallory26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2013, 15:37   #15
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Domino Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von Mallory26 Beitrag anzeigen
Mal ganz ehrlich es sind nicht alle Zeitarbeitsfirmen schlecht bzw. zahlen schlecht...ich bin Krankenschwester und arbeite in Hamburg bei einer ZA und kriege 15 euro die Stunde UND bekomme Fahrgeld...also nicht alle schlecht machen..es gibt auch gute Firmen darunter !!!!
Klasse, wer bezahlt Dich für diese Antwort?

15 Euro die Stunde als Krankenschwester?
Fahrgeld, erst ab 30 km?
Zeitkonto mit illegaler Stundenentnahme?

Mit nur prahlen über den Stundenlohn bringst Du hier keinen zum schwärmen.
Alles andere muss auch stimmen.
Domino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2013, 17:37   #16
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

[QUOTE=Mallory26;1466420]

Dann nenne deine ZAF doch bitte mal beim Namen.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2015, 17:58   #17
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kkca Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

ist doch noch aktuell ?
kkca ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2015, 01:21   #18
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dagobert1 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Meines Wissens ja.
Im Zweifel kannst du dich auch beim Finanzamt rückversichern, bei solchen konkreten Fragen sind die zur Antwort verpflichtet. Solltest du aber schriftlich machen.
dagobert1 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2015, 07:41   #19
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Wolle58 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

was auch möglich ist man lässt sich einen Steuerfreibetrag

eintragen über die hohe der Kosten ( Kilometer mit eigenem PKW

und die Pauschale über Abwesenheit von zu daheim auch die Handykosten

wenn man sein Handy dienstlich nutzen muss.)

Muss natürlich bei der Steuererklärung nachweisen.

LG
Wolle58 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2015, 09:23   #20
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Hafenkasper Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von tigrez_t_borghie Beitrag anzeigen
Nur so als Info für alle Sklaven.....

Pendlerpauschale für Leiharbeiter

"Volle Fahrtkosten absetzbar"

Arbeitnehmer können eine Pendlerpauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer geltend machen, allerdings nur für eine Strecke am Tag. Wer regelmäßig pendelt, kann seine Fahrtkosten schließlich drücken, etwa durch Fahrgemeinschaften oder Monatskarten. Für Leiharbeiter gilt diese Beschränkung der Pendlerpauschale nach einem aktuellen Gerichtsurteil nicht.
Bitte keine Falschinformation verbreiten den zum 01.01.2014 wurde genau aus dem Grund das Steuerrecht geändert nach dem ein Leiharbeiter geklagt hatte und Recht bekam.

Bis zum 31.12.2013 konnte man als Leiharbeiter in der Tat den Hin sowie Rückweg zu je 0,30 Cent als Werbungskosten bei der Steuererklärung geltend machen. Seit 01.01.2014 ist dies nicht mehr möglich da ab diesem Zeitpunkt es nicht mehr regelmäßige Arbeitstätte sondern erste Tätigkeitsstätte heist und nur diese ist jetzt zu berücksichtigen.
Dies wird in aller Regel der Betriebssitz eurer Leiharbeitsfirma sein.
Da man als Leiharbeiter aber seine Tätigkeit nicht am Betriebssitz ausführt sondern bei einem Kunden der Leiharbeitsfirma, darf man weiter hin statt wie bisher 6 Euro pro Tag bei Abwesenheit von mind. 8 Stunden nun 12 Euro pro Tag bei mind. 8 Stunden Abwesenheit den Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtstätigkeit Steuerlich geltend machen.

Gruß
Hafenkasper
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Alt 11.01.2015, 09:28   #21
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Hafenkasper Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

UPS

Sorry aber grade erst gesehen der TH Ersteller hat das 2012 gepostet
Dann wars zu dem Zeitpunkt natürlich keine Falschinformation

Gruß

Hafenkasper
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Alt 11.01.2015, 12:06   #22
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Benutzerbild von AnonNemo
 
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AnonNemo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Hallo,

Ihr müsst da zwei Sachverhalte trennen:
  1. die Fahrt zur ZAF als erster Tätigkeitsstätte
  2. die Fahrt zum (Kunden-)/Einsatzbetrieb
Die Fahrt A kann über das Kilometergeld gegenüber dem Finanzamt - mit einfacher Strecke - geltend gemacht werden.
Die Fahrt B kann über den § 670 BGB gegenüber dem Arbeitgeber - mit tatsächlicher Strecke pauschal oder mit entsprechenden Belegen Cent genau - geltend gemacht werden und die Fahrzeit zählt als Arbeitszeit.

Aufwendungsersatz nach § 670 BGB für LAN (aktualisiert 04.01.2014)
https://www.elo-forum.org/zeitarbeit...ml#post1723569 #718
Wichtig ist der Link zur Suite 101!!
Und das Fahrtgeld kann man direkt und vor allem komplett von der ZAF einfordern(!!) und nicht über die Einkommensteuererklärung anteilig vom Finanzamt erstattet bekommen!

Das kenne ich noch so aus meiner Zeit als Industriemonteur:
Morgens um 7:00 treffen sich die Kollegen in der Firma und fahren gemeinsam - mit einem Firmenwagen - zum Kunden und waren nachmittags um 15:00 wieder zurück in der Firma, d. h. die Strecke und die Zeit wurden vom Arbeitgeber bezahlt!!!

Waren Übernachtungen nötig sind diese Kosten auch vom Arbeitgeber bezahlt worden!

Zitat:
Verpflegungsmehraufwand 2012 im Inland (Deutschland)
Für betrieblich bedingte Reisen innerhalb von Deutschland gelten ab dem 01.01.2012 folgende Pauschbeträge für den Verpflegungsmehraufwand 2012:
8-14 Stunden = 6EUR
14-24 Stunden = 12EUR
24 Stunden (ganze Tage) = 24EUR
15 Uhr minus 7 Uhr sind 8h Abwesend = 6EUR Verpflegungsmehraufwand
Bei mehrtägigen Reisen:
Anreisetag: 24 Uhr minus 7 Uhr sind 17h Abwesend = 12EUR Verpflegungsmehraufwand
Rückreisetag: 13:30 Uhr minus 0 Uhr sind 13,5h Abwesend = 6EUR Verpflegungsmehraufwand
=> da hat man - aus finanziellen Gründen - noch eine zusätzliche Pause oder einen "Stau" von 30 Min. eingelegt und ist erst um 14 Uhr in der Firma angekommen! D. h. 12 EUR Verpflegungsmehraufwand.

@Hafenkasper:
Mit dem Verpflegungsmehraufwand hast Du Recht, seit Jan. 2014 sind es 12EUR/Tag wenn man länger als 8h Abwesend ist.
Vorsichtshalber würde ich hier von Dienstanfang bis -ende - inklusive Pausen!!! - rechnen! Und nicht von der Abfahrt/Ankunft der eigenen Wohnung.
Der Verpflegungsmehraufwand war/ist in den ersten drei Monaten von jedem neuen Einsatz steuerfrei.
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2015, 12:21   #23
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Hafenkasper Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen

@Hafenkasper:

....Vorsichtshalber würde ich hier von Dienstanfang bis -ende - inklusive Pausen!!! - rechnen! Und nicht von der Abfahrt/Ankunft der eigenen Wohnung.
Der Verpflegungsmehraufwand war/ist in den ersten drei Monaten von jedem neuen Einsatz steuerfrei.
Es gilt die Abwesendheit des Wohnortes.
Sprich wenn ich von meiner Wohnung um 5:15 los fahre und um 14:45 wieder zuhause bin dann bin ich mehr wie 8 Stunden Abwesend.
90 Min Fahrtzeit + 7,5 Stunden incl Pause Arbeiten = 9 Stunden Abwesenheit. Somit ab 01.01.2014 12 Euro die man Absetzen kann.

In all meinen Steuerjahresausgleichen die ich gemacht habe wurde dies immer so seitens des Finanzamtes berücksichtigt.

Gruß
Hafenkasper
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Alt 11.01.2015, 19:12   #24
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dagobert1 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Zitat:
Die Reform des Reisekostenrechts
[...]
Die Änderungen im Überblick

• Verpflegungsaufwendungen: nur noch zwei Verpflegungspauschalen

Während einer Auswärtstätigkeit steht jedem Arbeitnehmer eine Pauschale für Verpflegungsmehraufwand zu, deren Höhe von der Dauer der Auswärtstätigkeit abhängt. Um die Abrechnung von Verpflegungsmehraufwendungen zu vereinfachen, wird ab 2014 die dreistufige Staffelung der Pauschalbeträge durch eine zweistufige Regelung ersetzt. Konkret gilt dann:

Die erste Stufe greift bei Arbeitnehmern, die berufsbedingt mehr als 8, aber weniger als 24 Stunden auswärts tätig sind. Sie erhalten einen Pauschalbetrag von 12 Euro. Der gleiche Betrag kann zusätzlich bei einer mehrtägigen Tätigkeit pauschal für An- und Abreisetag veranschlagt werden.
Bei einer berufsbedingten Abwesenheit, die 24 Stunden dauert, greift die zweite Pauschale von 24 Euro, mit der jeder ganze Tag der Abwesenheit pauschal abgerechnet werden kann.

Zeitarbeitnehmer profitieren klar von der Änderung. Vor allem können sie durch den Wegfall der niedrigsten Pauschale von 6 Euro künftig auch bei kurzen auswärtigen Einsätzen ab 8 Stunden schon die Pauschale von 12 Euro erhalten.

• Mahlzeiten: Besteuerung entfällt bei Verpflegungspauschale

Mit der Reform ändert sich auch das System der Bewertung von Mahlzeiten.
Unterschieden wird künftig zwischen zwei Fällen:

Kann der Arbeitnehmer keine Verpflegungspauschale geltend machen, etwa weil die Reisedauer unter 8 Stunden liegt, sollen Mahlzeiten im Rahmen von Auswärtstätigkeiten mit den amtlichen Sachbezugswerten als Arbeitslohn angesetzt werden. Aus Vereinfachungsgründen kann der Arbeitgeber die mit dem Sachbezugswert bewerteten Mahlzeiten pauschal mit 25 % versteuern. Steht dem Arbeitnehmer hingegen ein Pauschalbetrag für den Verpflegungsmehraufwand zu, so ist als Wert der Mahlzeit nicht der Sachbezugswert anzusetzen und damit die Mahlzeit nicht zu besteuern. Stattdessen wird der Pauschalbetrag für den Verpflegungsmehraufwand
prozentual gekürzt: für ein Frühstück um 20 % (4,80 Euro) und für ein Mittag- bzw. Abendessen um 40 % (9,60 Euro) des Pauschalbetrags von 24 Euro.

• Fahrtkosten: „erste Tätigkeitsstätte“ statt „regelmäßige Arbeitsstätte“

Viele Abgrenzungsschwierigkeiten im Bereich der Fahrtkosten bereitete der unbestimmte Rechtsbegriff der „regelmäßigen Arbeitsstätte“. Dieser wird ab 2014 durch den gesetzlich definierten Begriff der „ersten Tätigkeitsstätte“ ersetzt. An welchem Ort diese liegt, entscheidet der Arbeitgeber. Für die Festlegung der „ersten Tätigkeitsstätte“ gelten folgende Voraussetzungen:

Erstens kommt als solche nur eine ortsfeste betriebliche Einrichtung in Betracht. Diese kann entweder beim Arbeitgeber, einem verbundenen Unternehmen oder einem vom Arbeitgeber bestimmten Dritten (beispielsweise einem Kundenbetrieb) liegen. Zweitens muss der Arbeitnehmer dieser Einrichtung dauerhaft zugeordnet sein. Diese Anforderung ist laut Gesetz jedenfalls in drei typischen Fällen erfüllt: Entweder der Arbeitnehmer wird unbefristet einer Tätigkeit zugeordnet, die Zuordnung erfolgt für die Dauer des Dienstverhältnisses oder der Arbeitnehmer soll länger als 48 Monate an dieser Einrichtung tätig werden. Speziell für Zeitarbeitnehmer bedeutet das, dass sie im Normalfall ihre erste Tätigkeitsstätte nicht beim Kundenbetrieb haben werden.

Steuerrechtliche Konsequenz: Entfernungspauschale nur für Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte

Nur die Fahrten zum „ersten Tätigkeitsort“ unterliegen der Entfernungspauschale, bei der steuerlich lediglich die einfache Fahrt zwischen Wohn- und Tätigkeitsort berücksichtigt wird. Um Abgrenzungsschwierigkeiten zu vermeiden, gilt dies auch für Arbeitnehmer,
die zwar keine erste Tätigkeitsstätte haben, sich aber an einem vom Arbeitgeber dauerhaft festgelegten Ort regelmäßig einfinden. Gleiches gilt für Fahrten innerhalb eines weiträumigen Tätigkeitsgebiets (Bsp. Schornsteinfeger).

Fahrten zu allen anderen Tätigkeitsstätten führen lohnsteuerrechtlich zu Reisekosten. Dies hat den Vorteil, dass die Fahrtkosten in Höhe der tatsächlich entstandenen Aufwendungen entweder vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet oder vom Arbeitnehmer als Werbungskosten abgezogen werden können.

Nach der Reform ungünstiger gestellt werden Zeitarbeitnehmer und Außendienstmitarbeiter.Denn nach den noch geltenden Vorschriften haben diese definitionsgemäß keine „regelmäßige Arbeitsstätte“, weshalb sie Fahrtkosten nach Reisekostengrundsätzen abziehen dürfen. Diese Sonderregelung kann ab 2014 entfallen, wenn der Verleiher als
„erste Tätigkeitsstätte“ den eigenen Betrieb festlegt. Dann darf die Fahrt zum Kundenbetrieb, welche der Zeitarbeitnehmer in der Regel häufiger zurücklegt als die zum Verleiher, nur noch mit der Entfernungspauschale abgerechnet werden.
Die Reform des Reisekostenrechts | Zeitarbeit und Recht
dagobert1 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2015, 20:17   #25
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Benutzerbild von AnonNemo
 
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Beiträge: 3,392
AnonNemo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leiharbeiter können volle Fahrtkosten absetzen / wichtig für die Steuererklärung

Hallo dagobert1,
Zitat:
Auszug:
Nach der Reform ungünstiger gestellt werden Zeitarbeitnehmer und Außendienstmitarbeiter. [Durchgestrichen]Denn nach den noch geltenden Vorschriften haben diese definitionsgemäß keine „regelmäßige Arbeitsstätte“, weshalb sie Fahrtkosten nach Reisekostengrundsätzen abziehen dürfen.[/Durchgestrichen] Diese Sonderregelung kann ab 2014 entfallen, wenn der Verleiher als „erste Tätigkeitsstätte“ den eigenen Betrieb festlegt. Dann darf die Fahrt zum Kundenbetrieb, welche der Zeitarbeitnehmer in der Regel häufiger zurücklegt als die zum Verleiher, nur noch mit der Entfernungspauschale abgerechnet werden.
... von wann ist diese Aussage - wegen dem von mir durchgestrichenen vermute ich mal aus 2013 oder älter - und wie seriös ist die Quelle?
=> HK2 Rechtsanwälte
Zeitarbeit und Recht
Gründen einer Zeitarbeitsfirma ->
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Zum von mir Fett hervorgehobenen:
Diese Aussage steht doch komplett gegensätzlich zur Aussage von RA Benra
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Aufwendungsersatz nach § 670 BGB
Der Anspruch auf Ersatz der Fahrtkosten zum Entleihbetrieb wird in der Entscheidung des Landesabeitsgerichts auf § 670 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gestützt. Diese Vorschrift lautet:

"Macht der Beauftragte zum Zwecke der Ausführung des Auftrags Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich halten darf, so ist der Auftraggeber zum Ersatz verpflichtet."

Zunächst fällt einmal auf, dass im Gesetzestext weder etwas von Arbeitnehmer noch Arbeitgeber, geschweige denn von Erstattung der Fahrtkosten geschrieben steht. Wenn der Leiharbeitnehmer aber auf Anweisung des Zeitarbeitsunternehmens bei dem Entleihbetrieb tätig wird, führt er gleichzeitig auch einen Auftrag aus. Aufwendungen sind freiwilige Vermögensopfer (in der Abgrenzung zu einem Schaden, der nicht freiwillig ist) und dazu gehören auch die Fahrtkosten.

Die Anreise zum Entleiher stellt zwar einen Teil seiner eingegangenen Arbeitspflicht dar, die hiermit verbundenen Aufwendungen sind jedoch nicht mit der normalen Vergütung bezahlt.

Die mit der Anfahrt zum Entleihbetrieb verbundenen Fahrkosten geschehen auf Veranlassung und im Interesse des Verleihers und können, wie oben bereits dargelegt, vom Leiharbeitnehmer nicht beeinflusst werden.

Allerdings muss sich der betreffende Leiharbeitnehmer die Entfernung von seinem Wohnsitz zum Betriebssitz des Zeitarbeitsunternehmes anrechnen lassen, denn das ist das, was bei den "normalen Arbeitnehmern" dem Weg zur Arbeit entspricht, der Teil der persönlichen Lebensführung ist, und nicht vom Arbeigeber zusätzlich vergütet wird.
Quelle: Zeitarbeit und Fahrtkostenersatz | Suite101
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absetzen, fahrtkosten, leiharbeiter, steuererklärung, volle, wichtig

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