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Start > Information > Zeitarbeit und -Firmen -> Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern


Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...

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Alt 19.04.2017, 20:30   #1
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Registriert seit: 10.02.2017
Beiträge: 106
sheryO
Standard Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Hallo zusammen.

Da ich mich derzeit in der Situation (ALG I, vermutlich eigenleistungsfähig) befinde, dass mich eine ZAF zum VG einladen möchte, die Übernahme der Fahrtkosten aber ausgeschlossen hat, habe ich mir Gedanken gemacht.

Gem. §670 BGB ist der Auftraggeber (= Arbeitgeber) zum Ersatz der Aufwendungen (in unserem Fall = Fahrtkosten) verpflichtet. Da es in Deutschland grundsätzlich Vertragsfreiheit gibt, kann der Auftraggeber die Übernahme der Fahrtkosten ausschließen.

Hiermit müssen wir jedoch nicht einverstanden sein: Wenn der Auftraggeber den Ersatz von Aufwendungen ausschließt, sind wir nicht mehr zur Ausführung des Auftrags (= VG) verpflichtet. Vielmehr dürfte es sich bei der Wahrnehmung des VGs nun um eine eigeninitiative Handlung von uns, als um einen Auftrag des Auftraggebers handeln. Und für das nicht-eigeninitiative Aufsuchen eines VGs gibt es meines Erachtens mehrere Gründe:

1. Erfahrungsgemäß ist es bei einem VG ungewiss, ob man den Job bekommen wird. (Bei ZAFs trifft das zwar nicht ganz zu, aber das sagen wir nicht)
2. Mit dem Ausschluss der Übernahme der Fahrtkosten zeigt der Arbeitgeber zweierlei: Erstens, dass es vermutlich eine große Zahl an Bewerbern gibt, weshalb er sich mit der Übernahme der Fahrtkosten nicht finanziell erheblich belasten will. Das führt jedoch zu verringerten Chancen für den einzelnen Bewerber den Job zu bekommen. Zweitens, dass dem Arbeitgeber entweder an seinen Arbeitnehmern im Allgemeinen oder ans uns am Speziellen (z.B. wg. schlechter Bewerbungsunterlagen) nicht viel liegt. Auch das ist ein Indiz für geringe Erfolgsaussichten, und stimmt den Bewerber überdies auch nicht gerade erfreut auf das VG.

Natürlich obliegt uns gem. SGB noch die Pflicht uns um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Wie wir das machen, steht uns jedoch frei.

Und auf VGs von Unternehmen zu verzichten, die die Übernahme von Fahrtkosten ausschließen, macht aus mehreren Gründen Sinn im Rahmen der Bemühung um einen Arbeitsplatz:
1. Die Erfolgsaussichten sind aus oben genannten Gründen (siehe. 1. und 2.) gering.
2. Die Fahrtkosten selber zu tragen stellt eine finanzielle Belastung dar, die zu tragen wir nicht bereit sein müssen. Das Geld, welches für Fahrtkosten zu VGs mit geringen Erfolgsaussichten draufgeht, können wir in Bewerbungsunterlagen für aussichtsreichere Stellen investieren. Selbst bei einem ALG I Empfänger, dem Eigenleistungsfähigkeit zugesprochen wird, gilt meines Erachtens: Ihm kann nicht zugemutet werden eine unbegrenzte Menge Geld in Bewerbungen zu stecken. Wer auf Jobsuche ist (ohne Geld vom Amt zu beziehen), würde doch niemals Fahrtkosten zu einem Unternehmen auf sich nehmen, welches die Fahrtkosten (insbesondere auch noch ungefragt) ausschließt.

Was meint ihr?

Viele Grüße,
sheryO
sheryO ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 21:55   #2
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Beiträge: 1,521
arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Hallo sheryO,

wenn ein/e ALG 1-Empfänger/in entsprechend eigenleistungsfähig ist, wird diese/r nicht dagegen argumentieren können, zumindest wird diese/r nicht das Ziel erreichen, dass er/sie als Eigenleistungsfähige/r dennoch die Fahrtkosten von der AfA ersetzt bekommen, wenn der AG das nicht macht.

Im Prinzip bekommt man in ALG 1 (bei Nichteigenleistungsfähigkeit) und in ALG 2 die Fahrtkosten ersetzt, wenn man deren Übernahme vor dem VG entsprechend beantragt und belegen kann, dass AG die Kosten nicht übernimmt. Diese werden i.d.R. erst nach dem VG seitens AfA/JC an Elo überwiesen, nachdem die entsprechenden Unterlagen (Fahrkarten, AG-Beleg über Nichtübernahme der Kosten usw.) eingereicht wurden.

Der Status "Antrag gestellt" erfolgt dabei, sobald man gegenüber AfA/JC erwähnt (am besten in Schriftform), dass man diese Kosten ersetzt bekommen möchte. Daraufhin schickt AfA/JC die entsprechenden Formulare an Elo.

Worum sich der ganze Zauber im FK-Tango dreht ist:

1) möglichst viel Zeitverzug zu erzeugen und
2) AfA bzw. JC dazu zu bringen, die FK ihrerseits als Vorkasse an Elo zu überweisen.

Zu diesem Thema wurden schon zahllose Diskussionen geführt.
Ich sage vorerst nichts mehr dazu. Jede/r muss selbst überlegen, welchen Weg er/sie dabei gehen will, denn letztlich muss jeder im schlimmsten Fall die Konsequenzen selbst tragen.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 22:06   #3
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von sheryO Beitrag anzeigen
Was meint ihr?
sheryO
Deine Argumentation ist spekulativ. Sie mag zutreffend sein. Aber beweisen läßt sich das nicht.

Es könnte klappen, wenn von dir nicht erwartet werden kann, dass du Kenntnis von

- Eigenleistungsfähigkeit
- der Möglichkeit der Fahrtkostenerstattung durch die AfA hast

Denk aber dran dass du den Fahrtkostenantrag an die AfA schon gestellt hast.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 23:52   #4
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sheryO
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Es geht mir nicht um meinen konkreten Fall.

Der Hinweis auf die Möglichkeit die Fahrtkosten vom Amt erstattet zu bekommen, ist richtig und wichtig. Das hatte ich vergessen. Wenn meine übrige Argumentation jedoch stimmt, dann führt die Möglichkeit die Fahrtkosten vom Amt erstattet zu bekommen nur dazu, dass wir 1. nur falls das Amt der Erstattung zustimmt, und 2. erst sobald das Amt der Erstattung zustimmt, zum VG fahren müssen. Und das selbst bei "Eigenleistungsfähigkeit", die ja angesichts unterschiedlich hoher möglicher Fahrtkosten auch immer nur relativ ist.

Es geht mir mit meiner Argumentation letztlich darum den Fahrtkosten-Tango gegenüber SB/Richter etc. besser begründen zu können.
sheryO ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 10:55   #5
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Andy1971
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Hallo Forengemeinde

Ich muss mal was einwerfen.

Wie lange und bis weicher Höhe bei ALG1 kann die AfA auf Eigenleistung bestehen?

Zum Verständnis ein paar Daten als Beispiel:
Man wurde zum ende März gekündigt. Ist dann im April im ALG1 Bezug.
Anfang April bekommt man den Lohn vom März.
Das ALG1 vom April kommt am Monat ende.
Damit man dann im April noch Eigen leistungsfähig ist so weit ist das einleuchtend wegen dem Gehalt vom März.
Wie sieht es aber aus im Mai?
Wenn man da z.b.:
ALG1 460,00 Euro im Monat und muss mit ALG2 aufstocken. Ist man dann noch Eigen leistungsfähig?
Andy1971 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 12:12   #6
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von Andy1971 Beitrag anzeigen
ALG1 460,00 Euro im Monat und muss mit ALG2 aufstocken. Ist man dann noch Eigen leistungsfähig?
Sobald du ALG 2 beziehst, auch in aufstockender Form, bist du nicht mehr eigenleistungsfähig, d.h. AfA/JC übernehmen dann auf Antrag die Fahrtkosten (d.h. aber nicht automatisch, dass dafür AfA/JC in Vorkasse treten. Wobei genau das der springende Punkt in diesem Tango ist, wann AfA/JC die Kosten zu zahlen haben.).
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 14:39   #7
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Sobald du ALG 2 beziehst, auch in aufstockender Form, bist du nicht mehr eigenleistungsfähig, d.h. AfA/JC übernehmen dann auf Antrag die Fahrtkosten (d.h. aber nicht automatisch, dass dafür AfA/JC in Vorkasse treten. Wobei genau das der springende Punkt in diesem Tango ist, wann AfA/JC die Kosten zu zahlen haben.).
Super! Irgendein windiges Startup in Frisco läd mich bestimmt ein zum Vorstellungsgespräch ein, ich kann fliegen, weil "AfA/JC übernehmen dann auf Antrag die Fahrtkosten..."

Wie oft noch? Es ist ein ANTRAG und der kann auch ABGELEHNT werden. Ab mehr als 130 Euro Reisekosten steigt die Wahrscheinlichkeit sogar dramatisch.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 16:32   #8
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Super! Irgendein windiges Startup in Frisco läd mich bestimmt ein zum Vorstellungsgespräch ein, ich kann fliegen, weil "AfA/JC übernehmen dann auf Antrag die Fahrtkosten..."

Wie oft noch? Es ist ein ANTRAG und der kann auch ABGELEHNT werden. Ab mehr als 130 Euro Reisekosten steigt die Wahrscheinlichkeit sogar dramatisch.
1) Wir wollen mal nicht übertreiben, die überwiegende Mehrheit bewirbt sich eher im Tagespendelbereich und auch die meisten VV bei ZAF befinden sich in diesem Entfernungsbereich.
2) Wenn man das Forum querliest, dann wird dieser Tango überwiegend für VG bei "ungeliebten" AG angewandt, hauptsächlich bei ZAF (vorallem das Bestehen auf Zahlung der FK in Vorkasse seitens AfA/JC). Bei gewünschten VG wird dies seltsamerweise eher weniger empfohlen, egal wie weit man dafür fährt, bzw. welche Kosten man hat.
3) Wenn der Antrag abgelehnt wird (also die Überweisung der Fahrtkosten seitens AfA/JC nachdem man dort die Fahrkarten bzw. Selbstfahrerangaben eingereicht hat), kann man in Widerspruch gehen, ggfs. mit dem Hinweis, dass man bei Nichterstattung der FK leider keine VG mehr wahrnehmen kann.
4) Wenn man unbedingt die Fahrtkosten, bzw. Tickets im Voraus braucht, wieso spricht man dann nicht persönlich im JC dazu vor, sofern dies entfernungsmäßig passt und man das Geld für die Fahrt dahin hat (oder wohnen alle, die sich die Fahrtkosten nicht leisten können, mitten auf dem platten Land und haben lange Anfahrtswege zum JC in der nächsten Stadt?)?

Aber vielleicht wäre es hilfreicher für diesen Thread, wenn du ein paar Tipps und Argumente für TE hast ;)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 17:50   #9
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
3) Wenn der Antrag abgelehnt wird (also die Überweisung der Fahrtkosten seitens AfA/JC nachdem man dort die Fahrkarten bzw. Selbstfahrerangaben eingereicht hat), kann man in Widerspruch gehen, ggfs. mit dem Hinweis, dass man bei Nichterstattung der FK leider keine VG mehr wahrnehmen kann.
Warum schreibst du dann wider besseres Wissen pauschal, dass AfA/JC auf Antrag die Fahrtkosten übernehmen?
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Aber vielleicht wäre es hilfreicher für diesen Thread, wenn du ein paar Tipps und Argumente für TE hast ;)
Im Gegensatz zu dir habe ich die hier gepostet, hast du offensichtlich überlesen dann.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 20:33   #10
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Warum schreibst du dann wider besseres Wissen pauschal, dass AfA/JC auf Antrag die Fahrtkosten übernehmen?
Damit meine ich, dass AfA/JC die FK entweder direkt über die Antragstellung übernehmen oder man notfalls über den Rechtsweg sein Geld bekommt. Im Endeffekt hat man in beiden Fällen sein Geld wiederbekommen, auch wenn zu unterschiedlichen Zeitpunkten. (Es sei denn SG und weitere Instanzen bestätigen, dass diese Kosten im Einzelfall nicht von AfA/JC übernommen werden müssen.)

Davon unabhängig reden wir immer noch davon, dass sich die meisten ZAF-VG innerhalb des Tagespendelbereiches abspielen, also max. Entfernung/Fahrzeit zwischen Wohnung und ZAF-Büro von 1:15 h/Richtung. Je nach Verkehrsverbund sind das Kosten für Hin- und Rückfahrt von ca. 10-15,00 EUR.

Sollte jemand tatsächlich in der unangenehmen Situation sein, dass er/sie unzählige ZAF-VG jeden Monat hat, dann sollte man dringend mit SB zu einer entsprechenden Klärung kommen. Aber hat hier wirklich jeder so viele ZAF-VG jeden Monat?

Würde diese Methode auch in dem Fall angewandt werden, wenn es sich dabei nicht um unzählige ZAF-VG handelt, sondern um unzählige Wunsch-VG (und das bei gleichem Kostensatz)?
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2017, 22:21   #11
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Damit meine ich, dass AfA/JC die FK entweder direkt über die Antragstellung übernehmen oder man notfalls über den Rechtsweg sein Geld bekommt. Im Endeffekt hat man in beiden Fällen sein Geld wiederbekommen, auch wenn zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Erst HÜ...
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
(Es sei denn SG und weitere Instanzen bestätigen, dass diese Kosten im Einzelfall nicht von AfA/JC übernommen werden müssen.)
...dann HOTT!
Ist ja nicht das erste mal.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Davon unabhängig reden wir immer noch davon, dass sich die meisten ZAF-VG innerhalb des Tagespendelbereiches abspielen, also max. Entfernung/Fahrzeit zwischen Wohnung und ZAF-Büro von 1:15 h/Richtung. Je nach Verkehrsverbund sind das Kosten für Hin- und Rückfahrt von ca. 10-15,00 EUR.
Es kann auch andere Gründe als die Höhe der Reisekosten geben die zur Ablehnung führen.
Es bleibt dabei: Es wird ein Antrag gestellt (hier: Fahrtkosten) und der kann auch abgelehnt werden.

Und wenn du hier mal rumliest wie oft Anträge aus wer weiß was für Gründen abgelehnt werden, würdest du nicht mehr so tun als ob die Mehrheit hier so einen Antrag letztendlich bewilligt bekommen würde, wenn er/sie nur hartnäckig genug ist.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 10:13   #12
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Es kann auch andere Gründe als die Höhe der Reisekosten geben die zur Ablehnung führen.
Welche Gründe sollen dies sein und wem ist dies hier im Forum tatsächlich schon passiert, dass sowohl AfA/JC als auch der Rechtsweg, begonnen mit dem Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid über das SG bis hin zum BSG, die Übernahme der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten abgelehnt haben, wo vor dem VG ein entsprechender Antrag gestellt wurde?

In den Foren "Allgemeine Fragen", "Anträge", "ALG 2 + Unterforen", "EGV" und "ZAF" habe ich bisher nichts davon gelesen, dass eLB grundsätzlich die Fahrtkosten zu VG seitens AfA/JC nicht erstattet werden,

- obwohl vor dem VG ein Antrag gestellt wurde,
- der nach dem VG mit den entsprechenden Unterlagen (Fahrkarten/Angaben als Selbstfahrer, Bestätigung des Kostenübernahmeausschlusses seitens AG) bei AfA/JC eingereicht wurde und
- keine Eigenleistungsfähigkeit bei ALG 1 vorlag.

Es ist mir bisher auch nicht bekannt, dass ein SG oder höher eine mögliche Ablehnung der Übernahme von Fahrtkosten zu VG seitens AfA/JC bestätigt hat, obwohl der Antrag korrekt und komplett ausgefüllt war (und bei ALG 1 keine Eigenleistungsfähigkeit vorlag).

Vielleicht kannst du mir helfen, indem du mir jene Beiträge hier im Forum seit meiner Anwesenheit zu Jahresbeginn zeigst.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 15:32   #13
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Welche Gründe sollen dies sein und wem ist dies hier im Forum tatsächlich schon passiert, dass sowohl AfA/JC als auch der Rechtsweg, begonnen mit dem Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid über das SG bis hin zum BSG, die Übernahme der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten abgelehnt haben, wo vor dem VG ein entsprechender Antrag gestellt wurde?
Wie kommst du eigentlich zu dem Glauben, dass es keine weiteren Gründe für Ablehnungen geben könnte? Nirgends steht dass es nur den einen Grund geben könnte, Fahrtkosten abzulehnen.
Alle erdenklichen Gründe abschließend aufzuzählen wird nicht gehen, dass ist immer einzelfallabhängig.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
In den Foren "Allgemeine Fragen", "Anträge", "ALG 2 + Unterforen", "EGV" und "ZAF" habe ich bisher nichts davon gelesen, dass eLB grundsätzlich die Fahrtkosten zu VG seitens AfA/JC nicht erstattet werden,

- obwohl vor dem VG ein Antrag gestellt wurde,
- der nach dem VG mit den entsprechenden Unterlagen (Fahrkarten/Angaben als Selbstfahrer, Bestätigung des Kostenübernahmeausschlusses seitens AG) bei AfA/JC eingereicht wurde und
- keine Eigenleistungsfähigkeit bei ALG 1 vorlag.
Wie auch wenn das eine KANN-Leistung ist. Sie müssen nicht. Das wurde dir hier aber auch schon erklärt mit der KANN-Leistung.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Es ist mir bisher auch nicht bekannt, dass ein SG oder höher eine mögliche Ablehnung der Übernahme von Fahrtkosten zu VG seitens AfA/JC bestätigt hat, obwohl der Antrag korrekt und komplett ausgefüllt war (und bei ALG 1 keine Eigenleistungsfähigkeit vorlag).

Vielleicht kannst du mir helfen, indem du mir jene Beiträge hier im Forum seit meiner Anwesenheit zu Jahresbeginn zeigst.
s.o.

Ich habe hier

https://www.elo-forum.org/allgemeine...gspflicht.html

mal angemerkt, dass ich es unlogisch finde bei VV Fahrtkosten zu VG verweigern zu können. Ich behaupte nicht dass es keine Gründe geben könnte. Finden können Kreative immer was und das heißt auch nicht, dass das unlogisch sein muß. Immerhin gibt es ja auch da die Antragspflicht.

Das ist im Übrigen nicht mal selten, ist wie mit seltenen Krankheiten. Die Krankheiten sind selten. Aber davon gibt es recht viele. In der Folge sind dennoch viele davon betroffen.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 16:05   #14
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Wie kommst du eigentlich zu dem Glauben, dass es keine weiteren Gründe für Ablehnungen geben könnte? Nirgends steht dass es nur den einen Grund geben könnte, Fahrtkosten abzulehnen.
Das habe ich auch nicht behauptet, sondern ich habe dich gefragt welche anderen Gründe dazu führen, dass die Übernahme der Fahrtkosten durch AfA/JC abgelehnt werden.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Alle erdenklichen Gründe abschließend aufzuzählen wird nicht gehen, dass ist immer einzelfallabhängig.
Welche weiteren Gründe sollen dies sein?

Bereits genannt sind:

- Eigenleistungsfähigkeit bei ALG 1 (aber das ist keine Ausrede, deswegen ein VG nicht wahrzunehmen)
- Höhe der Fahrtkosten (Wobei in den meisten EGV bspw. ein FK-Limit je Fahrt von 130,00 EUR genannt wird und sich die Mehrheit der VG, gerade im ZAF-Bereich im Tagespendelbereich befinden und da ist eher unwahrscheinlich, dass man da die 130,00 EUR je Fahrt überschreitet, sondern sich eher im Bereich von 10-15,00 EUR/Fahrt abhängig vom Verkehrsverbund bewegt.)

Also welche weiteren Gründe sind dir diesbezüglich bekannt?

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Ich habe hier

https://www.elo-forum.org/allgemeine...gspflicht.html

mal angemerkt, dass ich es unlogisch finde bei VV Fahrtkosten zu VG verweigern zu können.
Das ist keine Antwort auf meine Frage an dich, welche Threads oder Beiträge dir bekannt sind von User/innen, denen sowohl AfA/JC als auch der Rechtsweg (Widerspruch, SG -> BSG) den Ausschluss der Kostenübernahme gerichtlich bestätigt haben, obwohl alle notwendigen Angaben vorliegen und der Antrag rechtzeitig gestellt wurde.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 17:09   #15
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Welche weiteren Gründe sollen dies sein?
Weiß der Geier, VB erschöpft, lange Zeitspanne zwischen Bewerbung und VG derweil Änderung der persönlichen Lage, Erfolglosigkeit bisheriger Vorstellungsgespräche, iwelche emessenslenkenden Weisungen, Neuigkeiten durch Arbeitsmarktmonitoring, sei SB/JC-kreativ, dann fällt dir selbst was ein!
Ach ja: KEIN ANSPRUCH AUF VOLLSTÄNDIGKEIT.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das ist keine Antwort auf meine Frage an dich, welche Threads oder Beiträge dir bekannt sind von User/innen, denen sowohl AfA/JC als auch der Rechtsweg (Widerspruch, SG -> BSG) den Ausschluss der Kostenübernahme gerichtlich bestätigt haben, obwohl alle notwendigen Angaben vorliegen und der Antrag rechtzeitig gestellt wurde.
Ja wie oft denn noch? Es geht hier nicht um MUSS-Leistungen. Sie müssen nicht leisten. Kommt auch kein normaler Mensch auf die Idee eine freiwillige Leistung einzuklagen. Würde ein Gericht wahrscheinlich sehr ungehalten reagieren.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 23:12   #16
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von sheryO
Erstens, dass es vermutlich eine große Zahl an Bewerbern gibt, weshalb er sich mit der Übernahme der Fahrtkosten nicht finanziell erheblich belasten will.
... und DAS kann der AG vermeiden, indem er nur die zwei, drei Besten zum VG einlädt ... und nicht alle zweihundert

Die von dir geschilderte Situation habe ich noch nie bei seriösen Firmen erlebt ... eigentlich passt das - wie Faust auf Auge - bei ZAF/PAV.

Zitat von sheryO
Die Fahrtkosten selber zu tragen stellt eine finanzielle Belastung dar,
... welche eigentlich aufgrund von Gesetzen die BA zu übernehmen hat.

Zitat von arbeitsloskr
Diese werden i.d.R. erst nach dem VG seitens AfA/JC an Elo überwiesen, nachdem die entsprechenden Unterlagen (Fahrkarten, AG-Beleg über Nichtübernahme der Kosten usw.) eingereicht wurden.
Ignorierst du - mal wieder -, dass nur genehmigte Fahrtkosten erstattet werden?
Diese kleine Einschränkung vermisse ich in deinem Ablauf.

Zitat von arbeitsloskr
Zu diesem Thema wurden schon zahllose Diskussionen geführt.
... eher, durch dich am Laufen gehalten!

Zitat von arbeitsloskr
Worum sich der ganze Zauber im FK-Tango dreht ist:
Netter Versuch ... eine falsche Gewichtung vornehmen und dann noch die Hälfte der Argumente verschweigen!

Worum sich der ganze Zauber im FK-Tango dreht ist:
1) selber nicht auf den Fahrtkosten sitzen zu bleiben.
2) gibt es nicht ~> der eLB ist nicht Schuld, wenn durch geizige AG und schlecht organisiertem Verwaltungshandeln die Wahrnehmung eines VGs verschleppt wird.
Ich habe mich innerhalb von drei Tagen beworben, dann kann ich verlangen, dass mein Fahrtkostenantrag zeitnah genehmigt wird.

Zitat von sheryO
Und das selbst bei "Eigenleistungsfähigkeit", die ja angesichts unterschiedlich hoher möglicher Fahrtkosten auch immer nur relativ ist.
Bitte auch die unterschiedlich hohe Eigenleistungsfähigkeit (der verschiedenen ALG-Bezieher) nicht vergessen.

@arbeitsloskr:
Schreddere doch nicht immer mit der Vorkasse!
Die Vorkasse wurde für eLBs genannt, welche blank sind!
Zitat von arbeitsloskr
Im Endeffekt hat man in beiden Fällen sein Geld wiederbekommen, auch wenn zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
... nur dumm, dass die unterschiedlichen Zeitpunkte - durchaus - mehrere Jahre auseinander liegen.

Zitat von arbeitsloskr
Je nach Verkehrsverbund sind das Kosten für Hin- und Rückfahrt von ca. 10-15,00 EUR.
(ca.) 400EUR Regelsatz dividiert durch 30 Tage = 13,33EUR/Tag vs. 13,33EUR Fahrtkosten ... na ja, schwierige Entscheidung

Zitat von arbeitsloskr
Aber hat hier wirklich jeder so viele ZAF-VG jeden Monat?
Ist diese Frage ernst gemeint?
Bei 9 ZAF-VV winken bestimmt 11 VGs ... aber DU verzichtest ja gerne, an 11 Tagen auf den Regelsatz ... neee, stimmt nicht: DU bringst Andere dazu, dass diese auf deren Regelsatz verzichten.

Zitat von arbeitsloskr
wenn es sich dabei nicht um unzählige ZAF-VG handelt, sondern um unzählige Wunsch-VG?
Finde den Fehler ... ach, machst du eh nicht ~> Es reicht EIN (erfolgreiches) Wunsch-VG.

Zitat von noillusions
Und wenn du hier mal rumliest wie oft Anträge aus wer weiß was für Gründen abgelehnt werden,
Siehe dazu meine Erfahrung ... hier: https://www.elo-forum.org/zeitarbeit...ml#post2192887 #56 unter: Die ausführliche Geschichte.
Aber, gemäß @arbeitsloskr, geht es auf DEM Amt ja immer korrekt, oder sogar im Sinne des eLBs, zu

Zitat von arbeitsloskr
Welche Gründe sollen dies sein und wem ist dies hier im Forum tatsächlich schon passiert, dass (...)
Oh, mal wieder eine extrem komplizierte Frage ... und @arbeitsloskr will eine einfache Antwort

Zitat von arbeitsloskr
In den Foren "Allgemeine Fragen", "Anträge", "ALG 2 + Unterforen", "EGV" und "ZAF" habe ich bisher nichts davon gelesen, dass eLB grundsätzlich die Fahrtkosten zu VG seitens AfA/JC nicht erstattet werden,
Wahrscheinlich, weil deine einzigartige Fallkonstellation so noch nicht vorgekommen ist?
Ignoriere weiterhin, dass es mir bei meinem Meldetermin - so ähnlich - passiert ist.
Du wirst schon verstehen, dass ich bei weniger als 12EUR Gesamtkosten und ü1T-ALG1 mich nicht bis zum BSG durchgekämpft habe?

Zitat von arbeitsloskr
Vielleicht kannst du mir helfen, indem du mir jene Beiträge hier im Forum seit meiner Anwesenheit zu Jahresbeginn zeigst.
Warum denn nur bis zu deiner Registrierung?
Die Agenda 2010 gibt es doch schon seit über 6 Jahren ... ich wünsche dir viel Spaß bei DEINER Suche, du faule Bazille.

Zitat von arbeitsloskr
Das ist keine Antwort auf meine Frage an dich, welche Threads oder Beiträge (...)
Eine Antwort auf deine Frage ist; Weil der Antrag nicht genehmigt war!

Die meisten erkennen, dass diese Ablehnung - leider - korrekt war und deshalb eine Klage vor dem SG (oder höher) sinnlos ist ... du stellst diesbezüglich eine Ausnahme dar, weil du weiterhin Beweise forderst!

Geändert von AnonNemo (21.04.2017 um 23:15 Uhr) Grund: kleine Zahlenkorrektur
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2017, 15:17   #17
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Weiß der Geier, VB erschöpft, lange Zeitspanne zwischen Bewerbung und VG derweil Änderung der persönlichen Lage, Erfolglosigkeit bisheriger Vorstellungsgespräche, iwelche emessenslenkenden Weisungen, Neuigkeiten durch Arbeitsmarktmonitoring, sei SB/JC-kreativ, dann fällt dir selbst was ein!
Wievielen Elos wurden mit diesen Begründungen tatsächlich in der Realität die Erstattung der Fahrtkosten durch AfA/JC verweigert?

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Kommt auch kein normaler Mensch auf die Idee eine freiwillige Leistung einzuklagen. Würde ein Gericht wahrscheinlich sehr ungehalten reagieren.
Warum nicht gegen einen Ablehnungsbescheid in Widerspruch gehen, bzw. den Rechtsweg beschreiten?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
... und DAS kann der AG vermeiden, indem er nur die zwei, drei Besten zum VG einlädt ... und nicht alle zweihundert
Dann sollte vielleicht der Gesetzgeber diese Lücke schließen. Solange diese Möglichkeit besteht, ist es aus Sicht AG legitim und legal, die Übernahme der Fahrtkosten auszuschließen, sofern dies vor Fahrtantritt nachweisbar dem/der Bewerber/in mitgeteilt wurde.

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
.
Die von dir geschilderte Situation habe ich noch nie bei seriösen Firmen erlebt ... eigentlich passt das - wie Faust auf Auge - bei ZAF/PAV.
Dann sind ausschließlich nur ZAF/PAV in deinen Augen unseriös? Es gibt auch außerhalb dieses Bereiches viele Unternehmen, gerade im Dienstleistungssektor (und ich meine jetzt nicht Personaldienstleistungen), die ebenso verfahren.

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Ignorierst du - mal wieder -, dass nur genehmigte Fahrtkosten erstattet werden?
Diese kleine Einschränkung vermisse ich in deinem Ablauf.
Was sollte gegen die Genehmigung der Übernahme der Fahrtkosten sprechen und vorallem wievielen Elos passiert/e dies tatsächlich am laufenden Band?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Worum sich der ganze Zauber im FK-Tango dreht ist:
1) selber nicht auf den Fahrtkosten sitzen zu bleiben.
Welche Gründe sollten, bei fristgerechter (also vor VG) und vollständiger Antragstellung, gegen die Übernahme der Fahrtkosten durch AfA/JC sprechen und wievielen Elos passiert/e dies am laufenden Band?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
@arbeitsloskr:
Schreddere doch nicht immer mit der Vorkasse!
Die Vorkasse wurde für eLBs genannt, welche blank sind!
Ach und warum wird dann bei jeder Anwendung des FK-Tangos darauf hingewiesen?
Abgesehen von der Nutzung von ÖPNV, weiß man als Selbstfahrer/in mit PKW doch vorher gar nicht welche FK für ein VG tatsächlich anfallen. Klar könnte man einen Routenplaner befragen, aber es kann durchaus tagesaktuell Umleitungen geben oder man findet nicht beim 1. Versuch die Adresse, sofern man kein Navi hat oder man hat zusätzliche Wege für das Finden eines Parkplatzes zurückzulegen.

Wie soll AfA/JC vor dem VG die Kostenübernahme zusagen, wenn noch gar nicht klar ist, welcher genaue Kostenbetrag tatsächlich entsteht? Vorallem warum soll vorher eine Übernahme des genauen Betrages zugesagt werden, wenn dieser sowieso erst nach dem VG seitens AfA/JC überwiesen wird?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
... nur dumm, dass die unterschiedlichen Zeitpunkte - durchaus - mehrere Jahre auseinander liegen.
Wievielen Elos passiert/e dies, dass sie jahrelang auf die Erstattung ihrer FK seitens AfA/JC warten müssen?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Ist diese Frage ernst gemeint?
Bei 9 ZAF-VV winken bestimmt 11 VGs ... aber DU verzichtest ja gerne, an 11 Tagen auf den Regelsatz ... neee, stimmt nicht: DU bringst Andere dazu, dass diese auf deren Regelsatz verzichten.
Aus jedem VV wird immer gleich direkt ein VG? Ist das wirklich so, oder ist dies nur eine Vermutung deinerseits?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Ignoriere weiterhin, dass es mir bei meinem Meldetermin - so ähnlich - passiert ist.
Du wirst schon verstehen, dass ich bei weniger als 12EUR Gesamtkosten und ü1T-ALG1 mich nicht bis zum BSG durchgekämpft habe?
Verstehe ich es richtig, dass dein ALG 1 über 1000,00 EUR (netto) betrug? Wieviele Fahrten zu Meldeterminen oder VG hattest du jeden Monat?


Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Eine Antwort auf deine Frage ist; Weil der Antrag nicht genehmigt war!

Die meisten erkennen, dass diese Ablehnung - leider - korrekt war und deshalb eine Klage vor dem SG (oder höher) sinnlos ist ... du stellst diesbezüglich eine Ausnahme dar, weil du weiterhin Beweise forderst!
Wieso wurde jener Antrag nicht genehmigt? Wie lautet die exakte Begründung?

Wenn die Ablehnung korrekt und basierend auf den zu dem Zeitpunkt gültigen Gesetzen erfolgte, dann kann man leider nichts machen. Dann ist eben der Gesetzgeber gefordert, dies im Sinne und zu gunsten der Elos entsprechend zu ändern.
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Alt 22.04.2017, 21:25   #18
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sheryO
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat:
Wie soll AfA/JC vor dem VG die Kostenübernahme zusagen, wenn noch gar nicht klar ist, welcher genaue Kostenbetrag tatsächlich entsteht? Vorallem warum soll vorher eine Übernahme des genauen Betrages zugesagt werden, wenn dieser sowieso erst nach dem VG seitens AfA/JC überwiesen wird?
Ganz einfach: Damit der ELO sicher sein kann, dass er die Aufwendungen/Kosten, die ihm durch das VG entstehen, und die der AG nicht übernehmen will, erstattet bekommt.
Die genaue Höhe der Kosten steht vorher vielleicht nicht fest - dann könnte die AfA aber die Erstattung der tatsächlich entstehenden oder gemäß Bundesreisekostengesetz anfallenden Kosten zusagen. Und wenn die AfA fürchtet, dass dieser Betrag zu hoch ist, dann muss sie die Übernahme eben ablehnen - mit der Folge: Der ELO kann das unliebsame VG nicht wahrnehmen.

--------

Und nochmal von ganz oben im Thread:
Zitat:
wenn ein/e ALG 1-Empfänger/in entsprechend eigenleistungsfähig ist, wird diese/r nicht dagegen argumentieren können, zumindest wird diese/r nicht das Ziel erreichen, dass er/sie als Eigenleistungsfähige/r dennoch die Fahrtkosten von der AfA ersetzt bekommen, wenn der AG das nicht macht.
Und genau hiergegen ist meine Argumentation gerichtet. Der ELO ist vielleicht insoweit eigenleistungsfähig, dass er über mehr Geld als ein ALG II Bezieher verfügt.
ABER: 1. Eigenleistungsfähigkeit ist relativ. Nur weil ich gerade so viel Geld habe, dass ich kein ALG II benötige, heißt das nicht, dass ich locker sämtliche Kosten tragen kann. 2. Eigenleistungsfähigkeit ist nicht gleich Eigenleistungswilligkeit. Und das ist meines Erachtens der springende Punkt: Ich will nicht zum VG bei ZAFs (die auch noch die Fahrtkosten ausschließen und damit zeigen, dass sie vermutlich sehr viele Bewerber haben --> geringe Erfolgschancen für den einzelnen Bewerber) und vor allem nicht Geld dafür ausgeben. Folglich muss die AfA dafür aufkommen, wenn sie denn wollen, dass ich zum VG fahre.
sheryO ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2017, 22:26   #19
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von sheryO Beitrag anzeigen
ABER: 1. Eigenleistungsfähigkeit ist relativ. Nur weil ich gerade so viel Geld habe, dass ich kein ALG II benötige, heißt das nicht, dass ich locker sämtliche Kosten tragen kann.
Eigenleistungsfähigkeit heißt aber leider nun mal, dass entsprechende ALG 1-Empfänger/innen bis zu einer bestimmten Grenze eben selbst ihre Bewerbungskosten tragen müssen (aus Sicht AfA).

Zitat von sheryO Beitrag anzeigen
2. Eigenleistungsfähigkeit ist nicht gleich Eigenleistungswilligkeit. Und das ist meines Erachtens der springende Punkt: Ich will nicht zum VG bei ZAFs (die auch noch die Fahrtkosten ausschließen und damit zeigen, dass sie vermutlich sehr viele Bewerber haben --> geringe Erfolgschancen für den einzelnen Bewerber) und vor allem nicht Geld dafür ausgeben.
Das ist aber aus Sicht von AfA (bei Eigenleistungsfähigkeit als ALG 1-Empfänger/in) egal, ob du bei/für eine ZAF arbeiten willst oder nicht, solange das jeweilige Stellenangebot für dich zumutbar ist.

Solltest du später in ALG 2 fallen, dann zählt deine grundlegende Einstellung zu ZAF noch weniger.

So sieht leider nun mal die derzeitige Gesetzgebung aus.

Zitat von sheryO Beitrag anzeigen
Folglich muss die AfA dafür aufkommen, wenn sie denn wollen, dass ich zum VG fahre.
Aber nicht, wenn du aus Sicht der AfA als eigenleistungsfähig giltst.
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Alt 23.04.2017, 19:34   #20
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Wievielen Elos wurden mit diesen Begründungen tatsächlich in der Realität die Erstattung der Fahrtkosten durch AfA/JC verweigert?
Worauf willst du hinaus? Alles Einzelfälle? Selbst bei Melderterminen hakt es schon obwohl es (nach vielen Jahren dann mal) ein BSG-Urteil dazu gab dass dieses Thema eigentlich abgeräumt hat. Und bei Vorstellungsgesprächen ist die Situation lange nicht so eindeutig. Obendrein sind es ja keine MUSS-Leistungen, liegen also in deren Ermessen.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Warum nicht gegen einen Ablehnungsbescheid in Widerspruch gehen, bzw. den Rechtsweg beschreiten?
Mit welcher Begründung wenn die doch gar nicht verpflichtet sind? Es ist keine MUSS-Leistung.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was sollte gegen die Genehmigung der Übernahme der Fahrtkosten sprechen und vorallem wievielen Elos passiert/e dies tatsächlich am laufenden Band?
Ich schrieb dir schon von der Kreativität der AfA/JC und deren Ermessen.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Ach und warum wird dann bei jeder Anwendung des FK-Tangos darauf hingewiesen?
Damit die Leute nicht unüberlegt neben der Bewilligung auch noch auf die Vorauskasse bestehen.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Abgesehen von der Nutzung von ÖPNV, weiß man als Selbstfahrer/in mit PKW doch vorher gar nicht welche FK für ein VG tatsächlich anfallen. Klar könnte man einen Routenplaner befragen, aber es kann durchaus tagesaktuell Umleitungen geben oder man findet nicht beim 1. Versuch die Adresse, sofern man kein Navi hat oder man hat zusätzliche Wege für das Finden eines Parkplatzes zurückzulegen.
Das mag sein, aber ob das ein Gericht interessiert?
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Wie soll AfA/JC vor dem VG die Kostenübernahme zusagen, wenn noch gar nicht klar ist, welcher genaue Kostenbetrag tatsächlich entsteht? Vorallem warum soll vorher eine Übernahme des genauen Betrages zugesagt werden, wenn dieser sowieso erst nach dem VG seitens AfA/JC überwiesen wird?
Dann darf aber nicht erst ein Antrag erforderlich sein, denn der kann auch negativ beschieden werden, und die elos würden damit immer "ins Risiko" geschickt..

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Wievielen Elos passiert/e dies, dass sie jahrelang auf die Erstattung ihrer FK seitens AfA/JC warten müssen?
Gegenfrage: Wieviele Elos haben resigniert schon wegen Meldetermin und Fahrtkosten, bis mal einer/wenige geklagt hat/haben? Und was glaubst du, wie lange es gedauert hat bis dieses Problem durch die Instanzen beim BSG gelandet ist? Und daß Verfahren auch in der ersten Instanz sehr lange dauern können ist dir auch bekannt?

Daran kannst du auch mal sehen, daß seine vielen Fragen mit "Wie vielen Elos ist.....passiert..." das Problem gar nicht greifbar machen können. Nicht alle Probleme sind immer derart "sichtbar".
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2017, 16:06   #21
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Worauf willst du hinaus?
Nun, wenn dies (also die Ablehnung von FK) so häufig geschieht, dann müsste es doch auch hier eine entsprechende Anzahl an Fällen zu lesen geben. Zudem müsste dann die Frage gestellt werden, ob da der Gesetzgeber nicht eingreifen müsste, um diesen Fehler zu beheben.

Dafür könnte es dann auch von Vorteil sein, wenn betroffene Elos ihre entsprechende Klage möglichst weit durch den Instanzenweg bringen.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Mit welcher Begründung wenn die doch gar nicht verpflichtet sind? Es ist keine MUSS-Leistung.
Warum wird dann auf einem Ablehnungsbescheid auf die Möglichkeit des Widerspruchs hingewiesen?

Warum sollte man daher nicht versuchen dennoch eine Kann-Leistung zu bekommen?

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Ich schrieb dir schon von der Kreativität der AfA/JC und deren Ermessen.
Aber leider ohne Nennung konkreter Fälle, denn wenn diese tatsächlich so häufig auftreten, dann muss der Verteilungskurve nach, auch hier ein entsprechender Anteil jener Fälle als Hilfeanfragen im Forum auftauchen.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Dann darf aber nicht erst ein Antrag erforderlich sein, denn der kann auch negativ beschieden werden, und die elos würden damit immer "ins Risiko" geschickt..
1) Dann sollte der Gesetzgeber darauf aufmerksam gemacht werden.
2) Kann man dies im Rahmen der Verhandlung der EGV vorschlagen, wenn man als eLB eine solche Regelung möchte.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Gegenfrage: Wieviele Elos haben resigniert schon wegen Meldetermin und Fahrtkosten, bis mal einer/wenige geklagt hat/haben? Und was glaubst du, wie lange es gedauert hat bis dieses Problem durch die Instanzen beim BSG gelandet ist? Und daß Verfahren auch in der ersten Instanz sehr lange dauern können ist dir auch bekannt?.
Das mag alles sein, aber man sollte irgendwo anfangen, wenn man etwas ändern möchte.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Nicht alle Probleme sind immer derart "sichtbar".
Dann sollte man jene Probleme eben sichtbar machen, denn Probleme, die nicht sichtbar sind, werden von entsprechender Stelle, die diese beheben könnte, auch nicht wahrgenommen.

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, mir geht es nicht darum hier irgendjemanden seine/ihre legitimen Ansprüche abzusprechen, sondern einzig und allein darum, wie man diese "sanktionsfrei (und damit meine ich, dass erst keine Anhörung verschickt, bzw. Sanktion verhängt wird, gegen die man dann entsprechend angehen müsste)" umsetzt.
Leider birgt eben dieser FK-Tango die Gefahr, dass es schiefgehen kann und dann stelle ich mir die Frage, war es das alles wert, wegen 10-15,00 EUR FK eine Sanktion von knapp 370,00 EUR riskieren?
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2017, 20:17   #22
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Nun, wenn dies (also die Ablehnung von FK) so häufig geschieht, dann müsste es doch auch hier eine entsprechende Anzahl an Fällen zu lesen geben. Zudem müsste dann die Frage gestellt werden, ob da der Gesetzgeber nicht eingreifen müsste, um diesen Fehler zu beheben.
Wieso müßte es das?
Sind Vorstellungsgespräche so häufg bei ALG2?
Wissen alle, dass sie Fahrtkosten beantragen können?
Wollen das alle beantragen?
...?
...?
Du setzt einfach Dinge voraus die nicht Tatsache sind.
Schau mal hier:

https://www.elo-forum.org/reise-fahr...hrtkosten.html

Die Leute kommen erst gar nicht so weit, sind entmutigt, es geht nicht weiter, sie werden belabert anstatt dass sie irgendwas Schriftliches kriegen.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Dafür könnte es dann auch von Vorteil sein, wenn betroffene Elos ihre entsprechende Klage möglichst weit durch den Instanzenweg bringen.
Beim Thema Meldetermin ist das ja nach langer, langer Zeit auch mal passiert. Hier aber steht das Ermessen der Kann-Leistung im Weg, da ist das was anderes.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Warum wird dann auf einem Ablehnungsbescheid auf die Möglichkeit des Widerspruchs hingewiesen?

Warum hat die Behörde drei Monate Zeit den Antrag zu bearbeiten? Das Vorstellungsgespräch ist doch schon in drei Tagen!

Es läuft halt über die Schiene "Antrag". Und der hat dieses Prozedere.

Im Übrigen kannst du grundsätzlich Alles beantragen, auch Kann-Leistungen, aber ein Widerspruch ist ja auch keine Klage.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Warum sollte man daher nicht versuchen dennoch eine Kann-Leistung zu bekommen?
Was ist denn so schwer daran zu verstehen was eine Kann-Leistung ist? Der Pizzabote kann auch kein Weihnachtsgeld vom Pizzabäcker einklagen. Der KANN Weihnachtsgeld zahlen. Das Arbeitsgericht würde das gar nicht erst verhandeln.


Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Aber leider ohne Nennung konkreter Fälle, denn wenn diese tatsächlich so häufig auftreten, dann muss der Verteilungskurve nach, auch hier ein entsprechender Anteil jener Fälle als Hilfeanfragen im Forum auftauchen.
Nö, siehe oben.


Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
1) Dann sollte der Gesetzgeber darauf aufmerksam gemacht werden.
Yo,
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
2) Kann man dies im Rahmen der Verhandlung der EGV vorschlagen, wenn man als eLB eine solche Regelung möchte.
Yo.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das mag alles sein, aber man sollte irgendwo anfangen, wenn man etwas ändern möchte.
Yo.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Dann sollte man jene Probleme eben sichtbar machen, denn Probleme, die nicht sichtbar sind, werden von entsprechender Stelle, die diese beheben könnte, auch nicht wahrgenommen.
Mit der Masche die du andenkst, dass das JC schon zahlen wird auch ohne Bewilligungsbescheid, und die Betroffenen auch ohne diese Zusage das Vorstellungsgespräch wahrnehmen sollen, wird das nie passieren.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, mir geht es nicht darum hier irgendjemanden seine/ihre legitimen Ansprüche abzusprechen, sondern einzig und allein darum, wie man diese "sanktionsfrei (und damit meine ich, dass erst keine Anhörung verschickt, bzw. Sanktion verhängt wird, gegen die man dann entsprechend angehen müsste)" umsetzt.
Leider birgt eben dieser FK-Tango die Gefahr, dass es schiefgehen kann und dann stelle ich mir die Frage, war es das alles wert, wegen 10-15,00 EUR FK eine Sanktion von knapp 370,00 EUR riskieren?
Das ermuntert das JC nur sich totzustellen und die Betroffenen mit VV zu fluten, weil die spuren ja,
Und dann haben die Leute nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder sie verlieren Geld weil das JC sie hängen läßt bei den VV und Fahrkosten, oder eben mit der Sanktionsanhörung. Bei einer dieser "Joboffensiven" oder "Intensivvermittlungen" oder wie immer die genannt werden ist es dann aber richtig teuer (und aufwendig).
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2017, 23:10   #23
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Wieso müßte es das?
Statistischer Effekt.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Sind Vorstellungsgespräche so häufg bei ALG2?
Ohne jetzt wieder die ganze Debatte von Anfang an aufzurollen, aber wenn man nur wenige bis kaum VG hat, sollten (nicht müssen) die Fahrtkosten eigentlich seitens eLB vorauslegbar sein, im Tagespendelbereich.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Wissen alle, dass sie Fahrtkosten beantragen können?
Spätestens mit der EGV müssten sie darüber informiert sein.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Wollen das alle beantragen?
Naja, dass war jetzt nicht Ernst gemeint, oder ;) ?

Wer ihm zustehende Leistungen nicht beantragt, kann diese auch nicht gewährt bekommen, gerade wenn es sich um Kann-Leistungen handeln sollte.

Danke, werde ich mir mal durchlesen.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Die Leute kommen erst gar nicht so weit, sind entmutigt, es geht nicht weiter, sie werden belabert anstatt dass sie irgendwas Schriftliches kriegen.
Nun, reden wir die ganze Zeit von Leuten, die

a) den hier oft gepriesenen FK-Tango anwenden oder
b) die von dir eben Genannten, die sich aufgegeben haben?

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Warum hat die Behörde drei Monate Zeit den Antrag zu bearbeiten? Das Vorstellungsgespräch ist doch schon in drei Tagen!
Diese Diskrepanz sehe ich auch, aber da wäre der Gesetzgeber gefordert, dies an die Lebenswirklichkeit anzupassen.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
aber ein Widerspruch ist ja auch keine Klage.
Richtig, aber wenn der Widerspruch zurückgewiesen wurde, hat man noch weitere Möglichkeiten über den Rechtsweg.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Mit der Masche die du andenkst, dass das JC schon zahlen wird auch ohne Bewilligungsbescheid, und die Betroffenen auch ohne diese Zusage das Vorstellungsgespräch wahrnehmen sollen, wird das nie passieren.
Was wäre dein Vorschlag, der unter der derzeitigen Gesetzeslage sanktionsfrei möglich ist?

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Das ermuntert das JC nur sich totzustellen und die Betroffenen mit VV zu fluten, weil die spuren ja,
Nun dafür müsste es ja einen "Automatismus" geben, dass aus jedem VV auch immer ein VG wird.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Und dann haben die Leute nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder sie verlieren Geld weil das JC sie hängen läßt bei den VV und Fahrkosten, oder eben mit der Sanktionsanhörung.
Nun, es ist aber immernoch eine Rechenaufgabe, 3 Monate 30% Minderung (bei Single) sind ca. 370,00 EUR. Nach deiner Aussage eben, müsste man also entweder mit diesem Geld weniger auskommen (und dabei trotzdem weiter sich bewerben und mögliche VG wahrnehmen) oder dieses Geld für Fahrten zu VG ausgeben.

Wieviele Fahrten kann man für 122,00 EUR/Monat im Tagespendelbereich tätigen? Im VRR wären das derzeit ca. 10-11 Fahrten der Preisstufe B (die überwiegend den Tagespendelbereich darstellt) im Monat, also 10-11 VG. Je nach Verkehrsverbund kann das Ergebnis anders aussehen.

Ich überlasse die Bewertung dieser Rechenaufgabe jedem selbst und was er/sie für Schlüsse daraus zieht.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Bei einer dieser "Joboffensiven" oder "Intensivvermittlungen" oder wie immer die genannt werden ist es dann aber richtig teuer (und aufwendig).
Ganz klar, wenn es zu viele VG auf einmal werden, sollte man dies mit SB besprechen, dass da ggfs. anders verfahren werden sollte. Es kommt dabei auch darauf an, was die jeweilige EGV dazu beinhaltet.
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Alt 25.04.2017, 15:10   #24
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Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Ohne jetzt wieder die ganze Debatte von Anfang an aufzurollen, aber wenn man nur wenige bis kaum VG hat, sollten (nicht müssen) die Fahrtkosten eigentlich seitens eLB vorauslegbar sein, im Tagespendelbereich.
Wenn die Bewilligung erfolgt ist, ja.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Naja, dass war jetzt nicht Ernst gemeint, oder ;) ?
Such doch mal unter den Begriffen "lohnt nicht", "das ist nicht viel", "zu viel Aufwand",...
Klar dass dir die Probleme nicht auffallen, die es hier immer wieder bei elos gibt. Du siehst sie nicht.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Nun, reden wir die ganze Zeit von Leuten, die

a) den hier oft gepriesenen FK-Tango anwenden oder
b) die von dir eben Genannten, die sich aufgegeben haben?
Die Tango-Tänzer berichten das nicht immer so detailliert, immer wieder "versacken" Threads bevor es eine Lösung gibt auch bei anderen Themen.
Es gibt auch JC die einknicken, bevor das eskaliert und den Elos dann entgegenkommen.
Die die aufgeben machen es so wie du, sie kuschen aus Angst und erleiden ggf. "Joboffensive" und "VV bis zum umfallen".
Aber das passiert ja deiner Ansicht nach "nicht oft".


Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Richtig, aber wenn der Widerspruch zurückgewiesen wurde, hat man noch weitere Möglichkeiten über den Rechtsweg.
Nicht jede Klage wird angenommen.
Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was wäre dein Vorschlag, der unter der derzeitigen Gesetzeslage sanktionsfrei möglich ist?
Die Bewilligung abwarten vor Antritt der Fahrt.


Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Ganz klar, wenn es zu viele VG auf einmal werden, sollte man dies mit SB besprechen, dass da ggfs. anders verfahren werden sollte. Es kommt dabei auch darauf an, was die jeweilige EGV dazu beinhaltet.
Was das "Besprechen" bei so einem SB - Verhalten bringt, kannst du in dem verlinkten Beispiel sehen, aber wahrscheinlich bestreitest du dann auch wieder dass das vielen Elos so geht weil du das hier im Forum nicht wahrnimmst.

Was nutzt einem das Verhindern von Sanktionen, wenn einem das Geld anderweitig rausgelutscht wird? Das Geld für die Fahrtkosten ist verloren, bei der Sanktion hast die Chance das Geld wieder reinzuholen.
noillusions ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2017, 16:24   #25
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arbeitsloskr
Standard AW: Argumentation gegen ZAFs, die die Übernahme von Fahrtkosten verweigern

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Es gibt auch JC die einknicken, bevor das eskaliert und den Elos dann entgegenkommen.
Die die aufgeben machen es so wie du, sie kuschen aus Angst und erleiden ggf. "Joboffensive" und "VV bis zum umfallen".
Nun gegen "zu viele" VV kann man über die "Bewerbungskosten" vorgehen. Sprich, wenn das Bewerbungskostenlimit für schriftliche Bewerbungen erschöpft ist (und in diesem Fall macht man eben nur schriftliche Bewerbungen), dann muss entweder JC das Bewerbungskostenbudget erhöhen oder aber seine VV einstellen. Dies sollte man entsprechend in seiner EGV aushandeln.

Zitat von noillusions Beitrag anzeigen
Was nutzt einem das Verhindern von Sanktionen, wenn einem das Geld anderweitig rausgelutscht wird? Das Geld für die Fahrtkosten ist verloren, bei der Sanktion hast die Chance das Geld wieder reinzuholen.
Warum ist das Geld für Fahrtkosten aus deiner Sicht für eLB immer verloren? Ich hatte bisher keine Probleme, wenn ich meine Fahrtkosten vor dem VG beantragt habe und nach dem VG den ausgefüllten Antrag und Fahrkarten eingereicht habe. Bin ich dann jetzt für dich ein "Einzelfall", bei dem die Erstattung der FK seitens JC klappt?
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