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Start > > -> Was darf ich beim Vorstellungsgespräch sagen

Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 25.05.2016, 19:29   #1
capuchino
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.11.2015
Beiträge: 28
capuchino
Standard Was darf ich beim Vorstellungsgespräch sagen

Hallo,
ich bitte um eure Hilfe , weil ich vielleicht in den nächsten Wochen unter Druck
gerate.
Ich hatte jetzt ein Erstgespräch.
Ich habe die EGV nicht unterschrieben , sondern ein Schreiben eingereicht,
dass sie/er es als Bescheid herausgibt, und ich habe ein ärztliches Attest
eingereicht, dass ich keine Schicht machen darf.
Jetzt wird geballt auf mich Zeitarbeit zukommen. Ich muss mich in einer Maßnahme
bewerben. Die Bewerbung muss wahrscheinlich über den Account gehen.
Frage:
Wenn ich bei der Zeitarbeit sitzte , was darf ich sagen. Darf ich sagen:
A)Ich habe ein ärztliches Attest. Ich habe mich bei der Gewerkschaft beraten lassen,
wenn ich Schicht ablehne so ist dies kein Kündigungsgrund.
(Dies beinhaltet natürlich dass ich bei einer solchen Kündigung mit der
Gewerkschaft klage, das sage ich natürlich nicht.)
B)Darf ich das Attest vorzeigen

Vielen Dank
capuchino
capuchino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2016, 23:59   #2
dagobert1
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 26.11.2012
Ort: örtlich
Beiträge: 4.387
dagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiert
Standard AW: Was darf ich beim Vorstellungsgespräch sagen

Zitat von capuchino Beitrag anzeigen
Ich habe mich bei der Gewerkschaft beraten lassen, wenn ich Schicht ablehne so ist dies kein Kündigungsgrund.
DAS würde ich nicht so deutlich sagen, könnte als Provokation empfunden werden.

Das Attest würde ich versuchen im Anschreiben mit einzubauen, auf jeden Fall unter "Sonstiges" in den Lebenslauf.
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2016, 02:00   #3
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.323
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Frage AW: Was darf ich beim Vorstellungsgespräch sagen

Hallo capuchino,

Zitat:
Ich hatte jetzt ein Erstgespräch.
Ich habe die EGV nicht unterschrieben , sondern ein Schreiben eingereicht,
dass sie/er es als Bescheid herausgibt, und ich habe ein ärztliches Attest eingereicht, dass ich keine Schicht machen darf.
Es ist zwar richtig, dass man die EGV nicht (sofort) unterschreiben sollte, die hast du aber hoffentlich noch vorliegen ???
Trotzdem "bettelt" man nicht schriftlich um einen VA als Ersatz, man macht höchstens sinnvolle Gegenvorschläge, der ersetzende VA (mit dem alten EGV-Inhalt) kommt dann in der Regel von ganz alleine.

Zu dem Attest hattest du ja bereits mal was geschrieben, dir wurde auch davon abgeraten einem SB ein Attest vom behandelnden Arzt zu geben, der bescheinigt, dass du keine Nachtschicht machen sollst, das hat nicht dein Arzt zu entscheiden sondern der ÄD zu prüfen und für den SB zu klären wenn es Einschränkungen bei deiner Vermittlung gibt.

Der SB braucht sich nach Attesten von deinen Ärzten nicht zu richten ...

Zitat:
Jetzt wird geballt auf mich Zeitarbeit zukommen. Ich muss mich in einer
Maßnahme bewerben. Die Bewerbung muss wahrscheinlich über den Account gehen.
Das ist eine unverständliche Mischung, für ZAF gibt es Vermittlungs-Vorschläge mit RFB und dann bist du verpflichtet dich dort zu bewerben, wenn der vorgeschlagene Job dir zumutbar wäre nach § 10 SGB II ...

§ 10 SGB II Zumutbarkeit

Nicht jede ZAF vermittelt in Firmen wo Schichtarbeit üblich ist und generell kann der SB dir nur (gesundheitlich) zumutbare VV geben, wenn deine Einschränkungen vom ÄD festgestellt und per Gutachten Teil B bestätigt wurden.

In einer Maßnahme brauchst du dich nicht "bewerben", da wirst du in der Regel per Bescheid zugewiesen, sofern du nicht per EGV durch deine Unterschrift schon damit einverstanden gewesen bist.

Über welchen "Account" soll nun bitte eine Bewerbung wofür gehen müssen ???

Ohne konkretes Stellenangebot brauchst du dich bei KEINEM AG bewerben, auch nicht bei einer ZAF, du bist nicht verpflichtet deine persönlichen Daten dort "zur späteren, wahlweisen" Verwendung in irgendeinen "Bewerber-Pool" aufnehmen zu lassen.

Zitat:
Wenn ich bei der Zeitarbeit sitzte , was darf ich sagen.
Du solltest also zuerst nachfragen ob die konkrete (im VV) angebotene Stelle noch zu besetzen ist, wenn man dann schon herumeiert, hat sich das Gespräch bereits erledigt ... du bist nicht verpflichtet "irgendwas" Anderes zu machen, du bewirbst dich NUR für die ausgeschriebene Stelle ...

Zitat:
Darf ich sagen:
A)Ich habe ein ärztliches Attest.
Sagen kannst du alles, nur was interessiert es einen AG wo du zum Vorstellungsgespräch eingeladen bist, was für ein Attest du so hast, schon den SB hat das nicht zu interessieren, einen AG bei dem du gar nicht arbeiten willst gehen deine Gesundheitsprobleme noch viel weniger an.

Zudem wäre ja erst mal zu klären, ob Schichtarbeit überhaupt ein Thema ist bei der ZAF ... gleich mit einem Attest "zu wedeln" dürfte ganz sicher zu Schwierigkeiten beim JC führen, als klar ablehnende Haltung dem AG gegenüber.

Man wird dir spätestens dann den Vorhalt machen, dass du gesundheitliche Einschränkungen vom JC-ÄD klären lassen solltest und nicht beim AG als Argument vorbringen, dort (vielleicht) nicht arbeiten zu können ...

Zitat:
Ich habe mich bei der Gewerkschaft beraten lassen,
wenn ich Schicht ablehne so ist dies kein Kündigungsgrund.
Das glaube ich aber nicht wirklich, wenn man sich bei einem AG bewirbt wo Schichtarbeit regelmäßig üblich und notwendig ist für den "Betriebsablauf", dann kann man nicht verlangen keine Schicht arbeiten zu müssen.
Wenn das bereits klar aus gesundheitlichen Gründen nicht geht, dann ist eine solche Stelle nicht zumutbar und man bewirbt sich dort gar nicht erst ... es steht ja meist schon im Stellen-Angebot ob Schichtbereitschaft gegeben sein muss oder nicht.

In einer Firma wo man Schicht arbeiten muss, ist deine Frage kein "Einstellungsgrund", man wird dich höchstens fragen warum du dich dann überhaupt beworben hast.

Ich weiß schon, jetzt kommt "weil das JC das mit einem VV verlangt hat" (solltest du beim AG aber auch besser nicht so sagen), das JC kann das aber nicht mehr verlangen, wenn der ÄD bestätigt, dass du NICHT Schicht arbeiten sollst /kannst ... dann muss der SB das beachten und du brauchst für solche (dann unzumutbaren) Stellen gar nicht erst Bewerbungen schreiben.

Zitat:
(Dies beinhaltet natürlich dass ich bei einer solchen Kündigung mit der
Gewerkschaft klage, das sage ich natürlich nicht.)
Man wird dich gar nicht erst einstellen, wenn Schichtbereitschaft erforderlich ist und Kündigungsgründe finden sich in der Probezeit genug andere, da kann dir auch eine Klage über die Gewerkschaft nicht weiter helfen ...

Warum willst du einen AG überhaupt verklagen, wenn du da gar nicht arbeiten wolltest ... ???

Eine Strategie für ein Vorstellungsgespräch kann man sich erst zurecht legen, wenn man was konkret dazu in den Händen hat, gerade bei ZAF gibt es oft im Vorfeld schon Möglichkeiten denen über schriftliche Bewerbung (ohne Telefon/ ohne Passbild) mit dem Hinweis, dass man weder Führerschein noch Auto besitzt (wenn es so ist jedenfalls), den "Appetit" auf eine Einladung zu verderben.

In den Einladungen wird oft (wenn doch Eine kommen sollte) darauf hingewiesen, dass keine Fahrtkosten zum Vorstellungtermin übernommen werden, dann wird man die wohl erst beim JC beantragen müssen, denn im Regelsatz ist dafür kein Geld vorgesehen ...

Zitat:
B)Darf ich das Attest vorzeigen
Lass bloß dein Attest stecken, das hilft dir da nicht weiter, was interessieren einen AG deine gesundheitlichen Angelegenheiten, der will fleißige, gesunde neue Mitarbeiter haben und wenn es "hart" kommt bist du mit der ersten AU-Bescheinigung schon wieder zurück beim JC ...

Kannst fragen ob es einen Betriebsrat gibt, wie das mit den Zeiten so geregelt ist ohne "Einsatzbetrieb", da kommen die meist schon ins Schleudern und werden dich (vermutlich) mit dem Hinweis "Wir melden uns dann wieder" zum Ausgang begleiten ...
Den Personal-Bogen brauchst du nicht ausfüllen, so lange kein Arbeitsvertrag wirklich "in Sicht ist" auch keine persönlichen Unterlagen (Kassen-Karte / Versicherungsausweis) vorlegen oder gar kopieren lassen oder gar Kontodaten angeben ...

So "aufmüpfige / neugierige" Mitarbeiter wollen die meist sowieso nicht haben, aber das JC kann dir keinen "Strick daraus drehen", wenn man dich dann nicht für geeignet hält für den (oder einen anderen) Job ...

Irgendwo gibt es hier schon viele Hinweise zur geschickten (und sanktionsfreien) "ZAF-Abwehr", ich finde das gerade nicht ... dem AG ein Attest vorzulegen gehört aber eher nicht dazu ...

Mfg Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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