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Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 28.07.2014, 16:57   #1
Sarahfeuer->Emailproblem
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Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 5
Sarahfeuer
Standard Zu Teilzeit "gezwungen"

Hallo Ihr Lieben,

kurz die Fakten:

Mein Mann und ich sind seit dem 02.10.2013 als Leiharbeiter in einer Firma am Niederrhein beschäftigt.
Diese Firma beeinhaltet u.a. eine betriebsinterne ZAF.

Angefangen haben wir in Vollzeit (unbefristet).
Kurz vor Ende der Probezeit wurde uns (und etlichen unserer Kollegen) die Pistole auf die Brust gesetzt..entweder wir gehen in Teilzeit oder durch die Tür Richtung ARGE.

Da man uns zusicherte,dass der Zustand nur 2-3 Monaten andauern würde unterschrieben wir den Zusatzvertrag .

Jetzt sind wir seit dem 01.04.2014 in Teilzeit,arbeiten in Vollzeit,werden NATÜRLICH nur nach Teilzeit bezahlt,bekommen aufstockend von der ARGE und die möchte natürlich ,dass wir aufgrund dessen bis Oktober 2014 in eine kleinere Wohnung ziehen.


Warum ich all das schreibe? Weil wir mittlerweile nur noch ausgebrannt sind.

Der eingereichte Urlaub von 2 Wochen wurde schon im Februar auf eine Woche gekürzt mit den Worten "Die anderen Tage nehmt Ihr einfach Freizeitausgleich"
Da war von gezwungener Teilzeit noch gar keine Rede

Es verhält sich nämlich so,dass mein Göttergatte einen schulpflichtigen Sohn hat,der nur jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferien bei uns ist.

Und dieses Jahr -die Firma hat Freizeitausgleichsverbot verhängt bis Ende August- nur eine Woche seiner Ferien. Nachdem wir denen im Büro vehement unser Ansinnen (Schulferien) nahe gelegt haben,erklärte man uns,dass O-Ton "Noch nicht genügend Leute eingestellt wären um uns Freizeitausgleich zu gewähren."

Aber jeden Tag werden zig neue MA angekarrt.....

Unser Stundenkonto läuft auf die 150 zu,der Akku ist leer,die Motivation für den übrigen Alltag ist im A......

Habt Ihr irgendwelche Tips,Argumente oder oder oder für uns?

P.s. einfach eine neue "bessere" ZAF suchen wird nicht fruchten. Da ich keinen Führerschein habe,wir auf dem Dorf wohnen sind wir bei ZAF darauf angewiesen zusammen unterzukommen. Dahin gehend waren wir selbstverständlich nicht untätig aber ohne Erfolg.

Ich danke Euch jetzt schon ganz lieb für das lesen des Textes
Sarahfeuer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2014, 17:11   #2
kaputtnikk
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Beiträge: n/a
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Hallo Ihr Lieben,

kurz die Fakten:

Mein Mann und ich sind seit dem 02.10.2013 als Leiharbeiter in einer Firma am Niederrhein beschäftigt.
Diese Firma beeinhaltet u.a. eine betriebsinterne ZAF.

Angefangen haben wir in Vollzeit (unbefristet).
Kurz vor Ende der Probezeit wurde uns (und etlichen unserer Kollegen) die Pistole auf die Brust gesetzt..entweder wir gehen in Teilzeit oder durch die Tür Richtung ARGE.

Da man uns zusicherte,dass der Zustand nur 2-3 Monaten andauern würde unterschrieben wir den Zusatzvertrag .

Jetzt sind wir seit dem 01.04.2014 in Teilzeit,arbeiten in Vollzeit,werden NATÜRLICH nur nach Teilzeit bezahlt,bekommen aufstockend von der ARGE und die möchte natürlich ,dass wir aufgrund dessen bis Oktober 2014 in eine kleinere Wohnung ziehen.


Warum ich all das schreibe? Weil wir mittlerweile nur noch ausgebrannt sind.

Der eingereichte Urlaub von 2 Wochen wurde schon im Februar auf eine Woche gekürzt mit den Worten "Die anderen Tage nehmt Ihr einfach Freizeitausgleich"
Da war von gezwungener Teilzeit noch gar keine Rede

Es verhält sich nämlich so,dass mein Göttergatte einen schulpflichtigen Sohn hat,der nur jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferien bei uns ist.

Und dieses Jahr -die Firma hat Freizeitausgleichsverbot verhängt bis Ende August- nur eine Woche seiner Ferien. Nachdem wir denen im Büro vehement unser Ansinnen (Schulferien) nahe gelegt haben,erklärte man uns,dass O-Ton "Noch nicht genügend Leute eingestellt wären um uns Freizeitausgleich zu gewähren."

Aber jeden Tag werden zig neue MA angekarrt.....

Unser Stundenkonto läuft auf die 150 zu,der Akku ist leer,die Motivation für den übrigen Alltag ist im A......

Habt Ihr irgendwelche Tips,Argumente oder oder oder für uns?

P.s. einfach eine neue "bessere" ZAF suchen wird nicht fruchten. Da ich keinen Führerschein habe,wir auf dem Dorf wohnen sind wir bei ZAF darauf angewiesen zusammen unterzukommen. Dahin gehend waren wir selbstverständlich nicht untätig aber ohne Erfolg.

Ich danke Euch jetzt schon ganz lieb für das lesen des Textes
In dem Drecksladen arbeitet ihr noch?

Weg da, ganz schnell! Verarschen könnt ihr euch alleine, da braucht es keine Drecksfirma dazu.

Ab sofort also miese Arbeit, laufend krank machen und vor allem: informiert euch über eure Rechte. Gewerkschaft bzw. Anwalt können euch da am ehesten helfen. Und dann mit euren Erkenntnissen den Ausbeuter konfrontieren. Leute, die ihre Rechte kenen und diese einfordern, werden ganz schnell abserviert.

Dann lieber Hartz als so eine Shice. Das Leben geht auch ohne Ausbeuter weiter.

Poste mal bitte den Namen der Drexxbude, sowas gehört an den Pranger gestellt.
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Alt 28.07.2014, 17:24   #3
kaputtnikk
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Beiträge: n/a
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Eins noch: Bitte legt eure Naivität ab. Das ist aber nicht böse gemeint.

Es gibt keine guten oder schlechten ZAF. Die sind alle, ausnahmslos alle miese kleine Parasiten, die sich an der Arbeitskraft der Menschen laben, diese ausnutzen und wenn der Mensch nicht mehr kann, wird er sozialentsorgt.

Hierzu auch folgender, völlig zutreffender Kommentar aus einem anderen Fred:

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen

Wäre es so, dass hunderttausende von H4 Beziehern diesen Buden ständig mit gut getarnter Schlechtarbeit den Umsatz kaputt machen, gäbe es diese "Vermittlungen" auch nicht mehr allzu lange.
Leider ist es anders: Die meisten , die da anfangen, hauen rein bis zum Herztod, nicht begreifend, wie sie verarrscht werden.
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Alt 28.07.2014, 17:31   #4
Neudenkender
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Habt Ihr irgendwelche Tips,Argumente oder oder oder für uns?
Jede, aber auch wirklich jede Minute damit verbringen, ernsthaft, intensiv und kreativ darüber nachzudenken, was es an Alternativen geben könnte. Das ist nämlich genau der Kern der Zeitarbeit, was ihr erlebt: Lug und Trug, Verarsche und Ausbeutung.

Diese "moderne" Sklaverei macht psychisch, physisch und finanziell kaputt.

Gewerkschaft? Sozialverbände? Parteien? ...
Irgendwo Beratung suchen. Zügig.
Viel nachdenken, dann so schnell wie möglich raus da.

Natürlich dann noch "Werbung" machen und den Sozialverbrechern da ggf. diverse Ämter usw. auf den Hals schicken.

So würde ICH das machen, nur meine Meinung.
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Alt 28.07.2014, 17:54   #5
Heiliger Geistl
 
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Heiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl EnagagiertHeiliger Geistl Enagagiert
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Wer sich mit dem Teufel einlässt, kommt in die Hölle.
Ich werde niemals für eine Zaf schuften, egal, was kommt.

Seht nur zu, daß Ihr da rauskommt und seid lieber arbeitslos, als sowas nochmal zumachen.
Wie beschrieben: Schon morgen zum Arzt und ne AU holen.
Ich bin mir sicher, Ihr seid gesundheitlich wirklich schon angeschlagen, durch diese Ausbeuter, die sich aufEuere Gesundheit Villen und Luxuswagen kaufen.
Heiliger Geistl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2014, 17:58   #6
Sanktion->Emailproblem
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Beiträge: 137
Sanktion Sanktion
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Tipp meinerseits an die Themenerstellerin:

AZK auf 150 Stunden volllaufen lassen, sich kein Zwangs-AZK verordnen lassen, weiterhin Teilzeit bleiben denn ...

1. bekommt ihr alles über 150 Stunden ausgezahlt (sofern das AZK bei 150 Stunden gedeckt ist)
2. habt ihr Anspruch auf Überstundenzuschläge von 25% für alles, was mehr als 15% über eure Vertragsarbeitszeit hinausgeht.

Damit lässt sich - wenn man Teilzeit ist, aber Vollzeit arbeitet - zusätzlich Geld verdienen.
__

Gruß
Sanktion
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Alt 28.07.2014, 18:02   #7
kaputtnikk
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Beiträge: n/a
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Was nützt mir das Geld, wenn ich und sogar mein Partner burnoutkrank bin?
Die Gesundheit ist das höchste Gut.
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Alt 28.07.2014, 18:13   #8
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Hallo Ihr Lieben,

kurz die Fakten:

Mein Mann und ich sind seit dem 02.10.2013 als Leiharbeiter in einer Firma am Niederrhein beschäftigt.
Diese Firma beeinhaltet u.a. eine betriebsinterne ZAF.

Angefangen haben wir in Vollzeit (unbefristet).
Kurz vor Ende der Probezeit wurde uns (und etlichen unserer Kollegen) die Pistole auf die Brust gesetzt..entweder wir gehen in Teilzeit oder durch die Tür Richtung ARGE.

Da man uns zusicherte,dass der Zustand nur 2-3 Monaten andauern würde unterschrieben wir den Zusatzvertrag .

Jetzt sind wir seit dem 01.04.2014 in Teilzeit,arbeiten in Vollzeit,werden NATÜRLICH nur nach Teilzeit bezahlt,bekommen aufstockend von der ARGE und die möchte natürlich ,dass wir aufgrund dessen bis Oktober 2014 in eine kleinere Wohnung ziehen.


Warum ich all das schreibe? Weil wir mittlerweile nur noch ausgebrannt sind.

Der eingereichte Urlaub von 2 Wochen wurde schon im Februar auf eine Woche gekürzt mit den Worten "Die anderen Tage nehmt Ihr einfach Freizeitausgleich"
Da war von gezwungener Teilzeit noch gar keine Rede

Es verhält sich nämlich so,dass mein Göttergatte einen schulpflichtigen Sohn hat,der nur jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferien bei uns ist.

Und dieses Jahr -die Firma hat Freizeitausgleichsverbot verhängt bis Ende August- nur eine Woche seiner Ferien. Nachdem wir denen im Büro vehement unser Ansinnen (Schulferien) nahe gelegt haben,erklärte man uns,dass O-Ton "Noch nicht genügend Leute eingestellt wären um uns Freizeitausgleich zu gewähren."

Aber jeden Tag werden zig neue MA angekarrt.....

Unser Stundenkonto läuft auf die 150 zu,der Akku ist leer,die Motivation für den übrigen Alltag ist im A......

Habt Ihr irgendwelche Tips,Argumente oder oder oder für uns?

P.s. einfach eine neue "bessere" ZAF suchen wird nicht fruchten. Da ich keinen Führerschein habe,wir auf dem Dorf wohnen sind wir bei ZAF darauf angewiesen zusammen unterzukommen. Dahin gehend waren wir selbstverständlich nicht untätig aber ohne Erfolg.

Ich danke Euch jetzt schon ganz lieb für das lesen des Textes
Wenn ihr einen geänderten Arbeitsvertrag von Vollzeit nach Teilzeit unterschrieben habt, dann muß Lohn und Arbeitszeit in gleicher Weise auf Teilzeit geändert werden.

Wenn der Arbeitgeber allerdings die Bezahlung auf Teilzeit runterschraubt und Arbeitszeit in Vollzeit läßt, ist das ein sittenwidriger Arbeitsvertrag nach § 138 BGB bzw. § 291 StGB --> sittenwidriger Rechtsvertrag und damit ein Fall für den gewerkschaftlichen Rechtsschutz, den Staatsanwalt, den Zoll (also Jobcenter/ARGE unterrichten, daß dieser Unternehmer Schwarzarbeit, Lohnsteuer- und Sozialbeitragshinterziehung und Mißbrauch mit der Aufstockerei betreibt) und das Arbeitsgericht. Der Zoll soll diese ausbeutende und unterdrückende Sudelbude sofort dicht machen.

Wenn ihr auf diese Weise die Arbeit verliert oder ihr selbst kündigt, dann wirkt keine Sperrfrist, weil rechtswidrige Verträge nicht zumutbar sind. Es sind orts- und branchenübliche Löhne und Gehälter zu zahlen und bestenfalls ist eine Lohnkürzung zu diesem Vergleichswert um höchstens ein Drittel der Orts- und Branchenüblichkeit zulässig bzw. nach § 140 Abs. 3 SGB III

Zitat:
§ 140 (3) SGB III Zumutbare Beschäftigungen

Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einer arbeitslosen Person insbesondere nicht zumutbar, wenn
  • das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt.
  • In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und
  • in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar.
  • Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
Ende der Durchsage!!!!
Wenn der Jahresurlaub zu Beginn eines Kalenderjahres im betrieblichen Urlaubsplan eingetragen und von der Betriebsleitung und Betriebsgewerkschaft akzeptiert wurde, dann kann der Arbeitgeber hinterher nichts mehr ändern wollen. Dann ist der Urlaub auch für den Arbeitgeber inklusive der Urlaubsbezahlung verbindlich.

Wenn der Arbeitgeber danach wieder zu seinem Vorteil rumbasteln will, z.B, mit einem nachträglichem Verrechnen über ein Arbeitszeitkonto, dann ist er auch in dieser Beziehung rechtsbrüchig.

Und ich wette mit der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall macht er auch manipulativ Spierenzchen.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2014, 20:44   #9
dagobert1
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dagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiert
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Unser Stundenkonto läuft auf die 150 zu,der Akku ist leer,die Motivation für den übrigen Alltag ist im A......
Auf Auszahlung bestehen.
Auszug aus dem BAP-Manteltarifvertrag (im IGZ-Tarif gibt's auch so einen Passus):
Zitat:
§ 4.5 Der Ausgleich der Zeitkonten erfolgt in der Regel durch Freizeitentnahme nach folgenden Maßgaben:
[...]
b) Der Mitarbeiter kann verlangen, während der Einsatzzeit beim Kunden je 35 Plusstunden einen Arbeitstag aus dem Zeitkonto in Freizeit zu erhalten.
Dieser Anspruch kann nur einmal je Kalendermonat für max. zwei Arbeitstage geltend gemacht werden.
Voraussetzung für diesen Anspruch ist die Einhaltung einer Ankündigungsfrist von einer Woche.
Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Freizeitverlangen aus dringenden betrieblichen Gründen zu widersprechen.
Als dringender betrieblicher Grund in diesem Sinne gilt die Ablehnung des Kundenbetriebes, soweit kein Ersatzmitarbeiter zur Verfügung steht.
Im Falle der Ablehnung des Freistellungsantrags hat der Mitarbeiter Anspruch auf eine verbindliche Vereinbarung über die spätere Lage der beantragten Freistellungstage.
[...]
d) Durch Vereinbarung zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber können im Ausgleichszeitraum bis zu 70 Stunden aus dem Zeitkonto in Geld ausgeglichen werden.
e) Auf Verlangen des Mitarbeiters werden Stunden aus dem Arbeitszeitkonto, die über 105 Plusstunden hinausgehen, ausbezahlt. Bei Teilzeitbeschäftigten richtet sich die Anzahl der Plusstunden anteilig nach der jeweils arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit.
Die Tarifverträge und eine Kommentierung dazu gibt es hier:
Aktuelles
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 08:37   #10
franky0815
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von BerlinerAss Beitrag anzeigen
habt ihr einen Betriebsrat?
betriebsrat bei einer zaf, ich hoffe das war nich ernst gemeint?

was die zaf da mit euch veranstaltet is in höchstem mass kriminell, die beschei*sen euch, die steuer, die sozialversicherungsträger, nennt doch mal namen und standort der zaf, denn dann kann man den zoll mal einladen nach dem rechten zu sehn.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 29.07.2014, 08:55   #11
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Den Vorgang ausführlich geschildert mit dem Vorsatz "Persönlich" mal an sämtliche Bundestagsabgeordneten mailen, zusätzlich per persönlichem Brief an die Frau Bundesministerin AS und den Herrn Bundesminister für Justiz. Und ggf. an weitere Personen/Institutionen.

Nicht, dass das die Frau- und Herrschaften das etwa wirklich interessieren würde.

Aber man hätte wenigstens sein Gewissen erleichtert und ein bisschen "Reklame" für den miesen Ausbeuterladen gemacht.

Schrieben Zehntausende Betroffene solche Briefe, würde sich ggf. ein wenig an den Verhältnissen ändern. Vielleicht. Oder auch nicht ...
ICH würde es aber keinesfalls auf mir sitzen lassen, dermaßen betrogen zu werden.
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Alt 29.07.2014, 10:09   #12
Heiliger Geistl
 
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat:
Beweise erst mal, dass es Zehntausende sind, die beschissen werden. Diese ~200 Betroffenen hier im Forum können ja wohl kaum die Messlatte deiner inkonklusiven Behauptung sein. Nech?
Stimmt, es sind nicht "Zehntausende", es sind Hunderttausende.

Und jede(R) , der für Leiharbeitsfirmen Werbung macht, ist ein Brandstifter.
Heiliger Geistl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 11:25   #13
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Hallo Sarahfeuer,

Zitat:
Angefangen haben wir in Vollzeit (unbefristet).
Kurz vor Ende der Probezeit wurde uns (und etlichen unserer Kollegen) die Pistole auf die Brust gesetzt..entweder wir gehen in Teilzeit oder durch die Tür Richtung ARGE.

Da man uns zusicherte,dass der Zustand nur 2-3 Monaten andauern würde unterschrieben wir den Zusatzvertrag .

Jetzt sind wir seit dem 01.04.2014 in Teilzeit,arbeiten in Vollzeit,werden NATÜRLICH nur nach Teilzeit bezahlt,bekommen aufstockend von der ARGE und die möchte natürlich ,dass wir aufgrund dessen bis Oktober 2014 in eine kleinere Wohnung ziehen.
Trifft das Fettgedruckte zu.

Nun dann würde ich mich an den Zoll wenden und parallel dazu dies auch der ARGE schriftlich mitteilen.

Letztendlich wäre hier sogar die ARGE gefordert rechtlich einzuschreiten (Prüfung auf Sittenwidrigen Lohn), da sie euch aufstockende Leistung bewilligt hat.

Gründe dazu wurde hier schon genügend gemacht, wie Sittenwidriger Vertrag etc..

Des weiteren würde ich mich schon erwähnt dringend um eine Auszahlung der aufgelaufenen Überstunden kümmern, bevor der Zoll den Laden wohlmöglich auch noch dicht macht und der ZAF mal kurz von der Bildfläche verschwindet.

Und wartet nicht noch länger mit euren Schritten gegen diesen Laden, denn jeder Tag warten ist ein verlorener Tag.

So ist das nun mal mit den ZAF`s, ausbeuten gehört zum alltäglichen Geschäft und vilerorts wird dies sogar von den Jobcentern noch gefördert. Nur leider gehören auch dazu zwei, 1. der Ausbeuter, 2. der ausgebeutete der alles mitmacht.


Gruss saurbier
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Alt 29.07.2014, 11:53   #14
kaputtnikk
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von DieMehrheit Beitrag anzeigen
Beweise erst mal, dass es Zehntausende sind, die beschissen werden. Diese ~200 Betroffenen hier im Forum können ja wohl kaum die Messlatte deiner inkonklusiven Behauptung sein. Nech?
Ach so. Alle Betroffenen haben sich hier in diesem Forum versammelt, weitere gibt es demnach nicht.
So ein Zufall. Nech?
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Alt 29.07.2014, 12:37   #15
kaputtnikk
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zufrieden und Leiharbeitnehmer in einem Satz zu verwenden, ist starker Tobak
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Alt 29.07.2014, 13:12   #16
kaputtnikk
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Dann lass es mich besser ausdrücken.

"Zufriedene Leiharbeitnehmer" ist Unfug.

"Leiharbeitnehmer sind nicht zufrieden" spiegelt die Realität wider.

Wer in der Leiharbeitsbranche zufrieden ist, ist Dispo, NL-Leiter oder gar selbst Inhaber einer Bude.
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Alt 29.07.2014, 13:16   #17
franky0815
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von DieMehrheit Beitrag anzeigen
Beweise erst mal, dass es Zehntausende sind, die beschissen werden. Diese ~200 Betroffenen hier im Forum können ja wohl kaum die Messlatte deiner inkonklusiven Behauptung sein. Nech?
von den knapp 900000 werden ein paar tausend nich beschissen, das sind die die ihre rechte kennen, sich wehren und nich gekündigt werden, dann gibt es die die ihre rechte kennen sich wehren und gekündigt werden, und es gibt die die beschissen werden und es nich merken oder denen es egal is ( hauptsache arbeit ), diese letzte gruppe wird die überwiegende mehrheit sein.

die zafs sind allesamt betrüger, die einen mehr die anderen weniger, denen fällt auch immer wieder was neues ein wie sie ihre lan`s übervorteilen können um ihren eigenen gewinn zu steigern.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 29.07.2014, 16:28   #18
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Sarahfeuer
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Hilfeee...ich hätte ja nicht damit gerechnet,dass ich eine derartige Lawine lostrete

Ein Satz gefiel mir besonders gut :
Zitat:
Wenn der Arbeitgeber allerdings die Bezahlung auf Teilzeit runterschraubt und Arbeitszeit in Vollzeit läßt, ist das ein sittenwidriger Arbeitsvertrag nach § 138 BGB bzw. § 291 StGB --> sittenwidriger Rechtsvertrag und damit ein Fall für den gewerkschaftlichen Rechtsschutz, den Staatsanwalt, den Zoll (also Jobcenter/ARGE unterrichten, daß dieser Unternehmer Schwarzarbeit, Lohnsteuer- und Sozialbeitragshinterziehung und Mißbrauch mit der Aufstockerei betreibt) und das Arbeitsgericht. Der Zoll soll diese ausbeutende und unterdrückende Sudelbude sofort dicht machen.
Anbei der geänderte Arbeitsvertrag:

Da werde ich mich mal intensiver mit beschäftigen!

Ich habe heute mal mit unserer Gruppenleiterin über die Situation gesprochen und die war ziemlich entsetzt.
Sie selber ist nicht bei der ZAF angestellt ,sondern beim Partner davon. Sind halt alle unter einem grossen Dach beschäftigt.

In dem Gespräch wurde ihr erst deutlich klar wie k.o. wir eigentlich wirklich sind und sie wird nun versuchen im Büro unserer Bitte absoluten Nachdruck zu verleihen.

Anbei: Auszahlung nützt uns nichts,da alles von der ARGE wegen der Aufstockung angerechnet wird.



Zitat:
Seht nur zu, daß Ihr da rauskommt und seid lieber arbeitslos, als sowas nochmal zumachen
Wir arbeiten jetzt seit 10 Monaten in dem Betrieb
(wer wissen möchte wie der Laden heisst,darf mir gerne eine private Nachricht schicken)
und mit zwei Auskommen haben wir fast doppelt so viel wie vorher von der ARGE.
Das ist echt fast das einzig positive im Moment.

Natürlich haben wir uns schon anderweitig umgesehen,aber ich als ungelernte Kraft und ohne Führerschein...Ihr wisst ,worauf die Bemühungen hinaus gelaufen sind ,oder?!


Ich möchte mich jetzt schon mal bei Euch allen von Herzen bedanken. Wenn Ihr mögt,halte ich Euch auf dem Laufenden.

Und besonders werde ich mich mal in die Tips vertiefen.
Wer weiss wofür sie gut sind.

Nach all dem,was ich jetzt geelsen habe ist mir etwas klar geworden:
Auch wir haben Rechte! Auch wenn die sich häufig gut verstecken.
Sarahfeuer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 17:26   #19
jockel
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Wenn Ihr für diese vergaunerte Leihbude mit dem Änderungsvertrag arbeitet
  • Arbeitszeit bleibt in Vollzeit
  • aber Bezahlung in Teilzeit
dann läuft das strafbar auf die §§ 138 BGB und 291 StGB eindeutig hinaus.

Nur auf diese schäbige Tour schmarotzt diese Leihbude über das Mittel Aufstockung an der Gesellschaft.

Folglich werden keine Mehrarbeit und keine Überstunden, Sonntags- und Feiertagsarbeit mit Zuschlägen bezahlt, weil Teilzeitarbeiter vertragsmäßig nie über die Vollzeit arbeiten.

Nehmen wir mal an, Eure tägliche Arbeitszeit beträgt in Vollzeit 8 Arbeitsstunden, also bei einer 5-Arbeitstage-Woche kommen 40 Wochenstunden raus. Überstunden entstehen erst, wenn die 8 Stunden oder die 40 Stundern überschritten werden.

Wenn er Euch z.B. vertragsmäßig auf 6 Stunden je Arbeitstag, 30 Wochenstunden gedrückt hat, dann heißt das nicht - Überstunden entstehen ab Überschreiten der 6 bzw. 30 Stunden.

Die Leihbude kürzt auf diese Tour des angeblichen Änderungsvertrags rechtswidrig gegenüber dem Finanzamt die abzuführenden Lohnsteuern und gegenüber den Sozialversicherungsträgern die abzuführenden Beiträge zur
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
Die Leihbude wird Euch den Erholungsurlaub nur in Höhe der geänderten Teilzeitarbeit bezahlen und nicht in Vollzeit.

Wenn ihr krank werdet, gibt es das Krankengeld auch nicht auf Basis der gearbeiteten Vollzeit, sondern nur auf der vertraglich geänderten Teilzeit.

Langfristig gesehen, hat die Leihbude mit diesem Vertragsänderungstrick auch Eure Altersrente gekürzt und ihr merkt diese Langzeitwirkung nicht einmal.

Die Lebenshaltungskosten werden weiter steigen, ihr aber Eure Wohnung nach dieser Gaunermethode auf lange Sicht nicht mehr halten können. Spätestens wenn ihr den Rentenbescheid in den Händen haltet und die Hungderrente vorgerechnet bekommt, wird das böse Erwachen kommen.

Die Aufstockungsanteile fließen garantiert nicht in die Lohnsteuer und auch nicht in die Beiträge.

Ich bezweifle, daß die Aufstockungslohnanteile der Lohnsteuer- und SV-Beitragspflicht unterliegen.

Das sagt Euch nicht die Leihbude und auch nicht die Arbeitsagentur oder das Jobcenter. Beide Amtsarten sind Erfüllungsgehilfen der Privatwirtschaft. Denen kann man nicht über den Weg trauen.

Schöne Aussicht im Alter obdachlos zu werden durch solche Leihbudenhalsabschneider.

Das mit der Leih- und Zeitarbeit wurde erst salonfähig durch den SPD-Ganoven Wolfgang Clement als Bundesarbeitsminister und den Gazprom-Ganoven Schröder. Clement berät die Leihbude Adecco europaweit und kassiert in mindestens weiteren 15 Firmen ab.

Seit der Novemberrevolution 1918 in Deutschland gilt zum Thema SPD

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!!!

Alle Parteien in der BRD - von CDU/CSU, FDP und SPD und Grüne sind nicht wählbar und vertrauenswürdig, weil die von der Privatwirtschaft ununterbrochen geschmiert und bestochen werden. Diese Schmiergelder nennt man harmlos Parteispende, aber ist nunmal Schmiergeld!!!!

Und damit hat sich das Wählen dieser Parteien von selbst erledigt.

In der BRD gibt es in der Privatwirtschaft meistens nur als Unternehmer

Nepper, Schlepper, Bauernfänger.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsicht_Falle! - in Erinnerung an Eduard Zimmermann

Ausnahmen bestätigen diese Regel!!!!

Ich empfehle Euch auf dem Lande eine seriöse Arbeit zu suchen in einer Genossenschaft, die nach den bewährten Bedingungen von Wilhelm Friedrich Raiffeisen ihr Unternehmen betreibt.

Raiffeisen ? Wikipedia
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 17:34   #20
Sarahfeuer->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
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Sarahfeuer
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

@ Jockel

Uff..das ist hartes Brot.
Und doch so logisch.

Gibt es vom Gesetzgeber keine Möglichkeiten dagegen vorzugehen? Oder haben wir einfach nur die Arschkarte?

Im Normalfall würde ich jetzt Google quälen aber so langsam setzt die berühmte bleiernde "Frühschichtmüdigkeit" ein die mich unerbittlich Richtung Matratze zieht.
Sarahfeuer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 17:38   #21
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Wenn Ihr mögt,halte ich Euch auf dem Laufenden.
natürlich mögen wir, es gibt nix schlimmeres als wenn der/die te sich nich mehr meldet und man nie erfährt wie es weiter oder ausgegangen is.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 17:55   #22
AnonNemo
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AnonNemo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Hallo Sarahfeuer,

mit PNs von Dir wird es, mit Deinem aktuellen Beitragszählerstand, nicht funktionieren.

Hallo jockel,
Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wenn Ihr ... Denen kann man nicht über den Weg trauen.
:danke: für Deine, von mir zitierte, Erklärung über den Rest ...

AnonNemo
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Alt 29.07.2014, 19:19   #23
kaputtnikk
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Gibt es vom Gesetzgeber keine Möglichkeiten dagegen vorzugehen?
Der Gesetzgeber hat diese Shice erst ermöglicht...
  Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 20:39   #24
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
@ Jockel

Uff..das ist hartes Brot.
Und doch so logisch.

Gibt es vom Gesetzgeber keine Möglichkeiten dagegen vorzugehen? Oder haben wir einfach nur die Arschkarte?

Im Normalfall würde ich jetzt Google quälen aber so langsam setzt die berühmte bleiernde "Frühschichtmüdigkeit" ein die mich unerbittlich Richtung Matratze zieht.
Siehste, die einen traktiert man mit Arbeit noch und nöcher bei schlechter Bezahlung und die annern, die läßt man in der Arbeitslosigkeit freiheitlich-demokratisch vergammeln und verwahrlosen.

Die A r s c h karte haben die Bundesbürger immer gezogen:

Volker Pispers - Der kleine Mann ist die Arschkarte - YouTube

Ich hatte parallel mit dem Schreiben des letzten Artikels spaßeshalber nach Betrieben in der BRD gesucht, die nach Raiffeisens Strickmuster arbeiten - natürlich bezogen auf mein Einzugsgebiet von Sachsen und bin da auf eine Datenbank gestoßen - allerdings für Azubis. Aber wo es Azubis gibt, muß es ja auch Jobs für die reiferen Jahrgänge geben. Da sollte man eben mal unverbindlich nachfragen, ob sie für die Ollen auch Arbeit haben.

Raiffeisen Standortsuche

Was die Rechtsverfolgung des Mißbrauchs von Leiharbeit geht:

Vertrag, Arbeitszeitnachweise, Lohnscheine sammeln und ab zu einer branchenbezogenen Gewerkschaft oder zu einen Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht. Wenn ihr das über den Fachanwalt laufen lassen wollt, dann ist eine Rechtsschutzversicherung fürs Arbeits- und Sozialrecht anzuraten.

Pferdefuß: Rechtsschutzversicherungen und Branchengewerkschaften helfen nur, wenn man schon mindestens seit 3 Monaten beitragzahlendes Mitglied ist. Ist man in dieser Zeitspanne mittendrin, gibt's keine Hilfe für laufende Rechtsfälle. Die reagieren beide nur - Rechtschutzversicherung und Gewerkschaft - auf neue Fälle, wenn man die 3 Monate mit Beitragszahlung abgespult hat.

Es gibt noch eine Lösung über den Fachanwalt:

Beratungsschein für die Erstberatung beantragen und sollte es später zum Rechtsverfahren kommen - Prozeßkostenhilfe beantragen. Dazu die Einkommensnachweise erbringen, da es den Beratungsschein und die Prozeßkostenhilfe in Abhängigkeit zur Verdienstlage gibt.

Die Anwaltsgebühren laufen ansonsten gemäß dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) seit dem 05.03.2004 - Rechtsanwaltsvergütung ? Wikipedia - zumeist als Gebührenpauschale. Deren Höhe ist abhängig vom Streitwert. Oder es läuft über ein ausgehandeltes, erfolgsbezogenes Anwaltshonorar.

Für meinen Geschmack ist die Pauschale lieber, weil dann hinterher nichts nachberechnet werden kann. Damit ist alles abgegolten.

Für die Finanzierung der fachanwaltliche Erstberatung beantragt ihr einen Beratungsgutschein - Beratungshilfe ? Wikipedia

Hier die Prozeßkostenhilfe - Prozesskostenhilfe ? Wikipedia

Wie findet man Rechtshilfe und Rechtsberatung?

Wählt man die Mitgliedschaft in einer Branchengewerkschaft, dann ist man automatisch rechtsschutzversichert nach den 3 abgespulten Monaten und das schon abgegolten über den Mitgliedsbeitrag. Bei mir sind das 1,5% vom Monatsbrutto, wenn ich Lohn oder Gehalt bekommen würde, ersatzweise eben 1,5% vom Arbeitslosengeld II oder stattdessen als ein kleiner Festbetrag. Damit ist klar: Ich bin seit Jahren auch als jobsuchender Erwerbsloser in einer Branchengewerkschaft des DGB.

Bei der Gewerkschaft wendet man sich an seine zuständige Verwaltungsstelle und die entscheidet, ob sie bei entsprechender Erfolgsaussicht den Fall mit Vollmachtserklärung vertreten läßt oder nicht. Wenn ja, wandern die kopierten Belege an die nächstgelegene Niederlassung der DGB Rechtsschutz GmbH.

Geht's um Beitreibung außenstehender Löhne und Gehälter nach einem rechtskräftigen Lohnurteil des Arbeitsgerichts, dann erledigt der DGB Rechtsschutz eben auch die Vollstreckung der Geschäftskonten des Arbeitgebers über seine zentrale Vollstreckungsstelle Berlin. Um die Geschäftskonten des Arbeitgebers zu kennen, ist es schön, wenn man ein offizielles Firmenanschreiben hat. Unten in den kleingedruckten Zeilen stehen die Registrierungsnummer der Firma im Handelsregister und die Geschäftskonten.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2014, 21:59   #25
dagobert1
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Standard AW: Zu Teilzeit "gezwungen"

Zitat von Sarahfeuer Beitrag anzeigen
Hilfeee...ich hätte ja nicht damit gerechnet,dass ich eine derartige Lawine lostrete

Zitat:
Anbei der geänderte Arbeitsvertrag:
Bei 25 Std./Woche sinkt die Grenze für die Auszahlung des Zeitkontos auf 75 Stunden, alles darüber könnt ihr auszahlen lassen. Und das solltet ihr auch, denn in diesem Fall ...
Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Des weiteren würde ich mich schon erwähnt dringend um eine Auszahlung der aufgelaufenen Überstunden kümmern, bevor der Zoll den Laden wohlmöglich auch noch dicht macht und der ZAF mal kurz von der Bildfläche verschwindet.
... sind eure Stunden unwiderruflich weg, weil nicht insolvenzgesichert.

Zitat:
Anbei: Auszahlung nützt uns nichts,da alles von der ARGE wegen der Aufstockung angerechnet wird.
Andernfalls verschenkt ihr die Stunden an die Leihbude ...

Nochmal zum Arbeitsvertrag:
Sollten einzelne Klauseln desselben unwirksam sein, so gilt statt dessen die gesetzliche Regelung. Nichts anderes!
Nix mit "Sinn und Zweck und blabla".
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