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Start > > -> Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat...


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Alt 30.06.2014, 15:54   #1
Domino
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Domino Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Deutschlands größter Zeitarbeitskonzern Randstad will gegen die Bundesregierung klagen, sollte sie wie beabsichtigt die Überlassung von Leiharbeitern an andere Unternehmen auf 18 Monate befristen.

Zeitarbeit: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung - Dienstleister - Unternehmen - Wirtschaftswoche


Vertragsfreiheit, mir kommen die Tränen.
Die wird einem LAN auch nicht gewährt. Er wird genötigt und durch Sanktionen gezwungen.
Ich könnte kotzen.
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Alt 30.06.2014, 16:22   #2
pferdchen81->Emailproblem
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pferdchen81 pferdchen81 pferdchen81 pferdchen81
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Daumen hoch für die Beschränkung :)

Außerdem bin ich dafür das Synchronisationsverbot wieder einzuführen.

Denen gehört richtig fest in den ***** getreten
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Alt 30.06.2014, 16:22   #3
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

denen geht der ***** auf grundeis weil sie ihre felle wegschwimmen sehn, aber ich denke da wird mutti zusammen mit siechmar schon eine lösung finden wie man der sklavenbranche entgegenkommt, notfalls lässt man ein hintertürchen auf.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 30.06.2014, 16:24   #4
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von pferdchen81 Beitrag anzeigen
Außerdem bin ich dafür das Synchronisationsverbot wieder einzuführen.
hab ich noch nie von gehört, was is das?
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 30.06.2014, 16:33   #5
Yukonia->Emailproblem
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Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia Yukonia
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat:
Synchronisationsverbot

Was ist das Synchronisationsverbot?
Das Synchronisationsverbot verhinderte, dass Leiharbeitsfirmen Beschäftigte nur für die Dauer eines akquirierten Einsatzes in einem Entleihbetrieb einstellten. Bereits im Jahr 1997 wurde das Synchronisationsverbot dahingehend gelockert, dass der Vertragsabschluss zwischen Leiharbeitnehmer/in und Leiharbeitsfirma mit dem Beginn der Verleihzeit an das Kundenunternehmen zusammenfallen kann.
Seit dem 1. Januar 2004 ist das Synchronisationsverbot vollständig aufgehoben. Zwar muss die Leiharbeitsfirma die Befristungsregelungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes beachten. Aber selbst wenn die Leiharbeitsfirma unbefristete Arbeitsverhältnisse abschließt, kann sie diese so kündigen, dass Dauer des Arbeitsvertrages und der Einsatz im Entleihbetrieb synchron verlaufen. Damit wird das Beschäftigungsrisiko nicht mehr von der Leiharbeitsfirma, sondern von den Leiharbeitnehmer/innen getragen.
IG Metall - Arbeitslexikon
__

Von null auf hundert in fünfzehn Minuten
Meine Beiträge stellen möglicherweise meine Meinung dar
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Alt 30.06.2014, 17:37   #6
ThisIsTheEnd
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Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Na, wenn man das so sieht, ist z. B. das Arbeitsschutzgesetz auch irgendwie ein Eingriff in die Vertragsfreiheit.
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Alt 30.06.2014, 17:59   #7
Sanktion->Emailproblem
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Sanktion Sanktion
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Ich kann das mit dem Eingriff in die Vertragsfreiheit nachvollziehen.

Keiner sollte einen Arbeitnehmer dazu zwingen können, den Arbeitgeber zu wechseln, wenn er dies nicht möchte und ihm somit die Arbeitslosigkeit droht.

Wenn ich da an meinen Leiharbeitseinsatz als Helfer denke ... Ich habe mehr verdient als der Stammmitarbeiter beim Kunden. Bezogen auf die Beschränkung der Überlassungsdauer hätte das für mich zur Folge gehabt, dass ich nach 18 Monaten entweder auf der Straße gelandet wäre oder ich mich für weniger Geld fest hätte einstellen lassen müssen.

Das kann doch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
Das muss doch noch jeder selber entscheiden können, wo er arbeiten will.

Aktuell würde es mir wieder genauso ergehen. Mein aktueller Einsatzbetrieb möchte weniger zahlen als ich zurzeit verdiene. Man möchte mich gerne übernehmen. Aber warum sollte ich für weniger Geld den Arbeitgeber wechseln!? Aus Zwang!? Bestimmt nicht.
__

Gruß
Sanktion
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Alt 30.06.2014, 18:55   #8
Indeclinabilis
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Indeclinabilis Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
[...]Man möchte mich gerne übernehmen. [...]
Wird in solchen Fällen nicht üblicherweise eine Ablösesumme fällig, die der Entleiher an die ZAF zahlen soll?
__

"Beati monoculi in regione caecorum".

"Zitat aus 300"
Leonidas: "Du hast viele Sklaven, Xerxes, aber wenig Krieger. Es wird nicht lange dauern, bis sie meine Speere mehr fürchten, als Deine Peitschen."
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Alt 30.06.2014, 19:38   #9
franky0815
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franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen

Wenn ich da an meinen Leiharbeitseinsatz als Helfer denke ... Ich habe mehr verdient als der Stammmitarbeiter beim Kunden. Bezogen auf die Beschränkung der Überlassungsdauer hätte das für mich zur Folge gehabt, dass ich nach 18 Monaten entweder auf der Straße gelandet wäre oder ich mich für weniger Geld fest hätte einstellen lassen müssen.

Das kann doch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
Das muss doch noch jeder selber entscheiden können, wo er arbeiten will.

Aktuell würde es mir wieder genauso ergehen. Mein aktueller Einsatzbetrieb möchte weniger zahlen als ich zurzeit verdiene. Man möchte mich gerne übernehmen. Aber warum sollte ich für weniger Geld den Arbeitgeber wechseln!? Aus Zwang!? Bestimmt nicht.
leiharbeit war nie dazu gedacht das dauerhaft in einem betrieb gearbeitet wird, ich finde sogar die 18 monate noch zu lange, wenn ein betrieb dauerhaft auf leiharbeiter zurückgreifen muss dann is da was faul oder die sind zu doof zum langfristig planen.

ein betrieb der nach 18 monaten noch nich weiss ob er einen lan fest einstellen will wird das auch nich wollen, denn dann kann man ihn nich auspressen und wegwerfen wie einen lan.

vll. solltest du mal drüber nachdenken was du machst wenn du mal ernsthaft krank wirst oder du nich mehr immer mit vollem einsatz arbeiten kannst, was meinst du wo du in dem fall besser aufgehoben bist ( geld is nich alles ).
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 30.06.2014, 20:57   #10
Passant
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Passant Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Vertragsfreiheit, mir kommen die Tränen.
Die wird einem LAN auch nicht gewährt. Er wird genötigt und durch Sanktionen gezwungen.
Aber, aber - ein Leiharbeitnehmer hat doch die volle Vertragsfreiheit.
Er kann doch frei entscheiden, nicht bei einer Leiharbeitsbude anzuheuern. Daß er in einem solchen Falle bis unter die Grasnarbe sanktioniert werden kann, steht der Vertragsfreiheit eines Leiharbeitnehmers doch nicht entgegen. (So ungefähr dürfte jedenfalls die krude Juristen-Logik aussehen.)
__

Wenn Du das Hartz-IV-System als falsch erkannt hast, dann warte um Gottes Willen nicht nur darauf, dass andere eine Verbesserung bewirken. Tue im Rahmen Deiner individuellen Möglichkeiten selbst etwas dafür! Jeder Einzelne zählt und jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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Alt 30.06.2014, 21:17   #11
P123
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Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

@Yukonia:

Kabinett Schröder II – 22. Oktober 2002 bis 18. Oktober 2005

Zitat:
Seit dem 1. Januar 2004 ist das Synchronisationsverbot vollständig aufgehoben. Zwar muss die Leiharbeitsfirma die Befristungsregelungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes beachten. Aber selbst wenn die Leiharbeitsfirma unbefristete Arbeitsverhältnisse abschließt, kann sie diese so kündigen, dass Dauer des Arbeitsvertrages und der Einsatz im Entleihbetrieb synchron verlaufen. Damit wird das Beschäftigungsrisiko nicht mehr von der Leiharbeitsfirma, sondern von den Leiharbeitnehmer/innen getragen.
Und in einem anderen Fred hatte jemand behauptet, die Sozies hätten das Wuchern der Leihbranche bedauert. Dieser Vogelleim klebt wohl in hundert Jahren noch ...
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Alt 30.06.2014, 21:24   #12
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von Passant Beitrag anzeigen
Er kann doch frei entscheiden, nicht bei einer Leiharbeitsbude anzuheuern. Daß er in einem solchen Falle bis unter die Grasnarbe sanktioniert werden kann, steht der Vertragsfreiheit eines Leiharbeitnehmers doch nicht entgegen.
Tatsächlich enthalten viele Zeitarbeitsverträge Passi, die einem das zeichnen unmöglich machen. Das muss man nur durchziehen. Dazu reichte bei mir fast immer die Begründung in der Anhörung.

Man darf natürlich nicht sagen, habe den Vertrag nicht unterzeichnet, weil ich nicht bei einer ZAF arbeiten will. Sondern immer inhaltlich bzw. vom prinzipiellen Vorgehen her argumentieren. Eigentlich findet man immer etwas Inakzeptables bzw. Unmögliches.
Neudenkender ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2014, 22:31   #13
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Wenn es diese Richtlinie der Eu gibt, die eine Klage ermöglicht, dann ist das nur ein Zeichen dafür, das die EU "unter die Grasnarbe" gehört.

Was ich schon immer sagte. Sie vertreten nicht unsere Interessen.

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 01.07.2014, 17:44   #14
Sanktion->Emailproblem
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Sanktion Sanktion
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Zitat von Indeclinabilis Beitrag anzeigen
Wird in solchen Fällen nicht üblicherweise eine Ablösesumme fällig, die der Entleiher an die ZAF zahlen soll?
Möglich. Mir aber egal. Wenn ich nicht mag, dann ist nix mit Ablöse.

Zitat von Passant
Aber, aber - ein Leiharbeitnehmer hat doch die volle Vertragsfreiheit.
Er kann doch frei entscheiden, nicht bei einer Leiharbeitsbude anzuheuern. Daß er in einem solchen Falle bis unter die Grasnarbe sanktioniert werden kann, steht der Vertragsfreiheit eines Leiharbeitnehmers doch nicht entgegen. (So ungefähr dürfte jedenfalls die krude Juristen-Logik aussehen.)
Und das gar nicht mal zu Unrecht.

Denn die Vertragsfreiheit besteht tatsächlich.
Wenn aber jemand der Meinung ist, sich gar keine Arbeit suchen zu müssen und nur anderen auf der Tasche liegen zu wollen, dann ist sanktionieren in meinen Augen goldrichtig.
Hier ist eine Trennung zwischen "nicht wollen" und "nicht können" unabdingbar.
Bei der aktuellen Arbeitslosenquote sollte das durch die Ämter theoretisch sogar möglich sein. Aber auch da mangelt es an der Lust, sich mit dem eigenen Job mal kritisch auseinanderzusetzen.

Zitat von franky0815
vll. solltest du mal drüber nachdenken was du machst wenn du mal ernsthaft krank wirst oder du nich mehr immer mit vollem einsatz arbeiten kannst, was meinst du wo du in dem fall besser aufgehoben bist
Was ist wenn ... und was ist wenn nicht. Hätte, wäre, wenn und aber ...

Bisher ist alles so wie es sein soll.
Ich bin mit meiner ZAF zufrieden. Kann wirklich nicht meckern.

Klar, Geld ist nicht alles. Nur werde ich auch bei einer Festanstellung bei langer Krankheit sicher nicht auf Händen getragen werden.
Wenn die Stelle neu besetzt werden muss, dann muss sie das eben.
In meiner aktuellen Rolle als Personalreferent muss auch ich unangenehme Entscheidungen in diese Richtung treffen.

Ich bin doch bei der Arbeitsplatzwahl nicht auf ein einziges Unternehmen angewiesen. Da wird woanders beworben nach der Genesung und gut. Da bin ich schmerzfrei. Arbeit ist doch mehr als genug da.
Hab mich erst kürzlich gegen eine Direkteinstellung in meinem Beruf bei einem anderen Unternehmen entschieden, bei dem ich mich beworben hatte, als ich noch als Helfer über ZA eingesetzt war.
__

Gruß
Sanktion
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Alt 01.07.2014, 22:22   #15
Punch
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Punch Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Eine Zeitliche Grenze von einem Jahr gab es bis 2004 sowieso, die hatte dann Schröder und seine Rot-Grünen Ritter der sozialen Gerechtigkeit gekippt und dabei vermutliche die Internationale gesungen. Wie es der Zufall so wollte, saß der damalige Wirtschftsminister Clement später selber im Aufsichtsrat einer Leihbude und verdiente direkt an seinem Gesetz mit.

https://lobbypedia.de/wiki/Wolfgang_Clement

Seitenwechsel
Nachdem Wolfgang Clement als Minister tiefgreifende Arbeitsmarktreformen vorgenommen hatte und in dieser Zeit die Leiharbeitsbranche in vielerlei Hinsicht begünstigte,[7][8][9][10] wechselte er nicht einmal ein Jahr nach Ende der rot-grünen Koalition in den Aufsichtsrat der Zeitarbeitsfirma Deutsche Industrie Service AG (DIS AG). Als diese vom schweizerischen Konkurrenten Adecco übernommen worden war, wurde er zum Vorsitzenden der firmeneigenen Denkfabrik Adecco Institut zur Erforschung der Arbeit berufen[11] Von 2006 bis 2008 war er zudem Mitglied im Konvent für Deutschland (KfD), einer elitären wirtschaftsnahen Lobbygruppe, die eine „Reform der Reformfähigkeit“ propagiert, mit dem Ziel eines schlanken und wettbewerbsorientierten Staates mit reduzierten Sozialsystemen.[12]


Das sich Randstad jetzt in die Hose macht ist ganz klar. Natürlich, es wurde schon gesagt, werden Merkel und co reichlich Schlupflöcher einbauen. Ich vermute sie werden irgendwie den Betriebsräten die Arschkarte zuschieben, von wegen, wenn der Betriebsrat so will, können Zeitarbeitnehmer auch länger usw. Und sie werden wollen. Nach meiner Erfahrung sind die Betriebsräte immer extrem großzügig wenn es um Zeitarbeiter geht, die gehen nur für die eigenen Leute auf die Barrikaden, wenn überhaupt. Wenn das tatsächlich so wie oben beschrieben umgesetzt würde, müssten wahrscheinlich Zehntausende von Zeitarbeitern bei eintritt dieses Gesetzes von den Firmen bei denen sie dann arbeiten, abgezogen werden. 18 Monate sind ja praktisch nichts.

Ich war die letzten 2 Jahre bei einem großen Autozuliefer Betrieb und da waren komplette Fertigungslinien zu mindestens 90% mit Zeitarbeitern belegt von denen ein grosser Teil länger als 18 Monate dort ist. Das heißt grob geschätzt wären 80% der Mitarbeiter einer Linie sofort raus. Und das ist nur ein Beispiel meines winziges Einsichtsbereiches. Wie es der Zufall so will, gehören all diese Mitarbeiter zu Randstad, weil die erwähnte Firma nur mit Randstad zusammen arbeitet.

Dieser ganze Leihbuden Wildwuchs muss endlich beschnitten werden. Aber wird das tatsächlich passieren? Ich glaube kaum. Läuft doch wunderbar für alle! - außer den Zeitarbeitern...
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Alt 02.07.2014, 01:15   #16
cogito ergo sum
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Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

"Wenn aber jemand der Meinung ist, sich gar keine Arbeit suchen zu müssen und nur anderen auf der Tasche liegen zu wollen, dann ist sanktionieren in meinen Augen goldrichtig."

Erm, besonders auf deinen Taschen, wie? Es gibt auch Leute, die eingezahlt haben und eine Gegenleistung erwarten, ohne mal eben das Grundgesetz ausgehebelt zu bekommen. Übergeordnetes Recht, wie das GG, sollte normalerweise über dem SGB stehen. Kann man mal sehen, in was für einem Rechtsstaat wir leben.

Nebenbei, Arbeit, die 2 Interessengruppen, den Verleih- und den Entleihbetrieben, mehr dient als denjenigen, die die ganze Arbeit verrichten, kann ich nicht wirklich als "Arbeit" bezeichnen, Ausbeutung trifft's besser.

Noch gibt es ein paar reguläre Vakanzen, wenn man sich lieber auf die bewirbt, sollte der Arbeitssuche genüge getan sein.

Bist vielleicht einer, der einen der besseren ZA-Jobs hat, aber ignoriert, dass das nicht die Regel bei solchen Vereinen ist. Hier ließt man nur zu oft von Beschiss und Ausnutzung.

Davon abgesehen: ZA steuert seinen Teil zur Aushöhlung des Rechtsstaates und Prekarisierung der Arbeit bei, direkt bei den Verliehenen, indirekt als Druckmittel des allgemeinen Lohndumpings für Normalos, das wird gerne von weiten Teilen der Gesellschaft ausgeblendet oder gar nicht erst wahrgenommen.

"Jedem das Seine" und "Arbeit macht frei", zwei Slogans an bestimmten unrühmlichen Stätten der Geschichte, werden wohl wieder populär.
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Alt 02.07.2014, 01:18   #17
Coquette
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Standard AW: Randstad droht mit Klage gegen Bundesregierung

Hier ein offizielles Schreiben von randstad

Ob es stimmt und echt ist ? Ich sage ja!

lest selber
Coquette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 07:43   #18
franky0815
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Zitat von Coquette Beitrag anzeigen
Hier ein offizielles Schreiben von randstad

Ob es stimmt und echt ist ? Ich sage ja!

lest selber
liest sich als wäre es die satzung einer sekte
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 08:24   #19
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Zitat von cogito ergo sum Beitrag anzeigen
Nebenbei, Arbeit, die 2 Interessengruppen, den Verleih- und den Entleihbetrieben, mehr dient als denjenigen, die die ganze Arbeit verrichten, kann ich nicht wirklich als "Arbeit" bezeichnen, Ausbeutung trifft's besser.

Noch gibt es ein paar reguläre Vakanzen, wenn man sich lieber auf die bewirbt, sollte der Arbeitssuche genüge getan sein.

Bist vielleicht einer, der einen der besseren ZA-Jobs hat, aber ignoriert, dass das nicht die Regel bei solchen Vereinen ist.
Lassen wir ihn doch dazu selbst Stellung nehmen:

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
Bisher ist alles so wie es sein soll.
Ich bin mit meiner ZAF zufrieden. Kann wirklich nicht meckern.

...
Wenn die Stelle neu besetzt werden muss, dann muss sie das eben.
In meiner aktuellen Rolle als Personalreferent muss auch ich unangenehme Entscheidungen in diese Richtung treffen.

...
Hab mich erst kürzlich gegen eine Direkteinstellung in meinem Beruf bei einem anderen Unternehmen entschieden, bei dem ich mich beworben hatte, als ich noch als Helfer über ZA eingesetzt war.
Bei dieser Karriere ist die zum Ausdruck gebrachte Zufriedenheit wohl selbstverständlich.

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
Davon abgesehen: ZA steuert seinen Teil zur Aushöhlung des Rechtsstaates und Prekarisierung der Arbeit bei, direkt bei den Verliehenen, indirekt als Druckmittel des allgemeinen Lohndumpings für Normalos, das wird gerne von weiten Teilen der Gesellschaft ausgeblendet oder gar nicht erst wahrgenommen.
Das sind alles Argumente, mit denen Du denen, die von dem System leben, nicht zu kommen brauchst. Da ist das Hemd näher als die Weste, solange sie kraft ihres Stuhles auf der andern Seite des Schreibtisches noch eins haben.
Immerhin scheint er sich der Tatsache bewußt zu sein, daß irgendwann mal an der Stelle, wo jetzt sein Schreibtisch steht, eine Besucherecke eingerichtet sein kann. Bis dahin nimmt er eben mit, was er kriegt. Solche Leute hat Pferdchen81 in ihrem Faden ja schon eingehend gewürdigt.
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Alt 02.07.2014, 09:03   #20
Indeclinabilis
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Zitat von Passant Beitrag anzeigen
[...](So ungefähr dürfte jedenfalls die krude Juristen-Logik aussehen.)
Die von dir angesprochene Logik hängt stark von der Seite ab, auf welcher derjenige steht, bzw. von wem er bezahlt wird.

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
Möglich. Mir aber egal. Wenn ich nicht mag, dann ist nix mit Ablöse. [...]
Ähm - wenn der AG eine teure ablöse zahlen soll / muss, warum sollte er dann einen LAN übernehmen?

Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
[...]

Und das gar nicht mal zu Unrecht.

Denn die Vertragsfreiheit besteht tatsächlich.

[...]
Kommt drauf an.

Klar lässt sich sagen, dass Vertragsfreiheit lediglich die Möglichkeit der autonomen Handlung des einzelnen meint, welche in solchen Konstellationen besteht, weil er sich seinen Vertragspartner eigenständig aussuchen kann.

Wenn du bei Vertragsfreiheit jedoch die Freiheit extra stellst und selbstständig betrachtest, so meint Freiheit ein autonomes und freiwilliges handeln. Freiwillig ist die Handlung dabei, wenn sie ohne jeglichen physischen und psychischen Zwang erfolgt.

Zwar mag kein physischer Zwang vorliegen, wenn es um den Vertragsschluss geht, weil keiner von den ZAF'lern die Hand des Leistungsempfängers dabei führt. Jedoch lässt sich in den drohenden Sanktionen, die auf einen nicht Abschluss des AV folgen können, ein psychischer Zwang sehen, weil der Leistungsempfänger i.d.R auf das Geld angewiesen ist, welches ihm durch die Sanktionen abhanden kommt. Letztendlich lässt sich also in dem Gesamtpaket durchaus ein gewisser Zwangscharakter sehen, der mit Freiwilligkeit, bzw. Freiheit nicht mehr viel gemein hat. Weshalb von Vertragsfreiheit, wenn überhaupt, nur bedingt die Rede sein kann.

Wobei, an diesem Thema scheiden sich die Geister jetzt und wohl auch noch in Zukunft, weil die Ansichten viel zu verschieden sind.

m.M

__

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Alt 02.07.2014, 11:55   #21
Schikanierter
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Zitat von Sanktion Beitrag anzeigen
Denn die Vertragsfreiheit besteht tatsächlich.
Wenn aber jemand der Meinung ist, sich gar keine Arbeit suchen zu müssen und nur anderen auf der Tasche liegen zu wollen, dann ist sanktionieren in meinen Augen goldrichtig.
Was für eine gequirlte Schei*e, die du da von dir gibst. Ich kann diesen Spruch samt zugehöriger Argumentation nicht mehr hören.

Zum einen ist ohnehin nicht genug Arbeit für alle da, und zum anderen zahlen auch Hartz IV-Empfänger Steuern in nicht unerheblicher Höhe (Mehrwertsteuer, Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer, Branntweinsteuer, Tabaksteuer, Hundesteuer, Abgeltungssteuer, etc.).

Hartz IV-Empfänger liegen somit niemandem auf der Tasche. Der Transferempfänger ist als Kunde also selbst mit auf der Seite der Steuerzahler! Lohn- oder Einkommensteuer zahlen Transferempfänger natürlich nicht, aber die Mehrwertsteuer (und andere Konsumsteuern), zum Beispiel an der Supermarktkasse, treffen jeden Konsumenten. Transferempfänger und Niedrigverdiener sind dadurch sogar besonders belastet, weil der Konsumanteil bei niedrigen Einkommen besonders hoch ist.
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Alt 02.07.2014, 12:37   #22
Punch
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Punch Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Coquette Beitrag anzeigen
Hier ein offizielles Schreiben von randstad

Ob es stimmt und echt ist ? Ich sage ja!

lest selber
Ich glaube nicht, Das Motto von Randstad ist "Good to know you", da steht nur "Good to know". Die ursprüngliche Fassung war "Good to know that you are going to work for us at the worst places, we take your money, and leave you just about enough to live in poverty, so screw you, dumbass!" aber es war zu lang und nicht schmissig genug. Diesen Ehrlichkeitsausbruch konnte sich keiner merken.
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Alt 02.07.2014, 14:42   #23
Maik75
 
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Maik75
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Zitat von Schikanierter Beitrag anzeigen
Was für eine gequirlte Schei*e, die du da von dir gibst. Ich kann diesen Spruch samt zugehöriger Argumentation nicht mehr hören.

Zum einen ist ohnehin nicht genug Arbeit für alle da, und zum anderen zahlen auch Hartz IV-Empfänger Steuern in nicht unerheblicher Höhe
Das ist richtig, aber es ist keine Rechtfertigung dafür sich nicht an der Suche nach einem Arbeitsplatz zu beteiligen.
Maik75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 14:54   #24
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Zitat von Maik75 Beitrag anzeigen
Das ist richtig, aber es ist keine Rechtfertigung dafür sich nicht an der Suche nach einem Arbeitsplatz zu beteiligen.

Suchen nach Arbeit und hoffen auf vernünftige Arbeit, das macht hier wohl jeder.
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Alt 02.07.2014, 15:21   #25
Schikanierter
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Zitat von Maik75 Beitrag anzeigen
Das ist richtig, aber es ist keine Rechtfertigung dafür sich nicht an der Suche nach einem Arbeitsplatz zu beteiligen.
Zeitarbeit hat aber nichts mit vernünftiger und existenzsichernder Arbeit zu tun, sondern das ist aus meiner Sicht Sklaverei 2.0 und die Zeitarbeiter sind die neuen Leibeigenen.

Dafür haben frühere Generationen nicht gekämpft, dass die Rechte der Menschen heute wieder derart mit Füssen getreten werden.

Vor rund 220 Jahren sind Politiker, die Verrat am Volk übten, und solche Menschen wie JC- und ZAF-Mitarbeiter auf die Guillotine gegangen.

Hartz-IV und Zeitarbeit müssen weg!!!

Menschen wie du und Sanktion sind dafür verantwortlich, dass Menschen wie Vieh oder Abfall behandelt werden. Und statt dagegen aufzubegehren, stimmst du in das Liedchen der JC's und ZAF's auch noch munter ein!
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