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Start > > -> Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Widerspüche / Klagen Hier kommen alle Fragen zu Widersprüchen und/oder Klagen/Rechtsmittel hinein die sich nicht alleine ALG II oder ALG 1 bezogen zuordnen lassen - auch Fragen zu diesbezüglichen Kosten.


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Alt 12.02.2018, 17:29   #1
dezu
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dezu
Unglücklich Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Hallo an alle!
Ich muss einen Widerspruch aufsetzen und bin ein wenig überfordert.
Ich bin seit November 2016 krankgeschrieben, habe eine OP an der Halswirbelsäule aufgrund eines Bandscheibenvorfalls gehabt, eine chronische Schmerzkrankheit wurde festgestellt, ich kann in meinem alten Job nicht weiterarbeiten und hätte deshalb gerne eine Umschulung. Die Teilhabe am Arbeitsleben wurde mit § 19 3. SGB und § 2 2.SGB abgeleht.
Habt ihr Tipps für mich wie ich einen Widerspruch sinnvoll begründen könnte? Ich habe keine Schwerbehinderung, aber trotzdem brauche ich eine Umschulung um nicht arbeitslos zu werden, genau dafür sind ja diese Maßnahmen gedacht.
Danke euch im voraus!
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Alt 12.02.2018, 17:36   #2
schlaraffenland
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Standard AW: Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben, Tipps?

Hi dezu,

Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Die Teilhabe am Arbeitsleben wurde mit § 19 3. SGB und § 2 2.SGB abgeleht.
Diese Angaben sind leider unvollständig. Meinst Du etwa:

§ 19 Abs. 3 SGB IX und § 2 Abs. 2 SGB IX?

Idealerweise lädst Du den ablehnenden Bescheid der Rentenversicherung hier eingescannt oder abfotografiert hoch, aber anonymisiere ihn bitte vorher ausreichend, so dass aus ihm

a) keinerlei Rückschlüsse auf Dich und

b) keine Rückschlüsse auf den Namen Deines regionalen bzw. bundesweiten Rentenversicherungsträgers

möglich sind.
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 12.02.2018, 18:22   #3
dezu
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dezu
Standard AW: Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben, Tipps?

Danke für die schnelle Antwort und Hilfe, hier ist der Bescheid.
Dazu muss man sagen, dass ich Migrantin bin und man in Deutschland meine Berufsqualifikation nicht anerkannt hat. Ich habe somit keine Ausbildung abgeschlossen und bin daher als Helferin tätig gewesen.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
img_1006.jpg  
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Alt 12.02.2018, 18:29   #4
Curt The Cat
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Moinsen dezu und willkommen hier...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben, Tipps?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Alt 12.02.2018, 18:33   #5
schlaraffenland
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Hi dezu,

Deinen hochgeladenen Bescheid habe ich zur Kenntnis genommen. Bevor ich weitere Tipps gebe, erlaube mir bitte die Frage nach Deinem Alter. Bist Du

a) unter 40 Jahre alt?
b) zwischen 40 und 50 Jahre alt?
c) über 50 Jahre alt?

Umschulungen bewilligt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) in der Regel ab einem Alter von 45 Jahren nicht mehr. Mein damaliger Reha-Berater der DRV hat mir sogar gesagt, dass er mir eine Umschulung nicht bewilligt, weil ich damals älter als 42 Jahre alt war.

Ca. ein Jahr später hat mir dann aber eine andere Reha-Beraterin dann doch eine Umschulung bewilligt, obwohl ich zu dem Zeitpunkt ca. 46 Jahre alt war.
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Alt 12.02.2018, 18:43   #6
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Ich bin 49 Jahre alt. Ich denke nur, dass ich noch 18 Jahre zur Rente habe. Da sollte es doch Sinn der Sache sein, dass man mich vor der Arbeitslosigkeit schützt und etwas investiert...
Es ist übrigens nicht von der DRV sondern von der Bundesagentur für Arbeit. Man hat mir von der DRV gesagt, sie seien nicht für mich zuständig, haben meinen Antrag abgelehnt, jetzt kümmert sich die BfA. Deren Ablehnungsgrund ist, dass ich nicht schwerbehindert bin.

Ich danke dir für die Hilfe!
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Alt 12.02.2018, 18:57   #7
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Ich bin 49 Jahre alt.
Wenn Dein zuständiger Träger nicht die DRV, sondern die Agentur für Arbeit (AfA) ist, dann habe ich keine Erfahrungswerte hinsichtlich der Frage, bis zu welchem ungefähren Alter die AfA Umschulungen bewilligt oder nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass die AfA ähnlich verfährt in dieser Hinsicht wie die DRV.

Zitat:
Ich denke nur, dass ich noch 18 Jahre zur Rente habe. Da sollte es doch Sinn der Sache sein, dass man mich vor der Arbeitslosigkeit schützt und etwas investiert...
Das denkt wahrscheinlich jede(r) Betroffene(r), der/die in der gleichen Lage ist wie Du. Allerdings sehen das die Leistungsträger (AfA. DRV. Jobcenter) wohl eher so, dass sie der Meinung sind, dass Umschulungen bei Älteren eher nicht zu einer Anstellung im hinein-umgeschulten Beruf münden (weil Arbeitgeber lieber frisch ausgebildete Jüngere einstellen, aber: der so genannte Fachkräftemangel scheint sich offensichtlich immer mehr zu manifestieren). Außerdem befürchten diese Leistungsträger wahrscheinlich, dass Ältere eher eine Umschulung abbrechen als Jüngere, weil Ältere tendenziell eher schlechter neuen Stoff lernen können als Jüngere.

Habe ich am eigenen Leib erlebt: Ich habe im Alter von 49 meine Umschulung abgebrochen, weil ich lernstoffmengenmäßig überfordert war. Eine Mitschülerin, die damals 52 war, hatte mit der Menge des Lernstoffs allerdings keine Probleme.

Eine Nachbarin von mir hat vor Kurzem eine Umschulung angefangen. Ich glaube, sie ist 46 Jahre alt.

Zitat:
Es ist übrigens nicht von der DRV sondern von der Bundesagentur für Arbeit. Man hat mir von der DRV gesagt, sie seien nicht für mich zuständig, haben meinen Antrag abgelehnt, jetzt kümmert sich die BfA. Deren Ablehnungsgrund ist, dass ich nicht schwerbehindert bin.
Ich bin und war nicht schwerbehindert, habe aber die Umschulung von der DRV bewilligt bekommen. Und zwar, weil ich

a) die dafür notwendigen medizinischen Voraussetzungen und

b) die so genannte Wartezeit (ich hatte mindestens 15 Jahre lang Rentenversicherungsbeiträge bezahlt)

erfüllt hatte.

Wer diese Wartezeit nicht erfüllt und Anspruch auf ALG I hat, der wird von der DRV auf die AfA wegen den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben verwiesen.
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Alt 12.02.2018, 19:51   #8
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Nachtrag: dezu, der Begriff "schwerbehindert" hat eine andere Bedeutung als der Begriff "behindert", zumindest im Sinne der Gesetze rund um die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA).

Ich war behindert im Sinne des § 2 Abs. 1 SGB IX und hatte die Wartezeit von 15 Jahren gegenüber der DRV erfüllt und bekam deswegen u. a. eine Umschulung von der DRV bewilligt. Schwerbehindert ist man, so weit ich weiß, erst ab einem Grad der Behinderung in Höhe von 50 (umgangsprachlich sagt man dazu "50%", aber diese Prozentangabe ist rechtlich gesehen nicht korrekt.

Die LTA umfassen übrigens nicht nur Umschulungen, sondern auch z. B. Lohnkostenzuschüsse oder auch Maßnahmen, die keine Umschulungen sind, sondern in denen man über Praktika eine neue Anstellung finden soll.

Zu Deinem Vorhaben:

Du solltest natürlich Widerspruch einlegen, finde ich. Bevor Du dies tust, solltest Du herausfinden, welche Erkrankungen die AfA Dir gegenüber festgestellt hat. Ich kann mir vorstellen, dass die AfA nicht alle Deine Erkrankungen berücksichtigt hat bei ihrer Entscheidung Dir die LTA abzulehnen.

Um herauszufinden, welche Deiner Erkrankungen die AfA festgestellt hat, solltest Du in einem ersten Schritt Akteneinsicht gegenüber der AfA einfordern und gleichzeitig Widerspruch gegen den Bescheid der AfA ohne Begründung einreichen. In Deinem Widerspruch schreibst Du sinngemäß, dass Du die Begründung nachreichst, nachdem Du die angeforderte Akteneinsicht durchführen konntest. Hierfür reichst Du 2 getrennte Schreiben bei der AfA ein, die sich auf das jeweils andere Schreiben beziehen. Ich kann Dir bei der Formulierung dieser beiden Schreiben helfen, wenn Du das wünscht.

Du hast als so genannter Beteiligter das Recht auf Akteneinsicht gegenüber der AfA gemäß § 25 Abs. 1 bzw. Abs. 2 SGB X. Du solltest die AfA auffordern, dasjenige Dokument Dir gegenüber auszuhändigen, das Deine gesundheitlichen Einschränkungen bei der Ausübung von Erwerbstätigkeiten und die von der AfA festgestellten Diagnosen nennt, aus der Sicht der AfA.

Die DRV nennt so ein Dokument "Leistungsbeurteilung durch den sozialmedizinischen Dienst". Ich weiß jetzt aber nicht, wie die AfA dieses Dokument nennt.

Notiere Dir bitte auf dem ablehenden Bescheid der AfA das Datum, an dem Du den ablehnenden Bescheid erhalten hast. Ab diesem Datum hast Du 1 Monat Zeit für Deinen Widerspruch. Wenn der Bescheid z. B. am 1.2.2018 bei Dir im Briefkasten eingetroffen ist, muss der Widerspruch bis spätestens zum 1.3.2018 der AfA vorliegen.

Da Du aber, wie von mir oben vorgeschlagen, zunächst einmal Widerspruch ohne eine Begründung einreichst und im Widerspruch schreibst, dass Du die Begründung nachreichst, nachdem Du Akteneinsicht erhalten hast (die AfA wird die Unterlagen entweder an Deinen Hausarzt schicken, oder, wie ich vermute, Dich eventuell einladen, damit Du vor Ort Akteneinsicht nehmen kannst), verlängert sich die Widerspruchsfrist entsprechend. Das heißt, sie beträgt dann 1 Monat + vielleicht 2 Wochen oder sogar länger.
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 12.02.2018, 20:11   #9
dezu
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dezu
Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Vielen Dank für deine Hilfestellung, ich habe bereits Akteneinsicht und ich kann aus der Akte nichts medizinisches herauslesen. Das woraus die Akte besteht, sind die ganzen Formulare die ich für die DRV und die AfA ausgefüllt habe und die Akten, die der DRV der AfA übermittelt hat.
Dann könnte ich ja schreiben, dass es aus der Akte nicht ersichtlich wird, was der ärztliche Dienst dazu sagte, oder? Der Bescheid ist auf die Feststellung des ärztlichen Dienstes basierend, aber ich finde nichts, was von einem Arzt oder Ärztlichen Dienstes in den Akten.
Ich hatte überlegt den Widerspruch mit § 44 SGBIII zu begründen. Würde das passen?
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Alt 12.02.2018, 20:20   #10
Ulenspegel
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Hallo dezu!
Bei uns waren in der beruflichen Reha durchaus auch ältere Teilnehmer.

Hast du dir denn schon Gedanken gemacht, was du machen willst? Warst du schon mal bei einem BfW zum Informationstag? Den Verweis auf Helferstellen finde ich schon eine Frechheit. Die findet man auch nicht so ohne Weiteres. Ausbildung ist immer noch der beste Weg, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden.

Könntest du bitte das Schreiben mit der Aussage über die fehlende Schwerbehinderung auch hochladen?

Der GdB sagt nichts über die Leistungsfähigkeit aus. Hinsichtlich der Stellensuche kann er sogar hinderlich sein. Da hättest du schon einen ersten Grund für den Widerspruch.

Gruß
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Alt 12.02.2018, 20:28   #11
schlaraffenland
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Vielen Dank für deine Hilfestellung, ich habe bereits Akteneinsicht und ich kann aus der Akte nichts medizinisches herauslesen. Das woraus die Akte besteht, sind die ganzen Formulare die ich für die DRV und die AfA ausgefüllt habe und die Akten, die der DRV der AfA übermittelt hat.
Dann fordere die Afa schriftlich und nachweislich (entweder per Einschreiben oder besser per Eingangsbestätigung, die Dir die Mitarbeiter in der Eingangszone in der Niederlassung Deiner AfA geben müssen) auf, Dir in Form der Dir zustehenden Akteneinsicht Einsicht in die "Feststellungen des Ärztlichen Diensts" (Zitat aus Deinem hochgeladenen, ablehnenden Bescheid der AfA) zu gewähren. Da muss es doch so ein Dokument vom Ärztlichen Dienst geben, das Deine gesundheitlichen Einschränkungen bei der Ausübung von Erwerbsarbeit nebst Diagnosen feststellt.

Ohne diese "Feststellungen des Ärztlichen Dienstes" wirst Du nicht feststellen, ob der Ärztliche Dienst Dich absichtlich oder unbeabsichtigt als zu gesund beurteilt hat.

Zitat:
Ich hatte überlegt den Widerspruch mit § 44 SGBIII zu begründen. Würde das passen?
Der § 44 SGB III passt hier überhaupt nicht, der hat mit dem Vermittlungsbudget der AfA und der Jobcenter zu tun. Mit dem Vermittlungsbudget können sich Arbeitslose ihre Bewerbungskosten und Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen u. ä. erstatten lassen.

Du meinst wahrscheinlich den § 44 SGB X - der würde nur dann hier zutreffen, falls die Widerspruchsfrist für den ablehnenden Bescheid, den Du von der AfA erhalten hast, schon verstrichen wäre.
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Alt 12.02.2018, 20:33   #12
dezu
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dezu
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Hallo Ulespegel! Laut § 2 SGB IX Buch:"(1) 1Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können. 2Eine Beeinträchtigung nach Satz 1 liegt vor, wenn der Körper- und Gesundheitszustand von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht. 3Menschen sind von Behinderung bedroht, wenn eine Beeinträchtigung nach Satz 1 zu erwarten ist."
Das trifft auf mich nicht zu, ich habe keine Behinderung. Deswegen lehnen sie Teilhabe ab.
Leider stimmt das so, ich habe vor meiner Einreise nach Deutschland als Bürosekretärin und Buchhalterin gearbeitet, aber es gibt in meinem Herkunftsland kein Ausbildungssystem. Daher habe ich keine Ausbildung und alle Scheine/Fortbildungen, die ich damals gemacht habe werden nicht anerkannt.
Ich würde gerne in die gleiche Richtung gehen oder Pädagogik wäre auch schön. Darüber habe ich bereits mit meinen Beratern in der AfA gesprochen gehabt. Deswegen ja der Antrag auf Teilhabe auf beruf. Reha...

Hm.. ich meinte genau diese Stelle.
Laut § 44 Förderung aus dem Vermittlungsbudget Satz 1 können von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitslose und Arbeitslose von der Agentur für Arbeit für eine Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert werden. Da im Mai mein Krankengeld von meiner Versicherung XXX ausläuft und ich von meinem alten Arbeitgeber gekündigt worden bin, gelte ich ab Mai arbeitslos. Allerdings wäre ich momentan in der Lage an einer Umschulung teilzunehmen, womit ich der Arbeitslosigkeit entkäme und keinen Arbeitslosengeld I beziehen müsste.

So hatte ich das gedacht.

Geändert von Curt The Cat (12.02.2018 um 21:42 Uhr)
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Alt 12.02.2018, 20:57   #13
schlaraffenland
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Hi Ulenspiegel,

Zitat von Ulenspegel Beitrag anzeigen
Hast du dir denn schon Gedanken gemacht, was du machen willst? Warst du schon mal bei einem BfW zum Informationstag?
Das ist erst Mal zweitrangig, denn im ersten Schritt müssten dezu die LTA "dem Grunde nach" bewilligt werden. Erst danach entscheidet der Leistungsträger, welche konkrete LTA-Maßnahme er dezu bewilligen würde.

So jedenfalls verfährt die DRV. Die AfA wird das sicherlich genau so halten, aber ich bin mir da nicht sicher, da ich kein Experte des SGB IX (in Verbindung mit dem SGB III) bin.

Hi dezu, doch, Du wärst eventuell behindert, aber eben nicht schwerbehindert. Weil Du eventuell eine körperliche Sinnesbeeinträchtigung hast, die Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine Dauer von länger als 6 Monaten an der Ausübung an Deiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit hindert:

Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Hallo Ulespegel! Laut § 2 SGB IX Buch:"(1) 1Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können.
---

Zitat:
Leider stimmt das so, ich habe vor meiner Einreise nach Deutschland als Bürosekretärin und Buchhalterin gearbeitet, aber es gibt in meinem Herkunftsland kein Ausbildungssystem. Daher habe ich keine Ausbildung und alle Scheine/Fortbildungen, die ich damals gemacht habe werden nicht anerkannt.
Das ist meiner Meinung nach vollkommen unrelevant für die Frage, ob Dir LTA zustehen oder nicht.

Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Hm.. ich meinte genau diese Stelle.
Laut § 44 Förderung aus dem Vermittlungsbudget Satz 1 können von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitslose und Arbeitslose von der Agentur für Arbeit für eine Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert werden.
Das ist schon richtig, das hat aber mit den LTA bzw. einer Umschulung nichts zu tun. Du kannst ja mal in die Arbeitsanweisung der AfA zum § 44 SGB III schauen:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/a...k_ba014859.pdf

Zitat:
Da im Mai mein Krankengeld von meiner Versicherung XXX ausläuft und ich von meinem alten Arbeitgeber gekündigt worden bin, gelte ich ab Mai arbeitslos.
Da sollte besser jemand anders was zu schreiben, @Doppeloma vielleicht?

Zitat:
Allerdings wäre ich momentan in der Lage an einer Umschulung teilzunehmen, womit ich der Arbeitslosigkeit entkäme und keinen Arbeitslosengeld I beziehen müsste.
Wenn die DRV Dir grundsätzlich keine LTA bewilligen will, weil Du die Wartezeit nicht erfüllt hast, wäre für die LTA nur die AfA zuständig. Und bei der AfA kriegt man nur LTA bewilligt, wenn man arbeitslos gemeldet ist.
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Geändert von Curt The Cat (12.02.2018 um 21:43 Uhr)
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Alt 13.02.2018, 11:43   #14
Ulenspegel
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Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Das trifft auf mich nicht zu, ich habe keine Behinderung. Deswegen lehnen sie Teilhabe ab.
Leider stimmt das so,
Dann frage ich mich, warum du das beantragt hast?
LTA sind ja nicht nur irgendeine Möglichkeit, um an eine Ausbildung zu kommen, sondern müssen zwingend erforderlich sein. Wie Schl. schon sagt, musst du jetzt die medizinischen Unterlagen auswerten.

Den Rat mit dem Bfw würde ich berücksichtigen. Ich wusste genau, was ich machen wollte und habe lange dafür kämpfen müssen.
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Alt 13.02.2018, 14:56   #15
dezu
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dezu
Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps,
ich habe den Widerspruch jetzt so aufgebaut, dass aus Akteneinsicht nicht klar wird auf welche Feststellung die Ablehnung beruht.
Wenn da wieder eine Ablehnung kommen sollte habe ich angemerkt, dass ich andere Leistungen nach § 44 SGB III beantragen möchte und auf Grund meiner chronischen Schmerzkrankheit eine Umschulung erforderlich ist.
Was haltet ihr davon?
Anscheinend wird das nichts, wenn ich gegen die genannten Paragraphen versuche zu widersprechen. Mir wurde damals von meinen Ärzten geraten LTA zu beantragen, weil ich nicht wusste, was ich machen kann. Aber ich denke, dass der Kampf aussichtslos ist, vielleicht bekomme ich ja anders eine Umschulung...
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Alt 13.02.2018, 15:13   #16
Kerstin_K
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Und bei der AfA kriegt man nur LTA bewilligt, wenn man arbeitslos gemeldet ist.
Das stimmt nicht. Es gibt sogar LTA Leistungen, die man nur bekomt, wenn man einen Arbeitsplatz hat.

Zum Beispiel Kratahrzeughie oder Arbeitsplatzausstattung wie ein besonderer Stuhl oder Tisch, Blindenhilfsmittel.....
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 15:33   #17
schlaraffenland
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Zitat von dezu Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die hilfreichen Tipps,
Gern geschehen.

Zitat:
ich habe den Widerspruch jetzt so aufgebaut, dass aus Akteneinsicht nicht klar wird auf welche Feststellung die Ablehnung beruht.
Das ist gut. Du solltest aber auch reinschreiben, dass Du Akteneinsicht in das Dokument, das Deinen Gesundheitszustand aus der Sicht des Ärztlichen Dienstes im Hinblick auf die mögliche Ausübung von Erwerbstätigkeiten feststellt, forderst.

Zitat:
Wenn da wieder eine Ablehnung kommen sollte habe ich angemerkt, dass ich andere Leistungen nach § 44 SGB III beantragen möchte und auf Grund meiner chronischen Schmerzkrankheit eine Umschulung erforderlich ist.
Schaue Dir bitte die von mir gestern verlinkte Arbeitsanweisung der Bundesagentur für Arbeit zum § 44 SGB III an. Unter der Randziffer "44.13 Versicherungspflicht" findest Du in Abs. (5) folgende Information:

Zitat:
- Keine Förderung: Nicht förderbar sind .... Schulische Ausbildungen
Umschulungen sind meiner Meinung nach schulische Ausbildungen, da sie nicht in Form einer Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb, sondern zum Beispiel in einem Berufsförderungswerk durchgeführt werden.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Das stimmt nicht. Es gibt sogar LTA Leistungen, die man nur bekomt, wenn man einen Arbeitsplatz hat.

Zum Beispiel Kratahrzeughie oder Arbeitsplatzausstattung wie ein besonderer Stuhl oder Tisch, Blindenhilfsmittel.....
Ja, stimmt. Aber während man Krankengeld bezieht, kann man keine LTA durchführen, vermute ich mal sehr stark, ohne jetzt das SGB zu durchsuchen. Natürlich kann man aber während des Bezugs von Krankengeld einen Antrag auf LTA stellen, wobei dann die LTA nach dem Ende des Krankengeldbezugs beginnt.

Nachtrag zu #17: In der Arbeitsanweisung der BA zum § 44 SGB III steht ausdrücklich und fett hervorgehoben:

Zitat:
Die Vermittlung beruflicher Kenntnisse kann nicht aus dem VB [Vermittlungsbudget; Anm. von schlaraffenland] gefördert werden.
(Randziffer 44.17)
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Alt 13.02.2018, 15:35   #18
Kerstin_K
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Umschulungen sind meiner Meinung nach schulische Ausbildungen, da sie nicht in Form einer Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb, sondern zum Beispiel in einem Berufsförderungswerk durchgeführt werden.
Mann kann auch eine Umschulung in einem Betrieb durchführen, ähnlich wie ein Azubi. Das ist sogar besser, weil der Praxisanteil höher ist.

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Ja, stimmt. Aber während man Krankengeld bezieht, kann man keine LTA durchführen, vermute ich mal sehr stark, ohne jetzt das SGB zu durchsuchen. .
Da brauchst Du nicht zu suchen. Wenn man Krankengeld bezieht, ist man AU. Was soll man dann in eier Umschulung?
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 13.02.2018, 15:41   #19
schlaraffenland
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Mann kann auch eine Umschulung in einem Betrieb durchführen, ähnlich wie ein Azubi. Das ist sogar besser, weil der Praxisanteil höher ist.
Ja, die nennen sich "betriebliche Umschulungen", weiß ich. Sind aber auch auf 2 Jahre begrenzt, das 3. Ausbildungsjahr fehlt auch, wie bei einer rein schulischen Umschulung.

In #19 habe ich aber hervorgehoben, dass über den § 44 die Aneignung beruflicher Kenntnisse (auch in Form von schulischen oder betrieblichen Umschulungen) rein gar nicht gefördert werden.

Zitat:
Da brauchst Du nicht zu suchen. Wenn man Krankengeld bezieht, ist man AU. Was soll man dann in eier Umschulung?
Wollte nur drauf hingewiesen haben, weil dezu gestern schrieb, dass sie zur Zeit Krankengeld bezieht.
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Alt 14.02.2018, 09:34   #20
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Das ist sogar besser, weil der Praxisanteil höher ist.
Besser sicher, abere jenseits der 30 wohl ziemlich unrealistisch. Bei uns gab es einen Kollegen aus den Vorkursen, der das geschafft hat. Der war aber auch um die 30 ...

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Ja, die nennen sich "betriebliche Umschulungen", weiß ich. Sind aber auch auf 2 Jahre begrenzt, das 3. Ausbildungsjahr fehlt auch, wie bei einer rein schulischen Umschulung.
Umschulung nennt sich das alles nicht mehr. Die betriebliche Ausbildung im Rahmen der LTA kann auch die regulären 3 Jahre dauern. Das ist für den Kostenträger immer noch günstiger als eine zweijährige Ausbildung beim Bfw.
Verkürzung auf 2 Jahre ist generell möglich und z.Bsp. bei Abiturienten üblich.

Ich drücke die Daumen für den Widerspruch. Glück gehört nämlich auch immer dazu!
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Alt 18.02.2018, 14:53   #21
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

Hallo, ich habe demnächst auch einen Termin beim Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung.
Habe Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.
bin 52, 50% Schwerbehinderung, Depr. Erkrankung und mehrerer Bandscheibenvorfälle, schon sehr lange in ALG2 .
Wie kann ich mich auf das Gespräch vorbereiten auf was muss ich achten bei dem Arzt der Rentenversicherung.Alle Unterlagen mitnehmen ? Könnt Ihr mir Tipps geben??
Möchte gerne eine Umschulung in einem "Büro" Job haben.
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Alt 19.02.2018, 05:23   #22
schlaraffenland
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Hallo Hase66,

bitte hänge Dich nicht mit Deinen Anfragen an bereits existierende Threads dran. Jetzt sind hier in diesem Thread glichzeitig zwei Hilfeanfrager anwesend, das führt beim Lesen und Beantworten des Threads nur zu Verwirrung.

Zu Deiner Frage:

Mit 52 eine Umschulung bewilligt bekommen ist relativ unwahrscheinlich. Gehe zum Termin; wenn der Reha-Berater Dir sagt, dass er Dir keine Umschulung bewilligt, sondern was anderes, sage nicht sofort ja, sondern sage ihm, dass Du Dir die Sache überlegst.

Zu Hause schreibst Du dann einen formlosen schriftlichen Antrag auf Bewilligung einer Umschulung in Deinen Wunschberuf (vorher solltest Du Dich entsprechend kundig machen, z. B. über diese Seite: Startseite - Bundesverband Deutscher Berufsforderungswerke ) und schreibst auch eine Begründung rein, warum Du gerade in jenen Beruf umgeschult werden solltest. Das Ganze lässt Du der Rentenversicherung nachweislich zukommen (z. B. in Form eines Einschreibens).

Wenn Dein Antrag abgelehnt wird, gehst Du in Widerspruch. Die Rentenversicherung hat offiziell 6 Monate Zeit um auf Deinen Antrag zu reagieren. Auf Widersprüche hat sie 3 Monate Zeit für eine Antwort.

Viel Glück

PS: In einen kaufmännischen Beruf in Deinem Alter würde ich nicht umschulen, weil der kaufmännische Bereich eh schon stark überlaufen ist mit Arbeitssuchenden.
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Alt 22.02.2018, 18:29   #23
Hase66
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Standard AW: Habt ihr Tipps für mich, wie ich einen Widerspruch für Teilhabe am Arbeitsleben sinnvoll begründen könnte?

War beim Gutachter der RV :-( Zitat: machen Sie doch Rückensport / Radfahren / Walking dann geht es Ihrem Rücken auch wieder besser...zu den Psychischen Problemen : Zitat: machen Sie doch Abends ein wenig Autogenes Training und Sie können auch schlafen....Krass....Der Gutachter war auf nachfrage ein Allgemein Mediziner..sprich Hausarzt !!..fragte auch warum den Das Jobcenter die Umschulung nicht bezahlt .
Ich gehe mal stark davon aus das die rentenvers, ablehnt :-(
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