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Alt 08.10.2014, 15:51   #1
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zunami
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Standard Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Heute vor einem Jahr verkündete Bundepräsident Joachim Gauck, dass Deutschland wieder nach der Stellung einer Weltmacht strebt. In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit forderte er, Deutschland müsse „in Europa und der Welt“ wieder eine Rolle spielen, die seiner Größe und seinem Einfluss tatsächlich entspreche. „In einer Welt voller Krisen und Umbrüche“ brauche das Land eine aktive und militärische Außenpolitik.

Ein Jahr danach bestimmt dieser Anspruch nicht nur die deutsche Außenpolitik, sondern auch das Geschehen im Innern des Landes. Berlin spielt in den beiden bedeutendsten internationalen Konflikten – in der Ukraine und im Nahen Osten – eine aktive politische und militärische Rolle. Die etablierten Parteien und die Medien haben sich geschlossen hinter den Kriegskurs der Regierung gestellt. Sie entfalten eine Propaganda, deren Gleichschaltung an Diktaturen erinnert. Um jeden Widerstand im Keim zu ersticken, wird der staatliche Überwachungs- und Repressionsapparat systematisch aufgerüstet und ausgebaut.

In der Ukraine sind Bundeskanzlerin Merkel und ihr Außenminister Steinmeier in die Fußstapfen von Hitler und Wilhelm II. getreten. Im Ersten Weltkrieg hatten die Zurückwerfung der russischen Grenze und die deutsche Kontrolle über die Ukraine zu den wichtigsten Kriegszielen des Deutschen Reichs gezählt. Hitlers Ostfeldzug knüpfte nahtlos an diese Ziele an. Ging es damals darum, durch die Beherrschung „Mitteleuropas“ die Grundlage für Deutschlands Aufstieg zur Weltmacht zu legen, verfolgt Berlin heute dasselbe mit der Eingliederung der Ukraine in die von ihm dominierte Europäische Union.

Wie grundlegend der politische Umschwung ist, zeigt die Haltung gegenüber Russlands Präsident Putin: Wurde er 2001 vom Bundestag noch mit stehenden Ovationen gefeiert, ist er nun zum Bösewicht mutiert. Statt der russischen umarmen die deutschen Eliten nun die ukrainischen Oligarchen, samt ihren faschistischen Leibwächtern.

In den Nahen Osten hat Deutschland vorläufig zwar noch keine Tornados und Eurofighter geschickt. Es fehlen die eigenen Stützpunkte und Flugzeugträger, die nötig wären, um in Obamas „Bündnis der Willigen“ mehr als eine untergeordnete Rolle zu spielen. Aber mit den Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga hat die Bundesregierung ihren ersten Einsatz im Roulette um die rohstoffreiche Region geleistet. Sie weiß, dass die Bombardierung der Terrormiliz Islamischer Staat nur der Auftakt zu einer imperialistischen Neuaufteilung des Nahen Ostens ist, in deren Verlauf sich die Bündnisse und Fronten verschieben werden. Und sie ist entschlossen, diesmal mit dabei zu sein.

Mittlerweile ist klar, das Gaucks Rede das Ergebnis einer politischen Verschwörung war. Über eine Jahr lang hatten Politiker aller Bundestagsparteien, führende Journalisten, Akademiker, Militärs und Wirtschaftsvertreter nach der deutschen Enthaltung im Libyenkrieg über eine neue, aggressive deutsche Außenpolitik diskutiert. Am Ende stand ein Strategiepapier mit dem Titel „Neue Macht – Neue Verantwortung“. Gauck wählte den Tag der deutschen Einheit, um den dritten Griff nach der Weltmacht zu verkünden.
....
Gegenwärtig erfolgt die Wiederbelebung des deutschen Militarismus im Rahmen der Nato. Deren Mitglieder unterstützen sie und fordern von Deutschland einen größeren militärischen Beitrag. Doch diese Eintracht täuscht. Hinter der Fassade betrachten sich die „Partner“ mit Misstrauen und bespitzeln sich gegenseitig. In Frankreich bleibt nicht unbemerkt, dass der Erzfeind aus drei großen Kriegen wieder aufrüstet. Und in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika treffen Deutschland und die USA trotz aller Betonung der gemeinsamen Interessen als wirtschaftliche Rivalen aufeinander.

Die Rückkehr des deutschen Imperialismus auf die Kriegsschauplätze der Welt ist, wie auch die Rückkehr Japans, ein zutiefst destabilisierendes Element in einer ohnehin instabilen Welt. Das Tempo, mit dem sie stattfindet, ist ein Maßstab dafür, wie schnell der Imperialismus auf einen neuen Weltkrieg zusteuert. Wenn die Arbeiterklasse nicht eingreift, droht der Menschheit eine Katastrophe.

Ebenso wie in den meisten anderen Ländern lehnt auch in Deutschland die große Mehrheit der Bevölkerung Krieg und Militarismus ab. Aber diese Opposition findet keinen politischen Ausdruck. Alle Parteien, von den Christdemokraten über die Sozialdemokraten und die Grünen bis hin zur Linkspartei, unterstützen die neue aggressive Außenpolitik.
...
http://www.wsws.org/de/articles/2014.../pers-o03.html
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Alt 09.10.2014, 10:17   #2
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zunami
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Wer mehr zu diesem Thema erfahren will:


Warum wollen die deutschen Eliten wieder Krieg?

Die historischen und politischen Gründe für den erneuten Griff nach der Weltmacht

Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs rufen die politischen Eliten wieder nach Krieg und nach deutscher Führung in Europa und der Welt.

Anfang des Jahres verkündete Bundespräsident Gauck das Ende der militärischen Zurückhaltung. Seitdem wird diese Politik in die Tat umgesetzt. Die Bundesregierung hat den rechten Putsch in der Ukraine unterstützt und einen Wirtschaftskrieg mit Russland begonnen. Im Nahen Osten nutzt sie die Gräueltaten des Islamischen Staats, um ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen militärisch zu verteidigen. Sie bewaffnet die kurdischen Peschmerga im Nordirak und unterstützt die US-Luftschläge gegen Syrien. In den Medien findet eine beispiellose Kriegspropaganda statt.

Der deutsche Militarismus steht in der historischen und politischen Tradition des Kaiserreichs und des Nazi-Regimes. Der Widerstand dagegen muss sich auf ein Verständnis der Geschichte und der Lehren des 20. Jahrhunderts stützen: Der Kampf gegen Krieg ist untrennbar mit dem Kampf gegen seine Ursache, den Kapitalismus verbunden.

Es spricht: Peter Schwarz, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der World Socialist Web Site (wsws.org) und Vorstandsmitglied der Partei für Soziale Gleichheit (PSG).


Frankfurt (Main)

11. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Saalbau Gallus
Frankenallee 111
60326 Frankfurt
Bochum

22. Oktober 2014, 18:30 Uhr
Jugendherberge Bochum
Humboldtstraße 59-63
44787 Bochum
Berlin

23. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Humboldt Universität (Hörsaal 2097)
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Veranstaltungen der PSG | Partei für Soziale Gleichheit
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Alt 09.10.2014, 14:37   #3
ikarus
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Wie immer!

Soll doch keiner glauben das der Militarismus in Deutschland nicht von langer Hand vorbereitet wurde!

Glaubt doch wohl keiner das die Wehrpflicht in Deutschland ohne Grund schlafend gelegt
wurde. Die Wehrpflicht ruht nur.
Aber mit der jetzigen "Berufsarmee" sieht es anders aus!
Jetzt endlich kann man wieder deutsche Männer und Frauen in den Krieg schicken ohne
großes Bimbamborium!
Der Tote Freiwillige hat nun sein eigenes Risiko. Bei einer Wehrpflicht würden die
Mütter und Väter jetzt schon auf der Straße stehen und die Politik anklagen!
Sollte es noch schlimmer werden, dann wird flux die Wehrpflicht wieder reaktiviert!
Man muss für den dummen deutschen Michl nur die Gerechtigkeitsfrage klären!
Und schon sind wir da wo wir nach den großen Weltkriegen niemals wieder hinkommen
wollten!
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
Wen meine Schreibfehler jucken darf sich selber kratzen!
ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2014, 14:50   #4
Don Vittorio
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von ikarus Beitrag anzeigen
Soll doch keiner glauben das der Militarismus in Deutschland nicht von langer Hand vorbereitet wurde!
Genau und deshalb ist die Bundeswehr in solchem desolaten Zustand.

Wer soetwas von langer Hand vorbereitet,der rüstet auf was geht.Schau mal nach China,Nordkorea,Russland und dann schau unsere Bundeswehr an.
Don Vittorio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2014, 18:36   #5
ZynHH
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Genau und deshalb ist die Bundeswehr in solchem desolaten Zustand.

Wer soetwas von langer Hand vorbereitet,der rüstet auf was geht.Schau mal nach China,Nordkorea,Russland und dann schau unsere Bundeswehr an.
Die von dir benannten sind ein schlechtes Beispiel. Sie haben Außengrenzen die sie bewachen müssen, Deutschland nicht .

Deutsche Soldaten brauchen wir nicht, sollte man zum THW umbauen, dann stellt sich auch die Panzer und Bomberfrage nicht mehr.
__

Mahalo


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Alt 09.10.2014, 18:56   #6
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
Ebenso wie in den meisten anderen Ländern lehnt auch in Deutschland die große Mehrheit der Bevölkerung Krieg und Militarismus ab. Aber diese Opposition findet keinen politischen Ausdruck. Alle Parteien, von den Christdemokraten über die Sozialdemokraten und die Grünen bis hin zur Linkspartei, unterstützen die neue aggressive Außenpolitik.
Seit wann ist die Linkspartei für Auslandseinsätze der BW?
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Alt 09.10.2014, 19:04   #7
Don Vittorio
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Die von dir benannten sind ein schlechtes Beispiel. Sie haben Außengrenzen die sie bewachen müssen, Deutschland nicht .

Deutsche Soldaten brauchen wir nicht, sollte man zum THW umbauen, dann stellt sich auch die Panzer und Bomberfrage nicht mehr.
Und wir überlassen dann alles den NATO Staaten und wollen dann dafür im Falle eines Falles auch deren militärische Unterstützung haben ?
Deutschland kann sich nicht abseits stellen,wenn es darum geht,bei Konflikten einzugreifen.
Mal gespannt was Du denkst,wenn der IS einmal vor Deiner Haustür steht.
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Alt 09.10.2014, 19:12   #8
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Mal gespannt was Du denkst,wenn der IS einmal vor Deiner Haustür steht.
Warum sollte das ich passieren? Und wie? Er müsste dafür vorher diverse bewaffnete eu- und NATO Partner über rollen . das kann nur jemand für wahrscheinlich halten, der an völliger Selbstüberschätzung leidet. Deutsche können nicht Krieg... Es gibt dieses Deutschland als Staat längst nicht mehr.
__

Mahalo


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Alt 09.10.2014, 19:54   #9
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Und wir überlassen dann alles den NATO Staaten und wollen dann dafür im Falle eines Falles auch deren militärische Unterstützung haben ?
Deutschland kann sich nicht abseits stellen,wenn es darum geht,bei Konflikten einzugreifen.
Mal gespannt was Du denkst,wenn der IS einmal vor Deiner Haustür steht.
Die Konflikte (inklusive IS) wurden doch erst von den NATO Staaten geschürt und gefördert.
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Alt 09.10.2014, 19:59   #10
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Seit wann ist die Linkspartei für Auslandseinsätze der BW?
Gerade erst:

Linkspartei trommelt für Militäreinsatz gegen den Islamischen Staat
9. Oktober 2014

Am Dienstag haben 14 führende Politiker der Linkspartei einen Aufruf unter dem Titel „Kobane retten!“ veröffentlicht, der zu einer massiven Militärintervention gegen den Islamischen Staat in Syrien und im Irak aufruft.
...
Linkspartei trommelt für Militäreinsatz gegen den Islamischen Staat - World Socialist Web Site

Und etwas früher:

Linkspartei-Abgeordnete stimmen für Auslandseinsatz der Bundeswehr

9. April 2014

Mehrere Abgeordnete der Linkspartei haben angekündigt, bei der heutigen Abstimmung im Bundestag die Entsendung einer deutschen Fregatte ins Mittelmeer zu unterstützen. Damit leitet die Linkspartei einen weiteren scharfen Rechtsruck ihrer Politik ein.

Bisher hatte Die Linke als einzige Bundestagspartei Auslandseinsätze der Bundeswehr offiziell abgelehnt und vor einer Militarisierung der Außenpolitik gewarnt. Damit soll nun Schluss sein.

Linkspartei-Abgeordnete stimmen für Auslandseinsatz der Bundeswehr - World Socialist Web Site


Die Linke - World Socialist Web Site
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Alt 09.10.2014, 20:52   #11
Don Vittorio
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
Die Konflikte (inklusive IS) wurden doch erst von den NATO Staaten geschürt und gefördert.
Das ist Quatsch.
Die Radikalisierung des Islam hat sich unter verschiedenen Namen seit vielen Jahren mehr und mehr in der Welt etabliert.

Zitat:
In den 1990er Jahren radikalisierten sich zahlreiche Islamistengruppen. Während sich arabischer Terror in den 70er und 80er Jahren vornehmlich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt konzentrierte, erwuchs der radikale Islamismus der 90er Jahre zur Ideologie extremistischer, teils terroristische Gruppen wie al-Qaida („Die Basis“), insbesondere in Saudi-Arabien, Afghanistan, Pakistan und Bosnien. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verschärfte sich.

Gleichzeitig findet in vielen islamischen Gemeinschaften eine graduelle Re-Islamisierung statt, die in Europa zu Disputen wie dem Kopftuchstreit und den Mohammed-Karikaturen führte. Der moderne Islamismus bedient sich unterschiedlicher Mittel: auch innerhalb der Familie durch ein an islamischen Grundsätzen orientiertes Leben, mittels Werbung für den Islam (Daʿwa), durch das Streben nach allen rechtlichen Möglichkeiten für den Islam, durch Literaturverbreitung, durch den Unterhalt sozialer Einrichtungen oder den Bau von Moscheen.
Islamismus ? Wikipedia

Und speziell der IS :

Zitat:
Die Gruppe finanziert sich vermutlich durch Spenden aus Katar,[13] Kuwait, Saudi-Arabien[14] und den Vereinigten Arabischen Emiraten.[15][16] Zusätzliche Einnahmen erzielt sie, indem sie Rohöl aus eroberten Ölfeldern,[17][18] antike und islamische Fundstücke aus Grabungsstätten und Museen[19] sowie Frauen als „Bräute“ verkauft,[20][21] indem sie „Steuern“ und „Zölle“ erhebt[16] und bei Geiselnahmen Lösegeld (und anderes[22]) erpresst.
Islamischer Staat (Organisation) ? Wikipedia

Es stimmt dass der Einmarsch der USA in den Irak ein grosser Fehler war,aber der Arabische Frühling hat sich nicht entwickelt,weil es der Westen so wollte.Das ergab sich ,ob in Libyen,Ägypten,Syrien,Tunesien alleine aus innerer Unzufriedenheit der Bevölkerung.Und genau dieses entstandene Machtvakuum versucht nun der IS auszufüllen und sollte das gelingen,wird man auch vor der Türkei nicht Halt machen.
Don Vittorio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2014, 20:58   #12
Don Vittorio
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Warum sollte das ich passieren? Und wie? Er müsste dafür vorher diverse bewaffnete eu- und NATO Partner über rollen . das kann nur jemand für wahrscheinlich halten, der an völliger Selbstüberschätzung leidet. Deutsche können nicht Krieg... Es gibt dieses Deutschland als Staat längst nicht mehr.
Schon daran gedacht,das soetwas auch mit Unterstützung von innen erfolgen kann ?
Wir Deutschen sind nach 7 Jahrzehnten Frieden und Wohlstand nur noch Weicheier.Kein Vergleich zu den Menschen aus den arabischen Regionen,die ein Leben der Entbehrung und des Unfriedens gelebt haben und dazu einen ganz anderen Zugang zu ihrem Glauben(der oft die Bildung ersetzt) haben als wir.

Man hat auch Anfang der 30er Jahre vieles für Unmöglich gehalten.
Und dann war es plötzlich zu spät.
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Alt 09.10.2014, 21:42   #13
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zunami
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Es stimmt dass der Einmarsch der USA in den Irak ein grosser Fehler war,aber der Arabische Frühling hat sich nicht entwickelt,weil es der Westen so wollte.Das ergab sich ,ob in Libyen,Ägypten,Syrien,Tunesien alleine aus innerer Unzufriedenheit der Bevölkerung.Und genau dieses entstandene Machtvakuum versucht nun der IS auszufüllen und sollte das gelingen,wird man auch vor der Türkei nicht Halt machen.
Insbesondere der IS in Syrien wurde von den USA und seinen Verbündeten in der arabischen Welt gegen Syrien unterstützt und gefördert.

Ähnlich wie auch Osama bin Laden ein Kind des US Imperialismus gewesen ist.

Den Zulauf, den die relgiösen Fanatiker haben, gäbe es nicht in diesem Maße ohne das rücksichtslose aggressive Vorgehen imperialistischer Länder, wie der USA und in Zukunft auch Deutschland.

Ägypten und Libyen oder Syrien sind nicht wirklich miteinander vergleichbar.
In Ägypten gab es tatsächlich eine aufkeimende Revolution der Arbeiterklasse Ägyptens, die man zuerst mit den Muslimbrüdern und dann durch einen Militärputsch unter Kontrolle gebracht hat.

In Libyen hat man die Gunst der Stunde genutzt und das dem Westen unbequeme Regime beseitigt (Im Gegensatz zu Ägypten gab es in Libyen massives Eingreifen von NATO Mächten). In Syrien wurde das selbe, aber bisher erfolglos versucht.
(In Bahrain gab es auch Aufstände, die mit Hilfe des Saudischen Militärs unterdrückt worden sind. Keine NATO Intervention).
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Alt 10.10.2014, 10:31   #14
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
...
Wie vorhersehbar. Das sind 14 von 64 Abgeordneten der Linkspartei. Daraus eine Schlagzeile wie "Linkspartei trommelt für Militäreinsatz ..." zu basteln ist schon ziemlich daneben. Die Parteilinie ist immer noch dagegen.

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
Den Zulauf, den die relgiösen Fanatiker haben, gäbe es nicht in diesem Maße ohne das rücksichtslose aggressive Vorgehen imperialistischer Länder, wie der USA und in Zukunft auch Deutschland.
Das stimmt. Mit der Art wie die USA nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Weltgeschichte marodiert sind, macht man sich nicht wirklich Freunde. Hinzu kommen noch die Altlasten der Kolonialzeit.
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Alt 10.10.2014, 15:36   #15
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Nun ist es aber so, dass es sich nicht um irgendwelche Mitglieder der Linken handelt, sondern um Leute aus den oberen Rängen der Partei:

Dominic Heilig (Bundessprecher des forum demokratischer sozialismus, fds)
Stefan Liebich, MdB (Obmann im Auswärtigen Ausschuss)
Jan Korte, MdB (stellv. Fraktionsvorsitzender)
Katrin Kunert, MdB
Luise Neuhaus-Wartenberg (Bundessprecherin des fds)
Dr. Dietmar Bartsch, MdB (stellv. Fraktionsvorsitzender)
Frank Tempel, MdB
Thomas Lutze, MdB
Susanna Karawanskij, MdB
Michael Leutert, MdB
Kersten Steinke, MdB
Petra Pau, MdB (Vizepräsidentin des Bundestages)
Richard Pitterle, MdB
Roland Claus, MdB


Was ist das also für eine Partei, in der die Basis angeblich eine ganz andere Position vertritt als die Führung?


BTW. Besonderes Augenmerk sei noch der Tatsache gewidmet, dass MdB Stefan Liebich mit an dem Strategiepapier „Neue Macht – Neue Verantwortung. Elemente einer deutschen Außen- und Sicherheitspolitik für eine Welt im Umbruch“ der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) gearbeitet hat, das die Grundlage für die neue aggressive Außenpolitik der Bundesregierung darstellt.

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../mili-m08.html

Das Dokument selbst kann man direkt bei der Stiftung einsehen:
http://www.swp-berlin.org/fileadmin/...P_GMF_2013.pdf
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Alt 10.10.2014, 17:39   #16
ThisIsTheEnd
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
BTW. Besonderes Augenmerk sei noch der Tatsache gewidmet, dass MdB Stefan Liebich mit an dem Strategiepapier „Neue Macht – Neue Verantwortung.
Diskreditiert eine Person gleich die gesamte Partei? Er scheint laut Wiki auch das einzige Mitglied der Linken in der Atlantik-Brücke zu sein. Der wäre in einer anderen Partei eventuell besser aufgehoben.
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Alt 10.10.2014, 18:04   #17
Albertt
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Was sagen die Wähler der Elite dazu?
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Alt 10.10.2014, 20:15   #18
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Diskreditiert eine Person gleich die gesamte Partei? Er scheint laut Wiki auch das einzige Mitglied der Linken in der Atlantik-Brücke zu sein. Der wäre in einer anderen Partei eventuell besser aufgehoben.
Erst einer.

Dann 5.

Jetzt 14.

Und wie weiter?

Widerstand in der Partei? Wo ist er?
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Alt 13.10.2014, 10:47   #19
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Zum Bleistift hier:

Zitat:
IS-Milizen: Gysi strikt gegen Bundeswehreinsatz

Linksfraktionschef: Bundesrepublik dürfe aus historischen Gründen »niemals Bestandteil eines Nahost-Konflikts werden«

Berlin. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat sich strikt gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an etwaigen militärischen Maßnahmen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat gewandt. In einem Positionspapier, das der Tageszeitung »neues deutschland« vorliegt, heißt es: »Deutschland darf sich in diesem Falle ohnehin aus einem historischen Grund nicht beteiligen.« Die Bundesrepublik dürfe »niemals Bestandteil eines Nahost-Konflikts werden. Deshalb wird es auch höchste Zeit, die Raketen aus der Türkei an der Grenze Syriens, die mit deutschen Soldaten stationiert sind, zurückzuziehen«, so Gysi.
13.10.2014: IS-Milizen: Gysi strikt gegen Bundeswehreinsatz (neues-deutschland.de)
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Alt 13.10.2014, 17:04   #20
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres


Und dennoch stimmen immer mehr Abgeordnete der Linken anders ab.

Wie können sie ein Liebich in der Fraktion behalten, der derartig tief mit in den ganzen Vorbereitungen der Militarisierung drin steckt und jetzt schon mehrfach gegen das vorgebliche Parteiprogramm der Linken abgestimmt hat.

Darüber täuschen auch die schönen Reden von Gysi nicht hinweg.
(Der selbst auch gerade erst für Waffenlieferungen gewesen ist. Das hat er dann zwar schnell wieder zurück genommen, aber ein Versehen war das nicht.)

Links blinken, rechts überholen.
Wenn es darauf ankommt, wird die Linke im Bundestag nichts verhindern.

Was dort für Politik gemacht wird, kann man überall dort sehen, wo die Linke mit in der Regierung ist oder war.
Berlin, Brandenburg etc. etc.
Sparmaßnahmen und Sozialabbau...sie haben die Politik von SPD, CDU etc einfach fortgesetzt. Keinen Deut besser.
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Alt 17.10.2014, 07:32   #21
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Zur Entwicklung der Linken in der Kriegsfrage empfehle ich auch noch diesen Artikel:

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../link-o17.html
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Alt 17.10.2014, 07:43   #22
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zunami
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Standard Humboldt Universität versuchte Veranstaltung zu verhindern

Die in den Räumen der Humboldt Universität geplante Veranstaltung wurde versucht seitens der Universitätsleitung zu verhindern.
Vermutlich auf Initiative rechter, pro-militaristischer Professoren an der HU, die von den Veranstaltern schon mehrfach kritisiert worden sind.

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../iyss-o17.html

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../iyss-o14.html

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../iyss-o09.html

http://www.wsws.org/de/articles/2014.../iyss-f22.html

Zitat von zunami Beitrag anzeigen
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will:


Warum wollen die deutschen Eliten wieder Krieg?

Die historischen und politischen Gründe für den erneuten Griff nach der Weltmacht

Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs rufen die politischen Eliten wieder nach Krieg und nach deutscher Führung in Europa und der Welt.

Anfang des Jahres verkündete Bundespräsident Gauck das Ende der militärischen Zurückhaltung. Seitdem wird diese Politik in die Tat umgesetzt. Die Bundesregierung hat den rechten Putsch in der Ukraine unterstützt und einen Wirtschaftskrieg mit Russland begonnen. Im Nahen Osten nutzt sie die Gräueltaten des Islamischen Staats, um ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen militärisch zu verteidigen. Sie bewaffnet die kurdischen Peschmerga im Nordirak und unterstützt die US-Luftschläge gegen Syrien. In den Medien findet eine beispiellose Kriegspropaganda statt.

Der deutsche Militarismus steht in der historischen und politischen Tradition des Kaiserreichs und des Nazi-Regimes. Der Widerstand dagegen muss sich auf ein Verständnis der Geschichte und der Lehren des 20. Jahrhunderts stützen: Der Kampf gegen Krieg ist untrennbar mit dem Kampf gegen seine Ursache, den Kapitalismus verbunden.

Es spricht: Peter Schwarz, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der World Socialist Web Site (wsws.org) und Vorstandsmitglied der Partei für Soziale Gleichheit (PSG).


Frankfurt (Main)

11. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Saalbau Gallus
Frankenallee 111
60326 Frankfurt
Bochum

22. Oktober 2014, 18:30 Uhr
Jugendherberge Bochum
Humboldtstraße 59-63
44787 Bochum
Berlin

23. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Humboldt Universität (Hörsaal 2097)
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Veranstaltungen der PSG | Partei für Soziale Gleichheit
zunami ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2014, 08:49   #23
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Das Verteidigungsministerium schreit auf zum Angriff.
Eine reine Verteidigungsarmee soll jetzt gegen das Gesetz wieder im Ausland stationiert werden.

Wären Bundeswehrler intelligent würden sie sagen: Von wegen auslandseinsatz, gehört nicht zu meinem Aufgabenbereich - ohne mich.

Es wird solang Krieg geben bis es keine Soldaten mehr gibt.
Anderst gesagt finden sich leider immernoch genung blöde die Krieg spielen wollen.

Wir sind nur eine Kolonie die eine aufgesetzte Regierung hat und die wird gelenkt von den USA. Unsere Führerin kann sich ja auch im Fernsehen erlauben zu sagen, dass sie dem Willen des Volkes nicht nachgeben wird falls er nicht ihrem willen entspricht.

Von dem neuen Messias hört man:
"Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben", diesen Satz sagte der US amerikanische Präsident Barack Obama am 5. Juni 2009 während eines Besuchs auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein.

Wir haben kein Mitspracherecht.. das zitat von putin trifft es ganz gut: wenn wahlen etwas ändern würden währen sie verboten
Wir können wenn überhaupt nur die farbe der Partei bestimmen die uns gegen die Wand fährt.

Aufstehn was machen dagegen.. Nein uns geht es ja noch gut...
FlipTeaMix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2014, 09:04   #24
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Die "geistige Mobilmachung", die zum Anfang des 1. Weltkrieg in Deutschland erfolgte, zeigt deutliche Parallelen zu dem, was wir heute wieder erleben dürfen.

Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass die kleinen Leute, die Arbeiter damals bis zum Verrat der SPD (Zustimmung zu den Kriegskrediten) gegen die Miliarisierung Deutschlands gewesen sind.

Geistige Mobilmachung für den Ersten Weltkrieg - World Socialist Web Site
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Alt 28.10.2014, 19:13   #25
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Standard AW: Die Rückkehr des deutschen Militarismus – Bilanz eines Jahres

Der Andrang in Berlin war so groß, dass die Zuhörer schon auf den Treppen des Hörsaals sitzen mussten.

Großer Andrang bei IYSSE-Versammlung an der Berliner Humboldt Universität - World Socialist Web Site


Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe wird in Stuttgart fortgesetzt:


Stuttgart

22. November 2014, 18:00 Uhr
Altes Feuerwehrhaus Süd
Möhringer Straße 56
70199 Stuttgart

Veranstaltungen der PSG und IYSSE | Partei für Soziale Gleichheit
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bilanz, deutschen, jahres, militarismus, rückkehr

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