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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen

Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen

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Alt 25.06.2012, 19:15   #26
Henrik55
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Standard AW: @Heikesu

Zitat von Archimdes

Es gibt Menschen die gehen FREIWILLIG in Weiterbildungskurse und solche die zu ihrem "Glück" gezwungen werden.
Schwätzer wie Dich die uns hier so einen Unsinn erzählen wollen möchte ich auch gerne mal zu ihrem Glück zwingen.
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Alt 25.06.2012, 19:25   #27
Hamburgeryn1
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Standard AW: @Heikesu

Zitat von Archimdes Beitrag anzeigen
Es gibt Menschen die gehen FREIWILLIG in Weiterbildungskurse und solche die zu ihrem "Glück" gezwungen werden.
Und du maßt dir an "Glück" für erwachsene Menschen zu definieren?
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Alt 25.06.2012, 19:27   #28
K. Lauer
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

@Archimedes
Anonyme Bewertung des Trägers durch den Teilnehmer - wie anonym kann sowas sein, wenn fünf, sechs Leute in einer Weiterbildung sitzen oder 12 in der Maßnahme?
Und dann hätten wir da noch den Zwang zur Bewertung. Diese Beurteilung des Trägers ist nämlich für den Teilnehmer keineswegs freiwillig. Wenn ich also ein leeres Blatt abgeben will, gibts Backensolo.
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Alt 25.06.2012, 19:28   #29
Hamburgeryn1
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Wenn ich also ein leeres Blatt abgeben will, gibts Backensolo.
Du Ärmster.
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Alt 25.06.2012, 19:44   #30
K. Lauer
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

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Alt 25.06.2012, 20:41   #31
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

@Archimdes


Vor 100 Jahren haben technisch-wirtschaftliche Prozesse, die alt herkömmlichen handwerklichen Produktionsweisen ersetzt, der Begriff hier für- Industrialisierung. Die Wirtschaft hat eine Aufgabe, so schnell und effizient zu produzieren wie nur möglich, das tut sie ausgezeichnet. Durch fortschreitende Automatisierung und Rationalisierungsprozesse sowie der Erfindung des Computerchips wurden Millionen von Arbeitsplätze wegrationalisiert. Ich will es hier an zwei Beispielen festmachen, es ließe sich beliebig fortführen. 1905 haben 41 % der Bevölkerung in Österreich, Schweiz sowie in Deutschland in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es ca. 4 %. Vor 100 Jahren brauchte ein Mann 20 Stunden um 1 Hektar zu mähen, heute geht das mit der Maschine in 40 min. Von 1982-2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen t. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Im selben Atemzug sind die Gewinne der Konzerne um ein Vielfaches gestiegen, nämlich von 1980 bis 2000 um 500 %. und von 2000 bis 2010 nochmals um 700%

Selbst in China, wird geplant, Industrien nach Amerika zu verlegen und dort die Arbeit in vollautomatischen Fabriken erledigen zu lassen.

Mein Eindruck ist nun eher nicht, dass es unsere Gesellschaft an Gütern mangeln würde. Im Gegenteil der Markt wird überschwemmt mit Dienstleistungen und Gütern, von Letzterem wird sogar die Hälfte unverkauft weggeworfen. Neulich las ich einen sehr trefflichen Kommentar, den ich Dir auch nicht vorenthalten möchte, denn er beschreibt es treffend.


Die Argumente, wenn nur alle Leute arbeiten würden, ginge es plötzlich allen gut, als ob durch Tätigkeit - wie durch Zauberhand- plötzlich Geld entstehen würde. Das klappt höchstens in einem Onlinerollenspiel, wenn der NPC-Händler auch den Loot des 3.000.000 Monsters noch zum gleichen Preis kauft.

Trefflicher kann man es nicht mehr auf den Punkt bringen. Wir sind auf dem besten Weg die entfremdete Arbeit zu erotisieren, sowie es den Nationalisten gelang, nicht was, sondern das einer arbeitet, zählt. Das beste Beispiel hierfür ist die Massendeportation in die Armutsindustrie. Und genau da sind wir heute angelangt, schau Dir nur die Hartz IV Reform an und der damit umhergehenden Strukturen des fördern und fordern, nichts anderes geschieht da. Arbeit wird erfunden damit gearbeitet wird, was gearbeitet wird, spielt keine Rolle. Und im Sinne einer Bedürfnisbefriedigung, arbeiten von zehn Menschen nur noch Einer, der Rest, wie Beamte, Hedgefondmanager - die Reihe ließe sich beliebig verlängern verwalten nur noch den Mehrwert.



Um das Mal zu verdeutlichen, die Großbäckerei Kamps baut in Lüdersdorf ein neues Werk. Dieses Werk hat 250 Beschäftigte, die 95.000 Tonnen Mehl im Jahr verarbeiten, das sind ca. 320 Tonnen täglich. Damit werden neben den sogenannten Aufbackwaren für Supermärkte die Marken Golden Toast und Lieken Urkorn hergestellt. Beliefert werden der Lebensmitteleinzelhandel in Berlin und Hamburg sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Täglich müssen dazu 800 Filialen angefahren werden. Hast Du eine Vorstellung davon, wie viele Backwaren da täglich hergestellt und in 3 Regionen verteilt werden.

320 Tonnen Mehl das entspricht 320.000 Broten a 2 Pfund oder 1 Kg, wenn man nur das reine Mehlgewicht rechnet. Um jedoch einen Teig herzustellen, muss ich dem Mehl andere Bestandteile hinzufügen: Wasser Hefe etc. Also stimmt die Rechnung nicht mehr so ganz. Von einem Fachmann habe ich die Information bekommen, dass aus einem Kg Mehl 1,650 Kg Teig entstehen. Nehmen wir mal an, von den 320 Tonnen Mehl täglich werden 100 Tonnen für Brötchen verwendet und er bekäme pro Brötchen 0,10 Euro. Das ergäbe pro Kilo Mehl plus Wasseranteil = 1,65 Kg = 30 Brötchen (a 55 gr. [Teig]) mal 100.000 kg Mehl = 3 Millionen Brötchen oder Tagesumsatz von 300.000 €.

Dann könnte er mit dem Umsatz der Brötchen innerhalb von ca. 4 Tagen die Gehälter der Mitarbeiter für den ganzen Monat finanzieren.



Stell Dir jetzt vor, statt Kamps würden, wie früher, Bäcker die Bevölkerung mit den Backwaren versorgen. Die von Kamps täglich verarbeitete Menge an Mehl würde reichen, 1.000 Bäckern eine Lebensgrundlage zu bieten, die dazu noch jeder mindestens einen Gesellen und eine Verkäuferin einstellen müssten. Die Preise würde das nur unmaßgeblich tangieren, aber die Zahl der Beschäftigten hätte sich verzwölffacht. Im Umkehrschluss könnte man sagen: Kamps sorgt in der Region für zusätzlich 2.750 Arbeitslose.

Die Frage ist also die, erschießen wir nun alle Arbeitslose, oder ermöglichen wir allen eine gesellschaftliche Teilhabe an dem erwirtschafteten Mehrwert? Oder sollte ich mich in der Automobilfertigung neben den Industrieroboter stellen und Arbeit simulieren? Halt nein, wir stecken wir lieber in unsinnige Trainingsmaßnahmen die mittlerweile den Steuerzahler 16 Milliarden € kosten.



Unser Sozialbudget beträgt mittlerweile ca. 720 Milliarden € davon fallen auf die Erwerbslosen 5 % von dieser Summe an. 36,7 Milliarden wurden letztes Jahr an ALG II Empfänger ausgeschüttet doch davon haben allein 16 Milliarden diese Trägergesellschaften in ihren Sack gesteckt. Der Rest blieb den Arbeitslosen übrig für ihr nacktes Überleben. Auf einen Euro Sozialhilfemmissbrauch fallen 1350 € pro Kopf an Steuerhinterziehung an. Die Wirtschaft wird jedes Jahr mit 180 Milliarden € subventioniert. Hauptkommissar Dolata für Wirtschaftskriminalität spricht ganz klar an, dass wir ein korruptes Land sind, das sich mafiöser Strukturen bedient, allen voran die Pharmamafia. Ich möchte jetzt noch nicht einmal auf den Rüstungswahn eingehen, das wiederum Milliarden verschlingt. Es gibt noch viel mehr, was ich anbringen könnte, doch ich kann Dir leider nicht die ganze Welt erklären.


20,7 Milliarden fallen also für den sozialen Frieden an und das rechtfertigt angeblich einen Staat, Menschen gegen ihren Willen in Beschäftigungsmaßnahmen zu stecken. Nein noch viel schlimmer, es werden keine Kosten und Mühen gescheut, damit ja kein fauler Arbeitsloser entkommt, man baut einen kompletten Überwachungsstaat auf.


Vorratsdatenspeicherung, Aufhebung der Unschuldsvermutung, Kameraüberwachung an öffentlichen Plätzen, Verkehrsmitteln und an Arbeitsplätzen, Bankabkommen SWIFT, Speicherung aller Fingerabdrücke in zentralen oder dezentralen Dateien, Überwachung aller öffentlichen Fluchtwege über Tollcollect (Mautdaten), Einrichtung einer Zentraldatei, z.B. ELENA, biometrische Personalausweise, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, ESM-Vertrag, ACTA Usw., desweiteren eine lebenslange Steuernummer, ein wenig Arbeitszwang über Hartz4, außerdem demokratische Kriegsbeteiligungen im Ausland, aber auch den Einsatz der Bundeswehr im Innern in Form von Kriegsmaschinerie bei Demonstrationen (G8) und natürlich die fortwährende Durchführung des Mikrozensus unter Androhung von Bußgeldern und Beugehaft, dem dann bald auch der Makrozensus folgt und so weiter.





Die Verhältnismäßigkeiten sind hier nicht mehr gegeben.


Tag auch
Heikesu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2012, 20:54   #32
Heikesu
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Nachtrag:


Die Wut des weißen Arbeitsmannes

Die ausgrenzenden und rassistischen Auslassungen der Aufklärungsphilosophen sind keine bloßen Betriebsunfälle, sondern gehören zum innersten Gehalt ihrer Arbeitsideologie. Weil das Aufklärungsdenken die Arbeit zum eigentlichen Daseinszweck "des Menschen" verklärt, muss es im Umkehrschluss alle Nichtarbeitenden aus der "menschlichen Rasse" ausschließen: Der Mensch muss arbeiten; wer nicht arbeitet, kann folglich kein vollwertiger Mensch sein.

Es ist die Wut des weißen Arbeitsmannes über den selbst auferlegten Zwang, die sich hier ausagiert. Sie richtet sich gegen alles, was diesem Zwang nicht zu unterliegen und ein Leben ohne Arbeit zu führen scheint: Gegen die Frauen, die in dem von der Arbeit abgespaltenen Privatbereich der bürgerlichen Familie für das "eigentliche Leben" zuständig sind; gegen jede Art Volk (die Zuschreibungen sind hier vielfältig), dem sich ein Leben in Saus und Braus ohne Arbeit andichten lässt; und gegen das "raffende Kapital", das sich den von anderen geschaffenen Mehrwert ohne eigene Arbeit aneigne. Die modernen Ideologien des Sexismus, Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus sind auch im Arbeitsethos fundiert.

Seit den 1970er Jahren haben die mikroelektronischen Rationalisierungspotentiale in immer stärkerem Maße die Arbeit aus dem Produktionsprozess verschwinden lassen und den Kapitalismus damit in die Krise geführt. Gleichwohl hat sich der innere und äußere Zwang zur Arbeit nicht verringert, sondern durch die zunehmende Verknappung der "Arbeitsplätze" sogar verschärft. Die Bedingungen für die Herausgefallenen sind härter geworden: Es sind inzwischen zu viele, als dass sich ihre menschenwürdige Versorgung mit der Aufrechterhaltung der globalen Wettbewerbsfähigkeit noch dauerhaft vereinbaren ließe. Der "Sachzwang, Menschen in Arbeit zu bringen" (Angela Merkel), vernebelt schon die Problemwahrnehmung: Nicht das allmähliche Verschwinden der Arbeit sei schuld an der Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen seien es, die daher mit allen zur Verfügung stehenden Zwangsmitteln in gar nicht mehr existente Arbeit gebracht werden müssen.

Ähnliches vollzieht sich auf europäischer Ebene: Den ins Hintertreffen geratenen "Pleitestaaten" werden Austeritätsprogramme aufgezwungen, auf dass sie, ist das Tal der Tränen erst durchschritten, wieder wettbewerbsfähig werden. Das ist so aussichtsreich, wie es ein Versuch des Deutschen Fußballbunds wäre, durch geeignete Trainingsprogramme alle achtzehn Bundesligavereine auf die vier vorhandenen Champions-League-Plätze zu hieven.

Offenbar kann die Lösung nur in der Abschaffung der Arbeit liegen, was freilich die Abschaffung des Kapitalismus bedeutet. Dagegen steht auch das über mehrere Jahrhunderte andressierte Arbeitsethos:

Man wird behaupten, daß wohl ein wenig Muße angenehm sei, daß die Leute aber nicht wüßten, womit ihre Tage ausfüllen, wenn sie nur vier von vierundzwanzig Stunden arbeiten würden. Soweit das in der modernen Welt zutrifft, ist damit unserer Zivilisation das Urteil gesprochen; für jedwede frühere Epoche hätte es nicht gegolten. (Bertrand Russell: Lob des Müßiggangs, 1932)


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Alt 25.06.2012, 21:20   #33
Hamburgeryn1
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von Heikesu Beitrag anzeigen



Die Frage ist also die, erschießen wir nun alle Arbeitslose, oder ermöglichen wir allen eine gesellschaftliche Teilhabe an dem erwirtschafteten Mehrwert? Oder sollte ich mich in der Automobilfertigung neben den Industrieroboter stellen und Arbeit simulieren? Halt nein, wir stecken wir lieber in unsinnige Trainingsmaßnahmen die mittlerweile den Steuerzahler 16 Milliarden € kosten.

(...)
Unser Sozialbudget beträgt mittlerweile ca. 720 Milliarden € davon fallen auf die Erwerbslosen 5 % von dieser Summe an. 36,7 Milliarden wurden letztes Jahr an ALG II Empfänger ausgeschüttet doch davon haben allein 16 Milliarden diese Trägergesellschaften in ihren Sack gesteckt. Der Rest blieb den Arbeitslosen übrig für ihr nacktes Überleben. Auf einen Euro Sozialhilfemmissbrauch fallen 1350 € pro Kopf an Steuerhinterziehung an. Die Wirtschaft wird jedes Jahr mit 180 Milliarden € subventioniert. Hauptkommissar Dolata für Wirtschaftskriminalität spricht ganz klar an, dass wir ein korruptes Land sind, das sich mafiöser Strukturen bedient, allen voran die Pharmamafia. Ich möchte jetzt noch nicht einmal auf den Rüstungswahn eingehen, das wiederum Milliarden verschlingt. Es gibt noch viel mehr, was ich anbringen könnte, doch ich kann Dir leider nicht die ganze Welt erklären.


20,7 Milliarden fallen also für den sozialen Frieden an und das rechtfertigt angeblich einen Staat, Menschen gegen ihren Willen in Beschäftigungsmaßnahmen zu stecken. Nein noch viel schlimmer, es werden keine Kosten und Mühen gescheut, damit ja kein fauler Arbeitsloser entkommt, man baut einen kompletten Überwachungsstaat auf.


Vorratsdatenspeicherung, Aufhebung der Unschuldsvermutung, Kameraüberwachung an öffentlichen Plätzen, Verkehrsmitteln und an Arbeitsplätzen, Bankabkommen SWIFT, Speicherung aller Fingerabdrücke in zentralen oder dezentralen Dateien, Überwachung aller öffentlichen Fluchtwege über Tollcollect (Mautdaten), Einrichtung einer Zentraldatei, z.B. ELENA, biometrische Personalausweise, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, ESM-Vertrag, ACTA Usw., desweiteren eine lebenslange Steuernummer, ein wenig Arbeitszwang über Hartz4, außerdem demokratische Kriegsbeteiligungen im Ausland, aber auch den Einsatz der Bundeswehr im Innern in Form von Kriegsmaschinerie bei Demonstrationen (G8) und natürlich die fortwährende Durchführung des Mikrozensus unter Androhung von Bußgeldern und Beugehaft, dem dann bald auch der Makrozensus folgt und so weiter.


Die Verhältnismäßigkeiten sind hier nicht mehr gegeben.

- Schade, dass ich hier nicht 10x den Danke-Button drücken kann!
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Alt 26.06.2012, 05:33   #34
Archimdes
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Archimdes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

... ich gebe es auf

gegen Vorurteile und so viel negative Meinung kann noch so viel vernunft nicht ankommen ...

klinke mich hiermit hier wieder aus dem Thread aus ...
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Alt 26.06.2012, 07:24   #35
sumse
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von Archimdes Beitrag anzeigen
Hallo sumse,

ich kann dir nicht zustimmen - nicht in dem mit bekannten Fall.

Das mag daran liegen, dass die dort eingesetzten Dozenten überwiegend aus Büroberufen kommen. DIN ist also immer ein Thema. Es kommt aber oft vor, dass Schüler dann die Vorlagen die sie erhalten selber umbauen und dann weit weg von der DIN sind.

Ganz nebenbei muss ich sagen, daß ich an der ganzen DIN Sache bestenfalls die Position des Adressfeldes und die korrekte Adressierung wichtig finde (Fensterkuverts...).

Ob nun ein Bauarbeiter, Produktionshelfer, eine Raumpflegerin etc unbedingt eine DIN gerechte Bewerbung bzw ein DIN Anschreiben haben muss wage ich in Frage zu stellen.

Da ist sich selbst die Fachliteratur uneinig (Hesse Schrader vs. Bewerbung für Dummis, u.a.)


Was die PC Zeiten angeht liegt das weniger am Träger denn am JC. Das JC gibt in der Auschreibung vor wieviel PC Anteil drin sein darf damit die Leute nicht nur am Pc geparkt werden (siehe andere Threads hier im Forum).

Meiner ehrlichen Meinung nach ist da die vom JC bewilligte Zeit her zu knapp; aber die Kurse sind auch vom Umfang her zu kurz für das was laufen soll. Bis ca 2005 waren es noch rund 3 Wochen nun sind es nur noch zwei ...bei gleichem Ziel ...

Deine einung über Akademiker vs. Facharbeiter vs ungelernte teile ich nicht. In so einer Schulung sind oft alle vertreten - vom Schulabbrecher über den Berufsneuling bis zum kranken Rentenanwärter.

Wenn der Unterricht mir Herz und Hirn geleistet wird, dann werden alle gut behandelt und bedient.

Es ist aber realistisch wenn ich dem zustimme, dass die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.

Einem Akademiker am PC etwas zuumuten ist meist leichter, der kommt mit enigen Hinweisen zum Zeil, da er ja gelernter Schreibtischtäter ist.

Dem Facharbeiter das gleiche zu sagen wäre meist zu wenig. Ich habe einige Handwerker im Bekanntenkreis. Die sind super in ihrem Job, aber wenns an den PC geht, dann streiken die ;) was ich aus deren Sicht verstehen kann.

Beschwerden kenne ich eigentlich aus beiden "Schichten" gleichermaßen - und zum Glück auch den einen oder andern "Lobgesang" ... da sind alle Menschen gleich....
das die BA die zeiten vorgibt ist klar
das war und wird auch immer so sein das massnahmennicht länger als 6monate laufen sollen
auch was der kostenfacktor angeht ist auch jedem klar das gespart werden soll

die dozenten in ganz vielen massnahmen die dort tätig sind
sind meistens studenten die sich so bissel her was dazu verdiehnen
selten ist da einer festangestellt der die kurse leitet
wozu auch
punkto akademika seh ich grad zurzeit
2 kurse mit selben inhalt
räumlich getrennt
da sieht man welten zwischen was das angeht

DIN norm imanschreiben schon wichtig
da in vielen berufen z.b büro bereich streng drauf geachtet wird
und in DE gibts halt viele arbeitslose büroleute die das eigentlich drauf haben müsten was zu 50% nicht der fall ist
siehe z.b briefe vom JC ^^


Zitat:
Einem Akademiker am PC etwas zuumuten ist meist leichter, der kommt mit enigen Hinweisen zum Zeil, da er ja gelernter Schreibtischtäter ist
das mag ich zu bezweifeln^^
hab einige gesehn die prima mit i-pot und co umgehen können aber alles was laptob oder pc angeht brechen die zusammen

ich glaube ein guter träger der wirklich vorhat die leute zu schulen
versucht auch gute arbeit zu leisten
und das fängt schon damit an am erstentag
mit der ausgabe alle notwendigen dokomente wie z.b
massnahmen verträge,datenschutzerklährungen und und und
und nicht wie die das zurzeit praktizieren das man erst ein dokomuent erhält dasunterschrieben werden muss
dann abgeben und danngibts das nächste

diese träger sind in meinen augen alles abzocker nix anderes
und wenn ich so einige träger so sehe wie z.b TÜV-nord
der sich ein billig gebeude anmietet das dringens saniert werden müste
dann weiss man wo der hase lang läuft

klar gibt es träger die gut und sauber arbeiten aber die mal zu finden ist echt schwer
zumal man vom SB diregt zu einen zugewiesen wird und man sich den nicht selber aussuchen kann
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Alt 26.06.2012, 11:19   #36
Sonntagsmaja
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von Archimdes Beitrag anzeigen
... ich gebe es auf

gegen Vorurteile und so viel negative Meinung kann noch so viel vernunft nicht ankommen ...

klinke mich hiermit hier wieder aus dem Thread aus ...

Wie bitte? Vorurteile?? Negative Meinung???

Mensch, wach auf! Das ist vielfach erlebte und erlittene Realität!

Aber passt ja wohl nicht so ins (künstlich hochgejubelte) Bild
Motto: Darf nicht sein was nicht sein darf.
Genau die Denkweise unserer Polit-Hansels aus B.........
__

Gruß von
Sonntagsmaja
-------------------
Mach' was das Jobcenter Dir sagt! Damit folgst Du der Ansicht einer Reihe User hier, die damit das Märchen vom problemlosen Umgang mit dem JC verbreiten.
Aber beschwere Dich nicht bei mir wenn Du irgendwann mal eines Tages in einen Zug einsteigen mußt, an dessen Zielort die "neue Arbeit" auf Dich wartet........
Sonntagsmaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 11:33   #37
FrauMerkel
 
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FrauMerkel FrauMerkel
Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von Hamburgeryn1 Beitrag anzeigen
Diese Frage lässt mich einfach nicht los:

Was genau haben ein Ausbildungssuchender oder ein Rheumakranker in einer Maßnahme zu suchen?
Logischer Weise sollen Sie aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden.

Vermittlung - Nein Danke
FrauMerkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 11:35   #38
Hamburgeryn1
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Zitat von Archimdes Beitrag anzeigen
... ich gebe es auf

klinke mich hiermit hier wieder aus dem Thread aus ...
Wie bedauerlich.
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Alt 26.06.2012, 17:00   #39
aufwachen
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat:
Hallo, ich habe gerade mit einigem Schmunzeln diesen Thread gelesen.

Dieser kleine Verbis-Leitfaden ist noch das geringste ;)
Jeder Bildungsträger hat bündelweise Unterlagen darüber wie jede Maßnahme durchzuführen ist.

Es gibt Ausschreibungen der Kurse, auf die wird dann mit einer Leistungsbeschreibung oder Zustimmung zu den geforderten Leistungen geantwortet.

Das traurige daran ist, dass die Konzepte meist sogar recht gut klingen. Lieder scheitert es allzuoft bei der Umsetzung.

Grund dafür sind dann zu große Gruppen, zu wenig oder unterbezahltes Personal, zu viele "Kunden" mit vielen Problemen etc.

Beispiel gefälligst? ;)
Das so "beliebte" Bewerbertraining.
Das sind rund 2 Wochen in denen idR etwa 15 Leute mit 1 Lehrkraft verbringen. In der Zeit sollen für jedn Bewerbungsunterlagen entstehen und je Woche min. 3 Bewerbungen generiert werden.
Das klingt toll auf dem Papier, klappt aber nicht wenn 10 von 18 Leuten noch nie am PC waren und sich nicht auskennen, der Rest die Landessprache nicht oder nur brechend beherrscht.
Man kann die Leute dann ja nicht an den PC setzen und sich selbst überlassen, sondern es wird etwas arbeitsintensiver, leider mit imme festen Zeitvorgaben.

Nebenbei sollen dann noch Gespräche mit jedem Teilnehmer geführt werden aus denen sich dann die aktuelle Situation und eine Handlungsempfehlung für das Amt ergeben.

Bei dem mir bekannten Anbieter sieht das meist so aus, dass lobenswerterweise die Dozenten oft auch in Pausen und nach dem Kurs für die Betroffenen da sind - aber das ist eben wohl nicht gerade üblich ....


Fakt ist, dass solche Kurse duchaus was bewirken können.
Solange sie ordentlich durchgeführt werden
Solange die Teilnehmer mitmachen und nicht mauern
Sofern die Teilnehmer nicht mehr Probleme haben als man lösen kann.

Bestes beispiel wäre dann wohl ein Bauarbeiter Mitte 50 mit morschen Knochen, Herzfehler und massig Schulden bei der Bank.
--> da wird es echt schwer zu helfen, selbst wenn Bewerbungsunterlagen erstellt werden, ist es kompliziert eine passende Stelle zu finden und die anderen Probleme zu lösen.


uff nun habe ich doch wieder mehr getippt als ich wollte
aber ich freue mich auf Kommentare zu meinem ersten Posting hier.
Hallo Archimedes!

Willkommen im Forum erstmal.

Also sehr gelungen finde ich Deinen ersten Beitrag jetzt nicht gerade, wenn Du mich fragst...

Du merkst schon, dass es hier in dem Thread nicht um die Konzeption/Umsetzung und um die Sinnhaftigkeit/-losigkeit von "Maßnahmen" generell geht, oder? Hierfür gibt es im Forum eigene Threads in dieser Rubrik.

Hier geht es m.E. um den Missbrauch von sensiblen, nichtleistungsrelevanten und nicht vermittlungsrelevanten Daten und wie diese ohne Kenntnis des Erwerbslosen hinter seinem Rücken zu seinem Nachteil ausgeschlachtet werden. Und das auf anscheinend legitimierte Art und Weise.

Ich weiss nicht wo Du herkommst, aber Dein Beispiel mit "mauernden Kunden" und "herzkranken Bauarbeitern" kommt mir doch ein wenig platt vor. -> Darf gefragt werden, bei welchem "Bildungs-" oder Maßahmeträger Du beschäftigt bist
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Alt 26.06.2012, 17:47   #40
kaiserqualle
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Hallo aufwachen,

Zitat von aufwachen Beitrag anzeigen
Hallo Archimedes!

Also sehr gelungen finde ich Deinen ersten Beitrag jetzt nicht gerade, wenn Du mich fragst...
...............
Hier geht es m.E. um den Missbrauch von sensiblen, nichtleistungsrelevanten und nicht vermittlungsrelevanten Daten und wie diese ohne Kenntnis des Erwerbslosen hinter seinem Rücken zu seinem Nachteil ausgeschlachtet werden. Und das auf anscheinend legitimierte Art und Weise.

............
Danke, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können, zumal der Thread eigentlich als Info-Threat gekennzeichet ist
__

gruss
kaiserqualle


Meine Meinung gehört mir
, ich bin aber gerne bereit andere dran teilhaben zu lassen.
kaiserqualle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 18:17   #41
aufwachen
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Jo, ich dachte nur... wäre zu schade, wenn dieses wichtige Thema geschreddert wird

Aber das war bestimmt nicht Archimedes` Absicht
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Alt 26.06.2012, 20:55   #42
aufwachen
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Zitat von kaiserqualle Beitrag anzeigen
zumal der Thread eigentlich als Info-Threat gekennzeichet ist
Yo, ein Info-Threat isses allemal
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Alt 27.06.2012, 11:56   #43
Archimdes
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Hallo Aufwachen - danke für das (erste) freundliche willkommen.

Vorweg: ich habe übersehen dass es ein info-thread ist (kommt vor..) und wollte dem mir negativ erscheinden Grundton etwas aufhellen und Hoffnung verbreiten - aus Überzeugung.
Weil ich auch Erfolge in den Maßnahmen erlebe (jung+alt)!


und nein ich will nicht dass hier was "geschreddert" wird.


.. ja ich bin Dozent bei einigen und momentan insbesondere bei einem Bildungsträger im Raum RLP/BaWü der aber deutschlandweit aktiv ist.

Seit einigen Jahren bin ich dort in den unterschiedlichsten (zu meiner Quali. passenden) Kursen tätig.

Da ich bei den Bildungsträgern rumgekommen bin darf ich mir das Urteil erlauben dass mein derzeitger Hauptbeauftragender Träger eine positive Ausnahme sein dürfte.

Und dass ich mich hier so gegen das pauschale "alle sind böse" where mag daran liegen dass ich inzwischen viele Kollegen kenne die eben nicht nur Dienst nach Vorschrift schieben.

Wir (einige Kollegen und ich) die an der Front zwischen JC und Teilnehmern stehen bemühen uns grds um jeden Einzelfall.
Da sind uns dann auch Pausen und Feierabend nicht so wichtig (nein überstunden werden nicht bezahlt...).

Nicht selten nimmt man gedanklich Einzelfälle mit nach Hause, recherchiert weiter ob und wie man helfen kann und lässt sich dabei das eine oder ander graue Haar wachsen.

Und wo einer nicht weiter weiss da fragt er die Kollegen.
Gerade bei SGB Geschichten oder Insolvenzrecht sollte der betroffene eigentlich einen Juristen befragen und nicht den Dozenten - aber wir suchen und helfn wo wir können.

Und da erlebt man Geschichten ... naja ihr könnt es euch alle denken dass man im 14 Tage Takt mit im Schnitt 10-20 Leuten massenhaft Schicksale kenenn lernt und mit der Zeit mit den berufen und häufigsten Problemen vertraut wird.

Zugegeben die Möglichkeiten sind beschränkt, aber innerhalb dieser grenzen sehe ich (unddankesnwerter Weise nicht nur ich) die moralische und berufliche und menschliche Verpflichtung zu helfen.

Auch der Papierkrieg ist bei uns enorm aber geregelt.
idR sind die ersten 2-3 Stunden eines Kurses für Papierkram reserviert. Anweseneit, Verträge, Personalien, Datenschutzbestimmung etc.

dabei werden von uns die Formulare je nach Kurs entweder der Gruppe vorgelesen und erklärt (!!) oder in Einzelgesprächen mit Nachrückern ebenso behandelt.

Kurz gesagt: ich glaube an das was ich mache und bin überzeugt dass es hilft. Sei die Hilfe nun moralisch/psych., beruflich oder finnazieller Natur - ich sehe dass ein Mensch etwas bewegen kann und das macht mir Hoffnung :)
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Alt 27.06.2012, 12:52   #44
desmona
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Standard AW: @aufwachen

Zitat von Archimdes Beitrag anzeigen

.. ja ich bin Dozent bei einigen und momentan insbesondere bei einem Bildungsträger im Raum RLP/BaWü der aber deutschlandweit aktiv ist.

Seit einigen Jahren bin ich dort in den unterschiedlichsten (zu meiner Quali. passenden) Kursen tätig.

Da ich bei den Bildungsträgern rumgekommen bin darf ich mir das Urteil erlauben dass mein derzeitger Hauptbeauftragender Träger eine positive Ausnahme sein dürfte.
...ja...ja...die DAA...glaubt doch tatsächlich von sich...der positivste MT von allen zu sein
__

*Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadensersatzpflichtig ist. Kurt Tucholsky

*
rechtmäßig: mit dem Willen des zuständigen Richters vereinbar Ambrose Bierce (Des Teufels Wörterbuch)

*Ich bin heut Morgen aufgewacht.
Ich hab die Arme hochgestreckt, die Knie bewegt, den Hals gedreht...Es hat bei Allem "Knack" gemacht...
Ich bin zu dem Schluß gekommen:
Ich bin nicht alt ich bin knackig...

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Alt 27.06.2012, 13:06   #45
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(...) dabei werden von uns die Formulare je nach Kurs entweder der Gruppe vorgelesen und erklärt (!!)
Arbeitet ihr mit Analphabeten?
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Alt 27.06.2012, 14:04   #46
aufwachen
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

@Archimedes,

es geht hier um die 57-seitige "Arbeitshilfe für Bewerberdaten". Vielleicht liest Du Dir nochmal den ersten Beitrag dieses Threads inkl. der .pdf-Datei durch.

Es ist ja wunderschön und sei Dir aufs Tiefste gegönnt wenn Du Deine Berufung und Erfüllung gefunden hast und derart darin aufgehst, dass Du diese Tätigkeit sogar umsonst machst. - Was "echte" erwerbslose Dozenten davon halten, steht auf einem anderen Blatt

Bitte mache zu Deiner Thematik doch einen eigenen Thread auf, das ist bestimmt ein spannendes Thema.

Beziehe Dich doch einfach mal auf den Inhalt DIESES Threads, falls das möglich ist. Z.B. wäre es interessant zu erfahren, auf welche Weise Ihr denn die Daten da so ermittelt, die in die Verbis-DB dann reinkommen, wie z.B. die Schulnoten von den Leuten oder was eine "realistische Gehaltsvorstellung" bedeutet und wie diese ermittelt/verhandelt wird etc.

Interessant wäre auch, ob Ihr die Leutchens darüber aufklärt, was mit ihren Angaben passiert und ob sie überhaupt darüber informiert werden, dass alles was sie sagen gesammelt, dokumentiert und evtl. gegen sie verwendet wird.

Was passiert, wenn jemand sagt, dass es niemanden etwas angehe, welche Schulnote er in Mathe vor 20 Jahren hatte?

Sowas halt in der Art. Darum geht es in diesem Thread
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Alt 27.06.2012, 14:40   #47
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

@Archimedis

Mich würde intressieren welche Qualifikationen du hast, wieviel du verdienst, was das Jokecenter pro Teilnehmer zahlt und wie die Gewinnmarge ist.
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Alt 27.06.2012, 19:28   #48
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat von PiratXD Beitrag anzeigen
@Archimedis

Mich würde intressieren welche Qualifikationen du hast, wieviel du verdienst, was das Jokecenter pro Teilnehmer zahlt und wie die Gewinnmarge ist.
Hallo Pirat, ... na über Zahlen schweig man gewöhnlich besser.

Ich kann dir aber gerne sagen dass es reichlich wenig ist und ich den Dozentenjob als zweites Standbein und aus Überzeugung betreibe.
(Die Kollegen bei den Volkshochschulen verdienen deutlich besser ;)

Was das JC zahlt kann ich leider nicht sagen da ich es nicht weiss.
Dafür bin ich ein zu kleines Rad im Getriebe der großen Maschine.

Mein Geld verdiene ich im Hauptberuf als studierter (Wirtschafts-)Informatiker.

Meine Qualifikation? .. man lernt nie aus ..
Hmm, neben bald 18 Jahren im Bildungssektor für jugendliche und Erwachsene bei großen und kleinen Bildungsträgern und im Einsatz bei unterschiedlichsten Branchen habe ich noch das obige Studium, nebenbei ein paar Semester in anderen Fachbereichen mit zugehört (u.a. Psychologie, Personalmanagement und E-Technik) und bilde mich regelmäßig selber weiter wann immer ich einen neuen Kurs und neue Themen angekündigt bekomme für dich ich passen könnte.

Kurse zur Vortragsgestaltung, Zeitmanagement und AdA runden da Profil weitestgehend ab.

Darüber hinaus vor während und nach dem Studium alles rund um den Job des PC-Gurus.

Aus meiner Sicht ist das immer ein Mix aus Umgang mit Technik, Werkzeug und Menschen. Letztere haben mich besonders geprägt und waren Anlass in den Bildungssektor zu gehen. Kunden unterweisen und eben nicht unwissend halten war ist und bleibt mein Motto...

---

@ aufwachen: ich arbeite nicht umsonst aber leiste durchaus die eine oder andere Überstunde wenn es mal wieder einen Teilnehmer gibt der mehr braucht als die Zeit eigentlich hergibt.

was evtl. arbeitslose "echte" (woran mag man das festmachen??) Dozenten angeht, nun jeder darf sich immer überall bewerben.
Und wie jeder andere Dozent in dem Bereich habe ich da keine Planungssicherheiten und oft Monate ohne Auftrag die ich dann mit s.o. kompensiere auch wenn ich mal auf einen 50:50 Mix kommen wollte - aber Vater Staat spart also wird an mir auch gespart..
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Alt 27.06.2012, 19:43   #49
Archimdes
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Zitat von aufwachen Beitrag anzeigen
@Archimedes,

es geht hier um die 57-seitige "Arbeitshilfe für Bewerberdaten". Vielleicht liest Du Dir nochmal den ersten Beitrag dieses Threads inkl. der .pdf-Datei durch.
<--Link??

Das grauenhafte Dokument (PDF) habe ich gelesen.
Ist identisch mit dem was ich im Schlungsbüro auch auf dem Tisch habe ... es war übrigens mein Einstieg in dieses Forum dass ich die Datei hier auch gefunden habe - so neben dem offiziellen Link des JC

.. was die erhobenen Daten angeht so sind in Verbis nur die Sachen drin die der SB beim JC erfasst hat; das wäre der Lebenslauf soweit bekannt, und die Qualifikationen die der TN angibt oder der SC vermutet. Antike Schulnoten interessieren niemanden.

Daten werden im Gespräch erhoben, und zwar offen gegenüber dem TN und grds unter 4 Augen was persönliche Daten angeht (BDSG).
Für nahezu jeden Fliegenschiss gibt es Vordrucke die ausgefüllt und dem TN vorgelegt werden sobald ausgefüllt bzw die der TN selber mit uns ausfüllen darf. Es ist also transparent was wir machen.

Die Daten werden dann verwendet um Bewerbungsunterlagen zu erstellen, ggf Potentiale zu suchen oder abzufragen und Jobs zu suchen/anzuraten die noch passen könnten.

(Beispiel: Bauarabeiter mit Rückenleiden könnte noch als Berater mit Sachverstand im Baumarkt unterkommen .. .. ja ich weiss das man das wieder diskutieren könnte .... hm Altenpflegerin mit morschen Knochen mit Weiterbildung künftig als Ausbilderin wäre noch ein Beispiel das nachvollziehbar wäre)

Viel wichtiger ist für uns in den Gesprächen rauszubekommen wo es Probleme gibt bei denen geholfen werden kann. Da haben wir oft Schulden ohne Ahnung von Insolvenzregelungen, Leute die nicht an sich glauben obwohl sie wirklich Chancen haben also aufgebaut werden müssen wie zB viele Schlecker-MAs die plötzlich ohne was dastehen, Krankheitsfälle bei denen wir dem JC auf die Füße treten so gut wir können wenn die bocken, .. etc etc usw usw

Einer der Knaller der letzen Jahre war ein Vater der kaum deutsch konnte uns nicht arbeiten wollte weil seine Frau das Kind in eine Sekte entführt hatte und er danach suchte - da war dann das Einschalten der Behörden, dolmetschen von Amtsdeutsch auf Schmalbanddeutsch, Einbeziehung eines Anwaltes und alles was dazu gehört wesentlich wichtiger als ein Lebenslauf; da gab es keine Diskussionen sondern Hilfe nach allen Regeln der Kunst.

(solange ich keine Namen und Daten nennen dürfte das alles hinreichend neutral sein - also bitte keine Unterstellung ich würde private Daten rausposaunen )
Archimdes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2012, 19:48   #50
aufwachen
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Standard AW: Wichtig: VerBis Arbeitshilfe der BA für die Massnahmeträger

Zitat:
was evtl. arbeitslose "echte" (woran mag man das festmachen??) Dozenten angeht
Naja, in "unserem" Sprachgebrauch alles, was über stümperhaften Dilletantismus hinausgeht... so was abgeschlossenes Akademisches z.B. ... der ein oder andere Kurs oder/und das ein oder andere Seminar an der Uni reichen da nicht so ganz aus ;-) Selbstüberschätzung, Arroganz und Ignoranz qualifizieren Dich auch nicht wirklich als "Dozent", Herr Dozent ;-)
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