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Start > > -> Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

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Alt 02.03.2018, 16:50   #26
Beretta1
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Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat:
MT könnte sein Hausrecht des weiteren auch im Rahmen von Notwehr mit Gewalt durchsetzen, wenn sich die Person weigert.
Das wär doch mal nett. "MT verprügelt unterschrifts-unwilligen potentiellen Teilnehmer". Eine Schlagzeile in der (über-)regionalen Presse würde sicherlich diesbezüglich einiges zu Tage fördern.
__

...nur meine Meinung
Beretta1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2018, 19:07   #27
faalk
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faalk Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat:
"MT verprügelt unterschrifts-unwilligen potentiellen Teilnehmer"
Quark. MT gibt den ELO Hausverbot warum auch immer. Warum und weshalb interessiert nicht, da der MT dieses Hausverbot ohne Grund ausprechen kann. Also keine Schlagzeile wert.

Zitat:
Das was unumstritten bei SB oft empfohlen gilt, sich Dinge schriftlich geben zu lassen gilt hier auch.
Er muss es aber nicht! Punkt.

Zitat:
Was die Herren in blau interessiert und was nicht, entscheiden die in Abhängigkeit der Situation.
Klar. Das schriftliche wird dann unter Waffengewalt seitens der Blauen vom MT eingefordert.

Also manchmal.......
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Alt 03.03.2018, 10:33   #28
2wie Pech u Schwefel
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2wie Pech u Schwefel 2wie Pech u Schwefel 2wie Pech u Schwefel
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

@Pixelschieberin

Bei mir hat das in #13 geklappt und ich war vor dem JC fein raus. Durch das Schreiben haben die mir ihre angedrohte Sanktion nicht verhängt.
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Alt 03.03.2018, 13:11   #29
Pixelschieberin
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat von 2wie Pech u Schwefel Beitrag anzeigen
[...] Bei mir hat das in #13 geklappt und ich war vor dem JC fein raus. [...]
Fein gemacht.
Und jetzt guck mal über den Tellerrand und klaub dir in vergleichbaren Foren-Szenarien aus den gar nicht so unterschiedlichen Erfahrungsberichten zusammen, wovon häufiger erzählt wird.
A) Von (d)einem Glücksfall, für den der nicht auf Spur rollende MT-Mitarbeiter vllt. eine fette Abmahnung kassiert hat - oder
B) vom "Normalfall", wo der MT dem HE schon aus Daffke nichts Schrifliches geben würde, was ihn, den HE, entlasten könnte.
__

Mostly harmless...
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Alt 03.03.2018, 14:12   #30
noillusions
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat von faalk Beitrag anzeigen
[...]Also manchmal.......
Träum weiter mit deinem isolierten Verweis auf das Hausrecht, von dem du glaubst, dass dies bei MT/ZAF und Co. genauso funktioniert wie in Kneipen, Geschäften und Privatwohnungen. Dem steht gegenüber, dass sie rechenschaftspflichtig sind gegenüber der Behörde, in diesen Fällen ebenso die Zuweisung der Betroffenen.
Selbst einer unwilligen ZAF habe ich eine Bestätigung bereits abgepresst. Dazu muß man vor allem die EIGENEN RECHTE kennen und für die EIGENE SITUATION sprechen, sonst kann man natürlich dem Punkt des Hausrechts nix entgegen setzen.

Auch von Polizeiarbeit weißt du offensichtlich nicht viel - ich habe die Trachtengruppe wirklich IMMER anders erlebt als du das hier darstellst.

Und noch was feines für dich: Auch Jobcenter verhängen gerne Hausverbot. Trotzdem gibt es dann für die "Verdammten" Möglichkeiten ihre Rechte wahrzunehmen. Nicht mal die werden unliebsame Kunden so los.
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Alt 03.03.2018, 14:26   #31
Pixelschieberin
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Die Polizei-Option gedeiht mittlerweile zum längst verblichenen Pferd auf das unermüdlich eingedroschen wird.
Ich habe längst begriffen, daß es Leute gibt, die DIESEN Schritt wie der Teufel das Weihwasser scheuen, da sie einfach nichts mit der Polizei zu tun haben wollen.
Das ist dann auch zu akzeptieren.
Genau so gut kann es passieren, daß der Träger dem HE einfach nicht den Gefallen tut, die Polizei zu holen.

Wenn der eine nicht ins Ziel fliegen will, suche ich halt im Köcher nach einem anderen Pfeil.
Plan B - sozusagen.
__

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Alt 05.03.2018, 01:11   #32
noillusions
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Das mag plakativ-dramatisch erscheinen, wenn es dir nicht schmeckt...
Die Alternative kann ich genauso dramatisch ausschmücken:
Läßt man sich viermal von Massnahmen nachweislos wegmobben, steht man ohne ALG2 und Obdach da.
Und damit ist das Pest-oder-Cholera-Problem beschrieben.

Nicht nur mit der Polizei, auch mit dem JC möchten viele nix zu tun haben.

Eine vergleichbare Zwickmühle war die Beugehaftandrohung gegen ALG2-Betroffene die in der PKV waren und die Beiträge nicht bezahlen konnten.
Dieses Problem wurde deshalb gelöst, weil es über die Köpfe der Betroffenen hinwegging und andere stark mit drin hingen(PKV, Ärzte...) und der Fall eingetreten wäre, das Leute allein wegen Schulden in den Knast gegangen wären. Aber mit den bestehenden Gesetzen war es nicht lösbar.

In diesem Massnahmeszenario hängt der Ausgang viel stärker von dem Verhalten der Beteiligten ab.
Soweit ich weiß, ist so etwas noch nie juristisch ausgefochten worden.

---
"Genau so gut kann es passieren, daß der Träger dem HE einfach nicht den Gefallen tut, die Polizei zu holen."
---
Dann geht HE auch nicht.
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Alt 05.03.2018, 11:11   #33
tibekus
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tibekus
Standard

Na das ist ja eine Diskussion hier geworden, habe gerade mal alles durchgelesen.
Scheinbar läuft das echt bei jedem anders ab.
Wir gehen das hoffentlich schrittweise gemeinsam durch, ich rechne mit allem und hoffe auf schnelle, zeitnahe Hilfe.
Montag soll es soweit sein, da gehe ich zum MT und überlege gleich ins Büro zu gehen und die Sache da zu klären als mit 30 Kuckucks einen halben Tag im selben Raum arbeiten zu müssen bis dann mal die eigentlichen Unterlagen ausgegeben werden.
Sicher wären es Zeugen aber dann geht die Sache schief... Selbstbewusst bin ich trotzdem!

Mein Werdegang wird so oder so sein, die Unterlagen zur Prüfung mitzunehmen und zu verhandeln ob ich am Folgetag erscheinen soll. Falls nicht, lasse ich mir das gegenzeichnen.
9€ Reisekosten sind das am Tag, die will ich wieder- bzw. vorab haben und nicht ständig da auf eigene Kosten antanzen und nichts im Kühlschrank haben.
In meinem Falle ist es ja so, dass mein SB das abgewimmelt hat auf den MT. Deshalb fordert er, dass ich da hinfahre und mir das anschaue und dort die Fahrkosten kläre. Wenn etwas nicht passt solle ich mich bei ihm melden...
Nun habe ich ein Sparbuch, 200€ drauf.
Haben die Gerichte das Recht, Kontoauszüge abzufragen aus dieser Zeit? Dann fall ich natürlich durch mit der Aussage, mir die Vorzahlung nicht leisten zu können...
Gibt es dazu einen bekannten Vergleichsfall?

Lehnt der MT die Zahlung der Fahrkosten vorab ab (was ich vermute) gibt es schonmal gleich gar keine Unterschrift!
Da jucken mich dann auch schon fast die Unterlagen nicht mehr...
Ich leg nichts aus und renn dann hinterher. Montag mache is es, vielleicht auch Dienstag aber dann ist Schluss!
Vermutlich sehe ich die 18€ nie wieder!

Ich hoffe dann die nächsten Tage auf Hausverbot oder schriftlich vereinbartes Fernbleiben zwecks Unterlagenprüfung.
Jeden Tag Fahrkosten auf meine Lasten gibts nicht, ohne Unterschrift werden die mir sowieso nichts vorauszahlen. Also ist der Ablauf weitgehend klar denke ich.
Sollte der MT mir nichts gegenzeichnen, fordere ich um Ruf der Bullen, da ich das Gebäude nicht verlasse.
Ich selber rufe sie nicht,doch was falls keine schriftliche Bestätigung des Verweisens bei mir seitens des MT landet!??
Da seid ihr euch ja auch uneinig.
Irgendeinen Beweis braucht man ja, wenn der MT tatsächlich gar nix bestätigt fehlt es ja definitiv an Zeugen.

Knackpunkt eins werden also die Fahrtkosten sein, unabhängig vom Vertrag.
Die will ich erstmal im voraus sehen, gibts die nich, kann ich's mir auch nicht leisten da jeden Tag hinzukommen.
Vermutlich landet diese Sache dann beim SB vom JC, der Träger wird mir nichts vorauszahlen.

Die Unterlagen (insofern ich sie einsacken kann) stelle ich dann Montag Abend gleich hier ein.
Soll ich einen neuen Thread eröffnen (Unterlagenprüfung) oder meine alten Threads bedienen?
Dieser hier ist ja eher eine Weiterführung von einem anderen (weil da keiner reagiert hat auf meine Fragen). :(

Ich zähle auf euch, dass wir den Weg gemeinsam gehen.
Vorbereitet bin ich Montag auf viel.
tibekus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2018, 11:22   #34
faalk
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Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat:
Auch von Polizeiarbeit weißt du offensichtlich nicht viel
Zivilrecht ist das Stichwort. Aber erklär mal Jemanden das die Erde Rund ist, wenn er steif und fest darauf verpocht ist, das selbige eine Scheibe ist.

Zitat:
Auch von Polizeiarbeit weißt du offensichtlich nicht viel - ich habe die Trachtengruppe wirklich IMMER anders erlebt
Stimmt, so viel Erfahrung wie Du anscheinend mit den Blauen hattest habe ich bisher Gott sei Dank noch nicht gehabt. Hoffe das bleibt auch so.

In diesen Sinne, zurück zum Thema.
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Alt 05.03.2018, 11:59   #35
Imaginaer
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Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Wenn man zugeteilt (schriftlich per Verwaltungsakt) dann erübrigt sich jegliches weitere Dokument wo "Unterschrift/Hilfebedürftiger" bzw. "Unterschrift/Maßnahmeteilnehmer" draufsteht. Man ist hoheitlich von einer Behörde (hier JC) durch Bescheid verpflichtet worden an der Maßnahme teilzunehmen.

Jegliche Maßnahme relevante Angelegenheit muss im Vorfeld zwischen Jobcenter und Maßnahmeträger getroffen werden. Die beiden sind Vertragspartner untereinander. NICHT der Erwerbslose der zugewiesen werden soll.

DU (Erwerbsloser/Hilfebedürftiger) hast kein Vertragsverhältnis mit dem Maßnahmeträger. Wegen den Fahrtkosten würde ich schriftlich einen Antrag beim JC/SB stellen und darauf verweisen. Ansonsten läufst Du mit Fahrtkostenübernahme durch den MT der Gefahr, das man Dir konkludentes Verhalten vorwerfen kann. Bankdaten sind hochsensible Daten, die den MT nichts angehen!
__

Ich bin vom 06.08.2018 bis 24.08.2018 hier abwesend.

- Nur meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung! -
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Alt 05.03.2018, 12:27   #36
Makale
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Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

@tibekus was du da planst ist absurd und zudem setzt du dich damit der Gefahr eines Strafverfahrens aus. Folge nicht den Ratschlägen irgendwelcher juristisch inkompetenten Menschen. Man muss aufpassen, im Internet gibt es haufenweise Unhaltbares zu lesen. Die "Polizeimethode" ist eine davon. Das gehört endlich auf den Friedhof.

Alles was du wissen musst ist, dass das BSG einerseits schon äußerte ein Jobcenter hat alle wesentlichen Merkmale des Rechtsverhältnisses zwischen Leistungsbezieher und Maßnahmeträger festzulegen (Art der Maßnahme, Inhalte, zeitliche Verteilung etc.). Dem Maßnahmeträger verbleibt dann nur noch die Entscheidung, ob er die Maßnahme zu den vorgegeben Kriterien durchführt oder nicht. Andererseits ergibt sich aus § 126 Abs. 1 BGB, dass Schriftform grundsätzlich gesetzlich geregelt sein muss, d.h. es bedarf für einen schriftlichen Vertragsabschlusszwang ein vom Bundespräsidenten unterschriebenes Palamentsgesetz (siehe zB § 11 BBiG - Azubi und Ausbildungsbetrieb müssen grundsätzlich zur Begründung eines Ausbildungsverhältnisses einen schriftlichen Vertrag schließen). Ein weiteres Beispiel findest du in § 56 SGB X: Ein öffentlich-rechtlicher Vertrag, also zB eine EGV, ist grundsätzlich schriftlich zu schließen. Maßnahme- bzw. Teilnehmerverträge sind aber rein privatrechtlicher Natur.

Ferner sind Datenschutzeinwilligungen grundsätzlich nur wirksam, wenn sie auf einer freien Entscheidung basieren. Unter Sanktionsdruck faktisch erzwungene Einwilligungen sind oder wären grundsätzlich unwirksam. Genauso verhält es sich mit Abtrittserklärungen über Fahrtkosten.

Verhalte dich also entsprechend und ziehe nicht irgendein juristisches Unsinnstheater ab. Ob du irgendwelche Unterlagen mitnimmst, ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Ohne Abschlusszwang bedarf es schlicht kein Prüfungsrecht. Du könntest der Vorlage von zu unterzeichnenden Unterlagen direkt mein Geschriebenes entgegenhalten. Fahrtkosten sind vom Jobcenter zu zahlen, da einzig dieses Schuldner dessen ist. Die Sache könntest du schnell beenden. Alles Weitere muss dann im Anhörungsverfahren und ggf. im Verfahren gegen die Sanktion geklärt werden. Die Gegenseite ist aber grundsätzlich in der schlechteren Ausgangslage, weil zumindest die Argumentation über § 126 BGB schlicht unwiderlegbar ist. Es gibt ein entsprechendes Gesetz nicht. Das ist eine Tatsache.

Im Übrigen darf ein Gericht diese Lücke auch nicht mit irgendeiner Begründung schließen. Das sagt schon der Begriff "Gesetzesvorbehalt", wie es in § 126 BGB verankert ist.

Geändert von Makale (05.03.2018 um 12:54 Uhr)
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Alt 05.03.2018, 14:33   #37
Pixelschieberin
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Standard AW: Wie verhalten nach Unterschriftverweigerung bei Maßnahmeträger?

Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] In meinem Falle ist es ja so, dass mein SB das abgewimmelt hat auf den MT. [...]
Netter Versuch - muß jedoch vom HE nicht hingenommen werden.

Siehe:
- Makale - Leistungsanspruch Fahrtkosten etc - Abtretung am MT nicht notwendig
- mein Post - SB steht auf Standpunkt, Fahrtkosten werden vom Träger bezahlt - ich will das aber nicht
- Ferenz - Fahrtkosten müssen an den Teilnehmer ausgezahlt werden - vorab
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Nun habe ich ein Sparbuch, 200€ drauf.
Haben die Gerichte das Recht, Kontoauszüge abzufragen aus dieser Zeit?[...]
Deshalb bestehe ich auf eine gerichtsverwertbaren Zusage, daß die Kosten übernommen werden.
Ich zeige ich mich stets sowas von kooperativ.
Mit der Formulierung bin ich sogar auf die Buchungszeiten eingegangen, die der kleine SB sicher nicht beeinflussen kann.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Lehnt der MT die Zahlung der Fahrkosten vorab ab (was ich vermute) gibt es schonmal gleich gar keine Unterschrift! [...]
Dem zuvor steht die Abtretungserklärung.
Die wäre deinerseits abzugeben.
Wenn du die unterzeichnest oder/und dich durch schlüssiges Handeln z. B. auf die Entgegenahme von Leistungen des MT einläßt, hast du einen Vertrag mit ihm geschlossen.
Daraus ließe sich - mit genügend Phantasie, Energie, lohn- oder sonstwie abhängigen Zeugen - ein stillschweigende Einigung klöppeln, die weiter reicht als dir lieb sein könnte.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Da jucken mich dann auch schon fast die Unterlagen nicht mehr... [...]
Für meinen Richter hatte ich bei der Begründung mit handschriftlichen Randnotizen und Textmarker hervorgehoben, weshalb ich diesen Bullshit NICHT unterschrieben habe.
Mir war völlig klar, daß das nicht "notwendig" war, denn mir steht Vertragsautonomie - ohne meine Beweggründe darlegen zu müssen - zu.
Aber - auch bei Gericht menschelt es zuweilen.
Wenn es zur schnelleren Entscheidungsfindung beitrug, mit spitzem Finger tüchtig im Bösen herumzustochern, solls mir oans sein.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Vermutlich sehe ich die 18€ nie wieder! [...]
Sofern Fahrtkosten vor der Ausgabe beantragt wurden, verbessern sich die Chancen.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Jeden Tag Fahrkosten auf meine Lasten gibts nicht, [...]
Die darob schriftlich zu führende Debatte mit deinem SB entschleunigt den Vorgang.
Mein Schlußsatz fiele mantra-mäßig aus:
Zitat:
Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, daß ich in dieser Angelegenheit hinzunehmende Verzögerungen nicht zu vertreten habe.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Ich zähle auf euch, dass wir den Weg gemeinsam gehen.
Nice try.
In Hinblick auf MT bin ich nicht sonderlich vergnügungssüchtig.
Zu "Neue Probleme durch Mutwilligkeit schaffen" fiele mir nichts ein.
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
[...] Sollte der MT mir nichts gegenzeichnen, fordere ich um Ruf der Bullen, da ich das Gebäude nicht verlasse. [...]
M. E. gibt es weniger effekthascherische Mittel, um Ausschluss durch Träger glaubhaft machen zu können.
__

Mostly harmless...
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Alt 05.03.2018, 16:53   #38
noillusions
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Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
Montag soll es soweit sein, da gehe ich zum MT und überlege gleich ins Büro zu gehen und die Sache da zu klären als mit 30 Kuckucks einen halben Tag im selben Raum arbeiten zu müssen bis dann mal die eigentlichen Unterlagen ausgegeben werden.
Sicher wären es Zeugen aber dann geht die Sache schief... Selbstbewusst bin ich trotzdem!
Fall da nicht mit der Tür ins Haus sondern lass die auf dich zu kommen. Meist kommt das "bedruckte Holz" bei der "Kennenlern-Runde" schon um die Ecke. Mach es wie also wie Columbo einst und wirke nicht abgebrüht/aggressiv/auffällig... von Beginn an.

Du solltest keine Wortwahl/kein Verhalten an den Tag legen das schon im Vorfeld erkennen läßt dass du dieses Vorhaben hast, das wäre schon verdächtig. Der "Trigger" für dich sind also diese Verträge (die es hoffentlich gibt, könnte ja auch ohne ablaufen).
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
Sollte der MT mir nichts gegenzeichnen, fordere ich um Ruf der Bullen, da ich das Gebäude nicht verlasse.
Nein, bekommst du nichts Schriftliches, bleibst du, hast ja deine Zuweisung (Original aber zuhause lassen). Wäre doch komisch wenn du um deine Entfernung bettelst, oder?
Zitat von tibekus Beitrag anzeigen
Da seid ihr euch ja auch uneinig.
Irgendeinen Beweis braucht man ja, wenn der MT tatsächlich gar nix bestätigt fehlt es ja definitiv an Zeugen.
Genau das ist ja das Problem, Jobcenter/ZAF/MT - alle diese Hatz4-Mafiosis machen alles gerne vieles mündlich, ohne dir irgendwelches Papier geben zu wollen - selbst bei Akteneinsicht sagen die dir "Hier gucken sie" *dreh den Monitor...*.

Wenn es um Agentur/Jobcenter geht, gibt es diese Uneinigkeit hier nicht, da wird sehr einhellig empfohlen, auf Schriftliches zu bestehen.
Zitat von faalk Beitrag anzeigen
Zivilrecht ist das Stichwort. Aber erklär mal Jemanden das die Erde Rund ist, wenn er steif und fest darauf verpocht ist, das selbige eine Scheibe ist.
Wenn du nix erhellendes zum Thema hast... Das nutzt alleine NIX bei Streitereien, die einen Teil der Polizeiarbeit ausmacht, und genauso sowas ist das hier. Es auch nicht nur einen Rechtskreis.
Zitat von faalk Beitrag anzeigen
Stimmt, so viel Erfahrung wie Du anscheinend mit den Blauen hattest habe ich bisher Gott sei Dank noch nicht gehabt. Hoffe das bleibt auch so.
Kann ich nur eingeschränkt nachvollziehen, die Erfahrungen waren durchweg gut. Was tust du so dass du das fürchtest?
Zitat von faalk Beitrag anzeigen
In diesen Sinne, zurück zum Thema.
Das erste mal das ich dir zustimme.
Zitat von Makale Beitrag anzeigen
[...]
Das sollte das Problem "Massnahmevertrag" tatsächlich lösen.
Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Ob du irgendwelche Unterlagen mitnimmst, ist aus meiner Sicht völlig unerheblich.
Immerhin bist du ehrlich und beschreibst das als deine Sicht. Das Problem das Massnahme und Jobcenter hinterher behaupten könnten, der Betroffene ist einfach gegangen und hat die Massnahme damit abgebrochen, löst das nicht.

Hast du darauf auch eine Antwort?
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2018, 17:24   #39
tibekus
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tibekus
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Na das sind ja nun wieder Antworten von euch. Ich steig da einfach nicht durch,gerade auch ziemlich viel aus dem Thread der unter meinen Startpost verlinkt wurde gelesen. Der TE hatte es echt nicht leicht, den haben die ja richtig auflaufen lassen in der Maßnahme.

Mit Hilfe von makale hatte ich ja einen Widerspruch erstellt und Fahrkosten beantragt. Daraufhin wurde ich beim Meldetermin dazu befragt und weich geklopft mir die Maßnahme anschauen zu fahren. SB meinte wenn irgendwas nicht ist wie gesagt wurde soll ich wieder zum JC kommen und dann wirds geregelt... ;)

SB meinte halt, die Fahrkosten werden vom MT übernommen und es gab nie Probleme. Das mag ja sein aber ich will ja nicht unbedingt antreten also könnte ich Montag darüber für den ersten Beef zwischen allen sorgen.
Ich werde denen sagen, dass ich meine FK vorab haben möchte, da ich diese nicht auszulegen habe. Da ich nichts unterschreibe werden die mir auch nichts zahlen vom MT. Bankdaten sind sensible Daten, die geb ich denen nicht. JC hat sich bisher geweigert die FK zu zahlen also bin ich heute hier um mir die Maßnahme anzuhören und MT aufzufordern den Stein ins rollen zu bringen zwecks Fahrkosten.
Weiter weiß ich dann leider auch nicht. :(
tibekus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2018, 20:15   #40
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Wie gings weiter?
Wer Zeit und Mühe in DEIN Problem investiert hat, könnte daran interessiert sein, was gefruchtet hat - was nicht.
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Alt 01.07.2018, 15:46   #41
Kerstin_K
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Zitat von tibekus Beitrag anzeigen

Mit Hilfe von makale hatte ich ja einen Widerspruch erstellt und Fahrkosten beantragt. Daraufhin wurde ich beim Meldetermin dazu befragt und weich geklopft mir die Maßnahme anschauen zu fahren. SB meinte wenn irgendwas nicht ist wie gesagt wurde soll ich wieder zum JC kommen und dann wirds geregelt... ;)
Grosser Fehler. Was bitte gibt es zu lagern, wenn man einen Widerspruch eingelegt hat? Ueber den Widerspruch ist zu entscheiden und fertig. Gleiches gilt fuer den FK Antrag und das ganze bitte schriftlich.
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2018, 09:45   #42
2wie Pech u Schwefel
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
<irony> Der genasweiste MT, dem grad richtig Geld durch die Lappen zu gehen droht, bestätigt sein fragwürdiges Handeln IMMER schriftlich?
Bei der letzten Maßnahme die ich besuchen durfte hat der MT mir das bestätigt 2014.

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2wie Pech u Schwefel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2018, 09:52   #43
2wie Pech u Schwefel
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Das mag ja sein, ich kann nur von mir sprechen und da hats ebend geklappt und das ist für mich das wichtigste.
2wie Pech u Schwefel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2018, 10:12   #44
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[...] und das ist für mich das wichtigste.
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