Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 22.07.2012, 12:23   #26
colonel
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colonel colonel
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Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Hallo,

den Meinungen möchte ich mal widersprechen.

Man wehrt sich trotz Unterschreibens mit dem Antrag auf aufschiebende Wirkung gegen die Maßnahme.

Dass hier immer noch geraten wird, einfach nicht zu unterschreiben, finde ich einfach nur verantwortungslos.

Ich kenne hier keinen, der nicht sanktioniert wurde wegen Nichtunterschreiben.

Und hier wird tatsächlich immer noch weiter zum Nichtunterschreiben angeraten * Kopfschüttel
Hallo Ghansafan.

Hier gehen die Meinungen auseinander.

Also du siehst den Weg, den Vertrag in abgeänderter Form zur Unterschrift vorzulegen, vorteilhafter?

Ich ringe ja noch selbst mit mir was ich nun mache und was nicht.
Grundsätzlich klingt das für mich schon plausibel dass, wenn man aufschiebende Wirkung gegen einen VA beantragt in dem nur die Maßnahme steht, eine Unterschrift beim MT nicht so vorteilhaft sein könnte.
Aber andererseits glaube ich auch, dass wenn ich den Vertrag dort so nicht unterschreibe und meine abgeänderte Form vorlege, die sowieso nicht einverstanden sind und mich wieder heimschicken, was ja dann allerdings auch vom SB als mangelnde Mitwirkung unterstellt und mit einer Sanktion bestraft werden kann.

Ich hoffe es kommen vielleicht noch mehr Meinungen dazu.
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Alt 22.07.2012, 13:12   #27
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Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Hallo,
den Meinungen möchte ich mal widersprechen.
Man wehrt sich trotz Unterschreibens mit dem Antrag auf aufschiebende Wirkung gegen die Maßnahme.
Interessanter Standpunkt.
Hast du dazu mal einen Erfahrungsbericht/Thread?
Wo jemand beim Träger unterschrieben hat und trotzdem die aW durchgekommen ist?

Wenn ich eine Willenserklärung abgebe, mitmachen zu wollen, was soll dann die aW und der Widerspruch bewirken?
Werden die Gerichte dann nicht - zurecht - ente oder trente fragen?
Nach dem Motto:
Was willste denn jetzt?!
Widersprechen oder doch freiwillig die Maßnahme mitmachen, so wie mit Unterschrift bestätigt?
Wasch mich aber mach mir den Pelz nicht naß?

Ich habe auch darauf hingewiesen, daß nicht sofort die Unterschrift verweigert werden sollte, das kommt "bockig" rüber.
Mitnehmen zum Prüfen!!! Dann Erbsen zählen.
Wenn im Vertrag offensichtliche Beschneidungen meiner Rechte sind, muß derjenige doch nach der Prüfung selber entscheiden.
Stimmt er/sie zu, z.B. die informationelle Selbstbestimmung aufzugeben, oder nicht.

Ich habe auch hier im Forum X-mal gefragt, WAS TUN NACH dem PRÜFEN - wenn Unsägliches gefunden wurde,
z.B. wenn Beschnitt der Rechte aus dem GG oder BDSG von mir abgesegnet werden sollen.
Kam nie 'ne klare Antwort.

Das muß - nach Abwägung der Argumente - jeder für sich entscheiden.
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Alt 22.07.2012, 15:26   #28
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen

Ich habe auch darauf hingewiesen, daß nicht sofort die Unterschrift verweigert werden sollte, das kommt "bockig" rüber.
Mitnehmen zum Prüfen!!! Dann Erbsen zählen.
Wenn im Vertrag offensichtliche Beschneidungen meiner Rechte sind, muß derjenige doch nach der Prüfung selber entscheiden.
Stimmt er/sie zu, z.B. die informationelle Selbstbestimmung aufzugeben, oder nicht.

Ich habe auch hier im Forum X-mal gefragt, WAS TUN NACH dem PRÜFEN - wenn Unsägliches gefunden wurde,
z.B. wenn Beschnitt der Rechte aus dem GG oder BDSG von mir abgesegnet werden sollen.
Kam nie 'ne klare Antwort.

Das muß - nach Abwägung der Argumente - jeder für sich entscheiden.
Genau dazu würde ich auch gerne mehr Infos bekommen. Ich tendiere momentan zum prüfen und das geht bei mir schon morgen los.
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Alt 22.07.2012, 20:25   #29
Ghansafan
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Hallo,

doch gab es,unterschrieben beim MT, aufschiebende Wirkung gegen VA beantragt, wurde statt gegeben, damit sanktionslos aus der Maßnahme.

Ist auch kein sicheres Erfolgsrezept,da die aufschiebende Wirkung ja auch abgelehnt werden kann.

Bei vor allem U25 aber sicher wesentlich risikoloser.
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Alt 22.07.2012, 22:15   #30
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Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Ist auch kein sicheres Erfolgsrezept,da die aufschiebende Wirkung ja auch abgelehnt werden kann.
Und das scheint immer öfter zu passieren! Siehe Minima, Schützling von Hamburgeryn1, meine auch...
(Geht jetzt ans LSG, dank Ghansafans und kaiserqualles Support.)
Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Bei vor allem U25 aber sicher wesentlich risikoloser.
Klingt nachvollziehbar, ist U 25 schließlich noch am Anfang des Erwerbslebens, nicht son Oldie, den lt. Statisitk kein AG mehr einstellt.
Egal wieviele Trainings mit Klippschul-Downgrade der nach einem langandauernden Erwerbsleben über sich hat ergehen lassen.

Hier 'n post aus meinem aktuellen Thread
Zitat von kaiserqualle Beitrag anzeigen
Bitte schau dir unbedingt den Beschluss SG Ulm an, ab Seite 7-8
http://www.elo-forum.org/attachments...t_11.2009-.pdf

SG Ulm S 11 AS 3464/09 ER v. 16.11.2009, ab S.7
- keine Unterschrift beim MT,
- keine Weigerung mitzuarbeiten und regelm. Anwesenheit
berechtigt keine Sanktion seitens JC
Ist von 2009. Keine Ahnung ob da nicht auch schon die Daumenschrauben zugunsten der Mafia angezogen wurden.
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Alt 23.07.2012, 10:52   #31
colonel
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Ich werde dann wohl wirklich den Weg gehen und den Maßnahmevertrag, bzw. das Infoblatt - ich verstehe immer noch nicht warum ein Infoblatt eine Unterschrift benötigt - so abgeben wie Sperling vorgeschlagen hat.
Vielleicht teile ich beim nächsten Termin mit, der ist ja erst nächste Woche, das ich noch Zeit zum Prüfen brauche da mir einige Dinge wohl gar nicht gefallen.

Die Vermutung liegt natürlich nahe das die mich wieder heimschicken wenn man einen komplett zerpflückten Vertrag vorlegt. Glaube kaum das die da mitspielen werden.
Und in dem Falle habe ich ja auch nicht abgebrochen sondern bin meinen Verpflichtungen voll umfänglich nachgekommen. ich habe dann lediglich auf meine Rechte bestanden.

Was mich aber tatsächlich wundert ist, das es zu solch einem Sachverhalt irgendwie nur das Urteil vom SG Ulm aus 2009 gibt.
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Alt 23.07.2012, 11:01   #32
Sperling
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Meine Meinung.

Ein Infoblatt würde Ich persönlich erst recht nicht unterschreiben.
Infoblatt ist Infoblatt und kein Vertrag.

Einen Vertrag kann Ich unterschreiben, wenn Ich einen abschließen möchte, wenn Ich mit dem Inhalt einverstanden bin.

Nein ich möchte HE Nicht dazu raten nicht zu unterschreiben, ich habe nur meine Meinung dazu geäußert wie ich das sehe und machen würde.

Es muss jeder für sich selber entscheiden ob oder ob nicht.
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Alt 23.07.2012, 11:14   #33
Couchhartzer
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Zitat von Sperling Beitrag anzeigen
Meine Meinung.

Ein Infoblatt würde Ich persönlich erst recht nicht unterschreiben.
Infoblatt ist Infoblatt und kein Vertrag.
Genau SO ist es - es ist deutlich erkennbar NUR ein Infoblatt (steht ja gottseidank sogar drauf - darum schön als Beweis aufheben!) und darum wird so etwas natürlich NICHT unterschrieben, denn man unterschreibt ja auch nicht irgendwelche Werbeflyer vom Pizzaservice die ständig in den Briefkästen auftauchen. Und nichts anderes als irgendein popeliger Werbeflyer ist auch dieses Infoblatt mit seiner fantasievoll anpreisenden Schönrederei von Abzockmaßnahmen zu Lasten der öffentlichen Kassen.
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Alt 01.08.2012, 16:55   #34
colonel
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Ich wollte für euch nochmal kurzes Feedback geben da ich heute zum zweiten Mal in dieser Maßnahme war.

Heute war ja die Infoveranstaltung.
Den Maßnahmevertrag habe ich heute nicht vorgelegt. Die Sozialpädagogin hat mich aber gefragt das bei mir doch noch was war.
Ich hab dann nur gesagt das machen wir dann beim nächsten, einzeltermin.
Das war dann ok.

Die Themen heute waren SGB II, um genauer zu sein.

- Grundsatz des Forderns (Eigenbemühungen, Dokumentation)
- Zumutbarkeit (jede zumutbare Arbeit muss angenommen werden)
- Eingliederungsvereinbarung
- Absenkung der Leistung (Sanktionen)

merkt ihr was

Die Punkte wurden eigentlich nur kurz und knapp erklärt. Mir war das ja sowieso nichts neues.
Aber laut der Info der Sozialpädagogin will das JC das diese Punkte erklärt werden.
Das wäre doch eigentlich die Aufgabe des JC, oder irre ich mich?

Ich muss mich ja jetzt demnächst wohl auch auf Stellenangebote bewerben die ich von dem Maßnahmeträger bekomme.
Und ich soll dort auch meine Liste vorlegen die ich dem JC vorlege wenn ich Bewerbungskostenerstattung einreiche.
Mir gefällt das nicht das ich jetzt auch noch bei einem Maßnahmeträger vorlegen soll wo ich mich bewerbe.

Was meint ihr dazu?
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Alt 01.08.2012, 18:00   #35
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Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Die Themen heute waren SGB II, um genauer zu sein.

- Grundsatz des Forderns (Eigenbemühungen, Dokumentation)
- Zumutbarkeit (jede zumutbare Arbeit muss angenommen werden)
- Eingliederungsvereinbarung
- Absenkung der Leistung (Sanktionen)

merkt ihr was
Ich hätte mal einfach nach den Grundsätzen des FÖRDERNS gefragt.
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Alt 01.08.2012, 18:05   #36
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Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Die Themen heute waren SGB II, um genauer zu sein.

- Grundsatz des Forderns (Eigenbemühungen, Dokumentation)
- Zumutbarkeit (jede zumutbare Arbeit muss angenommen werden)
- Eingliederungsvereinbarung
- Absenkung der Leistung (Sanktionen)

merkt ihr was
Ja mir wird bei so viel Schwall

Hätte mal laut gefragt wie das mit Fördern aussieht

Zitat:
Aber laut der Info der Sozialpädagogin will das JC das diese Punkte erklärt werden.
Das wäre doch eigentlich die Aufgabe des JC, oder irre ich mich?
Du irrst nicht.

Zitat:
Und ich soll dort auch meine Liste vorlegen die ich dem JC vorlege wenn ich Bewerbungskostenerstattung einreiche.
Mir gefällt das nicht das ich jetzt auch noch bei einem Maßnahmeträger vorlegen soll wo ich mich bewerbe.
Ich persönlich würde denen wahrscheinlich was ganz anderes vorlegen.
Was weiß ich grad nicht aber mir würde da schon was einfallen.
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Alt 01.08.2012, 18:37   #37
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Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Und ich soll dort auch meine Liste vorlegen die ich dem JC vorlege wenn ich Bewerbungskostenerstattung einreiche.
Mir gefällt das nicht das ich jetzt auch noch bei einem Maßnahmeträger vorlegen soll wo ich mich bewerbe.

Was meint ihr dazu?
Mal grundsätzlich:
Hab Dein Schema für das was DU willst - und danach verfährst Du.
Du willst Deine Daten nicht an die geben, also machste das nich!
Das SG Leipzig hat da schon zugunsten der HE geurteilt.
Mach doch mit denen einen Vertrag darüber was Du willst, oder sag was Dir nicht paßt und fertig. Wenn die nen Vertrag wollen sollen einen Neuen machen - den prüfst Du wieder. oder sie lassens mit dem Vertrag.
Freu Dich wenn da viel Dreck im Vertrag steht - umso eher biste nich verpflichtet den zu unterschreiben, aber dasx biste ja eh nich.
Kannst ja sagen daß die Berwerb-unterlagen schon zum JC gehen und das doppelt gemoppelt wär. Sollen die Dir doch mal sagen warum Du das zweimal machen sollst. Dann kriegen die allenfalls eine MMusterbewerbung wo nur Deine Post-Anschrift und Dein Name drinsteht - Rest siehe Datenschutz, übrigens auch Datenschutz ggü. Firmen!

Daß Du gesagt hast machen wir nächstes mal war übrigens genial, jetzt kannste das immert noch verweigern mit dem Unterschreiben, und das solltzeste auch - der Veerweis auf anhängiges Verfahren ist doch super, die lassen sich Zeit - solange mußte halt alle 2 Wochen antraben, aber die können mit Dir nix anfangen. Wenn die sagen so können wir nix mit ihnen anfangen, dann sagste daß Du von Anfang an den Eindruck ja auch schon hattrest und daß es nicht Dein Problem ist wenn sie nur unter Umgehung von Gesetzen was mit Dir anfangen können.
Da die maßnahme aber auch wohl nicht richtig beschrieben war wär das Ding vllt. darüber schon zu kippen gewesen.
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Alt 01.08.2012, 18:39   #38
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Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Ich wollte für euch nochmal kurzes Feedback geben ....
Danke, das wird leider oft vergessen. Da hat man mitgefiebert und dann "interruptus"....
Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Ich muss mich ja jetzt demnächst wohl auch auf Stellenangebote bewerben die ich von dem Maßnahmeträger bekomme.
Und ich soll dort auch meine Liste vorlegen die ich dem JC vorlege wenn ich Bewerbungskostenerstattung einreiche.
Mir gefällt das nicht das ich jetzt auch noch bei einem Maßnahmeträger vorlegen soll wo ich mich bewerbe.
Was meint ihr dazu?
Vergleiche mal deine mit diesen Dokumenten
und lies,
was kaiserqualle dazu anmerkt
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Alt 01.08.2012, 19:42   #39
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Wenn ihr wüßtet was ich da alles gefragt und angemerkt habe.
Die Sozialpädagogin hat am Ende, als ich gegangen bin, zu mir gesagt:
"Ich hoffe wir können trotzdem gut miteinander arbeiten"
Sie hat mich als einen kritischen Menschen bezeichnet.
Ich hab ihr mitgeteilt das ich nur kritisch bin wenn es von Nöten ist.

Ich habe der Sozialpädagogin auch gesagt das es schön wäre wenn sie mal beide Seiten ansprechen würde, also auch das Fördern.
Darauf sagte sie nur das sie das gerne würde, aber sie hat genaue Vorgaben vom Jc über was gesprochen werden soll.
Wenn wir aber gerne Beratung wünschen dann können wir auch die Sozialberatung bei der AWO aufsuchen. Da wird uns dann geholfen.

Eines weiß ich aber jetzt schon.
Sollte mein Antrag auf Aufschiebende Wirkung abgelehnt werden dann klag ich gegen die Maßnahme.
All das was die Pflichten des Jc sind werden hier jetzt an einen dritten weitergegeben.
Genau das wurde aber in 2009 von dem SG Ulm als rechtswidrig bezeichnet.
Ich habe den Wortlaut nicht im kopf. Aber irgendwas hat das SG als rechtswidrig bezeichnet weil das JC die Arbeit zu der es gesetzlich verpflichtet ist an einen dritten weitergegeben hat.
Und genau das ist hier auch der Fall.

@Pixelschieberin
Was genau war es bei dir für eine Maßnahme.
Was kam dabei raus.
Wurde deinem Antrag auf Aufschiebende Wirkung stattgegeben?
Vielleicht gibst du mal Kurzfassung.
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Alt 01.08.2012, 22:47   #40
Pixelschieberin
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Zitat von colonel Beitrag anzeigen
Sie hat mich als einen kritischen Menschen bezeichnet.
Ich hab ihr mitgeteilt das ich nur kritisch bin wenn es von Nöten ist.
Besorg dir Literatur zum Thema "Manipulationen abwehren" und acker dich da am Besten mit einem "Gegenspieler" durch.
Diese Sprüche begegnen einem immer wieder. Z.B. SIE sind aber "kritisch, kompliziert, aggressiv"!
Damit soll dir ein schlechtes Gewissen gemacht und du in die Defensive gedrängt werden.
Auf diese Methoden sollte sich jeder gut vorbereiten. Die sind's schließlich auch.
Die Schwierigkeit: Man muß lernen, gegen die gute Kinderstube zu agieren ohne frech zu erscheinen.
"Fair play" kennen die Träger - nach meiner bisherigen Erfahrung - nicht.
Der Teilnehmer ist für die GF Verschiebemasse für die es GELD gibt. Druck wird an die Mitarbeiter weitergegeben.
(Kennt jemand den Film "Der Tod der Ratte"? F '73 Der fällt mir in dem Zusammenhang immer ein.)
Ich argwöhne mittlerweile, daß einige von den Projektleitern (mit denen ich das Vergnügen hatte) eine Stasi-Vergangenheit haben.
Zwei der "Vorstellungsgespräche" ließen bei mir das selbe Gefühl aufkeimen wie in den Stunden, die ich im Transit (trotz Abkommen) in einem fensterlosen Kellerraum über mich ergehen lassen mußte.
Wo könnten die Mitarbeiter nach dem Zusammenbruch ihrer Firma - mit DER Spezialausbildung - denn so untergekrochen sein?

Zitat von colonel Beitrag anzeigen
@Pixelschieberin
Was genau war es bei dir für eine Maßnahme.
Was kam dabei raus.
Wurde deinem Antrag auf Aufschiebende Wirkung stattgegeben?
Vielleicht gibst du mal Kurzfassung.
Öhhm, da gibt's keine Kurzfassung, scroll dich mal durch. Alle Dokumente, die die Maßnahme betreffen, sind hinterlegt.
Der Fall ist in der Schwebe, aW vom SG abgelehnt, Beschwerde liegt noch beim LSG.
Werde den Thread erst aktualisieren, wenn es was zu berichten gibt... Soviel:
Der Träger hat mich nach dem zweiten Verhör nicht noch mal eingeladen. Ich hatte (gegen Ende der Sitzung) mitgeteilt, daß ich nicht unterzeichnen werde weil mich
a) deren Selbstdarstellung - besonders die schriftliche - so gar nicht überzeugt hat (Kommentare findest du in den Scans)
b) ich mir meine Grundrechte nicht beschneiden lassen werde.
Offen lassend, auf welche Vertragspassagen ich abziele.
Was auch immer dabei rauskommen wird... Vermute Sanktion wegen verhaltensbedingter Vereitelung.
Wir hatten an einer Stelle spontan aufgelacht... Was den "Bad-Guy" von Null auf Hundert brachte.
(Lachen des Delinquenten => Kontrollverlust => Manipulationsversuch gescheitert)
Falls eine Sanktion kommt => Ochsentour SG.
Bisher fand "mein SG" die Verträge inakzeptabel und watschte die Gegenseite ab.
Garantien gibt's natürlich nicht. Vor Gericht und auf hoher See...
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Alt 02.08.2012, 18:18   #41
Eisbecher
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Hallo Colonel,

lass dich nicht kleinkriegen, auch wenn`s nicht einfach ist. Der MT hat eben andere Interessen - Profit machen - als du.

Hätte die Sozialpädagogin MICH als "kritischen Menschen" bezeichnet, hätte ich mich für das Kompliment umgehend bedankt. Kritische Bürger sind schließlich keine Jasager und haben eine eigene Meinung. Solche Menschen hätte ich gern um mich. In der Gesellschaft von Leuten, die alles einfach hinnehmen, würd ich mich nicht wohl fühlen.

Sollte das SG deinen Antrag ablehnen, bedeutet das noch lange nicht, dass du die Maßnahmeverträge unterschreiben musst (siehe SG Ulm). Wenn der MT dich deshalb rausschmeißt und vom JC eine entsprechende Sanktion ausgesprochen wird, dann formulieren wir wieder gemeinsam die Antragsschrift.
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Alt 02.08.2012, 20:43   #42
KARLderWEHRER
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Hallo Colonel!

lass dich nicht unterkriegen! Kopf hoch!

Ich war selbst für 2 Wochen bei einer beschissenen Teilnahme, die jedoch leider nichts gebracht hat. Jedoch konnte ich andere von Hartz IV betroffene Menschen kennen lernen und mich in persönlichen Gesprächen mal ganz direkt austauschen. Das war wirklich toll!
Am ersten Tag, nach dem die Maßnahme dann beendet war, lag dann der Beschluss des SG Mannheims im Briefkasten.

Dein Maßnahmenträger ist leider fast nur daran interessiert, Profit mithilfe des JC zu machen. Für den Rest interessieren die sich doch nicht wirklich.

Ich hänge dir noch einmal den Beschluss vom SG Mannheim an. Lies dir diesen durch und hoffe, dass das SG deiner Argumentation folgen wird und dem ganzen Hokuspokus ganz schnell ein Ende macht.

Kopf hoch! Denen zeigst du es Das wird schon werden! Du lässt dir das nicht gefallen!

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Alt 02.08.2012, 20:44   #43
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Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Wenn der MT dich deshalb rausschmeißt und vom JC eine entsprechende Sanktion ausgesprochen wird, dann formulieren wir wieder gemeinsam die Antragsschrift.
Bedenke, daß die auch nicht auf nassem Laub schlafen und eher versuchen werden, mit "verhaltensbedingter Vereitelung" zu argumentieren.
Die wissen selbst, daß deren Verträge einer gerichtlichen Überprüfung kaum stand halten werden. Es berichten viele hier, daß die Unterlagen partout nicht rausgerückt werden.
Also immer die Contenance bewahren.
Am D-Day, falls du ihnen eröffnest, nicht zu unterschreiben, jedoch gerne mitmachen willst, einen Beistand mitnehmen, damit du nicht in Beweisnot gerätst.
Nach meinem Rauswurf hatte ich meine Bereitschaft noch mal schriftlich kundgetan - und - sie mögen mir schriftlich mitteilen, wann ich vorbeikommen und an der Maßnahme teilhaben darf.
Auf Antwort warte ich immer noch.
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Alt 03.08.2012, 18:29   #44
Eisbecher
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Hallo Pixelschieberin,

der Elo sollte darauf bestehen, dass der MT ihm schriftlich bestätigt, dass er nicht mehr kommen darf. Das ist nicht zu viel verlangt. Solange der Elo das nicht bekommt, sollte er einfach sitzen bleiben. Er hat schließlich eine sanktionsbewehrte Zuweisung vom JC. Alternativ kann eine solche schriftliche Bestätigung natürlich auch vom SB selbst abgegeben werden.

Ein Beistand i. S. d. § 13 SGB X ist eine gute Idee, aber wohl leider nicht realisierbar. Der MT ist keine Behörde, sondern ein privates Unternehmen. Soweit ich weiß, ist der § 13 SGB X auf MT nicht anwendbar. Dass ein MT eine Begleitperson freiwillig zulässt, kann ich mir nicht vorstellen. Die wollen ja keine Zeugen für ihre Machenschaften.

Als Elo sollte man Einzelgespräche vermeiden. Der MT ist vor Gericht Zeuge. Und der Elo hat keinen Gegenzeugen! Also: Vier-Augen-Gespräche meiden.
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Alt 03.08.2012, 18:40   #45
colonel
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colonel colonel
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Unterkriegen lasse ich mich nicht.
Auch wenn der Kampf tatsächlich manchmal unaufhörlich erscheint.

Mit der Bestätigung das ich gehen soll habe ich in der Vergangenheit allerdings die Erfahrung gemacht das ich dass nicht in der Hand habe.
Wenn der MT oder wer auch immer eine Unterschrift verweigert kann ich nichts machen.
Auch sitzen bleiben führt da zu nichts.

Hatte vor kurzem erst den Fall bei einer ZAF.

Und in der letzten Maßnahme wollte ich auch ne Unterschrift als die mich am letzten Tag rausgeworfen haben.
In beiden Fällen bin ich im Endeffekt ohne Unterschrift gegangen.
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Alt 03.08.2012, 20:47   #46
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Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Hallo Pixelschieberin,
der Elo sollte darauf bestehen, dass der MT ihm schriftlich bestätigt, dass er nicht mehr kommen darf. Das ist nicht zu viel verlangt.
Der ist gut... Wurde verweigert. Im Gegenzug forderte die GF, ich möge unterschreiben, daß ich nicht unterschreibe.
Was mir die Frage entschlüpfen ließ: Ist das hier 'n Cast für absurdes Theater?!
Hätte mein Beistand sich nicht loseisen können und die mich einfach sitzen lassen, hätte ich die Polizei halt selber gerufen.
Mit der Ansage, ich brauche einen Beistand, der bezeugen kann. daß....
Es gibt hier irgendwo einen Thread, der aufzeigt, daß man sich keinesfalls in Beweisnot entfernen sollte.
Den habe ich nach der ersten Pleite - als das gesprochene Wort - in Treu und Glauben - sich als ungültig erwies - konsequent beherzigt.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Solange der Elo das nicht bekommt, sollte er einfach sitzen bleiben. Er hat schließlich eine sanktionsbewehrte Zuweisung vom JC.
Eben!!!! Das erzählst gleich der Polizie, daß du dich berechtigt in den Räumen aufhältst.... Die wollen dich jetzt rauswerfen und dir nicht bestätigen warum. Dann vor denen dein Sätzlein aufsagen, wie gerne du bliebest. Die sagen ihrs. Abflug.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Alternativ kann eine solche schriftliche Bestätigung natürlich auch vom SB selbst abgegeben werden.
Gemessen an bisherigen Erfahrungen mußte ich hier bitter lachen.
Der Wunsch ist verständlich, aber WIE durchführbar? SB war doch gar nicht dabei! WIE soll er/sie das bestätigen? Deiner Bekundung/Anhörung wird doch (vorsätzlich?) kein Glauben geschenkt.... Der Träger wird sich hüten, zuzugeben, die Unterschrift sei's gewesen.
War es nicht vielmehr dein unangemessenes Verhalten? Schwarzer Peter bei dir.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Ein Beistand i. S. d. § 13 SGB X ist eine gute Idee, aber wohl leider nicht realisierbar.
Mit DER Einstellung - vielleicht. Kann ich nicht bestätigen. Ich setzte auf Improvisationsgabe und Überraschungsmoment.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Der MT ist keine Behörde, sondern ein privates Unternehmen. Soweit ich weiß, ist der § 13 SGB X auf MT nicht anwendbar. Dass ein MT eine Begleitperson freiwillig zulässt, kann ich mir nicht vorstellen.
In der Tat, "freiwillig" sah das Zugeständnis nie aus.. Einmal würde mein Beistand sogar beleidigt.
Das muß abperlen, zeigt es nur wie falsch das ganze Spiel ist.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Die wollen ja keine Zeugen für ihre Machenschaften.
Genau - nachdem der erste Träger Pinoccio-Geschichten "berichtet" hatte - habe ich danach jedes mal einen Beistand erzwungen.
Grund: Daß ich NIE WIEDER gestatten werde, in Beweisnot zu geraten.
Ein Argument war: Da Träger im Auftrag des Amts handeln, sind somit die selben Rechte anwendbar. Einer wurde panisch und wollte den Beistand verwehren und Paragraphen wissen...(Die habe ich seither auch dabei)
Ich improvisierte, man möge mir sofort DEN Paragraphen nennen, der mich zwinge, ALLEIN in Vertragsverhandlungenzu gehen.
Hausrecht? Kein Problem, ich nehme den Vertrag eh' zum Prüfen mit. Wir können den auch woanders durchgehen, wo MEIN Beistand dabei sein kann. War da nicht nicht ein Café nebenan? Laden Sie uns ein? Da bin ich doch flexibel wenn ihr Chef das nicht erlaubt. Will er vllt auch dabei sein?
Plötzlich ging's.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Als Elo sollte man Einzelgespräche vermeiden. Der MT ist vor Gericht Zeuge. Und der Elo hat keinen Gegenzeugen! Also: Vier-Augen-Gespräche meiden.
Richtig! Genau DAS passiert mir nur EINMAL im Leben!
Ok, man muß halt auch bestimmt auftreten können und sich nicht klein-machen lassen. Immer auf Augenhöhe reden, wie wenn ihr einen Handy-Vertrag abzuschließen gedenkt.
Da läßt man sich doch auch nicht blöd von der Seite anquatschen?!

Die Idee mit dem Beistand-durchsetzen kommt aus diesem post
Zitat:
§ 13 SGB X
(4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

§_1 SGB X (2) Behörde im Sinne dieses Gesetzbuches ist jede Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt.
Dagegen hatten die Herrschaften bisher kein schlüssiges Gegenargument...
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Alt 04.08.2012, 13:37   #47
Eisbecher
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Hallo Pixelschieberin,

dir scheinen die MT-Amigos ja ganz übel mitgespielt zu haben. Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Dabei könnte alles so einfach sein! Beim MT sitzen Trauben von Beiständen im Raum. Am einfachsten wäre es, wenn sich die Teilnehmer gegenseitig Beistand leisten würden. Rausschmeißen kann die der MT nicht. Das Problem: Fast alle haben Angst und sagen allenfalls mal "piep". Wären mehr Leute wie wir in den Kursen, wär das alles kein Problem. Leider sind nur wenige aus demselben Holz geschnitzt. In der Regel bin ich der einzige.

Wieso hast du denn beim letzten Mal eine Sanktion bekommen? Haben die später bestritten, dass du nicht mehr kommen durftest? Konnten die anderen Teilnehmer den Rausschmiss denn nicht bezeugen?

Meine Strategie: Entweder der MT gibt`s mir schriftlich oder der SB schickt ein entsprechendes Fax. Solange ich das nicht habe, bleib ich und lass mich wegtragen (sog. MT-Sitin). Das vergessen die anderen Teilnehmer mit Sicherheit nicht.
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Alt 06.08.2012, 14:26   #48
Pixelschieberin
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Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Hallo Pixelschieberin,
dir scheinen die MT-Amigos ja ganz übel mitgespielt zu haben.
Es gibt erheitendere Erinnerungen....
Fand ich mich in "Gesprächsituationen" wieder, die ich im Transit erlebte und von Hörensagen derer kenne, die dem Gelben Elend entronnen sind.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Dabei könnte alles so einfach sein! Beim MT sitzen Trauben von Beiständen im Raum.
Darauf würde ich nicht mehr wetten. Ich war jeweils mit den/m Einladenden allein. Keine Mitge-was-auch-immer in greifbarer Nähe.
Selbst wenn, wer garantiert, daß wenigstens einer der TN den Hintern in der Hose hat, dir beizustehen?
Ein Wink mit "Bericht" und weniger aufrechte Naturen knicken ein.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Wieso hast du denn beim letzten Mal eine Sanktion bekommen? Haben die später bestritten, dass du nicht mehr kommen durftest?
Deren Begründung:
Durch mein angeblich unangemessene Verhalten wurde die Maßnahme vereitelt.
Der sog. Projektleiter sah sich außerstande mit mir zusammenzuarbeiten.
Zur Info:
Ich war ausgesucht höflich und habe professionell sachlich auf Provokationen reagiert -
dachte ich tatsächlich, es handle sich um eine Streß-Belastungsprobe à la "heißer Stuhl".
Anstatt mich zu loben, wie gut ich in der Lage bin, die Fassung zu bewahren, wurde der Mann immer wütender - schließlich sogar persönlich.
Ich bot an, daß ich wiederkommen würde, er mir sagen solle, wann. Nein - ich soll nicht wiederkommen.
Zur Erinnerung, ich kannte sowas nicht. Sonst wäre ich am nächsten Tag wieder hingegangen, um meine Bereitschaft zu demonstrieren.
Sein "Bericht" war mit ehrabschneidenden Attributen gespickt.
Er hatte noch auftrumpfend mitgeteilt, daß er, tags zuvor von der SB gebrieft, kein anderes Ergebnis erwartet habe!

Diesen Umstand erwähnte ich im Anhörungsschreiben - stets um Transparenz bemüht.
Auch fand ich berichtenswert, daß die eingangs anwesenden vier TN vom sog. Projektleiter nach einem 3-minütigem Apell - ohne Unterweisung - heimgeschickt wurden.
Genau deshalb saß ich plötzlich alleine da.
War in der Zuweisung nicht Vollzeit angekündigt?
Mit der Beobachtung könne vllt. der Umstand erklärt werden, daß dort kurz nach ofiziellem Maßnahmebeginn niemand mehr telefonisch zu erreichen ist?
Eine Tatsache, die meine SB sicher gerne bestätigen wird, konnte sie beim Meldetermin - in unserem Beisein - 15 Minuten nach deren offiziellen Beginn - und wesentlich später - partout keinen telefonischen Kontakt mehr herstellen.

Das Ganze hätte was von Realsatire, schaukelte nicht das Damoklesschwert "Sanktion" über der Teilnehmer Häupter.

Auf der Webseite der gGmbH ein Foto:
Schulterschluß zwischen JC-Mitarbeiter, einem sich ins Sozialmäntelchen hüllenden SPD-Politiker und dem GF mit dem Mann fürs Grobe.
Für arglos Unbeteiligte sieht diese Melange sicher völlig richtig aus.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Meine Strategie: Entweder der MT gibt`s mir schriftlich oder der SB schickt ein entsprechendes Fax. Solange ich das nicht habe, bleib ich und lass mich wegtragen (sog. MT-Sitin).
Kluge Entscheidung.
Nur braucht's dafür Nerven und den festen Vorsatz, kein "real sheep" sein zu wollen.
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Alt 06.08.2012, 16:42   #49
Eisbecher
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Hallo Pixelschieberin,

die anderen Teilnehmer haben erfahrungsgemäß nur deshalb Angst vor Sanktionen, weil sie keine Ahnung von der Rechtslage haben. Von diesem Forum hatte in den von mir besuchten Maßnahmen noch niemand vorher was gehört! Aufklärung tut Not.

Dass du plötzlich ganz allein mit den MT-Schergen im Raum warst, muss der Horror pur gewesen sein.

Allerdings kann ich eines nicht verstehen. Anscheinend hast du die Sanktion einfach geschluckt, ohne dich gerichtlich zu wehren. Kein Wunder, dass die fröhlich weitermachen! Vor dem SG wäre der fragliche MT-Folterknecht als Zeuge geladen worden. Hätte der gelogen, hättest du ihn wegen Falschaussage anzeigen können. Niemand wird gern angezeigt. Wenn das alle, die in einer ähnlichen Situation waren, so machen würden, wär der nicht mehr glaubwürdig als Person.

Nur lamentieren ohne Konsequenzen, bringt (leider) gar nichts.
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Alt 06.08.2012, 18:53   #50
Pixelschieberin
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Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Hallo Pixelschieberin, .......
....... Anscheinend hast du die Sanktion einfach geschluckt, ohne dich gerichtlich zu wehren.
Wo stand das geschrieben? Die Fortsetzung gehörte m.E. nicht hierher. Sei's drum.
Stand der Dinge:
Der SG-Richter teilte mit, ich möge auf die mündl. Verhandlung verzichten. Das Ding wäre bereits nach Aktenlage in meinem Sinn "gegessen". Leider dauert es ein paar Jahre, bis deren "Wilhelms" unter den Urteilen stehen.
Solange ist die Sanktion zwar finanziell via eA ausgebremst, hat jedoch als "Berechnungsgrundlage" Bestand für jede weitere "Verfehlung".
Sprich: Eine weitere würde sofort mit 60% zu Buche schlagen, usw...
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Kein Wunder, dass die fröhlich weitermachen!
Soweit mir bekannt, nennt man das im Forum eine "Verfolgungsbetreuung".
Manche SBs scheinen diesbezüglich einen fanatischen Ehrgeiz zu entwickeln, ihren Kunden das eh schon komplizierte Leben mit noch mehr Ungemach anzureichern.
Wie sagte A. Lincoln so treffend?
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Zitat von Eisbecher Beitrag anzeigen
Nur lamentieren ohne Konsequenzen, bringt (leider) gar nichts.
Großes Lamento lag mir fern.
So schenkte ich (bis eben) einigen PNs Glauben, daß meine Vortragsweise neben der Information noch einen gewissen Unterhaltungswert berge.
Mein Post sollte Andere lediglich an Erfahrungen teilhaben lassen, sodaß sie sich mental auf verschiedene Variationen von Unbill vorbereiten können...
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