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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen

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Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen

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Alt 04.05.2014, 14:15   #51
Pinkelpaula
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Edit:Wegen deiner Änderung.

Deine Unterlassungserklärung ist überladen.Sowas braucht der Träger dann nicht zu unterzeichnen.

Man muss dem wie gesagt die Chance geben die Sache aus der Welt zu schaffen,sonst kann man den auch nicht verklagen,egal ob man das überhaupt vorhat.Man muss sich zumindest die Option für eine Klage besorgen.

Dafür soll der dir unterschreiben,dass weitere Abmahnungen unterbleiben,weil kein Rechtsverhältnis besteht.Mehr nicht.

Wenn man vorhat nicht zum Träger zugehen,muss man stattdessen natürlich zur Afa gehen und die Gründe dafür mitteilen.Das hat mit einem Abbruch nichts zu tun.Man muss dann sehen wie die Afa reagiert.

Der Träger verhält sich eben so,dass man da nicht mehr hin kann.Der legt Ziele fest,definiert die von ihm festgelegten Ziele nicht und verschickt Abmahnungen.Soll die Afa sich zu dem Schwachsinn mal äußern.
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Alt 04.05.2014, 16:52   #52
Pixelschieberin
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Auf ausdrücklichen Wunsch der Threaderöffnerin steige ich "quer" ein:
Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Ich bin eher der Meinung, dass man das rechtzeitig mitteilen soll und nicht erst in ein paar Wochen. [...]
Allein, um sich nicht zum willfährigen Mittäter machen zu lassen, wenn offenkundig gegen die Maßgabe der Wirtschaftlichkeit (§§ zur Untermauerung raussuchen) verstoßen wird!
Den Spruch würde ich als Einleitung für die Doku nehmen, in der klein, klein beklagt wird, daß ihr euch selbst überlassen bleibt.
Wenn's um Geld geht..... hört die "Freundschaft" auf.

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Zumindest im SGBII gibt es ein Urteil, dass man eine sinnlose Maßnahme sanktionsfrei abbrechen kann. Dazu muss man das aber vorher schon mal kommuniziert haben, was da abläuft.
Eben - sonst kommt zurecht:
"Es war kein Klärungsbedarf erkennbar."
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Normalerweise wird man ohne Unterschrift wieder nach Hause geschickt.Das hat vorwiegend mit der Versicherung während der Massnahme zu tun.
DEM Trugschluß bin ich zu Beginn auch aufgesessen, als ich der Ansage eines vorherigen Trägers un-ge-prüft Glauben schenkte.
Der Teilnehmer IST übers JC versichert.
Sehe grad, jemand hatte es bereits belegt.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Meistens sagen die einem das man ohne Unterschrift nicht teilnehmen kann und darf.
Falls sie mit dem Versicherungsargument um die Ecke kommen, ist das Dumm-Rausred.
Mir soll's recht sein, wenn die DAS als Grund nennen, Hauptsache, die wollen mich nicht.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Bei dir scheint sich jemand querzustellen und gewisse Vorschriften nicht zu beachten.Das macht der,solange nichts passiert,falls doch wills keiner gewesen sein.
S. o.
Ich hatte das schriftlich klären lassen, hoffte ich, mit "nicht versichert" gar nicht hinterm Ofen vor kommen zu müssen - als mich ein Träger ohne Unterschrift maßnehmen wollte. Leider, leider... erwies sich das Argument als unbrauchbar.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Jetzt sollte man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und die Frage nach der Versicherung stellen.
Warum nicht?
Sowas kläre ich doch BEVOR das Kind in den Brunnen gefallen ist - besonders wenn ich argwöhne, daß es hinterher keiner gewesen sein will? Das sollen die mir vorher sagen, WER im Schadensfall einsteht.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Du könntest zb. bezüglich des Datenschutz fragen,wer die verantwortliche Person ist,die entschieden hat das das ohne dein Einverständnis erstmal stattfindet.
Hierzu empfehle ich, dem Träger seine eigene Datenschutzerklärung zukommen zu lassen.
Dann gibt es hinterher kein "Vertun".
Beispiel/abändern/anpassen:
Datenschutzerklärung - Unterschrift vom Träger verweigert.doc‎
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Du hättest wegen des Datenschutz einige Fragen und willst dich damit an die verantwortliche Person wenden.Irgendjemand hat in deiner Sache entschieden,du hast ein paar komplizierte Fragen und musst jetzt wissen,wer das ist.Das kannst du erstmal die Leute vom Träger fragen [...]
Lach - und derweil wedelst treuherzig-arglos-blond mit deiner eigenen Datenschutzerklärung rum.
Manchmal möchte ich unbeteiligtes Mäuschen sein.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Nun würde man einen Brief ans Amt schreiben und einige unangenehme Fragen stellen.Darin teilt man dem Amt dann mit,hier beim Träger ist niemand verantwortlich.
Lol, DER Ansatz gefällt mir.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Ich vermute es ist dein SB.Sobald man schriftlich hat,wer verantwortlich ist,kann man die Person dann unter Druck setzen.
Selbstverständlich mit Verweis auf die eigene Datenschutzerklärung....
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Man muss sehen das die allermeisten Leute es anders machen.Da wird man ohne Unterschrift gleich nach Hause geschickt.
Meist - aber nicht immer. Da muß dann Zucker in den Tank.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
So find ichs schon besser swavolt.
Das Schreiben fand ich sehr gut.
Ich würde lediglich das nicht vorhandene Schuldbewußtsein rausnehmen. Klingt mir zu sehr nach Rechtfertigung.
Gegenüber mir fremdbestimmt-zwangsverordneten Drückern rechtfertige ich mich nicht!
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
In keinem Fall würde ich diese Schreiben an den Träger rausschicken.Ich denke auch das der Träger nicht abmahnen darf,weil kein Vertragsverhältnis besteht.
Bin mir auch nicht "eins", ob man dem Träger ü-ber-haupt Beachtung schenken sollte.
Denn - WER ist das überhaupt, der da an deiner Tür "drückt"?
Wenn ich's mir recht überlege, würdest du mit einer Antwort die "Kenntnisnahme" des Schreibens nicht DOCH durch die Hintertür bestätigen!?
Deshalb würde ich die Füße fein still halten und "nur" dem Amt eine ausgefeilte Beschwerde übermitteln. DAS sind deine Vertragspartner.
Für den Träger käme der Anwurf des Amts - keine Dozenten im Haus, etc. - völlig out of the blue.
Legst du dem Träger jedoch deine Strategie mit 'ner kessen Antwort auf diese Abmahnung dar, könnten die flott das Feigenblatt aus der Schublade zerren und einen Zustand herstellen, daß plötzlich doch Dozenten im Klassenraum rumhocken und euch bei Fragen zur Verfügung stehen.
Damit wäre alles im Lack, DER Beschwerdepunkt wäre entkräftet.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Dem sollte man vielleicht ne Gegenabmahnung schicken und ihn darin zur Unterlassung weiterer Abmahnungen auffordern.Er hat einfach kein Recht abzumahnen.Dazu könnte man ihm mitteilen,dass ansonsten Feststellungsklage erhoben wird,in welcher man feststellen lässt,dass kein Rechtsverhältnis besteht.http://de.wikipedia.org/wiki/Feststellungsklage
Das würde ich mir für Phase 2 aufheben.
S. o. Laß den Träger im Nebel stochern und Fehler machen.
Es fällt mir immer schwer, die Klappe zu halten und nicht zurückzublaffen, besonders wenn ich mich im Recht weiß.
Falls der Träger auf eine Reaktion auf diesen Wisch bestehen sollte - mündlich wird eventuell am nächsten Maßnahmetag nachgefragt werden... Allein, um festzustellen, ob der Teilnehmer mit dieser billigen Angstmache endlich auf "Normalmaß" zurechtgestutzt werden konnte...
Antwort: Darüber muß ich nachdenken.
Träger: Was gibt es denn darübe nachzudenken, Sie nehmen doch "nur" zur Kenntnis...
Antwort: Tragweite und Konsequenzen (m)einer Unterschrift sind MOMENTAN nicht überschaubar...
Meine Totschlag-Antwort, wenn ich NEIN meine, es jedoch nicht zugeben kann/will/darf.
Träger: Ja wann wissen Sie denn endlich....!?
Antwort: Das lasse ich Sie wissen, wenn ich die Entscheidung getroffen habe. Ich muß mich erst schlau machen/lassen.

Für den steinigen Weg, den du eingeschlagen hast -
viel Erfolg!
Der Ausgang ist nicht vorhersehbar, richte dich auf Hausarbeiten ein, bzgl. Anhörung und Sanktionsabwehr beim SG.
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Alt 04.05.2014, 17:20   #53
Pinkelpaula
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Ja,Pixelschieberin,soweit sind unsere Ansichten nicht voneinander entfernt.Zur Versicherung muss ich dann dochmal was sagen.Habe geschrieben,dass ich "annehme",dass die TE über den Träger versichert ist,weil ich das wegen ALG1 nicht weiss.

Ich bin mir auch nicht sicher,ob die Zuweisung als VA einklagbar ist.Ich denke man wird sich damit rausreden,dass es sich hier um private Verträge handelt.Eine Versicherungsangelegenheit,etwas was zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften ausgekungelt wurde.Keine Ahnung.

Hab schon gesagt,dass es hier um versicherungswidriges Verhalten geht.Entsprechend vorsichtig hab ich mich über Dinge geäußert,die ich nicht weiss.

Ich würde im Moment überhaupt keine langen Briefe verschicken.Der Schwachpunkt ist eindeutig das in der Zuweisung jede Zielsetzung fehlt und der Träger das übernommen hat,obwohl der dazu nicht berechtigt ist.Auf diese Weise ist der Träger der Afa in den Rücken gefallen.Warum soll man sich darüber jetzt beschweren,das lässt doch wunderbar ausnutzen.
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Alt 04.05.2014, 20:03   #54
0zymandias
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Kleinteiliges Gehäufwerk, aber vielleicht ist etwas Nützliches dabei:

Erläutern, nicht erleutern.

In der EGV ist die Rede von einer "betrieblichen Maßnahme". Wenn ich das BA-Deutsch richtig verstehe, ist damit ein Praktikum gemeint und die Unklarheit beseitigt, von welchem Himmel denn dieses gefallen ist.

In der EGV ist unter 3. Rechtsfolgenbelehrung der § 38 Abs. 2 SGB III erwähnt, da findet man
Zitat:
(2) Ausbildung- und Arbeitsuchende, die Dienstleistungen der Bundesagentur in Anspruch nehmen, haben dieser die für eine Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen. Sie können die Weitergabe ihrer Unterlagen von deren Rückgabe an die Agentur für Arbeit abhängig machen oder ihre Weitergabe an namentlich benannte Arbeitgeber ausschließen. Die Anzeige- und Bescheinigungspflichten im Leistungsverfahren bei Arbeitsunfähigkeit nach § 311 gelten entsprechend.
Meine Frage an Rätselköniginnen und -könige: Sollte man das Fettgedruckte nicht irgendwie in Eingriff bringen?

Für den Verteiler des Briefes an die AfA: Vielleicht sollte man hier auch noch das Regionale Einkaufszentrum Bayern (REZ Bayern) mir reinnehmen. Entweder als Adressat oder in einer Erwähnung derart: "Gerne bin ich bereit diese Aussagen [gemeint: Kein Dozent, kein Unterricht, keine Maßnahme] gegenüber dem Prüfungspersonal des REZ Bayerns zu wiederholen und weitergehende Fragen zu beantworten."
Jedem ist natürlich klar, dass die REZ aller Bundesländer ihre Prüfaufgabe nicht übertrieben nehmen, sonst gäbe es diese irrationalen Maßnahmen gar nicht.
Aber auch denen muss man nicht unbedingt diese Art von Job leicht machen.

Da ich den ganzen Tag über forenseitige Dropouts habe, lasse ich es erst mal dabei bewenden.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 04.05.2014, 20:16   #55
Pixelschieberin
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Ich steh grad auf der Leitung. Hilf mir mal aus dem Mustopp.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Ich würde im Moment überhaupt keine langen Briefe verschicken.
An wen?
An den Träger?
Der bekommt die Heckenschützenversion - via Umweg über das Amt. Dem schriebe ich gar nichts - außer in Phase 2 eine Unterlassungsforderung. Wobei ich mir diese Energie für angenehmeren Zeitvertreib reservieren würde. Bringt mir das Punkte?
Ans Amt?
Ja wenn nicht dem Amt die Beschwerde zukommen lassen, wem denn dann? Und WANN, wenn nicht jetzt?
Worauf soll denn gewartet werden?
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Der Schwachpunkt ist eindeutig das in der Zuweisung jede Zielsetzung fehlt und der Träger das übernommen hat,obwohl der dazu nicht berechtigt ist.
Wozu soll der Träger "nicht berechtigt" sein?
An dessen Stelle würde ich folgendermaßen argumentieren:
Angebotene/ausgeschriebene Dienstleistung "Gehirnwaschgang für hartnäckige Schmutzrückstände" ist vom Amt abgenickt und eingekauft worden.
Wie die das ihrem Kunden überhelfen? Nicht sein Bier.
Er nimmt verabredungsgemäß (Vertrag mit dem Amt) die Zugeführten an seiner Rampe in Empfang und sortiert sie nach Brauchbarkeit oder...
Allein mit der unklaren Zuweisung können die beiden m. E. schwerlich aufeinandergehetzt werden.
Sonst meine Lieblingsspiel-Variante - laß die sich doch kloppen. Das JC sitzt dem Träger gegenüber am längeren Hebel, außer - es sind "Spenden" geflossen.
Hier muß der Zuweisende angegriffen werden - und zwar pronto - und - aus gegebenen Anlaß...
Abmahnungstango: Der Träger hat sich doch "nur" eine kleine Übergriffigkeit zu Schulden kommen lassen. ^^

Nah, das ist NICHT meine Auffassung, ich rechne jedoch mit derartigen Abwehrstrategien.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Auf diese Weise ist der Träger der Afa in den Rücken gefallen.
Momentan weiß der Vertragspartner des Trägers=Amt (noch) nichts von den unhaltbaren Zuständen.
Von der Kritik an der Zuweisung ganz zu schweigen.
Und daß der Träger "aus Versehen" einen Testballon losgelassen hat - ach was... Mitarbeiterin XY ist bereits angewiesen, das kommt nicht wieder vor.
Daher rührt meine Irritation zu: "Momentan keine ausführlichen Briefe schreiben"...
Ich würde schon deshalb was Schriftliches absondern, damit die Kritik so schnell wie möglich zu den Akten kommt.
Und zwar so, daß alle Gewinnler "was davon haben" - dergestalt, daß das Amt nicht wollen wird, daß der Unrat noch höher schwimmt.
Deshalb würde ich alles in ein Schreiben packen, nicht daß die sich Rosinen rauspicken können. Detailfragen können hinterher gesondert abgekaspert werden.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Warum soll man sich darüber jetzt beschweren,das lässt doch wunderbar ausnutzen.
Wie soll denn die Lawine ins Rollen kommen, wenn man keine Schriftstücke absetzt?
Es kann doch der gesamte Bockmisthaufen - in einem Rutsch - in die Amtsstube gekippt werden:
Kritikpunkt 1: Zuweisung und EGV => nebulös, fehlende Bestimmtheit, etc.
Kritikpunkt 2: Keine nachvollziehbar erkennbare Dienstleistung des Trägers.
Keine Schulung, welches Jodeldiplom auch immer überreicht werden soll, blieb bislang auch unklar...
Kritikpunkt 3: Träger nimmt sich Rechte heraus, die ihm nicht zustehen. Übergriffige Abmahnung, obwohl ihm vom Teilnehmer keine Weisungsbefugnis eingeräumt wurde.
So und nun sollen sie sich mal erklären.

Zum Träger gehen oder daheim bleiben?
Schwer zu sagen. Beide Varianten bergen Vor- und Nachteile

Option Fernbleiben:
Aus dem Beschwerdeschreiben ans Amt muss klar eine Aufgabenstellung hervorgehen, die den Teilnehmer bis zur Erfüllung handlungsunfähig macht.
Z. B. bis der Sachverhalt nicht geklärt ist, bist nach dem Vorfall derart verunsichert und verlangst Auskunft bzgl der Rechtsgrundlage - hier greifst da Amt an - unbestimmte Zielsetzung - und besonders hinsichtlich des fragwürdigen Gebaren des Trägers....
Amt möge seiner Aufklärungs- und Informationspflicht (§§ suchen)
zeitnah nachkommen. Vorsorglich weise ich darauf hin, daß ich (der HE) hinzunehmende Verzögerungen nicht beeinflussen kann - und demzufolge nicht zu verantworten/vertreten habe.
Fristsetzung lasse ich bewußt offen, solange bliebe ich hinterm Ofen.
Risiko: Sanktion.
Begründung:
Maßnahmeabbruch durch den HE wegen Nichterscheinens selbst herbeigeführt.
Muß durchs SG geprügelt werden.
Ergebnis unvorhersagbar.

Option "murrende" Teilnahme:
Das ganze Hin- und Her zieht sich bis Pflaumenpfingsten.
Wochenlanger Ärger plus weitere ausgehobene Fallgruben beim Träger-Ringelpietz.
Keine Gewißheit, der Maßnahme - vor Beendigung derselben - zu entkommen.
Und "hinterher" Recht bekommen...? Die Lebenszeit bleibt trotzdem vergeigt.
Belohnung: Keine Sanktion.

Temperamentssache... Ich würde bezüglich der Optionen keinen Rat erteilen wollen.
30% weniger schränken empfindlich ein. Besonders wenn man nicht für sich alleine Verantwortung trägt, möglicherweise Kinder von der Entscheidung betroffen sein werden, will die Strategie gut durchdacht sein.
Wer hat schon einen Sugaropi...?
Ich weiß jedoch, daß ich mehr Magenprobleme hätte,
ließe ich mich brechen.
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Alt 04.05.2014, 21:30   #56
Pinkelpaula
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Wenn der Träger schon so dumm gewesen ist,zu behaupten das Maßnahmeziel wäre gefährdet,finde ich es logisch den Vertragspartner,die Afa,jetzt aufzufordern diese Ziele schriftlich festzulegen.

Die Ziele sind sonst nicht auffindbar.Die EGV ist egal,die ist nicht unterschrieben.In der Zuweisung stehen keine Ziele drin.Die Hausordnung habe ich zwar nicht gelesen,mir ist aber keine Hausordnung bekannt in der die Ziele einer Massnahme beschrieben werden.

Man braucht aber Rechtsicherheit bezüglich weiterer Dummheiten des Trägers.Da kann man schon verlangen das die Afa das jetzt definiert.

Man kanns auch laufen lassen und sich damit abfinden,dass der Träger undefinierbare Ziele bestimmt.Ist nicht mein Problem.
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Alt 04.05.2014, 22:07   #57
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Man braucht aber Rechtsicherheit bezüglich weiterer Dummheiten des Trägers.Da kann man schon verlangen das die Afa das jetzt definiert.
So war der Plan - im Beschwerdeschreiben - nachdrücklich - auffordern...
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Man kanns auch laufen lassen und sich damit abfinden,dass der Träger undefinierbare Ziele bestimmt.Ist nicht mein Problem.
Dann hätte sich die Teilnehmerin wohl kaum so bockbeinig bzgl Unterschriften gestellt - und - um weitere Hilfe ersucht.
Das Problem ist aus allen erdenklichen Blickwinkeln beleuchtet worden. Wie gut, daß hier alle ihre Erfahrungen zusammenwerfen.
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Alt 04.05.2014, 22:23   #58
Piro
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Stand der Dinge im Moment ist das die Schreiben an meinen SB und an die Geschäftsleitung seit heute Nachmittag im Briefkasten der AfA liegen.

Inhalt Beschwerde über Abmahnung des MT so wie die Zustände die dort herrschen. @ Swavolt, Danke !
Mit Kopie vom Stundenplan und Kopie von meinem Schreiben an den MT.
Der MT bekommt meine Antwort morgen samt Unterlassungserklärung. Da ich denke das sich das Theater sonst noch die ganze nächste Woche hin ziehen könnte, bis zur 2. Abmahnung.
Hoffe das es Morgen ein Ende hat.....
Der BA werde ich die Woche noch eine Beschwerde über den Träger zukommen lassen.

Zur Haus und Schulordnung ( kann sie morgen gerne rein stellen) kann ich nur sagen der Witz, vermutlich Standard für alle MT....

Unter anderem soll ein erwachsener Mensch zustimmen das ihm das verlassen des Gebäudes nur in der Mittagspause gestattet ist....

Oder..... Die Vertragspartner des Praktikum Vertrages der Praktikumsbetrieb und der MT ist......die Verstecken ihre Informationen überall!

Und das schlimme daran ist, so wie du den Schulungsvertrag unterschrieben hast, hast du dem ganzen Mist auch zugestimmt und brauchst den gar nicht mehr unterschreiben. Diese Info steht aber nicht im Schulungsvertrag sondern in den AGB's denen man dann auch automatisch zugestimmt hat. Auf die man aber weder hin gewiesen wird, noch bekommt man sie ausgehändigt.....

Siehe auch www.punds.info | Start
Zweiter Reiter P&S Schulungen anklicken, dann Downloads, Allgemein sonstige Formulare, allgemeine Geschäftsbedingungen.....
Piro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2014, 23:17   #59
Pixelschieberin
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Zitat von Piro Beitrag anzeigen
[...]Diese Info steht aber nicht im Schulungsvertrag sondern in den AGB's denen man dann auch automatisch zugestimmt hat. Auf die man aber weder hin gewiesen wird, noch bekommt man sie ausgehändigt.....
Das hatte ich vergessen zu fragen, ob die AGBs aushängen. Dann könnten sie möglicherweise konkludentes Handeln zusammenkonstruieren. So wie bei den "Öffentlichen"? Mit Betreten des Bahnhofs stimmst deren AGBs zu.
Zitat von Piro Beitrag anzeigen
Siehe auch www.punds.info | Start
Zweiter Reiter P&S Schulungen anklicken, dann Downloads, Allgemein sonstige Formulare, allgemeine Geschäftsbedingungen.....
Keine Ahnung, welche Gesellschaftsform das ist.
Bei Vollkaufleuten/Onlinehandel reicht es, die AGB auf der HP zu veröffentlichen. Sie müssen genau so leicht auffindbar sein wie das Impressum.
Da die AGB dort für jedermann einsehbar sind, müssen die nicht extra als zur Kenntnis genommen bestätigt werden.
K. A., wie das bei Träger-Buden ist.
Würde ich gegenhalten, sie seien gemeinnützig und keine Vollkaufleute - sollen keinen Gewinn erwirtschaften (soweit die Theorie) also haben die AGB gut sichtbar auszuhängen.
Eine (noch) nicht untermauerte Behauptung - bluffen können wir auch...
Vermutlich hängen die nicht aus - sonst hätte man schon eine Steilvorlage mehr, deren Räume nicht zu betreten.... Stichwort: Nichteinverständnis.
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Alt 05.05.2014, 07:31   #60
El loco
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Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Dieses entnahm ich aus dem Erhebungsbogen:
"P&S praxis und seminare GmbH (HRB 507146 AG Jena) Geschäftsleitung: Geschäftsführer Martin Peschke • Prokuristin: Bettina Langbein • Sitz der Gesellschaft: Sonneberg"
und die AGB's enthalten einen Teil
"B) Ergänzende Teilnahmebedingungen (AGB) für Teilnehmer gefördert durch SGB II, SGB III oder sonstiger
Kostenträger (z. B. Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaft etc.)"
Unter "Downloads" sind rechts bei "Stichworte" noch andere Nettheiten zu finden.
"Kunde" dieser Firma zu sein, nein, das macht sicherlich keinen Spass.
El loco ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 12:04   #61
Piro
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Game over

http://imageshack.com/a/img834/8072/x1n2o.jpg

http://imageshack.com/a/img834/9438/2uu0.jpg

zu den Ereignissen

Pünktlich um 8.00Uhr war ich heute morgen beim MT. Leider befand der sich mit einem neuen Opfer gerade im Gespräch das ich noch ca. 20 min warten musste bis ich ihm meine Reaktion auf die 1. Abmahnung vorlegen kommte und deren Erhalt er mir bestätigen sollte....
....Derweil fand ich bei den anderen Teilnehmern heraus, das die benannte Zeugin aus der ersten Abmahnung eine Angestellte ( stellvertr. Leiterin da waren sich die anderen Teilnehmer nicht sicher) des MT ist. Eine Teilnehmerin meinte die was das letzte mal vor 2 Wochen am nachmittag da, die andere sagte, das sie gar nicht wisse wie die aussieht, da sie dich noch nie gesehen hätte.....genauso gings mir auch, hatte ich ja erst eine andere Teilnehmerin verdächtigt.....entschuldigung dafür. Also bei besagter Zeugin handelt es sich um eine Lüge, da diese Person wärend ich da war überhaupt nie zugegen war.
Netterweise bot sich mir gleich eine Teilnehmerin an die dieses auch beim Amt bestätigen würde.
Weiter gings im Büro des Trägers, den ich bat, mir lediglich den Empfang meines Schreibens ( Reaktion auf die erste Abmahnung) zu Stempeln oder gegen zu zeichnen. Der hatte natürlich so überhaupt keine Ahnung, war ja neu ....blabla.....und verweigerte dies....statt dessen wälzte er seine Unterlagen und sagte mir was wohl die Gründe für die erste Abmahnung gewesen sind.....nyja und wieder sollte ich den Schulungsvertrag unterschreiben und wieder habe ich das abgelehnt, da man mir ja davon abgeraten hätte....wer? ....spielt ja keine Rolle
ok also ohne den Vertrag könnte er nicht mit mir zusammen arbeiten. Die Aussage war, das nicht unterzeichnen käme einer Weigerung zur Zusammenarbeit gleich, ebenso das nicht Vorlegen meiner original Bewerbungsunterlagen ( fiktiv....das wäre unmöglich und geht gar nicht) und zu guter letzt wäre auch das nicht unterschreiben des Fahrkostenantrags ein deutliches Zeichen von mangelndem Interesse an der Maßnahme
Was der Fahrkostenantrag jetzt mit meinem Interesse zu tun hat konnte er mir leider dann nicht so genau erklären und ich war schon bemüht meine Fassung zu behalten ....
Ich konnte dann erstmal wieder in den Schulungsraum, da der MT jetzt die AfA anrufen müsse und sich erkundigen wollte wie er jetzt weiter mit mir zu verfahren hat....meinen SB konnte ich ihm nicht nennen da ich zwei verschiedene hatte einer EGV, ein anderer Zuweisung ..... such dir einen aus
ca. 9.10Uhr wurde ich wieder rüber ins Büro gerufen.
Mir wurde gesagt wer mein zuständiger SB ist und das der Träger jetzt mit dessen Vorgesetzter gesprochen hätte ( gut das ich das jetzt auch weis wie die heißt).
Der Träger machte mir einen Antrag ...... Fr. Piro .... ich frage sie jetzt ein letzte mal, wollen sie an der Maßnahme teilnehmen?
Ich darauf, selbstverständlich, will ich deswegen bin ich ja auch hier.
Er dann unterschreiben sie jetzt die Unterlagen.
Ich...Nein davon wurde mir abgeraten.
Er gut, warten sie drau?en dann bekommen sie jetzt die 2. Abmahnung und sind aus der Maßnahme ausgeschlossen, da ich so nicht mit ihnen arbeiten kann.....ach so, ihr Schreiben bzgl. der 1. Abmahnung hätte ich noch gerne.
Ich ...ach? wollen sie dem Empfang jetzt doch bestätigen?
Er.....nein das muß er seinen Vorgesetzten vorlegen die müssen das Entscheiden.....
Ich ....nein dann schick ichs mit der Post.
Er..... ne also er macht dann eben ne Kopie von dem Schreiben...
Ich....ja, die können sie machen wenn sie es dann mit der Post bekommen!

Nix gibts

Also wartete ich draußen, bekamm dann die 2. Abmahnung mit der Frage ob ich diese gleich unterschreibe und war mit dem Hinweis darauf das ich morgen nicht mehr kommen brauche und Zuhause auf einen Brief zwecks Anhörung bei meinem SB warten könne.... diese würde lt. MT vermutlich zu Sanktionen führen.... war ich gegen 9.30Uhr raus.

Bin dann direkt zur AfA gefahren und habe den Vorfall gemeldet und gleich noch Unterlagen mit abstempeln lassen. DANN bin ich heim.....

Wenn ich zur Anhörung muß, wie bereite ich mich darauf vor?

Soll ich nur das Schreiben mit nehmen das ich bezügl. der erstem Abmahnung schon hin gebracht habe und mich darauf berufen und weiter nix dazu sagen, habe gelesen das es da sowieso keinen Interessiert ...
...oder soll ich ein neues Schreiben aufsetzen mit allen Mangelpunkten?

1. kein vorheriges Profiling
2. keine Beschreibung der Maßnahme und der Ziele
3. wer trägt die kosten von dem Spaß
4. keine Maßnahme statt gefunden
5. Unterschriftenverweigerung weg. rechtswiedriger Verträge
6. Datenschutz
7. Nötigung bezügl. Abmahnung
8. ......

LG Piro
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Alt 05.05.2014, 13:36   #62
El loco
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Beiträge: 18
El loco Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Maßnahmen Zuweisung ohne EGV...

Zur Anhörung, wenn es denn eine mündliche Anhörung sein wird, nur mit einem oder zwei Beiständen.
In der "Kündigung" hat sich die Truppe doch schon erklärt, dass sie meint Ansprüche zu haben, die nicht eingefordert werden dürfen. Über Nötigung oder Bedrohung kann man weiter nachdenken.
Das dort Erlebte wurde dokumentiert und als Gedächtnisprotokoll niedergeschrieben, ich würde erst einmal abwarten.
Gemeldet wurde es, nun ist erst einmal das Amt an der Reihe.
Auch würde ich mir eine Fragenliste erstellen, die das Amt bitte beantworten möchte und so lange nicht alle Fragen hinreichend beantwortet sind, würde ich in jedem Schreiben auf die Beantwortung der Fragen drängen.
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Alt 05.05.2014, 13:43   #63
Pinkelpaula
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Die Anhörung bekommst du schriftlich und so äußerst du dich auch.

Der Sinn dieser Aufforderung zur Unterlassung war ja,eine Klageoption gegen den Träger zu bekommen.Du hast ihn aufgefordert weitere Abmahnungen zu unterlassen und der hat dir stattdessen eine weitere Abmahnung gegeben.Man kann jetzt Feststellungsklage gegen den Träger einreichen.Dabei geht es nur darum,dass Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses feststellen zu lassen.

Es bestand kein gegenseitiges Vertragsverhältnis und daher darf der Träger auch nicht abmahnen.Die sind sogar so blöd ihre 2te Abmahnung damit zu begründen.Wir mahnen sie ein zweites Mal ab,weil sie nicht bereit sind ein Vertragsverhältnis mit uns einzugehen.

Über diese Schiene hätte ich das auch dem Amt erklärt.Leider musstest du unbedingt überflüssige Briefe schreiben.Normalerweise hätte man dem Amt das nun als einen singulären Vorgang beschrieben.Das man gerichtlich feststellen lässt,dass kein Vertragsverhältnis bestand und die Abmahnungen rechtlich wertlos sind.Sollte der Klage stattgegeben werden,hat eine Sanktion der Afa nicht nur dich sondern auch das Gericht zum Gegner.

Zu dem konkludenten Verhalten von Pixelschieberin muss ich auch mal was sagen.Das ist Quatsch.Nehmen wir mal an,die DB würde in ihren AGB Dinge reinschreiben,die beim Betreten des Bahnhofs ein Rechtsverhältnis zustande kommen lassen.Jetzt kann aber auch jeder der diesen Bahnhof betritt seinerseits die DB verklagen.Deshalb machen die das nicht.

Man muss sich das Schreiben zur Unterlassung mal ansehen.Das dürfen keine Drohungen dringestanden haben.
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Alt 05.05.2014, 13:58   #64
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Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Die Anhörung bekommst du schriftlich und so äußerst du dich auch.

Der Sinn dieser Aufforderung zur Unterlassung war ja,eine Klageoption gegen den Träger zu bekommen.Du hast ihn aufgefordert weitere Abmahnungen zu unterlassen und der hat dir stattdessen eine weitere Abmahnung gegeben.Man kann jetzt Feststellungsklage gegen den Träger einreichen.Dabei geht es nur darum,dass Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses feststellen zu lassen.
Das ist so gelaufen das ich dem MT mein Schreiben zwecks Unterlassung heute nicht gegeben habe, da er quasi das Gegenzeichnen und somit die nachvollziehbare Annahme verweigert hat. Werde das heute noch mit dem Zusatz persönliche Annahme verweigert per Einschreiben mit Rückschein zur Post bringen....
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Alt 05.05.2014, 14:12   #65
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Annahme verweigern reicht schon.Dafür würde ich ich kein Geld ausgeben.

Die Leute vom Träger scheinen in rechtlichen Dingen völlig unbedarft zu sein.Die Abmahnung damit zu begründen,das der Abgemahnte nicht bereit ist ein Vertragsverhältnis mit denen einzugehen,tss.

Man sollte Schritt für Schritt vorgehen.Das man die Abmahnung für sich wegklagen wird.Das mit den Verträgen ist dann wieder eine andere Sache.Eine Sanktion ist in diesem Fall wieder was anderes,weil diese Sanktion sich ja irgendwie auf die Abmahnungen beziehen wird.

Wenn man dem Amt dann erklärt,dass der Träger gesondert verklagt wird,hat das Verwicklungen zur Folge,die deren Sanktionen auch betreffen.Kann sein das denen das zu kompliziert ist und die freiwillig auf eine Sanktion verzichten.Ich weiss aber nicht was in deinem Brief steht.
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Alt 05.05.2014, 14:44   #66
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Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Annahme verweigern reicht schon.Dafür würde ich ich kein Geld ausgeben.

Die Leute vom Träger scheinen in rechtlichen Dingen völlig unbedarft zu sein.Die Abmahnung damit zu begründen,das der Abgemahnte nicht bereit ist ein Vertragsverhältnis mit denen einzugehen,tss.
Ich habe keine direkten Zeugen die gesehen haben das er die Annahme verweigert hat, das ist das.
Der kann sich also immer raus reden mit hab ich ihm nicht gegeben....

Naja, ich würde mal behaupten das der MT mir damit die Feststellungsklage erspart hat und ich direkt auf Unterlassung klagen kann.
Hat er ja freundlicherweise schriftlich bestätigt das ich mit ihm keinen Vertrag habe

Der AfA habe ich eine Kopie der Aufforderung zur Unterlassung mit rein gepackt und die Informiert das ich in keinem Vertragsverhältnis mit dem MT stehe. Damit müßte denen eigentlich klar sein, das die Abmahnungen zwecks Sperre nicht greifen können.
Bleibt jetzt mal abzuwarten und Vorbereitungen zu treffen, wie es weiter geht.

@ El loco so ne Liste werde ich mir zusammenstellen, gute Idee.
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Alt 05.05.2014, 15:06   #67
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Weiss nicht was du mit ner Unterlassungsklage willst.Mittel zum Zweck ist jetzt die Feststellungsklage.Damit lässt man feststellen das die Abmahnungen nicht erfolgen durften,weil kein Rechtsverhältnis bestand.Diese Klage wird der Träger verlieren und schliesslich auch bezahlen müssen.Da kann der in seine Zettel reinschreiben was der will,bezahlen muss der das trotzdem.Zeugen brauchst du dafür nicht,du verklagst den einfach.

Der Afa kannst du mitteilen,dass die eine Sanktion mal lieber nicht auf äusserst fragwürdige Abmahnungen gründen sollten.Man sollte versuchen das so zu deichseln,dass du auf die Feststellungsklage verzichtest,gegen einen schriftlichen Bescheid,dass in dieser Angelegenheit auf eine Sanktion verzichtet wird.So plump sollte man das denen aber nicht schriftlich geben.
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Alt 05.05.2014, 16:03   #68
Piro
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Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Weiss nicht was du mit ner Unterlassungsklage willst.Mittel zum Zweck ist jetzt die Feststellungsklage.Damit lässt man feststellen das die Abmahnungen nicht erfolgen durften,weil kein Rechtsverhältnis bestand.
Schon klar aber das gibt der MT ja schon in seiner Abmahnung zu das eben kein Rechtsverhältnis bestand. Damit wäre die Klage ja eigentlich überflüssig.
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Alt 05.05.2014, 16:11   #69
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Die AfA ist "geschmeidiger" als die Mobcenter.
Die AfA wurde von Piro informiert und dort ist auch bekannt, was Vertragsfreiheit bedeutet.
Die Begründung von diesem Träger fällt ihm auf die Füße. Eine Sanktion wird es sicherlich nicht geben!!!
Ziele der Maßnahme waren unbekannt, Sinnlosmaßnahme = dazu gibt es Urteile.
Die ganze Dokumentation 'mal etwas breiter streuen, Standortleiter, Bürgermeisterei, Bund der Steuerzahler, BA in Nürnberg usw. die Fragen können auch mit dabei sein, kann auf jeden Fall nicht schaden.
Dieser MT bekommt jede Menge Kohle und leistet was?
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Alt 05.05.2014, 16:40   #70
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Überflüssig ist die Klage gegen den Träger keineswegs.Wenn man sich in dieser Angelegenheit ein Urteil besorgt,steht dessen Rechtswirksamkeit einer möglichen Sanktion entgegen.Daher wäre ich ganz froh wenn ich beide,die Afa wegen der Sanktion und den Träger wegen der Abmahnung verklagen kann.Doppeltes Spiel,doppeltes Glück.

Diese Verwicklung kann man der Afa so mitteilen.Das erhöht die Chancen enorm,dass die freiwillig drauf verzichten.

Das Schreiben,das du dem Träger zur rechtsverbindlichen Unterschrift vorgelegt hast,muss dafür aber geeignet gewesen sein.Da bin ich mir nicht ganz sicher.
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Alt 05.05.2014, 16:58   #71
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@Piro: Vorschlag: Sachen, die Du nicht in Papierform hast, unbedingt auf Deiner Festplatte sichern, mit Text-Datei, von welcher Adresse Du welche PDF oder Screenshot etc. geholt hast.

Ich habe es hier in einigen Threads erlebt, dass einige Maßnahmenträger innerhalb von Tagen oder Stunden Webseiteninhalte und Facebook-Accounts gesäubert hatten.

Vielleicht ist das unnütze Arbeit, aber immerhin eine schöne Übung in angewandter Paranoia.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 05.05.2014, 17:19   #72
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Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
@Piro: Vorschlag: Sachen, die Du nicht in Papierform hast, unbedingt auf Deiner Festplatte sichern, mit Text-Datei, von welcher Adresse Du welche PDF oder Screenshot etc. geholt hast.

Ich habe es hier in einigen Threads erlebt, dass einige Maßnahmenträger innerhalb von Tagen oder Stunden Webseiteninhalte und Facebook-Accounts gesäubert hatten.

Vielleicht ist das unnütze Arbeit, aber immerhin eine schöne Übung in angewandter Paranoia.
Ich hab alles schriftlich.
Die Unterlagen die ich nicht vom MT bekommen habe ( AGB) habe ich schon vor meinem ersten Tag da ausgedruckt. Informationen und Vorbereitung ist alles
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Alt 05.05.2014, 19:22   #73
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Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Zu dem konkludenten Verhalten von Pixelschieberin muss ich auch mal was sagen.Das ist Quatsch.
?
Mein Verständnis von konkludentem Handeln, in eigenen Worten hingeworfen:
Wissentlich oder unwissentlich, zumeist stillschweigend getroffene Vertrags-, Rechtsverhältnisse - begründet auf eigene/interaktive Verhaltensweise(n)/Tat(en).

Mag sein, daß ich "AGB" mit "allgemeinen Beförderungsbedingungen" unzulässig gleichgesetzt habe. Sry dafür.
Ob der Lapsus im Zusammenhang mit konkludentem Handeln völlig "unzulässig" war, sei dahingestellt - wollte ich damit lediglich einen nachvollziehbaren Vergleich anführen, falls der Träger seine AGB für jedermann einsehbar/aushängen hat.
Und darin womöglich etwas drinsteht, was man nicht akzeptiert.

Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Nehmen wir mal an,die DB würde in ihren AGB Dinge reinschreiben,die beim Betreten des Bahnhofs ein Rechtsverhältnis zustande kommen lassen.
Das müssen wir nicht "annehmen", es ist der Fall.
Mangels unterhaltsamerer Lektüre habe ich mir mal deren auf jedem Bahnhof ausgehängten Bedingungen reingezogen - und mich sehr gewundert, womit ich mich - allein mit Betreten des Geländes - einverstanden erklärt habe.
Daraus ergibt sich sehr wohl ein "Rechtsverhältnis", da sich der Benutzer (in der Mehrzahl unwissentlich) u. A. - den vom Betreiber aufgestellten - Pflichten nachzukommen bereit erklärt, sobald er nur den großen Zeh auf deren Gelände setzt.

Klitzekleines Schlaglicht:
Zitat:
Beförderungsbedingungen Nahverkehr NRW
(1) Grundlagen
(1) [...]
(2) Mit dem Betreten eines Fahrzeuges bzw. dem Betreten der Betriebsanlagen der Verkehrsunternehmen akzeptiert der Fahrgast die Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen als Bestandteil des Beförderungsvertrages
Das Argument "ich will doch nur Tante Luzie abholen und mich gar nicht befördern lassen" zieht nicht.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Jetzt kann aber auch jeder der diesen Bahnhof betritt seinerseits die DB verklagen.Deshalb machen die das nicht.
S. o.
Entgegen der zitierten Annahme - sie machen es.
Selbstverständlich kann ich die Bahn verklagen, wenn sie gegen das eigene Regel- und Vertragswerk verstößt - mit dem ich mich bei Betreten des Betriebsgeländes einverstanden erklärt habe.

Zitat von Piro Beitrag anzeigen
[...]
5. Unterschriftenverweigerung weg. rechtswiedriger Verträge [...]
Vorsicht mit solchen Behauptungen...
Der Vertrag mag dir inakzeptabel erscheinen, aber gleich rechtswidrig?
Ein Unterschied, der dich, bleibst du bei DER Formulierung, selbst schneller ins Unrecht setzen kann als dir lieb sein dürfte.

Die Erbszähl-Diskussion wurde unlängst geführt:
Rechtswidrigkeit des Träger-Vertrags? (1)
Rechtswidrigkeit des Träger-Vertrags? (2)
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)
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Alt 05.05.2014, 19:52   #74
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Gemeint war das die Bahn in ihren AGB´s ein inakzeptables Rechtsverhältnis inkraft setzt.Das können die machen,wer sollte die daran hindern?Die müssen jetzt bloss damit rechnen,dass ihnen viele,viele Klagen ins Haus fliegen,die sie allesamt verlieren werden und bezahlen müssen.Deshalb machen die das nicht.

Du hast daher auch kein Recht,eine Massnahme deshalb nicht anzutreten,weil der Träger in seinen AGB´s unsinnige Dinge behauptet.Dafür verklagst du den ganz einfach und dann wird das Gericht zb. feststellen,dass durch das Betreten seiner Räumlichkeiten eben kein Vertragsverhältnis zustande kommt aus dem der Träger sich unsinnige Rechte herleitet,die der gar nicht hat.

Daran siehst du jetzt das du in die falsche Richtung kämpfst.Warum soll man sich über so einen Unsinn auch beschweren?Ist doch schön,wenn ein Träger so blöd ist.

Vielmehr sollte man genau hinsehen,inwieweit ein Träger sich angreifbar macht.Sobald man einmal in die Position kommt,dass man einmal das JC,das andere Mal den Träger und dazu in einer Sache beide gleichzeitig verklagen kann,hat man bezüglich einer Sanktion die beste Situation hergestellt,die man sich nur wünschen kann.
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Alt 06.05.2014, 00:17   #75
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Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
[...]Dafür verklagst du den ganz einfach und dann wird das Gericht zb. feststellen,dass durch das Betreten seiner Räumlichkeiten eben kein Vertragsverhältnis zustande kommt aus dem der Träger sich unsinnige Rechte herleitet,die der gar nicht hat.
Wozu sollte ich Energie in Klageschriften investieren, nur weil ich deren AGBs/Hausordungen/Bedingungen bei Aufenthalt in deren Hallen lediglich für inakzeptabel halte?
Foto davon, Download. Ab in die Munitionskiste.

Reine Spekulation:
Wären die tatsächlich so blöd und wiesen in einem - nennen wir es mal Pamphlet - aus, daß man sich mit Betreten deren Machtberichs zu diesem und jenem verpflichte => Besser könnte es doch gar nicht kommen?
Dokumentieren, Absatz kehrt - und - Abflug.
Weil DIE einseitiig Bedingungen aufgestellt haben, mit denen ich nicht einverstanden bin.
Rechtsfolgen für mich - als Laien - unüberschaubar - also verlasse ich lieber den gastlichen Ort, bis die SB meines Vertrauens mir schriftlich gibt...


Deren AGB will ich nur aus dem Grund kennen (speichern/abheften), damit ich weiß, was NICHT im Träger-Vertrag steht, ich mich jedoch daran bände, sofern ich unterschriebe bzw. dieses oder jenes täte.
Das ist Munition, falls das Gericht angerufen werden sollte.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
[...]Daran siehst du jetzt das du in die falsche Richtung kämpfst.Warum soll man sich über so einen Unsinn auch beschweren?Ist doch schön,wenn ein Träger so blöd ist.
Wer redet denn von "sich beschweren"? Kommt doch gerade recht, wenn die in ihren AGBs und Verträgen inakzeptable Forderungen/Bedingungen aufstellen.
Dann kann ich meine Konsequenzen daraus ableiten und stichhaltig begründen.
Dagegen kämpfe ich doch nicht an. Sowas sammle ich im Giftpfeilköcher - und warte, bis die Gegenseite wieder unterm Teppich vorguckt.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
[...] Vielmehr sollte man genau hinsehen,inwieweit ein Träger sich angreifbar macht.
Eben. Erst mal Daten und Fakten sammeln - und - an sicherem Ort bunkern.
Zitat von Pinkelpaula Beitrag anzeigen
Sobald man einmal in die Position kommt,dass man einmal das JC,das andere Mal den Träger und dazu in einer Sache beide gleichzeitig verklagen kann,hat man bezüglich einer Sanktion die beste Situation hergestellt,die man sich nur wünschen kann.
Ich bevorzuge in dem Zusammenhang "verklagen kann". Daß die Möglichkeit besteht.
Temperamentssache - aus welchem Grund und mit welchem Ziel tatsächlich Klage erhoben wird.
Erfahrung hat mich gelehrt, daß schmerzbefreite SBs, sehr wohl wissend, daß sie mit ihren Argumenten/Begründungen völlig daneben liegen, Sanktionen vom Stapel lassen.
Bluff halt.
Mit dem Eintreffen von zuvor nur leise angedeuteten Sanktionen rechne ich mittlerweile wie mit dem Amen.
Das ist ein Knopfdruck - und schon haben HE und eine andere Abteilung den Schwarzen Peter.
Die Kollegen maulen in der Teeküche?
Wen scherts? Den Versuch war's wert, oder?

Okeee, hier haben wir den launigen Fall, der Träger spricht unberechtigt Abmahnung/en aus.
Netter Versuch... Wird notiert und bei Bedarf aus dem Ärmel gezupft.
Ich wüßte nicht, welcher Schaden mir aus der Abmahnung - zu diesem Zeitpunkt - entstünde. Wozu JETZT schon klagen?
Erwartetes Rausred des Trägers:
Hat der neue Mitarbeiter übersehen, daß kein Vertrag zustande gekommen ist. Asche aufs Haupt. Fertig.

Es wird doch erst spannend wenn das Amt darauf aufsattelte.

Deshalb warte ich die Anhörung und Sanktion ab.
Mir ist es mit keiner noch so gut begründeten Anhörung gelungen, die vom einmal eingeschlagenen Weg abzubringen.
Mit den zuvor gesammelten Daten, die mir - und nicht zu vergessen - dem SG - als inakzeptabel erscheinen, rechne ich mir gute Chancen aus, Sanktionen abzuschmettern.
Der Maßnahmevetrag wurde aus dem und dem Grund nicht unterschrieben. Basta.
Meine Energie hebe ich mir für die Klage gegen eine ausgesprochene Sanktion auf und arbeite mich nicht im Vorfeld am Träger ab.
Mein Hinweis bezüglich dessen Übergriffigkeit wurde bereits in der Anhörung ignoriert...
Daß die sich mit den Abmahnungen vergalloppiert haben... könnte man nun - im selben Abwasch - beim SG-Klageschreiben launig darüber raisonieren, ob es sinnvoll sei, eine zusätzliche Klage (gegen den Träger) loszutreten...
Darauf bauend, daß die SG-Gerichtsbarkeit DIESES Stinkbömbchen bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigt.

Ich kann deinen Ansatz nachvollziehen, nur hätte ich keine Lust, mehr als nötig zur Abwehr der Sanktion zu investieren.
Allein fürs Träger-Verklagen müßte ich wieder stundenlang Schreiben ausformulieren...
Ungwewiß, ob der Träger überhaupt eins auf die Nase bekommt - und wenn - er sich kurz schüttelt und weitermacht...
Beschwerden an den Bund der Steuerzahler und andere Mitstreiter, die vielleicht öffentlichen Druck aufbauen, gefällt mir besser.
__

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