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Start > > -> Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 24.09.2011, 21:12   #26
Mogo->Emailproblem
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Mogo
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Allerdings kannst Du das nicht ewig hinauszögern
Will ich ja gar nicht, die müssen mir nur genug Zeit einräumen bis der Anwalt Zeit dafür hat

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Wohnsituation ist übrigens eine freiwillige Angabe, wie ich gelesen habe.
Das steht m.M.n. aber so platziert um zu suggerieren, dass der Rest Pflicht wäre und darum geht es mir! Warum soll ich überhaupt unterschreiben, wenn die auf die nötigen Daten in Ver.BIS durch meine egv-Zustimmung Zugriff haben sollen!?

Hast Du auch das zweite Logo oben rechts bemerkt? Da ist eine weitere, ganz andere Firma drauf, der ich hier etwas unterschreiben soll. Auf der Einladung sowie dem begleitenden JC Infoblatt, das mit der Einladung kam, steht, dass mich der GF.BM e.V bei meinem Eingliederungsprozess unterstützen würde, steht aber nix von LOW.TEC oder sonst was. Sorry, aber mit diesen Leuten muss ich wohl pingeliger sein als mir lieb ist, denn Vorsicht ist immer besser als Nachsicht (hätte ich mir auch besser vorm Unterschreiben der egv zu Nutze machen sollen )

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Du müsstest auch begründen,warum Du nicht unterschreiben willst.
Wäre nur der Punkt mit dem Attest(letzte Seite, wie ich meine)
Das kannst Du beanstanden und verlangen, dass dieser Punkt entfernt wird.
Das ist schon mal ein Anfang für mich

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Betrifft das nur die Bewerberdaten vom JC, ist das schlecht für Dich, da Du diesem per EGV zugestimmt hast
Ich verstehe ehrlich gesagt immer noch nicht, warum das schlecht für mich sein sollte. In der egv steht:
Zitat:
Für die Dauer der Teilnahme an einer Maßnahme, wird beauftragten Dritten ein Zugriff auf Ihre selektiven Bewerberdaten in dem Vermittlungs-/Beratungs- und Informationssystems (Ver.BIS) durch den Träger der Grundsicherung eingeräumt
Ich würde gerne verstehen warum ich also nochmal Daten von mir in einem Fragebogen samt Unterschrift abgeben soll, wenn der MT sowieso Zugriff durch meine egv Unterschrift darauf in Ver.BIS hat. Wo steht was mit diesen im unterschriebenen Fragebogen enthaltenen Daten genau passieren soll / wird? (da kommt das zweite Logo genau passend)?
Dazu, warum sollte man den Fragebogen inkl. Unterschrift bereits 4 Tage bevor man die Datenschutzerklärung zu sehen bekommt abgeben - wenn das mal nicht zum Himmel stinkt?

Mach ich einen Denkfehler!?


Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Geht es bei der Unterschrift allerdings darüber hinaus, z.B. Weitergabe der Daten an Zeitarbeitsfirmen etc. dann wäre das gut für Dich, da dieses nicht zu den unterschriebenen Vereinbarungen in der EGV zählt.
Das ist mir mittlerweile klar. Was mir jedoch immer noch nicht einleuchtet ist, warum der unterschriebene Fragebogen nicht als Datenweitergabe gilt und warum die Unterschrift dieses als Bedingung zur Teilnahme gilt!? Ich werd verrückt

Ich bedanke mich im Voraus
__

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Stephen Biko
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Alt 25.09.2011, 14:40   #27
frankfurterin->Emailproblem
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Beiträge: 366
frankfurterin
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Biestchen Beitrag anzeigen
Auch wenn eine Maßnahme in einer EGV vereinbart wurde, ist der Maßnahmeträger trotzdem nicht berechtigt einzuladen ???
Echt? Es ist doch normal, dass das Einladungsschreiben direkt vom Träger kommt, da nur der weiß, wann es losgeht. Bei mir war das beide Male so. Wusste nicht, dass das nicht okay ist?!
Ich mein, von wem soll die Einladung sonst kommen, das JC weiß ja nicht, wann es wo losgeht?! Sie leiten einen ja nur weiter, alles andere regelt der Träger.
frankfurterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2011, 19:19   #28
Biestchen
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Registriert seit: 06.09.2011
Beiträge: 192
Biestchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Ein Maßnahmeträger hat gar nichts zu regeln !

Vom Beginn einer Maßnahme weiß das Jobcenter nichts !

Normalerweise wird das vor Beginn vom Jobcenter geregelt, wann eine Maßnahme beginnt.
Denn eine Maßnahme muss auch bewilligt werden !!!
Biestchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2011, 21:18   #29
Workless
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Beiträge: 34
Workless
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Auch wenn du es anscheinend nicht begreifen willst.
Es wurde ein Vertrag unterschrieben, der als Eingliederungsvereinbarung (EGV) bezeichnet wird. In diesem Vertrag wird geregelt, dass er an einer Maßnahme teilnimmt, sobald er Zitat: "hierzu eine schriftliche Aufforderung oder ein Vermittlungsvorschlag" bekommt.

Und selbstverständlich ist somit hier auch eine Einladung des Maßnahmeträgers bindend. Denn sonst würde er gegen seine vertraglichen Pflichten verstoßen, die er selber und "freiwillig" eingegangen ist.

Jetzt gäbe es zwei Möglichkeiten.
1. Du richtest ein Konto für den Betroffenen ein, damit er im Fall einer Sanktion auf finanzielle Mittel zurückgreifen kann.
2. Du trollst dich einfach...

PS: Du plenkst.
Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Und nur weil du vermehrt Ausrufezeichen benutzt, wird dein Beitrag weder wichtiger noch richtiger. Entscheidend ist hier das Zweite.
Workless ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 11:49   #30
Mogo->Emailproblem
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Beiträge: 142
Mogo
Ausrufezeichen Es gibt Neuigkeiten

Ich war bei der Infoveranstaltung sowie beim ersten Tag der Maßnahme:
Kurzfassung:
Infoveranstaltung am Donnerstag. Man „musste“ eine Anwesenheitsliste unterschreiben um reinzukommen – habe ich nicht gemacht. Wurde dann doch reingebeten und einen umfangreichen Fragebogen, den man ausfüllen und unterschreiben „muss“ bekommen. Habe ich trotz Widerwillen zum Prüfen lassen mitgenommen. Ich „müsste“ den Fragebogen zum Maßnahmebeginn am Montag früh unterschrieben zurückbringen, ansonsten könnte ich laut MT nicht am Kurs teilnehmen. Da angeblich die Unterschrift des Fragebogens die Anmeldung zum Kurs darstellt.
Konnte so kurzfristig keinen Termin beim Anwalt zum Prüfen bekommen, daher bin ich am Montag ohne Unterschrift hingegangen. Die Kursteilnahme wurde mir deswegen verweigert, weitere angekündigte Dokumente zur Unterschrift (z.Bsp.: Datenschutzerklärung, Hausordnung etc.) wurden mir nicht gegeben, da ich ohne Unterschrift des Fragebogens angeblich kein „Kursteilnehmer“ bin. Ich wurde aufgefordert den Raum zu verlassen, wollte ich nicht, ich wollte ja teilnehmen. Wurde gedroht mit dem Sicherheitsdienst rausgeworfen zu werden. Und von dem Koordinator der Maßnahme sowie vom Dozenten genötigt meiner unterschriebenen EGV nicht nachzukommen. Ich bekam dann ein Schriftstück, das als Begründung für meinen Rauswurf dienen sollte und mit völlig falscher Darstellung der Begebenheit. Das ich jedoch abgelehnt habe aufgrund des Inhalts. Im Endeffekt war die Polizei da und mir wurde ein mündliches Hausverbot in Anwesenheit der beiden Polizisten erteilt.
--
Langversion für die Leute, die vielleicht an Details interessiert sind:

Donnerstag: war die Info-Veranstaltung vor der Maßnahme.
Direkt am Eingang lag eine Anwesenheitsliste, die man unterschreiben „musste“, dass man da war. Ohne Unterschrift sei man auch nicht für den MT anwesend. Ich unterschrieb nicht und fragte stattdessen wer mir meine Anwesenheitsbestätigung auf meiner Einladung vermerkt. Da hieß es ,dass „wir“ dies am Ende der Veranstaltung hinkriegen werden, ABER erst die Anwesenheitsliste unterschreiben. Als ich wissen wollte wieso ich die Liste unterschreiben muss bzw. sagte dass ich diese Liste nicht unterschreibe, begann das Szenario. Die MT-Leute waren zu dritt, jedoch nur 2 davon redeten auf mich ein, dass ich unterschreiben „muss“, damit ich an der Veranstaltung überhaupt teilnehmen darf sowie als Anwesenheitsnachweis für den MT.
Eine rechtliche Grundlage für diesen Unterschriftszwang der Anwesenheitsliste konnte er mir nicht nennen. Dann merkte ich an, dass ich dableiben werde bis sie eine Lösung finden oder ich ggf. die Polizei als Zeugen hinzuziehen muss, da ich gegenüber dem JC meine Anwesenheit beweisen muss. Es ging noch ein Weilchen so hin und her. Alle anderen Teilnehmer unterschrieben ohne Weiteres. Dann bat mich der MT-Mann doch in den Schulungsraum, händigte mir zuvor einen 6seitigen Fragebogen aus, den ich gleich ausfüllen muss und „wir würden später noch einen Gespräch führen“ - Die Unterlagen steckte ich zwecks Prüfen lassen ein.

Der Info-Vortrag hat ungefähr 25 Minuten gedauert. Ich hatte währenddessen ein paar Fragen gestellt z.Bsp. da es mündliche Änderungen der Maßnahmezeiten seitens des Herrn gab.
Das Ganze wurde mit einer Art Mimik und Gestik vorgetragen, sodass man -ich jedenfalls- das Gefühl hatte in einer Kita zu sitzen.

Danach sollten die Teilnehmer einer nach dem anderen mit dem Herrn zu einem persönlichen 4 Augen-Gespräch in einen separaten Raum und er bat die Teilnehmer ausdrücklich dieses Gespräch kurz zu halten.

Sein gewünschter Gesprächsablauf:
  • Er stellt die Fragen.
  • Er möchte keine Antworten wie Kopfnicken, sondern es soll mehr dahinter sein und trotzdem muss man das schnell tun.
  • Es ging ihm darum, dass“
  1. die Teilnahme am Montag abgesichert ist. Oder es gibt einen Grund warum man nicht teilnehmen kann (und da hat er mich explizit angeguckt, was ich teilweise als eine verzweifelte implizite Drohung empfand)
  2. er schonmal „vorfühlt“, was unsere beruflichen Orientierungen sein könnten, da „wir uns vielleicht schon selbst Gedanken darüber gemacht oder auch entschieden haben“. Und er würde in dem Fall nur noch eine kurze Notiz dazu machen (als ob wir nur noch keine vernünftige Arbeitsstelle gefunden haben, weil wir die Qual der großen Auswahl haben und daher uns noch nicht entschieden haben!)
  3. Er braucht unbedingt die Unterlagen, weil er die Notizen auf der letzten Seite macht
  4. dann wird entschieden ja oder nein, danach könne man nach Hause gehen

Um die Wartenden zu beruhigen hieß es, es würde 2 bis 3 min pro Kopf dauern (der Herr ist also ein Super-Profiler, da er ja wie bereits erwähnt unsere berufliche Orientierung in einem nur 3 minütigen Gespräch „vorfühlen“ kann!)
Ich wurde natürlich durch meine Anwesenheitslisten-Unterschriftsverweigerung „bestraft“ und sollte daher als letzter zum persönlichen Gespräch gehen.

Im Gespräch wurde der Herr dann ganz nett und begann das Gespräch mit dem Satz dass er ja überhaupt nicht wüsste wer ich bin (weil ich die Liste nicht unterschrieben habe...).
Daraufhin zeigte ich ihm meine Einladung und meinen Ausweis. Nun wollte er natürlich den Fragebogen ausgefüllt zurück haben.
Ich teilte ihm mit, dass ich den Fragebogen erst zum Prüfen mitnehme und ggf. auch den Datenschutzbeauftragten anschreibe um zu wissen, ob der MT überhaupt befugt ist solche Sachen zu verlangen, da dieser Bogen verschiedene persönliche Daten abfragte und mir nicht klar sei was mit diesen Daten passieren wird. Ich habe ihn nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich sehr gerne da bin und froh bin überhaupt an dieser Maßnahme teilnehmen zu dürfen (was ich übrigens mehrmals von Beginn an tat). Ich sagte zum wiederholten Mal, dass ich eine egv mit meinen Vertragspartner dem JC unterschrieben habe indem ich ihm als Dritter/MT den Zugriff auf meine selektiven Bewerberdaten bei Ver.Bis für die Dauer der Maßnahme eingeräumt habe. Ich sah nicht ein warum er nun diese -im Fragebogen von ihm verlangten- Daten vom JC nicht erhalten hat, er könne sich gerne an das JC wenden wenn diese wie er zu betonen versuchte, nötig wären. Er sagte, dass er mich nur in die Maßnahme reinnehmen kann, wenn ich pünktlich zum Maßnahmebeginn am Montag den ausgefüllten und unterschriebenen Fragebogen abgebe (Worüber ich noch nicht sicher war, da ich nicht wusste ob ich so kurzfristig einen Termin beim Anwalt bekomme, da es bereits Donnerstag am späten nachmittag war. Und das habe ich ihm auch gesagt) „und dass ich am Montag eine Erklärung da unterschreiben muss, dass er auf die Daten zugreifen darf!“.
Er hat natürlich auch noch mal versucht, die Unterlagen während des Gesprächs zurückzubekommen. Interessant war auch seine Argumentation um die Fragebogen-Unterschrift zu rechtfertigen.
Stutzig über den Fragebogen machte mich (die unsinnige Argumentation außen vor gelassen), dass es unter anderem a) sehr viele persönliche Daten waren, die er m.M.n. wenn das nötig gewesen wäre, auch vom JC bzw. Ver.bis bekommen könnte (siehe EGV) bzw. gemäß seiner eigenen Aussage erhalten hat!!! und b) dass ich die Unterlagen als „Kunde“ unterzeichnen soll (siehe S. 5 des Fragebogens). Seit wann bin ich bei denen Kunde!? c) Die Abgabe dieser persönlichen Daten soll 4 Tage passieren bevor man die Datenschutzerklärung zu sehen bekommt. Für mich war jedenfalls nirgends zu erkennen was mit diesen Daten dann ggf. passieren wird/kann. Oben auf dem Fragebogen ist außerdem ein weiteres Firmenlogo gedruckt, was die Weitergabe / Verarbeitung (wie auch immer die es nennen wollen) der Daten für mich jedenfalls schon deutlich anzeigte. Daher fiel die Entscheidung, dass ich das Ganze zum Prüfen mitnehme. Im Endeffekt hat mir der Mann vom MT eine schriftliche Anwesenheitsbestätigung auf meiner Einladung vermerkt. Er kündigte zudem gleich an, dass es am Montag noch andere Dokumente (inkl. Datenschutzerklärung, Hausordnung) zum Unterschreiben geben wird.

Montag: Ich bin pünktlich am ersten Maßnahmetag erschienen und habe im Schulungsraum Platz genommen. Dieses Mal gab es zu diesem Zeitpunkt keine Anwesenheitsliste. Sogleich kam der MT-Herr und wollte den unterschriebenen Fragebogen zurückhaben. Ich sagte, dass ich den da habe (also nur eine Kopie, habe kein Wort darüber verloren, ob der unterschrieben ist oder nicht), aber erst noch die anderen angekündigten Unterlagen sehen möchte, damit ich weiß was auf mich zukommt und was ich noch unterschreiben soll. Er fiel mir direkt ins Wort und sagte, er würde mir nichts geben, bevor er den unterschriebenen Fragebogen von mir hat. Wenn ich den Fragebogen nicht zurückgebe, kann er mich nicht anmelden und ich könne somit auch nicht an der Maßnahme teilnehmen und er mir die anderen Papiere wie Datenschutzordnung nicht geben. Ich argumentierte, dass ich diese weiteren Unterlagen lesen und prüfen lassen muss bevor ich sie unterschreibe. Er sagte, dass nur die Leute diese Unterlagen bekämen, die in dem Kurs sind. Ich wurde vom Jobcenter „vorgeschlagen“ und bin erst „angemeldet“, wenn ich den Fragebogen ausfülle und unterschreibe. (Mein SB im JC sagte jedoch, dass er mich für die Maßnahme anmeldet und ich dann noch die Einladung erhalte.) Ich begann zu erklären, dass ich durch das JC zu der Maßnahme verpflichtet wurde und da ging er einfach weg und ließ mich stehen.

Als er wieder kam wollte er das Gespräch gern außerhalb des Schulungsraumes weiterführen, ich erwiderte, dass es hier in Ordnung für mich wäre weiterzureden. Er hätte angeblich wegen meinem Fall das JC angerufen und er sagte, „dass wenn ich die Unterlagen abgebe, ich an dem Kurs teilnehmen kann. Aber wenn ich die Unterlagen nicht abgebe und keine Unterschrift leiste zur 'Ersttagsmeldung' (was das auch immer heißen mag), dann soll er mir sagen, dass ich nach Hause gehen soll.“ Das wollte ich gern schriftlich haben, denn ich bin denen gegenüber nicht verpflichtet etwas zu unterschreiben und ich muss prüfen was ich unterschreiben soll. Wie kann er erwarten, dass ich einfach die Papiere stückchenweise bekomme und unterschreibe ohne dass ich weiß was noch auf mich zukommt bzw. was mit den eingereichten Daten alles gemacht wird. Ich merkte an, dass ich einen Vertrag mit dem JC habe, dem ich gern nachkommen möchte, deswegen bin ich ja da. Ich würde so lange sitzen bleiben bis sie eine Lösung finden. Er sagte, die ist ja gefunden worden. Dann fing er noch mal an mit seinem Kontakt zum JC und unterstellte mir, dass ich meine er lüge und würde ihm Unterstellungen machen, nur weil ich meinte, dass ich bei dieser „Lösungsfindung“ nicht dabei war.
Er sagte ausdrücklich er sei der Beauftragte und Vermittler der JC.
Weiterhin bat er mich zu gehen, obwohl ich mehrmals betonte, dass ich die Maßnahme gern machen möchte.
Wenn er jedoch etwas dagegen hätte und erwartet, dass ich die Unterlagen vor Ort unterschreibe ohne Zeit zum Prüfen lassen, dann solle er mir das schriftlich geben.
Er wollte zunächst handschriftlich etwas auf meiner Einladung vermerken, ich bestand jedoch auf ein separates Schreiben. Auf meine unangenehmen Fragen antwortete er immer mit billigen Rhetoriktricks und Unterstellungen. Und suchte mit seiner verzweifelten Gestik Bestätigung von den Teilnehmern. Nach einigem Hin und Her wollte er mir plötzlich doch etwas Schriftliches geben und verließ den Raum.
Währenddessen hat der Dozent mit mir die Diskussion weitergeführt und war der Meinung, dass ich gehorchen muss und die Unterlagen ungeprüft unterschreiben muss, weil das angeblich so wie der MT-Manne es gesagt hat ist und das den Vorschriften und Regelungen entspräche. Als ich fragte welche Vorschriften dies sind, antwortete er einfach, dass er das Gefühl hatte, dass ich nur gern diskutieren wollte und er es gut fände, wenn ich nicht im Kurs dabei bin. Er begann von der Security zu sprechen und verwies mich auch des Raumes was ich wieder verweigerte. Er hat sich währenddessen sogar im Ton vergriffen.
Ein paar Minuten später kam der MT-Mann mit einem Schreiben wieder und meinte: Bitteschön, hier haben Sie alles schriftlich sogar mit Kopfzeile.
Leider entpuppte sich dieses Schreiben realitätsfern und mit falschen Begebenheiten, wie das halt so ist, es war also nicht verwendbar.
Als ich ihm dieses Schreiben deswegen wieder zurückgeben wollte, verlor er die Nerven und ab da war Zwangspause für die anderen. Und er wollte die Security holen. Ich sah mich gezwungen die Polizei anzurufen, da sie mir mit Gewalt drohten.

Ich erläuterte den Polizisten die Sachlage und wollte eine Anzeige zur Nötigung zur sofortigen Unterschrift mit Verweigerung der Prüfung der Unterlagen machen, aber weil es wohl keinen Straftatbestand darstellt ging das nicht. Beim Gespräch jedoch mit MT und Polizei wurde mir von der hauszuständigen Person ein mündliches Hausverbot erteilt in Anwesenheit der beiden Polizisten. Die MT-Dame meinte, sie müsse das Hausverbot nicht schriftlich erteilen.
Ich wurde schlussendlich dort mit einem mündlichen Hausverbot rausgeschmissen, welches in Anwesenheit von zwei Polizeibeamten ausgesprochen wurde.

Ende Langversion.

Ich habe natürlich alles detailliert protokolliert. Ich bin immer noch ein bisschen verärgert, da man im Nachhinein doch viele Dinge anders und besser gemacht hätte, ich ließ mich leider auf unnötige Diskussionen ein, da wenn man mitten im Geschehen eines Neulands ist, es sehr schwer ist auch gleichzeitig das Ganze objektiv zu betrachten. Ein kleiner Trost für mich, ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Denn die asoziale sowie rücksichtslose Verhaltensweise lässt vieles von den wahren Absichten solcher Leute erahnen und zeigte mir, dass meine Entscheidung nicht vor Ort zu unterschreiben richtig war. Wo leben wir eigentlich?

Ich hoffe das war nicht zu lang und dass ich euch damit nicht gelangweilt habe Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.
Ich werde mich über eure Wortmeldung sehr freuen.

P.S: Verzeiht meinen Schreibstil, denn deutsch ist nicht meine Muttersprache.

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Mogo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 12:06   #31
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Habe die Lang- und die Kurzversion gelesen. In meinen Augen hast du alles richtig gemacht. Gut, man hätte nicht auf jede Diskussion einsteigen müssen oder dem Wunsch eines Einzelgesprächs nachkommen müssen, nur weil das der MT so will (lieber vor Zeugen). Wichtig ist aber, dass du alles schriftlich hast. Das du die Fragebögen und die Namen der Polizisten hast, beweist ja, dass du dort warst. Und das es zum Hausverbot gekommen ist, ist der Tatsache geschuldet, dass der MT überfordert war. Ich bin froh, dass in diesem Volk noch ein Funken von Widerstandspotential ist. Vielleicht hat dieser Vorfall dem ein anderen Opferlamm dort zu Denken gegeben. Abwarten, was jetzt kommt. Du musst definitiv nichts unterschreiben, was du nicht willst. Datenschutz ist Grundrecht (informationelle Selbstbestimmung). Scon garnicht auf Zuruf von MT-Idioten.
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Alt 29.09.2011, 12:33   #32
Rounddancer
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Idee AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

...und warum nicht einfach hingehen, unterschreiben, mitmachen, dokumentieren,- und daran mitarbeiten, daß möglichst viele Teilnehmer durch oder trotz des Kurses einen Arbeitsplatz bekommen?
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 12:40   #33
Ghansafan
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Hallo Mogo,

Klasse gemacht

Hast meinen vollsten Respekt.
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Alt 29.09.2011, 13:52   #34
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
...und warum nicht einfach hingehen, unterschreiben, mitmachen, dokumentieren,- und daran mitarbeiten, daß möglichst viele Teilnehmer durch oder trotz des Kurses einen Arbeitsplatz bekommen?
Weil vielleicht nicht alle so obrigkeitshörig sind und nicht devot alles mit sich anstellen lassen, was MT und/oder JC meinen, dass hilfreich zu sein hat?
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 14:27   #35
K. Lauer
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@Mogo
Kannst Du die Sachen auch als PDF einstellen?
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Alt 29.09.2011, 15:24   #36
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Mogo
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@ Paolo_Pinkel und Ghansafan
vielen Dank für die aufmunternden Worte - Ich habe Euch den Helfenden hier im Forum die Unterstützung zu verdanken

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Gut, man hätte nicht auf jede Diskussion einsteigen müssen oder dem Wunsch eines Einzelgesprächs nachkommen müssen, nur weil das der MT so will (lieber vor Zeugen).

Mit diesem ersten Einzelgespräch, das alle Teilnehmer absolvieren sollten, hatte ich kein Problem denn der Quatsch, der da zu Vorschein gekommen ist, habe ich -mit allem Respekt für diese Person als Mensch- noch nie gehört (so nach dem Motto: F: Warum gibt es Kravalle in England, A: Weil es heute 36°C heiß ist in Australien.). Zu dem zweiten Gespräch, das er am Montag haben wollte, habe ich gleich gesagt dass das Gespräch vor den anderen im Schulungsraum stattfinden kann, hatte er irgendwie nicht erwartet.

Vielleicht hat dieser Vorfall dem ein anderen Opferlamm dort zu Denken gegeben. Abwarten, was jetzt kommt.

Ich glaube, dass die anderen erst nachdenken werden, wenn Sie in irgendetwas feststecken was Sie vor der Unterschrift hätten wissen sollen.
Ich entnehme Deinem Posting, Du glaubst ich wäre grundsätzlich gegen Maßnahmen. Korrigiere mich bitte, wenn ich mich diesbezüglich geirrt habe!

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
...und warum nicht einfach hingehen,
Ich bin hingegangen, pünktlich und vorbereitet!

unterschreiben,
Du meinst also, man muss alles unterschreiben was man vor die Nase bekommet ohne es erstmal zu verstehen nur damit man sein guten Willen zeigt? Also einfach blind alles unterschreiben oder man hat keinen Bock auf Arbeit??

Ich bin der Meinung, dass man a) wissen sollte warum man unterschreiben „muss“ (z.Bsp. Anwesenheitsliste) b) das Recht hat und die Gelegenheit bekommt was man unterschreiben „muss“ erst zum Prüfen lassen mitzunehmen (ich muss ja verstehen was auf mich da zukommt und was für rechtliche Konsequenzen durch meine Unterschrift entstehen können)

mitmachen,
Das wollte ich ja, darum bin ich ja hingegangen sonst hätte ich auch auf einen -momentan gesundheitlich gerechtfertigte- AU zurückgreifen können wenn ich nicht mitmachen wollte!

dokumentieren,
Habe ich auch gemacht und ausführlich sogar. Hier ein paar Highlights des Vortrags für Dich (allein von den ersten 25 min der Veranstaltung!! Und alles, was hier in Anführungszeichen folgt, habe ich wortwörtlich wiedergegeben ):

  • (Datenweitergabe) „Wenn Sie etwas nicht preisgeben möchten, müssen Sie nicht. Nicht dass Sie glauben: oh, jetzt ist alles veröffentlicht (hinterhältiges Lächeln zwsichen) Das ist es.... (Pause) nicht.“ (Warum MUSS man also den Fragebogen ausfüllen UND unterschreiben um überhaupt teilnehmen zu dürfen!? - Warum MUSS man eine Datenschutzerklärung unterschreiben und vor allem warum wird diese DSE erst nach dem Unterschreiben des Fragebogens 4 Tage später hinzukommen?? Darauf habe ich nur unsinnige Antworten bekommen - Tut mir leid, unter Transparenz und Seriosität verstehe ich etwas anderes!)
  • Sie bekommen für die Zeit, die Sie hier sind Fahrgeld. Das wird Ihnen erstattet und zwar ist für eine Woche (hüsteln) 11,17 Euro, klingt blöd ist aber 1/3 des Sozialtickets. Normalerweise ist in den Sozialleistungen die Sie bekommen, Sozialleistungen ALGII das Sozialtickets bzw. das Fahrgeld mitdrin, aber man hat gesagt Sie bekommen nochmal für den Aufwand, dass Sie hier kommen müssen nochmal ein Anteil an Geld. 11,17 Euro. Legen Sie es sehr gut an, ja, geben Sie nicht alles auf einmal aus!“ (Einer der Teilnehmer merkte ironisch an, dass er dadurch Milliardär wird. Die Antwort des Koordinators: „Wenn Sie an diesen Kurs teilnehmen, schaffen wir das.“
  • Derselbe ironische Teilnehmer fragt was aus dieser 5tägigen Maßnahme rauskommen würde, da hieß es prompt: „Das Sie einen Job haben“ und der fragt nochmal sehr überrascht: in 5 Tagen?? und meinte wow von allen Millionen Leuten, die hier in Deutschland arbeitslos sind! Das wurde einfach ignoriert und dann gab´s gleich einen Rückzieher vom Koordinator: „oder wie ich es erläutert habe...“ hier gab er ein unsinniges Beispiel, das die wahre Absicht des Ganzen für eine Minute ans Licht gebracht hat, doch das hat er gemerkt und kam gleich mit einem „Vorschlag“ "das Gespräch abzubrechen, da es hierfür genug Zeit in der Maßnahmenwoche gäbe"!
  • Das ist jetzt der Hammer und ich konnte meine Ohren wirklich nicht glauben: „Sie haben einen Zettel bekommen, den Sie aaausgefüllt haaaben... Wir haben hier oben mit Bleistift eine Nummer drauf geschrieben. Das ist die Reihenfolge. Und logischerweise.... womit beginnen wiiiir???? (ein paar sekunden Pause) Mit der Eiiiins!“ ähnlich wie das hier: klick (Das Ganze mit langgezogenen Wörtern und Pausen als ob er mit Kleinkindern zu tun hat.)
Solche Äußerungen kann man gar nicht mißinterpretieren, und wenn ein Mensch mit einem so umgeht, was soll man denn dann erwarten? Soll das der Beginn einer seriösen, ernstgemeinten, zielgerichteten, effektiven Maßnahme für erwachsene selbstdenkende Menschen sein??? Glaubst Du wirklich, dass man mit einer objektiven Beurteilung der Fähigkeiten und im Endeffekt mit einer wirklich passenden Berufsempfehlung da raus geht?
Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Kannst Du die Sachen auch als PDF einstellen?
Meinst Du den Fragebogen?
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Alt 29.09.2011, 17:34   #37
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Zitat von Mogo Beitrag anzeigen
Ich entnehme Deinem Posting, Du glaubst ich wäre grundsätzlich gegen Maßnahmen. Korrigiere mich bitte, wenn ich mich diesbezüglich geirrt habe!
Sorry war verkehrt platziert: Das war natürlich ein Teil der Antwort an Rounddancer
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Stephen Biko
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Alt 29.09.2011, 17:44   #38
Rounddancer
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Die Stellen fallen nicht aus dem Himmel.
Ja, es gilt ALLE Möglichkeiten zu nutzen, um wieder in Arbeit, und damit aus dem Leistungsbedarf zu kommen.
Da KANN auch so eine Maßnahme hilfreich sein.

Und zwar egal, ob man damit sich selbst helfen kann, oder jemand anderes.
In fast jeder Maßnahme kommt man mit Leuten zusammen, mit Teilnehmern, aber auch mit Dozenten, etc. und jeder, jede kann da nützlich sein, sofort oder später, direkt oder indirekt.
Und sei es bloß, daß man sich gegenseitig über Stellen austauscht, die man selbst nicht besetzen kann. Sich bei Bedarf gegenseitig
beim Amt als Beistand begleitet, oder über Beratungsstellen, und Sonderpreise für Arbeitslose informiert.


Schleckig dürfen wir da nicht sein.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 21:29   #39
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Die Stellen fallen nicht aus dem Himmel.
Richtig! Wenn sie es könnten müssten sie erst vorhanden sein. Das Verhältnis von Bewerber zu Stellen sollte auch dir als Leiharbeitspapst bekannt sein.
Zitat:
Ja, es gilt ALLE Möglichkeiten zu nutzen, um wieder in Arbeit, und damit aus dem Leistungsbedarf zu kommen.
Ja, solange sie zumutbar, erforderlich, wirtschaftlich und für die individuelle Lebenssituation nützlich sind. Das trifft im besonderen Maße auf Maßnahmen jedweder Art zu.
Zitat:
Da KANN auch so eine Maßnahme hilfreich sein.
Das ist so eine Sache mit dem glauben...

Zitat:
In fast jeder Maßnahme kommt man mit Leuten zusammen, mit Teilnehmern, aber auch mit Dozenten, etc. und jeder, jede kann da nützlich sein, sofort oder später, direkt oder indirekt.
Was macht dich so sicher, dass ein Großteil überhaupt Wert darauf legt, seine Zeit mit solchen Leuten zu vergeuden? Dozent? Was ist das? Ein Dozent kann jeder Idiot sein, der sich dazu berufen fühlt, weil die Bezeichnung Dozent nicht geschützt ist. Den selben Wert haben sog. Zertifikate, die sog Dozenten ausstellen. Alles nur Schein. Auf dem Arbeitsmarkt bekommt man dafür nur ein müdes lächeln. Wozu also seine Restlebenszeit mit so einem Scheiß vergeuden?
Zitat:
Und sei es bloß, daß man sich gegenseitig über Stellen austauscht, die man selbst nicht besetzen kann.
Ist das bei dir Optimismus oder schon pathologisch?
Zitat:
Sich bei Bedarf gegenseitig
beim Amt als Beistand begleitet, oder über Beratungsstellen,
Ich glaube kaum, dass hier Widerstandspotential zu erwarten ist, wenn man sich zu solchen Maßnahmen (auch noch freiwillig) eintüten lässt.
Zitat:
und Sonderpreise für Arbeitslose informiert.
Warst du es auch nicht, der in einem anderen Fall eine Totalsanktionierten empfohlen hat betteln zu gehen? War das nicht sogar im Zusammenhang mit C. Schwundek?
Zitat:
Schleckig dürfen wir da nicht sein.
Was du immer wieder eindrucksvoll als Traumtänzer unter Beweis stellst.
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 09:35   #40
K. Lauer
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Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Mogo Beitrag anzeigen
... Meinst Du den Fragebogen?
Ja. Bitte.
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Alt 30.09.2011, 10:18   #41
MariaM->Emailproblem
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MariaM MariaM
Standard AW: Es gibt Neuigkeiten

Zitat von Mogo Beitrag anzeigen
Ich war bei der Infoveranstaltung sowie beim ersten Tag der Maßnahme:
Kurzfassung:
Infoveranstaltung am Donnerstag. Man „musste“ eine Anwesenheitsliste unterschreiben um reinzukommen – habe ich nicht gemacht. Wurde dann doch reingebeten und einen umfangreichen Fragebogen, den man ausfüllen und unterschreiben „muss“ bekommen. Habe ich trotz Widerwillen zum Prüfen lassen mitgenommen. Ich „müsste“ den Fragebogen zum Maßnahmebeginn am Montag früh unterschrieben zurückbringen, ansonsten könnte ich laut MT nicht am Kurs teilnehmen. Da angeblich die Unterschrift des Fragebogens die Anmeldung zum Kurs darstellt.
Konnte so kurzfristig keinen Termin beim Anwalt zum Prüfen bekommen, daher bin ich am Montag ohne Unterschrift hingegangen. Die Kursteilnahme wurde mir deswegen verweigert, weitere angekündigte Dokumente zur Unterschrift (z.Bsp.: Datenschutzerklärung, Hausordnung etc.) wurden mir nicht gegeben, da ich ohne Unterschrift des Fragebogens angeblich kein „Kursteilnehmer“ bin. Ich wurde aufgefordert den Raum zu verlassen, wollte ich nicht, ich wollte ja teilnehmen. Wurde gedroht mit dem Sicherheitsdienst rausgeworfen zu werden. Und von dem Koordinator der Maßnahme sowie vom Dozenten genötigt meiner unterschriebenen EGV nicht nachzukommen. Ich bekam dann ein Schriftstück, das als Begründung für meinen Rauswurf dienen sollte und mit völlig falscher Darstellung der Begebenheit. Das ich jedoch abgelehnt habe aufgrund des Inhalts. Im Endeffekt war die Polizei da und mir wurde ein mündliches Hausverbot in Anwesenheit der beiden Polizisten erteilt.
--
Langversion für die Leute, die vielleicht an Details interessiert sind:

Donnerstag: war die Info-Veranstaltung vor der Maßnahme.
Direkt am Eingang lag eine Anwesenheitsliste, die man unterschreiben „musste“, dass man da war. Ohne Unterschrift sei man auch nicht für den MT anwesend. Ich unterschrieb nicht und fragte stattdessen wer mir meine Anwesenheitsbestätigung auf meiner Einladung vermerkt. Da hieß es ,dass „wir“ dies am Ende der Veranstaltung hinkriegen werden, ABER erst die Anwesenheitsliste unterschreiben. Als ich wissen wollte wieso ich die Liste unterschreiben muss bzw. sagte dass ich diese Liste nicht unterschreibe, begann das Szenario. Die MT-Leute waren zu dritt, jedoch nur 2 davon redeten auf mich ein, dass ich unterschreiben „muss“, damit ich an der Veranstaltung überhaupt teilnehmen darf sowie als Anwesenheitsnachweis für den MT.
Eine rechtliche Grundlage für diesen Unterschriftszwang der Anwesenheitsliste konnte er mir nicht nennen. Dann merkte ich an, dass ich dableiben werde bis sie eine Lösung finden oder ich ggf. die Polizei als Zeugen hinzuziehen muss, da ich gegenüber dem JC meine Anwesenheit beweisen muss. Es ging noch ein Weilchen so hin und her. Alle anderen Teilnehmer unterschrieben ohne Weiteres. Dann bat mich der MT-Mann doch in den Schulungsraum, händigte mir zuvor einen 6seitigen Fragebogen aus, den ich gleich ausfüllen muss und „wir würden später noch einen Gespräch führen“ - Die Unterlagen steckte ich zwecks Prüfen lassen ein.

Der Info-Vortrag hat ungefähr 25 Minuten gedauert. Ich hatte währenddessen ein paar Fragen gestellt z.Bsp. da es mündliche Änderungen der Maßnahmezeiten seitens des Herrn gab.
Das Ganze wurde mit einer Art Mimik und Gestik vorgetragen, sodass man -ich jedenfalls- das Gefühl hatte in einer Kita zu sitzen.

Danach sollten die Teilnehmer einer nach dem anderen mit dem Herrn zu einem persönlichen 4 Augen-Gespräch in einen separaten Raum und er bat die Teilnehmer ausdrücklich dieses Gespräch kurz zu halten.

Sein gewünschter Gesprächsablauf:
  • Er stellt die Fragen.
  • Er möchte keine Antworten wie Kopfnicken, sondern es soll mehr dahinter sein und trotzdem muss man das schnell tun.
  • Es ging ihm darum, dass“
  1. die Teilnahme am Montag abgesichert ist. Oder es gibt einen Grund warum man nicht teilnehmen kann (und da hat er mich explizit angeguckt, was ich teilweise als eine verzweifelte implizite Drohung empfand)
  2. er schonmal „vorfühlt“, was unsere beruflichen Orientierungen sein könnten, da „wir uns vielleicht schon selbst Gedanken darüber gemacht oder auch entschieden haben“. Und er würde in dem Fall nur noch eine kurze Notiz dazu machen (als ob wir nur noch keine vernünftige Arbeitsstelle gefunden haben, weil wir die Qual der großen Auswahl haben und daher uns noch nicht entschieden haben!)
  3. Er braucht unbedingt die Unterlagen, weil er die Notizen auf der letzten Seite macht
  4. dann wird entschieden ja oder nein, danach könne man nach Hause gehen

Um die Wartenden zu beruhigen hieß es, es würde 2 bis 3 min pro Kopf dauern (der Herr ist also ein Super-Profiler, da er ja wie bereits erwähnt unsere berufliche Orientierung in einem nur 3 minütigen Gespräch „vorfühlen“ kann!)
Ich wurde natürlich durch meine Anwesenheitslisten-Unterschriftsverweigerung „bestraft“ und sollte daher als letzter zum persönlichen Gespräch gehen.

Im Gespräch wurde der Herr dann ganz nett und begann das Gespräch mit dem Satz dass er ja überhaupt nicht wüsste wer ich bin (weil ich die Liste nicht unterschrieben habe...).
Daraufhin zeigte ich ihm meine Einladung und meinen Ausweis. Nun wollte er natürlich den Fragebogen ausgefüllt zurück haben.
Ich teilte ihm mit, dass ich den Fragebogen erst zum Prüfen mitnehme und ggf. auch den Datenschutzbeauftragten anschreibe um zu wissen, ob der MT überhaupt befugt ist solche Sachen zu verlangen, da dieser Bogen verschiedene persönliche Daten abfragte und mir nicht klar sei was mit diesen Daten passieren wird. Ich habe ihn nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich sehr gerne da bin und froh bin überhaupt an dieser Maßnahme teilnehmen zu dürfen (was ich übrigens mehrmals von Beginn an tat). Ich sagte zum wiederholten Mal, dass ich eine egv mit meinen Vertragspartner dem JC unterschrieben habe indem ich ihm als Dritter/MT den Zugriff auf meine selektiven Bewerberdaten bei Ver.Bis für die Dauer der Maßnahme eingeräumt habe. Ich sah nicht ein warum er nun diese -im Fragebogen von ihm verlangten- Daten vom JC nicht erhalten hat, er könne sich gerne an das JC wenden wenn diese wie er zu betonen versuchte, nötig wären. Er sagte, dass er mich nur in die Maßnahme reinnehmen kann, wenn ich pünktlich zum Maßnahmebeginn am Montag den ausgefüllten und unterschriebenen Fragebogen abgebe (Worüber ich noch nicht sicher war, da ich nicht wusste ob ich so kurzfristig einen Termin beim Anwalt bekomme, da es bereits Donnerstag am späten nachmittag war. Und das habe ich ihm auch gesagt) „und dass ich am Montag eine Erklärung da unterschreiben muss, dass er auf die Daten zugreifen darf!“.
Er hat natürlich auch noch mal versucht, die Unterlagen während des Gesprächs zurückzubekommen. Interessant war auch seine Argumentation um die Fragebogen-Unterschrift zu rechtfertigen.
Stutzig über den Fragebogen machte mich (die unsinnige Argumentation außen vor gelassen), dass es unter anderem a) sehr viele persönliche Daten waren, die er m.M.n. wenn das nötig gewesen wäre, auch vom JC bzw. Ver.bis bekommen könnte (siehe EGV) bzw. gemäß seiner eigenen Aussage erhalten hat!!! und b) dass ich die Unterlagen als „Kunde“ unterzeichnen soll (siehe S. 5 des Fragebogens). Seit wann bin ich bei denen Kunde!? c) Die Abgabe dieser persönlichen Daten soll 4 Tage passieren bevor man die Datenschutzerklärung zu sehen bekommt. Für mich war jedenfalls nirgends zu erkennen was mit diesen Daten dann ggf. passieren wird/kann. Oben auf dem Fragebogen ist außerdem ein weiteres Firmenlogo gedruckt, was die Weitergabe / Verarbeitung (wie auch immer die es nennen wollen) der Daten für mich jedenfalls schon deutlich anzeigte. Daher fiel die Entscheidung, dass ich das Ganze zum Prüfen mitnehme. Im Endeffekt hat mir der Mann vom MT eine schriftliche Anwesenheitsbestätigung auf meiner Einladung vermerkt. Er kündigte zudem gleich an, dass es am Montag noch andere Dokumente (inkl. Datenschutzerklärung, Hausordnung) zum Unterschreiben geben wird.

Montag: Ich bin pünktlich am ersten Maßnahmetag erschienen und habe im Schulungsraum Platz genommen. Dieses Mal gab es zu diesem Zeitpunkt keine Anwesenheitsliste. Sogleich kam der MT-Herr und wollte den unterschriebenen Fragebogen zurückhaben. Ich sagte, dass ich den da habe (also nur eine Kopie, habe kein Wort darüber verloren, ob der unterschrieben ist oder nicht), aber erst noch die anderen angekündigten Unterlagen sehen möchte, damit ich weiß was auf mich zukommt und was ich noch unterschreiben soll. Er fiel mir direkt ins Wort und sagte, er würde mir nichts geben, bevor er den unterschriebenen Fragebogen von mir hat. Wenn ich den Fragebogen nicht zurückgebe, kann er mich nicht anmelden und ich könne somit auch nicht an der Maßnahme teilnehmen und er mir die anderen Papiere wie Datenschutzordnung nicht geben. Ich argumentierte, dass ich diese weiteren Unterlagen lesen und prüfen lassen muss bevor ich sie unterschreibe. Er sagte, dass nur die Leute diese Unterlagen bekämen, die in dem Kurs sind. Ich wurde vom Jobcenter „vorgeschlagen“ und bin erst „angemeldet“, wenn ich den Fragebogen ausfülle und unterschreibe. (Mein SB im JC sagte jedoch, dass er mich für die Maßnahme anmeldet und ich dann noch die Einladung erhalte.) Ich begann zu erklären, dass ich durch das JC zu der Maßnahme verpflichtet wurde und da ging er einfach weg und ließ mich stehen.

Als er wieder kam wollte er das Gespräch gern außerhalb des Schulungsraumes weiterführen, ich erwiderte, dass es hier in Ordnung für mich wäre weiterzureden. Er hätte angeblich wegen meinem Fall das JC angerufen und er sagte, „dass wenn ich die Unterlagen abgebe, ich an dem Kurs teilnehmen kann. Aber wenn ich die Unterlagen nicht abgebe und keine Unterschrift leiste zur 'Ersttagsmeldung' (was das auch immer heißen mag), dann soll er mir sagen, dass ich nach Hause gehen soll.“ Das wollte ich gern schriftlich haben, denn ich bin denen gegenüber nicht verpflichtet etwas zu unterschreiben und ich muss prüfen was ich unterschreiben soll. Wie kann er erwarten, dass ich einfach die Papiere stückchenweise bekomme und unterschreibe ohne dass ich weiß was noch auf mich zukommt bzw. was mit den eingereichten Daten alles gemacht wird. Ich merkte an, dass ich einen Vertrag mit dem JC habe, dem ich gern nachkommen möchte, deswegen bin ich ja da. Ich würde so lange sitzen bleiben bis sie eine Lösung finden. Er sagte, die ist ja gefunden worden. Dann fing er noch mal an mit seinem Kontakt zum JC und unterstellte mir, dass ich meine er lüge und würde ihm Unterstellungen machen, nur weil ich meinte, dass ich bei dieser „Lösungsfindung“ nicht dabei war.
Er sagte ausdrücklich er sei der Beauftragte und Vermittler der JC.
Weiterhin bat er mich zu gehen, obwohl ich mehrmals betonte, dass ich die Maßnahme gern machen möchte.
Wenn er jedoch etwas dagegen hätte und erwartet, dass ich die Unterlagen vor Ort unterschreibe ohne Zeit zum Prüfen lassen, dann solle er mir das schriftlich geben.
Er wollte zunächst handschriftlich etwas auf meiner Einladung vermerken, ich bestand jedoch auf ein separates Schreiben. Auf meine unangenehmen Fragen antwortete er immer mit billigen Rhetoriktricks und Unterstellungen. Und suchte mit seiner verzweifelten Gestik Bestätigung von den Teilnehmern. Nach einigem Hin und Her wollte er mir plötzlich doch etwas Schriftliches geben und verließ den Raum.
Währenddessen hat der Dozent mit mir die Diskussion weitergeführt und war der Meinung, dass ich gehorchen muss und die Unterlagen ungeprüft unterschreiben muss, weil das angeblich so wie der MT-Manne es gesagt hat ist und das den Vorschriften und Regelungen entspräche. Als ich fragte welche Vorschriften dies sind, antwortete er einfach, dass er das Gefühl hatte, dass ich nur gern diskutieren wollte und er es gut fände, wenn ich nicht im Kurs dabei bin. Er begann von der Security zu sprechen und verwies mich auch des Raumes was ich wieder verweigerte. Er hat sich währenddessen sogar im Ton vergriffen.
Ein paar Minuten später kam der MT-Mann mit einem Schreiben wieder und meinte: Bitteschön, hier haben Sie alles schriftlich sogar mit Kopfzeile.
Leider entpuppte sich dieses Schreiben realitätsfern und mit falschen Begebenheiten, wie das halt so ist, es war also nicht verwendbar.
Als ich ihm dieses Schreiben deswegen wieder zurückgeben wollte, verlor er die Nerven und ab da war Zwangspause für die anderen. Und er wollte die Security holen. Ich sah mich gezwungen die Polizei anzurufen, da sie mir mit Gewalt drohten.

Ich erläuterte den Polizisten die Sachlage und wollte eine Anzeige zur Nötigung zur sofortigen Unterschrift mit Verweigerung der Prüfung der Unterlagen machen, aber weil es wohl keinen Straftatbestand darstellt ging das nicht. Beim Gespräch jedoch mit MT und Polizei wurde mir von der hauszuständigen Person ein mündliches Hausverbot erteilt in Anwesenheit der beiden Polizisten. Die MT-Dame meinte, sie müsse das Hausverbot nicht schriftlich erteilen.
Ich wurde schlussendlich dort mit einem mündlichen Hausverbot rausgeschmissen, welches in Anwesenheit von zwei Polizeibeamten ausgesprochen wurde.

Ende Langversion.

Ich habe natürlich alles detailliert protokolliert. Ich bin immer noch ein bisschen verärgert, da man im Nachhinein doch viele Dinge anders und besser gemacht hätte, ich ließ mich leider auf unnötige Diskussionen ein, da wenn man mitten im Geschehen eines Neulands ist, es sehr schwer ist auch gleichzeitig das Ganze objektiv zu betrachten. Ein kleiner Trost für mich, ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Denn die asoziale sowie rücksichtslose Verhaltensweise lässt vieles von den wahren Absichten solcher Leute erahnen und zeigte mir, dass meine Entscheidung nicht vor Ort zu unterschreiben richtig war. Wo leben wir eigentlich?

Ich hoffe das war nicht zu lang und dass ich euch damit nicht gelangweilt habe Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.
Ich werde mich über eure Wortmeldung sehr freuen.

P.S: Verzeiht meinen Schreibstil, denn deutsch ist nicht meine Muttersprache.

Super gemacht,
die unrechmäßige Heranziehung das ist was man mit dir machen wollte ist schon alleine rechtswidrig dich zur Teilnahme an einer Maßnahme zu verpflichten.

Tatbestand der Nötigung STGB § 240 das noch vor Zeugen eine Unterschrift unter eine Teilnahme an einer Maßnahme zu erzwingen die du nicht möchtest.

Nie eine Unterschrift geben für die Zukunft auch nicht bei einer EGV.

MariaM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 12:27   #42
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n-tier
Daumen hoch AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Wird vom JC sicher auch nichts in die Wege geleitet werden.
__

StGB § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
n-tier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 19:31   #43
Mogo->Emailproblem
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Mogo
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Ja. Bitte.
Bitteschön.

Angehängte Dateien
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Dateityp: pdf Formular5.pdf (273,6 KB, 82x aufgerufen)
Dateityp: pdf Formular6.pdf (181,3 KB, 122x aufgerufen)
__

"The most potent weapon in the hands of the oppressor is the mind of the oppressed"
Stephen Biko
Mogo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 19:58   #44
Mogo->Emailproblem
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Beiträge: 142
Mogo
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

.
Zitat von MariaM Beitrag anzeigen
...unter eine Teilnahme an einer Maßnahme zu erzwingen die du nicht möchtest.

Ich habe nichts gegen eine sinnvolle Maßnahme, die mich weiter bringt. Das hat sich in diesem Fall jedoch für mich ab dem Moment erübrigt, an dem diese sogenannten MT´s mit der Geheimnistuerei um die Unterlagen angefangen haben. Hätten Sie kein Problem damit gehabt, dass ich alle zu unterschreibenden Unterlagen zum Prüfen mitnehme (hätte man gesehen dass Sie nichts zu verbergen haben!), wäre es gar nicht so weit gekommen

Nie eine Unterschrift geben für die Zukunft auch nicht bei einer EGV.

Ja, das ist mir mittlerweile klar, deswegen habe ich das ja auch durchgezogen. Bei meiner EGV-Unterschrift kannte ich das Forum hier und meine Rechte noch nicht
__

"The most potent weapon in the hands of the oppressor is the mind of the oppressed"
Stephen Biko
Mogo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 20:52   #45
wolf77
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wolf77 wolf77 wolf77 wolf77
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

MariaM, da hast du super reagiert

Das du da warst, man dich aber nicht haben wollte, hast du ja nun durch die Polizei hochoffiziell nachweisbar...
wolf77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 21:29   #46
silvie0035->Emailproblem
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silvie0035 silvie0035
Standard AW: Maßnahme mit Einladung zur Info-Veranstaltung! Was ist das?

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Da gebe ich dir Recht. Das hat man aber mit der EGV ausgehebelt, indem man vereinbart hatHierbei handelt es sich nur um die Teilnahme. Ob das aber hier noch einen Unterschied macht?`Him muss man jetzt sowieso. Man kann es diesen MT nur noch so schwer wie möglich machen, indem man nichts unterschreibt. Also rein physische Präsenz.

Man kann es diesen MT nur noch so schwer wie möglich machen, indem man nichts unterschreibt. Also rein physische Präsenz.[/QUOTE]

Hallo ihr Lieben, liebenden!

Ich habe weder eine EGV unterschrieben, dann kam die eben per VA! Widerspruch eingelegt und am 15.09. hin zum Maßnahmeantritt. Dort probiert rein physisch präsent zu sein!
Scheibenkleister,nix unterschriebenund trotzdem waren die sehr nett zu mir und ich habe eine Woche lang mitmachen dürfen, ohne wenn und aber! Da jetzt Sonnenschein, ich leider mal für ne Woche krank geworden und am Di. gehts weiter, auch ohne Unterschrift in der Maßnahme. Werde wohl die letzten 3 Wochen noch abreißen müssen, ohne Hoffnung Nachhause geschickt zu werden!! Klappt also nicht immer, mit der Unterschriftenverweigerung, wie ihr seht!
Was kann ich nun machen, außer Krank werden und dann eben die Fehlzeiten nach holen?

gruss silvie0035
silvie0035 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 21:31   #47
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Mogo
Ausrufezeichen Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion

Guten Abend,

Ich habe nun die „Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion“ nach § 24 sgb x bekommen
(Die Unterlagen kann ich gern posten wenn nötig). Sehr pünktlich noch am ersten Maßnahmetag hat der SB anscheinend das Schreiben aufgesetzt . Die sind wirklich schnell, wenn sie wollen.
Ich hatte ja meine Information für den SB über das „Ende“ der Maßnahme gleichtägig abgegeben. Entweder gab es eine Überschneidung oder der SB will mir besonders viel Gutes...

Hier mein Schreiben an den SB am Montag:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Träger XY teilte mir am xx.xx.xxxx mit, dass die Teilnahme an der Trainingsmaßnahme XY nicht möglich ist.

Mit vorzüglicher Hochachtung,

Ich habe mich hier im Forum zum Thema Anhörung ein bißchen eingelesen, es sind mir noch folgende Fragen für meinen Fall aufgekommen und hoffe auf hilfreiche Antworten .
  • Auf welche Punkte / Argumente soll ich in der Erklärung zum Anhörungsschreiben eingehen und welche soll ich lieber vermeiden - um das Maximum an entlastenden Gründe vorzubringen um einen Sanktionsbescheid möglichst entgegenzuwirken.
    Über Formulierungsvorschläge diesbezüglich würde ich mich freuen!
  • Soll ich parallel zur Anhörung eine Beschwerde über den MT ans JC schreiben?
Ich bitte um Eure Hilfe.
__

"The most potent weapon in the hands of the oppressor is the mind of the oppressed"
Stephen Biko
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Alt 01.10.2011, 02:10   #48
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Super gemacht!

Sich über den Maßnahmeträger beschweren - ist sinnvoll. Anders raffen die es ja nicht, was da abgeht.

Was die Anhörung angeht schreib mal was, und stells dann hier ein. Dann schauen wir mal drüber.

Zitat:
Leider entpuppte sich dieses Schreiben realitätsfern und mit falschen Begebenheiten,
Was genau heißt das?
Ud poste mal das Schreiben zur Anhörung, damit man sieht, was die dir vorwerfen.
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Alt 01.10.2011, 06:17   #49
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Sich über den Maßnahmeträger beschweren - ist sinnvoll. Anders raffen die es ja nicht, was da abgeht.

Ist dabei etwas zu beachten? Ich habe so etwas noch nie gemacht
Gibt es dafür Mustervorlagen, die man als Grundgerüst benutzen könnte?

Was die Anhörung angeht schreib ich dir noch was...

Das wäre super gewesen

Was die Anhörung angeht schreib mal was, und stells dann hier ein. Dann schauen wir mal drüber.

Wenn es nach mir ginge, könnte ich die Darstellung die ich hier gepostet habe größtenteils in der Erklärung zum Anhörung reinschreiben. Bevor ich jedoch irgendwas unkluges mache woraus die mir einen Strick drehen können, habe ich um Hilfe gebeten um es richtig zu machen. Und fragte nach den Punkten / Argumenten auf die ich eingehen und welche ich lieber vermeiden soll- um das Maximum an entlastenden Gründe vorzubringen um einen Sanktionsbescheid möglichst entgegenzuwirken.

Versteht mich bitte richtig, ich bin nicht faul, bin nur nicht geübt solche wichtigen Schriftstücke zu verfassen, da Deutsch wie gesagt nicht meine Muttersprache ist.

Was genau heißt das?

Da hieß es dass: "Herr xy händigt zum Kursbeginn die Notwendigen Unterlagen (Erstgespräch) nicht aus. Damit ist ein Kursbeginn nicht möglich - Herr xy wird von uns beauftragt sich beim JC zu melden"

Obwohl ich:

1. Den Fragebogen zwar mitnehmen konnte (Trotz Bemühungen des MT den gleich zurück zu nehmen!) jedoch nicht genug Zeit bekommen habe diesen prüfen zu lassen: Donnerstag später nachmittag erhalten, Montag früh 8:00 Uhr Abgabetermin.

2. Die weiteren Dokumente (u.a. Datenschutzerklärung, Hausordnung) wollte man mir nicht geben/zeigen bevor ich den Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben abgegeben habe.

Ud poste mal das Schreiben zur Anhörung, damit man sieht, was die dir vorwerfen.


Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
anho-rung1.jpg   anho-rung2.jpg   antwortvordruck.jpg   ges-.jpg   ges-.jpg  
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Alt 01.10.2011, 21:10   #50
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kann / will mir denn niemand weiterhelfen!?
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