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Start > > -> Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

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Alt 24.09.2012, 12:59   #26
Dagegen72
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Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Hallo zusammen!

Und danke Rounddancer, fürs Erfolg wünschen. Wie gesagt, es handelt sich ja um eine Teilzeit-Tätigkeit, also 4 Stunden pro Tag.

Die bisher Job-Zuständige war - heute krank. Das Gespräch führte eine Frau, die sich den Bereich mit jener Erkrankten teilt.

Beim Vorstellungsgespräch kam mittlerweile heraus, dass es sich um sowas wie Callcenter handelt.

Ich soll Vertreter-Termine ausmachen und laut Stellenangebot im Internet, brauche ich auch Verkaufsgeschick.

Meine Laune sank, als die gute Frau meinte, dass ich 1 - 2 Tage Probe arbeiten soll, die wohl aber Vollzeit Vermutlich gratis.

( Mein Pessimismus: Schlimmstenfalls bin ich ganz gut, werde zwei Tage gratis ausgenutzt und werde dann doch nicht geeignet sein, naja so muss es ja nicht kommen.)

Die Zuständige beim Job, mit der ich zuvor telefonierte und den -Vorstellugns-Termin ausmachte, meinte auf meine Frage, dass ich am Telefon keine Produkte verkaufen bräuchte.

Der Lohn würde 850 Euro brutto betragen. Was meint ihr dazu?

Der Coach meinte, dass ich auf die nervige Gehaltsfrage 1000 Euro brutto sagen könnte. Die Frage erübrigte sich, weil der genannte Lohn / Gehalt von 850 Euro nicht verhandelbar ist.

Bin ziemlich enttäuscht, aber gut, was habe ich erwartet, was hätte ich erwarten können?

Der Arbeitsweg wird mit ÖPNV sehr umständlich sein, aber mit den genannten Arbeitsterminen würde ich mich gut arrangieren können.

Habe mich im Gespräch trotzallem interessiert gezeigt, mich nach dem eventuellen Arbeitsbereichsplatz erkundigt und - naja, wenn es klappt - dann werde ich den Job wohl annehmen. Atmosphäre und Umgebung schienen ok.

Das Blöde: wenn es klappt werde ich noch immer nicht aus der Maßnahme sein, da ich laut Vertrag, dann noch 3 Monate (!) nachbetreut werde Ach herrje...

Liebe Grüße, Dagegen72
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2012, 15:59   #27
Rounddancer
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Idee AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Nun ja, also mein Problem bei der Arbeit im Callcenter ist leider, daß die dort in der Regel wollen, daß ich hochdeutsch rede. Jetzt bin ich aber Schwabe, und falle unversehens immer wieder in mein Honoratioren-Schwäbisch. (Ich bin wirklich mal gespannt, am 24.10. hab ich voraussichtlich meine erste Geschäftspräsentation als Webinar, Publikum aus Deutschlnd, Schweiz und Oesterreich).

Außerdem: Ich bin halt langsamer als andere, auch beim Denken und Sprechen,- die in den Callcentern reden oft schneller.

Zu den Probetagen: Es ist gut, daß Du Dich positiv einstellst,- dann hast Du Dein Möglichstes getan, wenn sie Dich doch je nicht einstellten. Wenn die Dich nach den Probetagen aber einstellen,-
dann könnte es ja sein, daß das Gehalt zwar nicht verhandelbar ist, aber daß es u.U. Zuschläge geben könnte. Und vielleicht bezahlte Überstunden.

Andererseits ist 20 Stunden/Woche mit 850 € brutto auf Vollzeit umgerechnet immerhin 1700 € brutto,- das sind fast 3400 €.

Immerhin haste, falls die Dich nehmen, die 850 € brutto,- bist wieder in Arbeit, kannst Dich aus dieser besseren Position heraus umhören, sei es nach einem passenden, zusätzlichen Minijob, nach Wohngeldanspruch (statt dem evtl. Restanspruch auf Alg-II.
Oder Du kannst was Selbstständiges dazunehmen, beispielsweise Menschen beraten, wie sie bei Strom, Gas, Telefon, Internet und Handy durch Anbieterwechsel echt Geld sparen können. Und kriegst dafür selbst im Erfolgsfall pro Auftrag eine nahmhafte Abschlußprovision...

Oder, egal wie: Viel Erfolg!
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Alt 24.09.2012, 17:42   #28
Carpe
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Hallo Dagegen,

erstmal freut es mich für Dich, dass Du ein Vorstellungsgespräch bekommen hast - trotz des seltsamen Anschreibens.
Den Lohn finde ich eigentlich ok. Es handelt sich doch um eine Tätigkeit, für die keine Ausbildung erforderlich ist? Dann finde ich 850 brutto für eine 20 Stunden Woche ok.
Aber die Tätigkeit an sich fänd ich furchtbar. Du musst also rumtelefonieren und Leute finden, die sich bereit erklären, dass Du denen einen Vertreter vorbei schicken darfst? Meins wär das nicht, aber manchen Leuten liegt sowas ja.
Aber für mich klingt das alles nach Betrug. Bei solchen Leuten hatte ich mich auch schon mal beworben - ausgeschrieben waren immer angebliche Büroarbeiten -, ich wurde auch jedes Mal eingeladen zum Vorstellungsgespräch und dort stellte sich dann heraus: nix Büroarbeit, sondern Blödsinn am Telefon verkaufen. Da habe ich dann auch immer sofort verstanden, warum ich das große Glück hatte, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Na ja, aber vielleicht liegt Dir so eine Arbeit ja? Ich wünsche Dir jedenfalls, dass die Sache so ausgeht, wie Du es Dir wünscht.

LG
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Alt 24.09.2012, 23:45   #29
con_er49
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Ich wurde mal dazu aufgefordert meinen Lebesnslauf zu fälschen . Um so besser dazustehen !

Gebracht hat es garnichts !
Hingegen kann einen jeder Arbeitgeber verklagen wegen Fälschung vom Lebenslauf , wenn hier Unstimmigkeiten festgestellt werden !

Telefonische Akquise ist rechtswidrig . Somit macht man sich strafbar !

Hier kann ich nur jedem raten niemals die eigene Telefnummer zu veröffentlichen !

Bei Bedarf diese nur auf Nachfrage weiter zugeben .
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Alt 04.10.2012, 12:56   #30
Dagegen72
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Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Also - laut Stellenangebot aus dem Job-Pool der Bundesagentur für Arbeit lautete auf Kfm. Bürokraft. Es ging definitiv nicht um eine ausschließliche Callcenter-Tätigkeit!

Seit dem Vorstellungsgespräch habe ich von der Firma nichts mehr gehört. Ich habe mich auch nicht weiter gemeldet. Erst habe ich noch auf Antwort ihrerseits gewartet, da ich davon ausgegangen bin, dass von denen dann erst einmal was kommen müsste, dann habe ich nicht mehr gewartet. Evtl. hätten die erwartet, dass ich mich melde?? Könnte ich ja noch immer tun .. Aber Callcenter wäre ursprünglich eigentlich so gar nicht mein Ding gewesen. Mal sehen.

Meine Maßnahme ist nun um. Und sehe auch gerade, das ich prompt keine Antwort mehr auf meine Frage mit letzter e-mail an die Maßnahme erhalten habe :/

Liebe Grüße, Dagegen72
__


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Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 04.10.2012, 12:59   #31
Dagegen72
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Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

@ con_er:

Läuft sowas nicht sogar unter Dokumentenfälschung -betrug oder sowas?
Bin da immer ängstlich, es ist aber auch vertrackt, dass nur bestimmte Lebensläufe beachtet werden, wo ist denn da die Logik, bzw. der Mensch dahinter?

Liebe Grüße, Dagegen72
__


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Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 04.10.2012, 13:32   #32
Roter Bock
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Registriert seit: 02.06.2011
Ort: Uelzen
Beiträge: 3.290
Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Job-"Coach" schreibt meine Bewerbung - gehe ich ein Risiko ein?

Arbeitgeber mit gefakten Lebensläufen zu traktieren bringt nur (rechtlichen) Ärger ein. Insofern ist das Verhalten all jener die direkt fälschen und Dich dazu anhalten eigentlich ein Straftatsbestand.

Das andere ist das "Gestalten" eines Lebenslaufes. Den Aufenthalt in mehreren ZAF würde ich z. B. von - bis gnadenlos zusammenfassen. Lücken garniere ich mit freiberuflicher Tätigkeit - was nicht für jeden geht - je nach Beruf und Studium.

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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