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Start > > -> Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung


Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 30.08.2012, 23:20   #1
bratwurscht->Emailproblem
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Registriert seit: 08.07.2012
Beiträge: 21
bratwurscht
Standard Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung

Hallo,

ich muss meine Weiterbildung aufgrund psychischer Probleme leider abbrechen bzw. unterbrechen und habe ein paar Fragen:

Ich bin seit etwa 2 Monaten (leider nur vom Hausarzt) krank geschrieben aufgrund der psychischen Erkrankung. Ich war schon bei einem Psychiater, mit dem ich mich leider nicht sehr gut verstanden habe, bzw. nicht verstanden fühlte. Und auch schon bei einem Psychotherapeuten bei dem ich schon ein paar Sitzungen hatte. (mit dem Therapeuten verstehe ich mich ganz gut und möchte dort auch wahrscheinlich eine richtige Therapie beantragen, leider kann er mich nicht fächrztlich krank schreiben)

Der Psychiater hat mich zwar nicht krank geschrieben, aber hat mir eine Verordnung für eine Tagesklinik ausgestellt. Dort war ich heute zur Information - 1h Psychotherapie in der Woche, der Rest nur sinnlose Beschäftigungen (basteln etc.) - d.h. Tagesklinik kommt nicht in Frage für mich.

Aufgrund meiner langen Erkrankung hat sich nun das Arbeitsamt gemeldet und bittet um Stellungnahme. Die Stellungnahme ist freiwillig, jedoch wurde geschrieben, dass beabsichtigt wird die Bewilligung für die Weiterbildung aufzuheben. (das wäre dann ein Abbruch oder? Von weiteren Konsequenzen bzw. was das bedeutet steht dort nichts)

Ausserdem wird mir angeraten mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung zu setzen bzgl. Krankengeld, falls ich weiterhin krank sein sollte.

So da kommen wir nun zur eigentlichen Frage: Ich habe nämlich eigentlich noch eine geringfügige Beschäftigung die ich auch weiterhing ausführen kann, da sie mich nicht in dem Maße belastet hat wie die Weiterbildung. (liegt auch an der Beschäftigung selber, und nicht nur am zeitlichen Umfang)

Wenn ich dort noch länger fehlen würde, glaube ich würde man mir aufgrund von andauernder Krankheit kündigen. (ist möglich soweit ich weiss, besonders bei geringfügiger Beschäftigung) Doch selbst wenn mir nich gekündigt werden sollte: der AG braucht dann jemanden der meine Dienste übernimmt (sind zwar nur ca 3 im Monat) und hat dann im Anschluß zu viele Angestellte wenn ich wieder arbeiten darf.

Die Frage ist also nun was ich tun soll. Ich möchte die geringfügige Beschäftigung nicht aufgeben, da arbeite ich im betreuten wohnen und es baut mich auch echt auf. Und es war sehr schwer diesen Job zu finden. Aber die Weiterbildung dagegen packe ich einfach nicht so wie es mir psychisch derzeit geht. Deswegen hat mich der HA ja letztendlich auch so lange krank geschrieben.

Muss ich denn jetzt weiter krank geschrieben bleiben wenn mich das Arbeitsamt schon aus der Maßnahme nehmen möchte? Ich würde gerne die ambulante Psychotherapie machen und gleichzeitig meinen Minijob und anschließend, wenn es mir wieder besser geht und ich der Belastung besser standhalte ggfs. dann die Weiterbildung fortsetzen.

Ich bin noch bis nächste Woche krank geschrieben derzeit, die Stellungnahme soll ich bis in ca. 2 wochen ans Jobcenter schicken. (aber die ist wie gesagt auch freiwillig).

Brauche ich also nächste woche und folgende dann noch weitere Krankschreibungen? Ich würde gerne wieder meinen Minijob machen, der ist ja auch nur an 3 Tagen im Monat... (und leider eben auch in der nächsten Woche wieder)

Rein von der bisherigen Fehlzeit durch die Krankheit, ist das Maßnahmeziel im moment ehh nicht mehr erreichbar - wenn dann muss ich sowieso nochmal neu einsteigen in eine spätere "Runde".

Hoffe ich habe nicht zuviel geschrieben und jemand liest sich das tatsächlich durch und kann mir sagen wie ich weiter vorgehen muss.

Hoffe ihr versteht wo grad mein PRoblem ist bzw. was mich verwirrt.
...

Zusatz: Was ich noch vergessen habe zu erwähnen - in dem Schreiben des Jobcenters heist es dass ich mich bei Beendigung/Abbruch der Maßnahme ggfs. wieder arbeitslos melden soll. Heisst das, dass wenn ich die Weiterbildung wirklich rechtskräftig abgebrochen wird ich ab dem nächsten Tag gar kein ALG2 mehr bekommen würde? Ich habe während der ganzen Zeit der Maßnahme meinen vorherigen (Aufstocker)-Satz weiter bezahlt bekommen. Bin etwas verwirrt und will nicht plötzlich ohne Geld dastehen. Kann das jemand vielleicht kurz erläutern wie das mit dem Geld dann ist? Oder geht es nur um den Status ob ich arbeitssuchend bin oder eben nicht? (während der Weiterbildung war ich ja vom Status nicht mehr "arbeitssuchend")..
bratwurscht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2012, 23:25   #2
espps
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung

Möchtest Du denn grundsätzlich abbrechen, oder zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen? (Das geht nämlich)
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Alt 30.08.2012, 23:39   #3
Wutbuerger
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.08.2012
Beiträge: 4.817
Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung

Ich versteh das Problem noch nicht .. willst du die Maßnahme beenden , vorübergehend aussetzen oder was ? Wenn nicht gerade eine schnelle Besserung in Sicht ist wäre die weitere Teilnahme ja eh nicht möglich . Wie weit du in dem anderen Job arbeiten kannst wenn du krankgeschrieben bist ...hm ... is zwar sinnvoll für dich aber ist das erlaubt ? Versicherungsrechtlich abgedeckt ? Haste dir mal einen Zeitplan gemacht ? WEnn Therapeut sagt wir machen was ..das braucht ein paar wochen für die Krankenkasse und wie lange dann noch bis ein Termin frei ist ? Und wird die Therapie 3 - 6 - oder 12 Monate dauern ? In einer Tagesklinik war ich zwar noch nicht , da hat auch jede ein anderes Programm .Nur zählt da nicht nur die eine Stunde Einzeltherpie die du warscheinlich hast , die Gruppendynamik mit den Mitpatienten etc geben auch einen Teil zur Therapie. Mußte mal das Programm genau lesen . Evtl bekommst du auch ne Woche zur Probe . Es ist wie mit den Therapeuten ..man muß zueinander passen . Und krankschreiben kann dich auch dein Hausarzt .-nur wie lange zahlt die KK ... max ein jahr incl Lohnfortzahlung ? Wenn du dann nicht fit bist -Grusi ? weil ALG2 sagt doch mehr als 3 std am Tag arbeitsfähig ?
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2012, 23:55   #4
bratwurscht->Emailproblem
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Registriert seit: 08.07.2012
Beiträge: 21
bratwurscht
Standard AW: Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung

Also ob ich die Weiterbildung nach Genesung weiter machen kann bzw. will ist noch nicht 100% klar, es geht erstmal nur darum dass ich derzeit nicht in der Lage bin die Weiterbildung fortzusetzen, eigentlich auch schon raus bin, aufgrund der langen Krankheit, aber jetzt nicht weiss ob ich auch weiterhin krank geschrieben bleiben muss, da ich gerne meinen Job behalten würde und damit auch klar kommen würde.

Der Arzt würde mich sicher noch weiter krank schreiben, ggfs. würde ich auch ein fachärztliches Attest bekommen wenn ich nochmal zu dem Psychiater gehe. (wobei der mich eher versucht abzuschieben habe ich das Gefühl)

Aber dann darf ich den Minijob ja eben auch nicht ausführen und werde möglicherweise gekündigt bzw. "ersetzt" (wir Angestellten "kämpfen" ehh schon um die Dienste teilweise..da ist kein Platz für mehr Mitarbeiter)

Das ist mein Dilemma, da ich nicht weiss was passieren würde wenn ich dann ab nächste Woche nicht mehr krank geschrieben bin. Also vom Jobcenter aus - wollen dann bestimmt dass ich die Weiterbildung direkt weiter mache oder wieder vollen Bewerbungseinsatz etc. oder?

Ich bin leider in einem ziemlichen psychischen Loch gerade und fühle mich zu nichts im Stande, der Minijob ist noch das einzige was ich mir zutraue da ich dort nur ca. 2-3 Nachtschichten im ganzen Monat habe.

Dort arbeite ich schon seit mehreren Jahren und möchte den nicht verlieren... =/
bratwurscht ist offline   Mit Zitat antworten
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abbruch or unterbrechung, erkrankung, psychischer, weiterbildung

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