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Alt 24.07.2012, 11:38   #1
Eleija->Emailproblem
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Eleija
Standard Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Hallo ihr lieben,

nachdem ich mit Eurer Hilfe hier im Forum schon so einiges erfolgreich abwenden konnte, wächst mir im Moment mal wieder alles über den Kopf. Probleme über Probleme mit der Arge und ich weiß nicht mehr weiter.

Ich bin 29, habe vor 6 Jahren meine Berufsausbildung abgeschlossen und bin seit dem ohne Anstellung. Es handelt sich um den Beruf der IT-Systemkauffrau, also kein "ausgestorbener" Beruf oder ähnliches, jedoch wohl ein überfüllter Bereich wie es mir erscheint. Trotz eines sehr guten Ausbildungsabschlusses sowie Abitur, Führerschein etc. kann ich jedoch einfach keine Stelle finden.

Woran es liegt? Ich weiß es nicht. In 6 Jahren hatte ich 3 Vorstellungsgespräche, eines vor 6 Jahren berufsfremd (abgelehnt überqualifiziert), eines vor schätzungsweise 4 Jahren (abgelehnt da Arge der Probearbeit nicht zustimmte) und das letzte vor einem Jahr (Stanort wurde letzten Endes nicht eröffnet und somit keine neues Personal eingestellt).

Ich bewerbe mich viel und auf alles was ich finden kann, also nicht nur das in der EGV geforderte und von der Arge zugesandte. In der Regel weiter weg, da ich in einer ländlichen Gegend lebe. Meine Bewerbungsunterlagen sind in Ordnung.

Von daher die Schlußfolgerung meines Sachbearbeiters: "Sie wollen nicht arbeiten." Na danke auch.

Ich werde regelmäßig beleidigt, als arbeitsscheu bezeichnet, Arbeitgeber würden ja direkt sehen, dass ich nicht arbeiten will etc. Das ganze gepaart mit seinem offenkundigen Bedauern, dass er leider nichts finden kann, um mich zu sanktionieren, da ich alles richtig machen würde. Und der neuste Clou war, dass ich nicht zum Vermittlungsgespräch kommen sollte, da man keinen Wert darauf lege, dass ich persönlich erscheine. (Irgendwelche Beschwerden oder ähnliches als Grundlage für derartige Aussagen hat er übrigens nicht, da diese natürlich nicht der Wahrheit entsprechen.)

Neuerdings versucht man wohl mit rechtwidrigen 1 Euro Jobs meinen Arbeitswillen zu erproben und das ich die AGH als Landschaftsgärtner nicht angetreten bin ist dem auch nicht hilfreich gewesen. Nun habe ich in meinem Profil auf der Jobbörse gesehen, dass ich wohl morgen einen Termin in einer anderen Arge haben soll, gut 30km entfernt, bei der Person, die immer die AGHs verschickt. Eine Einladung hab ich keine, mein Telefon klingelt Sturm von beiden Standorten - ich gehe nicht ran. Nehme mal an, dass dies eine Veranstaltung nach dem Motto "wünsch dir was" werden soll, also einen 1€ Job aussuchen, damit ich diesem nicht widersprechen kann, vielleicht noch drohen von wegen Mitwirkungspflicht etc.

Nach jedem Telefonat oder persönlichen Termin bin ich deprimiert, könnte nur noch heulen. Was ich zu Anschuldigungen oder ähnlichem zu sagen habe, interessiert meinen Sachbearbeiter auch nicht. Er diskutiert nicht mit mir.

Habe schon mit dem Gedanken gespielt eine Dienstaufsichtsbeschwerde und Befangenheitsantrag einzureichen. Das wäre nicht das erste mal, musste ich bei meiner vorherigen Sachbearbeiterin so handhaben, die mir die Probearbeit ablehnte und mich zum psychologischen Dienst schicken wollte, da ich ihr meine Telefonnummer nicht gegeben habe. Wollte mich wohl als psychisch krank hinstellen. Von daher hat mein jetziger Sachbearbeiter leider meine Telefonnummer, da ich den ganzen Zirkus nicht nochmal durchgestanden hätte.

Zusätzlich zu meiner Stellensuche habe ich mich nach Möglichkeiten einer Zweitausbildung informiert, schulisch oder betrieblich, ganz gleich, alles wäre mir recht. Online, bei der Arbeitskammer, etc. Keine Chance auf irgendeinen Zuschuss. Da ich alleinstehend mit einem eigenen Haushalt bin, würde ein Azubigehalt hinten und vorne nicht reichen. Zumal ich entweder recht weit pendeln und/oder umziehen müsste.

Von daher denke ich, dass eine Umschulung wohl meine letzte Chance ist. 6 Jahre aus einem kaufmännischen Beruf draussen und noch dazu aus der kurzlebigen IT.. so stellt mich ja keiner ein. Kaufleute gibt es doch im Überfluß.

Nicht mal ein Minijob als irgendwas ist drinne, da das pendeln zu teuer wäre und durch die schlechte Verkehrsanbindung auch fast unmöglich, habe jedenfalls noch nichts gefunden, bei dem es mit den Arbeitszeiten geklappt hätte.

Ich habe bereits mit einem Umschulungsunternehmen telefoniert, würde gerne zur Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung umschulen. Die Voraussetzungen erfülle ich, aber ein konkretes Angebot kann man mir erst nach einem Eignungstest machen. Das ich diesen bestehen würde, daran habe ich keinen Zweifel.

Muss ich erst die Umschulung beantragen und kann ich danach dann den Eignungstest etc machen? Da der Standort schon weiter weg ist und für mich mit dem ÖPNV kaum erreichbar, und ich möchte nicht unnötig jemandem zur Last fallen, fahrtechnisch. Oder muss ich erst den Test machen um ein konkretes Angebot zu haben? Zur Zeit habe ich lediglich einen Flyer.

Habe ich überhaupt irgendwelche Chancen diese Umschulung zu erhalten? Es gibt wie gesagt durchaus Stellen in meinem Beruf, jedoch ist die gängige Antwort auf meine Bewerbungsschreiben die, dass ich nicht berücksichtigt werden kann. Für den Fachinformatiker gibt es 3 mal mehr Stellen, vor allem auch regional und nicht nur weiter entfernt.

Wie kann ich meinen Wunsch am Besten begründen? Ich habe mal gelesen, dass kaufmännische Ausbildungen nach 3-5 Jahren als nichtig angesehen werden würden, stimmt das? Gibt es da auch etwas schriftliches, dass das belegt? Oder würde ich nur Gefahr laufen, dass ich mit einer solchen Aussage zukünftig als Hilfsarbeiter verheizt werde?

Nehme mal an, dass das ganze wohl überlegt beantragt werden muss, da ich ja wie erwähnt nicht gerade ein gutes Verhältnis zu meinem SB habe, welches sich in nächster Zeit wohl eher noch verschlechtern wird, da ich mir seine Beleidigungen nicht mehr gefallen lassen möchte. Mein SB weiß von meinem Wunsch noch gar nichts. Weiterbildungen wurden mal von mir angesprochen, aber da gibt es auch nichts, dass ich mit dem ÖPNV erreichen könnte. Ich glaube auch nicht, dass diese helfen würden, in 6 Jahren im IT-Bereich tut sich ja doch einiges.

Umziehen müsste ich für diese Umschulung auch. Muss ich das dann gleich mitbeantragen oder wie? Gäbe 2 mögliche Standorte, beide 50km entfernt, ich mittendrinn.

Ich weiß nicht mehr weiter.
Eleija ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 15:51   #2
Erolena
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Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena
Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Zur Umschulung wird hoffentlich noch jemand etwas sagen.

Hier zum möglichen Rettungsanker Bafög: Für das Bafög-Amt bist du in Erstausbildung, wirst also mit Bafög gefördert. Weil die erste Ausbildung betrieblich war, spielt sie im Bafög keine Rolle.

Wenn Bafög brauchst, musst du die Ausbildung beginnen, bevor du den 30. Geburtstag hattest! Bei späterem Beginn gibt es nur ausnahmsweise Bafög, wenn man durch Kindererziehung, Pflegezeit vorher am Studium gehindert war.

Alternative zur schulischen Ausbildung:
Du hast das Abitur, damit könntest du studieren. An Unis ist die Abbrecherquote bei Informatik hoch. An Fachhochschulen und Berufsakademien ist die Ausbildung praxisnäher und es kommen viel mehr Studenten erfolgreich durchs Studium.

Ich kenne jemanden, der im dualen Fachhochschulstudium am Anfang den Fachinformatiker erwirbt und am Ende den Bachelor-Abschluss bekommt. Das dauert z.B. in Zittau viereinhalb Jahre, also nicht viel länger als eine Berufsausbildung.

An einer Berufsakademie braucht man einen Ausbildungsbetrieb, einen sogenannten Praxispartner. Der Praxisbetrieb zahlt eine Vergütung. Und die Ausbildung unterliegt dem Bafög-Gesetz.

Auf den Seiten der BAs gibt es eventuell eine Liste der Firmen, die noch einen BA-Studenten suchen. Man kann sich auch einen Praxispartner selber suchen und der kann sich dann bei der BA als Ausbildungsbetrieb registrieren lassen. Das kann man sich telefonisch erklären lassen.

Die Vergütung ist abhängig von der Branche. Als BA-Student bei einer Versicherung im Westen gibt es richtig Geld (und das sicher nicht nur für die Versicherungsstudenten sondern auch für die Informatiker). Vermutlich gilt dasselbe für Banken. Es gab schon BA-Studenten, die im Westen gearbeitet haben und die Theorieausbildung im Osten absolviert haben. Die kamen trotz hohem Fahrgeld und zweiter Unterkunft finanziell zurecht.

Hier gibt es eine Liste dualer Studienmöglichkeiten:
Duales Studium als Erstausbildung - Studienwahl - Studis Online

z.B. Informationstechnik
BA-Dresden
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Alt 24.07.2012, 18:37   #3
stummelbeinchen
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Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Das was Du meinst ist die Definition für wieder Ungelernte. Damit ist die Notwendigkeit für eine Weiterbildung automatisch gegeben.

Die Definition dafür findest Du im § 81 SGB III (4 Jahre). Leider bezieht sich das aber nur auf Zeiten, in denen in an- oder ungelerntet Tätigkeit nach abgeschlossener Berufsausbildung gearbeitet wurde. Arbeitslosigkeit zählt da nicht rein. So wie Du es schilderst, hättest Du diese Bedingung nicht erfüllt.
stummelbeinchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 19:01   #4
Erolena
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Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena
Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Das ist gerade geändert worden. Jetzt zählt auch Arbeitslosigkeit mit. Ich denke, das war in der Instumentenreform 2011 oder 2012.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 19:39   #5
Fazialpalme
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Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Meine Meinung. Genauso weiter machen wie bisher und die Umschulung beantragen. Immer wieder den Willen zur Umschulung kund tun und zusehen, dass man (natürlich trotz hoch motivierter, aber leeeeider vergeblicher Versuche) zwischenzeitlich keinen Job bekommt.
So bin ich ja auch dran gekommen.

Bevor du die bewilligt bekommst, musst du von seiten des JC einen Allerweltseignungstest beim psychologischen Dienst machen. Den bestehst du aber locker.

Danach erst machst du den Test beim Bildungsanbieter. Aber auch der ist eigentlich nur zu bestehen. Dient oftmals nur der "Qualitätssicherung", regelrechte Scheintests.

Beim beantragen hilft natürlich, offene Stellen rauszukramen und nicht locker zu lassen.
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Alt 24.07.2012, 20:14   #6
JAMESBONDY
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Beiträge: 105
JAMESBONDY
Reden AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

So wie hier schon zuvor gesagt wurde!
Dir wird nichts anderes übrig bleiben,
ausser die SBS weiterhin mit Umschulungsangeboten zu nerven!

Wie die freche BieneMaja!
Bin Laden Biene Maja song - YouTube
Genauso wie die die Frecheit besitzen Lügen über Dich zu verbreiten!
Weisst Du denn was Du machen willst?
Wie wäre es denn mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln,
die haben doch meist;
sehr viele Aus-und Weiterbildungsmöglichkeiten?

Der Psychologische Test wird einfach sein das Stimmt ,
aber Du musst aufpassen,
was Du da für einen Psychologen sitzen hast!
Danach kannste schlechte Karten haben,
wenn der Psychologe Dich nicht riechen mag!
Dies ist nicht nur meine Persönliche Meinung ,
weil ich es so erlebt habe ,
sondern weil ich kein Einzelfall,
dieser Art von Discrimminierung bin!
JAMESBONDY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 22:15   #7
Fluoxetina
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Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Hallo Eleija,

klingt schon ziemlich traurig, Umschulung die letzte Möglichkeit. Es ist ja auch traurig, aber du solltest daran nicht verzweifeln.

Ich komme aus einer Großstadt. Und durch ein Sonderprogramm, genannt "Joboffensive" ist hier das Mobbing, sprich das gezielte Beleidigen volle Absicht und wird anscheinend in speziellen Coachings auch trainiert.Da braucht man ein ganz dickes Fell. Wir kommen hier in den Genuß, dies monatlich haben zu dürfen. Aber eine konkreten Arbeitsplatz kann ich trotz intensiver richtiger Eigenbemühungen auch nicht finden. Auf eine Stelle im kaufmännischen Bereich kommen in meiner Gegend nicht selten 600 - 800 Bewerbungen. 1.200 Bewerber auf eine Sachbearbeiter-Position in der öffentlichen Verwaltung gab es auch schon. Das ist die Realität.Wer nicht der paßgenaue Bewerber, i.d.R. definiert durch langjährige Berufserfahrung in genau der gesuchten Position ist, wird sofort aussortiert. Und hat nicht den Hauch einer Chance auf ein Bewerbungsgespräch.

Laß dich nicht unterkriegen. Sei stark. Einfach weiter nerven, um einen Bildungsgutschein zu bekommen. Du bist noch jung. Kopf hoch!

Und noch ein Rat von mir etwas älterem Semester: Nicht nur auf die MINT-Hysterie hören. Jeder junge Mensch den ich kenne, will jetzt unbedingt Informatiker werden. Sieht nach einem sog. "Schweinezyklus" aus. Es ist nicht auszuschließen, daß es in diesem Bereich auch einen Angebotsüberschuss an Informatikern geben kann.
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Alt 24.07.2012, 22:20   #8
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Eleija
Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Danke für Eure Ideen und Meinungen.

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Hier zum möglichen Rettungsanker Bafög: Für das Bafög-Amt bist du in Erstausbildung, wirst also mit Bafög gefördert. Weil die erste Ausbildung betrieblich war, spielt sie im Bafög keine Rolle.

Wenn Bafög brauchst, musst du die Ausbildung beginnen, bevor du den 30. Geburtstag hattest!
Bafög hatte ich mir im Rahmen meiner Überlegungen zu einer Zweitausbildung auch überlegt, zusammen mit einer schulischen Ausbildung als PTA. Laut Aussage der Arbeitskammer käme das jedoch nicht in Frage. Inzwischen wäre es aber auch nicht möglich noch eine Ausbildung vor meinem 30. Geburtstag anzufangen.

Duale Studiengänge werden hier nur im Bereich der Wirtschaftsinformatik angeboten. Ich hab zwar im kaufmännischen gelernt, aber während meiner Ausbildung gemerkt, dass mir das Programmieren mehr liegt. Von daher glaube ich nicht, dass Wirtschaftsinformatik das Richtige für mich ist.


Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Das was Du meinst ist die Definition für wieder Ungelernte. Damit ist die Notwendigkeit für eine Weiterbildung automatisch gegeben.

Die Definition dafür findest Du im § 81 SGB III (4 Jahre).
In dem Paragraphen steht

Zitat:
(2) Anerkannt wird die Notwendigkeit der Weiterbildung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wegen fehlenden Berufsabschlusses, wenn sie
1. über einen Berufsabschluss verfügen, jedoch auf Grund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an- oder ungelernter Tätigkeit eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können, oder[...]

Zeiten der Arbeitslosigkeit, der Kindererziehung und der Pflege eines Angehörigen der Pflegestufe I bis III stehen Zeiten einer Beschäftigung nach Satz 1 Nummer 1 gleich.
Verstehe ich das dann richtig, dass nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit die Notwendigkeit einer Umschulung auch gegeben ist, genauso wie bei 4 Jahren berufsfremder Arbeit?


Zitat von Fazialpalme Beitrag anzeigen
Bevor du die bewilligt bekommst, musst du von seiten des JC einen Allerweltseignungstest beim psychologischen Dienst machen. Den bestehst du aber locker.

Danach erst machst du den Test beim Bildungsanbieter. Aber auch der ist eigentlich nur zu bestehen. Dient oftmals nur der "Qualitätssicherung", regelrechte Scheintests.
Aha, das hilft mir auch schonmal weiter! Also muss ich es doch zu allererst beantragen. Es hat mich beim Telefonat mit dem Bildungsträger stutzig gemacht, dass er mir keinen Preis nennen konnte, da ich annahm, dass dieser in den Antrag gehört.
Eleija ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2012, 22:30   #9
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Eleija
Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

@Fluoxetina:
Danke für die aufmunternten Worte.
Klingt schon sehr extrem, dass bei Euch gezielt gemobbt wird. Wundert mich bei den Argen aber auch schon gar nicht mehr, dass sowas systematisch gemacht wird. Da kann man doch nur lachen wenn man im Bekanntenkreis Dinge hört wie "Geh zum Arbeitsamt, die helfen dir!".

Mit MINT-Hysterie hat das bei mir allerdings nichts zu tun. War schon immer klar, dass ich etwas im Bereich Informatik machen möchte.
Eleija ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2012, 00:00   #10
Fluoxetina
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Standard AW: Umschulung - die letzte Möglichkeit?

Nichts dagegen, eine Umschulung oder ggf. sogar ein anspruchsvolles Studium in Informatik oder ähnlichen Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftswissenschaften zu machen. Persönlich kann das sehr viel bringen. Auch mit 30 ist man nicht zu alt dafür. Aber daran zu glauben und alles daran zu setzen, daß ist die Möglichkeit, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, halte ich nicht für richtig.

Nach wie vor gilt, daß man ab 30 auf dem Arbeitsmarkt als alt gilt und ab Mitte/Ende 30 ist man Metusalem. Ist mir selber auch in einem Bewerbungsgespräch passiert, daß ich mit damals 37 als beinah "zu alt zum Vermitteln" angesehen wurde. Ich denke, das gilt gerade im Bereich der Informatik. Ich kann mich an an meinen Ex-Freund erinnern, der damals in einer UN-Beratung tätig war und angstvoll berichtete, daß Bewerbungen von Informatikern ab 37 Jahren grundsätzlich aussortiert wurden. Heute mit 47 macht er auch was ganz anderes. Von wegen Fachkräftemangel.
Fluoxetina ist offline   Mit Zitat antworten
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