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Alt 29.06.2012, 03:12   #1
RuMe->Emailproblem
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Registriert seit: 29.06.2012
Beiträge: 18
RuMe
Standard Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Guten Morgen.

Ich bekam einen Termin mit Rechtsfolgenbelehrung zu einer Massnahme die intensiv und gezielt betreut, zum Zwecke einer Arbeitsafnahme in der Zukunft.

Ich bin 49 Jahre alt und schreibe die bisher stets geforderten Bewerbungen.

Diese Maßnahme stand nicht in der aktuellen EGV, auch keine anderen Maßnahmen wurden ausgehandelt.

Aus gesundheitlichen Gründen (Burnout und andere Unzulänglichkeiten) kann ich mir in den allermeisten Fällen keine Arbeit bei einer Verleihfirma vorstellen.

Darüber liegen nicht direkt Atteste vor, könnten aber teils aus der Vergangenheit von der Krankenakte etc. belegt werden.
Leider ist mein Hausarzt einer derer "was einen nicht umbringt macht einen härter".

1.
Muß ich an solch einer Maßnahme teilnehmen?
Ich möchte nicht "intensiv" betreut werden, ich möchte nicht mein Inneres nach Außen kehren. Das geht diese Banausen nichts an.

2.
Die Tips für Bewerbungen bei Zeitarbeitsfirmen tragen hier in solch einer Intensivbetreuung doch nicht, oder?
Denn meine Formulierungen, speziellen Nachfragen und das Weglassen von EMail und Telefon wird wohl dort nicht durchgehen?


Was kann ich ablehnen?
Die ganze Maßnahme?
Kann ich mir zumindest vorher die zur Unterschrift und Einwilligung für den Lehrgang und den Datenschutz etc. Unterlagen für eine Woche oder länger zwecks Prüfung unbeschadet mitnehmen, oder gilt es schon als Verweigerung, wenn ich nicht sofort am nächsten Tag antanze?!

Falls ich die Maßnahme (was ich annehme) machen muß, kann ich mich auf Stellen meiner Wahl bewerben, oder kann man mir Zeitarbeitsfirmen und Form der Bewerbung diktieren?
Kann man mir Inhalt der Bewerbung diktieren? Ist dass nichtbefolgen derer Ratschläge und Weisungen bezüglich meiner Bewerbung Verweigerung und kann sanktioniert werden?

Muß ich Bewerbungstraining vor Kamera und vor einer Gruppe mitmachen?
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Alt 29.06.2012, 03:22   #2
Flo75
Elo-User/in
 
Registriert seit: 20.11.2009
Beiträge: 252
Flo75 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Zitat:
... in der aktuellen EGV ...
hast du die egv unterschrieben?

kannst du bitte die beiden schreiben (einladung mit rechtsfolgenbelehrung und die egv) anonymisiert hier einstellen? dann kann dir besser geholfen werden...
__

der frühe vogel kann mich mal!
Flo75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2012, 04:13   #3
Knoedels->Emailproblem
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Registriert seit: 04.08.2010
Ort: im grünen
Beiträge: 542
Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Ja, das alles kann dir in der intensiven Betreuung passieren.
Du musst dort am PC Stellen raussuchen (auch Zeitarbeit ) und dich dort bewerben. Die Bewerbung wird zuvor angeschaut und die Punkte verbessert die als negativ bewertet werden.
Auch ein Bewerbungsgespräch wird dort trainiert. Dein persönlicher "Betreuer" wird mit dir intensive Gespräche führen um herauszufinden wo die "Ursache" zu finden ist, das du noch keinen Arbeitsplatz gefunden hast.
Und es wird auch ganz ordentlich Druck auf dich ausgeübt das du ein Vorstellungsgespräch bekommst, immer und immer wieder.
So lange bis du entnervt aufgibst ...
Also ICH würde mich bei deinem Gesundheitszustand schleunigst zum Arzt begeben - muss ja nicht dein Hausarzt sein - der dich vorläufig erstmal vor dieser Aktion schützen kann.
Es ist aber möglich (mir passiert) das nach der Krankschreibung eine erneute Maßnahme ins Haus flattert, bzw ein neuer Termin vereinbart wird mit dir, den du dann mit erneuten Krankmeldungen verhindern kannst, wenn es dir immernoch nicht besser geht.
Schau mal hier im Forum unter Maßnahmen - hier steht genug drin was es zu beachten gilt.
Viel Glück und gute Besserung
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
Knoedels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2012, 07:15   #4
caromotte
Elo-User/in
 
Registriert seit: 24.06.2011
Beiträge: 80
caromotte Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Ich würde mir auf jeden Fall einen anderen Hausarzt suchen !
Ich glaube nicht, dass dein jetziger Arzt sich auch nur annähernd in deine lage versetzen kann.

LG Caromotte
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Alt 29.06.2012, 12:17   #5
götzb
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Benutzerbild von götzb
 
Registriert seit: 05.04.2008
Ort: in der Bucht
Beiträge: 1.464
götzb götzb götzb götzb götzb götzb götzb
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Zuerst einmal würde ich nichts unterschreiben bzw. die vorgelegten Dokumente erst einmal prüfen lassen.
Außerdem bist du nicht verpflichtet dein Inneres nach außen zu kehren,sprich du musst dich nicht ausfragen lassen, und einen Lebenslauf musst du auch dem Träger nicht vorlegen,da Datenschutz höher zu bewerten ist als Sozialrecht (Pflicht zur Mitarbeit diesbezüglich). Da gibt es auch eine Gerichtsentscheidung.
__

Mit Sabotage gegen Zwangsarbeit und Shicejobs oder sei strunzdoof und besitze 2 linke Hände im Hungerlohn Job

"Sozial ist was Arbeit schafft", oder "Vollbeschäftigung statt Gerechtigkeit" - Wer solche Sprüche klopft, gehört auf den Mond geschossen !
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Alt 29.06.2012, 13:06   #6
xyz345
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Registriert seit: 29.06.2012
Beiträge: 1.431
xyz345 xyz345 xyz345 xyz345
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Hallo,
dazu hatten wir zufällig gestern eine Fragestunde mit SBchen und Teamleiterin gehabt:
Lebenslauf, Zeugnisse dem MTr vorlegen.
Letztendlich wurde klar gesagt, dass, wenn man sich verweigert - Scheiß auf den Datenschutz - das eben als nicht willig und damit als nicht argewürdig ausgelegt wird.
Wow! Die Gesichter der argen Schergen möchte ich mal sehen, wenn Elo dann prompt vor das Sozialgericht zieht.

Allgemein würde ich immer empfehlen:
Grundsätzlich nichts unterschreiben (keine EGV, keine Vereinbarung, keinen Maßnahmeunsinn... Warum nicht unterschreiben? Na, da gebe es viele Antworten: z.B. Brille nicht mit, drüber schlafen wollen, vom RA prüfen lassen, erst Hund dran schnuppern lassen...) !!!

Aus einer Nichtunterschrift kann Arge keinen Verweigerungsgrund für Totalentzug der Grundsicherung konstruieren.
Datenschutz hat immer höchste Priorität. Deshalb auf seine pers. Rechte bestehen. Nix mit Lebenslauf u. Arbeitszeugnissen vorlegen, mitbringen, herzeigen.... alles zu Hause lassen.
MTr wird euch nicht lieben und gleich wieder nach Hause schicken, denn rein aus Nächstenliebe wird er euch nicht fördern.

Andere Variante:
Wenn man nicht mehr so jung ist, leidet man eh an Gedächtnisschwund. Vieles schon vergessen. Einen Lebenslauf anhand eines schwachen Gedächtnisses zu konstruieren, ist echt harte Arbeit - die zu nichts führt

Andere Variante:
Wenn man keine 20 mehr ist: Alle Papiere sind eh schon lange vernichtet / verschollen / verbrannt / abhandengekommen / aufgefressen / zerstört / geflutet...
Wo nichts ist, kann auch nichts hergeholt werden.

Meine Lieblingsvariante:
Ich bestehe drauf, dass das Jobcenter SEINE PFLICHTEN tut und mir aus dem ÜBERANGEBOT an freien Arbeitsplätzen regelmäßig oder unregelmäßig die betreffenden Daten per Post zukommen lässt oder mir Bescheid gibt, dass ich diese abhole.
Diese werde ich zur Kenntnis nehmen, prüfen, abwägen.... und mich bewerben, wenn halbwegs passend für mich - per Telefon, per Post oder persönlich.
Darüber erstatte ich dann Rapport bei der Kommandozentrale "Hartzer-Verarschung".

Die Weisheit des Tages: Nicht die Qualität der Bewerbungen ist ausschlaggebend sondern der Mangel an Arbeitsplätzen. Und wo sind die vielen freien Arbeitsplätze zu finden? Richtig, beim Jobcenter / bei der Arbeitsagentur.
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2012, 13:30   #7
götzb
Forumnutzer/in
 
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Ort: in der Bucht
Beiträge: 1.464
götzb götzb götzb götzb götzb götzb götzb
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
Hallo,
Lebenslauf, Zeugnisse dem MTr vorlegen.
Und selbst wenn die Regeln des Datenschutzes nicht gelten würden, und du im Rahmen der Mitarbeit verpflichtet wäre diese vorzulegen.

Was wäre zum Bleistift du hättest die ganzen Dokumente verbrannt oder verloren. Denn es zählt nicht zur mangelnden Mitarbeit, wenn du diese Dokumente nicht herbei zaubern kannst, denn Harry Potter ist nur ein Film.
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götzb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2012, 19:44   #8
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Beiträge: 18
RuMe
Standard AW: Massnahme, intensive Betreuung, Zweck = Arbeitsplatz

Hier raucht der Kopf vom vielen Lesen.
Mal freut man sich über passende Themen, die dann aber leider ins Uferlose treiben, weil noch nicht durchgefochten.

Denn auch mein Thema beinhaltet den

- Meldetermin beim Maßnahmeträger

- die Einführungsveranstaltung mit Beginn der Maßnahme am selbigen Tag

aber nur 10 % Sanktion.
Trotz der Rechtsbelehrungen nur ein Meldetermin, obwohl

"für ... Maßnahme als Teilnehmer ausgewählt" ?


Nach Lektüre vieler Beiträge hier mit ähnlichen Themen habe ich mehrere Abwehrgründe dafür gefunden.

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- Wenn man AU Krank wird, aber trotzdem zur Meldung kommen soll, dann:

"Wenn eine Erkrankung mit einer Meldeaufforderung des Jobcenters zeitlich kollidiert ist das nach wie vor ein wichtiger Grund (nach § 31 SGB II),
um diese Meldeaufforderung nicht wahrzunehmen, und zwar sanktionslos!" (aus anderem Thread kopiert) das oft von JC dahingehend zitierte Urteil war nur ein spezieller Fall!

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Eine unterschriebene EGV oder ein VA:

- wenn dort keine Maßnahme direkt oder indirekt vereinbart oder angeordnet wurde, diese noch gültig ist, dann:

Az.: S 8 AS 1539/12 ER (bei EV oder VA nicht einfach Maßnahme zu fordern 2012.06.30 gerichtsbeschluss+.pdf)
"Mit der Wirksamkeit eines Verwaltungsakt ist die Verwaltung grundsätzlich an ihn gebunden."
Im Text auch für EGV so von Richterin gesehen.

----------------------------------

Zur Nichtunterzeichnung von Verträgen bei Maßnahmebginn:

Az.: S 11 AS 3464/09 ER
"Eine entsprechende Verpflichtung zur Unterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahmeträger ist aber weder dem Gesetz zu entnehmen,
d.h. das SGB II sieht keine entsprechende Verpflichtung vor und eine etwaige Nichtunterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahmeträger
ist insbesondere nicht über Absenkungstatbestände nach § 31 SGB II zu sanktionieren.
Durch die Nichtunterzeichnung des streitigen Vertrages ... hat die Antragstellerin somit auch keinen Anlass für den Abbruch der Maßnahme gegeben.

Die Datenschutzerklärungen werden weil Vertragsbestandteil wohl auch nicht unterschrieben werden müssen.

Bei der Hausordnung bin ich mir unsicher.

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Ein Lebenslauf muß dem Maßnahmeträger nicht gezeigt und überlassen werden:

sozialrechtsexperte: SG Leipzig stärkt Datenschutz für SGB II- Empfänger- Hartz IV - Empfänger müssen beim Maßnahmeträger - keinen - Lebenslauf vorlegen

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Argumetation: Ist die Maßnahme hinreichend bestimmt?

Stundenverteilung, Dauer und dergleichen in Zuweisung festgelegt?
Ich denke, eher als ein Teil von vielen zur Argumentation anzuwenden!


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Ist man schon in der Maßnahme gefangen, bleiben:

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Praktikum abwehren:

Bei einem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II ,
so dass dem Gericht nicht der Auffassung der Antragsgegnerin folgt, wonach der Hilfebedürftige sich durch den Abbruch des Praktikums geweigert hat ,
eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen.
Nach der Wertung des § 10 Abs. 1 und des § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II ist “Arbeit” in diesem Sinne jede (lohn-)abhängige Erwerbstätigkeit,
die sozialversicherungsrechtlich ein (sozialversicherungspflichtiges) Beschäftigungsverhältnis konstituiert
(Rixen in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, § 10 Rn. 25). Ein Praktikum, für das kein Entgelt oder Lohn gezahlt wird,
erfüllt diese Kriterien nicht. Dies folgt bereits aus § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II , der bestimmt, dass erwerbsfähige Hilfebedürftige ihre Arbeitskraft
zur Beschaffung ihres Lebensunterhalts einzusetzen haben. Da unentgeltliche Tätigkeiten diesen Zweck (unmittelbar) nicht zu erreichen vermögen,
sind sie insofern auch nicht als “Arbeit” i.S.d. §§ 10 und 31 SGB II zu qualifizieren.
Ein Praktikum ist auch keine Ausbildung im oben genannten Sinne. Denn der Begriff der Ausbildung betrifft die Berufsausbildung .
- Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen - L 7 B 321/07 AS ER - 02.05.2008 rechtskräftig

"Hier muss unterschieden werden. Ist es ein Praktikum, dann ist es m.M.n. trotz unterschriebener EGV rechtswidrig wegen dem genannten Urteil.
Ist es jedoch eine Kenntnisvermittlung gem. 45 Abs. 2 SGB III, sieht es wieder anders aus. (Ist bei dir aber nicht der Fall.)
Kenntnisvermittlung würde dann aber nicht bedeuten, dass man vollschichtig dort arbeitet. Das wäre nämlich wieder ein Praktikum und somit rechtswidrig.
Schmaler Grat. " (Statement aus anderem Thread von einem User).

--------------------------------------

Dauer der Maßnahme einschränken:

§ 45 SGB III Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
Zitat:
3 Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten.

"Für die Dauer der Maßnahme....Zugriff auf Bewerberdaten.
Musst du nicht zustimmen / zulassen. Datenschutz" (Zitat eines anderen Users aus anderem Thread)

------------------------------------------

Muß man sich bei Zeitarbeitsfirmen bewerben innerhalb der Maßnahme, werden ja evtl. die Bewerbungen abgesegnet.
In so fern dürfte es schwierig sein, alle Tips zu Bewerbungen bei ZA umzusetzen, ohne sich wegen fehlender Mitwirkung angreifbar zu machen?

Was aber selbst dann geht, ist, beim Erstgespräch in der ZA Firma das ausnutzen, was erlaubt ist ohne sanktioniert zu werden.

- Man darf ausdrücklich seine gesundheitlichen Malessen, die die Arbeitsfähigkeit einschränken, ansprechen.

Berlit in Münder, LPK-SGBII, 4. Aufl., § 31, Rz 37

"Mit einer Bewerbung muss der HE aber sein Interesse an der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses zum Ausdruck bringen und gerade auch bei der Formulierung eines Bewerbungsschreibens alles unterlassen, was dieser Intention nach Maßgabe eines objektiven Empfängerhorizonts erkennbar entgegenläuft (BSG 5.9.2004 B 7 a AL 14/05 R - NZS 2007, 268).
...

Der HE muss sich nicht vorteilhafter darstellen, als er tatsächlich ist (s.a. LSG HH 7.2.2002 - L 5 AL 53/00 - info also 2003, 149[Bewerbungsschreiben mit unangemessenen Inhalt]); er darf von sich aus auf gesundheitliche Einschränkungen seines Leistungsvermögens, familiäre Betreuungspflichten oder ein gewerkschaftliches Engagement hinweisen, sein Lebensalter und die Dauer der Arbeitslosigkeit bezeichnen (BSG 9.12.2003 - B 7 AL 106/02 R - SozR 4-4100 § 119 Nr.§), soweit er nicht seine angebliche Nichteignung für die angebotene Arbeit unmissverständlich im Bewerbungsschreiben zum Ausdruck bringt. "

Also bei Vorstellung bei der ZA Firma unnötige Informationen weglassen (Bewerberbogen), den hier im Forum auffindbaren ZA Fragebogen nutzen, und auf seine gesundheitlichen Einschränkungen hinweisen.
-------------------------------------------


Das ist doch schonmal was.
Sorry für fehlende Links auf die Forenbeiträge, habe mir das Wichtige zusammenkopiert. Wenn nötig reiche ich nach!
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