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Alt 24.04.2012, 12:52   #1
AKW75
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrung Reha Assessment

Mir geht dieses sch.... Assessment seit zwei Jahren nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe Ende 2009 in Krefeld (Aussenstelle vom BFW Oberhausen) eine Berufsfindung/Arbeitserprobung absolviert. Dies hängt mir heute noch nach. Doch eins nach dem anderen.

Nach zweiwöchigem Assessment wurde mir damals mein Wunschberuf als Informatikkaufmann bei der DRV aufgrund eines fragwürdigen Assessmentberichtes nicht bewilligt.

Zum Hintergrund: Ich war 20 Jahre aus der Schule schon raus. Ohne dass da einem was beigebracht wird, sollten da diverse Aufgaben erfüllt werden. Diese sind kaufmännisch oder handwerklich gespickt. Da ich direkt sagte, dass mit den handwerklichen Aufgaben könne sich bei mir sparen, war ich da schon unten durch und man hat dies mich dann auch spüren lassen. Mir wurden dann nach meinem Empfinden Aufgaben vorgesetzt, die mit meinem Wunschberuf (IT Kaufmann) nichts, oder wenig zu tun hatten. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass mein Selbstbewusstsein von Tag zu Tag immer mehr schrumpfte und ich schon einfachste Aufgaben nicht mehr verstanden habe. Dieses wurde mir später im Bericht als Schwäche ausgelegt. So nach dem Motto: "Für jeden Scheiß muß der nachfragen". So ging es dann bis zum Ende weiter. Zum Schluß konnte man dann nur noch eine Emphehlung als Sachbearbeiter für Lagerprozesse (aus deren Sicht, aber nur mit Bauchschmerzen) befürworten. Habe den dann 15 Monate (drei Monate RVL) im BFW Oberhausen absolviert und knapp bestanden (Abschlussnotenschnitt 1,2). Soviel zur Emphehlung des Assessments.

Nach ca. 6 Monaten im BFW wollte ich aufgrund der guten Noten es nochmal mit dem IT Kaufmann versuchen. Nach einigem hin- und her sprach ich dann mit der zuständigen IT Abteilung. Nach einem Test, sprachen die sich dann auch dafür aus, dass ich wechseln könnte. Da bin ich dann mit dem Ergebnis des Testes hingegangen und Sie rief dann den Rehaberater von der DRV an. Dies wurde dann mit der absurden Begründung abgelehnt, da mein Kurs ja nur noch sechs Monate geht und eine erneute 24 monatige Ausbildung zu teuer wäre. Da werde ich jetzt von denen Verantwortlich gemacht, dass damals so ein Murks gemacht wurde. Ich habe dann die Maßnahme trotzdem zu Ende gemacht, weil ich denen kein weiteres Futter geben wollte.

Übrigens bin ich nach der tollen "Qualifikation" immer noch arbeitslos. Da wurde 15 Monate Geld aus dem Fenster geschmissen. Vor einem Monat habe ich dann wieder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt. Der Bescheid müsste eigentlich in Kürze eintreffen und Egal wie dieser aussieht, eines kann ich Euch versichern: "Nie wieder Assessment".
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Alt 14.09.2015, 12:57   #2
Robin15
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.05.2015
Beiträge: 1
Robin15 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfahrung Reha Assessment

Hallo AKW75,

mir wird ebenfalls im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die DRV ein Reha-Assessment bzw. Arbeitserprobung im BfW empfohlen und ich befürchte, dass das dazu führen könnte, dass das BfW eine falsche Empfehlung abgibt.
Ich möchte mich in den Bereich Software-Entwicklung qualifizieren lassen, aber Abitur ist 20 Jahre her und bei Algebra-Tests schneide ich nicht gut ab.
Außerdem werden in psychiatrischen Kontexten nach meiner Erfahrung oftmals nicht nachvollziehbare, schlichtweg falsche psychische Befindlichkeiten festgestellt.

Mich würde es interessieren, wie es Dir mit Deiner zweiten LTA ergangen ist.

Grüße, Robin15
Robin15 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2015, 14:22   #3
stefanj22->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 20.07.2013
Beiträge: 131
stefanj22
Standard AW: Erfahrung Reha Assessment

Das mit der Arbeitserprobung kann ich nur bestätigen.

Ich war vor ein paar Monaten im BFW Bookholzberg und habe dort eine Berufsfindung gemacht. Beim ersten Gespräch in der ersten Woche mit dem zuständigen Psychologen teilte ich Ihm mit da sich gerne den Techniker machen wollte. Er sah sich daraufhin die bisherigen Ergebnisse an und sagte zu mir, das es gar kein Problem wäre diesen zu machen und er wäre sehr erfreut das ich wüsste was ich den machen wollte. Außerdem legte ich Ihm zahlreiche Absagen vor bei der Suche nach einem betrieblichen Umschulungsplatz im kaufmännischen Bereich. Daraufhin sagte er mir das es keinen Zweck hätte im kaufmännischen Bereich umzuschulen.

Allerdings sollte ich in der nächsten Woche aber auch in 2 verschiedene Bereiche schauen. Das war dann einmal der vom Bfw so hochgelobte "Kaufmännische Bereich" und der "Technische Produktdesigner". Beide Bereiche haben mich null interessiert.

In dem Kaufmännischen Bereich setzte man uns für eine Stunde an einen Rechner um irgendwelche Aufgaben zu lösen von dem ich null Plan hatte. Interessierte mich auch nicht.Das war dann unserer Einblick in diesen so hochgelobten von der deutschen Rentenversicherung empfohlene Kaufmännischen Bereich.

Im Technischen Produktdesignern wollte man uns mit aller härte in diesen Kurs zwängen. Wir waren 5 Leute, davon waren 2 nur Hospitanten und 3 Reha Teilnehmer. Als man anfing mit Tests, verweigerten die 2 Hospitanten diesen zu machen, da sie ja nur da waren um Einblicke zu bekommen, wurden die beiden lauthals vom einem total verwirrten und längst in renten gehenden Sozialarbeiter rausgeschmissen. Uns wurde gesagt das diese Tests keine Auswirkungen haben auf den Schluss endlichen Bericht. Pustekuchen. Da ich kein Technischer Zeichner bin und war, versemmelte ich natürlich das Ergebnis und dann wurde mir im Abschlussgespräch gesagt, ich könnte daraufhin keinen Techniker machen da ich nicht gut zeichnen konnte.

Bevor ich es vergesse, in den Abschlussbericht wurde dann geschrieben, ich sollte doch im kaufmännischen Bereich umschulen.

Ich fiel aus allen Wolken. Was bilden sich eigentlich diese Psychologen ein dort so eine Empfehlung abzugeben? Dort werden Tatsachen verdreht nur damit man diese Kurse voll bekommt. Was arbeiten da überhaupt für Sozialarbeiter und psychologische Volltrottel?

Diese ganzen Berufsfindungen sind mehr als fragwürdig und meiner Meinung nach total behämmert. Da wird einem das Wort im Mund verdreht und psychisch schwache werden dort absichtlich in die Enge gedrängt damit das BFW die Kurse voll bekommt.
stefanj22 ist offline   Mit Zitat antworten
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assessment, erfahrung, reha

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