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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 16.09.2011, 11:29   #1
OlliEssen->Emailproblem
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Registriert seit: 23.07.2010
Ort: Essen
Beiträge: 4
OlliEssen
Böse Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Langsam verstehe ich die Wald nicht mehr man tut und macht und bekommt trotz dem Steine im Weg gelegt von der age. Ich habe mich bemüht um aus Harz 4 raus zu kommen und mich Umschulung entschieden was ich auch brauch da ich n och keine Ausbildung habe zu meiner Zeit in den 1990 ich aber 34 bin Ihr fragt euch sicherlich warum ich erst jetzt was mache das liegt daran ich habe auch in all den Jahren gemacht Bewerbungen geschrieben noch und weiter Sachen gemacht um daraus zu kommen aber nie was bekommen und jetzt habe ich was bekommen den eine Bestätigung von einer Schule wo ich meine Umschulung machen könnte was aber durch die Age verhindert wird da sie mich nicht Unterstützen wollen, da zeigt man nun noch mehr Eigenleistungen da man ja nix von Age zu erwarten hat und bekommt trotz dem steine von den in den Weg gelegt, so langsam habe ich keine Lust mehr überhaupt noch was zu tun un d ich verstehe so langsam die Leute die sich zurück lehnen. Ich bin stink sauer nun könnte ich am 26.09.2011 eine Ausbildung machen und kann sie nicht antreten wegen Der Age
OlliEssen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 11:39   #2
frankfurterin->Emailproblem
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Registriert seit: 13.08.2011
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frankfurterin
Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Der Beitrag ist etwas schwer zu lesen bzw zu verstehen. Setz doch vielleicht 1,2 Satzzeichen oder mach einen Absatz.

Also du hast die Chance auf eine Umschulung aber das Jobcenter sabotiert das? Hab ich das richtig verstanden?

Hast du eine schriftliche Bestätigung und diese eingereicht? Alles ordnungsgemäß schriftlich beantragt?
Ist das ganze denn anerkannt? Es wird soweit ich weiß nicht alles bedingungslos gefördert.

Noch was: Du hast noch keine Ausbildung? Man kann doch nur eine Umschulung machen, wenn man bereits etwas gelernt hat und hier keine Chance mehr hat, wieder in den Beruf zu kommen (weil es den Beruf nicht mehr gibt, weil man zu lange raus ist, weil Allergien oder die Gesundheit generell es nicht mehr möglich machen usw.)
frankfurterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 13:52   #3
Erolena
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Hast du einen schriftlichen Antrag gestellt?
Alles mündliche kannst du vergessen.

Hast du eine schriftliche Ablehung bekommen?
Gegen die Ablehnung kann man in Widerspruch gehen.

Eine Umschulung/Ausbildung kann auch jemand bekommen, der noch keinen Berufsabschluss hat.
Zitat:
§ 77 Grundsatz
(2) Anerkannt wird die Notwendigkeit der Weiterbildung bei Arbeitnehmern wegen fehlenden Berufsabschlusses, wenn sie
1. über einen Berufsabschluss verfügen, jedoch auf Grund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an- oder ungelernter Tätigkeit eine entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können, oder
2. nicht über einen Berufsabschluss verfügen, für den nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist.
Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss, die noch nicht drei Jahre beruflich tätig gewesen sind, können nur gefördert werden, wenn eine berufliche Ausbildung oder eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme aus in der Person des Arbeitnehmers liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist."
Gesetzestext: § 77 SGB III Grundsatz
Wikipedia: Umschulung
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 14:08   #4
OlliEssen->Emailproblem
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OlliEssen
Böse AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Ja ich hebe eine Schriftliche Bestätigung von der Schule das ich dort meine Umschulung machen könnte wenn ich einen Bildungsgutschein habe, denn ich auch der Arge vorgelegt habe aber die haben sich den nicht mal Kopiert weder mal angeschaut.

Die haben mir auch einen Bildungsgutschein zu gesagt für eine weiter Bildung selbst den hat die Age zum Schluss nicht mehr raus gegeben.

So langsam regt mir der Verdacht das die Age mich verarschen will und mich nur noch hinhalten will, weil ich zweimal gegen der Age geklagt habe und gewonnen.

Vor alm legen die ja ständig einen Eingliederung Vertrag vor die Age und halten sich aber selbst an die aus sage nicht das beide versuchen was möglich ist das finde ich langsam zum kotzen.

Ich sag dann mal Ausbildung oder Umschulung ade.
OlliEssen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 14:27   #5
frankfurterin->Emailproblem
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frankfurterin
Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Link auch gelesen?
"Zwar kann unter besonderen Voraussetzungen auch jemand ohne vorherige Berufsausbildung an einer Umschulungmaßnahme teilnehmen, es handelt sich dann dabei jedoch um eine Ausbildung"
Wird dann also nicht Umschulung, sondern Ausbildung genannt. Das war das, was ich sagen wollte. Aber egal, das sind nur sprachliche Spitzfindigkeiten.

Wie gesagt wurde, wichtig ist immer das schriftliche Beantragen, damit man im Falle einer schriftlichen Ablehnung Widerspruch einlegen kann.
frankfurterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 15:39   #6
Erolena
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Hallo OlliEssen, melde dich doch mal.

Gib nicht gleich auf, nur weil dich der SB im ersten Versuch abwimmeln wollte. Wenn du den Antrag bisher nur mündlich gestellt hast, dann stell jetzt einfach noch einmal einen schriftlichen Antrag. Mit guter Begründung.

Verrat mal dein Berufsziel. Dann kann dir vielleicht jemand für die Begründung speziell für diesen Beruf noch ein paar Tipps geben.

Ein paar allgemeine Hinweise im nächsten Beitrag.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 15:41   #7
Erolena
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Wichtig: Eine Umschulung ist beim ALG2-Empfänger eine Ermessensleistung.
D.h. sie "kann" genehmigt werden, muss aber nicht genehmigt werden.
Der Sachbearbeiter muss muss sein Ermessen richtig ausüben, d.h. die Gründe die dafür und dagegen sprechen abwägen.

Deshalb solltest du gute Gründe anführen, warum das Geld sinnvoll angelegt ist, d.h. warum er am Ende in deinem Sinne entscheiden soll ("muss").

- dass du keine Ausbildung hast
(ist ganz wichtig, reicht aber nicht als alleiniger Grund)
- dass mit Abschluss deine Arbeitsmarktchancen besser sind
weil z.Z. alleine in deinem Kreis 25 dieser Fachkräfte gesucht werden oder es werden x neue Labore angelsiedelt oder eine neue Chip-Fabrik gebaut oder ...
- dass dein Verdienst steigt, du/deine Famile dauerhaft aus aus Hartz IV raus kommst.
- dass du ohne Abschluss keine Arbeit mehr bekommst, ....

Falls jemand früher mehrere Maßnahmen/Ausbildungen abgebrochen hat, dann traut ihm das Jobcenter irgendwann keinen erfolgreichen Abschluss mehr zu. Dann muss man das JC überzeugen, dass man es diesmal schaffen kann.
Als Argumente könnte man anführen, dass man inzwischen
- einen Schulabschluss nachgeholt hat
- einen Weiterbildungskurs besucht hat
(je nach Beruf z.B. Mathe, Englisch, Pflegekurs, Übungsleiterschein, ...)
- berufliche Vorkenntnisse erworben hat durch Mitarbeit im Techniker-Klub, Kulturverein, durch Praktikum, Freiwilligendienst, Hobby, ....
- Durchhaltevermögen bewiesen hat durch ...
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 15:55   #8
jockel
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Zitat von frankfurterin Beitrag anzeigen
Link auch gelesen?
"Zwar kann unter besonderen Voraussetzungen auch jemand ohne vorherige Berufsausbildung an einer Umschulungmaßnahme teilnehmen, es handelt sich dann dabei jedoch um eine Ausbildung"
Wird dann also nicht Umschulung, sondern Ausbildung genannt. Das war das, was ich sagen wollte. Aber egal, das sind nur sprachliche Spitzfindigkeiten.

Wie gesagt wurde, wichtig ist immer das schriftliche Beantragen, damit man im Falle einer schriftlichen Ablehnung Widerspruch einlegen kann.
Meine Erfahrung aus jahrelanger Arbeitslosigkeit:

Die Ämter tun nur so als ob sie fördern wollen.

Wenn alles spruchreif vorbereitet und praktisch anwendbar ist, dann legen sie dem jobsuchenden Erwerbslosen Steine in den Weg und bauen unüberwindliche Barrieren auf.

Ihr stärkstes amtliches Argument zum Verhindern vor Aus- und Weiterbildungen und Umschulungen:

Bringen Sie uns erst einen Arbeitgeber, der sie in ein dauerhaft funktionierendes, sv-pflichtversichertes Arbeitsverhältnis zu ortsüblicher oder tariflicher Vergütung einstellt. So was Hirnrissiges, wenn man genau weiß, das diesselben Ämter den Wirtschaftsbefehlen gehorchen und Vermittlungen in Prekärbeschäftigungen, also in sozialer Verelendung und ohne langfristig sozialer Absicherung fördern. Da sieht man doch ganz deutlich ihre Verlogenheit, Hinterhältigkeit, Doppelzüngigkeit.

Das müssen ausgerechnet die Ämter sagen, die nach 6 Wochen Arbeitslosigkeit eigener, amtlicher Untätigkeit sowieso Förderungen gegenüber dem Arbeitslosen einstellen und Arbeitsvermittlungen und -förderungen in die raffenden Hände von Leih- und Zeitarbeitsbuden und privaten Arbeitsvermittlern abschieben.

Die zäumen den Gaul von hinten auf. Kein Arbeitgeber stellt einen berufsunerfahrenen, berufsungebildeten Frischling auf höher qualifizierte Jobs ein oder besetzt diese Stellen mit Langzeitarbeitslosen, deren Qualifikationen für veraltet betrachtet werden. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Erst aus-, weiter- und fortbilden oder umschulen. So wird man für Unternehmen wieder als jobsuchender Erwerbsloser attraktiv. Noch besser, wenn Unternehmer ihrer ausbildenden Verantwortung wieder selbst nachkommen und diese Bildungsmaßnahmen selbst organisieren und finanzieren und nicht von dritter Seite, aus öffentlicher Hand notfinanziert, abfällig kritisieren. Spotten kann jeder, aber besser machen nur Wenige.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2011, 18:44   #9
Lexxy
 
Registriert seit: 04.09.2008
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Lexxy Lexxy
Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Komisch, mir wurde gesagt, es gibt keine Umschulungen in dem Sinne mehr.
Wenn man eine andere Ausbildung machen möchte, steht es jedem frei, da:
Man nur einen Ausbildungsbetrieb suchen muss, der einem in dem Alter noch nehmen würde. Man kriegt sein Ausbildungsgeld und lebt davon (weiß allerdings nicht, wie das mit ergänzender Hilfe ist).
Dass man sich dann natürlich auch mit 30 oder 40 noch in die Schule zwischen die ganzen 15jährigen reinsetzen muss, ist klar....sollte die Schule das zulassen.

Mir wurde das jedenfalls so gesagt, also "umschulen" kann man jederzeit, das interessiert die Arge, verzeihung Jobcenter recht wenig, da sie dann nicht mehr für einen zuständig sind.

Man könnte vielleicht was in Richtung Bafög machen, wenn man noch keine Ausbildung hat(?)
Lexxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 08:33   #10
Rettungssani->Emailproblem
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Registriert seit: 26.09.2011
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Rettungssani
Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Meine Erfahrung aus jahrelanger Arbeitslosigkeit:

Die Ämter tun nur so als ob sie fördern wollen.

Wenn alles spruchreif vorbereitet und praktisch anwendbar ist, dann legen sie dem jobsuchenden Erwerbslosen Steine in den Weg und bauen unüberwindliche Barrieren auf.

Ihr stärkstes amtliches Argument zum Verhindern vor Aus- und Weiterbildungen und Umschulungen:

Bringen Sie uns erst einen Arbeitgeber, der sie in ein dauerhaft funktionierendes, sv-pflichtversichertes Arbeitsverhältnis zu ortsüblicher oder tariflicher Vergütung einstellt. So was Hirnrissiges, wenn man genau weiß, das diesselben Ämter den Wirtschaftsbefehlen gehorchen und Vermittlungen in Prekärbeschäftigungen, also in sozialer Verelendung und ohne langfristig sozialer Absicherung fördern. Da sieht man doch ganz deutlich ihre Verlogenheit, Hinterhältigkeit, Doppelzüngigkeit.

Das müssen ausgerechnet die Ämter sagen, die nach 6 Wochen Arbeitslosigkeit eigener, amtlicher Untätigkeit sowieso Förderungen gegenüber dem Arbeitslosen einstellen und Arbeitsvermittlungen und -förderungen in die raffenden Hände von Leih- und Zeitarbeitsbuden und privaten Arbeitsvermittlern abschieben.

Die zäumen den Gaul von hinten auf. Kein Arbeitgeber stellt einen berufsunerfahrenen, berufsungebildeten Frischling auf höher qualifizierte Jobs ein oder besetzt diese Stellen mit Langzeitarbeitslosen, deren Qualifikationen für veraltet betrachtet werden. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Erst aus-, weiter- und fortbilden oder umschulen. So wird man für Unternehmen wieder als jobsuchender Erwerbsloser attraktiv. Noch besser, wenn Unternehmer ihrer ausbildenden Verantwortung wieder selbst nachkommen und diese Bildungsmaßnahmen selbst organisieren und finanzieren und nicht von dritter Seite, aus öffentlicher Hand notfinanziert, abfällig kritisieren. Spotten kann jeder, aber besser machen nur Wenige.
Ich schliesse mich deiner Meinung an.
Habe im Moment auch mal wieder Zoff mit der Arge,sorry, heißt ja jetzt nur noch Gemeinschaft.
Ich habe es 2008 geschafft, eine Ausbildung/Umschulung zum Rettungsassistenten durch zu bekommen, war ein harter Kampf, und hat letzendlich fast 16 (!) Jahre gedauert.
Es sind etliche Widersprüche und Klagen eingereicht worden, ich weiß es nicht mehr.
Aber gut, ich habe dann meine Ausbildung begonnen, habe auch als erstes den Rettungssani gemacht, und wollte direkt im Anschluss den Assistenten hinterher schieben.
Soweit so gut, im Klinikpraktikum, kurz vor dem Staatsexamen, bin ich leider erkrankt, sodaß ich aufgrund der Fehlzeiten keine Zulassung zum Examen bekam.
Ist auch soweit in Ordnung.
Als ich wieder genesen bin, habe ich die Wiederholungsprüfung beantragt, und plötzlich heißt es von der Gemeinschaft, bzw. von meinem, wieder einmal neuen SB, ich bekomme keine möglichkeit zur Wiederholung, da der Beruf des Rettungsassistenten nicht förderungswürdig ist, da angeblich überlaufen.
Es folgte wieder eine Flut von Antragsstellungen und Widersprüchen, immer wieder ließ sich der "nette" SB etwas neues einfallen, warum gerade jetzt keine Förderung möglich sei.
Zum Schluss hieß es, legen sie mir eine Einstellungszusage vor, und wir fördern.
Gut, ich habe zu dieser Zeit bei einem privaten Rettungsdienstunternehmen gearbeitet, und also auch gleich rein zum Chef. Der schreibt mir sofort den benötigten Zettel, und telefoniert auch noch mit meinem SB, daß er mir einen unbefristeten Arbeitsvertrag gibt, wenn ich die Qualifikation zum Assistenten vorlege.
Alles wird gut habe ich mir gedacht, und habe mich nach einer passenden Schule umgesehen, und bin auch fündig geworden.
Mit den Lehrgangsunterlagen und dem Schreiben meines Chef´s bin ich dann zu meinem SB, und was sagt mir dieser Pflegefall ?
Aufgrund der fehlenden Fahrerlaubnis der Klasse B, bzw. C1, gibt es keine Förderung.

Ich wieder zu meinem Chef, teilte ihm das Ergebnis mit, naja, es kam, wie es kommen musste, die Kündigung.
Ganz toll, ich habe mich natürlich in aller Form bei meinem SB bedankt.
Doch das ließ diesen Menschen völlig unbeeindruckt, er servierte mir sofort ein paar Stellenangebote als Inventurhelfer, bzw. Lagerhelfer im Osten Deutschlands.
Wohl gemerkt war für alle Angebote, die er mir unterbreitete die Fahrerlaubnis B und ein Staplerschein zwingend erforderlich.
Auf meinen Einwand, daß ich beides nicht habe, maulte er mich an,
" ob ich ihm seinen Job erklären will, er wisse, was er tue "

Ganz nebenbei stellte er mir einen Vermittlungsgutschein über 2.000 € aus, damit ich mich bei den zuständigen Vermittlern um eine Anstellung bekümmern kann.
Zur Info, die Ausbildung zum Rettass kostet z. Zt. 2.290 €

Auf meine Frage, warum ich einen Vermittlungsgutschein bekomme, aber keinen Bildungsgutschein, wollte er sich nicht äussern, stattdessen ließ er mich mit dem Sicherheitsdienst aus dem Haus begleiten, da ich doch sehr uneinsichtig und schwierig bin.
Nun gut, vieleicht hätte ich ihm doch nicht so massiv auf die Füsse treten sollen*ggggg !

Wenige Tage später bekam ich erneut einige Stellenangebote als Lagerhelfer, die ich auch ganz artig abtelefoniert habe, alle wieder mit dem selben Ergebnis, keine Einstellung, da kein FS und Staplerschein.

Jetzt setzte dieser Vogel noch einen drauf, und teilte mir mit, daß ich alles zutun habe, um meine Hilfebedürftigkeit zu beenden, und ich ggf. in die Nähe meines Arbeitsplatzes ziehen muss.

Nun war dann auch bei mir das Mass voll, und ich sagte ihm nur,
" wenn ich muss, geh ich zur Toilette " und verließ sein Büro.

Mein nächster Weg führte mich dann direkt zum Sozialgericht, wo ich einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung, zur Förderung zum Rettungsassitenten gestellt habe, da ich zwischenzeitlich wieder eine unbefristete Stelle im Rettungsdienst nachweisen kann.

Mal sehen, was dabei rauskommt, der Termin ist für den 05.09.11 angesetzt, und laut dem Rechtspfleger, habe ich gute Chancen damit durch zukommen.

Gerade hier kann man doch sehr deutlich sehen, daß diese Leute von der Gemeinschaft überhaupt keine Ahnung haben, von dem, was die da tun, du wirst einfach nur verwaltet, und wenn du aufmuckst, gibt es Sanktionen.

Zeitgleich mit dem Antrag, habe ich eine Email an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geschrieben, und auf die Probleme aufmerksam gemacht.

Ich warte nunmal auf den Ausgang des Verfahrens, ist ja nicht mehr lange hin.
Das Ergebnis lasse ich euch wissen.

Mein Tipp an alle Betroffenen, setzt euch mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln zur Wehr, damit diese Vögel von der Gemeinschaft mal wach werden, und sehen, daß man sich nicht alles gefallen läßt.

In diesem Sinne

Greetz Rettungssani

P.S. Sollte ich versehentlich in einen falschen Thread gepostet habe, bitte ich um Verschiebung, in einen passenden, danke
Rettungssani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 10:05   #11
jockel
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Zitat von Rettungssani Beitrag anzeigen
... Mein nächster Weg führte mich dann direkt zum Sozialgericht, wo ich einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung, zur Förderung zum Rettungsassitenten gestellt habe, da ich zwischenzeitlich wieder eine unbefristete Stelle im Rettungsdienst nachweisen kann....
Ich fürchte, selbst mit diesem SG-Verfahren kommst Du keinem Schritt näher an Dein gewünschtes Berufsziel. Du bist nicht die gewünschte, zahlungskräftifte und prominente Klientel, die man juristisch unterstützen will. In diesem Land geht nichts nach Recht und Gesetz, sondern nur, wenn man mit einer dicken Brieftasche kommt und an jeder Stelle ausgiebig schmiert.

Auch deine Beschwerde über das Ministerium der von der Leyer bringt nichts, weil die den Beschwerdefall an das Amt zur Bearbeitung zurückreicht, von dem das Problem ausgeht.

Auf Dich wird das wirken wie eine kalte Dusche. Stell Dir vor, Du willst einen vollen Eimer Wasser über besagten Sachbearbeiter ausgießen. Problem: Du stehst mit dem vollen Wassereimer im Erdgeschoß und Dein Sachbearbeiter im 1. Stock mit all seinen Vorgesetzten noch weiter oben angesiedelt. Kein einziger Tropfen Wasser wird Deinen Sachbearbeiter berühren, aber der ganze Schwall der kalten Brühe fällt auf Dich wieder zurück mit voller Wucht. Du wirst zum begossenen Pudel.

So funktionieren diese Amter, diese Justiz, die Kommunen, Arbeitgeber, dieses Land. Eben eine Diktatur von Kapital und Profit gegen das eigene Volk.

Die Landesjustizminister sind feste dabei, den Zugang zum bundesdeutschen "Armenrecht" - dem Sozialrecht und der Prozeßkostenhilfe - so finanziell zu erschweren, daß ein hilfe- und rechtssuchender Erwerbsloser diese Zugangshürden künftig nicht mehr packen wird. Aber dennoch wird man zum Spott und Hohn das Siegel "Rechtsstaat" und "Im Namen des Volken" anstelle "Im Namen des Kapitals und Profits" draufpappen.

Am letzten Sonntag 20.15 Uhr auf 3sat bei Volker Pispers in der Kabarettrunde wurde deutlich gemacht, was das System für einen Sinn hat: Reiche sollen immer reicher werden und Arme immer ärmer.

Und gestern abend auf MDR in der Kabarettsendung "Kanzleramt Pforte D" wurden auch die bundesdeutschen Wahlen ad absurdum geführt. Wenn in der BRD Wahlen ernsthaft was zum Verbessern der Lage der Bürger bewirken würden, wenn man das Kreuzel bei der richtigen Partei macht, dann wären diese Wahlen schon längst verboten.

Keiner der bundesdeutschen Machthaber läßt es sich gefallen, daß er seine Macht durch die geballte Wahlentscheidung des Volkes, demokratisch entzogen wird. Dafür sorgt bundesdeutsche Bestechlichkeit und Korruption nach Mafiaart des Hauses.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 19:42   #12
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Standard AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Hallo Jockel,

ich habe durchaus gute Erfahrung mit dem Ministerium gemacht, ist ja nicht die erste Beschwerde, die ich dort hinschicke, bis jetzt ist immer zu meinen Gunsten entschieden worden.

Was den Termin am SG angeht, mache ich mir auch keinen großen Kopf, erstens, sind die Verfahren dort kostenlos, und zum zweiten, ist die Maßnahme ja bereits schon 2008 in vollem Umfang bewilligt worden, und nur weil ich krank geworden bin, haben die kein Recht, mir die Wiederholungsprüfung zu versagen.

Gut, die Rechtsprechung in diesem unseren Lande treibt schon recht seltsame Blüten, keine Frage, aber ich seh es so, ich habe eine gute Anwältin am Start, und sollte ich verlieren, geht es am LSG in Essen weiter, da bin ich mittlerweile völlig schmerzfrei.

Ich lass es jetzt erstmal auf mich zukommen, und werde dann weiter sehen.

Auf jedenfall werde ich euch berichten, wie es ausgegangen ist.

Bis dahin

Grüße Rettungssani
Rettungssani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2011, 22:14   #13
Rettungssani->Emailproblem
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Reden AW: Umschulung und Bildung sparen am kleinen mann

Hallo Jockel,

leider kann ich mich erst heute melden, da ich ein paar probleme mit meinem Rechenknecht hatte.

Zum Termin am 05.09.11

In diesem Punkt hattest du recht Jockel, es ist verdammt schwierig, mit einer einstweiligen Anordnung, hier heisst es ja einstweiligen Rechtsschutz, durch zukommen.
Wollte ich eigentlich nicht glauben, aber es ist tatsächlich so.

Aber egal, der Termin lief trotzdem für mich sehr gut, ich habe zwar keinen einstweiligen Rechtsschutz bekommen, dafür aber eine reele Chance, meine Ausbildung zu beenden.
Die Vorsitzende Richterin war eigentlich völlig meiner Meinung, was das Jobcenter einmal bewilligt hat, können sie nicht wieder zurück nehmen, auch nicht, wenn jemand vorübergehend arbeitsunfähig erkrankt.
Punkten konnte ich damit, weil ich mich im Vorfeld schlau gemacht habe, und so Rede und Antwort stehen konnte, daß hat die Richterin doch sehr beeindruckt.
Zum Ende des Termins haben wir uns dann verglichen, so daß der Jobcenter noch im Gericht meinen erneuten Antrag auf Föderung entgegen nehmen musste, mit der Maßgabe, diesen sehr sorgfältig zu prüfen, und auch nach Möglichkeit positiv zu entscheiden.
Ebenso hat der Jobcenter mir umgehend einen Rechtsmittelfähigen Bescheid zu erstellen, mit dem ich dann auf die Förderung klagen könne.
Die Richterin gab meinem Arbeitsvermittler noch mit auf den Weg,
Zitat : Auch wenn der Antragsteller heute keinen einstweiligen Rechtsschutz erhalten hat, wird wohl im Falle einer Klage zugunsten des Antragstellers entschieden, da dieser doch sehr gut vorbereitet, und zudem höchst motiviert ist.
Dies sollten sie bei Ihrer Entscheidung doch bitte berücksichtigen, Zitat ende :

Ich werte dies mal zumindest als Teilerfolg für mich, schauen wir mal, wie es weitergeht.

Ich sag dann mal bis später

Greetz Rettungssani
Rettungssani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2011, 22:55   #14
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
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Ich hoffe, daß Du wieder paar berufliche Schritte vorwärts kommst. Es ist doch wirklich schwer sich durchbeißen zu können, angesichts dieser sozialen Streichorgien.

Für Banken macht wird alles in kürzester Zeit möglich gemacht, für jobsuchende Erwerbslose ist man amtlich auf der Suche nach Knüppeln, um sie zwischen die Beine zu pfeffern.
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