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Alt 20.07.2011, 17:54   #1
Mirko1984
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Registriert seit: 13.07.2010
Beiträge: 57
Mirko1984 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Gehts so einfach?Darf die Agentur das?

Hallo liebe Leute...


Ich wollte mich hier nochmal an euch wenden, weil ich in der Vergangenheit doch ganz gute Tipps und Ratschläge bekommen habe. Aktuell habe ich wieder etwas Ärger mit der örtlichen Arbeitsagentur und wollte mal eure Meinung dazu hören.

Ich bin seit Januar 2011 in einer "Eignungsabklärung" sowie in einer "Berufsvorbereitenden Bildungsmaße" direkt im Anschluss im Berufsbildungswerk Bremen gewesen. In Bremen wohnte ich im Internat, da ein tägliches Pendeln von meinem Heimatort zu weit gewesen wäre.

Im April diesen Jahres bekam ich nach der "Eignungsabklärung" im Berufsbildungswerk gleich massive Probleme mit der Arbeitsagentur. Mir wurden aufgrund von "Ausbildungsgeld" in Höhe von 104,00 € monatlich die in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vorgesehen waren mein ALG 2 mit sofortiger Wirkung eingestellt was für mich einer Katastrophe gleichkam. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendlichen im Berufsbildungswerk habe ich nunmehr seit 7 Jahren schon meine eigene Wohnung, wohne nicht mehr bei meinen Eltern (und es gibt auch keine Möglichkeiten dort wieder einzuziehen) und so sah ich mich der drohenden Obdachlosigkeit ausgesetzt plus meinen Verbindlichkeiten (Telefon, DSL, Wasser usw) nicht mehr nachkommen zu können. Im Berufsbildungswerk wurde mir anfangs von einer Reha-Beraterin geholfen, jedoch ohne Erfolg. Es wurde ein Antrag auf Mehrbedarf abgelehnt von der Arbeitsagentur, es wurde die Grundsicherung der Miete abgelehnt von der Arbeitsagentur alles mit der Begründung der 104 € "Ausbildungsgeld" und ich saß vor den Osterferien 3 Wochen ohne einen Cent Geld im Berufsbildungswerk.

Erst nach massiven Bekundungen dass ich (sofern mir die Obdachlosigkeit drohe) die Maßnahme dann schweren Herzens abbrechen müsse tat sich dann was und mein Reha-Berater von der Arbeitsagentur setzte es durch, dass die BvB-Maßnahme intern bei der Arbeitsagentur einen anderen Namen bekam, ich somit dann wieder Anspruch auf den ALG 2-Regelsatz hätte, dafür dann jedoch das Ausbildungsgeld wegfalle. Ich war glücklich und dankbar, dass es scheinbar ein solch positives Ende gefunden hat.

Seit dem 1 Juli habe ich nun offiziell Sommerurlaub und soll am 15.08 diesen Jahres im BBW Bremen meine Ausbildung zum Bürokaufmann anfangen. Mein Reha-Berater der Arbeitsagentur hat mir versichert, dass auch in diesen 3 Jahren mein ALG 2 Regelsatz gesichert bleibt. Vor kurzem nun habe ich Post von einem weiteren Jobvermittler bekommen, mit dem ich schon in der Vergangenheit recht unangenehme Erfahrungen habe machen müssen. Dieser lud mich für den 28.07 zu einem weiteren Termin ein, ich hätte Bewerbungsunterlagen und Lebenslauf mitzubringen. Ich habe kurzfristig bei dem Herren dann angerufen und ihn gefragt ob er sich bei diesem Termin nicht vertan habe, da ich ab 15.08 schon eine Ausbildung im Berufsbildungswerk anfange und ich den Termin nicht nur deshalb für unnötig halte, zumal ich ja bereits einen Ansprechpartner in meinem Reha-Berater habe (mit dem ich auch viel besser kann).

Hierauf hin dann wurde der Herr sehr belehrerisch, ich stünde aktuell im ALG 2 Bezug und hätte generell jeden Termin nachzukommen den man mir zukommen ließe. Er wüsste von der Ausbildung und wolle mich hier noch mit einer Wiedereingliederungsvereinbarung daran binden. Ich traute meinen Ohren nicht. Ich habe aktuell Teilhabe zum Arbeitsleben beantragt, bin in der Reha-Abteilung der Arbeitsagentur geführt, habe die Maßnahme seit Januar an ohne Wiedereingliederungsvereinbarung immer höchst zuverlässig verfolgt und jetzt wieder sowas?! Ich verstehe sowieso nicht was dieser Herr mir immer und immer wieder Termine schickt, es kann doch nicht üblich sein dass sich gleich 2 Arbeitsvermittler auf einen einschießen, vor allem dann nicht, wenn man eh schon was tut!

Ich habe nach diesem Gespräch meinen Soziotherapeuten angerufen und ihm dies erzählt; auch er fand es höchst merkwürdig dass ich einen weiteren Termin bekommen hatte und warum ich eine Wiedereingliederungsvereinbarung unterschreiben soll. Er rief dann bei dem besagten Herren an und rief mich daraufhin zurück. Die Begründung für den Termin klang für mich sehr scheinheilig: Eine Wiedereingliederungsvereinbarung müsste ich bei ihm unterschreiben, da nur er die Rechtsbelehrungen kenne (das ist richtig, der feine Mann kann sie im Schlaf auswendig und hat eine heiden Freude daran hilfebedürftigen Menschen ihre Pflichten klar zu machen, von Rechten wird da erst gar nicht gesprochen), mein Reha-Berater hätte das Wissen dazu nicht. Auf Nachfrage meines Soziotherapeuten gab er sich letztendlich zähneknirschend damit zufrieden den Wiedereingleiderungsvertrag in das Fach meines Reha-Beraters zu legen, wies aber gleich klar betont darauf hin, dass ich somit keine Rechtsbehelfbelehrung am 04.08 erhielte von meinem Reha-Berater wo ich diesen Vertrag dann unterschreiben soll... Als wenn ich nicht selbst gut genug wüsste was so eine Wiedereingliederungsvereinbarung für einen Zweck verfolgt...


Nun meine Frage: Was soll ich am 04.08 machen? Muss ich diesen Wiedereingliederungsvertrag sofort unterschreiben? Wie kann ich es zukünftig verhindern dass dieser übermotivierte Sachbearbeiter mir neben meinen Reha-Berater weiter Termine schickt? Muss ich das hinnehmen?

Wäre für Antworten und hilfreiche Tipps sehr dankbar!
Mirko1984 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2011, 12:24   #2
Scarred Surface
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Standard AW: Gehts so einfach?Darf die Agentur das?

Vorab, Du scheinst gerne zu telefonieren. Das solltest Du Dir dringend abgewöhnen, wenn es um Angelegenheiten bezgl. ALG II geht. Mit dem argen Gesindel korrespondiert man ausschließlich schriftlich. Alles andere kann im Zweifelsfall nicht belegt werden.


Zitat von Mirko1984 Beitrag anzeigen
Eine Wiedereingliederungsvereinbarung müsste ich bei ihm unterschreiben, da nur er die Rechtsbelehrungen kenne ...
Müssen tust Du gar nichts. Die Aussage mit der Rechtfolgenbelehrung ist einfach nur schwachsinnig, denn wenn Du keine Eingliederungsvereinbarung unterschreibst, gibt es keine sich daraus ableitenden Rechtsfolgen.


Zitat:
... wies aber gleich klar betont darauf hin, dass ich somit keine Rechtsbehelfbelehrung am 04.08 erhielte von meinem Reha-Berater wo ich diesen Vertrag dann unterschreiben soll...
In Zusammenhang mit einer EGV gibt es keine "Rechtsbehelfsbelehrung", nur eine Rechtfolgenbelehrung. Sollte der arge Hansel tatsächlich von einer Rechtsbehelfsbelehrung gesprochen haben, ist er entweder völlig unfähig, oder er glaubt seinen "Kunden" jeden Mist erzählen zu können.


Zitat:
Was soll ich am 04.08 machen? Muss ich diesen Wiedereingliederungsvertrag sofort unterschreiben?
Man muss nie etwas sofort und ohne gründliche Prüfung unterschreiben. Du solltest den Wisch mit heim nehmen, einscannen und anonymisiert hier hochladen. Dann können wir das Teil zusammen in aller Ruhe prüfen und entsprechenden Rat geben.
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
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