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Start > > -> Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 29.06.2011, 09:59   #1
Mirana->Emailproblem
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Mirana
Standard Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Hallo ihr lieben, leider habe ich nach einem Termin bei meinem SB nach 5 Wochen für gestern einen wiederholten Termin bei ihm gehabt: Thema Qualifizierungsmaßnahme(bzw) Auffrischung..die xte (inzwischen) die er Notgedrungen auf Herbst gelegt hat weil z.Z. nur noch Teilzeitstellen frei sind. Stattdessen hat er mich für eine sogenannte Bürgerarbeit vorgeschlagen...soll für mich wohl auch im kfm. Bereich sein..aber was genau ist es eigentlich und wie läuft das ab?! wisst ihr evtl. etwas darüber

Liebe Grüsse Mirana
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Alt 29.06.2011, 10:00   #2
hartz5
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Hier bitte mal die Suchfunktion nutzen. Darüber wurde hier schon viel geschrieben.....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 29.06.2011, 10:17   #3
Ghansafan
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Hallo Mirana,

Bürgerarbeit ist eine geförderte Beschäftigung, die den Steuerzahler der EU 1,4 Milliarden € kostet.

Du durchläufst eine 6 monatige Aktivierungsphase, in der man Dich versuchen soll, in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Realität sieht dann so aus, dass du regelmäßig bei Deinem Fallmanager antanzen musst und ihm zig Bewerbungen vorlegen musst, ansonsten droht eine Sanktion. Oder man steckt Dich in eine Sinnlosmaßnahme.

Bist Du innerhalb des halben Jahres nicht in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, bekommst Du einen Job (Bürgerarbeit) über 3 Jahre. Die Tätigkeiten ähneln denen des 1€ Jobs und vernichten reale Arbeitsplätze.
Der Verdienst liegt bei 900€ Brutto, Arbeitslosenversicherung wird nicht gezahlt, so dass man nach 3 Jahren gleich wieder im ALG II landet.
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Alt 29.06.2011, 10:20   #4
hartz5
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen

Bist Du innerhalb des halben Jahres nicht in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, bekommst Du einen Job (Bürgerarbeit) über 3 Jahre.
Aber nur, wenn diese Stellen auch vorhanden sind. In einigen Städten passiert nach 6 Monaten vergeblichen Vermitteln nichts in puncto Bürgerarbeit, weil keine Stellen vorhanden sind
__



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Alt 29.06.2011, 10:20   #5
Hamburgeryn1
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Hallo Mirana,

Bürgerarbeit ist eine geförderte Beschäftigung, die den Steuerzahler der EU 1,4 Milliarden € kostet.

Du durchläufst eine 6 monatige Aktivierungsphase, in der man Dich versuchen soll, in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Realität sieht dann so aus, dass du regelmäßig bei Deinem Fallmanager antanzen musst und ihm zig Bewerbungen vorlegen musst, ansonsten droht eine Sanktion. Oder man steckt Dich in eine Sinnlosmaßnahme.

Bist Du innerhalb des halben Jahres nicht in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, bekommst Du einen Job (Bürgerarbeit) über 3 Jahre. Die Tätigkeiten ähneln denen des 1€ Jobs und vernichten reale Arbeitsplätze.
Der Verdienst liegt bei 900€ Brutto, Arbeitslosenversicherung wird nicht gezahlt, so dass man nach 3 Jahren gleich wieder im ALG II landet.
Nicht zu vergessen, dass dir in dieser Zeit noch ein BA-gesponsorter Bewährungshelfer an die Seite gestellt wird, der dafür sorgen soll, dass du schnell und unbürokratisch im Niedriglohnbereich versenkt wirst.
G*t du hier
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Alt 29.06.2011, 10:29   #6
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Mirana
Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Danke für eure Antworten. Also quasi aufs kreuzgelegt worden, weil von einer 6-monatigen Aktivierung wurde mir nichts gesagt.Mein SB weiss eigentlich das ich mich kontinuierlich bewerbe. Er wollte erst wieder eine Zuweisung für eine sinnlosmaßnahme machen..die letzte *Ganzil* habe ich erst im Nov. letzten Jahres beendet und redete mich raus nun wieder so etwas in der Art machen zu müssen. Aufschub wurde gewährt mit dem Zusatz das er mich für eine Bürgerarbeit vorschlagen könne und ich dann eine Einladung bekomme. Das kann laut seiner Aussage 14 Tage bis 3 Wochen dauern, wenn es denn etwas im kfm. Bereich gibt.
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Alt 29.06.2011, 10:36   #7
ingo s.
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ingo s. ingo s. ingo s. ingo s. ingo s.
Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Zitat von Mirana Beitrag anzeigen
...Also quasi aufs kreuz gelegt worden...

hallo mirana,


etwas anderes war doch wohl nicht ernsthaft zu erwarten, oder...?



so etwas kommt immer dabei heraus, wenn sich diese spinner ja ach so mächtig für dich ins zeug legen...

egal, mit welchen tarnbegriffen sie ihre dubiosen machenschaften zu kaschieren versuchen...


wenn du erst mal deren pseudo-jargon durchblickt hast, wirst du schnell verstehen, wie man dich (wieder mal) auf's nächste glatteis schleifen will...
__

.
mfg

ingo s.
______________________________________________

Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
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Alt 29.06.2011, 10:41   #8
Hamburgeryn1
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Zitat von Mirana Beitrag anzeigen
Danke für eure Antworten. Also quasi aufs kreuzgelegt worden, weil von einer 6-monatigen Aktivierung wurde mir nichts gesagt.Mein SB weiss eigentlich das ich mich kontinuierlich bewerbe. Er wollte erst wieder eine Zuweisung für eine sinnlosmaßnahme machen..die letzte *Ganzil* habe ich erst im Nov. letzten Jahres beendet und redete mich raus nun wieder so etwas in der Art machen zu müssen. Aufschub wurde gewährt mit dem Zusatz das er mich für eine Bürgerarbeit vorschlagen könne und ich dann eine Einladung bekomme. Das kann laut seiner Aussage 14 Tage bis 3 Wochen dauern, wenn es denn etwas im kfm. Bereich gibt.
Um der ausbeutenden Bürgerarbeit zu entrinnen, solltest du keine EGV unterschreiben, sondern den VA abwarten. Widerspruch erheben, der zwar keine aufschiebende Wirkung entfaltet, aber dir die Möglichkeit zur Klage gibt.
Nach sechs Monaten, also nach vollendeter "Aktivierungsphase", soll man ja, so der Wunsch unserer Bundesuschi drei Jahre lang in einem Betrieb die Bürgerarbeit ableisten. Dieses geschieht wiederum a) durch Zuweisung per EGV und b) Unterschrift unter einem arbeitsvertragähnlichen Pamphlet.
Damit gibt man sein Einverständnis, drei Jahre rechtlose Fronarbeit unter Aufsicht eines BA-Bewachers zu leisten, ohne Anspruch auf Alg I und ohne späteren Rentenanspruch.
Um sich dieser Form der Leibeigenschaft zu entziehen bleibt nur der Weg von seiner Vertragfreiheit Gebrauch zu machen (Art. 2 Abs. 1 GG).
Weder die EGV unterschreiben, noch die Unterschrift unter einem der nachgemachten Arbeitsverträge setzen.
Nur so, wird man gänzlich uninteressant für die Ausbeuter.
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Alt 29.06.2011, 10:51   #9
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Der User "bin jetzt auch da" hat zu diesem Zweck einst zwei gute Leitfäden zu dem Thema Bürgerarbeit eingestellt, welche hier zu finden sind.

==> http://www.elo-forum.org/euro-job-mi...tml#post762000

Der Grund, warum von der Bürgerarbeit noch nicht so viel Gebrauch gemacht wird, wird wohl auch sein, weil Gewerkschaften schon gesagt haben, dass dann Tarif gezahlt werden müsse. Was ja auch einleuchtet, weil die Delinquenten die identische Arbeit verrichten, wie fest eingestellte. Im Ergebnis würde dir Bürgerarbeit noch teurer werden, als geplant.

Wie aber schon M.Twain richtig geschrieben hat, ist die Wurzel allen Übels immer eine Unterschriebene EGV.

Beim Thema Unterschriftenverweigerung von Dokumenten, die den Maßnahmenträger betreffen, greife ich wieder auf den User "bin jetzt auch da" zurück, der dafür ein Urteil erstritten hat.

Nachzulesen hier ==> http://www.elo-forum.org/weiterbildu...tml#post747866
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
┌∩┐(◣_◢)┌∩┐
Erste Hilfe
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>>> Meldetermin
>>> Antrag

Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2011, 10:59   #10
Ghansafan
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Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Hallo Mirana,

wenn er Dir das vorgeschlagen hat, ist es wohl auf freiwilliger Basis und Du kannst ablehnen.

Bei Zwang kannst Du ihm ja mitteilen, dass Du über die Gewerkschaft den Tariflohn einklagen wirst(s. auch den Link von M.Twain).

Steckt er Dich wieder eine andere Sinnlosmaßnahme, dann hingehen, Interesse bekunden, aber nichts unterschreiben. Nichtunterschreiben ist kein Sanktionsgrund. Verträge des Trägers möchtest Du zur Prüfung einem Anwalt vorlegen, das ist Dein gutes Recht.
Oft ist man dann nicht mehr gewollt. Das man nach Hause geschickt wird, schriftlich bestätigen lassen. Vorher nicht gehen, sollen sie die Polizei kommen lassen.
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Alt 29.06.2011, 11:17   #11
aufruhig
 
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Beiträge: 614
aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Vom SB vorgeschlagen zur Bürgerarbeit

Zitat von Mirana Beitrag anzeigen
Hallo ihr lieben, leider habe ich nach einem Termin bei meinem SB nach 5 Wochen für gestern einen wiederholten Termin bei ihm gehabt: Thema Qualifizierungsmaßnahme(bzw) Auffrischung..die xte (inzwischen) die er Notgedrungen auf Herbst gelegt hat weil z.Z. nur noch Teilzeitstellen frei sind. Stattdessen hat er mich für eine sogenannte Bürgerarbeit vorgeschlagen...soll für mich wohl auch im kfm. Bereich sein..aber was genau ist es eigentlich und wie läuft das ab?! wisst ihr evtl. etwas darüber

Liebe Grüsse Mirana
http://www.verdi.de/mittelhessen/sozial ... rgerarbeit

Bei Manchen fällt der Groschen pfennigweise

Dafür wurde mit dem sogenannten Chancengesetz im SGB III § 421u eine eigene Rechtsgrundlage geschaffen.

§ 421u SGB III Versicherungsfreiheit von Bürgerarbeit
Diese Grundlage wurde geschaffen um mit Öffentlichen Geldern die Bürgerarbeit zu bezahlen.
Modellprojekts „Bürgerarbeit“ nicht der Versicherungspflicht zur Arbeitslosen- versicherung unterliegen.

Versicherungsfrei sind Personen in einer Beschäftigung, die im Rahmen eines Modellprojekts „Bürgerarbeit“ auf der Grundlage des Interessenbekundungsverfahrens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Durchführung von Modellprojekten „Bürgerarbeit“ vom 19. April 2010 (BAnz. S. 1541) durch Zuwendungen des Bundes gefördert wird. Diese Regelung tritt am 31. Dezember 2014 außer Kraft.

Dabei wurde aber bewusst dem Hartz IV Empfänger verschwiegen dass er bei dieser Bürgerarbeit zusätzlich den Tarifbezogenen Lohn von der Kommune einfordern kann.
Da es jetzt öffentlich gemacht wurde möchten viele Kommunen von der Bürgerarbeit nichts mehr wissen. Grund der Bürgerarbeiter kann ja einen Tarifbezogenen Lohn Einfordern, doch den Kommunen ist das zu teuer, diese Arbeit soll den Kommunen ja so gut wie nichts Kosten die hälfte wird mit öffentlichen Geldern bezahlt.
Das wurde auch so vertraglich beschlossen dass die Bürgerarbeiter auch zusätzlich das Recht haben den Tariflohn einzufordern. Das wird aber bei Abschluss des EGV zur Bürgerarbeit bewusst verschwiegen.

Und durch dieses Einfordern des Tariflohns wird die Bürgerarbeit wieder Arbeitslosenversicherungspflichtig also kann die Bestimmung der Bürgerarbeit.

Bürgerarbeit“ unterliegen nicht der Versicherungspflicht zur Arbeitslosen- Versicherung und hier nicht mehr zum Tragen kommt, wird damit ausgehebelt denn die Arbeitsverträge die den Bestimmungen der 30 STD. Woche unterliegen müssen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bezahlt werden.

Es gibt den § 14 SGB I Auskunft und Beratungspflicht hinzu kommt noch die Betreuungspflicht.



DAS HIER ZUR ERRGÄNZUNG DER BÜRGERARBEIT.
HARTZ IV - ALG - FORUM • Thema anzeigen - Bürgerarbeit muss nach Tarif bezahlt werden

Bürgerarbeit muss
nach Tarif bezahlt werden


von aufruhig » Mittwoch 2. Februar 2011, 12:10
Bürgerarbeit muss nach Tarif bezahlt werden
Bürgerarbeit muss zusätzlich sein ist es aber nicht und für 6.98 € STD.Lohn soll der Bürgerarbeiter pro Std Arbeiten so hätten die das gerne aber Irrtum nur Augenwischerei betrug mit Vorsatz.
Arbeitslosenversicherung wird nicht bezahlt durch das Einfordern des Tariflohn wird diese Regelung ausgehebelt.Es gelten dann die gleichen Bedingungen wie für einen Regulären Arbeitsvertrag mit 30 STD. Woche dann muss auch die Arbeitslosenversicherung bezahlt werden.
1080 € monatlich Brutto für den Bürgerarbeiter .Die Festangestellten die auch 30 Std. Woche haben wie Bürgerarbeiter bekommen 1600 € Brutto mit welchem Recht werden dem Bürgerarbeiter für die gleiche Arbeit die nicht zusätzlich ist nur 1080 € Brutto bezahlt.

Es geht hier auch um den § 28 Abs.1 SGB X wiederholte Rückwirkende Anträge.

Den ich glaube kaum wenn die Hartz IV Empfänger sofort den Tariflohn für ihre Arbeit Einfordern der ihnen gesetzlich zusteht das die Kommunen diesen bezahlen werden, dass wäre rechtswidrig. Also sofort Anträge stellen auf den Tarifbezogenen Lohn.
Da dies abgelehnt werden wird tritt der § 28 Abs.1 SGB X in Kraft Rückwirkende Anträge.

Ich sage aber gar nicht erst eine EGV unterschreiben niemals.

Ouelle:Hartz IV: Unklare Rechtslage bei der Bürgerarbeit

Ein erhebliches logistisches Problem besteht darin, dass sich kaum Träger für die Bürgerarbeits-Jobs finden und wenn, dann werden die meisten Anträge abgelehnt, da sie nicht die Fördervoraussetzungen erfüllen (u.a. „Bürgerarbeit läuft in Thüringen schleppend an“, mdr.de vom 30 Januar 2011). Diese Jobs dürfen nämlich nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt angesiedelt sein und müssen die Kriterien der Zusätzlichkeit und des öffentlichen Interesses erfüllen.

Da das von-der-Leyen-Projekt „Bürgerarbeit“ mit 600 Millionen Euro von der EU gefördert wird, muss hier auf eine sehr genaue Einhaltung der Fördervoraussetzungen geachtet werden, denn sonst muss von der Leyen dieses Geld an die EU zurück zahlen. Deshalb kann hier auch nicht von den Jobcentern getrickst werden, wie es bei den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, den sog. 1-Euro-Jobs, üblich ist, die mehrheitlich auf dem 1. Arbeitsmarkt angesiedelt sind, obwohl dies gar nicht zulässig ist (u.a. steuerzahler.de vom 15 November 2010).

Nach bisher unbestätigten Berichten wird deshalb eine Lücke im Modell „Bürgerarbeit“ ausgenutzt: die Formulierung „bis zu 3 Jahre“. Diese Formulierung sollte eigentlich ausdrücken, dass der Bürgerarbeits-Job bis zu 3 Jahre andauert, wenn der Bürgerarbeiter nicht vorher eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt findet, denn genau dahin soll der Bürgerarbeits-Jobs führen. Nunmehr beabsichtigen die Jobcenter, diese Formulierung so auszulegen, dass es keinen Rechtsanspruch auf die Dauer von 3 Jahren gibt. Sie wollen, weil es nicht annährend genügend davon gibt, einen Bürgerarbeits-Job unter mehreren ALG II-Empfängern aufteilen, d.h. einem Bürgerarbeits-Job werden innerhalb der 3jährigen Befristung des Jobs bis zu 6 ALG II-Empfänger nacheinander zugewiesen. Die Beschäftigungsdauer des Einzelnen sinkt dann auf 6 Monate. Damit wird auch gleich noch das Problem der unzulässigen 3jährgen Befristung umgangen.

Denjenigen ALG II-Empfängern, die gehofft hatten, nach der erfolglosen Aktivierungsphase auf das von-der-Leyen-Wort setzen zu können und tatsächlich eine auf 3 Jahre angelegte Beschäftigung zu erhalten, die als Sprungbrett in den 1. Arbeitsmarkt wirken soll und kann, stellen nun fest, dass sie einmal mehr aus politischen Interessen und infolge der Inkompetenz unserer Regierungspolitiker veralbert wurden.

Gruß aufruhig
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