Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 29.05.2011, 10:45   #1
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Cosinus
Pfeil Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Hallo,

ich war letztes Jahr 11 Monate in Rehabilitation psychisch Kranker (RPK). Die Kosten für die medizinisch-berufliche Reha wurden zuerst von der Krankenkasse und später von der Rentenversicherung im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben übernommen.

Mir wurde von der Reha-Einrichtung empfohlen eine überbetriebliche Ausbildung zu absolvieren, weil ich noch nicht fit genug bin für den ersten Arbeitsmarkt. Ich hatte mir nun erhofft, dass die Kosten hierfür die Rentenversicherung übernimmt.

Im Januar teilte mir die RV mit, dass sie beabsichtigen keine weiteren Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu übernehmen. Begründet wurde es wie folgt:

„Nach unseren Feststellungen ist Ihre Erwerbsfähigkeit nicht mehr so erheblich gefährdet oder gemindert, dass eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich wird.“

Mir wurde in dem Schreiben die Möglichkeit einer Anhörung gegeben, welche ich auch wahrgenommen habe. Ende März flatterte dann der Ablehnungsbescheid bei mir ein. Mein Betreuer legte Mitte April, in meinem Auftrag, Widerspruch bei der Rentenversicherung ein und legte ein Attest meiner Psychiaterin bei, aus dem hervorgeht, dass eine überbetriebliche Ausbildung besser für mich ist. Mein Betreuer hat diese Woche nochmals bei der Rentenversicherung nagerufen und nach dem Stand der Dinge gefragt. Die Akte soll jetzt an den medizinischen Dienst gehen.

Ich muss dazu sagen, dass ich schon eine (kaufmännische) Ausbildung habe, diese mir allerdings auf den freien Arbeitsmarkt nichts bringt, da sie ohne IHK-Abschluss ist. Eine Ausbildung mit IHK-Abschluss hatte ich 2007 begonnen, allerdings aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen. Ich brauche einfach umfangreiche Betreuung und diese würde ich bspw. in einem Berufsförderungswerk bekommen. Auf dem freien Arbeitsmarkt kann ich im Moment einfach nicht bestehen!

Mein Betreuer hat auch schon bei der Arbeitsagentur nachgefragt, wie es aussieht mit der Kostenübernahme einer überbetrieblichen Ausbildung, aber die Chancen sind dort auch eher gering, wenn es schon die Rentenversicherung ablehnt.

Hat hier vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen? Ich beziehe ALG II.
Gruß Cosinus
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Alt 29.05.2011, 20:04   #2
Silvia V
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
Hallo,

ich war letztes Jahr 11 Monate in Rehabilitation psychisch Kranker (RPK). Die Kosten für die medizinisch-berufliche Reha wurden zuerst von der Krankenkasse und später von der Rentenversicherung im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben übernommen.

Mir wurde von der Reha-Einrichtung empfohlen eine überbetriebliche Ausbildung zu absolvieren, weil ich noch nicht fit genug bin für den ersten Arbeitsmarkt. Ich hatte mir nun erhofft, dass die Kosten hierfür die Rentenversicherung übernimmt.

Im Januar teilte mir die RV mit, dass sie beabsichtigen keine weiteren Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu übernehmen. Begründet wurde es wie folgt:

„Nach unseren Feststellungen ist Ihre Erwerbsfähigkeit nicht mehr so erheblich gefährdet oder gemindert, dass eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich wird.“

Mir wurde in dem Schreiben die Möglichkeit einer Anhörung gegeben, welche ich auch wahrgenommen habe. Ende März flatterte dann der Ablehnungsbescheid bei mir ein. Mein Betreuer legte Mitte April, in meinem Auftrag, Widerspruch bei der Rentenversicherung ein und legte ein Attest meiner Psychiaterin bei, aus dem hervorgeht, dass eine überbetriebliche Ausbildung besser für mich ist. Mein Betreuer hat diese Woche nochmals bei der Rentenversicherung nagerufen und nach dem Stand der Dinge gefragt. Die Akte soll jetzt an den medizinischen Dienst gehen.

Ich muss dazu sagen, dass ich schon eine (kaufmännische) Ausbildung habe, diese mir allerdings auf den freien Arbeitsmarkt nichts bringt, da sie ohne IHK-Abschluss ist. Eine Ausbildung mit IHK-Abschluss hatte ich 2007 begonnen, allerdings aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen. Ich brauche einfach umfangreiche Betreuung und diese würde ich bspw. in einem Berufsförderungswerk bekommen. Auf dem freien Arbeitsmarkt kann ich im Moment einfach nicht bestehen!

Mein Betreuer hat auch schon bei der Arbeitsagentur nachgefragt, wie es aussieht mit der Kostenübernahme einer überbetrieblichen Ausbildung, aber die Chancen sind dort auch eher gering, wenn es schon die Rentenversicherung ablehnt.

Hat hier vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen? Ich beziehe ALG II.
Gruß Cosinus
Das ist doch eine Farce .....erst bist Du noch nicht fit genug für den ersten Arbeitsmarkt und dann ist die Erwerbsfähigkeit "nicht mehr so erheblich gefährdet".
Ich fürchte da gibt es ausser dem Widerspruch und sollte der abschlägig beschieden werden...einer gerichtlichen Klage keine Möglichkeiten.
Du wirst einen langen Atem brauchen.Aber vielleicht hast Du Glück und es wird noch zu Deinen Gunsten entschieden.
__

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Alt 29.05.2011, 20:35   #3
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Cosinus
Beitrag AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Hallo,

danke für die Antwort.

Ich hab wichtigsten Teil des Abschlussberichtes der Reha vorliegen und dort geht eindeutig hervor, dass ich in der Lage bin eine überbetriebliche Ausbildung erfolgreich durchzuführen. Was anderes hat die Rentenversicherung auch nicht. Richtige Begründungen für die Ablehnung gab es seitens der Rentenversicherung nicht, dass hat mein Betreuer im Widerspruch auch kritisiert.

Ich hab selbst auch keine große Hoffnung, dass der Widerspruch erfolgreich sein wird. Ich werde jetzt allerdings den VdK einschalten und dann klappts vielleicht auf dem Klageweg.

Viele Grüße
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Alt 31.05.2011, 09:39   #4
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Maddy01
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
Hallo,

danke für die Antwort.

Ich hab wichtigsten Teil des Abschlussberichtes der Reha vorliegen und dort geht eindeutig hervor, dass ich in der Lage bin eine überbetriebliche Ausbildung erfolgreich durchzuführen. Was anderes hat die Rentenversicherung auch nicht. Richtige Begründungen für die Ablehnung gab es seitens der Rentenversicherung nicht, dass hat mein Betreuer im Widerspruch auch kritisiert.

Ich hab selbst auch keine große Hoffnung, dass der Widerspruch erfolgreich sein wird. Ich werde jetzt allerdings den VdK einschalten und dann klappts vielleicht auf dem Klageweg.

Viele Grüße

Also das ist wie bei mir...einfach ablehnen ohne richtige Argumente zu haben..ich sage dir nur eins:
Wenn die nicht spurten dann riskier einen Anwalt und geh vors Verwaltungsgericht! OHne richtige Argumente kommen die nicht durch. Und ausserdem hast du was auf Papier was dir empfohlen wurde! Die meisten lassen jetzt nach und sagen sich: ach das wird eh nix...!

Kämpfen kämpfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Alt 04.08.2011, 21:54   #5
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Ich habe heute die mündliche Mitteilung bekommen, dass meinem Widerspruch nicht entsprochen wird. Jetzt habe ich die Möglichkeit zu klagen und/oder bei der Arbeitsagentur zu betteln.

Seit Rehaende sind fast genau 9 Monate rum. Zeit, in der ich schon eine Ausbildung hätte beginnen können.
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Alt 04.08.2011, 22:29   #6
sumse
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat:
Auf dem freien Arbeitsmarkt kann ich im Moment einfach nicht bestehen!

ist das nicht wiedersprüchlich was du da schreibst ?
du kannst in der freien arbeitsmarkt nicht bestehen wegen deinen problemen

aber eine betriebliche ausbildung könntest du bestehen ?

wo ist das die logik

betriebliche ist auf den freien arbeitsmarkt
und das wird deine RV auch so sehen

wenn du betriebliche ausbildung machen kannst
dann kannst du auch auf den freien arbeitsmarkt arbeiten gehen
und man sieht keine veranlassung dich umzuschulen
schon garnicht betrieblich
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Alt 04.08.2011, 22:44   #7
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

sumse les mal richtig, es geht um die überbetriebliche Ausbildung.
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Alt 04.08.2011, 22:55   #8
sumse
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

ist egal
ob überbetrieblich oder betrieblich

am ende muss er so oder so auf den freien arbeitsmarkt zurück
da ändert sich nix dran

die situationen bleiben dann gleich
nur das er dann anderen beruf erlernt hat
und dann ?

glaube kaum das der dann einen arbeitsplatz finden wird
der eine schule gleichkommt
also wie bei einer überbetriebliche ausbildung

entweder er ist arbeitsfähig oder er ist es nicht
mittel ding gibts für die RV nicht


er kann klage erheben
gegen die RV was sich schwirig gestallen würde
und auch im prozess stark unter der gürtelienie gehen wird
wegen psychisch krank

dann kann er versuchen die ausbildung übers JC laufen zu lassen
und das JC versucht das geld von der RV sich wiederzuhollen

gibt verchiedene möglichkeiten

aber mal erlich
als psychisch kranker eine teuere umschulung bzw ausbildung bezahlt zu bekommen
wird mehr als schwer werden

für die behörden ist der ganz klar abgestempelt und abgeschoben
RV will nicht zahlen
JC zahlt nicht weil RV einspringen müste

naja viel spass beim klagen das kann jahre dauern
falst man überhaubt gewinnt
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Alt 08.08.2011, 16:41   #9
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

@sumse

Was würdest du mir denn empfehlen?

Vielleicht stellt micht ja jemand mit meiner psychischen Erkrankung ein... Und dann? Die erste "schwierige Phase" und man ist nach der Probezeit weg vom Fenster. Aussage meines Betreuers: "so ein Negativerlebnis brauchen sie nun wirklich nicht!".

Es geht darum die Ausbildung möglichst erfolgreich zu absolvieren und das geht zurzeit nur wenn der Rahmen geschützt ist (bspw. in einem Berufsförderungswerk).

Mein Fallmanager macht erst gar keinen großen Anstalten mich zu vermitteln, weil er weis es würde nichts bringen.
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Alt 10.09.2011, 13:51   #10
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Ich habe diese Woche meinen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Arbeitsagentur abgegeben. Heute kam dann der Brief, dass sie sich nicht als zuständig sehen und leiten den Antrag an die DRV Bund weiter.

Das verstehe ich nun absolut nicht! DRV Rheinland-Pfalz und Sozialverband VdK haben mir geraten den Antrag bei der Arbeitsagentur zu stellen. Jetzt kommt auf einmal die DRV Bund ins Spiel. Mein Sozialversicherungsausweis ist ausgestellt von de LVA Rheinland-Pfalz (Vorgänger der DRV Rheinland-Pfalz). Meine Reha wurde von der DRV Rheinland-Pfalz bezahlt.

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Alt 10.09.2011, 16:13   #11
kelebek
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Ich bin zwar nicht in der exakt gleichen Lage wie Du, dennoch haben wir hier und da Parallelen.


Dein Ziel ist eine überbetriebliche Ausbildung (#1).

1. Diese wirst Du bei einem Bildungwerk absolvieren wollen?

2. Hast Du Energie, Antrieb und Lust, Dich nach einem Bildungsträger (Achtung, die Qualitäten sollen sehr unterschiedlich sein!) umzusehen, Gespräche zu führen, ein ungefähre (oder auch genaue) Berufszielvorstellung?

3. Wie alt bist Du (wichtig für die Fördermöglichkeiten)?

4. Hast Du Deine erste Ausbildung abgeschlossen? Ich verstand, dass ja (#1). Ist sie staatlich anerkannt?

5. Du schreibst, Du hast einen Betreuer? Was für eine Art Betreuer ist das (Damit habe ich keine Erfahrung, deswegen diese vielleicht dumm anmutende Frage.), Qualifikation, Aufgaben? Möglicherweise bist Du in ambulanter psychotherapeutischer Betreuung (das wäre jedenfalls normal)? Hast Du einen Psychiater (psychiatrische Betreuung; und warum ich das frage erklärt sich weiter hinten im Text ...)?


Ich beispielsweise habe eine sehr engagierte Psychiaterin (ein wahrer Glücksgriff, prima Empfehlung meines Hausarztes). Und obwohl auch sie mich nicht retten kann, hat sie dennoch Erfahrungen auch mit Ihren Patienten und dem Jobcenter: den Möglichkeiten und Notwendigkeiten Ihrer Patienten zum Umschulen, zu alternativen Ausbildungen und deren Möglichkeiten und Rechten. Und sie tritt dem JC dann auch mal in den ... naja, bewahren wir Contenance ..., wenn das JC seine es selbst verpflichtenden Möglichkeiten nicht wahrnimmt: Laut ihrer Aussage liefe das beim JC über Reha, Medizinischen Dienst und dann den in Deinem Sinne handlungsverpflichteten Sachbearbeiter.

Zum RV (den verschiedenen derer) habe ich überhaupt gar kein Wissen.


Dass die beiden Institutionen (JC, RV) gerade einen sich gegenseitig aus der Verantwortung stehlenden Zirkelschluss herstellen, ist sehr ärgerlich und nicht hinzunehmen. Da kann man nochmal nachdenken, wie man diesen Zirkelschluss brechen kann - mach' ich jetzt aber nicht.

Einen Anwalt zu nehmen (Rechtantragsstelle beim Amtsgericht, Beratungshilfeschein, Anwalt wählen, € 10,-- geben, schildern, übereinkommen, bevollmächtigen) halte ich spätestens nach schriftlich abschlägigen Widerspruchsbescheiden für sehr erwägenswert. Der (Anwalt) muss Dich dann allerdings auch entlasten; also ist zunächst ein wenig Energie nötig, einen zu finden, mit dem Du klar kommst.


Ich bin mit vielen von sumse in #8 gemachten Bemerkungen nicht einverstanden - ich sollte hier erklären, mit welchen - mach' ich jetzt aber auch nicht.


Da habe ich jetzt ein paar Sachen gefragt, die Du vielleicht nicht beantworten möchtest. Das ist dann auch O. K. und zu respektieren .
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Alt 10.09.2011, 17:00   #12
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat:
1. Diese wirst Du bei einem Bildungwerk absolvieren wollen?
Richtig.

Zitat:
2. Hast Du Energie, Antrieb und Lust, Dich nach einem Bildungsträger (Achtung, die Qualitäten sollen sehr unterschiedlich sein!) umzusehen, Gespräche zu führen, ein ungefähre (oder auch genaue) Berufszielvorstellung?
Ich habe mir schon 2 Berufsförderungswerke in der weiteren Umgebung angeschaut und mir den Unterschied zu einem Berufsbildungswerk erklären lassen.

Als Berufswunsch habe ich Industriekaufmann. 2007 habe ich vergeblich eine Ausbildung in diesem Beruf auf dem freien Arbeitsmarkt begonnen.

Zitat:
3. Wie alt bist Du (wichtig für die Fördermöglichkeiten)?
26.

Zitat:
4. Hast Du Deine erste Ausbildung abgeschlossen? Ich verstand, dass ja (#1). Ist sie staatlich anerkannt?
Ja, ich habe eine Ausbildung als Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent für Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Industrie.

Zitat:
5. Du schreibst, Du hast einen Betreuer? Was für eine Art Betreuer ist das (Damit habe ich keine Erfahrung, deswegen diese vielleicht dumm anmutende Frage.), Qualifikation, Aufgaben? Möglicherweise bist Du in ambulanter psychotherapeutischer Betreuung (das wäre jedenfalls normal)? Hast Du einen Psychiater (psychiatrische Betreuuung)?
Bei der Betreuung handelt es sich um eine Psychosoziale Einzelbetreuung. Mein Betreuer ist von Beruf Pädagoge. Die Gesprächsthemen einer Psychosozialen Einzelbetreuung sind sehr breit gefächert.

In Psychotherapie war ich bis Anfang des Jahres, allerdings wurde die Therapie seitens der Therapeutin nicht verlängert. Seitdem bin ich auf Therapeutensuche bzw. befinde mich auf Wartelisten.

In Psychiatrischer Betreuung befinde ich mich, nicht ganz durchgehend, seit 2005. Meine Psychiaterin hat mir ein Attest geschrieben, aus dem hervor geht, dass eine überbetriebliche Ausbildung für sinnoll gehalten wird. Hat bei der DRV Rheinland-Pfalz allerdings nichts bewirkt.
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Alt 10.09.2011, 17:05   #13
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
...
26.
...
Gut. Meines Wissen (Aussage meiner Psychiaterin): spätester Ausbildungsbeginn bei geförderter Umschulung: 39 Jahre. (Ob das seitens des JC und/oder des Bildungsträgers, -werkes ... wie immer die formal richtige Bezeichung ist, verd...t!;-) , weiß ich wieder nicht.)
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Alt 10.09.2011, 17:14   #14
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
Gut. Meines Wissen (Aussage meiner Psychiaterin): spätester Ausbildungsbeginn bei geförderter Umschulung: 39 Jahre. (Ob das seitens des JC und/oder des Bildungsträgers, -werkes ... wie immer die formal richtige Bezeichung ist, verd...t!;-) , weiß ich wieder nicht.)

Ich habe die Aussage bekommen mit 42 ist Schluss, aber hier egal in dem Fall.Die DRV wird hier wohl eine Absage erteilen,


Zitat aus der DRVseite:

Sie müssen bei Antragstellung eine der nachfolgenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen

Eine Leistung wird auch erbracht,

  • wenn ohne sie Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zu leisten wäre oder
  • im Anschluss einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung, wenn sie zum Erreichen der beruflichen Eingliederung zusätzlich erforderlich ist oder
  • ein Anspruch auf große Witwenrente oder große Witwerrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit besteht.

Nun wird dann wohl das JC zuständig sein, na dann gute Nacht......
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Alt 10.09.2011, 17:22   #15
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
...
Bei der Betreuung handelt es sich um eine Psychosoziale Einzelbetreuung. Mein Betreuer ist von Beruf Pädagoge. Die Gesprächsthemen einer Psychosozialen Einzelbetreuung sind sehr breit gefächert.
Also Zuständigkeit Psychosozialer Dienst oder Institutsambulanz? - ist hier aber wurscht und geht mich auch nichts an! Entschuldige bitte.

Zitat:
In Psychotherapie war ich bis Anfang des Jahres, allerdings wurde die Therapie seitens der Therapeutin nicht verlängert.
War Dir das so recht?

Zitat:
Seitdem bin ich auf Therapeutensuche bzw. befinde mich auf Wartelisten.
Propädeutische Gespräche? Denn was hilft Dir sonst jeweils die Warteliste, wenn die vielbeschworene Chemie zw. Patient/Therapeut nicht hinhaut... ist ein ärgerliches Prozedere, das Ganze (finde ich!).
Zitat:

In Psychiatrischer Betreuung befinde ich mich, nicht ganz durchgehend, seit 2005. Meine Psychiaterin hat mir ein Attest geschrieben, aus dem hervor geht, dass eine überbetriebliche Ausbildung für sinn[v]oll gehalten wird. Hat bei der DRV Rheinland-Pfalz allerdings nichts bewirkt.
Wenn ich mal meiner Psychiaterin folge, dann hat die Deine durchaus Möglichkeiten, denen Beine zu machen. Inwiefern Sie das kassenärztlich (oder auch privatversichert) abrechnen kann, weiß ich wieder nicht (falls da ein Motivationsmangel bei ihr herrühren sollte). Vielleicht kann es ihr aber auch nur wichtig sein, Dir zu helfen beim Marsch durch die Institutionen. - Nur nicht die Nerven verlieren, gell? Insbesondere nicht, wenn Deine Seele vielleicht bereits über irgendein Erschöpfungssyndrom stolperte.

Ach, und immer Achtung damit, wer welche Arztberichte, Klinikberichte und Befunde einsehen darf - was auch immer das im konkreten Fall jeweils bedeuten mag.

Möglichweise ist zu überlegen, jeweils über den Medizinischen Dienst der Institutionen noch mal nachzutreten. Die sollen sich gefälligst qualifiziert äußern!
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Alt 10.09.2011, 17:39   #16
kelebek
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Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
... Meines Wissen ...: spätester Ausbildungsbeginn bei geförderter Umschulung: 39 Jahre. (Ob das seitens des JC und/oder des Bildungsträgers, -werkes ... wie immer die formal richtige Bezeichung ist, verd...t!;-) , weiß ich wieder nicht.)
Zitat von Kaffeesäufer Beitrag anzeigen
Ich habe die Aussage bekommen mit 42 ist Schluss, aber hier egal in dem Fall.Die DRV wird hier wohl eine Absage erteilen,


Zitat aus der DRVseite:

Sie müssen bei Antragstellung eine der nachfolgenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen

Eine Leistung wird auch erbracht,

  • wenn ohne sie Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zu leisten wäre oder
  • im Anschluss einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung, wenn sie zum Erreichen der beruflichen Eingliederung zusätzlich erforderlich ist oder
  • ein Anspruch auf große Witwenrente oder große Witwerrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit besteht.

Nun wird dann wohl das JC zuständig sein, na dann gute Nacht...... (Hervorhebung von mir, k.)
Nix Gute Nacht!
Und sei die eigene und fremdgesammelte Erfahrung auch noch so schlecht.
Mer wolle doch niemanden demotivieren (hoffe ich)!

TE ist jung. Da will der Staat mittels seines JC doch aus purem volkswirtschaftlichem Eigennutz noch was für die Qualifikation des HE tun! Wenn der SB das noch nicht eingesehen hat, dann muss ihm das nur (tja, haha, ich weiß schon...trotzdem!) vermittelt werden.

Ich fürchte, das JC ist in der Pflicht.

Ein bischen diplomatisches Ränkeschmieden unter Einbezug des gewünschten Bildungsträgers (oder wie das jetzt korrekt heisst), des Betreuers, dem Psychiater und eines Anwalts kann da recht schnelle Ergebnisse bringen - vermute ich.
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Alt 10.09.2011, 18:21   #17
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Wir hoffen es mal für ihn, die Realität sieht leider anders aus.Übrigens sind meine Erfahrungen sehr gut mit der DRV, alles ohne Probleme durchgekommen bisher.
Was man ja vom JC hier ja ned behaupten kann, siehe andere Erfahrungen hier.

Dann auf in den Kampf :-)
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Alt 12.09.2011, 15:59   #18
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Habe heute morgen mit der Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur gesprochen. Sie hat die Zuständigkeit damit begründet, dass die DRV ja auch meine medizinische Reha finanziert hätte...




Zitat:
Also Zuständigkeit Psychosozialer Dienst oder Institutsambulanz? - ist hier aber wurscht und geht mich auch nichts an! Entschuldige bitte.
Für welche Zuständigkeit? Pardon, stehe auf dem Schlauch bei dieser Frage.

Zitat:
War Dir das so recht?
Natürlich nicht, aber was hätte ich dagegen tun sollen? Jeder Therapeut darf sich ja seine Patienten aussuchen.

Zitat:
Propädeutische Gespräche? Denn was hilft Dir sonst jeweils die Warteliste, wenn die vielbeschworene Chemie zw. Patient/Therapeut nicht hinhaut... ist ein ärgerliches Prozedere, das Ganze (finde ich!).
Es gibt Erstgespräche (hatte ich schon 2 dieses Jahr, leider vergebens) und probatorische Sitzungen (ohne die geht gewöhnlich nichts). Nach den probatorischen Sitzungen sollte man eigentlich halbwegs wissen, ob man mit dem Therapeuten klar kommt.

Zitat:
Wenn ich mal meiner Psychiaterin folge, dann hat die Deine durchaus Möglichkeiten, denen Beine zu machen.
Sie hat mir schon desöfteren angeboten, dass sie mir bei Bedarf hilft. Leider hab ich das Gefühl sie macht es nur gegen Cash (war zumindest bei dem Attest so). Sollte mein Betreuer mal abklären.

Zitat:
Da will der Staat mittels seines JC doch aus purem volkswirtschaftlichem Eigennutz noch was für die Qualifikation des HE tun!
Ich habe eher das Gefühl, dass sie mich mit ALG II durchfüttern wollen.

Zitat:
Ich fürchte, das JC ist in der Pflicht.
Scheint wohl so. Könnte denn das JC auch eine Ausbildung in einem Berufsförderungswerk finanzieren oder kommen dort nur andere Maßnahmen in Frage?
Cosinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2011, 16:58   #19
kelebek
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Also Zuständigkeit Psychosozialer Dienst oder Institutsambulanz? - ist hier aber wurscht und geht mich auch nichts an! Entschuldige bitte.
Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
Für welche Zuständigkeit? Pardon, stehe auf dem Schlauch bei dieser Frage.
I. S. v. wer den Betreuer bezahlt. Gehört hier aber wohl einfach nicht her.

...

Zitat:
Propädeutische Gespräche? Denn was hilft Dir sonst jeweils die Warteliste, wenn die vielbeschworene Chemie zw. Patient/Therapeut nicht hinhaut... ist ein ärgerliches Prozedere, das Ganze (finde ich!).Wenn ich mal meiner Psychiaterin folge, dann hat die Deine durchaus Möglichkeiten, denen Beine zu machen. Inwiefern Sie das kassenärztlich (oder auch privatversichert) abrechnen kann, weiß ich wieder nicht (falls da ein Motivationsmangel bei ihr herrühren sollte). Vielleicht kann es ihr aber auch nur wichtig sein, Dir zu helfen beim Marsch durch die Institutionen. - Nur nicht die Nerven verlieren, gell? Insbesondere nicht, wenn Deine Seele vielleicht bereits über irgendein Erschöpfungssyndrom stolperte.
Zitat:
Es gibt Erstgespräche (hatte ich schon 2 dieses Jahr, leider vergebens) und probatorische Sitzungen (ohne die geht gewöhnlich nichts). Nach den probatorischen Sitzungen sollte man eigentlich halbwegs wissen, ob man mit dem Therapeuten klar kommt.
Leichte Scham beschleicht mich, denn 'probatorische Sitzung' heißt es und was ich schrieb ist Quatsch. Charmant von Dir erklärt und korrigiert :-) .

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
Habe heute morgen mit der Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur gesprochen. Sie hat die Zuständigkeit damit begründet, dass die DRV ja auch meine medizinische Reha finanziert hätte...
Das halte ich für eine etwas freche Schutzbehauptung. Hast Du diese Aussage schriftlich? Sonst einfordern.

Zitat:
Sie (die Psychiaterin, k) hat mir schon desöfteren angeboten, dass sie mir bei Bedarf hilft. Leider hab ich das Gefühl sie macht es nur gegen Cash (war zumindest bei dem Attest so).
Mich kostete mal ein Attest € 5,--, als Schambetrag quasi, möglicherweise, damit mir zumindest bewußt ist, dass damit Aufwand verbunden ist. Erkundige Dich doch, welche Kosten Sie bei Dir geltend machen wollen würde... Sonst, eben:
Zitat:
Sollte mein Betreuer mal abklären.


Ich habe eher das Gefühl, dass sie mich mit ALG II durchfüttern wollen.
Zu befürchten ist, dass Sie Dir irgendwann mit Maßnahmen kommen, wenn Du Dich nicht (aus ihrer Sicht) berappelst und wieder eine Anstellung auf dem 1. AM findest.

Damit Du nicht immer wieder in ALG II zurückfallst, muss es im Interesse des Staates liegen, Dich bei einer neigungsorientierten Umschulung zu fördern, da dass zwar ersteinmal richtig kostet, mittelfristig aber spart und Dich insbesondere auf Dauer von ALG II wegbringt. So erklärte man mir einmal, sollte die schlüssige Argumentation sein, um sein Recht beim JC einzufordern. (Eine Super-Duper-Win-Win-Situation mithin - um diesen Anglizimus hir auch nochmal hingerotzt zu haben.)

Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
Ich fürchte, das JC ist in der Pflicht.
Zitat:
Scheint wohl so. Könnte denn das JC auch eine Ausbildung in einem Berufsförderungswerk finanzieren oder kommen dort nur andere Maßnahmen in Frage?
Das ist nun wieder nur Hörensagen:
Haja, freilich! Berufsförderungswerk, ja sicher! Holnsesich Unterlagen, Ausbildungsvertrag, werfense das JC zu damit - nee, im Ernst: Wenn Du Dir sicher bist, dass Du das dort machen willst, mit den Leuten gesprochen hast, Dir der gesamte Ausbildungsverlauf wirklich klar ist und Du damit einverstanden bist, wenn Du willst und wenn die wollen, dann wollt Ihr beide einen Ausbildungsvertrag abschließen. DANN kommt das JC: Denn dann wird die Kostenübernahme als Umschulung dort beantragt, mit sovielen präzisen Papieren, wie es halt geht und der schriftlichen Aussage des Ausbildungsträgers, dass ein Ausbildungsplatz bis dannunddann freigehalten werden kann. Dann machste dem JC Beine, im Zweifel mit Widerspruch, Anwalt und Eilverfahren - das kann wohl so ganz gut funktionieren bei einem sturen JC, da ja Termindruck besteht wegen des notwendigerweise abzuschließenden Ausbildungsvertrages.
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Alt 12.09.2011, 20:52   #20
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat:
I. S. v. wer den Betreuer bezahlt. Gehört hier aber wohl einfach nicht her.
Schon okay. Das Amt für soziale Leistungen im Rahmen des persönlichen Budgets für chronisch Kranke. Beantragung gign problemlos vonstatten.

Zitat:
Das halte ich für eine etwas freche Schutzbehauptung. Hast Du diese Aussage schriftlich? Sonst einfordern.
Leider nicht, aber mein Betreuer wird morgen wahrscheinlich selbst nochmals dort anrufen.

Zitat:
Mich kostete mal ein Attest € 5,--, als Schambetrag quasi, möglicherweise, damit mir zumindest bewußt ist, dass damit Aufwand verbunden ist. Erkundige Dich doch, welche Kosten Sie bei Dir geltend machen wollen würde... Sonst, eben:
Mein Attest von vor ein paar Monaten hat 15 oder 20 € gekostet.

Zitat:
Damit Du nicht immer wieder in ALG II zurückfallst, muss es im Interesse des Staates liegen, Dich bei einer neigungsorientierten Umschulung zu fördern, da dass zwar ersteinmal richtig kostet, mittelfristig aber spart und Dich insbesondere auf Dauer von ALG II wegbringt.
Jeder halbswegs normal denkende Mensch sollte das verstehen. Ob es mein Falllmanager tut? Fraglich...
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Alt 13.09.2011, 14:13   #21
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Mein Betreuer hat heute nochmals mit der Angestellten von der Arbeitsagentur gesprochen und hat quasi das selbe gesagt bekommen wie ich: es werden keine Leistungen von der Arbeitsagentur übernommen.

Daraufhin hat er bei meinem Fallmanager angerufen. Außer evtl. einer Beschäftigung mit max. 75 % Lohnzuschuss könne er auch nichts anbieten. Dabei handelt es sich aber um keine Ausbildung, welche ich ja so nötig brauche.

Heißt wohl ich muss mir erstmal ne blutige Nase auf dem ersten Arbeitsmarkt holen (so hat es mein Betreuer ausgedrückt). Eigentlich habe ich den Nachweis 2007 schon erbracht, dass es nicht klappt (Ausbildung abgebrochen in einer akuten Krise).

Die IHK haben wir auch angerufen. Wie zu erwarten gibt es dieses Jahr keine freien Ausbildungsplätze als Industriekaufmann mehr. Zudem konnte man uns keine Betriebe nennen die auf irgendeineweise Rücksicht nehmen auf chronisch Kranke (bevorzugte Einstellung, Kooperation bei Krisen).

Mich depremiert das ganze enorm und ich habe keine Kraft mehr gegen die Willkür der Instituionen zu kämpfen.
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Alt 13.09.2011, 14:29   #22
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Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Zitat von Cosinus Beitrag anzeigen
Mein Betreuer hat heute nochmals mit der Angestellten von der Arbeitsagentur gesprochen und hat quasi das selbe gesagt bekommen wie ich: es werden keine Leistungen von der Arbeitsagentur übernommen.

Daraufhin hat er bei meinem Fallmanager angerufen. Außer evtl. einer Beschäftigung mit max. 75 % Lohnzuschuss könne er auch nichts anbieten. Dabei handelt es sich aber um keine Ausbildung, welche ich ja so nötig brauche.

Heißt wohl ich muss mir erstmal ne blutige Nase auf dem ersten Arbeitsmarkt holen (so hat es mein Betreuer ausgedrückt). Eigentlich habe ich den Nachweis 2007 schon erbracht, dass es nicht klappt (Ausbildung abgebrochen in einer akuten Krise).

Die IHK haben wir auch angerufen. Wie zu erwarten gibt es dieses Jahr keine freien Ausbildungsplätze als Industriekaufmann mehr. Zudem konnte man uns keine Betriebe nennen die auf irgendeineweise Rücksicht nehmen auf chronisch Kranke (bevorzugte Einstellung, Kooperation bei Krisen).

Mich depremiert das ganze enorm und ich habe keine Kraft mehr gegen die Willkür der Instituionen zu kämpfen.
Oh nein. Dann sorge dafür, dass Du krankgeschrieben bist und tue etwas für Dich. Andernfalls risikierst Du vielleicht alles, was Du hoffentlich mit der Behandlung für Dich zurückgewinnen konntest.

Als Reha ist es durchaus möglich, vom JC eine Umschulung bezahlt zu bekommen - so sagte mir meine Psychiaterin.

Mach das schriftlich, bitte. Fordere schriftliche Antworten ein. Vergiß einfach das Telefon. Und: Beantrage diese Umschulung - und zwar schriftlich. - Wenn Du allerdings erst einmal wieder Zeit zum durchatmen brauchst, dann sorge dafür, dass Du sie bekommst. Lass Dich bitte nicht zu überstürztem Handeln verleiten. Lass Dich genauso wenig paralysieren.
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Alt 13.09.2011, 15:15   #23
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nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Die DRV und das JC werden Deinen Beruf als ähnlich ansehen und daher eine Umschulung Industriekaufmann höchstwahrscheinlich ablehnen.

Du sagst "in meinem Beruf kann ich aus med. Gründen nicht weiter arbeiten". Das ist nämlich die Voraussetzung für eine Umschulung und nicht "meine Ausbildung ist keine IHK und damit wird das nichts".

Das interessiert keinen Träger, weil es den Verweis auf andere Berufe gibt - auch ungelernt.

Ich verstehe schon warum Du eine Ausbildung in einem geschützten Rahmen haben möchtest, aber in einem ähnlichen Beruf umzuschulen dürfte nahezu 100% nicht genehmigt werden.

Eher wäre eine Umschulung in einen komplett anderen Berufszweig zu bekommen, die Deinen Einschränkungen eher entspricht.

Fordere Dir alle Unterlagen an, wenn der Ablehnungsbescheid da ist. Insbesondere die med. Unterlagen die zu dieser Entscheidung geführt haben. Meist sind in den Unterlagen bereits die Gründe für die Ablehnung erkennbar. Dann kannst Du bzw. Dein Anwalt gezielt gegen dieses Gutachten vorgehen.

Eine Möglichkeit wäre eine Qualifizierung für Deinen Beruf zu beantragen oder eben (wie vom FM angeboten) die geförderte Arbeitsaufnahme.

Kennst Du Deine med. Unterlagen? Ich meine Kliniken, Thera´s, Ärzte usw. Wenn nicht, dann spreche vor der Anforderung mit denen darüber. Gerade bei psych. Erkrankungen ist es oft sinnvoller einen Arzt als "Übersetzer" der Unterlagen zu haben.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 19:24   #24
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Ich habe jetzt gehört man könnte auch über das Persönliche Budget an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben kommen. Meine psychosoziale Betreuung wird schon über diese Leistungsform finanziert. Vorteil: man hat einen Rechtsanspruch. Ob eine Ausbildung dann aber ebenfalls so einfach durchgewunken wird ist wohl ne andere Sache. Hat jemand Erfahrungen mit einer Ausbildungsfinanzierung im Rahmen des persönlichen Budgets?
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Alt 24.12.2011, 23:28   #25
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Cosinus
Standard AW: Rentenversicherung: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Mein zweiter Antrag bzgl. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde mittlerweile – nach etwas Druck meinerseits – von der zuständigen Rentenversicherung bearbeitet. Letzte Woche haben sie mir noch das Formular G130 (http://www.deutsche-rentenversicheru...2520/G0130.pdf) zugeschickt, was ich, nach Überprüfung durch meinen Betreuer, per Einschreiben zurück an die Rentenversicherung geschickt habe.

Als letzte Tätigkeit habe ich meinen 1-€-Job angegeben. Ich habe dort 15 Std. die Woche in meinem gelernten Beruf (kaufmännischer Assistent) gearbeitet. Ich frage mich wie die Rentenversicherung dies auslegt? Ich kann im Moment, aufgrund meiner psychischen Erkrankung, nicht Vollzeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, obwohl dies die RV in ihrem letzten Widerspruchsbescheid behauptet hat. In welchem Beruf ich ausgebildet werde ist mir mittlerweile relativ wurscht, Hauptsache ich hab mal einen vollwertigen Abschluss.

Des Weiteren habe ich eine Einladung zu einer Begutachtung bekommen, zu der mein Betreuer wahrscheinlich mitkommt. Bin mal gespannt wie das dort abläuft, kann es kaum abwarten.

Zitat von Nordlicht22
Eher wäre eine Umschulung in einen komplett anderen Berufszweig zu bekommen, die Deinen Einschränkungen eher entspricht.
Sofern er zu mir passt könnte ich mit einem anderen Beruf leben. Fallmanager von JC hat den Vorschlag gemacht ich soll mich mal als EDVler probieren. Vermittlungschancen wären angeblich dort besser.
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