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Start > > -> Was ist das für eine "Maßnahme"?

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 22.02.2011, 13:32   #1
Devona
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Devona Devona
Standard Was ist das für eine "Maßnahme"?

Hallo zusammen,

habe heute samt EGV ( die ich nicht unterschrieben habe) einen Vermittlungsvorschlag bekommen, der sich komisch liest:

"...im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich Ihnen folgende zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Maßnahme vor:

Bezeichnung der Tätigkeit: ( nicht ausgefüllt)

Beschreibung/Anforderung:

-Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, vornehmlich Anträge SGBII
-Sichten und Ordnen der persönlichen und erforderlichen Unterlagen
-Beratung zu sozialen Fragen auf niederer Ebene und zu Ämterzuständigkeit im Bezirk
-Empfehlung zur Weiterleitung an Fachberatungsstellen
-Übernahme von Schreibarbeiten
-Begleitung zu Ämtern
-38,5 Wochenstunden gleitend von 8.00-18.30 Uhr
-1100 Euro
-Beschäftigungsort: blabla...

Mehraufwandsendtschädigung (nicht ausgefüllt)
bzw. Lohn: 1100 Euro
zeitlicher Umfang: Std/wchtl.: 38,5
Lage und Verteilung: Teilzeit-flexibel

Maßnahmenummer: (steht da, ich weiß aber nicht, ob man das hier posten darf)

Dauer der Tätigkeit: vom 22.2.2011-14.02.2012 ( das läuft schon!)

Kurzbezeichnung der Maßnahme: (nicht ausgefüllt)

Träger der Maßnahme: Bequit GmbH
Ullsteinstraße 73
12109 Berlin


Ich kann damit nicht viel anfangen. Keine Mehraufwandsentschädigung, sondern "Lohn", aber zusätzlich und im öffentlichen Interesse liegend? Lohn impliziert bei mir irgendwie eine normale Tätigkeit, die mit Allgemeinnützigkeit usw. nichts zu tun hat, trotzdem ist es eine öffentlich geförderte "Maßnahme"? Wo genau liegt denn diese Förderung?

Der Arbeitsort ist in unmittelbarer Nähe des Jobcenters Neukölln, ich hab irgendwie das Gefühl als ob hier über die "Bequit GmbH" ( kennt die wer und hat Erfahrungen?) ein wenig Entlastung der Mitarbeiter bei der Bearbeitung von Neuanträgen erfolgen soll.

Kann mir wer sagen, wie ich mich verhalten soll? Ein Gespräch muss ich zumindest führen, habe Rechtsfolgenbelehrung erhalten. Die EGV werde ich nicht unterschreiben ( die Maßnahme wurde direkt in die EGV aufgenommen). Muss ich die Maßnahme antreten, wenn die EGV per Verwaltungsakt erlassen wird?

Vielen Dank schonmal, Devona
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Alt 22.02.2011, 13:37   #2
Stefan26->Emailproblem
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Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Bürgerarbeit. Such mal danach hier im Forum.

BEQUIT GmbH scheint Teil der Armutsindustrie zu sein.
Die Servicebüros der BEQUIT GmbH
__

"Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein A*loch."
(Joschka Fischer zum Bundestagsvizepräsident)

Stefan26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 13:42   #3
Devona
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Tja und was mache ich nun? Ich fühle mich psychisch nicht in der Lage sowas zu machen, ich bin mir ganz sicher, daß ich da tagtäglich austille und den Leuten das erzähle, was ich besser nicht erzählen sollte aus Sicht des Arbeitgebers.
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Alt 22.02.2011, 13:45   #4
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Devona Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

habe heute samt EGV ( die ich nicht unterschrieben habe) einen Vermittlungsvorschlag bekommen, der sich komisch liest:

"...im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich Ihnen folgende zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Maßnahme vor:

Bezeichnung der Tätigkeit: ( nicht ausgefüllt)

Beschreibung/Anforderung:

-Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, vornehmlich Anträge SGBII
-Sichten und Ordnen der persönlichen und erforderlichen Unterlagen
-Beratung zu sozialen Fragen auf niederer Ebene und zu Ämterzuständigkeit im Bezirk
-Empfehlung zur Weiterleitung an Fachberatungsstellen
-Übernahme von Schreibarbeiten
-Begleitung zu Ämtern
-38,5 Wochenstunden gleitend von 8.00-18.30 Uhr
-1100 Euro
-Beschäftigungsort: blabla...

Mehraufwandsendtschädigung (nicht ausgefüllt)
bzw. Lohn: 1100 Euro
zeitlicher Umfang: Std/wchtl.: 38,5
Lage und Verteilung: Teilzeit-flexibel

Maßnahmenummer: (steht da, ich weiß aber nicht, ob man das hier posten darf)

Dauer der Tätigkeit: vom 22.2.2011-14.02.2012 ( das läuft schon!)

Kurzbezeichnung der Maßnahme: (nicht ausgefüllt)

Träger der Maßnahme: Bequit GmbH
Ullsteinstraße 73
12109 Berlin


Ich kann damit nicht viel anfangen. Keine Mehraufwandsentschädigung, sondern "Lohn", aber zusätzlich und im öffentlichen Interesse liegend? Lohn impliziert bei mir irgendwie eine normale Tätigkeit, die mit Allgemeinnützigkeit usw. nichts zu tun hat, trotzdem ist es eine öffentlich geförderte "Maßnahme"? Wo genau liegt denn diese Förderung?

Der Arbeitsort ist in unmittelbarer Nähe des Jobcenters Neukölln, ich hab irgendwie das Gefühl als ob hier über die "Bequit GmbH" ( kennt die wer und hat Erfahrungen?) ein wenig Entlastung der Mitarbeiter bei der Bearbeitung von Neuanträgen erfolgen soll.

Kann mir wer sagen, wie ich mich verhalten soll? Ein Gespräch muss ich zumindest führen, habe Rechtsfolgenbelehrung erhalten. Die EGV werde ich nicht unterschreiben ( die Maßnahme wurde direkt in die EGV aufgenommen). Muss ich die Maßnahme antreten, wenn die EGV per Verwaltungsakt erlassen wird?

Vielen Dank schonmal, Devona
Das habe ich heute über Thema Bürgerarbeit geschrieben:

http://www.elo-forum.org/alg-ii/6951...schwiegen.html

NIE EINE EGV UNTERSCHREIBEN.

WENN DU BÜRGERARBEIT BEI UNTERSCHRIEBENER EGV MACHEN SOLLST LESE MEINEN BETRAG.

VA abwarten bei nicht unterschriebener EGV die Maßnahme brauchst Du nicht anzutreten.

1100 € Brutto etwa bei 38.5 STD. Woche?

Gruß aufruhig
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Alt 22.02.2011, 13:45   #5
golddollar->Emailproblem
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golddollar
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Hallo.

Ich war selber damals als Kunde da.

Die helfen da Hartz Anträge auszufüllen oder auf
Vollständigkeit zu prüfen.

Oder haben damals das Papier ausgefüllt für Rundfunkbefreiung,
außerdem nemen die auch Anträge entgegen.

Für manche Leute ganz sinvoll die sich damit nicht auskennen.
Scheint mir OK die Sache.

Also ich würde es machen.

Das ist übrigens näher am Jobcenter Tempelhof-Schöneberg.
Ullsteinstr. ist hier bei mir um die Ecke.

in der Nähe ist eine Behindertenwerkstatt da kannst
Du gut uns günstig essen, meine Frau Kocht da.

Also jedenfalls keine Sorge, das ist nichts schlimmes.
golddollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 13:56   #6
Trixi2011
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Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Das ist eine AGH-E!!! Ganz ehrlich: Ich beneide dich. 1100€ brutto für 38,5 Stunden. Sowas hätte ich auch gerne. Ist aber nicht mein Bezirk...
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Alt 22.02.2011, 13:57   #7
Devona
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

@ aufruhig

Woran genau erkenne ich, daß das Bürgerarbeit ist? Wurde weder gesagt, noch steht es irgendwo. Ich habe noch nie eine EGV unterschrieben und werde das auch nicht tun. Ich muss allerdings auf dieses "Angebot" zeitnah irgendwie reagieren, die Frage ist WIE.

@ golddollar

Die Bequit sitzt nicht am Arbeitsort dieser Maßnahme. Der Arbeitsort der Maßnahme ist DIREKT am Jobcenter Neukölln am Kindl-Boulevard. Die Frage ist nicht, was von diesen Maßnahmen man machen KANN; die Frage ist, was man MUSS. Ich bin selber Hartz4-Betroffener und MEINER Psyche tut es nicht gut, mich tagtäglich mit diesem unsäglichen Thema zu befassen, mich tagtäglich im Rahmen eines "Jobs" mit Behördenwillkür auseinanderzusetzen. Außerdem dient diese Maßnahme mit NICHTS dazu, mich irgendwie am ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Ich werde für ein Jahr verheizt, mehr nicht.
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Alt 22.02.2011, 13:59   #8
Devona
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Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

"1100 € Brutto etwa bei 38.5 STD. Woche?"

Jepp. *fg*
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Alt 22.02.2011, 14:01   #9
Devona
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Trixi2011 Beitrag anzeigen
Das ist eine AGH-E!!! Ganz ehrlich: Ich beneide dich. 1100€ brutto für 38,5 Stunden. Sowas hätte ich auch gerne. Ist aber nicht mein Bezirk...
Wenn ich das lese, könnte ich HEULEN und mit dem Kopp gegen die Wand schlagen!! Wie kann man Jemandem beschissene 1100 Euro Brutto für nen Vollzeitjob neiden? Mensch Leute, wacht doch endlich mal auf...das ist AUSBEUTUNG!!! Ich fasse das nicht...
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Alt 22.02.2011, 14:03   #10
Trixi2011
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Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Devona Beitrag anzeigen
. Ich werde für ein Jahr verheizt, mehr nicht.
Nein, du wirst nicht verheizt! Du musst dich auch weiterhin um reguläre Arbeit bemühen und kannst dann, wenn du eine gefunden hast aufhören.
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Alt 22.02.2011, 14:05   #11
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Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Devona Beitrag anzeigen
Wenn ich das lese, könnte ich HEULEN und mit dem Kopp gegen die Wand schlagen!! Wie kann man Jemandem beschissene 1100 Euro Brutto für nen Vollzeitjob neiden? Mensch Leute, wacht doch endlich mal auf...das ist AUSBEUTUNG!!! Ich fasse das nicht...
Schau mal: Ich habe eine AGH-E gemacht, war bei mir 861€ netto + 116€ KdU Zuschlag vom JC. Das machte insgesamt 976€ pro Monat. Dafür muss manch einer auf dem richtigen Arbeitsmarkt verdammt ackern.
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Alt 22.02.2011, 14:08   #12
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Devona Beitrag anzeigen
"1100 € Brutto etwa bei 38.5 STD. Woche?"

Jepp. *fg*


Frage mal an ob eine Arbeitslosenversicherung bei dieser Arbeit für Dich eingezahlt wird.

Wenn nicht ist es Bürgerarbeit die darf aber nur für 30 STD. Woche sein.

Fordere den Tariflohn ein wen Du Interesse hast was ich aber nicht glaube.

Der STD: Lohn ist noch weniger als 6,98 € ist auch nicht zusätzlich diese Maßnahme auweia.

Das wäre dann so 6 € STD. Lohn.

Ausbeutung pur Vernichtung von Festen Arbeitsplätzen ist das, dafür sollen die Hartz IV Empfänger den Kopf hinhalten so soll ein neuer Arbeitsmarkt geschaffen werden mit menschenunwürdigen Löhnen wovon keiner leben kann.

Denn Du würdest noch einen Zuschuss bekommen das wäre aber Subventionsbetrug .mit Subventionsbetrug werden die alten Festangestellten aus dem Arbeitsmarkt verdrängt entlassen damit für wenig Geld eine Behörde ihre neuen billigen Arbeitsstellen besetzen können.



Das ist hier der Hintergrund und das Lohn Niveau sinkt dadurch immer mehr.


In der Verfassung steht wer in Vollzeit Arbeitet muss davon eigenständig leben können.



Das Existenzminimum muss auf jeden Fall gewahrt werden.


Wer es nicht versteht liest man ja hier klar und deutlich.


Gruß aufruhig

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Alt 22.02.2011, 14:14   #13
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Trixi, ich weiß nicht, welchen "richtigen" Arbeitsmarkt Du meinst. Ich hab am 1. Arbeitsmarkt bei einem rosa Großkonzern als Bürokraft 1800 Euro Brutto plus Weihnachtsgeld verdient. Ich war Quereinsteiger und habe von der ganzen Belegschaft am WENIGSTEN verdient, war aber okay so und wäre es auch heute noch. Ich glaub, der Arbeitsmarkt, den Du meinst ist der, mit dem reguläre Löhne in den Keller gezogen werden, der, wo Dumping an der Tagesordnung ist und keiner sich wehrt, weil man ihm einredet, daß er für diese Gesellschaft nur was wert ist, wenn er IRGENDWAS macht, egal, wie wenig er verdient.
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Alt 22.02.2011, 14:14   #14
Trixi2011
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DAS IST KEINE BA, SONDERN EINE ARBEITSGELEGENHEIT IN ENTGELTVARIANTE !!!
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Alt 22.02.2011, 14:17   #15
Devona
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

@ aufruhig


Der STD: Lohn ist noch weniger als 6,98 € ist auch nicht zusätzlich Maßnahme auweia.

Wie meinst Du das?? Ich denke, da ich keine EGV unterschrieben habe, mache ich erstmal gar nix, obwohl die SB mir ja Kürzung angedroht hat, wenn ich mich dort nicht melde.
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Alt 22.02.2011, 14:18   #16
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Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

@trixi: Meistens kommt jetzt die Frage: Bist Du vom Amt?

Zumindest hast du konträre Ansichten, was "gut" im Leben ist und was nicht. Mit den meisten von uns.
__

"Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein A*loch."
(Joschka Fischer zum Bundestagsvizepräsident)

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Alt 22.02.2011, 14:19   #17
Trixi2011
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Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Devona Beitrag anzeigen
Trixi, ich weiß nicht, welchen "richtigen" Arbeitsmarkt Du meinst. Ich hab am 1. Arbeitsmarkt bei einem rosa Großkonzern als Bürokraft 1800 Euro Brutto plus Weihnachtsgeld verdient. Ich war Quereinsteiger und habe von der ganzen Belegschaft am WENIGSTEN verdient, war aber okay so und wäre es auch heute noch. Ich glaub, der Arbeitsmarkt, den Du meinst ist der, mit dem reguläre Löhne in den Keller gezogen werden, der, wo Dumping an der Tagesordnung ist und keiner sich wehrt, weil man ihm einredet, daß er für diese Gesellschaft nur was wert ist, wenn er IRGENDWAS macht, egal, wie wenig er verdient.
Wie gesagt, du kannst diese Maßnahme jederzeit zugunsten einer richtigen Arbeit aufgeben, muss ja keine ZA sein. Wenn du wirklich nicht die Arbeit machen magst, dann gebe ich dir folgenden Tipp:

Gehe hin zum Gespräch und sage, das du mit der Arbeit Probleme hast, das du dadurch psychisch belastet wärst (kann ich gut verstehen) und wenn die das einsehen, nehmen sie dich dort nicht!
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Alt 22.02.2011, 14:22   #18
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@Devona: Du könntest dort aber auch "wirkliche" Aufklärungsarbeit leisten. Flugblätter von "echten" Erwerbsloseninitiativen verteilen. Betroffene über ihre Rechte aufklären. Der Öffentlichkeit über Deine Erfahrungen berichten, ...
__

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Stefan26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 14:22   #19
Trixi2011
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Zitat von Stefan26 Beitrag anzeigen
@trixi: Meistens kommt jetzt die Frage: Bist Du vom Amt?

Zumindest hast du konträre Ansichten, was "gut" im Leben ist und was nicht. Mit den meisten von uns.
Nein Stefan, ich bin nicht vom JC, ich befinde mich in der gleichen Situation wie die meisten hier wohl. Aber ich habe in den 2,5 Jahren viel Erfahrung gesammelt und daher entspringen meine Ansichten und Meinungen.
Trixi2011 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 14:24   #20
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golddollar
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Eines kann ich Dir jetzt schon sagen.

Deine 1800.- + Weihnachtsgeld für nen bisschen Hintern
plattsitzen und schreiben das würst Du niemals mehr bekommen.

Diese Zeiten sind vorbei und wir werden es durch nichts ändern.

Ich wäre froh wenn sie mir das anbieten würden, aber jedem
das seine.
Mach was Du denkst.
golddollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 14:24   #21
Stefan26->Emailproblem
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Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26 Stefan26
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Zitat von Trixi2011 Beitrag anzeigen
Gehe hin zum Gespräch und sage, das du mit der Arbeit Probleme hast, das du dadurch psychisch belastet wärst (kann ich gut verstehen) und wenn die das einsehen, nehmen sie dich dort nicht!
Nein, das bespricht man mit dem PaP. Der soll den Vorschlag zurücknehmen.
__

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Stefan26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 14:25   #22
Devona
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Devona Devona
Standard AW: Was ist das für eine "Maßnahme"?

Zitat von Trixi2011 Beitrag anzeigen
DAS IST KEINE BA, SONDERN EINE ARBEITSGELEGENHEIT IN ENTGELTVARIANTE !!!
Trixi, es ist mir völlig egal, WAS das ist und wie irgendwer das nennt: für mich ist es Ausbeutung. Hier kassiert wer, der mir eigentlich für meine Arbeit einen Tariflohn zahlen sollte und der mich prima fest einstellen könnte (es gibt auch in 5 Jahren noch Hilfsbedürftige), vom Staat irgendwelche Zuschüsse. Da steht nicht mal was von sozialversicherungspflichtig auf dem Wisch. Das ist eine ganz üble Nummer.
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Alt 22.02.2011, 14:26   #23
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Zitat von Devona Beitrag anzeigen
Das ist eine ganz üble Nummer.
Absolut.
Ausbeutung der Arbeitslosen durch die Arbeitslosenindustrie.
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Stefan26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2011, 14:29   #24
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Zitat von Stefan26 Beitrag anzeigen
@Devona: Du könntest dort aber auch "wirkliche" Aufklärungsarbeit leisten. Flugblätter von "echten" Erwerbsloseninitiativen verteilen. Betroffene über ihre Rechte aufklären. Der Öffentlichkeit über Deine Erfahrungen berichten, ...

Ja, das war auch mein ERSTER Gedanke. Aber glaub mir: Du reibst Dich auf, 6 Jahre Arge haben mir Bluthochdruck eingebracht. Ich hab`s ein paarmal versucht: die Leute sind abgestumpft und WOLLEN doch gar nicht, sie arrangieren sich und versumpfen in ihrem Leid, was mich widerum total wütend macht. Und vermutlich würden sie mich dort rausschmeißen, wenn ich so agiere, ich glaub nicht, daß genau DAS gewollt ist *fg*...
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Alt 22.02.2011, 14:31   #25
Trixi2011
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Zitat von Devona Beitrag anzeigen
Trixi, es ist mir völlig egal, WAS das ist und wie irgendwer das nennt: für mich ist es Ausbeutung. Hier kassiert wer, der mir eigentlich für meine Arbeit einen Tariflohn zahlen sollte und der mich prima fest einstellen könnte (es gibt auch in 5 Jahren noch Hilfsbedürftige), vom Staat irgendwelche Zuschüsse. Da steht nicht mal was von sozialversicherungspflichtig auf dem Wisch. Das ist eine ganz üble Nummer.

Meinetwegen, ICH würde die Arbeit dennoch gerne machen - besser als Zuhause rumzuhocken.

Jedem seine Ansicht!

PS: Im Haus neben mir ist ein BEQUIT und die sehen nicht gerade aus, als würden sie sich dort totarbeiten. Oft stehen sie vor dem Laden rum und rauchen!
Trixi2011 ist offline   Mit Zitat antworten
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