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Alt 02.01.2011, 18:40   #1
Antipolo->Emailproblem
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Registriert seit: 02.01.2011
Beiträge: 1
Antipolo
Standard Abbrechung einer Umschulung - Belastung

Hallo zusammen,

zum 30.06.2010 wurde ich wegen einer Standortverlegung arbeitslos.

Bewerbungen folgten, mitunter auch in einer Krankenhausverwaltung als Betriebswirt, dort wurde mir mitgeteilt, wenn ich schon arbeitslos bin, soll ich doch bei der Arbeitsagentur eine Umschulung zum Gesundheits- und Krankenpfleger zu beantragen, denn mit dieser Ausbildung wäre es auch möglich sich auf eine Stelle im Medizincontrolling zu bewerben.

Gesagt getan, bekam auch promt eine Umschulung zugessagt und musste leider feststellen, dass diese Ausbildung nichts für mich ist.

Beantrgagte deshalb den Abbruch (Das Lernvolumen ist gigantisch, bin auch nicht mehr mit 44 Jahren der jüngste).

Seit dem 01. Oktober 2010 in dieser Maßnahme

Dem Abbruch wurde nicht entsprochen. Einige Wochen später kam ich in den praktischen Einsatz auf eine akut-psychiatrische Station, das ist der blanke Horror. Nun habe ich der Arbeitsagentur mitgeteilt, dass die Belastung psychisch als auch physisch zu sehr belastend ist und die Rücken- und Kniebeschwerden werden auch mehr, hatte auch angegeben, dass ich 30% Mde habe (habe dies bei Beantragung nicht angegeben, da ich keinen Anlass dazu hatte und die dort genannten Diagnosen seit ich eine sitzende Tätigkeit ausgeübt hatte nicht relevant bzw. sich bemekkbar machten)

Gestern bekam ich ein Schhreiben von meinem Zuständigem Arbeitsvermittler:
Über den Abruch ihrer Umschulung entscheiden zu können, benötige ich dringend ein aktuelles fachärztliches Attest hinsichtlich der von Ihnen im Schreiben vom 28.12.2010 geschilderten Belastungssituationen.

Zusätzlich wäre eine Aufklärung darüber zweckdienlich warum Sie die Tatsachen (lt. Attest Dr. Bechtold (Tinitus-Symptomatik) und Bescheid des Versorgungsamtes) bei der Beantrtagung des Bildungsgutscheines verschwiegen haben. Ich weise Sie in diesem Zusammenhang auf Ihre Mitwirkungspflicht nach § 60 SGB I hin, wonach Sie verpflichtet sind alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.

Hatt beim Erstgespäch diesen auch hingewiesen, das ich Tinitus habe (zwar leicht, mach sich bewi Strss mehr bemerkbar) da auch ein Test vorhanden sei und dieses sich in meiner Akte befindet (war 20005 das erste mal arbeitslos), habe die Akte auch selbst gesehen, also vorhanden.

Der Sachbearbeitzer sagte mir eine Untersuchung ist nicht erforderlich, hatte genehmigt ohne vermutlich die Akte zu sichten auf die ich ihm mündlich hingewiesen hatte, dort befindet scih acuh ein Gutachten des Sozialgerichtes hinsichtlich der MdE.

Komme ich aus der Sache noch glimpflich davon oder mit was muss ich rechen.

Muss ich hierzu zum Arzt (vermutlich Psychiater) oder kann dieser auch von Amtswegen angeordnet werden.

Dies muss ich nicht unbedingt haben oder soll ich mich krankschreiben lassen, denn wenn ich mehr als 250 Fehlstunden habe, werde ich gemäß Krankenpflegegesetz vermulich nicht zum Examen 09.2013 zugelassen

Was soll ich weiterhin unternhmen?
Antipolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2011, 19:19   #2
gelibeh
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Standard AW: Abbrechung einer Umschulung - Belastung

Uih, hier in diesem Bereich liest kaum jemand. Bitte mal jemanden von der Redaktion, dass er Deinen Beitrag verschiebt.

Wenn der Job zu belastend ist, lass Dich krankschreiben. Es kann aber gut sein, dass Du trotzdem zum Gutachter musst, denn das gehört zu den Mitwirkungspflichten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2011, 20:35   #3
Onkel Tom
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Ort: Hamburg
Beiträge: 631
Onkel Tom Onkel Tom Onkel Tom Onkel Tom Onkel Tom
Standard AW: Abbrechung einer Umschulung - Belastung

Hallo..

Das ist ja auch nicht immer vorhersehbar, ob es die richtige Umschulung ist. Doch das interessiert die ARGE wenig. Sie schauen nur darauf, ob eine Umschulung auch dazu führen könnte, im Anschluss einen Job zu bekommen.

Ich habe meine Umschulung (2 Jahre) bald fertig.
Nach einem halben Jahr bermerkte ich, das die Umschulung zur Qualitätsfachkraft nicht das richtige für mich ist und mir das regelrecht schmackhaft gemacht wurde, um auf dem letzten Drücker unbelegte Umschulungsplätze zu besetzen.

Von 16 Umschüler haben auch 4 versucht, etwas anderes erlernen zu wollen, doch nur einer ist dabei unbeschadet umdisponiert worden. Allen anderen wurde dies nicht nur verwehrt, sondern wurde auch noch Mist an den Kostenträger übermittelt u.s.w.

Ich war dann auch verärgert darüber, die Umschulung mit aller Gewalt durch zu halten, um einen Abbruch und damit ein Schuldenhaufen von gut 25 Tausend Euronen zu verhindern.

Wahrscheinlich hast Du in einer EGV eine Haftungsklausel zum Thema Abbruch einer Maßnahme stehen. Diese gilt nur dann nicht, wenn Du einen "wichtigen Grund" nachweisen kannst.

Aus Deinen Zeilen lese ich heraus, das Du in Deiner Umschulung und erst recht im Praktikum seelich überfordert warst.

Um daraus einen "wichtigen Grund" herleiten zu können, wäre ein Attest vom Seelendoc schon ganz gut.
Wie der Arbeitsmedizinische Dienst der ARGE urteilen würde, kann ich nur spekkulieren.

Ich denke, das beste wäre eine ELO-Ini in Deiner Nähe auf zu suchen.

Deine "Gesundheitlichen Einschränkungen" im Bezug Tinitus etc. werden Dir wenig nützen, doch das Du abens wegen der Bilder von Kranken etc.. nicht einschlafen kannst, lässt sich als "wichtiger Grund" nur schwer wiederlegen..
Mit dem was Du verschwiegen haben sollst, würde ich nicht nutzen, da Dir daraus Vorsatz statt "wichtiger Grund" konstruiert werden könnte.

Hast Du damit gerechnet, das der Beruf zu stark auf das Gemüt geht ?.. Ich glaube kaum und von daher nicht vorhersehbar.

L.G. und Viel Glück Tom
__

Lass Dich nicht verhartzen !
Onkel Tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2011, 21:02   #4
Helga40
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Standard AW: Abbrechung einer Umschulung - Belastung

Wenns nicht geht (und du bist doch gesundheitlich angeschlagen, das merkt man doch), dann lass dich einfach krankschreiben bis man im Amt merkt, dass du das nicht packst.

Helga
Helga40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2011, 21:29   #5
Ferdinand456
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Registriert seit: 29.12.2010
Beiträge: 580
Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: Abbrechung einer Umschulung - Belastung

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Wenns nicht geht (und du bist doch gesundheitlich angeschlagen, das merkt man doch), dann lass dich einfach krankschreiben bis man im Amt merkt, dass du das nicht packst.

Helga
Das geht nicht so einfach. Ärzte haben ihre Grenzen. Wenn jemand konkrete Gründe nennt, warum es ihm nicht gut geht, bzw. nennen kann, dann gilt er im Allgemeinen nicht als krank.

Diese Krankschreibungen auf längere Dauer funktionieren nur bei wenigen Ärzten, meist Verwandte oder Freunde der Arbeitslosen.

TE, du gehst zu deinem Hausarzt, schilderst das Problem und lässt dich zu einem Psychologen überweisen.

Der Amtsarzt wird nur eingeschaltet, wenn das Amt das Attest des Arztes anzweifelt. Du kannst aber fragen, ob du ihn einschalten darfst, denn Termine bei Psychologen bekommt man nicht so schnell, das kann Monate gehen.

Vielleicht entwickelt sich auch ein gutes Gespräch mit dir und dem Psychologen, dass du die Umschulung weiter machen kannst.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
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abbrechung, belastung, umschulung

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