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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 29.12.2010, 14:23   #1
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

intressantes thema wie ich finde. wurde leider bisher zu wenig beachtet. deswegen halte ich das für eine gute idee wenn in diesem beitrag mal erfahrungen zu diesem thema zusammengetragen werden. ich denke mal das kann allen nur hilfreich sein
hauptsächlich intressieren mich direkte erfahrungen.

-habt ihr unterschriften verweigert? (ausser die unter der egv)
-um was gings? (hausordnung,datenschutzerklärung,verschwiegenheitserklärung)
-reaktionen (sanktionsandrohung,sanktionsvollzug)
-ergebnis (nicht "genommen" worden, rausgeflogen, etc.)
-rechtsfolgen (wer sich auskennt: z.b. wirksamkeit von verschwiegenheitserklärungen wenn jemand unterschreibt und hier berichtet)

also fleissig mitgemacht. ich selber habe meine letzten mae angebote relativ einfach abgewendet indem ich beim träger einfach konsequent gesagt habe das ich grundsätzlich dagegen bin. einzige reaktion: bitte unterschreiben sie mir hier das sie das nicht machen wollen! wie dumm werd ich wohl sein???
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Alt 29.12.2010, 14:48   #2
QuitscheEnte->Emailproblem
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QuitscheEnte
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Guckst du ...

http://www.elo-forum.org/weiterbildu...tml#post744840
__

Wo Unrecht zu Recht wird, muss Widerstand zur Pflicht werden !!


......Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut!

QuitscheEnte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2010, 15:11   #3
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Sofortmaßnahme der Agentur für Arbeit (ALG I)

Zuweisung erhalten, brav am 01. Tag erschienen

Rat mitgegeben: Nichts vor Ort unterschreiben!

Maßnahmeträger: Ohne Unterschrift unter Vertrag können wir sie nicht teilnehmen lassen.

Mitnehmen zur Prüfung nach längerem Palaver nur einen Tag...hat zur gründlichen Prüfung natürlich nicht gereicht...
Verlängerung nicht möglich

NICHT unterschrieben, trotz starkem Druck von Rechtsanwalt, Schul - und Kursleiter

tja, da wurde der Betreffende nach Hause geschickt...

und SB hat die Sache totgeschwiegen - Stellungsnahme des Betreffenden mit Frage: "Und nun?" wurde nicht mal beantwortet.

Ich meine: Niemand muß sofort etwas unterschreiben, ohne es prüfen lassen zu können! Und wenn man deshalb nach hause geschickt wird - So ein Pech!
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Alt 29.12.2010, 16:08   #4
Hamburgeryn
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Beiträge: n/a
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
intressantes thema wie ich finde. wurde leider bisher zu wenig beachtet. deswegen halte ich das für eine gute idee wenn in diesem beitrag mal erfahrungen zu diesem thema zusammengetragen werden. ich denke mal das kann allen nur hilfreich sein
hauptsächlich intressieren mich direkte erfahrungen.
Hier meine Erfahrungen.

Zitat:
-habt ihr unterschriften verweigert? (ausser die unter der egv)
Immer!
Zitat:
-um was gings? (hausordnung,datenschutzerklärung,verschwiegenheitserklärung)
Ja. Einschließlich irgendwelcher selbstgestrickter Infoblätter, dass wir irgendwelche Infos zu Kenntnis genommen hätten.
Zitat:
-reaktionen (sanktionsandrohung,sanktionsvollzug)
Androhungen? Ja. Vollzug? Nein. Ich habe stets einen Klarsichtordner bei mir, quasi meine transportable runde Ablage. Da stopfe ich den ganzen Papiermus rein, den mir die Schergen so unterjubeln wollen.
Zitat:
-ergebnis (nicht "genommen" worden, rausgeflogen, etc.)
Irgendjemand war so wild mich in irgendwas zu vermitteln, dass ich einen Coach erhielt, der sich nun zweimal die Woche mit mir befassen sollte. Die "Dame" kam aus der Wirtschaft und hielt mir einen ermüdend langen Vortrag, dass ich beinahe halbtot vor Langeweile vom Stuhl rutschte. Sie kam bei meinem Anblick zu dem Ergebnis, dass ich nicht den nötigen Ernst für meine Vermittlung mitbrächte . Dann wies sie mich darauf hin, dass ich schließlich eine EGV unterschrieben hätte, nach der ich nun ihren Vorgaben zu folgen hätte. Hatte ich das? Anderenfalls würde ich sanktioniert. Wirklich? Nachdem ich der "Dame" hilfreich in Sachen Aufklärung zur Seite gestanden hatte und sie nun wusste, dass ich weder EGV noch irgendwelchen Trägermüll unterschrieben hatte, saß sie baff mit offenen Mund da und war sprachlos. Das könnte nicht sein. Jeder müsse eine EGV unterschreiben. Und ohne Vertrag mit dem Träger würde man auch nicht gecoacht. Dann bekam ich einen neuen Termin für ein weiteres Sinnlosgespräch. Damals kannte ich dieses Forum noch nicht, und auch über meine Rechte war ich nur rudimentär informiert, doch deswegen war ich noch lange nicht auf den Kopf gefallen. Mir war nämlich schnell klar, dass die Olle außer viel heißem BlaBla nichts anzubieten hatte. Und dass sie sich um ihren Job fürchtete. Ich hatte nichts spezifisches zur Hand um das zu beweisen, aber mein Bauch sagte mir das.....

Ich war wild entschlossen mich unter keinen Umständen von der Kuh in irgendeine Sinnlosmaßnahme oder in einen Hungerlohnjob weiterverheizen zu lassen. Auch hatte ich in der Zwischenzeit herausgefunden, dass der Träger sich für derlei Dienste gut bezahlen ließ. Nachdem es mit einer AU nicht so wirklich geklappt hatte, griff ich in die Trickkiste. Ich latschte zum nächsten Termin mit einer zerbrochenen Brille hin. Das Glas hatte kreuz und quer Sprünge, weil sie mir auf den Badezimmerfliesen mal zerbrochen war. Und sie war so herrlich verbogen und an einigen Stellen mit Draht und Tesa geflickt. Ein Superteil. Und damit setzte ich mich dann bei meinem Coach ins Sprechzimmer. Ich geb´s zu, es war nicht die feine englische Art, aber die spielten nicht mit offenen Karten, warum sollte ich es tun? "Meine" Coachin hatte eine Liste von Firmen und Trägern vorbereitet, wo ich mich in der laufenden Woche vorstellen sollte. Ein-Euro-Jobs und andere Seelenverkäufer tummelten sich da. Ich schüttelte bedauernd den Kopf. Ich könne mich nicht vorstellen. "Warum nicht?" Ich zeigte auf meine Brille. Sie guckte entsetzt und meinte, ich müsse mir sofort eine neue besorgen. Damit könne ich doch nicht mehr auf die Strasse. "Wovon? Gläser für -9 Diop. kosten ein kleines Vermögen, das könne ich so nicht vom RS leisten." "Ja, dann müsse mir die Arge eben ein Darlehen finanzieren. Auf jeden Fall müsse ich mich bewerben."

In der folgenden Woche lief die Posse weiter. Ich sang ihr das traurige Lied vom hartherzigen SB, der sich auf keine Diskussion einließ, und der Tatsache, dass sich das zerbrochene Glas nun gänzlich verabschiedet hätte. Ohne Begleitung könne ich nicht mehr auf die Strasse (Was im "richtigen Leben" auch stimmt). "Ja, aber so können Sie sich doch gar nicht bewerben!" Sie war in heller Aufregung. "Und ich habe Sie doch schon überall angekündigt!" Ihre Aufregung stieg. Während ich dasaß und mich innerlich fast kaputt lachte. Für wie doof hielt die Olsch mich eigentlich? Sie hatte Angst dass ihr Vermittlungsqoute nicht stimmte, und sie sich dann wieder auf meiner Seite des Schreibtisches wiederfinden würde. Doch so schnell gab die Gute nicht auf. Ein Träger würde mich in jedem Fall nehmen. Der beschäftigte ausschließlich Behinderte, Gehandicapte usw. *staun* Dass ich weder behindert, noch anderweitig lebenslänglich eingeschränkt war, entging ihr in ihrem unbändigen Willen mich irgendwo und irgendwie reinzupressen. "Und wie komme ich da hin?" "Ja, haben Sie denn niemanden, der Sie begleiten könnte?" "Nein." "Aber Sie haben doch Kinder, könnten die nicht.....?" "Nein! Die haben zur Schule zu gehen!" "Ihre Mutter?" "Krank." "Oma?" "Tot." "Einen Ehemann?" "Abgeschafft.""Freunde?" "Nein!" Sie sah mich erschöpft an, soweit ich das durch ein zerstörtes und ein nichtvorhandes Glas meiner zunehmend ramponierten Brille sehen könnte. "Ja, was mache ich denn nun mit Ihnen?" Keine Antwort. "Gut, dann kommen Sie am besten nächste Woche wieder. Dann sehen wir weiter."

Als ich in der kommenden Woche erneut vorsprach, legte sie mir den Flyer eines bekannten Optikers mit F vor, und laberte mir die Tache voll, dass ich dort praktisch für Lulli zu ´ner Brille käme. Sie freute sich richtig für mich, während ich sie nur ausdruckslos anstarrte. "Ja, und? Mit einer Brille für Lulli könnte ich zwar gucken, aber nichts sehen. Ob ihr der Unterschied nicht bekannt wäre?" War ihr nicht, worauf ich ihr einen halbstündigen Vortrag über hochwertige Gläser für extrem Kurzsichtige hielt. "Ja, aber dann nützt Ihnen das doch alles nichts?", erklärte sie fassungslos. Ich nickte. Dann zauberte sie nochmals ihren Träger hervor, der mich als Gehandicapte sofort nehmen würde. Und so wäre ich über den Tag auch beschäftigt. "Bin ich auch so." "Ja, aber Ihre Kinder sind doch in der Schule, und...." "....und deshalb habe ich keine Arbeit mehr, meinen Sie?" Sie wurde unsicher. Bevor sie Luft holen konnte, ergänzte ich meinen Brillenvortrag über einen weiteren bezüglich der Hausfrauentätigkeit. Wieviele Berufe darin vereint wären. Dass dieser Beruf nicht nur völlig unterbezahlt wäre, sondern auch von fast allen als Nebenjob abgetan wird. Eben weil er unentgeltlich ist. Usw. Das volle Programm. "Aber Sie müssen doch mal richtig arbeiten?", erwiderte sie lahm. "Haben Sie schon mal richtig gearbeitet?", wollte ich wissen. "Ich meine, nicht nur hinterm Schreibtisch Bleistifte verbogen, sondern echte Maloche?" Sie guckte mich pikiert an. "Ich habe studiert?" "Richtig. Deswegen wissen Sie ja auch nicht wovon ich rede."
Sie verabschiedete sich von mir, und teilte mir mit, dass ich meinen nächsten Termin schriftlich erhalten würde. Doch es kam keiner. Ich wurde in den folgenden sechs Monaten nie wieder von ihr eingeladen.

Als das Coaching offiziell beendet war, lud mich meine pAp-Nase zum Gespräch. Er teilte mir zu meinem großen Erstaunen mit, dass meine Vermittlung in einen Ein-Euro-Handlanger-Job bedauerlicherweise nicht so gut gelaufen wäre, da ich ja praktisch die ganze Zeit AU gewesen wäre. Ob es mir denn nun besser ginge.......?
***********
Da hatte mich mein Gefühl doch die ganze Zeit nicht getrogen.
Um die Gelder für mich weiter abgreifen zu können, hatte mich der Träger kurzerhand AU gemeldet. Ohne tatsächlich vorliegende AU! Nach kurzem Nachdenken kam ich zu dem Ergebnis, dass es wohl vielen Trägern völlig wurst ist, ob wir unterschreiben oder nicht - wir können so nur besser gegängelt werden - Hauptsache wir bleiben irgendwie auf ihrer "Benefizliste", damit ihr Schornstein weiterraucht. Eine solche Jahrmarksposse, wie ich damals abzog, würde ich heute nicht mehr machen. Doch damals wusste ich vieles nicht, was ich heute weiß. Das einzige was ich damals wusste, war, dass ich mich unter keinen Umständen irgendwie verheizen lassen wollte. Und so wie den A****geigen jedes Mittel recht ist, uns auszubeuten, so war mir auch jedes Mittel recht, mich querzustellen.
*******
Und was meine EGV anging, deren Nichtunterzeichnung damals noch unter "Strafe " stand: Die kam erst fünf Wochen nachdem ich dieses erbärmliche Coaching begonnen hatte. Und durch ein anderes Forum hatte ich erfahren, dass die EGV vorher erlassen werden muss, usw. Ich unterschrieb nicht, was keine Sanktionen zur Folge hatte. Ganz abgesehen davon, war diese EGV und die Zuweisung ins Paradies der Erwerbslosenindustrie der Auftakt mich mehr und mehr zu informieren und mich vehement erbittert gegen jede Form von Ausbeutung meiner Person zur Wehr zu setzen!

LG
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Alt 03.01.2011, 00:49   #5
Paolo_Pinkel
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

@ Hamburgeryn

Hattest du deiner pap-Nase denn mal gesteckt, dass es deinerseits keine AU gab, sondern das es vom Träger erstunken und erlogen war?
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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>>> Antrag

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Alt 03.01.2011, 08:45   #6
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bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
intressantes thema wie ich finde. wurde leider bisher zu wenig beachtet. deswegen halte ich das für eine gute idee wenn in diesem beitrag mal erfahrungen zu diesem thema zusammengetragen werden. ich denke mal das kann allen nur hilfreich sein
hauptsächlich intressieren mich direkte erfahrungen.

-habt ihr unterschriften verweigert? (ausser die unter der egv)
-um was gings? (hausordnung,datenschutzerklärung,verschwiegenheitserklärung)
-reaktionen (sanktionsandrohung,sanktionsvollzug)
-ergebnis (nicht "genommen" worden, rausgeflogen, etc.)
-rechtsfolgen (wer sich auskennt: z.b. wirksamkeit von verschwiegenheitserklärungen wenn jemand unterschreibt und hier berichtet)
1 Euro-Job bei AWO:
habe mich nicht fotografieren lassen (wollten ein Bild von mir machen für die hausinterne Kartei)
habe denen gesagt, muß mich erst mal bei einem Rechtsanwalt erkundigen, ob ich mir das gefallen lassen muß.
AWO wollte mich dann nicht mehr
KEINE SANKTION

Maßnahme für Alleinerziehende bei Caritas:
Vertrag nicht unterschrieben (Hausordnung, Verschwiegenheitserklärung) Vertrag wurde nicht ausgehändigt, hätte ich auch nicht bekommen, wenn ich unterschrieben hätte
Caritas wollte mich dann nicht mehr
KEINE SANKTION

1 Euro-Job im Bonus-Markt:
Vertrag nicht unterschrieben (Hausordnung, Datenschutzerklärung, Verschwiegenheitserklärung) Vertrag wurde nicht ausgehändigt, hätte ich auch nicht bekommen, wenn ich unterschrieben hätte
Bonus-Markt wollte mich dann nicht mehr
KEINE SANKTION



GANZIL-Maßnahme
Vertrag nicht unterschrieben(Hausordnung, inklusive Einverständniserklärung, damit bei zukünftigen Arbeitgebern bis zu 1 Jahr nachgefragt werden kann)
Grund ist, die wollen die Vermittlungsprämie abgreifen, auch wenn man selbst einen Job gefunden hat
wurde sanktioniert, wegen angeblichem Maßnahmeabbruch, der aber nie stattgefunden hat.
Bin 2x zu einem Gespräch beim Maßnahmeträger
Da ich den Vertrag nicht unterschrieben habe, durfte ich ins Jobcenter und hatte das Vergnügen, gleich 2 Fallmanagern gegenüberzusitzen und diese drohten mit Sanktion,
wenn ich nicht unterschreibe.

Letztendlich landete dies u. a. vor Gericht
Jetzt habe ich es schwarz auf weiß, daß ich so einen Vertrag nicht unterschreiben muß.
Die Richterin hat auch erwähnt, daß sie mit mehreren Richtern über diesen Vertrag gesprochen hat. Diese Richter waren alle der Auffassung, daß man sowas nicht unterschreiben muß. Zudem waren sie sogar entsetzt, daß es solche Verträge überhaupt gibt.

Seit dieser Verhandlung wurden mir nie wieder irgendwelche Maßnahmen untergejubelt. (das ist immerhin schon über 1 Jahr her)

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Keine Unterschrift bei Maßnahmeträger .pdf (540,7 KB, 15549x aufgerufen)
bin jetzt auch da ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 08:54   #7
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Virginie Virginie Virginie
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

danke @ bin jetzt auch da

Das ist doch mal was durchgängig positives und macht Mut, diese sinnlosen Maßnahmen abzuwehren.

Das Urteil ist auch nett - falls meine SB mich aus meiner derzeitigen Maßnahme (die Ende Jan. endet, aber mit Option auf Verlängerung begonnen wurde) nicht entlässt, werde ich den Trägervertrag nicht unterschreiben und damit sicher den Quark beenden.

Eine Frage habe ich dazu aber noch:
Sollte ich die Maßnahme erst einmal besuchen solange die Vertragsunterzeichnungsverhandlungen laufen oder gilt das dann als Abbruch, wenn die mich rauswerfen?

Soweit ich verstanden habe, nicht, da ich ja gerne mitwirken möchte, aber halt ohne Trägervertrag.
Virginie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 09:14   #8
warpcorebreach
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Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
danke @ bin jetzt auch da

Das ist doch mal was durchgängig positives und macht Mut, diese sinnlosen Maßnahmen abzuwehren.

Das Urteil ist auch nett - falls meine SB mich aus meiner derzeitigen Maßnahme (die Ende Jan. endet, aber mit Option auf Verlängerung begonnen wurde) nicht entlässt, werde ich den Trägervertrag nicht unterschreiben und damit sicher den Quark beenden.

Eine Frage habe ich dazu aber noch:
Sollte ich die Maßnahme erst einmal besuchen solange die Vertragsunterzeichnungsverhandlungen laufen oder gilt das dann als Abbruch, wenn die mich rauswerfen?

Soweit ich verstanden habe, nicht, da ich ja gerne mitwirken möchte, aber halt ohne Trägervertrag.
das ist eine gute frage die ich leider nicht beantworten kann. vermutlich ist das nichtunterschreiben aber auch genau der punkt der viel diskutiert wird. wenn ich keinen trägervertrag unterschrieben habe dann habe ich die maßnahme auch nicht begonnen? zu optimistisch ?
das bringt mich aber auf eine andere frage. genaugenommen bin ich mir ziemlich sicher das ihr hier allesamt nach nichtunterschreiben und der "aufforderung" zu gehen dann auch einfach gegangen seid. das ist doch genau wieder der punkt. es sieht zumindest so aus als ob ohne unterschrift kein abbruch konstuiert werden kann??? oder habt ihr drauf bestanden die aufforderung zu gehen schriftlich zu bekommen ?

aufpassen muss man aber bei folgendem: hatte damals den trägerquatsch (1euro job) unterschrieben (aber nicht die egv). der rechtsweg war mir aber zu müssig. nach 2 wochen krankheit war ich raus spielt aber keine rolle.
habe auf meine tätigkeitsbeschreibung gepocht und schlussendlich die erste woche vor meiner unerwarteten krankheit dort im grunde nur rumgesessen.
man wollte dann auch das ich gehe. das wäre dann aber sicher als abbruch zu werten gewesen. habe nicht drauf reagiert und es wurde auch nicht nachgehakt. wenn man das schriftlich bekommt ok, aber das werden die niemals machen.
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Alt 03.01.2011, 09:32   #9
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Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Eine Frage habe ich dazu aber noch:
Sollte ich die Maßnahme erst einmal besuchen solange die Vertragsunterzeichnungsverhandlungen laufen oder gilt das dann als Abbruch, wenn die mich rauswerfen?

Dir kann man keinen Maßnahmeabbruch vorwerfen, wenn man Dich rauswirft oder Dich nicht mehr will

Soweit ich verstanden habe, nicht, da ich ja gerne mitwirken möchte, aber halt ohne Trägervertrag.
bei mir war es so, daß mir beim 1. Termin der Vertrag vorgelegt wurde und ich natürlich nicht unterschrieben habe.
Bei AWO und Caritas hat sich das dann gleich erledigt. Die sagten mir dann gleich, daß sie mich nicht wollen und meinem SB das melden.

Bei Bonus-Markt und GANZIL war ich 2x, bis die begriffen haben, daß ich den Vertrag nicht unterschreibe.

Beim Bonus-Markt wurde mir dann auch gleich gesagt, daß man mich nicht nimmt und Meldung diesbezüglich an den SB macht.

Bei GANZIL wurde mir gesagt, wenn ich nicht unterschreibe, können sie mich gar nicht nehmen, da sie dann kein Geld vom Jobcenter für mich bekommen.

Leider wurde mir bei der Maßnahme GANZIL dann ja ein Abbruch unterstellt (was ja inzwischen laut Gericht keiner war), was zur Folge hatte, das ich zu 60% sanktioniert wurde.
Dagegen habe ich geklagt, hat allerdings dann ca. 6 Wochen gedauert, bis ich das Geld wieder hatte.
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Alt 03.01.2011, 09:44   #10
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Virginie Virginie Virginie
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Zitat von bin jetzt auch da Beitrag anzeigen
bei mir war es so, daß mir beim 1. Termin der Vertrag vorgelegt wurde und ich natürlich nicht unterschrieben habe.
Bei AWO und Caritas hat sich das dann gleich erledigt. Die sagten mir dann gleich, daß sie mich nicht wollen und meinem SB das melden.

Bei Bonus-Markt und GANZIL war ich 2x, bis die begriffen haben, daß ich den Vertrag nicht unterschreibe.

Beim Bonus-Markt wurde mir dann auch gleich gesagt, daß man mich nicht nimmt und Meldung diesbezüglich an den SB macht.

Bei GANZIL wurde mir gesagt, wenn ich nicht unterschreibe, können sie mich gar nicht nehmen, da sie dann kein Geld vom Jobcenter für mich bekommen.

Leider wurde mir bei der Maßnahme GANZIL dann ja ein Abbruch unterstellt (was ja inzwischen laut Gericht keiner war), was zur Folge hatte, das ich zu 60% sanktioniert wurde.
Dagegen habe ich geklagt, hat allerdings dann ca. 6 Wochen gedauert, bis ich das Geld wieder hatte.
hm. Das Problem (der Unterschied) ist ja bei mir, dass ich bereits mitten in der Maßnahme (anfangs freiwillig) stecke.

Ich vermute, dass sie mit dem neuen Vertrag noch während der Laufzeit bzw. spätestens am letzten regulären Maßnahmetag ankommen werden, um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen...

Da sollte dann auch geklärt werden, dass ich nicht mehr antanzen brauche, wenn ich nicht unterschreibe. Also wäre das dann kein Abbruch, da ich ja bis zum regulären letzten Tag anwesend wäre, oder?

[wenn sie aber dann nun sagen "gut, dann klären wir das morgen" - wie verhalten ich mich dann??? Am nächsten Tag wieder dorthin, obwohl die Maßnahme zu Ende ist? Das könnte doch als neuer Beginn gewertet werden?]

[[ und an die faszinierende Möglichkeit, dass sie mich auch ohne unterschriebenen Trägervertrag dort behalten möchten, denke ich vorerst lieber gar nicht ]]


Danach beginnt ja ein neuer Abschnitt, der in der alten EGV nur mit "Option auf Verlängerung" beschrieben wurde. Die EGV wäre dann auch ungültig.

In meiner Erfahrung sind die SBs mit den EGVs eher schlampig, d.h. reichen sie nach, wenn die Maßnahme bereits begonnen wurde und der Trägervertrag unterschrieben ist.

Falls das diesmal anders ist und die SB mit der neuen EGV schon am Maßnahmeauswertungstermin (der ist am 12.01.) ankommt, ist die ja sowieso nicht zu unterschreiben, weil es noch eine gültige gibt (ich halte das aber ohnehin für unwahrscheinlich).

Ich kann mich ja mal bei den anderen Teilnehmern erkundigen, wie das mit den Verträgen bei Verlängerungen bei ihnen lief... wann der Träger damit ankam.
Ob das auf mich übertragbar ist, ist die Frage... die anderen wollten ja verlängern, bei mir wird spätestens in diesem Gespräch klar, dass ich das nicht möchte.

Eine vorübergehende Sanktion würde ich bedenkenlos überleben, da ich Schonvermögen habe. Drauf sitzen bleiben möchte ich natürlich nicht.
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Alt 03.01.2011, 09:46   #11
gast_
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Ich denke,wenn man eine Zuweisung hat, muß man teilnehmen,es sei denn man hat gute Gründe, die einen Nichtantritt rechtferigen.

Aber zur Unterschrift zwingen lassen - das geht mir zu weit!

Ich habe nach so einem Urteil vergeblich gesucht - und trotzdem jemandem geraten, nicht zu unterschreiben... nun weiß ich, warum man sich totstellt :-) LB liegt auch in BAWÜ
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Alt 03.01.2011, 09:49   #12
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Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
das ist eine gute frage die ich leider nicht beantworten kann. vermutlich ist das nichtunterschreiben aber auch genau der punkt der viel diskutiert wird. wenn ich keinen trägervertrag unterschrieben habe dann habe ich die maßnahme auch nicht begonnen? zu optimistisch ?

so sehe ich das auch
warum sollen wir überhaupt einen Vertrag mit dem Maßnahmeträger unterschreiben?


das bringt mich aber auf eine andere frage. genaugenommen bin ich mir ziemlich sicher das ihr hier allesamt nach nichtunterschreiben und der "aufforderung" zu gehen dann auch einfach gegangen seid. das ist doch genau wieder der punkt. es sieht zumindest so aus als ob ohne unterschrift kein abbruch konstuiert werden kann??? oder habt ihr drauf bestanden die aufforderung zu gehen schriftlich zu bekommen ?
Was mir auch noch aufgefallen ist, bei 3 Trägern wurde mir der Vertrag nur vorgelegt!

Den Vertrag mitnehmen durfte ich nicht!
Selbst wenn ich unterschrieben hätte, wär mir der Vertrag nicht ausgehändigt worden.

Dies hat mich außerordentlich stutzig gemacht. Mit Verträgen, die man nicht mitnehmen darf, stimmt doch vermutlich einiges nicht.
Wo gibts denn sowas?
Wenn ich einen Vertrag unterschreiben soll, dann will ich diesen auch mitnehmen.

Leider wurde mir der Vertrag immer gleich aus den Händen gerissen, wenn ich bekundet habe, daß iich nicht unterschreibe.
Hatte also nicht mal die Möglichkeit, den Vertrag einzustecken.

Jaja, inzwischen bin ich auch schlauer.
Sollte mir jemals wieder irgendein Maßnahmeträger einen Vertrag vorlegen, werde ich nicht mehr fragen, sondern ich steck den gleich ein, bevor ich den überhaupt anschaue.
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Alt 03.01.2011, 09:53   #13
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hihi, da solltest du ganz schnell zugreifen, sie werden es ja wohl nicht wagen, handgreiflich zu werden und ihn dir wieder abzunehmen.

Da wäre mal die Frage, ob es nicht überhaupt eine Rechtsgrundlage gibt, dass Verträge, die man unterzeichnet hat, in einem Exemplar einem in jedem Fall ausgehändigt werden müssen.
Sonst wird das Ganze ja lächerlich - wenn man als quasi Vertragspartner selbst kein Exemplar besitzt.
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Alt 03.01.2011, 09:57   #14
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Ich denke,wenn man eine Zuweisung hat, muß man teilnehmen,es sei denn man hat gute Gründe, die einen Nichtantritt rechtferigen.

Aber zur Unterschrift zwingen lassen - das geht mir zu weit!

Ich habe nach so einem Urteil vergeblich gesucht - und trotzdem jemandem geraten, nicht zu unterschreiben... nun weiß ich, warum man sich totstellt :-) LB liegt auch in BAWÜ
Eine Zuweisung gibt es dann ja aber nicht!

Die EGVs kommen erst immer später bei unseren SBs!

Am 12.01. werde ich keinesfalls EGV unterschreiben, also müsste ich am letzten Tag zur Arge, das wird nicht passieren. Ich rechne fest damit, dass die EGV später eintrudelt, es sei denn, die SB wird vorsichtig, weil ich die Maßnahme nicht weiter machen möchte.
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Alt 03.01.2011, 09:59   #15
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Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
das ist eine gute frage die ich leider nicht beantworten kann. vermutlich ist das nichtunterschreiben aber auch genau der punkt der viel diskutiert wird. wenn ich keinen trägervertrag unterschrieben habe dann habe ich die maßnahme auch nicht begonnen? zu optimistisch ?
das bringt mich aber auf eine andere frage. genaugenommen bin ich mir ziemlich sicher das ihr hier allesamt nach nichtunterschreiben und der "aufforderung" zu gehen dann auch einfach gegangen seid. das ist doch genau wieder der punkt. es sieht zumindest so aus als ob ohne unterschrift kein abbruch konstuiert werden kann??? oder habt ihr drauf bestanden die aufforderung zu gehen schriftlich zu bekommen ?
genau das sollte ich vielleicht tun.
Sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass man ohne Unterschrift nicht teilnehmen kann.
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Alt 03.01.2011, 10:12   #16
warpcorebreach
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wir wissen ja alle das die ganze arge bande sowieso grundsätzlich macht was sie will, soll heissen das hier im forum ja schon oft genug sanktioniert werden sollte aufgrund von konstuierten massnahmeabbruchen. leider gibts dazu keine art von statistik und es würde sich als sehr aufwändig herrausstellen im einzelfall die details zu überprüfen. meine meinung war schon immer, ich schrieb damals sinngemäß "ich kann mir kaum vorstellen das ein maßnahmebeginn konstruiert werden kann ohne jegliche unterschrift meinerseits".
wir wissen natürlich nicht wie das bei den einzelnen leuten war. oftmal erfährt man ja nichtmal ob die klage gegen solche sanktion erfolgreich war. da fehlt manchmal nach jahren auch einfach der überblick über die zusammenhänge.

ich habe morgen einen termin bei meinem (neuen) sb (?). es wird definitiv um den abschluss einer neuen egv gehen da ich definitiv in die bürgerarbeits-aktivierungsphase gesteckt werden soll. da werde ich euch dann auch brandaktuelle infos geben können denn ich gehe davon aus das diese aktivierungsmaßnahme über einen träger laufen wird.
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Alt 03.01.2011, 10:17   #17
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Virginie Virginie Virginie
Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Ich fände das auch gut, wenn die Leute mal öfter Rückmeldungen geben würden, wie die Dinge sich entwickelt haben, mit denen sie hier ankamen.

oft hab ich mich das gefragt, wenn ich hier (anfangs) Berichte auch gerade über Maßnahmen gelesen habe.

Ich werd das auf jeden Fall tun.

Mal so rein vom Gefühl her... würde ich sagen, dass sich bei VIELEN Drohungen in Luft auflösten, nachdem sie sich nicht weichkochen ließen.
Sonst wären sie doch wieder hier gewesen und hätten nach weiteren Ratschlägen gefragt.

Einige werden sich wahrscheinlich aber auch klein gekriegt haben lassen... das berichteten sie dann lieber hier auch nicht.


ps. achso, ich meine, mal in einem Maßnahmenvertrag zwischen Arge und Träger gelesen zu haben, dass ein unterzeichneter Trägervertrag vorliegen muss.
Mit dem wird ja dann auch Datenaustausch betrieben. Da vielleicht 1 % diesen Vertrag nicht unterschreibt, werden sie das halt nicht groß überhaupt berücksichtigen. Es wird normalerweise unterschrieben, das ist die Grundlage.
Die paar Querschläger, die es immer mal gibt, werden aussortiert.
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Alt 03.01.2011, 10:19   #18
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

In unserer Stadt wird einem in der Info-Veranstaltung zur Bürgerarbeit-Aktivierungsphase kein Vertrag im eigentlichen Sinne vorgelegt, auch keine 30-seitige Hausordnung oder so was, sondern ein 2-seitiger Erklärungs- bzw. Zuweisungsbogen, der vom Grundsicherungsamt kommt.
Wenn man da nicht unterscheibt, gibts auch ein Vieraugengespräch, wenn man sich dann noch weigert, kommt auf die Rückseite ein Vermerk, daß man nicht unterschreiben will - und dann soll man diesen Vermerk unterschreiben!
__

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Alt 03.01.2011, 10:22   #19
warpcorebreach
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
In unserer Stadt wird einem in der Info-Veranstaltung zur Bürgerarbeit-Aktivierungsphase kein Vertrag im eigentlichen Sinne vorgelegt, auch keine 30-seitige Hausordnung oder so was, sondern ein 2-seitiger Erklärungs- bzw. Zuweisungsbogen, der vom Grundsicherungsamt kommt.
Wenn man da nicht unterscheibt, gibts auch ein Vieraugengespräch, wenn man sich dann noch weigert, kommt auf die Rückseite ein Vermerk, daß man nicht unterschreiben will - und dann soll man diesen Vermerk unterschreiben!
jaja sowas kenn ich, man soll unterschreiben das man sich weigert zu dies und jenem... wie doof muss man sein ?

ps. ich war sehr erstaunt das bei uns zur infoveranstaltung zur bürgerarbeit diesbezüglich nicht der geringste versuch gemacht wurde. es war wirklich nur eine infoveranstaltung. auch die aussage "die aktivierungsphase beginnt ab jetzt" stufe ich in dem zusammenhang als lächerlich und unhaltbar ein.
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Alt 03.01.2011, 10:38   #20
sapere aude
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Frohes neues erstmal!

Wenn man etwas nicht unterschreiben möchte, dann lässt man es, egal ob es sich um EGV's, Verträge, Schweigepflichtentbindungen, Datenschutzerklärungen, Hausordnungen oder sonst was handelt.

Mach ich schon seit Jahren so. Sanktionsandrohungen gab's zu hauf, eingetreten ist indes bis jetzt noch nie eine.

Einmal gab's 'ne Anhörung, die hab ich mit 6 dicht beschriebenen DIN-A4-Seiten formal-juristisch beantwortet.

Seitdem wissen meine SB's, und Teamleiter, dass ich mich durchaus rechtssicher im Rahmen unserer Gesetze zur Wehr zu setzen weiß, und hab diesbezüglich meine Ruhe.
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Alt 03.01.2011, 10:49   #21
gast_
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Eine Zuweisung gibt es dann ja aber nicht!

Die EGVs kommen erst immer später bei unseren SBs!
Dann würde ich da gar nicht erst hingehen...
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Alt 03.01.2011, 10:51   #22
gast_
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
genau das sollte ich vielleicht tun.
Sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass man ohne Unterschrift nicht teilnehmen kann.
Tja, so wie man mich nicht zur Unterschrift zwingen kann kann man das bei denen auch nicht :-)
Freiwillig werden sie das nicht tun...
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Alt 03.01.2011, 11:15   #23
Feind=Bild
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von sapere aude Beitrag anzeigen
Frohes neues erstmal!
Dito!
...

Einmal gab's 'ne Anhörung, die hab ich mit 6 dicht beschriebenen DIN-A4-Seiten formal-juristisch beantwortet.
...
Tja, wenn man in der Lage ist, formal-juristisch zu antworten...
Das können hier wohl die Wenigsten.

Die werden die 6 Seiten vermutlich nicht mal vollständig gelesen haben, evtl. noch ein Hausjurist, der dann auch nix mehr entgegen zu setzen hatte.
Die sehen nur, mit dem haben wir viel(!) Arbeit und schon deshalb wirst Du Deine Ruhe haben.

Aber gut, daß wir einen Formal-Juristen mehr hier im Forum haben...
__

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Alt 03.01.2011, 11:37   #24
sapere aude
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Standard AW: erfahrungen bei unterschriftsverweigerung in zwangsmaßnahmen

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen

Die werden die 6 Seiten vermutlich nicht mal vollständig gelesen haben, evtl. noch ein Hausjurist, der dann auch nix mehr entgegen zu setzen hatte.
Die sehen nur, mit dem haben wir viel(!) Arbeit und schon deshalb wirst Du Deine Ruhe haben.
Natürlich hat vermutlich niemand dort meinen "Aufsatz" wirklich gelesen oder gar verstanden. Ab in die Akte und fertig. Ist aber insofern unerheblich, da das von mir gewünschte Ergebnis ja erreicht wurde. Nur darauf kommt es doch an oder?
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Alt 03.01.2011, 11:43   #25
Paolo_Pinkel
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Wieso stellst du das nicht anonymisiert ein und machst es anderen Usern zugänglich, sapere aude?
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