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Start > > -> Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis u.m

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Alt 11.07.2009, 14:31   #1
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Standard Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis u.m

Zitat:
Praktikum:
Um ein Praktikum im eigentlichen Sinne handelt es sich nur dann, wenn das Praktikum von einer Prüfungsordnung zwingend als studien- bzw. ausbildungsbegleitend vorgeschrieben ist (Pflichtpraktikum). Die Praktikumstätigkeit hängt mit dem Studien- bzw. Ausbildungsziel zusammen und ist geprägt durch die Anforderungen der Prüfungsordnung. Es werden praktische Kenntnisse und Erfahrungen zur Vorbereitung auf einen Beruf vermittelt, die im Rahmen einer (meist akademischen) Ausbildung benötigt werden.

Einfühlungsverhältnis (Der Arbeitnehmer ist nicht zur Arbeitsleistung verpflichtet):
Vom Praktikum streng zu trennen ist auch das Einfühlungsverhältnis, das umgangssprachlich gerne als „Schnupperkurs“ oder unverbindliche Kennenlernphase bezeichnet wird und als „verlängertes Bewerbungsverfahren“ der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses dienen soll.
Zweck ist nicht wie beim Probearbeitsverhältnis die Erprobung der Eignung des Bewerbers, sondern es soll lediglich dem potentiellen Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben werden, die betrieblichen Gegebenheiten kennenzulernen. Der Arbeitgeber hat im Gegenzug die Möglichkeit festzustellen, ob der Bewerber in den Betrieb passt. Beim Einfühlungsverhältnis bestehen keine gegenseitigen Verpflichtungen zur Leistung und Gegenleistung. Der Arbeitgeber hat kein Direktionsrecht. Die Arbeitsleistung des Bewerbers wird auf rein freiwilliger Basis erbracht. Auch muss der Bewerber keine bestimmte Arbeitszeit einhalten. Er ist einzig dem Hausrecht des Arbeitgebers unterworfen. Folglich entsteht hier kein echtes Arbeitsverhältnis. Wenn keine anderweitige Abrede getroffen wird, besteht kein Anspruch auf Arbeitsentgelt. Die Höchstdauer für ein solches Einfühlungsverhältnis beträgt maximal 7 bis 10 Tage.

Tipp: Wird ein solches Einfühlungsverhältnis vereinbart, muss dringend beachtet werden, dass Weisungen des Arbeitgebers nicht zulässig sind, da ansonsten Entgeltansprüche bestehen!

Probearbeitsverhältnis:
Unter einem Probearbeitsverhältnis versteht man ein zum Zwecke der Erprobung abgeschlossenes Arbeitsverhältnis, das unter dem Vorbehalt der Beendigung steht, sofern sich herausstellt, dass eine Zusammenarbeit auf Dauer nicht in Betracht kommt. Damit kann ein doppelter Zweck erreicht werden. Der Arbeitgeber kann so prüfen, ob der Bewerber für die in Aussicht genommene Stelle dauerhaft geeignet erscheint und dem Bewerber wird vor Augen gehalten, dass er sich erst bewähren muss, wenn er auf Dauer beschäftigt bleiben will. Davon zu unterscheiden ist die gesetzliche Probezeit des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG), die den persönlichen Anwendungsbereich des KSchG von der sechsmonatigen Bestandsdauer abhängig macht.

Ein solches Probearbeitsverhältnis steht dem normalen Arbeitsverhältnis nahezu gleich. Es ergeben sich dieselben Rechte und Pflichten einschließlich der Pflicht zur üblichen Vergütung. Einzige rechtliche Besonderheit ist die Möglichkeit der leichteren Vertragsbeendigung durch die verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen. Als Faustformel für die maximale Dauer gelten sechs Monate. Bei längerer Probezeit besteht die verkürzte Kündigungsfrist nur in den ersten sechs Monaten. Die Befristung zur Erprobung ist im Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) als Sachgrund anerkannt.

Tipp: In diesem Zusammenhang gilt es unbedingt zu beachten, dass die Befristung zwingend schriftlich vereinbart werden muss und zwar vor Arbeitsantritt. Eine mündlich vereinbarte Befristung ist unwirksam. Hat der Arbeitnehmer ohne die schriftliche Befristungsvereinbarung auch nur ganz kurz gearbeitet, entsteht ein unbefristeter Arbeitsvertrag, der nur unter Beachtung des normalen Kündigungsrechts wieder beendet werden kann!

Anlernverhältnis:
Ein Anlernverhältnis liegt vor, wenn es Ziel der Zusammenarbeit ist, dass der Anlernling in einem enger begrenzten Fachgebiet eine Spezialausbildung erhält. Er soll innerhalb des Anlernverhältnisses erst die notwendigen Kenntnisse sammeln. Im Vergleich zum Auszubildenden ist die Dauer des Anlernens kürzer und die persönliche Bindung an den Anlernenden geringer. Der Unterschied zum Praktikum besteht darin, dass in der Regel bereits eher der Austausch von Arbeitskraft und Lohn im Vordergrund und nicht der Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten. Diese Schwerpunktsetzung ist ausschlaggebend für die rechtliche Einordnung. Überwiegt die Entgeltlichkeit, handelt es sich um ein normales Arbeitsverhältnis mit üblicher Vergütungspflicht. Wiegt dagegen der Kenntniserwerb stärker, gilt 26 BBiG und damit die Pflicht zur angemessenen Vergütung. Es besteht also in jedem Falle eine Vergütungspflicht.

Leitfaden für die Einordnung:

Anhand dieser Übersicht wird deutlich, dass die unentgeltliche Einstellung eines Praktikanten nur in äußerst begrenzten Fällen zulässig ist. Sollte eine Vertragsgestaltung gewählt worden sein, die nicht zu der jeweiligen Tätigkeit passt, kann sich der Arbeitgeber nicht auf den Vertrag berufen. Es gilt dann nicht das vertraglich Fixierte, sondern die gesetzlichen Regelungen des Vertragstyps, der dem typischen Erscheinungsbild der Tätigkeit, also dem „gelebten Praktikantenverhältnis“, entspricht. Um zu vermeiden, dass eine falsche rechtliche Einordnung vorgenommen wird, ist es also unverzichtbar, die jeweiligen Charakteristika und rechtlichen Grenzen zu beachten.

Zusammenfassend erleichtert es die rechtliche Einordnung und damit die Beantwortung der Frage nach der Vergütungspflicht eines „Praktikums“, wenn Sie bei Ihren Überlegungen in folgenden Schritten vorgehen:

1. Unentgeltliche Praktika sind nur dann möglich, wenn es sich um vorgeschriebene Praktika handelt.
Fragen Sie den Bewerber daher nach seiner Ausbildungs- bzw. Studienordnung.
2. Steht der Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten im Vordergrund, gelten die Besonderheiten des BBiG und ergänzend das allgemeine Arbeitsrecht. Der „Praktikant“ hat Anspruch auf angemessene Vergütung.
3. Bildet dagegen der Austausch von Arbeitsleistung und Entgelt den Schwerpunkt, ist stets allgemeines Arbeitsrecht anwendbar.
Es besteht ein Anspruch auf die übliche Vergütung.
IHK Darmstadt - Das Praktikum und seine Alternativen: Tipps zur Vermeidung typischer Fehler

Zitat:
„Generation Praktikum“ – hoher Einsatz, geringe Vergütung?

Ein Probearbeitsverhältnis ist ein „normales Arbeitsverhältnis“, das vom Arbeitgeber zu vergüten ist

Das Einfühlungsverhältnis ist unentgeltlich – eine Arbeitsleistung muss nicht erbracht werden
Im Gegensatz zum Probearbeitsverhältnis wird der zukünftige potentielle Arbeitnehmer in dem Unternehmen aber aufgenommen, ohne dass er irgendwelche Pflichten zu erfüllen hätte. Insbesondere muss er dem Unternehmen seine Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen oder sich an bestimmte Arbeitszeiten halten.

Auch bei einem Einfühlungsverhältnis bzw. „Schnupperpraktikum“ darf ein Praktikant nicht wie ein Arbeitnehmer eingesetzt werden. Denn ansonsten könnte auch hier – wie das obige Beispiel zeigt – schnell ein „normales Arbeitsverhältnis“ angenommen werden, mit der Folge, dass eine Vergütung zu zahlen ist.
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Alt 11.07.2009, 15:04   #2
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Wie ordnet man jetzt ein Praktikum als Teil einer verordneten Massnahme ein? Zum ALG2 werden dabei nur die Fahrkosten erstattet.
Kalkulator ist offline  
Alt 11.07.2009, 16:17   #3
Mario Nette
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat von Kalkulator Beitrag anzeigen
Wie ordnet man jetzt ein Praktikum als Teil einer verordneten Massnahme ein? Zum ALG2 werden dabei nur die Fahrkosten erstattet.
Gute Frage. Nimmt man mal die Position der argen ARGEn ein, könnten diese folgendermaßen argumentieren wollen: Maßnahmen beinhalten einen qualifizierenden und einen praktischen Anteil. Im praktischen Anteil soll das aus der Qualifizierung erworbene Wissens und die erworbenen Fähigkeiten unter Realbedingungen angewandt werden und zwar zum Zwecke des Lernens.

Dass dem überwiegend nicht so ist, braucht man ja in diesem Forum nicht wirklich erwähnen, hoffe ich.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

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Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
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Mario Nette ist offline  
Alt 13.07.2009, 11:05   #4
Werniman
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Gute Frage. Nimmt man mal die Position der argen ARGEn ein, könnten diese folgendermaßen argumentieren wollen: Maßnahmen beinhalten einen qualifizierenden und einen praktischen Anteil. Im praktischen Anteil soll das aus der Qualifizierung erworbene Wissens und die erworbenen Fähigkeiten unter Realbedingungen angewandt werden und zwar zum Zwecke des Lernens.

Dass dem überwiegend nicht so ist, braucht man ja in diesem Forum nicht wirklich erwähnen, hoffe ich.

Mario Nette
Das stimmt allerdings. In der Regel kann man sich ja sein Praktikum selbst suchen oder man kriegt vom Maßnahmeträger eins zugewiesen. Aber zumindest bei einem zugewiesenen Praktikum ärgert es mich maßlos, daß die Maßnahmeträger in der Regel nichtmal *versuchen*, die Teilnehmer in ein Praktikum zu bringen,welches den zu vertiefenden Kenntnissen überhaupt auch nur ähnelt. Stattdessen werden die Teilnehmer zu den Firmen geschickt, "die schon immer" Praktikanten genommen haben...egal,ob das Praktikum inhaltlich zum vermittelten Stoff passt. Man ist halt froh,die Leute überhaupt vermittelt zu haben. Ob das nun pure Faulheit des Maßnahmeträgers ist oder ob das passiert,weil man sich mit den vermittelten Kenntnissen nicht blamieren will und deswegen die Leute fachfremd vermittelt,sei mal dahingestellt.....wahrscheinlich ein bißchen von beidem. Ist in meiner Maßnahme nicht anders: Von den 7 "Büroleuten" in meiner Maßnahme hat nur einer ein Praktikum,welches überhaupt irgendwas mit Büro zu tun hat (ich). Der Rest hängt auf irgendwelchen Bauhöfen etc. rum, auch wenn da der eigentliche Hintergedanke des Praktikums (eventuelle Übernahme in ein richtiges Arbeitsverhältnis) von vornherein ausgeschlossen ist. Diese Leute haben in diesem Praktikum NICHTS,wovon sie profitieren können: sie lernen nichts, sie können nichts gelerntes anwenden und übernommen werden sie natürlich auch nicht. Bin ja mal gespannt, wohin unser Maßnahmeträger diese Leute zum 2.Praktikum im Dezember 09 (bis Februar 10) vermitteln will,wenn die Bauhöfe dicht haben. Sein wir doch mal ganz ehrlich: Selbst wenn man sich im Praktikum den A*sch aufreißt,kommt keine Anstellung raus,denn der nächste Gratis-Praktikant wartet doch schon.Und damit die auch willig sind,wird durch die Firma immer mit der Möglichkeit zur Einstellung gewunken,aber natürlich immer unter den fadenscheinigsten Gründen verworfen. Wenn ich also schon mit 100%iger Gewissheit nicht eingestellt werde,möchte ich zumindest dahingehend von dem Praktikum profitieren, als daß ich die erworbenen Kenntnisse auch praktisch einsetzen kann...auf einem Bauhof kann man das als Büromensch eher nicht. Daß eine Einstellung faktisch unmöglich ist, wissen auch die Träger. Statt die Teilnehmer dann ersatzweise wenigstens fachverwandt in Praktika zu vermitteln, werden noch diejenigen unter Druck gesetzt,die schon ein solches Praktikum sicher haben, aber schon wissen,daß keine Übernahme möglich ist. Oder um es praktisch zu beschreiben: "Mein" Maßnahmeträger will nur dann einem 2.Praktikum in der selben Firma wie das 1.Praktikum zustimmen ,wenn diese Firma vorher eine Einstellungszusage abgibt. Oder nochmals anders gesagt: Der Maßnahmeträger würde den Praktikanten lieber zu irgendeinem Praktikantenausbeuter schicken, der schon seit Jahren mit Einstellung winkt, aber genausolange schon niemanden übernommen hat, als den Praktikanten in eine seriöse Firma zu schicken,bei der eine Einstellung aber schon von vornherein ausgeschlossen ist.
 
Alt 13.07.2009, 19:42   #5
Mario Nette
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat:
Artikel 12 Grundgesetz

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Und das muss gerade bei einer unentgeltlichen Arbeit wie dem Praktikum doch wohl gelten.

Mario Nette
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Mario Nette ist offline  
Alt 14.07.2009, 00:33   #6
Erolena
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Wieso aber "unentgeltlich"? Zitat:
Praktikum: Um ein Praktikum im eigentlichen Sinne handelt es sich nur dann, wenn das Praktikum von einer Prüfungsordnung zwingend als studien- bzw. ausbildungsbegleitend vorgeschrieben ist (Pflichtpraktikum). Die Praktikumstätigkeit hängt mit dem Studien- bzw. Ausbildungsziel zusammen und ist geprägt durch die Anforderungen der Prüfungsordnung. Es werden praktische Kenntnisse und Erfahrungen zur Vorbereitung auf einen Beruf vermittelt, die im Rahmen einer (meist akademischen) Ausbildung benötigt werden.
...
2. Steht der Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten im Vordergrund, gelten die Besonderheiten des BBiG und ergänzend das allgemeine Arbeitsrecht. Der „Praktikant“ hat Anspruch auf angemessene Vergütung. / Zitatende

Ist die AA-Maßnahme als so etwas wie eine Ausbildung mit Unterhaltsleistungen anzusehen? Wo ist dann das Ausb.-/Prüfungsordnung?
Oder betriebliches Praktikum zur Verbesserung der prakt. Fertigkeiten usw. Wo bleibt die angemessene Vergütung im Sinne Berufsbildungsgesetz?
Ich finde, der ganze Bereich der Arbeitsförderung ist bei der IHK Darmstadt zu unrecht ausgespart. Einfache Analogieschlüsse auf SGB-Maßnahmen, glaub ich, gehen rechtlich in die Irre. Es dürfte dann ggf. gar keine (unbezahlten) Praktika in der Arbeitsförderung geben, evtl. nur noch Ausnahmefall Umschulung?

Schade, dass die IHK Darmstadt mit dem Hinweis auf die akademischen Berufe gleich davon ablenkt, dass in den schulischen Ausbildungen zig Tausende umsonst in sozialen Einrichtungen arbeiten. Da müssen sie noch froh sein, Bafög zu bekommen und glücklich, wenn kein Schulgeld verlangt wird. Ebenso die Erzieherinnen. Aber immerhin ist das Kriterium erfüllt, dass die Praktika in den Ausbildungsordnungen / Prüfungsordnung vorgeschrieben sind.
Erolena ist offline  
Alt 14.07.2009, 02:17   #7
ethos07
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Die IHK beruft sich in ihren Aufgliederung offenbar auf folgende Zuordnung der verschiedenen 'Praktika' zum Arbeitsrecht, Berufsbildungsgesetz und zu 'Rest'


Zitat:
Übersicht / Arbeitsrechtliche Vorschriften
Kein Arbeitsrecht § 26 BBiG Normales Arbeitsrecht
.....
Quelle

Hm, stellt sich mir die Frage: unterliegen die sinnlosMaßnahmen der ARGEn samt deren 'Praktikas' überhaupt irgendetwas davon?
Ich denke eher: Nein.
Weil ich vermute, dass das juristisch so gedreht wurde, wie bei den Ein-Euro-Job, die zwar Beschäftigung geben aber keine Arbeit, und damit auch nicht dem Arbeitsrecht unterliegen ( m.E.sind die Ein-Euro-Job in der Tabelle der IHK etwas irreführend plaziert , aber im link dann richtig beschrieben): Der Ein-Euro-Job untersteht überwiegend dem Sozialrecht und nur einzlene Bestimmungen aus dem Arbeitsrecht gelten auch für die Ein-Euro-Jobs.

Das dürfte hier für die 'Praktikas' der Maßnahmen auch in etwa zutreffen: was man als AlgII-Empfänger an sog. Qualifizierungs-Leistungen erhält, wird wohl eher dem SGB unterstellt sein.

Steht im SGB eigentlich irgendwo etwas zu den Pseudo-Praktikas bei 'Maßnahmen'?

edit:
Hier hat sich Verdi mal damit befasst -aber sehr aufschlussreich finde ich das auch nicht gerade:
Rechtsgrundlagen für sog. AlgII-Praktikas
Zitat:
Die so genannten Alg-II-Praktika können sowohl beim Arbeitslosengeld (Alg I)
als auch beim Arbeitslosengeld II (ALG II) eingesetzt werden. „0-Euro-Jobs“
dürfen nicht länger als 4 Wochen dauern. Die Rechtsgrundlagen sind im
Sozialgesetzbuch im Zweiten Buch (SGB II) und im Dritten Buch (SGB III) zu
finden.
Für alle, die ALG II (Hartz IV) bekommen, gründet sich die Zulässigkeit von Praktika
auf den 1. Absatz des § 16 des SGB II. Dort ist außer einem Verweis auf das SGB III
jedoch nicht viel zu finden: „Als Leistungen zur Eingliederung in Arbeit kann die
Agentur für Arbeit alle im ..., im ersten bis dritten und sechsten Abschnitt des Vierten
Kapitels, im ... des Dritten Buchs (= SGB III) geregelten Leistungen erbringen.“
Der als „Verbesserung der Eingliederungsaussichten“ betitelte zweite Abschnitt des
Vierten Kapitels des SGB III umfasst die Paragraphen 48 bis 52. ....
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline  
Alt 19.08.2009, 19:09   #8
Erolena
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Ist wohl nicht ganz aktuell das Material, aus dem Du zitierst. Denn August 2009 heißt es im Gesetz


SGB III:
Viertes Kapitel
Leistungen an Arbeitnehmer (§§ 45 - 216b)



Zweiter Abschnitt
(weggefallen) (§§ 48 - 52)
Erolena ist offline  
Alt 19.08.2009, 19:23   #9
Gavroche
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Die Hilfe zur Arbeit bei 'Maßnahmen für einen Arbeitgeber':

MAG.pdf
 
Alt 02.09.2009, 19:38   #10
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ralfmjg
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Hallo zusammen.

Meine Freundin macht gerade eine Umschulung von der Arge mit.Sie arbeitete vorher auf 400 € Basis. Da Sie keine abgeschlossene Ausbildung hatte,wollte Sie durch die Umschulung eine Abgeschlossene Berufsausbildung erreichen. Sie mußte denn Job kündigen um an der Massnahme teilzunehmen,da ihr alter Arbeitgeber nicht bereit war Sie für nachmittags einzusetzten.Die Arge setzte Sie unter druck,das Sie sich einen Job für Nachmittags suchen solle. Sonst würde man ihr nicht die Umschulung bewilligen. Sie hatte nur eine frist von zwei Wochen und fand einen Job der 30KM von ihr entfernt war. Sie hat erfahren ,das ihr Fahrgeld von der Arge zusteht. Um zur Arbeit zu kommen leiht Sie sich immer ein Auto. Nur um die KM abzurechnen verlangt die Arge,das ein Fahrtenbuch angelegt wird. Nur wie soll sie es machen? Es ist nicht ihr Auto. Reicht es , wenn ihr Arbeitgeber ihr bescheinigt das Sie 2 mal in der Woche Arbeiten kommt? Das Auto wird sonst auch nicht steuerlich abgerechnet.

Zur ihrer Umschulung gehört auch ein Praktikum von einem halben Jahr. Wofür Sie kein Geld bekommt . Ist das richtig?

Sie mußte sich einen PC kaufen,da Sie keinen hatte. Weil Sie die für die Umschulung brauchte. Bekommt Sie die kosten erstattet?

Würde mich über eine Antwort freuen.
LG.Ralf
ralfmjg ist offline  
Alt 10.09.2009, 22:35   #11
Akos
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat von Kalkulator Beitrag anzeigen
Wie ordnet man jetzt ein Praktikum als Teil einer verordneten Massnahme ein? Zum ALG2 werden dabei nur die Fahrkosten erstattet.
ist es eigentlich rechtens, daß die arge nur noch km-pauschale bezahlt was für bus und bahn nicht reicht??? ich frag mich wovon man das auch noch zahlen soll...
Akos ist offline  
Alt 19.10.2009, 11:44   #12
Akos
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Akos
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Ich denke,daß der einzige Grund von Praktikum für Arbeitslose auch wie bei vielen anderen Maßnahmen dazu dient ein paar Arbeitslose von der Statistik zu löschen um zu behaupten, daß weniger Arbeitslose da sind. Zudem sind das auch noch die billigsten Arbeitskräfte die es gibt.Kaufland steht so sehr auf Praktikanten, die sind sogar so frech zu versuchen ein Praktikum zu verlängern, obwohl sie schon 2 Wochen geschenkt bekommen haben. Eigentlich ist es ne sauerrei einen Menschen der eh schon unten ist auch noch dermaßen auszubeuten.
Akos ist offline  
Alt 23.01.2011, 17:54   #13
Reiner79->Emailproblem
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Reiner79
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Dies kann ich aus eigener Erfahrung in vollem Umfang bestätigen.

Zitat von Werniman Beitrag anzeigen
... In der Regel kann man sich ja sein Praktikum selbst suchen oder man kriegt vom Maßnahmeträger eins zugewiesen. Aber zumindest bei einem zugewiesenen Praktikum ärgert es mich maßlos, daß die Maßnahmeträger in der Regel nichtmal *versuchen*, die Teilnehmer in ein Praktikum zu bringen,welches den zu vertiefenden Kenntnissen überhaupt auch nur ähnelt. Stattdessen werden die Teilnehmer zu den Firmen geschickt, "die schon immer" Praktikanten genommen haben...egal,ob das Praktikum inhaltlich zum vermittelten Stoff passt. Man ist halt froh,die Leute überhaupt vermittelt zu haben.

... Ist in meiner Maßnahme nicht anders: Von den 7 "Büroleuten" in meiner Maßnahme hat nur einer ein Praktikum,welches überhaupt irgendwas mit Büro zu tun hat (ich). Der Rest hängt auf irgendwelchen Bauhöfen etc. rum, auch wenn da der eigentliche Hintergedanke des Praktikums (eventuelle Übernahme in ein richtiges Arbeitsverhältnis) von vornherein ausgeschlossen ist. Diese Leute haben in diesem Praktikum NICHTS,wovon sie profitieren können: sie lernen nichts, sie können nichts gelerntes anwenden und übernommen werden sie natürlich auch nicht.
In 2007 war ich als Büroassistent in einer "Qualifizierungsmaßnahme". In der Zeit von Ende April bis Ende August 2007 hat die Maßnahme dem Steuerzahler exakt 2119,41 EUR gekostet. Während dieser Zeit bekam ich lediglich ein Rechnungswesenbuch geliehen und musste als Ergänzung "der beim Bildungsträger erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten", so der Praktikantenvertrag, bei einem Autohaus Autos putzen.

Das Tolle an der Sache ist, dass zwar das Jobcenter / ARGE ein Praktikum wünscht, sich aber gar nicht dafür interessiert, wie es abläuft und ob es überhaupt den gewünschten Nutzen bringt.

Es kann doch nicht angehen, dass eine Qualifizierungsmaßnahme als Büroassistent in einem Autohaus als Putzkraft endet.

Es überrascht deshalb nicht, dass laut Der Spiegel; Ausgabe 01/2011 von 49 Milliarden Euro, die der Bund und die Kommunen für Hartz IV-Empfänger ausgegeben haben (drei Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor), nur 24 Milliarden Euro für die Betroffenen unmittelbar bestimmt sind.

Das heißt: Mehr als die Hälfte des Geldes wird für den aufgeblähten Apparat und unsinnige 'Qualifizierungsmaßnahmen' ausgegeben!!!
Der Anteil der Qualifizierungsmaßnahmen beträgt dabei für 2010 ca. 6.6 Milliarden Euro [lt. Soll-Planung].

Die fünf Euro mehr Hartz IV ab 01.01.2011 sind dagegen lächerlich. Ohne den bürokratischen Aufbau könnte man locker 100 Euro mehr ALG II ausbezahlen.

Nicht umsonst heißt es im Spiegel in der Bildunterschrift zum Jobcenter Berlin: "Zu 80 Prozent Blödsinn finanziert".

Ich persönlich arbeite gerade in der fünften Qualifizierungsmaßnahme, die dem Steuerzahler wieder eine Stange schlecht angelegtes Geld kosten wird.

Wenn also jede Maßnahme ca. 2000,00 EUR kostet (lt. meinem Arbeitsvermittler gibt es auch Maßnahmen die allein schon 10'000 Euro kosten), betragen die Gesamtausgaben für den Steuerzahler allein bei mir schon mehr als 10'000 Euro.
Nur, um die Statistik zu schönen!!! Dabei habe ich von den Maßnahmen keinen verwendbaren Berufstitel, den ich zur Arbeitssuche gewinnbringend einsetzen kann. Nur wertlose Zertifikate.

Nicht der Regelsatz treibt die Kosten von Hartz IV in die Höhe, sondern eine Wirtschaft, die mit Hartz IV-Empfängern unfreiwillig ein Milliardengeschäft betreibt.

Es sind nicht nur die Banken, die immense Kosten verursachen, sondern auch Wirtschaftszweige, die auf Kosten des Staates leben.

Irgendwann geht dem Staat finanziell die Luft aus. Das Resultat kann man bereits an den Straßenverhältnissen deutlich erkennen. Auch werden keine Rentenversicherungsbeiträge mehr für Hartz IV-Empfänger bezahlt.

Erst wenn voraussichtlich ab 2016 die Schuldenbremse laut Grundgesetz greift, können vielleicht solche unsinnigen Maßnahmen endlich nicht mehr finanziert werden.

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Gute Frage. Nimmt man mal die Position der argen ARGEn ein, könnten diese folgendermaßen argumentieren wollen: Maßnahmen beinhalten einen qualifizierenden und einen praktischen Anteil. Im praktischen Anteil soll das aus der Qualifizierung erworbene Wissens und die erworbenen Fähigkeiten unter Realbedingungen angewandt werden und zwar zum Zwecke des Lernens.

Dass dem überwiegend nicht so ist, braucht man ja in diesem Forum nicht wirklich erwähnen, hoffe ich.
Da gebe ich Dir vollkommen recht. Wenn schon der theoretische Teil unsinnig ist und gar kein Unterricht stattfindet, warum soll dann der praktische Teil besser werden, wenn ein Praktikum ins Blaue hinein abgeschlossen wird?

Würde man von 8:00 Uhr bis 15:45 Uhr in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen, anstatt in eine Qualifizierungsmaßnahme, hätte das denselben Effekt.
Reiner79 ist offline  
Alt 05.03.2011, 17:17   #14
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Beiträge: 2
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Mir ist ähnliches passiert:
Ich bin ausgebildeter Elektroinstallateur. Mich hat die ARGE 2007 zu einer "Weiterbildungsmaßnahme" bei der DAA (Deutsche Angestellten Akademie) gezwungen. Und wie immer wurde es als freiwillig hingestellt, mit Vertragsunterschrift und allem, eben unter Drohung von Sanktionen. Zuerst gab es mehrere Wochen "theoretischen Unterricht" in den Geschäftsräumen der DAA, die eher provisorischen Charakter hatten. Zum Glück war unser Moderator (von der DAA beauftragter, selbständiger "Dozent") ein geistreicher Mensch.
Die theoretische Weiterbildung bestand aus dem Versuch, Basiswissen zum Thema Arbeitsrecht, Sozialkunde, Bewerbungserstellung zu vermitteln und dabei im Internet eine "Praktikumsstelle" zu finden. Als ich in dem Bereich, für den ich mich interessierte, keine fand, wurde ich von der Repräsentantin der DAA, die immer im Nebenraume anwesend war, aufgefordert, mich beim Globus Baumarkt zu bewerben, was ich dann auch tat, da ich dem Zwang seitens der ARGE unterlag, innerhalb des gesetzten Zeitplans eine Stelle zu finden, bei der ich dienen konnte.
Beim Globus Baumarkt war ich dann dem Servicebereich zugeordnet. Meine Mitarbeiter waren sehr freundlich und es hat eine wirklich gute Kollegialität geherrscht. Nun zum Thema: Arbeitsvergütung im Sinne von Lohn habe ich nicht erhalten. Der Globus Baumarkt war allerdings so gnädig, mir einmal täglich in der Mittagspause ein warmes Essen in der Kantine zu "spendieren".
Ich musste mir ein Auto leihen, um auf die Arbeit zu kommen. Die Fahrtkosten wurden IM NACHHINEIN (wie immer musste ich sie vorstrecken) von der DAA bar ausgezahlt, allerdings nach einem sehr geringen Satz und unter Zugrundelegung der kürzesten Strecke mit Routenplaner. Meiner Meinung nach ist diese Vorgehensweise dazu geeignet, den "Teilnehmer" an der Maßnahme scheitern zu lassen, denn wer kann schon so viel vorstrecken. Es kann sich auch nicht jeder monatelang jeden Tag ein Auto ausleihen.
Ich bekam noch ein Paar Arbeitsschuhe aus dem Globus Baumarkt Sortiment zur Verfügung gestellt. Das "Praktikum" dauerte zwei Monate, Dezember und Januar.
Im Rahmen dieses "Praktikums" wurde ich zu ganz gewöhnlicher Arbeit eingesetzt:
Finden und Reparatur eines Kurzschlusses im Stromkreis der Regalbeleuchtung
Aufbauen der Lampenausstellung inkl. Fräsen von hunderten Löchern zwecks Durchführung der Kabel
Aufbau von Regalen
Anfertigung einer nicht unbeträchtlichen Menge Ausstellungskisten für Schüttware im Bereich Holzzuschnitt
Mithilfe beim Einholen schwerer Spanplattenlieferungen, ungeachtet meiner Wirbelsäulenprobleme,
Hilfe, Autos von Kunden mit Steinen und Gipssäcken zu beladen
Deckung der "Dächer" mehrerer Holz"hütten" in der Ausstellung
usw usw

und jetzt kommts:
Installation und spätere Deinstallation der GESAMTEN Weihnachtsbeleuchtung des Globus Baumarktes ohne zugeteilten Mitarbeiter (also selbständig) über die gesamte Breite des Gebäudes. (Lichtvorhänge, Lichtschläuche)
Das beinhaltet natürlich auch Arbeiten am Rande eines Daches bei Wind und Wetter (Weihnachtsbeleuchtung). Ich konnte allerdings Bedenken äußern und wurde nicht gezwungen, mein Leben aufs Spiel zu setzen, wie gesagt, die Mitarbeiter waren schon in Ordnung.
Als ich vor diesen die Äußerung der ARGE und DAA wiederholte, dieses "Praktikum" diene dazu, eventuell eine Festeinstellung zu erreichen, haben sie sich nur angeschaut und gelacht. Man gab mir zu verstehen, ich sei nicht der erste Praktikant, ... und auch nicht der hundertste.

Ich habe das Gefühl, daß ich bei dieser Sache von der ARGE gezwungen wurde, kostenlos daran mitzuwirken, meinem eigenen Berufsbereich Schaden zuzufügen. Denn wenn ich nicht da gewesen wäre, hätte der Globus ja eine Firma beauftragen, oder jemand einstellen und bezahlen müssen (mich vielleicht?), der die Arbeit übernommen hätte. Meine Mitarbeiter im Service hatten selbst alle Hände voll zu tun.

Ich frage mich, wer wohl bezahlt hätte, wenn mir ein Arbeitsunfall passiert wäre.
Weiterhin frage ich mich, warum ausgerechnet der ärmste Mensch im Saarland (oder einer oder hundert von ihnen) gezwungen wird, ausgerechnet dem mit Abstand reichsten Mensch im Saarland (das haben Arbeiter bei Globus oft betont) quasi zwei Monate seines Lebens zu schenken. Umgekehrt würde eher ein Schuh draus, oder? (Mit Geld wäre es auch getan. Und nicht einmal geschenkt! Ganz gewöhnlicher L O H N hätte es auch getan!)
holunder ist offline  
Alt 11.07.2011, 21:45   #15
onkel hotte
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onkel hotte Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

p { margin-bottom: 0.21cm; } Ich habe jetzt auch eine toll-sinnfreie Maßnahme bekommen


REHA-Assessment - Berufswegplanung und Arbeitserprobung


Ich habe in einem BFW Bürokaufmann gelernt und kann mich im Bericht von Werniman sehr gut wieder entdecken.


Der erste Teil bestand aus Bewerbertraining, Word&Excel - nix außergewöhnliches. Ach ja die Realität haben wir auch simuliert.
Wir haben Firma gespielt - Bestellungen schreiben; Rechnungen stellen; Lieferscheine abheften usw.


Das Schönste ist immer, wenn man Punkt 7:00 nicht vor dem Rechner saß, gab's ganz doll Mecker vom Meister! Auf der echten Arbeit geht dat ja schließlich auch nisch!!!


Manchmal auch ganzen Tag Internetrecherche nach Praktikumsstellen - diese Tage im Bewerbungsgulag waren auch nicht gerade'ne Erfüllung.


Aber dann das "heiß" ersehnte "Praktikum" ...


Das erste Praktikum war im Straßen- und Tiefbauamt der Stadt und eine Festeinstellung natürlich ausgeschlossen.


Das Ganze hatte ja wenigstens noch ab und zu mit Büro zu tun.
Aber eigentlich hab ich Aufmaße machen dürfen, die zur Kalkulation von Winterdienstleistungen durch Fremdfirmen dienen sollten.


Mit dieser wunderschönen Aufgabe war man als Praktikant bei den Mitarbeiten, mit denen man da mitfahren sollte, beliebt wie Fußpilz!


Die Maßnahme wurde allgemein als sinnlos angesehen, da die meisten Werte schon vorhanden sind, bzw. die Messung eh ungenau wird weil keine genauen Angaben zum Anfangs- und Endpunkt der Messung vorhanden waren.


Ob die da mit den Messergebnissen sehr glücklich werden, wird wohl der nächste Winter zeigen.




Die drei 3 Monate "Praktikum" waren rum, also wieder in den Bewerbungsgulag!




Jetzt aber bin ich seit gut einer Woche in einem Großhandel, weil die Diplom Sozialpädagogin meinte den zuerst erlernten (Bau) Beruf und den umgeschulten Beruf Bürokaufmann verbinden zu müssen.


Eine Festanstellung ist natürlich ausgeschlossen.


Den Bürobereich sehe ich immer aus der Ferne, oder wenn ich wieder erwarten doch einmal zum Kopierer muss.
Einmal hab ich auch schon kurz darin verweilen dürfen um ein paar Rechnungen zu sortieren.


Die Kommissionierung von Waren hat ja noch einigermaßen Spaß gemacht, aber meistens heißt es:
die Palette muss hierhin; die Dosen kommen in das Regal; der Folienabfall muss zum Container usw.


Als sich heute dann die Putztante (oder was auch immer) in einem Tonfall beschwerte, wie ich doch die Kaffeetassen in den Schrank gestapelt habe:


„Die Henkel gehören nach vorn !!! Sie habe schließlich nicht die Zeit dafür die Tassen anders aus dem Schrank zu holen“
habe ich echt Mühe gehabt den Anstand zu wahren.


Den heutigen Tag habe ich mit mehr oder weniger sinnfreien Putzaufgaben verbracht, die Zeit verrinnt dann wie zäher Kaugummi, es ist einfach nur zum erbrechen!!


Den dämlichen Praktikumsvertrag noch gar nicht zum unterschreiben vorgelegt


Ich hoffe die Sozialpädagogin hat ein Einsehen, die 3 Monate halte ich dort so niemals aus!





„god save the Hartz IV industry“
onkel hotte ist offline  
Alt 11.07.2011, 22:28   #16
sumse
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

warum machst du nicht urlaub auf krankenkasses kosten^^
so einfach geht das ^^

ich hätt da kein problem mit
wenn mich da was ankotzen würde
 
Alt 11.07.2011, 23:07   #17
espps
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

@ onkel hotte

wer ist denn Dein Ansprechpartener im Betrieb? Gibt es einen Betriebsrat dort?

Ich würde vorschlagen mit dem Betriebsrat und dem Betriebsleiter ein Gespräch zu führen!

es grüßt, espps
 
Alt 11.07.2011, 23:40   #18
Blitzgedanke
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Blitzgedanke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Einfühlungtage oder wie der Kram heißt.......ich frage mich nur die ganze Zeit, wer dem entsprechendem AG das Zertifikat und die Zulassung für die Zuweisung zur Maßnahme "Einfühlung" so auf die schnelle aus den Hut zaubert. Soweit ich durch die IHK weiß, sind solche Zertifizierungen für Maßnahmen mit bürokratischem Aufwand, Auflagen und Prüfungsverfahren verbunden.
Blitzgedanke ist offline  
Alt 02.09.2011, 15:58   #19
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Der Berater
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Hallo,

leider ist es oft so, dass sich die Sache mit den Praktika und den Maßnahmen insofern verfestigt, dass Maßnahme-Prakitkanten für einige Firmen bereits eine feste Größe geworden sind, um Personalkosten zu sparen, denn nach dem Rotationsprinzip lassen sich Praktikantenplätze leicht dauerhaft besetzen, eine Übernahmen gibt es nie, es werden aber reguläre Stellen eingespart. Dies passiert sehr oft mit Wohlwollen der AA und der Jobcenter.

Viele Grüße

Der Berater
Der Berater ist offline  
Alt 24.09.2011, 13:11   #20
Arbeitgeber->Emailproblem
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Arbeitgeber
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Hallo alle zusammen,

warum seid Ihr alle so destruktiv, ist ja nicht zum Aushalten.

Schließlich besteht durchaus die Möglichkeit durch ein Praktikum eine Festanstellung zu bekommen.

Es existieren nicht nur schwarze Schafe bei den Arbeitgebern, die unbezahlte Kräfte für Lücken ausnutzen, auch in Firmen arbeitet der eine oder andere Mensch/Personaler mit einem ethischen Gewissen. Zudem kann man bei der Praktikumsplatzsuche selbst aktiv sein und gleich bei Firmen anfragen die aktuell Mitarbeiter suchen.


Weg von dieser einseitigen Sicht und Fremdbestimmtheit, negative Gedanken = negative Handlungen = miese Ausstrahlung = niemals einen Job!!!

Wäre schön, wenn da mal in dem gesamten Forum auch positive Ansätze Erwähnung finden würden, nicht schon im Voraus immer alles ablehnen und gleich die Rechte mitteilen, wie ich Hilfsangebote und Chancen umgehen kann!
Arbeitgeber ist offline  
Alt 24.09.2011, 14:06   #21
Werniman
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat von Arbeitgeber Beitrag anzeigen
Schließlich besteht durchaus die Möglichkeit durch ein Praktikum eine Festanstellung zu bekommen.
Diese Ablehnung gegenüber Praktika hat seinen Grund.Denn die Praxis sieht nunmal in aller Regel anders aus als die Vorstellungen der Allgemeinheit.. Man muss schon sehr spezialisiert in seinem Beruf sein,damit eine Übernahme wirklich wirklich klappt. Doch leider sind das nunmal die meisten Menschen nicht,d.h. sie sind beliebig austauschbar. Und das wird in der Praxis schamlos ausgenutzt.


Zitat:
Es existieren nicht nur schwarze Schafe bei den Arbeitgebern, die unbezahlte Kräfte für Lücken ausnutzen, auch in Firmen arbeitet der eine oder andere Mensch/Personaler mit einem ethischen Gewissen. Zudem kann man bei der Praktikumsplatzsuche selbst aktiv sein und gleich bei Firmen anfragen die aktuell Mitarbeiter suchen.
Und du glaubst,auf die Idee ist vor dir noch keiner gekommen ? Irrtum. Auch Firmen,die angeblich Leute suchen, spielen dieses Spielchen mit. Oftmals wird gerade diese "Wir suchen Leute!"-Masche dazu ausgenutzt, besonders engagierte Praktikanten zu finden,die sich in der Hoffnung auf eine Übernahme den A.... aufreißen. Versetz dich mal in die Lage eines Praktikanten: Wo würdest du dich mehr reinknien: In einen Job,bei dem die Übernahme unwahrscheinlich/ausgeschlossen ist oder einen,bei dem von Anfang an die Übernahme in Aussicht gestellt wird ? Spätestens nach dem 2.Praktikum ist man dahintergestiegen,daß solche Versprechungen nur hohle Phrasen sind.
Schon allein die gängigen Absagen,warum man nicht übernommen wird, schreien zum Himmel. Hier ein paar Beispiele:
-"Deine Leistungen reichen nicht aus!"...Ahja,deswegen hat auch nie einer was gesagt,daß man zu langsam ist. Und die Laufzettel sprechen auch eine andere Sprache.
-"Du bist nicht qualifiziert genug, eigenverantwortlich zu arbeiten!"...Ahja.Aber um wochenlang eine komplizierte Maschine im Wert eines Ferraris zu bedienen hat die Qualifikation seltsamerweise gereicht..."
-"Du fügst dich nicht ins Kollektiv ein!"...Klar,wenn man als Praktikant nur die kostenlose Urlaubsvertretung in der Nachtschicht ist, sind auch wahnwitzig viel "Kollegen" da, bei denen man sich einbiedern könnte.


Zitat:
nicht schon im Voraus immer alles ablehnen und gleich die Rechte mitteilen, wie ich Hilfsangebote und Chancen umgehen kann!
Ich kann dir nur dringend empfehlen, mehr in diesem Forum zu lesen,dann wirst du mitkriegen,wieso die Einstellung hier so negativ ist.
Die meisten User hier haben solche Maßnahmen usw schon mehrfach gemacht und wissen daher,wie der Hase läuft. Sie fallen ganz einfach nicht mehr auf die Versprechungen rein,die mit irgendwelchen Maßnahmen,Praktika etc einhergehen. Solche Maßnahmen sind in keinster Weise dazu gedacht, Leute in Arbeit zu bringen...das ist nur ein netter Nebeneffekt,so es zufällig wirklich mal klappt.Und das ist selten genug Vielmehr dienen solche Maßnahmen ausschließlich dazu, die Statistiken zu schönen. Es ist auch vollkommen egal,ob die Teilnehmer mit den offiziell zu erlernenden Kenntnissen wirklich was anfangen können...Hauptsache sie sind aus der Statistik. Oder kannst du mir sagen,was z.B. eine langjährige Putzfrau mit einem Kurs für Rechnungsführung soll ? Oder was ein Maschinenschlosser mit einem Excel-Einführungskurs soll ? Und wenn ein 62jähriger Maurer mit Bandscheibenschaden keinen Job mehr findet,liegt das mit Sicherheit auch nicht daran,daß er nicht up to date ist,wie eine Bewerbung aussehen muss. Oder das Gegenteil: Was soll eine Bürokauffrau mit einer Excel-Einführung ? Oder wieso soll ein 50jähriger Tischergeselle nochmal lernen,wie man 2 Bretter verleimt ? Und ein studierter IT'ler will im PC-Einführungskurs bestimmt auch gerne nochmal lernen,wozu denn dieses Ding mit den vielen Tasten und der "Fernseher" vor ihm da ist.
Und nun versetz dich mal in die Lage eines Teilnehmers hinein. Beim 1.Mal lässt man sich sowas vielleicht noch gefallen...aber in den wenigsten Fällen bleibt es ja dabei. Spätestens wenn er zum 3. oder 4.Mal in so eine Maßnahme hineingedrückt wird, bekommt JEDER so eine pessimistische Einstellung. Auch du.
 
Alt 24.09.2011, 14:12   #22
frankfurterin->Emailproblem
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Beiträge: 366
frankfurterin
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Ja ja, da kann ich auch ein Lied von singen. Mir wurde auch nach dem Studium eine Stelle in Aussicht gestellt, also bin ich umgezogen, einen Großteil meiner Ersparnisse investiert (Umzug, Kaution, Courtage -> fast 2000 Euro). Vorher war abgeklärt, dass ich NUR umziehe, wenn das unbezahlte Praktikum in eine Festanstellung mündet.. klar, kein Thema. Nach 2 Monaten dann nachgefragt "ja nee, wir wollten nie wen einstellen?! Habe ich nie gesagt."

Und dann sitzt man in einer neuen, teureren Stadt, zahlt das doppelte an Miete und darf vom JC aus keine weiteren Praktika mehr machen, weil unnötig. Irgendwann gehts einfach nicht mehr.

Ich mache so etwas nur noch, wenn ich es schriftlich habe. Geht auch nicht anders, da es von Seiten des Jobcenters anders nicht mehr erlaubt ist.
frankfurterin ist offline  
Alt 24.09.2011, 14:42   #23
DieFrettchen
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Beiträge: n/a
Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

hallo ihr lieben,

ich habe selbst in einem großen betrieb gearbeitet, wo es gang und gäbe war und immer noch so ist. praktikas. ganze abteilungen würden ohne die praktikanten gar nicht funktionieren, weil das stammpersonal überlastet ist und es sparzwänge gab und gibt. dabei wurden noch nichtmal spezielle anforderungen an praktikanten gestellt, die spezialisierten arbeiteten ja schließlich schon in festen anstellungen. für bestimmte berufe sind diese art der praktika auch notwendig, weil der nachweis innerhalb der ausbildung dazu erbracht werden muß - also praktische erfahrung, diese machen ihren sinn. aber der rest der ganzen praktika? über die tatsache wer eine ausbildung oder eine festanstellung erhielt, entschieden zu guter letzt zeugnis und werdegang. d. h. für 10 ausgeschriebene stellen und deren besetzung rangelten im prinzip 100 praktikanten. so spart man echt personal.

ich denke das ist auch anderswo nicht anders, ohne praktikanten wären wohl so einige betriebe voll aufgeschmissen.

liebe grüße von barbara
 
Alt 26.09.2011, 05:51   #24
gast_
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

Zitat von Arbeitgeber Beitrag anzeigen
Hallo alle zusammen,

warum seid Ihr alle so destruktiv, ist ja nicht zum Aushalten.

Nicht zum Aushalten ist, wenn jemand das erste Post schreibt und uns aufgrund dieses Themas für destruktiv erklärt!

Nicht zum Aushalten ist, daß man unentgeltlich arbeiten soll !!!

Wozu gibt es die Probezeit? Oder Einfühlungsverhältnisse?

Ein Praktikum macht man nur, wenn man nicht weiß, ob die Tätigkeit überhaupt etwas für einen ist... vor oder während der Berufsausbildung! Freiwillig!


Schließlich besteht durchaus die Möglichkeit durch ein Praktikum eine Festanstellung zu bekommen.

Eine Festanstellung kann man noch immer genauso gut ohne bekommen - und dann haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der Probezeit die Möglichkeit, zu entscheiden, ob man zusammen paßt!

Bei Arbeitgebern, die Menschen umsonst arbeiten lassen wollen, möchte ich ganz sicher nicht eingestellt werden...


Es existieren nicht nur schwarze Schafe bei den Arbeitgebern, die unbezahlte Kräfte für Lücken ausnutzen, auch in Firmen arbeitet der eine oder andere Mensch/Personaler mit einem ethischen Gewissen.

Richtig - und die stellen ein - und vergeben keine Praktika!


Zudem kann man bei der Praktikumsplatzsuche selbst aktiv sein und gleich bei Firmen anfragen die aktuell Mitarbeiter suchen.

LOL

Das empfahl ich meinen Kindern - in der Zeit der Berufswahl!


Weg von dieser einseitigen Sicht und Fremdbestimmtheit, negative Gedanken = negative Handlungen = miese Ausstrahlung = niemals einen Job!!!

Wenn man sich nicht ausbeuten lassen will, hat man Rückrat... und bekommt viel eher einen Job!

Wäre schön, wenn da mal in dem gesamten Forum auch positive Ansätze Erwähnung finden würden, nicht schon im Voraus immer alles ablehnen und gleich die Rechte mitteilen, wie ich Hilfsangebote und Chancen umgehen kann!

Dein Beitrag ist ganz sicher kein Hilfsangebot...ein Hifsangebot wäre ein konkretes Stellenangebot...vernünftig bezahlt.


Schon mal versucht?
gast_ ist offline  
Alt 09.11.2011, 19:44   #25
gast__
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Standard AW: Info´s zu: unentgeltliche Praktika, Einfühlungsverhältnis, Probearbeitsverhältnis

so und was versteht man im ARGE-Deutsch unter betriebliche Erprobung?
 
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