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Start > > -> Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

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Alt 27.05.2009, 12:52   #1
Marco Polo->Emailproblem
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Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 2
Marco Polo
Standard Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und möchte vorab ein paar Angaben über mich machen:
Ich bin bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet, beziehe keine Leistungen, und suche eine Teilzeitbeschäftigung für 15 Stunden pro Woche.
An einen festen Zeitrahmen bin ich nicht gebunden. Ich bin nicht mehr 40 und lange noch keine 60 Jahre jung.
Im März wurde ich einer „GANZIL“-Maßnahme bei der Firma Context Bochum zugewiesen.

Bei der Agentur für Arbeit habe ich dem folgenden Satz aus der Zuweisung widersprochen,
der dann auch von der Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit gestrichen wurde:

„Dem beauftragten Träger wird ein selektiver Zugriff auf die Daten Ihres Bewerberprofils eingeräumt, das bei dem Träger der Grundsicherung geführt wird. Sie haben das Recht, diesem Datenzugriff vor Ihrer Zuweisung aus wichtigem Grund zu widersprechen.“

Vorab habe ich nun folgende Fragen:

- muss ich uneingeschränkt meine sämtlichen Bewerbungsunterlagen dem Träger
aushändigen?

- hätte der Träger nicht schon meine sämtlichen Daten, z. B. meine berufliche Historie, wenn die Agentur für Arbeit diese übermitteln dürfte?

- wird in diesen Maßnahmen der Datenschutz außer Kraft gesetzt?

- muss ich Fragen aus einem Fragenkatalog beantworten, der mir auf keinen Fall ausgehändigt werden soll?

Ich weiß, dass der Träger Daten benötigt, aber ich möchte bestimmen welche Daten ich ihm gebe und in welchem Umfang.

Anfang April hatte ich den ersten telefonischen Kontakt mit dem Maßnahmeträger und in nur 3 persönlichen Terminen, die ca. 14-tägig stattfanden, haben sich die Sitzungen so zugespitzt, dass der zweite Termin durch einen Sachbearbeiter und der dritte Termin durch den Projektleiter der Firma Context abgebrochen wurde.

Zu den Terminen hatte mich mein Ehemann vorsorglich begleitet. Mein Eindruck war, dass der Träger darüber nicht erfreut war.
Im Folgenden habe ich geschildert, was sich in den nur 3 Terminen zugetragen hat.

Für Rückmeldungen wäre ich dankbar.


Erster telefonischer Kontakt mit dem Träger Context:

Meine Nachfrage, ob es sich bei der angekündigten Infoveranstaltung am XX.04.09 um eine Gruppenveranstaltung handelt, wurde dieses von Herrn H.
bejaht und die Anzahl von acht Teilnehmern genannt.

Auf meine zweite Frage, ob ich diese Informationen auch in einem Einzelgespräch bekommen kann, antwortete Herr H. in einem sehr unfreundlichen, frechen Ton:
„Sie sind die Erste, die das will. Ich habe hier 300 Leute und ich kann nicht mit jedem ein Einzelgespräch führen.

Ich merkte noch an, dass ich nicht unbedingt mit jemandem aus der Nachbarschaft an so einer Veranstaltung teilnehmen möchte.

Herr H. sagte: „Das kann Ihnen überall passieren.“

Ich sagte: „Und wenn in dieser Veranstaltung persönliche Fragen gestellt werden?“

Herr H. sagte: „Sie brauchen nichts machen, es werden keine Fragen gestellt, wir machen.“

Worauf ich nur erwiderte: „In welchem Ton reden Sie eigentlich mit mir!
Irgendwann ist eben der Zeitpunkt, dass jemand ein Einzelgespräch haben möchte.“

Herr H. sagte: „Ich muss hier erst einmal nachfragen, ob das hier so gemacht werden kann und melde mich telefonisch wieder bei Ihnen.“

Das Gespräch war damit beendet.

Weil ich nicht gleich unter so negativen Vorzeichen diese Maßnahme antreten wollte, hatte ich in meiner kooperativen Art überlegt, Herrn H. nochmals anzurufen. Das habe ich dann auch am XX.04.09 um 16:12 Uhr getan und ihm mitgeteilt, dass ich an dieser Veranstaltung doch teilnehmen werde.

Erst in der Infoveranstaltung musste ich feststellen, dass es sich bei
Herrn H. um den Projektleiter dieser Maßnahme handelt und nicht um irgendeinen Mitarbeiter, der mir am Telefon nicht sagen konnte, ob bei Context auch Einzelinfo-Gespräche durchgeführt werden können.

Nach dem Vortrag des Projektleiters (Herr H.) sollten jeweils zwei Teilnehmer, an einen Tisch sich gegenüber sitzend, Platz nehmen und einen persönlichen Fragebogen ausfüllen. Danach wurde der erste Gesprächstermin vergeben.


1. Termin mit dem Sachbearbeiter (Herr B.):

Herr B. führte meinen Mann und mich, nach der Begrüßung auf dem Flur, in einen Raum, in dem das erste Gespräch stattfinden sollte (u. a. Profiling I und Abfrage persönlicher Daten).

Vor dem Schreibtisch des Herrn B. befand sich nur ein Besucherstuhl. Er verließ den Raum, um noch einen Stuhl für meinen Ehemann zu holen.

In diesem Augenblick musste ich mit Erschrecken feststellen, dass sich direkt neben dem Raum des Herrn B. noch ein weiterer Raum befand, in dem gerade eine Veranstaltung mit ca. 9 Personen (Projektleiter und Kunden!) stattfand. Diese beiden Räume waren mit einem großen Durchbruch (mind. zwei Meter breit) miteinander verbunden. Die Öffnung konnte auch nicht durch eine Tür verschlossen werden.

Als Herr B. wieder den Raum betrat und den mitgebrachten Stuhl an seinen Schreibtisch stellte, bat er uns danach Platz zu nehmen.
Daraufhin sagte ich nur: „Sie glauben doch wohl nicht, das ich hier in diesem Raum mit Ihnen ein Gespräch führen werde. Dort der Durchbruch und die ganzen fremden Leute, dass können Sie mit mir nicht machen.“

Herr B. verließ mit uns diesen „öffentlichen“ Besprechungsraum, um uns dann in das Büro seines Projektleiters zu führen, indem das Erstgespräch dann stattfand.

Herr B. sagte in diesem Gesprächsverlauf, dass er persönliche Fragen stellen
(z. B. Lebensumstände) und einen mitgebrachten Fragebogen mit mir durcharbeiten muss.

Herr B. merkte in diesem Gespräch noch an, das zurzeit das Arbeitsamt zur Kontrolle im Hause sei. Ich stellte mir die Frage, welchen Sinn macht der Besuch einer Delegation der Agentur für Arbeit, wenn ein Kundengespräch selbst dann noch unter den o. g. Voraussetzungen stattfinden soll (z. B. Nichteinhaltung des Datenschutzes)????

Als ich fragte, ob ich diesen Fragebogen mitnehmen kann, um diesen in Ruhe zu Hause durchzuarbeiten, verneinte er das.
Er sagte: „Ich darf diesen Fragebogen nicht aushändigen. Wenn Fragen gestellt werden, die auf Sie nicht zutreffen, dann sagen Sie einfach „Nein“.“

An diesem Tag wurde auch darüber gesprochen, dass ich eine Teilzeitbeschäftigung von 15 Stunden ausüben möchte und dass ich an einem bestimmten Zeitrahmen nicht gebunden bin.
Herr B. sagte: „Sie müssen mindestens eine Stelle von 20 Stunden suchen, das wurde ihm so gesagt.“

Zufällig war wieder eine fremde Person im Raum, wohl ein Context-Mitarbeiter, der hinter meinem Rücken Kopier- oder Faxarbeiten verrichtete.

Dieser Mann mischte sich dann in das Gespräch ein und bestätigte meine Angabe von 15 Stunden als richtig.
Herr B. meinte nur: „Da muss man ihm etwas falsches gesagt haben.“

Herr B. hat das Gespräch beendet als sein Projektleiter an der Tür war und nachfragte, wann das Gespräch beendet ist.


2. Termin mit dem Sachbearbeiter (Herr B.):

Zu Beginn des Gesprächs bat ich Herrn B. mir die von der Agentur für Arbeit übermittelte Zuweisung auszuhändigen.
Ich wollte überprüfen, ob der nachfolgende Absatz, dem ich bereits am XX.03.09 bei Frau M. in der Agentur für Arbeit widersprochen hatte, auch in dieser Zuweisung gestrichen wurde.
„Dem beauftragten Träger wird ein selektiver Zugriff auf die Daten Ihres Bewerberprofils eingeräumt, das bei dem Träger der Grundsicherung geführt wird. Sie haben das Recht, diesem Datenzugriff vor Ihrer Zuweisung aus wichtigem Grund zu widersprechen“.

Als ich feststellte, dass der Absatz in der Zuweisung nicht gestrichen war, habe ich die Änderung bzw. die Streichung selbst vorgenommen.
Zuvor habe ich Herrn B. mitgeteilt, dass ich diesen Absatz streichen werde.
Herr B. sagte nur: “Das können Sie ruhig streichen“.

Nachdem ich Herrn B. die Zuweisung zurückgegeben hatte, fragte ich, wie die Kontakte(z. B. auch Firmen) aussehen, die Herr B. bzw. „Context hat, auf die man bei meiner Stellensuche zurückgreifen kann.
Herr B. sagte: „Wir haben nur Context–interne Kontakte die wir nutzen können.
Wenn die Maßnahme zu Ende geht, Angela, ………..
Als ich nur „Bitte?“ sagte, war damit die anfängliche „Duzphase“ beendet!

Herr B. fuhr fort:
Wenn Sie kurz vor Beendigung dieser Maßnahme noch keine Stelle gefunden haben sollten, haben wir die Möglichkeit, noch in den Context-Niederlassungen im Umkreis nachzufragen, ob die Ihnen noch eine geeignete Stelle anbieten können.

Meine nächste Frage betraf den Datenschutz.
Ich wollte wissen, welche Daten, wie lange und in welcher Form bei der Firma Context gespeichert werden. Diese Frage konnte mir Herr B. leider nicht beantworten und wollte sich kundig machen.

Weiter sprach ich die Fahrtkostenerstattung an.
Herr B. meinte, dass die Auszahlung erst ab einer Summe von mindestens
10 Euro vorgenommen werde, da sich der Aufwand sonst nicht rechnet.

Als nächstes wollte Herr B. mit dem Fragebogen zum Profiling aus dem letzten Gespräch weitermachen. Darauf sagte ich: „Das ist ja der Fragebogen den Sie mir nicht aushändigen dürfen“. Was Herr B. nur bejahte.

Herr B. fragte z. B. ob ich verheiratet bin, was mein Mann bejahte.
Er fragte auch wie viele Kinder ich hätte und ob ich Leistungen der Agentur für Arbeit beziehe. Diese Fragen habe ich nicht beantwortet.
Auf meine Frage, was sich denn an seiner Arbeitsweise ändern wird, wenn er weiß ob ich Leistungen beziehe oder nicht, erhielt ich keine Antwort.

Dann kam Herr B. auf meinen Lebenslauf zu sprechen, den er auch für die Beantwortung des Fragebogens benötigt.
Er sagte: „Ich bekomme ja Ihren Lebenslauf? Den bekomme ich doch?“
Ich sagte daraufhin: „Ich werde Ihnen meinen Lebenslauf nicht aushändigen.“

Herr B. sagte: „Wenn Sie mir Ihren Lebenslauf nicht geben, breche ich das Gespräch jetzt ab! So hat das mit Ihnen keinen Zweck.“

Ich sagte daraufhin: „Ich lasse mich hier von Ihnen nicht unter Druck setzen.
Wie soll ich Ihnen außerdem den Lebenslauf aushändigen, wenn mir beim letzten Gespräch nicht mitgeteilt wurde, das ich diesen mitbringen sollte. Wir können auch ohne Lebenslauf mit den Fragen aus dem Fragebogen weitermachen.“

Herr B. sagte: „ Das hat mit Ihnen keinen Zweck, das geht so nicht. Ich werde die Angelegenheit mit meiner Projektleitung, wie wir weiter mit Ihnen verfahren werden, besprechen.“

Ich sagte nur:
„Ich lasse mich doch von Ihnen nicht unter Druck setzen. Das Gespräch wird hier doch nur abgebrochen, um mich unter Druck zu setzen.“

Ich fragte, ob ich noch einen Termin bekomme.
Herr B. sagte: „Wir werden uns bei Ihnen melden.“

Nach diesem Gespräch fuhr ich sofort zur Agentur für Arbeit um mich dort über diese Vorgehensweise zu beschweren und schilderte den o. g. Vorfall.


3. Termin:

Der Termin fand beim Projektleiter (Herr H.) statt.

Herr H. wurde von mir befragt, warum das heutige Gespräch beim ihm und nicht mehr bei Herrn B. stattfindet.
Herr H. sagte: „Moment, ich muss zuerst in den Einträgen nachsehen, was vermerkt worden ist.“

Nach kurzer Zeit erwiderte mir Herr H. in einer aggressiven Tonlage:
Herr B. hätte mit mir im letzten Gespräch Probleme gehabt. Ich hätte wohl noch nicht den Sinn der Maßnahme verstanden. Den Lebenslauf wollten Sie nicht abgeben.

Bei meinem anfänglichen Versuch den Sachverhalt zu klären, wurde die Tonlage des
Herrn H. noch unverschämter! Er hat mich sofort unterbrochen, wollte von meiner Darstellung gar nichts hören und sagte: “Halten Sie den Mund, Sie reden die ganze Zeit. Wenn das nicht aufhört, werde ich das Gespräch sofort abbrechen.
Und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich noch nicht einmal drei Sätze sagen konnte.

Daraufhin sagte mein Ehemann zu Herrn H.:
Was nehmen Sie sich eigentlich heraus. Wenn Sie so massiv und aggressiv meiner Frau Dinge unterstellen, dann hat sie ja wohl das Recht, sich dazu zu äußern.
Es gehört sich nicht, ihr das Wort einfach abzuschneiden und Drohungen auszusprechen, wenn sie dabei ist, einen Sachverhalt zu klären.

Herr H. sagte zu meinem Mann:
Sie sind nicht mein Gesprächspartner, das ist ihre Ehefrau, mit Ihnen habe ich nichts zu tun, mischen Sie sich nicht in mein Gespräch ein.

Mein Ehemann:
Wenn Sie in dieser unverschämten Art mit meiner Frau reden, dann mische ich mich ein, dieses ist mein gutes Recht. Ich bin hier als Beistand meiner Frau.

Herr H. erwiderte:
Wenn Sie jetzt nicht den Mund halten, dann werde ich das Gespräch sofort abbrechen!

Mein Mann sagte:
Gut, dann machen wir jetzt hier einen Schnitt und fangen das Gespräch noch einmal neu an.
Also, Ulrike, lasse den Herrn doch bitte reden.

Herr H. fuhr mit seinen Unterstellungen und verbalen Attacken fort und gab mir keine Zeit mich dazu zu äußern. Jeden Ansatz versuchte er sofort zu unterdrücken. Er wollte überhaupt nicht den Sachverhalt geklärt haben.
Für ihn stand der Gesprächsverlauf im Vorfeld schon fest:
Entweder ich halte den Mund, lasse mich einschüchtern, stimme seinen Unterstellungen zu oder das Gespräch wird abgebrochen.
Herr H. versuchte mich wiederholt in die Ecke zu drängen, dass ich mich weigern würde, Bewerbungsunterlagen abzugeben. Er fragte mich, ob ich ihm den Lebenslauf geben würde.

Ich antwortete:
Nein! Wie soll ich Ihnen den Lebenslauf geben? Im letzten Gespräch mit
Herrn B. (XX.05.09) sowie in dem Gespräch davor (XX.04.09) hat mich niemand aufgefordert, den Lebenslauf mitzubringen.

Als Herr H. mir dann aus dem Fragebogen für das „Profiling“ Fragen stellte, äußerte ich, dass ich den Fragebogen mitnehmen, in Ruhe zu Hause durchsehen werde und ihn dann zum nächsten Gespräch wieder mitbringe.

Herr H. sagte:
Er darf den Fragebogen nicht herausgeben.

Ich äußerte:
Das gleiche hat mir Herr B. im ersten Termin am XX.04.09 auch gesagt, als ich ihn aufforderte, mir den Fragebogen mitzugeben.
Ich sagte noch, der Fragebogen steht mir zu, darauf habe ich ein Recht.

Herr H.:
Sie sind die erste die das will. Wir haben hier 300 Leute, das hat noch nie einer gewollt. Wir geben die Fragebögen nicht heraus und das entspricht auch nicht unseren Gepflogenheiten.

Mein Ehemann, der zu diesem Zeitpunkt lange geschwiegen hatte und diesem „Grundrecht-Verachtenden-Drama“ zuhörte, sagte zu Herrn H.:
Meine Frau hat das Recht diesen Fragebogen zu bekommen oder wollen Sie meiner Ehefrau dieses Grundrecht streitig machen und gegen geltendes Recht verstoßen?

Herr H. erwiderte:
Wovon leiten Sie dieses Recht ab?

Mein Ehemann:
Vom Grundgesetz, welches jetzt 60 Jahre alt wird!

Herr H. fragte meinen Ehemann:
Kennen Sie auch das Sozialgesetzbuch?

Mein Mann sagte:
Ja! Und das widerspricht auch nicht dem Recht meiner Frau.

Darauf sagte Herr H. giftig zu meinem Ehegatten:
Halten Sie endlich den Mund, Sie reden die ganze Zeit ununterbrochen.

Bevor Herr H. mit seinen Unterstellungen gegenüber meinem Ehemann und seiner unter zivilisierten Menschen unsozialen Gesprächsführung fortfahren konnte, unterbrach ich seinen verbalen Ausbruch mit dem Hinweis, was er sich gegenüber meinem Ehemann anmaßt, der die ganze Zeit geschwiegen hat. Weiter sagte ich,
wenn er mir den Fragebogen nicht geben darf, dann soll er mir das bitte schriftlich geben.

Herr H. erwiderte nur:
Er gibt mir das nicht schriftlich.

Ich erwiderte nochmals:
Es ist mein gutes Recht den Fragebogen mitzunehmen und in Ruhe durchzusehen, bevor ich mit ihm diese Fragen durchgehe.

Herr H. sagte nur, dass es sich jetzt! nicht mehr um einen Fragebogen handelt, sondern nur um eine interne Arbeitsunterlage, die mich nichts angehe.

Nach dieser Aussage meldete sich mein Ehemann, der eigentlich nur als Beistand mitgekommen war, nach längerem Schweigen mit dem Satz zu Wort:
Wenn Sie, Herr H., aus dieser internen Arbeitsunterlage Fragen stellen, handelt es sich doch um einen Fragenkatalog und diesen möchte meine Frau ausgehändigt haben.
Wenn Sie das nicht dürfen, dann geben Sie das meiner Ehefrau schriftlich.

Herr H. erwiderte nur in einer verbalen und unangemessenen Art:
Ich werde Ihnen doch nichts schriftlich geben.

Daraufhin habe ich Herrn H. nochmals aufgefordert, mir den Fragenkatalog auszuhändigen oder mir schriftlich zu geben, dass er das nicht darf oder will.

Darauf teilte Herr H. mir mit:
Ich werde das Gespräch mit Ihnen hier abbrechen.
Sie kommen Ihrer Mitwirkungspflicht nicht nach. ICH! werde darüber Meldung gegenüber der Agentur für Arbeit machen und das wird Sanktionen für Sie zur Folge haben.

Dieser fehlenden Mitwirkungspflicht habe ich versucht, begründet zu widersprechen, was Herrn H. aber überhaupt nicht interessierte.

Da dies schon mein 4. Termin war, machte ich vor dem Verlassen des Raumes, schon im Stehen, Herrn H. noch auf die ausstehende Fahrtkostenerstattung aufmerksam. Als Herr H. kurzzeitig den Raum verlassen hatte, fielen mir noch auf der Fensterbank ausliegende Kundenakten auf, die mir zugänglich gewesen wären.
Nachdem Herr H. wieder den Raum betrat und sich dann mit der Berechnung des ausstehenden Kilometergeldes beschäftigte, sagte er nebenbei:

Wenn ich Sie hier wieder sehen sollte, Frau P., was ich nicht glaube, dann aber nicht Ihren Ehemann, den möchte ich hier nicht mehr sehen!!!!!!

Mein Ehemann sagte:
Sie glauben doch wohl, dass ich meine Frau auch in Zukunft begleiten und beistehen werde.

Herr H. äußerte:
Wenn Sie sich so gut auskennen, dann kennen Sie doch den Begriff „Hausrecht“ und das werde ich ausüben, wenn Sie hier noch einmal erscheinen und Ihnen dann Hausverbot erteilen.

Mein Mann erwiderte nur:
Von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit kann hier wohl auf keinen Fall mehr die Rede sein.

Herr H. forderte von mir, noch die von ihm in dem heutigen Gespräch
geleistete Tätigkeit auf einem Formular zu unterschreiben.
Als ich anzeigte, das ich nach dem Gesprächsabbruch nichts mehr unterzeichnen werde, erwiderte er nur: „Wenn Sie das nicht unterschreiben, erhalten Sie auch nicht das Fahrgeld.“

Ich sagte:
Das Fahrgeld steht mir zu.

Herr H.:
Keine Unterschrift, kein Fahrgeld!

Ich sagte nur:
„So nicht! Wir gehen.“

An dem Tag, an dem in Berlin der feierliche Gottesdienst zum 60jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und des Grundgesetzes stattfindet, wird mir mein geltendes Recht unter Androhung von Sanktionen im Namen der Bundesagentur für Arbeit streitig gemacht und in diesem geschilderten Gesprächsverlauf die Grundrechte des einzelnen Menschen missachtet.

Marco Polo


Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Marco Polo ist offline  
Alt 27.05.2009, 13:21   #2
Muci
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Hi Marco Polo,

kann Dir zwar in der Angelegenheit nicht helfen ... aber ich finde es eine bodenlose Sauerei!

Wünsch Dir viel Glück und lass Dich ja nicht unterkriegen!


LG
 
Alt 31.05.2009, 14:18   #3
Hellgirl->Emailproblem
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Hellgirl
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Hallo Marco Polo,

mir wurde Anfang des Jahres ebenfalls von der Age eine Vorladung zu "Ganzil" Hildesheim zugeschickt. Ich habe mich dann durch dieses Forum gelesen und in Erfahrung gebracht das man bei dieser Maßnahme eine Art Verzichtserklärung auf seinen eigenen Datenschutz unterschreiben sollte. Zu dem sollte man sich alle 14 Tage dort melden. Ich empfand das als eine Degradierung auf einen noch unter 25 jährigen, da die sich nur alle 4 Wochen melden müssen.

Nun weiß ich das der Datenschutz in diesem Land eine ziemlich heilige Sache ist.
Es darf nicht mal das Sozialgericht, Unterlagen an das Amtsgericht schicken.
Daten dürfen nicht mal zwischen Behörden ausgetauscht werden. Auch wenn das manchmal passiert, ist es nicht Rechtens.

Mit diesen Wissen im Kopf bin ich dann zu Ganzil ( Übrigens hatte ich ein Einzelgespräch, weil ich telefonisch darauf bestanden hatte. Ich wollte auf keinen Fall Opfer einer Gruppendynamik werden, worauf sie bei Ganzil auch ziemlich widerlich reagierten.)

Ich habe mir auch eine Begleitperson mitgenommen, das ist immer besser, falls es zum Gerichtsverfahren kommt, hat man einen Zeugen.

Ich also mit pochendem Herzen und meiner Begleitung da rein.
Da saß nun eine Dame und bevor sie irgend was sagen konnte, sagte ich :
„Ich will das hier nicht machen und werde ihnen nichts unterschreiben.“
Und sie so: „Warum denn nicht?“
Ich habe dann meine Argumente wegen des Datenschutz und das mir das Ganze nicht gefällt vorgebracht.
Die Ganzilfrau dann.: „Dann muss ich das der Age melden!“

Ich habe die Tage drauf auf wie glühenden Kohlen gesessen. Was passiert nun ?
Bekomme ich eine Sperre, werde ich bei der Age zum Rundmachen vorgeladen, kann ich mir gleich einen Anwalt suchen. So wartete ich Tag für Tag auf die Post!

Und was soll ich euch sagen, ich habe bis heute nichts von der Age gehört und das ist jetzt fast ein halbes Jahr her.
Ich mutmaße, ich bin ja kein Jusrist, das wahrscheinlich jegliche gesetzliche Grundlage für diese Schikane mit Ganzil fehlt oder das es zwischenzeitlich irgendwelche Grundsatzurteile gegeben hat.

Ich glaube schlecht ist es, wenn man denen was unterschrieben hat. Dann werden sie von Ganzil wohl auf die Einhaltung des Vertrages bestehen können.

Die Agen sind vollkommen überfordert mit Hartz 4 und versuchen auf diesen Weg die Leute zu reglementierten, weil sie es selber nicht mehr schaffen!
Ja, wir sollen da wohl noch mitleid haben? (GRINZ)

Die sollten lieber richte Arbeitsplätze schaffen und nicht nur Hart4 Opfer rumschupsen.

Aus der Hölle und zurück
Eure Hellgirl
Hellgirl ist offline  
Alt 31.05.2009, 20:24   #4
gnom123->Emailproblem
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gnom123
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Davon abgesehen das der Typ nicht mehr alle Latten am Zaun hat frage ich mich was die Drohung mit der Sanktion soll.

Was soll denn bei jemand sanktioniert werden der gar keine Leistungen bezieht?
gnom123 ist offline  
Alt 31.05.2009, 20:45   #5
Hamburgeryn
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat von gnom123 Beitrag anzeigen
Davon abgesehen das der Typ nicht mehr alle Latten am Zaun hat frage ich mich was die Drohung mit der Sanktion soll.
Was soll denn bei jemand sanktioniert werden der gar keine Leistungen bezieht?
Och, auf so einen Bolzen kommt auch der SB meiner Tochter. Es gibt SBs die merken keine Einschläge mehr. Und dann faselt der noch von Verschwendung von Steuergeldern.....

LG
 
Alt 31.05.2009, 20:51   #6
Philas->Emailproblem
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Philas
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Vielleicht hilft Dir was den Datenschutz angeht, folgender Link weiter:

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...REZ-NRW-VU.pdf

Die Maßnahmeträger müssen sich bei Vertragsabschluss zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichten (siehe Vertragsbestandteil C.).
Also außer Kraft gesetzt ist der Datenschutz nicht!
__

Grüsse
Philas

______________________________________________________________________ ___________________________________________________
Die von mir gemachten Aussagen spiegeln meine persönliche Meinung wider und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen.
Philas ist offline  
Alt 03.06.2009, 18:12   #7
Marco Polo->Emailproblem
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Marco Polo
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat von gnom123 Beitrag anzeigen
Davon abgesehen das der Typ nicht mehr alle Latten am Zaun hat frage ich mich was die Drohung mit der Sanktion soll.

Was soll denn bei jemand sanktioniert werden der gar keine Leistungen bezieht?
Hallo, gnom123!

Die Sanktion für Nichtleistungsempfänger steht in der nachfolgenden Rechtsfolgenbelehrung:

"Ihre Agentur für Arbeit hat Ihnen zur Unterstützung bei ihrer Arbeitsuche die Teilnahme an einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung angeboten. Da Sie die kostenlosen Dienstleistungen der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen, haben Sie die Verpflichtung, alle Möglichkeiten zur Beendigung Ihrer Arbeitslosigkeit zu nutzen. Hierzu gehört insbesondere die in der Eingliederungsvereinbarung gem. § 37 Abs. 2 SGB III vorgesehene aktive Teilnahme an der Ihnen angebotenen Maßnahme. Lehnen Sie die Teilnahme ohne wichtigen Grund ab bzw. treten diese nicht an oder brechen sie ab, kann Ihre Agentur für Arbeit die Arbeitsvermittlung für die Dauer von 12 Wochen einstellen (§ 39 Abs. 3 S. 2 und 3 SGB III). Für eine erneute Inanspruchnahme der Arbeitsvermittlung nach Ablauf der 12 Wochen ist es erforderlich, dass Sie sich erneut bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden.
Die 12-wöchige Vermittlungssperre hat zur Folge, dass diese Zeit nicht als Anrechnungszeittatbestand gem. § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB VI an die Rentenversicherung gemeldet werden kann. Auch bei erneuter Arbeitslosmeldung nach der Vermittlungssperre kann eine Anrechnung für die Zukunft nur erfolgen, wenn Sie sich während der Vermittlungssperre fortlaufend und ernsthaft um Arbeit bemühen und dies gegenüber dem zuständigen Rentenversicherungsträger direkt nachweisen."

Dem Einfallsreichtum der Agentur sind keine Grenzen gesetzt.

Viele Grüße
Marco Polo

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Marco Polo ist offline  
Alt 03.06.2009, 18:37   #8
gnom123->Emailproblem
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gnom123
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Ach so,damit sind die Beiträge zur Rentenversicherung gemeint sowie die Vermittlungsaktivitäten des Amtes.

Mal gut das zu wissen.
gnom123 ist offline  
Alt 03.06.2009, 20:20   #9
Muzel
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Bei Nichtleistungsempfängern werden von der BA keine Rentenbeiträge gezahlt. Es zählen nur die Jahre.
Muzel ist offline  
Alt 04.06.2009, 13:38   #10
Hellgirl->Emailproblem
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Hellgirl
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Hallo Marco Polo,

das ist ja der absolute Hammer. Spinnen die jetzt total oder macht da jede Age ihre eigenen Gesetze.
Du musst auf jeden Fall einen schriftlichen Widerspruch bei der Age einreichen!
Dazu hat man nur eine 14 Tage Frist.

Aus Erfahrung weiß ich das der Widerspruch abgelehnt wird. Es ist aber trotzdem wichtig das zu machen weil der Widerspruch die Grundvoraussetzung ist vor dem Sozialgericht zu klagen.
Ob man das nachher tut oder nicht ist eine andere Frage aber man hat sich erst mal diesen Weg nicht verbaut.
Das Sozialgericht ist kostenlos. Viele Sozialgerichte bieten auch kostenlose Rechtsberatung an. ( In Hildesheim hat das Gericht extra dafür 2 Anwälte eingestellt.)

Bei in Fall für Escher haben sie mal gesagt das
50% der Kläger Recht bekommen und weitere 30% einen Vergleich.
Ich glaube, da hat man ganz gute Chancen.

Eure Hellgirl
Hellgirl ist offline  
Alt 14.06.2009, 16:41   #11
Werniman
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat von vermittler09 Beitrag anzeigen
Es ist interessant zu sehen bzw. zu lesen, wieviel Energie hier in das Schimpfen auf diejenigen investiert wird, die von der ARGE mit eurer Vermittlung in einen versicherungspflichtigen Job beauftragt sind...
Das mag zwar sein,daß sie vermitteln sollen...Fakt ist aber nunmal,daß sich ein Großteil dieser Firmen nur die Taschen vollmachen will und ihren eigentlichen Aufgaben nicht oder nur sehr sehr unzureichend ausführen. Und damit der gute Schein gewahrt bleibt, ist es leider üblich geworden, daß die Firmen ihre Vermittlungszahlen schönigen (um das Wort fälschen zu vermeiden). Auf dem Papier werden gerne mal 25-40% der Teilnehmer solcher Maßnahmen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt...in Wahrheit sinds in der Regel nichtmal 5%. Wie hoch ist wohl die Chancen, daß solche Maßnahmen noch in diesem Umfang gefördert würden, wenn die Wahrheit ans Licht käme ? Aber mit der Wahrheit wollen deine Kollegen und du ja nichts zu tun haben.
 
Alt 14.06.2009, 17:11   #12
Hotti
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Hotti
 
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Ort: Bochum
Beiträge: 2.183
Hotti
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Mist, warum ist der Vermittler weg, ich hätte mich noch gerne mit ihm unterhalten.
__

Gruß Horst

Alles was ich hier nieder schreibe ist einzig und allein meine persönliche Meinung


Kein Ziel kann weiter sein, kein Weg kann schwerer sein, als es die Heimkehr ist in die Vergangenheit




Hotti ist offline  
Alt 14.06.2009, 18:43   #13
anna85
Elo-User/in
 
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Beiträge: 85
anna85
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat:
Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?
Auf die Rechte nicht, auf die Würde schon .

Da sollen wohl ein paar ganz üble Schleifer arbeiten, die den SB aber gute Gründe zum Sanktionieren liefern.

Zitat:
Was soll denn bei jemand sanktioniert werden der gar keine Leistungen bezieht?
Vorsorgliche Sanktion ist da das Stichwort, denn wer weiß, ob man nicht doch einmal Kunde wird
anna85 ist offline  
Alt 14.06.2009, 19:40   #14
Hamburgeryn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat von anna85 Beitrag anzeigen
Auf die Rechte nicht, auf die Würde schon .
Auf beides soll man verzichten.
Doch liegt es auch an jedem einzelnen, wie weit er sich seine Rechte beschneiden und seine Würde nehmen lässt.
Zitat:
Da sollen wohl ein paar ganz üble Schleifer arbeiten, die den SB aber gute Gründe zum Sanktionieren liefern.
Die Handlanger der Argen arbeiten bei jedem dieser Träger. Quer durch die Republik. So sichern sie sich ihren eigenen, armseligen Arbeitsplatz.


LG
 
Alt 16.06.2009, 10:04   #15
AM40
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Zitat:
Herr H.:
Keine Unterschrift, kein Fahrgeld!


Ich sagte nur:
„So nicht! Wir gehen.“
?
Ohne Unterschrift, bekommt man nirgendwo auf der Welt einen Vertrag..
 
Alt 16.06.2009, 11:20   #16
ashna
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Standard AW: Muss man durch "Ganzil" auf seine Rechte und Würde verzichten?

Es sollte erst was ominöses unterschrieben werden, ehe es das rechtmässig zustehende Fahrgeld gibt.
 
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ganzil, rechte, verzichten, würde

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