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Alt 19.04.2009, 18:53   #1
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meilenweilt
Standard 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Ich bin in einer halbjährigen "Weiterbildungsmaßnahme" gefangen. Meinem Wunsch eine Weiterbildung im EDV-Bereich zu absolvieren wurde nicht entsprochen. Stattdessen wurde ich in eine Maßnahme gesteckt, wo der Unterricht (wenn er überhaupt mal stattfand) sich auf Grundschulniveau befindet. Weiterbildungsziel "Produktionshelfer ohne nähere Tätigkeitsangabe".

Für so einen Mist, zahlt die Arge dem Maßnahmeträger auch circa 4000 Euro pro Teilnehmer für ein halbes Jahr. Das haben sie mir vor ein paar Wochen schriftlich zugeschickt. Warum ist dafür Geld da, aber für eine anständige Weiterbildung im EDV-Bereich nicht?

Nach den ersten 2 Wochen wurde ich krank. Einerseits kann ich sagen "Zum Glück", aber andererseits geht das alles ziemlich auf die Substanz. Bin mit einer verschleppten Erkältung zur Maßnahme gegangen und in der Zeit hat sich in meinem Kopf etwas entzündet. Unangenehme Sache, bin deswegen auch beim Neurologen in Behandlung und morgen komme ich in den Kernspin, wo das Innere meines Schädels durchleuchtet wird.

8 Wochen am Stück bin ich jetzt krank und habe noch keine Nachricht erhalten, dass ich aus der Maßnahme genommen werde. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man nach 4 Wochen Krankheit aus einer sechsmonatigen Maßnahme genommen wird. Ich bin übrigens noch den ganzen Monat Mai krankgeschrieben, also sind es insgesamt 10 Wochen Krankschreibung.

Ich habe auch bammel, dass mich mein Neurologe nicht weiter krankschreibt. Er hat mich Ende März ja schon gefragt, ob ich mich fähig fühle zu arbeiten. Da habe ich "Nein" gesagt, weil mich kleinste Stresssituationen schon überfordern und dann tut mir der Kopf besonders weh. Das die Maßnahme für mich eine große Stresssituation ist, davon habe ich lieber mal gar nicht geredet.

Mein Neurologe weiss, dass ich arbeitslos bin und da er noch keinen Beweis für meine Krankheit hat, scheint er skeptisch zu sein, ob ich überhaupt die Wahrheit sage und mich vielleicht nicht doch eher vor Arbeit drücken will. Als Arbeitsloser ist man ja sämtlichen Vorurteilen ausgesetzt. Daher habe ich ihm bislang auch gar nicht gesagt, dass ich die Atteste für die Maßnahme brauche, sonst hätte er mir vielleicht keine ausgestellt, weil er mich dann eventuell für einen Simulanten hält.

Auf jeden Fall hat er mich noch für den kompletten Monat April krankgeschrieben, dann aber gesagt, dass ich ab Mai, also ab "dem Tag der Arbeit" (das hat er besonders betont) wieder fit bin. Nun, daran habe ich starke Zweifel, der Druck im Kopf hat nicht nachgelassen, sich sogar eher verschlimmert und wenn die morgen keine Entzündung bei mir im Kopf finden (aber bitte auch nichts schlimmeres), dann halten mich am Ende alle noch für einen Simulanten und ich darf ab Mai unter starken Schmerzen wieder zur Maßnahme dackeln, da habe ich echt Angst vor.

Sorry, ich habe mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte. Also kurzum, muss ich nach 10 Wochen Krankheit überhaupt noch zu dieser Maßnahme gehen, auch wenn ich keinen Brief bekomme, dass die von der Arge oder der Maßnahme mich da herausnehmen? Es ist ja immerhin eine Weiterbildungsmaßnahme und da ich über 30 % der Zeit nicht da gewesen bin, kann das Bildungsziel (so lächerlich es auch sein mag) doch nicht erreicht werden.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
meilenweilt ist offline  
Alt 19.04.2009, 19:33   #2
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highlight
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

kommt auf die finazierung der maßnahme an...

entweder die arge zahlt die maßnahme komplett , dann isses dem träger egel

oder es wird pro kopf finanziert, dann zählt jeder einzelne teilnehmer...


Ich denk, bei dir ist was falsch gelaufen...warum hast du dich gegen die Maßnahme nicht gewehrt ?
Die jeweilgen Dozenten der Maßnahme machen auch nur ihren Job...am liebsten eben mit willigen Teilnehmern ...und das bist du ja nicht....

Was wäre denn gewesen, wenn du in deiner gewünschten EDV-Maßnahme krank geworden wärst ...hättest du jetzt hier auch gefragt ?


Schönen Sonntag Abend :-)

high
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Alt 19.04.2009, 19:42   #3
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von highlight Beitrag anzeigen
kommt auf die finazierung der maßnahme an...

entweder die arge zahlt die maßnahme komplett , dann isses dem träger egel

oder es wird pro kopf finanziert, dann zählt jeder einzelne teilnehmer...


Ich denk, bei dir ist was falsch gelaufen...warum hast du dich gegen die Maßnahme nicht gewehrt ?
Die jeweilgen Dozenten der Maßnahme machen auch nur ihren Job...am liebsten eben mit willigen Teilnehmern ...und das bist du ja nicht....

Was wäre denn gewesen, wenn du in deiner gewünschten EDV-Maßnahme krank geworden wärst ...hättest du jetzt hier auch gefragt ?


Schönen Sonntag Abend :-)

high
Mit dem wehren ist das so eine Sache. Ich musste zu so einem Infotag für diese Maßnahme und da wurde mir die EGV vorgelegt. Da ich weiss, was passieren kann, wenn ich nicht unterschreibe (Sanktionen) habe ich es widerwillig getan.

Sich zu wehren ohne Sanktionen zu kriegen erscheint mir recht schwierig, ich habe mich damit aber auch bislang nicht so befasst. Sollte ich wohl mal tun.

Bei der EDV-Maßnahme hätte ich mich wohl auch krankschreiben lassen. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht.
meilenweilt ist offline  
Alt 19.04.2009, 19:49   #4
Paolo_Pinkel
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Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von meilenweilt Beitrag anzeigen
Mit dem wehren ist das so eine Sache. Ich musste zu so einem Infotag für diese Maßnahme und da wurde mir die EGV vorgelegt. Da ich weiss, was passieren kann, wenn ich nicht unterschreibe (Sanktionen) habe ich es widerwillig getan.

Da bist du leider auf dem Holzweg. Du bist nicht informiert. Diese Lücke solltest du schliessen, denn du musst nicht alles unterschreiben und schon garnicht an Ort und Stelle! Eine EGV ist ein Vertrag. Und diesen nimmt man mit um Ihn zu prüfen ggf. abzuändern. Das solltest du dir mal ansehen:

YouTube - Ein Video für Hartz4 Empfänger

Darüber hinaus findest du auch noch Informationen hier:
http://www.elo-forum.org/eingliederu...tml#post348480

Zitat:
Wir halten das ganze für rechtswidrig. Dennoch müssen wir sehen, dass die neue Rechtslage zunächst erst mal greifen wird. Deshalb einige Tipps:
  • Es erscheint uns noch dringlicher darauf hinzuweisen, dass kein Mensch mehr alleine in eine Hartz IV-Behörde geht. Auf eine Begleitperson hat man einen Rechtsanspruch (§ 13 SGB X). Mitarbeiter in den Behörden verhalten sich vorsichtiger und man kann nachweisen, was besprochen wurde. Hier besteht die Möglichkeit, dass man in Gesprächen dennoch eine Eingliederungsvereinbarung zustande bekommt, die auch die eigenen Vorstellungen mit berücksichtigt. Allerdings geben wir zu, dass dieses bisher eher Wunschdenken war und es auch in Zukunft sein wird
  • Sollte die Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt erlassen werden und man ist mit den Pflichten nicht einverstanden, legt man dagegen Widerspruch eine und beantragt gleichzeitig bei der Behörde die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gem. § 86a SGG. Natürlich werden die Behörden, dies nicht beachten, da sie sich stur an § 39 SGB II halten. Auch brauchen sie keine Eile bei der Bearbeitung des Widerspruchs walten lassen. Sie haben ja theoretisch bis zu 3 Monate zeit. Dennoch hat man mit einem eingelegten Widerspruch deutlich gemacht, dass man den Verwaltungsakt bzw. die festgelegten Pflichten für rechtswidrig hält. Theoretisch müsste man sich jetzt nicht mehr an die Verpflichtungen (z.B. Ein-Euro-Job, unsinnige Maßnahme) halten. Leider können nun aber die Pflichtverletzungen sofort sanktioniert werden (Leistungskürzungen bis auf Null) und man muss warten, bis die Widerspruchsbehörde über den Widerspruch entschieden hat, bzw. man dies über eine Sozialgericht hat klären lassen. Darüber können aber Monate bis Jahre vergehen.
  • Sollte es bei Pflichtverletzungen zu Sanktionen mit einhergehenden Regelsatzkürzungen kommen, dann gibt es zumindest einen Anordnungsgrund, wonach im Wege einer einstweiligen Anordnung (einstweiligen Verfügung) ein Sozialgericht die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs anordnen kann. Es muss also eine Antrag auf einstweilige Anordnung gestellt gem. § 86a und b gestellt werden. Der Antrag soll beinhalten, dass die aufschiebende Wirkung des Widerspruch wiederhergestellt wird und dass die Behörde bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache die vollen Regelleistungen auszahlen muss.
Sich zu wehren ohne Sanktionen zu kriegen erscheint mir recht schwierig, ich habe mich damit aber auch bislang nicht so befasst. Sollte ich wohl mal tun.

In der Tat. Dann wirst du auch sehen das es nicht unmöglich ist.

Bei der EDV-Maßnahme hätte ich mich wohl auch krankschreiben lassen. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht.
Gruss

Paolo
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 21.04.2009, 00:32   #5
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Mittlerweile war ich im Krankenhaus, kam in den Kernspin und habe jetzt einen Beweis dafür, dass ich eine Entzündung im Kopf habe.

Hoffentlich reicht das aus, um mich noch für den Monat Mai krankschreiben zu lassen, aber ich denke schon, da mein Neurologe jetzt ja auch die Bilder von meinem Gehirn vorliegen hat, worauf sogar ich als Laie erkennen kann, wo die Entzündung liegt.

Mal schauen, wie sich das mit der Maßnahme noch entwickelt, so langsam könnten die mich ruhig rausnehmen. Aber wenn ich im Monat Mai auch nicht hin muss, dann hätte ich nur noch 2 Monate vor mir, das wäre vielleicht noch auszuhalten und meinem Kopf geht es bis dahin hoffentlich besser


@Paolo Pinkel

Danke für deine Tipps, habe mich schon etwas mehr in die Materie eingelesen. Hätte bis vor ein paar Monaten nicht gedacht, dass man so gut gewappnet sein muss, wenn man es mit der Arge zu tun hat.
meilenweilt ist offline  
Alt 27.04.2009, 18:15   #6
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Ich habe die nächsten Tage einen Arzttermin und werde voraussichtlich eine weitere Krankschreibung erhalten.

Damit werde ich zur Maßnahme marschieren und auch gleichzeitig fragen, ob ich aufgrund meiner hohen Fehlzeiten überhaupt noch die Möglichkeit habe, wenn ich wieder gesund bin diese Maßnahme fortzuführen.

Darf ich sowas überhaupt fragen oder ist das ein Fehler? Falls sie sagen, dass ich die Maßnahme wirklich nicht mehr weitermachen kann, soll ich mir dann was Schriftliches dazu geben lassen?

Unterschreiben werde ich zumindestens nichts.
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Alt 27.04.2009, 18:19   #7
Gavroche
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Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von meilenweilt Beitrag anzeigen
... fragen, ob ich aufgrund meiner hohen Fehlzeiten überhaupt noch die Möglichkeit habe, wenn ich wieder gesund bin diese Maßnahme fortzuführen...
Klingt, als wärst Du ganz wild drauf!
 
Alt 27.04.2009, 18:23   #8
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von Gavroche Beitrag anzeigen
Klingt, als wärst Du ganz wild drauf!
Das bin ich nicht und die wissen auch, dass ich lieber heute als morgen da weg will. Aber ich kann ja nicht dreist sagen: "So, 10 Wochen bin ich jetzt krank, nun kommen noch ein paar Wochen dazu, nehmt mich jetzt gefälligst raus."

Man muss es ja nicht gleich auf die Spitze treiben.
meilenweilt ist offline  
Alt 27.04.2009, 18:31   #9
Gavroche
Gast
 
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Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von meilenweilt Beitrag anzeigen
Das bin ich nicht und die wissen auch, dass ich lieber heute als morgen da weg will. Aber ich kann ja nicht dreist sagen: "So, 10 Wochen bin ich jetzt krank, nun kommen noch ein paar Wochen dazu, nehmt mich jetzt gefälligst raus."

Man muss es ja nicht gleich auf die Spitze treiben.
Wie wäre es dann, der Arge mitzuteilen, dass Du aufgrund der anhaltenden Krankheitsdauer nicht in der Lage sein wirst, den Lernstoff nachzuholen und/oder dem Unterrichtsgeschehen zu folgen.
 
Alt 27.04.2009, 18:37   #10
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von Gavroche Beitrag anzeigen
Wie wäre es dann, der Arge mitzuteilen, dass Du aufgrund der anhaltenden Krankheitsdauer nicht in der Lage sein wirst, den Lernstoff nachzuholen und/oder dem Unterrichtsgeschehen zu folgen.
Wäre auch eine Möglichkeit, aber bis dahin muss ich erstmal wieder gesund sein.

Obwohl es schon ein wenig unglaubwürdig ist, dass ich in so einer stumpfen Maßnahme keinen Lernstoff nachholen kann. Würde ich das meiner Sachbearbeiterin erzählen, dann würde sie wohl noch mehr Motivation haben mich auch in Zukunft verstärkt in solche Maßnahmen zu drängen.

Aber wie gesagt, es ist eine Weiterbildungsmaßnahme mit Bildungsgutschein. Argumentieren, dass man bereits viele Lerninhalte versäumt hat, das kann man durchaus.
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Alt 27.04.2009, 18:41   #11
Gavroche
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Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von meilenweilt Beitrag anzeigen
Wäre auch eine Möglichkeit, aber bis dahin muss ich erstmal wieder gesund sein.

Obwohl es schon ein wenig unglaubwürdig ist, dass ich in so einer stumpfen Maßnahme keinen Lernstoff nachholen kann. Würde ich das meiner Sachbearbeiterin erzählen, dann würde sie wohl noch mehr Motivation haben mich auch in Zukunft verstärkt in solche Maßnahmen zu drängen.

Aber wie gesagt, es ist eine Weiterbildungsmaßnahme mit Bildungsgutschein. Argumentieren, dass man bereits viele Lerninhalte versäumt hat, das kann man durchaus.
Nebenbei: Wieso schickst Du Deinen Krankenschein an den Träger? Du gibst ihm damit viel zu viel Wissen (=Macht) in die Hand!
 
Alt 27.04.2009, 18:53   #12
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von Gavroche Beitrag anzeigen
Nebenbei: Wieso schickst Du Deinen Krankenschein an den Träger? Du gibst ihm damit viel zu viel Wissen (=Macht) in die Hand!
Weil ich dazu verpflichtet bin dem Maßnahmeträger meine Krankschreibungen auszuhändigen, dieser leitet sie dann an die Arge weiter.

Einige haben ihre Krankschreibungen aus Unwissenheit direkt der Arge übergeben, da gab es direkt Stress von der Arge und vom Maßnahmeträger.
meilenweilt ist offline  
Alt 27.04.2009, 19:56   #13
Gavroche
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Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Zitat von meilenweilt Beitrag anzeigen
Weil ich dazu verpflichtet bin dem Maßnahmeträger meine Krankschreibungen auszuhändigen, dieser leitet sie dann an die Arge weiter.

Einige haben ihre Krankschreibungen aus Unwissenheit direkt der Arge übergeben, da gab es direkt Stress von der Arge und vom Maßnahmeträger.

Zitat von Hamburgeryn
Dem Träger muss keine AU vorgelegt werden - auch wenn er sich das gern anmaßt. Dem Träger muss man allerhöchstens mitteilen, dass man AU ist, mehr nicht. Die AU geht an den SB: Grund: Das ALG II bekommt der Elo von der Arge, nicht vom Träger.
Ich habe das stets so gehalten, und habe damit nie Probleme gehabt...
Oder:

Zitat von Gavroche
Ich selbst habe es auch IMMER so gehalten, dass der Träger per Fax (Sendebericht; keine mdl. telefonischen Frage-und-Antwort-Spielchen!) von mir mitgeteilt bekam, dass ich 'von - bis' krankgeschrieben bin, keine näheren Angaben und auch keinen Krankenschein, nicht mal in Kopie.

Im Forum habe ich inzwischen in eingestellten Schreiben von verschiedenen Argen gelesen, dass dem Träger vom eHb eine AU vorzulegen ist. Kennt jemand die genauen gesetzl. Bestimmungen?

Unabhängig davon werde ich es auch in Zukunft wie oben beschrieben handhaben!
Beiträge aus dem Elo-Forum

Haben die Teilnehmer evtl. den Träger gar nicht benachrichtigt?

Ich weiß, dass in den 'Verträgen' festgehalten ist, dem Träger den Krankenschein auszuhändigen. ICH tue es nicht, denn die Arge wird MICH sanktionieren, wenn meine AU nicht dort ankommt!
 
Alt 29.04.2009, 15:53   #14
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meilenweilt
Standard AW: 10 Wochen krankgeschrieben und trotzdem noch in der Maßnahme

Ich habe heute meinem Neurologen erzählt wie sehr mich diese Maßnahme psychisch belastet. Er hat mir ein "Fachärztliches Attest" ausgestellt, indem drin steht, dass er aus nervenfachärztlicher Sicht die Beendigung der Maßnahme empfiehlt. Das allein reicht aber noch nicht aus, dass sie mich rausnehmen, oder?

Bin mit dem Attest auch zur Maßnahme gegangen, aber die können nicht entscheiden, ob sie mich rausnehmen. Dann habe ich bei der Arge angerufen und die scheinen sich auch dagegen zu sperren und lassen durchblicken, dass sie mich wohl zum Amtsarzt schicken werden. Wie läuft sowas beim Amtsarzt überhaupt ab?

Ach ja, rausgenommen werde ich übrigens trotz 10 Wochen Fehlzeit nicht.

Montag muss ich nochmal bei der Arge anrufen, weil dann erst derjenige zu erreichen ist, der über die Weiterführung der Maßnahme entscheiden kann.

Ich habe echt bammel vor dem Ganzen. :-(
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