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Alt 28.11.2007, 21:01   #1
audrey->Emailproblem
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Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 5
audrey
Standard Bezahlung bei Umschulung

hallo!
kann mir jemand helfen? habe das forum schon durchforstet, aber bis jetzt noch keinen passenden beitrag gefunden. ich habe bei der afa eine umschulung beantragt da ich aus gesundheitlichen gründen meinen alten beruf nicht mehr ausüben konnte und ich deshalb auch meinen arbeitsplatz verloren habe. habe dann die ganze prozedur mit amtsarzt und psychologischem dienst durchgemacht. laut amtsarzt könnte ich mit einschränkung in meinem gelernten beruf arbeiten, aber (ich zitiere) "wenn keine leidensgerechte integration ins berufsleben erfolgen kann, sollte eine berufliche umorientirung erwogen werden." mein sb sagte daraufhin, dass eine umschulung wohl am besten wäre und ich mir jetzt einen umschulungsplatz suchen könne, am besten vorher mal irgendwo ein praktikum machen, um erstmal zu schauen, was ich überhaupt machen kann und möchte. soweit so gut. habe glück gehabt, einen praktikumsplatz gefunden und kann in dem betrieb auch eine umschulung beginnen. so, jetzt zu meinem problem: ich bin der meinung, mein sb hätte damals gesagt, die afa würde lehrgangs- und prüfungsgebühren übernehmen, der betrieb den rest, sprich die ausbildungsvergütung. mein evtl. zukünftiger chef geht aber davon aus, dass die afa weiter alg o.ä. bezahlt und er quasi keine kosten hat, da er schon zwei andere umschüler hatte, bei denen das auch so war. er würde mich glaub ich nicht einstellen, wenn die afa mich nicht bezahlt. konnte im netz nichts eindeutiges finden, wie ist denn das geregelt? wann zahlt mir wer was? möchte gern informiert sein, bevor ich meinen sb nochmal frage.
audrey ist offline  
Alt 28.11.2007, 22:16   #2
Emma13
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Registriert seit: 04.07.2007
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Beiträge: 1.489
Emma13 Emma13 Emma13
Standard

Zitat von audrey Beitrag anzeigen
hallo!
kann mir jemand helfen? habe das forum schon durchforstet, aber bis jetzt noch keinen passenden beitrag gefunden. ich habe bei der afa eine umschulung beantragt da ich aus gesundheitlichen gründen meinen alten beruf nicht mehr ausüben konnte und ich deshalb auch meinen arbeitsplatz verloren habe. habe dann die ganze prozedur mit amtsarzt und psychologischem dienst durchgemacht. laut amtsarzt könnte ich mit einschränkung in meinem gelernten beruf arbeiten, aber (ich zitiere) "wenn keine leidensgerechte integration ins berufsleben erfolgen kann, sollte eine berufliche umorientirung erwogen werden." mein sb sagte daraufhin, dass eine umschulung wohl am besten wäre und ich mir jetzt einen umschulungsplatz suchen könne, am besten vorher mal irgendwo ein praktikum machen, um erstmal zu schauen, was ich überhaupt machen kann und möchte. soweit so gut. habe glück gehabt, einen praktikumsplatz gefunden und kann in dem betrieb auch eine umschulung beginnen. so, jetzt zu meinem problem: ich bin der meinung, mein sb hätte damals gesagt, die afa würde lehrgangs- und prüfungsgebühren übernehmen, der betrieb den rest, sprich die ausbildungsvergütung. mein evtl. zukünftiger chef geht aber davon aus, dass die afa weiter alg o.ä. bezahlt und er quasi keine kosten hat, da er schon zwei andere umschüler hatte, bei denen das auch so war. er würde mich glaub ich nicht einstellen, wenn die afa mich nicht bezahlt. konnte im netz nichts eindeutiges finden, wie ist denn das geregelt? wann zahlt mir wer was? möchte gern informiert sein, bevor ich meinen sb nochmal frage.
Hallo audrey und willkommen im Forum,

dein zukünftiger Chef hat recht - du erhälst während deiner Umschulung (sprich - berufliche Weiterbildung) dein ALG2 weitergezahlt. Zusätzlich kannst du Fahrtkosten geltend machen und zwar 0,36 € pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Weiterbildungsstätte für die ersten 10 km - danach 0,40 € für jeden Tag ( § 81 Abs. 2 SGB III)

Lehrgangskosten wie Lernmittel, Bücher, Arbeitskleidung, Prüfungsgebühren und alle damit zusammenhängenden Kosten werden von der Agentur übernommen.

Kinderbetreuungskosten gibt es - wenn in deinem Fall angebracht - bis zu einer Höhe von 130 Euro pro Kind und Monat (§ 83 SGB III).

Grüße - Emma
Emma13 ist offline  
Alt 28.11.2007, 23:08   #3
Majori->Emailproblem
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Registriert seit: 23.11.2007
Beiträge: 7
Majori
Daumen hoch hi audrey

hallo,
also in der Regel wird bei positiven Bescheid für eine Umschulung/Weiterbildung auch automatisch der entsprechende Unterhalt für diesen Zeitraum gewährt. Außerdem gibt es auch unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, in den ersten ArbeitsMonaten, seitens deines zukünftigen Chefs einen Lohnzuschuss für dich zu beantragen.
Solltest du in terminliche Schwierigkeiten kommen mit Umschulungsbeginn und afa-Bescheid, bzw. Unterhalt kannst du dich auch unter "meister-bafoeg" informieren, evtl. finanzieren die einen Teil, oder erst mal bis zur Klärung.
Majori ist offline  
Alt 29.11.2007, 21:22   #4
audrey->Emailproblem
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audrey
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vielen dank für deine antwort. das hilft mir echt weiter. werde die gesetzestexte die du dazu geschrieben hast nochmal durchlesen und dann hab ich ne grundlage wenn ich nächste woche zum amt gehe.
woher weisst du denn das? ich konnte im netz echt nix finden...
audrey ist offline  
Alt 29.11.2007, 21:26   #5
Emma13
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Beiträge: 1.489
Emma13 Emma13 Emma13
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Zitat von audrey Beitrag anzeigen
vielen dank für deine antwort. das hilft mir echt weiter. werde die gesetzestexte die du dazu geschrieben hast nochmal durchlesen und dann hab ich ne grundlage wenn ich nächste woche zum amt gehe.
woher weisst du denn das? ich konnte im netz echt nix finden...
Hi Audrey - besorg dir doch mal den Leitfaden ALG II/Sozialhilfe von A-Z -
kann man erwerben unter tacheles-sozialhife.de - ein überaus hilfreiches Machwerk (kostet 8,00 Euro und wird von Jahr zu Jahr aktualisiert).

Grüße - Emma
Emma13 ist offline  
Alt 21.12.2007, 13:08   #6
audrey->Emailproblem
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Beiträge: 5
audrey
Standard

Exkrement, hab gerade einen anruf von meinem afa berater bekommen. er hat die gutachten jetzt von der reha-stelle prüfen lassen und die sind der meinung, da die amtsärztin gesagt hat, es wäre mit einschränkung möglich in meinem alten beruf zu arbeiten, würde mir die afa die umschulung nicht fördern. hab mich tierisch am telefon aufgeregt. kann es mir nunmal nicht leisten die umschulung selber zu tragen, mein freund ist leider kein beamter und verdient leider nicht genug für uns beide. sonst wär ich ja nicht zur afa gegangen. daraufhin hat mein berater gesagt, ich müsse deutschlandweit versuchen in meinem alten beruf arbeit zu finden, dass ich in einer festen beziehung lebe interessiert natürlich nicht, nur wenn wir verheiratet wären dürfte ich die suche auf die region einschränken in der wir wohnen (was die sache vereinfachen würde, da es hier in dem beruf keine arbeit gibt). wo leben wir denn hier? mann bin ich sauer!!! und wenn ich dann keinen job finde, würde man das nochmal überdenken. weiterhin könne ich ja mal versuchen einen arzt zu finden, der das gutachten anfechtet. ja, ist ja ganz einfach, war ja auch erst bei fünf othopäden, wovon immerhin einer schonmal auf die idee gekommen ist, mich aufgrund meiner schmerzen zu röntgen und ein ct machen zu lassen, da er aber nich wirklich was gefunden hat, bin ich wohl gesund. mein physiotherapeut hat eine verschiebung meiner halswirbel in der hws entdeckt, das interessiert aber niemanden. was soll ich denn jetzt machen? meine umschulung hätte ich am 01.02.2008 beginnen können, war alles schon geklärt, war total happy und jetzt diese Exkrement. bin total am ende, weihnachten ist gelaufen. weiß jemand rat? bitte, bitte!
audrey ist offline  
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