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Start > Information > Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen -> Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung


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Alt 13.05.2017, 10:16   #1
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.05.2017
Beiträge: 12
RedFlash
Unglücklich Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Hallo hier im Forum,

ich bin neu und habe mich heute extra hier registriert, weil ich mir hier eine Antwort auf meine Fragen erhoffe. Ich bin im Moment vollkommen verzweifelt und überfordert mit dem Thema. Helft mir bitte.

Ich bin seit dem 01.04.2017 eximatrikuliert und ALG II Bezieher. Ich habe einen Masterabschluss in Geschichtswissenschaft und bei meinem Jobcenter bereits als "Sonderfall" dadurch bekannt.

Nun ist heute das Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger hier bei mir eingeflattert und ich bin gerade wirklich verzweifelt. Es ist nicht so, dass ich nicht an Maßnahmen teilnehmen möchte, doch bin ich mir sehr sicher, dass diese Maßnahme mir in meinem speziellen Berufsfeld rein gar nichts bringt und ich davon keinen Mehrwert haben werde. Meine Unterlagen sind aktuell und werden regelmäßig durch Dritte überprüft. Ebenso kenne ich die relevanten und einschlägigen Vermittlungsportale für meinen Berufszweig. Da dieser sehr speziell ist, muss ich diese kennen. Der Träger, bei dem die Maßnahme stattfinden soll, hat mit meinem geisteswissenschaftlichen Tätigkeitsfeld auch überhaupt nichts zu tun, weswegen ich denke, dass diese Maßnahme in meinem Fall einfach sinnlos ist.
Da ich leider das allererste Mal mit dem Jobcenter und ALGII zu tun hatte, wusste ich auch nicht, dass man die EGV besser nicht unterschreiben sollte. Ich habe es leider getan. Ja, das war ein Fehler, wie ich nun auch weiß.

Ich frage euch dennoch - ist es in irgendeiner Fom möglich um diese Maßnahme herum zu kommen? Sie soll sechs Monate andauern und ich habe das Gefühl, dass ich nur hinein gesteckt wurde, weil ich eben ein "Sonderfall" mit meinem Beruf bin.
Der Brief mit diesem Angebot wurde übrigens von der Urlaubsvertretung meiner eigentlichen Arbeitsvermittlerin (sie ist noch bis zum 20.05 im Urlaub) geschickt. Mit meiner Arbeitsvermittlung habe ich bisher nie über diese Art Maßnahmen gesprochen und bei unserem letzten Termin Ende April sagte sie selbst zu mir, dass ich in der Lage wäre selbst Bewerbungen zu verfassen und meine Unterlagen aktuell zu halten. Sie wollte bisher auch keine meiner bisher getätigten Bewerbungen bzw. die Anschreiben sehen.

Ich würde mich wirklich über Antworten freuen, denn derzeit spiele ich wirklich mit dem Gedanken das ALGII für mich wieder abzumelden. Derzeit wohne ich wieder bei meinen Eltern und habe in dem Sinne keine zu hohen Ausgaben. Eigentlich habe ich das ALGII tatsächlich nur beantragt wegen der Krankenversicherung, die doch recht hoch ist. Aber das nehme ich noch lieber in Kauf, als JC-Schikane.

Anbei hänge ich auch meine EGV und das Angebot an sich an. Vielleicht findet ihr etwas, was hilfreich ist.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
egv.jpg   egv001.jpg   egv002.jpg   egv003.jpg   massnahme.jpg   massnahme001.jpg   massnahme002.jpg   massnahme003.jpg   massnahme004.jpg   massnahme005.jpg  

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Alt 14.05.2017, 11:41   #2
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.01.2013
Beiträge: 2,638
Makale
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Hallo,

zunächst stelle ich fest, dass EGV und Maßnahmeangebot getrennt voneinander zu beurteilen sind.

Der EGV bescheinige ich Nichtigkeit, also Unwirksamkeit. Gründe sind offensichtlich mangelnde Feststellungen nach § 15 Abs. 1 SGB II sowie deren Darlegung in der EGV. Ferner mangelt es an konkret zugesagten Unterstützungsleistungen. Kurz gesagt, du sollst dies und jenes, aber finanzielle Unterstützung steht im Ernessen des Jobcenters. Näheres kannst du der FW der BA zu § 15 SGB II, Stand 20.10.2016 entnehmen. Bitte aufmerksam lesen.

Entsprechendes bescheinige ich dem Maßnahmeangebot. Es ist nicht erkennbar warum diese Maßnahme für dich ausgewählt wurde. Insbesondere ist nicht erkennbar auf welchen Ermessensgesichtspunkten das Angebot beruht. Eine Eingliederungsmaßnahme darf nur unter Beachtung der Leistungsgrundsätze des § 3 Abs. 1 SGB II angeboten werden.

Zwingende Voraussetzung des Eingliederungsprozesses ist ein umfassendes und vollständiges Profiling.

Für Weiteres bitte ich dich selbst zu belesen. Ich sehe insgesamt keine rechtskonformen Verpflichtungen ("Obliegenheiten").
__

Das "Aktivierungsregime" des SGB II und SGB III ist zweifelsohne gescheitert.
Makale ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2017, 18:20   #3
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.05.2017
Beiträge: 12
RedFlash
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Makale, ich danke dir erst einmal für deinen sehr pointierten und konkreten Eintrag. Das finde ich in diesem Falle wirklich hilfreich. Insbesondere dein Verweis auf das Profiling zu Anfang. Es hat zu Beginn meiner Erwerbslosigkeit ein solches Gespräch stattgefunden, allerdings war die entsprechende SB (eine andere als die, die mich jetzt betreut) mit meinem Berufsfeld sichtbar überfordert und wusste oftmals nicht, was sie eintragen sollte. Das ging bis dahin, dass sie mich aufforderte die Eintragungen einfach selbst vorzunehmen, da ich vermutlich am besten wisse, was ich benötige. Wie und wo ich das allerdings tun sollte, hat sie mir nicht genauer erklärt.

Sollte es zu einer Anhörung oder ähnlichem kommen werde ich deine hervorgebrachten Argumente auf jeden Fall bedenken. Ebenso danke für die verlinkten Einträge.

Eine Frage gäbe es aber noch - soll ich am Freitag überhaupt erst einmal hingehen?
Da ich Freitag für einen sehr seltsamen Tag für den Beginn einer Maßnahme halte, gehe ich davon aus, dass das eine Art Vorgespräch sein wird. Wie es bereits einige Male auch hier im Forum betitelt worden ist. Die regulären Verhaltensweisen wären in diesem Fall: Hingehen, anhören, nichts unterschreiben und gegebenenfalls nach einem Mitarbeiter des JC fragen, weil die Maßnahme andernfalls nichts rechtskräftig ist. Habe ich das soweit richtig verstanden?

Liebe Grüße, RedFlash
RedFlash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 12:15   #4
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.05.2017
Beiträge: 12
RedFlash
Beitrag AW: Angebot einer Maßnahme - Erstgespräch überstanden, wie weiter verfahren?

Ich war heute bei dem Erstgespräch der besagten Maßnahme und habe - wie einem hier geraten wird - nichts unterschrieben. Was ich unterschreiben sollte war eine Art Personalbogen. Wo halt meine Daten aufgenommen wurden (Adresse, E-Mails, Schulabschluss, Berufserfahrung etc.) und ganz klein unten war eine Datenschutzerklärung dran geheftet. Wegen der habe ich das eigentlich erstmal nicht unterschrieben. War das soweit erst einmal richtig?

Jetzt habe ich am Montag ein Gespräch mit meiner Arbeitsvermittlerin, die dann wieder aus dem Urlaub zurück sein sollte. Ich möchte ihr gerne die Sinnlosigkeit dieser Maßnahme aufzeigen und dafür auch Argumente hier aus dem Forum nutzen. Denkt ihr, dass das das richtige Vorgehen ist?

Bei der Maßnahme handelt es sich übrigens - wenn ich das richtig verstanden habe - um eine reine Vermittlungsmaßnahme. Ergo - mir wird da nichts gezeigt und keine Kenntnisse vermittelt, sondern es geht scheinbar einzig und allein darum 3 Tage die Woche, 6 Monate lang dort zu erscheinen, um dann dort Bewerbungen zu schreiben. Eine Tätigkeit, die ich auch von zu Hause tun kann. Insbesondere, da in meinem Bereich nicht so viele Angebote ständig heraus kommen, sodass ich dort vermutlich nicht einmal 3 Tage lang etwas zu tun hätte.

Des weiteren war der eine Mitarbeiter des MT derart auf den Fahrtkostenantrag verkrampft, dass er sogar nochmal im JC angerufen hat, um zu fragen, ob das dann überhaupt geht, dass ich die Fahrtkosten über das JC abrechnen lasse. Er meinte, dass das das erste Mal sei, dass das jemand so handhaben würde. Hab da nicht mit mir reden lassen und die Dame bei JC meinte wohl auch, dass es egal ist.

Ansonsten hat es mich skeptisch gemacht, dass gesagt wurde, dass man während der Teilnahme an der Maßnahme sozusagen aus dem JC raus ist. Ergo - alle Belange, die vorher über das JC gingen, sollen nun mit dem MT geregelt werden. Weiß nicht, ob das der üblichen Praxis einfach entspricht, mit dem man seine Schäfchen ruhig halten möchte.

Ich würde mich freuen, wenn jemand vielleicht noch einen Tipp für mich hätte. Diese Sachen sind alle neu für mich und ich bin keine Person, der es leicht fällt, sich gegen Behörden aufzulehnen. Es hat mich heute schon große Überwindung gekostet wegen dem Personalbogen standhaft zu bleiben.

PS: Gibt es eine Möglichkeit den Thread-Namen noch einmal zu ändern, um ihn den neuen Gegebenheiten anzupassen?
RedFlash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 13:58   #5
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Vidya
 
Registriert seit: 15.04.2016
Beiträge: 752
Vidya
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
Eigentlich habe ich das ALGII tatsächlich nur beantragt wegen der Krankenversicherung, die doch recht hoch ist. Aber das nehme ich noch lieber in Kauf, als JC-Schikane.
Dir kann doch gar nicht so viel passieren wie anderen Elo. Denn selbst wenn die Dir eine Sanktion aufbürden -Du beantragst Lebensmittelgutscheine, dann ist dadurch Deine Krankenversicherung wieder gesichert. Und wenn es Dir nur darum geht, dann kann Dir alles andere doch egal sein, was das JC Dir aufzwingen will. .

Das Profiling wurde von der BA übrigens schon vor einiger Zeit durch eine neue Vorgehensweise ersetzt. Das 4PM Modell(4 Phasen Modell der Integrationsarbeit) gilt aber weiterhin. Der Träger ist schon auch für das Feld der Sinnlos-Maßnahmen zuständig. Schon die Länge dieser Maßnahme lässt vermuten, dass es sich hierbei vorranig um eine Statistik Aufhübschung für die SB handelt. Um eine Vergabe einer passgenauen Maßnahme geht es hier vorrangig nicht. Obwohl das die eigentliche Aufgabe der SB sein müsste. So meine aktuelle Überzeugung in diesem Zusammenhang.
Sonne11 bedankt sich.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 14:23   #6
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DonOs DonOs
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Verspätetes Hartz"lich im Forum, RedFlash

Du hast dich gut geschlagen.

Zitat:
Wo halt meine Daten aufgenommen wurden (Adresse, E-Mails, Schulabschluss, Berufserfahrung etc.)
Der Träger bekommt Name+Anschrift, die liegt dem Träger bereits vor, alles andere ist durch den Sozialdatenschutz gedeckt. Weder Lebenslauf, Gesundheitsdaten, beruflicher Werdegang, alles geht dem Träger nichts an. Sonst hätte der Träger bereits die Daten.

Zitat:
EGV: Ich beachte, dass Vermittlungsvorschlage (VV), die ich von der ...Arge... erhalten habe, keine Eigenbemühungen darstellen.
Wenn man sich auf den VV hin bewirbt, wird daraus sehr wohl eine Eigenbemühung. Du hast aber leider die EGV unterschrieben.

Zitat:
Zuweisung: Die aktive Teilnahme umfasst den Antritt der Maßnahme, das Einhalten von Terminen und die Teilnahme an der Maßnahme bis zum vereinbarten Maßnahme Ende.
Da steht nicht, daß du irgendetwas von dem Träger auszufüllen oder zu unterschreiben hättest (Verträge).

Zitat:
Mitwirkungspflichten: die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Maßnahme Träger (Der Maßnahme Träger ist verpflichtet, Ihnen nur zumutbare Arbeitsangebote zu unterbreiten)
Hier sehe ich den Keim des Problems. Eine private Firma kann dir keine Arbeitsangebote zukommen lassen, zum einen weil die dazu überhaupt nicht befugt sind, sondern dafür das Amt zuständig ist, zum anderen weil der Träger die Zumutbarkeit Anhand des Datenschutzes (Lebenslauf, Gesundheitsdaten, beruflicher Werdegang) überhaupt nicht prüfen kann und darf, da dieser die Daten nicht zur Verfügung hat.
Zitat:
dass man während der Teilnahme an der Maßnahme sozusagen aus dem JC raus ist. Ergo - alle Belange, die vorher über das JC gingen, sollen nun mit dem MT geregelt werden.
Klar, von was träumen die denn nachts, die spinnen wohl. Sämtliche Belange sind weiterhin mit dem Jobcenter zu regeln und keiner aufgezwungenen gewinnorientierten Firma, die nur dein bestes will (Money).

Gut reagiert bei dem Fahrtkostenantrag. Man tritt die Fahrtkosten nicht an den Träger ab. Im Anhang ein Fahrtkostenantrag, vielleicht hilft dir der weiter.

Bei Punkt 3 könnte rein: § 309 Abs. 4 SGB III i.V.m. § 59 SGB II
Bei Punkt 5 Kreuzchen bei Nein machen, man verzichtet nicht auf einen schriftlichen Bescheid.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Formular-Fahrtkosten leer.pdf (884.8 KB, 11x aufgerufen)
0zymandias, JCAlbtraum und RedFlash bedanken sich.
__

Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung!
DonOs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 15:00   #7
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RedFlash
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat:
Verspätetes Hartz"lich im Forum, RedFlash

Du hast dich gut geschlagen.

Danke für das nette Willkommen.
So gut geschlagen habe ich nur Dank dieses Forums, bei dem ich mich die letzten Tag erstmal schlau gelesen habe. Andernfalls säße ich jetzt wohl noch viel dicker in der Exkrement - plump ausgedrückt.

Zitat:
Gut reagiert bei dem Fahrtkostenantrag. Man tritt die Fahrtkosten nicht an den Träger ab. Im Anhang ein Fahrtkostenantrag, vielleicht hilft dir der weiter.
Bei den Fahrtkosten war es tatsächlich so, das meinem Maßnahmeschreiben ein Antrag beigefügt war. Scheint nicht üblich zu sein. Dort gab es allerdings auch ein Feld wo man halt ankreuzen konnte, dass man die Fahrtkosten an den Träger abtritt. Es war empfohlen. :D Ich hab trotzdem das nein angekreuzt.
Der Antrag sollte allerdings erst gestern beim JC angekommen sein. Also wird die Bewilligung wohl noch dauern.

Zitat:
Um eine Vergabe einer passgenauen Maßnahme geht es hier vorrangig nicht.
Ich glaube um die Vergabe einer passgenauen Maßnahme geht es ja eigentlich nie bei diesen Sinnlos-Maßnahmen. Allerdings gibt es ja bereits Gerichtsurteile (Bitte um Korrektur, wenn ich falsch liege), die besagen, dass die Maßnahmen halt einen Mehrwert erbringen müssen. Irgendwie. Und das tut diese Maßnahme wirklich in keinem Fall. Internetanschluss und Zugriff auf Stellenanzeigen habe ich auch zu Hause. Und um mehr geht es ja nicht. Sitzen, Stellenanzeigen suchen, Bewerbungen schreiben.
Es ist ja auch nicht so, als könnten die beiden Vermittler von heute mir in irgendeiner Form Kontakte oder ähnliches verschaffen. Denn sie sind einfach nicht in meinem Berufsfeld "unterwegs". Und ich habe auch gemerkt heute, dass sie nicht wirklich etwas mit mir und meinem Berufswunsch anzufangen wussten. Immerhin versuchte der eine mir irgendwas mit Archäologie anzudrehen, was vollkommen an meinem Berufsfeld vorbei geht.

Sollte ich am Montag bei dem Gespräch mit meiner SB auf eben diese Punkte auch pochen?
RedFlash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 15:07   #8
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Zerberus X
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
Es ist ja auch nicht so, als könnten die beiden Vermittler von heute mir in irgendeiner Form Kontakte oder ähnliches verschaffen. Denn sie sind einfach nicht in meinem Berufsfeld "unterwegs". Und ich habe auch gemerkt heute, dass sie nicht wirklich etwas mit mir und meinem Berufswunsch anzufangen wussten. Immerhin versuchte der eine mir irgendwas mit Archäologie anzudrehen, was vollkommen an meinem Berufsfeld vorbei geht.

Sollte ich am Montag bei dem Gespräch mit meiner SB auf eben diese Punkte auch pochen?
Dir ist aber schon klar das die Berufsfelder bei ALG 2 nicht so eng gesteckt werden.
Da muss man jede zumutbare Tätigkeit annehmen.
__

Ich habe überall gesucht und noch nie etwas gefunden,
von dem ich sagen könnte: "Das bin ich".
Das Problem dabei ist: Wer hat dann gesucht?
Zerberus X ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 17:09   #9
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0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias 0zymandias
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
[...]
Sollte ich am Montag bei dem Gespräch mit meiner SB auf eben diese Punkte auch pochen?
Ja, definitiv.

Die Arbeitsangebote des Maßnahmenträgers (MT) musst Du nicht annehmen, denn ...
Zitat:
Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
Tacheles Rechtsprechungsticker, im Forum eingestellt von User with attitude unter https://www.elo-forum.org/aktuelle-t...ml#post2150088 :
Zitat:
3. 1 SG Berlin, Beschluss vom 29.11.2016 - S 171 AS 16066/16 ER

Dazu RA Kay Füßlein aus Berlin

(Wohl) Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers

Der Sanktionsmechanismus des § 31 Aba. 1 Nr. 2 SGB 2 setzt voraus, dass dem Hilfebedürftigen eine hinreichend bestimmt bezeichnete Arbeit angeboten wird.

Es ist unzulässig, den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einer Einrichtung oder einem Arbeitgeber zuweisen und die Auswahl der konkreten Tätigkeit der Leitung der Einrichtung oder dem Arbeitgeber zu überlassen.

Eine Beauftragung durch den Antragsgegners an die private GmbH (Maßnahmenträger) sanktionsbewehrte Arbeitsangebote zu unterbreiten, ist unzulässig.
Quelle und Volltext: (Wohl) Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers | Rechtsanwalt Kay Füßlein und http://www.ra-fuesslein.de/wordpress...16066_16ER.pdf

Rechtstipp: vgl. dazu LSG Niedersachsen-Bremen, 26.02.2010 - L 9 AS 685/07 ER
Wenn Du Deine Argumentation noch ein bisschen aufpolstern willst, schaue mal in Maßnahmezuweisungen bekämpfen durch gute Argumente hinein (falls nicht schon geschehen ).
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
0zymandias ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 20:58   #10
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Beiträge: 2,995
Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Habe den Faden erst heute entdeckt:
Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einem Post mit passenden Querverweisen.

Es gibt zu tun.
Sobald die Schularbeiten gemacht sind, können eigene Strippen gezogen und kluge Fragen an JC-SBs gestellt werden.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
Verfasser AnonNemo:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Verfasser Ozymandias:
- Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
- VA mit AGH-Zwang - Antwortschreiben
- VA, Datenfreigabezwang an MT macht VA rechtswidrig
- Maßnahmenverweigerung lt SG Berlin nicht sanktionierbar
- Maßnahme länger als EGVA - nicht zulässig
- Argumente gegen Maßnahme in VA

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellte.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen. (Widerruf)

Wer (noch) nichts zurückzunehmen=zu widerrufen hat, VERBIETET vorsorglich.
Konkrete Verbote hinsichtlich Datenverwurstung durch Dritte können ebenfalls vorsorglich gegenüber JC UND Trägern ausgesprochen werden.
Wem die Datenverwurstung via VA aufs Auge gedrückt wurde, widerspricht zeitnah.
Vorlagen findest du im Forum.

Alles schriftlich und nachweisbar auf den Weg bringen.
Versteht sich.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
Pixelschieberin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2017, 09:16   #11
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RedFlash
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat:
Dir ist aber schon klar das die Berufsfelder bei ALG 2 nicht so eng gesteckt werden. Da muss man jede zumutbare Tätigkeit annehmen.
Um auf das konkrete Beispiel einzugehen - Geschichte und Archäologie sind zwei komplett verschiedene Tätigkeitsfelder, die eigentlich so gut wie nichts miteinander zu tun haben (bis auf einige kleine Punkte). Archäologie ist ein eigener Studiengang, mit eigenen Inhalten, eigenen Anforderungen. Diesen Anforderungen enspreche ich nicht. Aus diesem Grund halte ich ein solches Stellenangebot auch für nicht zumutbar. Ich weiß allerdings, dass es für "Laien", was die Mitarbeiter des JC und auch des MT in diesem Bereich wohl sind, schwer auseinander zu halten ist. :D Archäologie und Geschichte klingt halt beides alt und wird deswegen schon zusammen passen. So vermutlich deren gedankliche Erklärung.


Ich danke auf jeden Fall erstmal für die zahlreichen Links, die mich noch erreicht haben. Bezüglich der Datenweitergabe werde ich heute einen Brief gleich fertig machen und diesen am Montag meiner SB direkt persönlich überreichen. Dann kommt er wenigstens auch an. :D
Und ansonsten werde ich mir aus dem Argumentenkatalog - hatte mir diesen bereits angesehen - ein paar Fragen und Argumente notieren, mit denen meine SB sich dann auseinander setzen darf.
Danke euch noch einmal sehr für eure kompetente und sehr zeitnahe Hilfe.

Geändert von RedFlash (20.05.2017 um 09:39 Uhr)
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Alt 22.05.2017, 13:16   #12
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RedFlash
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Für alle, die gerne wissen wollen, wie es weiter geht/ging. :)

Ich war nun heute beim Jobcenter und durfte erst einmal erfahren, dass meine SB noch bis zum 06.06 nicht zugegen sein wird. Na toll. :/

Ich hatte dann ein Gespräch mit ihrer Vertretung. Die Frau sah bereits missbegeistert aus, als ich ins Zimmer gekommen bin. Und der Ausdruck auf ihrem Gesicht änderte sich auch im Laufe des Gesprächs nicht. Man konnte ihr ansehen, dass sie wohl ziemlich genervt von dem war, was ich von ihr wollte. Oder von meiner Person.
Joah, ich habe ihr dann die Problematik vorgetragen und unter anderem darauf hingewiesen, dass sich mir der Bedarf dieser Maßnahme nicht erschließt und gefragt, auf welchen Tatsachen denn die Annahme beruhen würde, dass ich Unterstützung bei meinen Bewerbungsunterlagen nötig hätte, wenn noch kein Mitarbeiter des JC meine Bewerbungsunterlagen jemals gesehen hat. Ich führte weiter aus, dass nicht derart häufig Stellengesuche für meinen Bereich halt heraus kommen, wodurch ich ebenso keine Nutzung für diese Maßnahme erkennen konnte. Auf meine Fragen ist sie - natürlich - nicht weiter eingegangen. Ihrer Meinung nach wäre die Maßnahme ja auch kein reines Bewerbertraining, woraufhin ich ausführte, dass der MT dies anders erklärt habe. Der MT sagte am Freitag bei der "Einführungsveranstaltung", dass es sich um eine reine Vermittlungsmaßnahme handele, bei der es nur darum ginge die Teilnehmer in Arbeit zu bekommen - egal wie.
Als sie sagte, dass bereits einige Kunden auf Grund dieser Maßnahme über ein Praktikum in Arbeit gefunden hätten, wollte ich wissen, wie viele das denn wären. Ob sie mir Zahlen vorlegen könne. Ihre schnippische Antwort darauf war, dass sie nicht der MT sei und deswegen keine Auskünfte darüber habe. Also ich hatte das ganze Gespräch über das Gefühl, dass sie keinerlei Lust hat sich mit mir auseinander zu setzen. Das einzige, was sie sagte, war, dass ich doch bis zur Rückkehr meiner SB die Maßnahme besuchen soll und dann alles mit ihr klären soll. Damit wurde ich dann abgewürgt. Sie sprach lediglich davon, dass ich in meinem Bewerberprofil auf der Internetseite doch bitte noch Alternativen zu meinem Beruf angeben sollte, um den Kreis zu vergrößern, wo ich mich bewerben könnte. Leider ist das nicht möglich ... was sie wissen sollte, wenn sie eine etwaige Ahnung von Geschichtswissenschaft hätte.
Desweiteren versuchte sie mir noch einmal einen Fahrtkostenantrag anzudrehen, damit ich die Fahrtkosten doch bitte an den Träger abtreten solle. Ich sagte ihr, dass ich das nicht machen werde und die Fahrtkosten vom JC erstattet bekommen möchte. Daraufhin sagte sie nur, dass ich nicht so arrogant sein solle. :D Diese Aussage amüsierte mich nach den schnippischen Antworten, die ich von ihr erhielt. Ich habe ihr dann den Fahrtkostenantrag vor Ort nochmals ausgefüllt - wieder mit dem Hinweis, dass ich die Fahrtkosten nicht an den Träger abtreten werde. Und danach war ich raus.
Ach ja - und die beiden Schreiben bezüglich Datenschutz bzw. Löschung meiner bisher erhobenen, aber unnötigen Daten, hab ich ihr auch gleich dort gelassen. In meinen Schreiben hatte ich den 29.05 als Termin angegeben, bis wann ich eine Antwort erwarte. Leider habe ich erst heute erfahren, dass meine SB noch bis 06.06 nicht da ist.

So viel zu der ganzen Sache.

Meine Frage wäre jetzt noch - muss ich jetzt echt die knapp 2 Wochen in dieser Maßnahme absitzen, bis meine SB wieder da ist? Vermutlich schon, um mir keinen Sanktionsbescheid einzuhandeln, oder? :/
Ich habe allerdings weiter vor dort nichts zu unterschreiben. Vielleicht hat der MT dann ja schon keinen Bock mehr auf mich.
RedFlash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 13:54   #13
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Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Hallo!
Ob SB zurück ist weißt Du nicht. Manchmal entgeht SB so Fragen, das hast Du auch bei der Vertretung gemerkt. Keine Lust ihren vom Staat auferlegten Auftrag zu erfüllen. Man wird Dir nichts erklären, nichts zurücknehmen wenn Du antrittst, das muss Dir klar sein. Es wird nichts passendes zugeteilt, es wird billig eingekauft und dann gefüllt!

Du hast alle Fragen soweit beantwortet bekommen, musst Dich nur noch entscheiden. Ach ja, so etwas wie einige Zeit mal anschauen und dann nicht mehr hingehen gibt es nicht!

Du musst Dich entscheiden, bleibst daheim oder nicht, weil Dir viele Argument genannt wurden, sogar die, dass:

Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Hallo,

zunächst stelle ich fest, dass EGV und Maßnahmeangebot getrennt voneinander zu beurteilen sind.

Der EGV bescheinige ich Nichtigkeit, also Unwirksamkeit. Gründe sind offensichtlich ...... Ferner mangelt es an konkret zugesagten Unterstützungsleistungen. Kurz gesagt, du sollst dies und jenes, aber finanzielle Unterstützung steht im Ernessen des Jobcenters. ...

Entsprechendes bescheinige ich dem Maßnahmeangebot. Es ist nicht erkennbar warum diese Maßnahme für dich ausgewählt wurde. ....
Zwingende Voraussetzung des Eingliederungsprozesses ist ein umfassendes und vollständiges Profiling.

Für Weiteres bitte ich dich selbst zu belesen. Ich sehe insgesamt keine rechtskonformen Verpflichtungen ("Obliegenheiten").
Zudem:
Zitat von Vidya Beitrag anzeigen
Dir kann doch gar nicht so viel passieren wie anderen Elo. Denn selbst wenn die Dir eine Sanktion aufbürden -Du beantragst Lebensmittelgutscheine, dann ist dadurch Deine Krankenversicherung wieder gesichert. Und wenn es Dir nur darum geht, dann kann Dir alles andere doch egal sein, was das JC Dir aufzwingen will.
Hast Du darüber nachgedacht?

Was wäre also der Grund um diese Maßnahme anzutreten? Wenn Du nichts unterschreiben willst? Du hast bereits gezeigt, dass Du die MN nicht willst und das wird man in der Anhörung/Stellungnahme an das Gericht auch so mitteilen: "Klar wollte Elo nichts unterschreiben, hat ja zu SB gesagt, die Maßnahme ist Mist!" Sei Dir da ganz sicher!

Ich stelle fest: Du möchtest nicht sanktioniert werden und hingehen obwohl man ohne Unterschrift Dich vielleicht sanktionieren möchte und Du dann Gutscheine bekommen könntest und KV bezahlt wird.

Oder WS und mögliche Sanktion wo du Lebensmittelgutscheine bekommen könntest und KV bezahlt wird?!?!

Wenn Du noch konkrete Fragen hast, dann stelle sie!

Wenn sich für mich und meinen Fall die User solche Gedanken gemacht und Hilfestellung gegeben hätten, zudem Du den Sinn nichts erkennst in der Maßnahme, dann müsste man auch strickt handeln. Du bist ja zumindest zu der Infoveranstaltung gegangen und kannst das in deine Argumentation mit einfügen.
Echogamer und RedFlash bedanken sich.
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 14:26   #14
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.05.2017
Beiträge: 12
RedFlash
Standard AW: Angebot einer Maßnahme - EGV unterschrieben; keine Erfahrung

Zitat:
Was wäre also der Grund um diese Maßnahme anzutreten? Wenn Du nichts unterschreiben willst? Du hast bereits gezeigt, dass Du die MN nicht willst und das wird man in der Anhörung/Stellungnahme an das Gericht auch so mitteilen: "Klar wollte Elo nichts unterschreiben, hat ja zu SB gesagt, die Maßnahme ist Mist!" Sei Dir da ganz sicher!
Ich hab dem SB nicht gesagt, dass die Maßnahme Mist ist. Ich habe ihm lediglich mitgeteilt, dass sich mir der Bedarf nicht erschließt und sie darum gebeten mir zu erklären anhand welcher Tatsachen denn der Bedarf für mich festgemacht worden ist. Ich halte das für eine konforme Frage, die - so wie ich das in den letzten Tagen anhand entsprechender Foreneinträge hier festmachen konnte - das JC beantworten müsste. Das hätten sie wohl auch schon auf dem Angebot der Maßnahme zun sollen.
Aber ich verstehe, dass das JC einem wohl gerne die Worte im Mund so herum dreht, wie es ihnen am Besten passt. :/

Und natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, es auf eine Sanktionierung ankommen zu lassen, weil mir tatsächlich nicht derart viel passieren kann, wie anderen Elos. Allerdings war mein bisheriger Gedanke einfach, das man natürlich erst einmal versuchen sollte etwas derartiges zu vermeiden.
Meine Erfahrungen in dem Thema sind gering und ich möchte nun nicht einfach in ein Fettnäpfchen treten, welches unter Umständen vermeidbar gewesen wäre.

Zitat:
obwohl man ohne Unterschrift Dich vielleicht sanktionieren möchte
Auf Grund einer nicht geleisteten Unterschrift beim MT kann man mich doch überhaupt nicht sanktionieren, oder?
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Alt 22.05.2017, 14:42   #15
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.....
Auf Grund einer nicht geleisteten Unterschrift beim MT kann man mich doch überhaupt nicht sanktionieren, oder?[/QUOTE]

In Deutschland Herrscht VERTRAGSFREIHEIT, das heißt das du wegen einer Verweigerten Unterschrift nicht Sanktioniert werden kannst AAAAAAAAAAABBBERRRR dein SBchen könnte denn noch versuchen dich zu Sanktionieren wegen Verstosses gegen die EGV/EGV-A und oder wegen " Vereitelung Antritt der Maßnahme, um Geld zu Sparen ( oder seinen Kopf noch TIEFER Rektal in das Skrotum des Vorgesetzten zu Schieben ) .

Das weiß niemand wie dein SBchen das handhabt, dann musst du gegeben falls Gerichtlich gegen diese SCHWEINEREI vorgehen und dein Recht einklagen.

Siehe dir mal die Beiträge von Pixelschreiberin an, das wird dich weiterbringen um Sanktionen zu vermeiden, etwas Aufwand der sich Lohnt.
Lg
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Alt 22.05.2017, 16:12   #16
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Hast du schon das Fahrgeld für die bisherigen Fahrten zu Träger und zum JC auf deinem Konto?
Nein?
Ist das beantragte Fahrgeld - zum Träger hin - bereits eingegangen?
So in Höhe wenigstens einer Monatskarte?

Du hast bei der Besprechung sicher kund getan, daß du nicht bereit bist, mehr als einmal hin und zurück im Voraus zu verauslagen.
Und dann drücken die sich noch so um den Brei rum - mit dem Antrag auf Fahrtkostenerstattung?!
Ist das etwa vertrauensbildendes Verhalten?

Ich würde vermutlich noch klarer herausstellen, daß mir die Mittel fehlen, dort auf meine Kosten anzureisen und womöglich (wieder) darauf sitzen zu bleiben.
Schriftlich und NACHWEISBAR.
So als "Protokoll".
Möglicherweise hat SB vergessen, das, worauf es dir ankam, im Beratungsvermerk zu erwähnen.

Auf mir völlig unbekannte Dritte zu bauen=vertrauen und vom Gesetzgeber zugesicherte Rechte - wie ich finde obendrein völlig grundlos - abzutreten, kann noch nicht erzwungen werden.
Solch Blauäugigkeit wäre nicht ratsam.
Nicht, wenn man den Medien Glauben schenken darf, wie oft solche wie Pilze aus dem Boden schießenden und nur beschränkt haftenden Firmen-Konstrukte im Ernstfall nicht mehr "anfaßbar" sind und sich flugs ein neues Etikett aufkleben...

Die SBs werden dir sicher erklären und gerichtsverwertbar zusichern, WER in dem Fall eintritt, solltest du DEINE Rechte an eine vom JC auserkorene Pleitebude abgetreten und das JC das für deine Fahrten vorgesehene Geld bei deren Insolvenz versenkt haben - und - du beim Konkursverwalter unter ferner liefen rangierst.
Ich vermute, mit DER Gegen-Forderung kehrt ganz schnell Einsicht ein, daß du vorausschauender planst als ...

Btw., soweit mir gekannt, ist die Aufgabe, den HE in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu vermitteln, dem JC auferlegt.
Es wird zwar immer wieder versucht und mit Uninformierten auch so gehandhabt, kann jedoch lt. ein paar Beiträgen von Ozymandias nicht sanktionsbewehrt "geoutsourced" werden.
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Alt 22.05.2017, 16:55   #17
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Zitat:
Hast du schon das Fahrgeld für die bisherigen Fahrten zu Träger und zum JC auf deinem Konto?
Nein?
Ist das beantragte Fahrgeld - zum Träger hin - bereits eingegangen?
So in Höhe wenigstens einer Monatskarte?
Nein und nein. :D Da ist noch gar nichts eingegangen. Dame meinte heute ja auch, dass sie mir die Fahrkosten wieder aufdrücken könne, damit ich sie dann dem Träger abtrete. Falsch gedacht.

Zitat:
Du hast bei der Besprechung sicher kund getan, daß du nicht bereit bist, mehr als einmal hin und zurück im Voraus zu verauslagen.
Ja, das habe ich der Dame sehr deutlich gemacht. :D Mit der Antwort, dass das ja so nicht ginge und das in dem Sinne kein "Argument" wäre, um nicht bei der Maßnahme aufzukreuzen. *hüstel*

Deiner Meinung nach, sollte ich also nochmal ein Schreiben an besagts JC XYZ aufsetzen, indem ich deutlich hervor hebe, dass ich nicht Willens bin weiter in Vorleistungen zu gehen und dementsprechend auch erst einmal (leider) nicht an der mir auferlegten Maßnahme teilnehmen kann? Bis der Fahrtkostentango abgeschlossen ist?
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Alt 22.05.2017, 17:24   #18
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Zitat:
dass das ja so nicht ginge und das in dem Sinne kein "Argument" wäre, um nicht bei der Maßnahme aufzukreuzen.
Das ist sehr wohl ein wichtiger Grund. SB soll mal Anhand der Beratungs- und Auskunftspflicht erläutern, warum es denn so nicht ginge, besser justiziable schriftlich, unter Nennung gültiger Gesetze.
Zitat:
Deiner Meinung nach, sollte ich also nochmal ein Schreiben an besagts JC XYZ aufsetzen, ... .
Schriftsatz würde ich fertigen. Ich für meinen Teil bräuchte zumindest eine schriftliche Zusage über die zeitnahe Übernahme der beantragten Kosten auf mein Konto, um weiterhin erscheinen zu können. Gleicht es ja einer Kürzung, einer Sanktion, legt man die Fahrtkosten über längere Zeit aus, den man dann als Dank hinterher rennen darf.
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Alt 22.05.2017, 17:32   #19
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Wer von den SBs wild entschlossen ist, zu sanktionieren, wird es so oder so versuchen.
Meist klappt es.
Die paar Aufrechten, die sich mit Verstand zur Wehr setzen, sind zu verschmerzen.

Jetzt ist es an dir, alles so vorzubereiten, daß ein möglicherweise einzuschaltender SG-Richter wie auf einer Sänfte dorthin getragen wird, wo du ihn sehen möchtest.
In deinem Boot.
Das bewerkstelligst du einzig mit Korrespondenz, die in der strittigen Angelegenheit hin und her ging - und ihm ermöglicht, sich ein Bild vom Vorgeplänkel zu machen.

Ja - ich würde schriftlich nachsetzen und mir die Rechtsgrundlage nennen lassen, die dir auferlegt, deine Rechte an Dritte abzutreten, mit denen du keinerlei vertragliches Verhältnis pflegst.

Daß das Auslagern von JC-Aufgaben an Dritte erlaubt ist, schließt trotzdem nicht ein, daß du DEINE Rechte gegenüber dem Leistungsträger an Hinz & Kunz abzutreten hast.
DAS konntest du gar nirgends finden.
Besonders würde ich darauf abheben, daß mir vehement die Zusage verweigert wird,
Du bist zutiefst verunsichert ob des ablehnenden Gebarens und dringst darauf, ENDLICH die ZUSAGE zu erhalten.
Dahingehend, DASS der Leistungsträger (hier das JC) die Fahrtkosten in Höhe von xx.yy € übernehmen wird.
Wäre SB schlauer, hätte sie DIESE banale Barriere so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt - und dich damit verpflichtet, sofort wieder beim Träger anzutanzen.
Ob die eingehende Buchung etwas später erfolgen kann, würde ich vom eigenen Kontostand abhängig machen.
Nicht, daß ein JC-freundlicher Richter meint, das hätte ja ... obwohl wir alle wissen, daß es nicht hätte...

Ach ja, meine Schlußfloskel wäre in diesem Tenor:
Ich bitte um zeitnahe und gerichstsverwertbare Anwort/en.
(Du fragst ja auch WAS SB auf das Brett bringt, daß DIESE Maßnahme...)
Die in dieser Angelegenheit durch den erneuten Beratungsbedarf entstandenen Verzögerungen habe ich nicht zu vertreten.
Stets höflich auf die Auskunfts-und Beratungspflicht des SB hinweisen...
Dafür wirst du sicher nicht geliebt werden.
So ists nun mal wenn Drücker-Niveau auf Fakten-Reiter stößt.

Bei mir hieß es mal - als ich zuviel Kombinationsgabe voraussetzte und nicht dumm nachfragte: "Es sei kein Beratungsbedarf erkennbar gewesen."
Dem kann doch im Vorfeld abgeholfen werden. Oder?
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Alt 22.05.2017, 18:00   #20
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RedFlash
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Dann wird dieses Schreiben heute noch fertig gemacht. :) Leider ist unser Faxgerät kaputt, also werd ich das morgen wohl persönlich vorbei bringen müssen. Schneckenpost ist da nicht gut, oder?

Eine Frage noch - ich befürchte, dass diese ganzen Belange (auch meine Datenschutzwiderrufe) erst überhaupt bearbeitet werden, wenn meine persönliche SB wieder da ist. Was - soweit ich es weiß - eben erst am 06.06 der Fall sein wird. Kommt mir das zu Gute oder eher nicht? Ich fürchte Vertreterchen wird da keinen Handschlag rühren. Die hat zwar heute meinen Fahrtkostenantrag entgegen genommen (und bearbeitet den maybe auch), aber in die Schreiben, die ich per Post sende, guckt die wohl nicht rein. Ergo würde das bedeuten, dass ich zwar hinreichend nett dargelegt habe, warum ich nun leider erstmal nicht bei der Maßnahme antanzen konnte, allerdings würde der Brief vermutlich später gelesen, als die den Antrag bewilligen/oder ablehnen. Who knows.

Zitat:
Ob die eingehende Buchung etwas später erfolgen kann, würde ich vom eigenen Kontostand abhängig machen.
Nicht, daß ein JC-freundlicher Richter meint, das hätte ja ... obwohl wir alle wissen, daß es nicht hätte...
Kannst du das kurz näher erläutern?
Theoretisch ließe es mein Kontostand durchaus zu in Vorauslage zu gehen. Wenn ein SG-Richter das sehen würde, könnte er womöglich auch darauf pochen, dass ich ja die nötigen Finanzen gehabt hätte, um zur Maßnahme zu tingeln.
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Alt 22.05.2017, 18:22   #21
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Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
[...] Kannst du das kurz näher erläutern?[...]
Hatte ich. In der Passage, daß die gerichtsverwertbare ZUSAGE wichtig sei.
DonOs sah das offenbar auch so.
Ohne Zusage gäbe ich - bei DEM Theater, was SB gemacht hat - keine Puseratze auf Verdacht und deren bloße Worte aus.
Keine falsche Höflichkeit den SBs gegenüber. Die "Neue" flickte dir doch auch schon am Zeug.

Wenn auf deinem Konto Ebbe herrscht, KANNST du gar nicht in Vorlage gehen...
Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
[...] Wenn ein SG-Richter das sehen würde, könnte er womöglich auch darauf pochen, dass ich ja die nötigen Finanzen gehabt hätte, um zur Maßnahme zu tingeln.
Es ist zwar deine Sache wie du über deinen Regelsatz und dein Schonvermögen verfügst - aaaaber - ich muß sicher nicht den überstrapazierten Spruch mit der hohen See und dem Gericht weiter ausleiern.

Wenn es dir zu unsicher ist, schreib den Teamleiter an. Wenn DER es nicht weiß, wer dann?
Der freut sich, wenn seine SBs ihm Arbeit lassen, für die sie eingestellt wurden.
Ich würde - zwecks Entschleunigung - an Damen und Herren schreiben. Schließlich ists eine Verwaltung und keine Privatperson.
Sollen die sich doch selbst aussuchen, wer was wann bearbeitet.
Ein "Verteiler" ginge auch. SB, Vertretung der SB, Teamleiter.
Laß dir den Empfang auf dem Duplikat quittieren wenn du grad kein Fax mit Sendeprotokoll hast.
Das geht i. d. R. am Empfang. Dann mußt du gar nicht mit denen reden.
Das Zauberwort ist "Entschleunigung". Bei voller Mitwirkung. Versteht sich.
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Alt 22.05.2017, 19:14   #22
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RedFlash
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Ich hab - mit Hilfe einiger hier hochgeladenen Anträge - etwas zusammen geschustert. Es würde mich freuen, wenn einer vielleicht kurz drüber lesen könnte, um mögliche Falsch-Formulierungen ausfinding zu machen. Danke im Voraus für die kompetente Hilfe.


Betreff: Anfrage bezüglich Fahrtkostenerstattung zwecks Maßnahme


Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Frage der Fahrtkostenerstattung seitens des JobCenters ist noch nicht abschließend geklärt.
Bei der Durchsicht des an mich gesendeten Maßnahmeangebotes vom 10.05.2017 konnte ich keine konkrete Regelung zur Fahrtkostenerstattung ausmachen. Ihre Angaben zur Übernahme „notwendiger Kosten“ ist als Kann-, nicht als Muss-Bestimmung verklausuliert.

Auf meinen ersten Antrag auf Fahrtkostenerstattung erhielt ich am heutigen Tag (22.05.2017) bei einem persönlichen Vorsprechen im Jobcenter, lediglich die Anweisung besagten Antrag ein weiteres Mal auszufüllen und diesen anschließend zur weiteren Bearbeitung beim Maßnahmeträger (xxx GmbH) einzureichen. Ich war bestürzt, wie vehement mir die Zusage zu den Fahrtkosten verweigert wurde mit dem Verweis diese dem o.g. Maßnahmeträger abzutreten. Es ist mir nicht bekannt, dass ich meine Rechte gegenüber meinem Leistungsträger an Dritte abtreten muss.

Bitte nennen Sie mir die Rechtsgrundlage die mir auferlegt, meine Rechte an Dritte abzutreten, mit denen ich keinerlei vertragliche Verhältnisse pflege.

Einmal bin ich bereits gutgläubig in Vorlage gegangen. Zwei Einzelfahrscheine – Tarifzone xx des xx - à x,xx € = x,xx € habe ich vorgestreckt, um pflichtgemäß am 19.05.2017 zum Beginn der Maßnahme zu erscheinen.
Da mir nur das soziokulturelle Existenzminimum zur Verfügung steht - und aufgrund der Unbestimmtheit Ihrer Regelung - kann ich keine weiteren Kosten verauslagen.

Teilen Sie mir bitte schriftlich und gerichtsverwertbar mit, ob eine zeitnahe Übernahme der beantragten Kosten auf das Ihnen bekannte Konto erfolgt, damit ich weiterhin an der mit angebotenen Maßnahme teilnehmen kann.

Die in dieser Angelegenheit durch den erneuten Beratungsbedarf entstandenen Verzögerungen habe ich nicht zu vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Geändert von RedFlash (22.05.2017 um 20:34 Uhr)
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Alt 22.05.2017, 20:27   #23
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Klingt geschmeidig.
Mit fehlt noch etwas Finger-aufs-Böse.
Z. B.:
Den ersten Antrag zwecks Fahrtkostenerstattung hatte ich bereits am dd.mm.yy eingereicht.
Auf Anordnung der SB Schlau-Wie-Brot mußte ich den selben Antrag - aus mir unerklärlichen Gründen - am dd.mm.yy ein zweites Mal stellen.

Mach dem unbeteiligtem Leser klar, wo es klemmt.
Nenne Roß und Reiter.
Das mögen die besonders gerne.
Dann noch die Passage mit der Abtretungs-Anweisung.
So kann sich der Richter ein hübsches Bild machen.
Zitat:
Zusage zu den Fahrtkosten
Umformulieren in:
Zusage der Fahrtkostenerstattung
Zitat:
damit ich weiterhin an der mit angebotenen Maßnahme teilnehmen kann.
"weiterhin" würde ich weg lassen.
Wie ich dich verstanden habe, willst du, daß die Amigos dich aushusten wie eine Kröte, die quer im Hals steckt.
Damit dir kein sanktionsbewehrter Maßnahmeabbruch angedichtet werden kann, solltest du auf Worte wie "weiterführen" verzichten.
So wie es sich momentan darstellt, ist die Maßnahme noch nicht mal begonnen.
Eine Schwalbe (Infoveranstaltung) macht schließlich noch keinen Sommer.
Zitat:
um pflichtgemäß am
Vorschlag: In "weisungsgemäß" ändern.
Damit klarer erkennbar wird, daß dir das fremdbestimmt aufs Auge gedrückt wurde.

Schritt 2 ist ja noch in der Pipeline:
Daß du den Vertrag nicht unterschreiben magst, weil er dir Rechte beschneidet, die der Gesetzgeber für dich erlassen hat.
Hach, ja. son Mist aber auch....


Generell solltest du selbst hier im Forum Daten weglassen oder bewußt verändern, die Rückschlüsse auf dich zulassen.
Geh davon aus, daß auch SBs mitlesen und sich Schritte ausdenken können, indem sie deine Posts in der Teeküche vortragen und mit den Kollegen erörtern werden, wie dir vielleicht doch noch beizukommen ist.

Glück auf!
JCAlbtraum bedankt sich.
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Alt 22.05.2017, 20:33   #24
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RedFlash
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Zitat:
Generell solltest du selbst hier im Forum Daten weglassen oder bewußt verändern, die Rückschlüsse auf dich zulassen.
Geh davon aus, daß auch SBs mitlesen und sich Schritte ausdenken können, indem sie deine Posts in der Teeküche vortragen und mit den Kollegen erörtern werden, wie dir vielleicht doch noch beizukommen ist.
Dieses kleine Detail stach mir wenig später auch ins Auge, als ich den Eintrag gepostet hab. Daran muss ich wirklich mehr denken. Danke nochmal für den Hinweis. Und für die Verbesserungsvorschläge. Werden sofort umgesetzt.

Ein passendes Schreiben - dazu habe ich eine Vorlage hier aus dem Forum genutzt - an den MT zwecks "Ich kann nichts für Verzögerung, weil JC meinen Fahrtkostenerstattungsantrag nicht bewilligt" ist ebenso aufgesetzt.
RedFlash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 20:40   #25
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Ein Foren-Kollege fordert den Maßnahmeträger immer gleich auf, ihm sämtliche zu zeichnende Dokumente zukommen zu lassen.
Allein um Verzögerungen zu vermeiden, die durch die Prüfung derselben entstehen könnten.
Das ist ja sowas von vorausschauend und mitwirkend.

Waaaaaas, der Träger will die nicht raus rücken?
Wer soll das denn verstehen?

Nachtrag:
Zitat von RedFlash Beitrag anzeigen
Dieses kleine Detail stach mir wenig später auch ins Auge, [...]
Hast du keine Edit-Zeit mehr?
Versuchs mal mit dem "Ändern"Button.
Ah ok - schon passiert...
JCAlbtraum bedankt sich.
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Geändert von Pixelschieberin (22.05.2017 um 20:47 Uhr) Grund: Nachtrag
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