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Start > Information > Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen -> Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehmen?


Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben

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Alt 10.05.2017, 04:52   #1
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.05.2017
Beiträge: 19
User17
Ausrufezeichen Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehmen?

Hallo alle miteinander.

Ich bin neu hier im Forum und habe mich hier nun angemeldet, da ich unbedingt eure Hilfe brauche und hoffe dass ihr mir evt. weiterhelfen könnt.

Ich weiß zwar nicht wie ich jetzt genau anfangen soll, aber ich versuche es einfach mal.

Vor einem halben Jahr wurde ich leider Arbeitslos.

Ich habe dann gleich ALG1 und ALG2 beantragt und für die Ersten Monaten war die Bundesagentur für Arbeit mein Hauptansprechpartner und habe somit mit der Bundesagentur zusammen versucht wieder in eine geeignete Arbeit zu kommen.
Fast wäre es auch zu einer neuen Einstellung gekommen aber die Firma wo ich Hoffnung hatte wollte mich dann doch nicht mehr...
Ich muss dazu sagen dass ich durch meine Gesundheitliche Situation nicht jede Arbeit ausführen kann und Vollzeit Beschäftigungen für mich körperlich sowie Psychisch so gut wie unmöglich sind.
Die Bundesagentur hat mir somit vermehrt VV´s zugesendet die auf 450 Euro Basis oder Teilzeit waren.
Desweiteren musste ich Eigenbemühungslisten machen und mich selber bei vielen Firmen bewerben und diese Bewerbungen dann in die Liste eintragen.

Zu meiner Erkrankung:
Ich leide seit nun mehr als 4-5 Jahren an einer stärkeren Chronischen Hauterkrankung die sich Urticaria nennt.
Speziell: Cholinergische Urticaria.

Bei zu warmer Körpertemperatur bspw. durch Körperliche Belastung, Emotionaler Stress sowie durch höhere Außentemperaturen bekomme ich einen üblen Hautausschlag mit Roten Pusteln wo meine Haut !fürchterlich! anfängt zu brennen, zu stechen, zu schmerzen und an den Betroffenen Stellen (Meistens so gut wie der ganze Körper) warm/heiß zu werden.
Nach diesen Allergieschüben fühle ich mich oft sehr Schlapp und leide dann auch oft an Konzentrationsschiwerigkeiten beim Allergieschub sowie auch danach, da die Schmerzen sehr furchtbar sind und der Ausschlag gerade draußen zudem sehr belastend für mich ist, da man die Roten Pusteln auf der Haut erkennt. Die Schmerzen bleiben meistens einige Minuten aber die Pusteln können bis zu 1Std anhalten bis sie wieder komplett verschwinden.
Somit fällt die Jobsuche natürlich etwas schwieriger aus. Aber ich habe es schon mal geschafft eine passende Tätigkeit zu finden (Im Bereich Lager & Logistik) die meiner Gesundheitlichen Situation etwas entgegenkommender war, also warum nicht noch einmal? ;-).

Naja, auf jedenfall endete nun mein Anspruch auf ALG1 und ich bekomme nur noch ALG2 und somit bin ich nun beim Jobcenter.
Und nun der Schock wovor mir gegraut hat:
Beim aller ersten Termin im Jobcenter wurde mir gleich eine Maßnahme ins Gesicht gedrückt. Ein sogenanntes Bewerbungstraining wartet nun auf mich....
Der Jobcenter Mitarbeiter kennt weder meine bisherigen Bemühungen um wieder in Arbeit zu kommen, !NOCH MEINE BEWERBUNGSUNTERLAGEN! - Die ich mit einem Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam erarbeitet habe!
Ich habe dem Jobcenter Mitarbeiter dann versucht zu erklären dass ich solche Maßnahmen für völlig unnötig erachte, da sie für mich lediglich Auffangbecken sind für die Statistiken und ich Bewerbungen schreiben kann und schon etliche losgeschickt habe und es bisher nur nicht zu einer Einstellung gekommen ist, da ich nun mal eine gewisse Gesundheitliche Situation besitze die alles andere als leicht für mich ist und ich nun mal auch keine Lehre abgeschlossen habe und somit nicht über viele erforderlichen Kenntnisse verfüge um überall eingestellt zu werden.
Dies hat er soweit wie mir noch bekannt ist unkommentiert gelassen und meinte nur dass ich zu dieser Maßnahme auch nur 2 Tage die Woche hingehen müsste. Somit war es für mich nicht mehr ganz so schlimm. Aber nachdem ich dann die EGV unterschrieben habe (Ja ich weiß, hätte Ich eigentlich nicht tun dürfen) und ich Zuhause angekommen war, lies ich, dass es sich um eine VOLLZEIT Maßnahme handelt die ich so nicht regelmäßig ausführen kann, da es für mich nicht nur enormer Stress ist (Gerade jetzt wenn der Sommer wieder anfängt) jeden tag dahinzufahren und in heißen Bürozimmern unnötig herumzulungern, sondern ich auch noch Artzttermine bezüglich meiner Erkrankung habe UND ich desweiteren es nicht einsehe wieso ich von Morgens bis Abends irgendwo herumlungern soll und "Bewerbungen" schreiben und üben soll wenn ich dies doch kann! Und die Maßnahme soll ich 6 Monate machen!
ich finde dies einfach nur lächerlich dass man sich gar nicht um einen Arbeitssuchenden wirklich kümmert, sondern ihn gleich in irgendwelche Maßnahmen steckt wo er verrotten kann.
Nächste Woche ist eine "Maßnahmen-Veranstaltung" bei dieser Maßnahme wo jeder anscheint hingehen muss und dann werden kurze Gespräche geführt und dann beginnt anscheint diese "Maßnahme".

Also meine Fragen:
Was kann ich gegen diese Willkür unternehmen dass man mir einfach so ohne überhaupt irgendwas von mir einzusehen o.ä (Bspw. Meine Bewerbungsunterlagen) mich in ein "Bewerbungstraining" schickt?
Wie schaffe ich es dass man mich in der Maßnahme nicht mehr will oder dass ich dort nicht hingehe ohne dass ich Sanktioniert werden kann?
Was sollte ich an dem Tag dieser sogenannten "Info-Veranstaltung" beachten?
Habt ihr evt. noch andere Tipps/Tricks/Ratschläge für mich?
Bitte helft mir, ich weiß wirklich nicht was ich tun könnte.
Dieser ganze Blödsinn mit so einer sofortigen - unnötigen Vollzeit Maßnahme (Bewerbungstraining) obwohl man meine Bewerbungen überhaupt nicht kennt und auch die ganzen Bemühungen einfach ignoriert die ich die Monate vorher mit der Bundesagentur erarbeitet habe und mich trotz meiner Gesundheitlichen Situation in so etwas stecken will, finde ich einfach unter aller Sau.

Achja, ich bin U25 und meine Erkrankung wurde damals vom Amtsärtzlichen Dienst erfasst und damit bewertet dass ich Vollzeit arbeiten kann, allerdings nur bei leichten bis mittelschweren Arbeiten wenn keine Temperaturschwankungen stattfinden und wenn die Arbeitsumgebungen nicht viel Dreck wie Staub aufweisen.

Ich hoffe jemand kann mir hier helfen...Danke!

(Ich hoffe das Thema wurde richtig in das Forum gepostet)

Gruß User17

Korrektur:
Ich bin Ü25 - Nicht U25. Sorry.

Geändert von Curt The Cat (11.05.2017 um 11:18 Uhr)
User17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2017, 05:18   #2
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Beiträge: 299
krohne444 fällt teils Negativ auf...
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

hi

da kommt aber jetzt viel Stress denn die werden sagen deine Unterlagen sind nicht zielführend (sonst hättest du ja einen Job) Klar warum ist man dort .
Dann hat der MD die Voll Arbeitsfähig geschrieben (leichte/Mittlere)Arbeiten gehen das bedeutet ja du kannst fast alles machen .

Da ja auch noch keine Ausbildung usw vorhanden ist werden die dich schon deshalb zu allen möglichen Kram verdonnern um dich los zu werden . Und dann werden die ZAG Stellen raus geholt.

Also Entweder Krankschreiben lassen /Gutachten besorgen und dann halt neue Prüfung beim Med Dienst und hoffen , dass sie dich nicht mehr fast Voll Gesund schreiben .

Oder denen beim Amt selbst was Vorschlagen wie eine Ausbildung usw die für dich passt.
krohne444 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2017, 10:22   #3
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Registriert seit: 06.07.2011
Ort: Oldenburg
Beiträge: 8,248
swavolt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Alle Unterlagen dazu mal einstellen.
swavolt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2017, 15:17   #4
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 09.05.2017
Beiträge: 19
User17
Beitrag

Hallo,

ich habe mal die EGV abfotografiert.

******

Kann mir wirklich niemand konkret weiterhelfen?

Achja, was ich noch erwähnen wollte:
Die Fahrtkosten soll angeblich laut JC der MT übernehmen und ich soll dort Nachfragen bei dem Termin zur "Info-Veranstaltung" und bekomme angeblich dann die nötigen Erstattungen. Stimmt das alles so oder wie kann ich meine Fahrtkosten vor dem Termin erhalten, damit ich nicht unnötig in Vorkasse treten muss, da man natürlich als ALG2 Bezieher auf seine Finanzen achten muss und soviel ich weiß der ALG2 Satz nicht für so etwas gedacht ist. Oder?

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
.jpg   .jpg   .jpg   .jpg   .jpg  

Geändert von Curt The Cat (11.05.2017 um 11:21 Uhr) Grund: Wir wünschen hier keine Pusch-Beiträge - ein wenig Geduld wäre schon angebracht. Das Forum ist keine Jukebox ...
User17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2017, 01:10   #5
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Benutzerbild von Vidya
 
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Beiträge: 830
Vidya
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Zitat von User17 Beitrag anzeigen
Achja, ich bin U25 und meine Erkrankung wurde damals vom Amtsärtzlichen Dienst erfasst und damit bewertet dass ich Vollzeit arbeiten kann, allerdings nur bei leichten bis mittelschweren Arbeiten wenn keine Temperaturschwankungen stattfinden und wenn die Arbeitsumgebungen nicht viel Dreck wie Staub aufweisen.Wie schaffe ich es dass man mich in der Maßnahme nicht mehr will
Versuch macht Klug . Bei Deiner Krankheit sind oft hohe Dosen von Antihistaminika der 1. und 2. Generation wie Cetirizin oder Loratadin erforderlich. Ein Nachteil dieser Medikamente sind unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit. Ebenfalls bei anderen Medikamenten. Wenn man solche Medikamente braucht, dann kann man auch manchmal zu müde sein oder auch einschlafen. Da kann man meist wenig dagegen tun.
Mit Deiner Krnakheit ist vieles nicht vorhersehbar und kann passieren. Ob Du dann noch fähig bist, dem Unterrricht zu folgen ? Informiere Die Kursleiter über Deine Krankheit und habe keine Scheu, dich auch im Unterricht darum zu kümmern, wenn es notwendig ist. Musst Du nicht auch eine Kühltasche mit Kühlaggregaten mit zum Unterricht nehmen oder eine Kühlmaske ? Die Du dann natürlich auch bei Bedarf benutzen musst. Gesundheit geht über alles!!! Musst Du nicht auch eine Staubmaske mitnehmen und bei Bedarf aufsetzen ? usw.

Zeig den Beteiligten, dass Deine Krankheit wirklich nicht zu unterschätzen ist . Du hast die EinV unterschrieben, das war ein schwerer Fehler. Aber sag mal: Standest du dabei unter Medikamenteneinwirkung?. Dann wäre der Vertrag gegebenenfalls nichtig
User17 und Echogamer bedanken sich.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2017, 02:54   #6
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Registriert seit: 09.05.2017
Beiträge: 19
User17
Beitrag AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

@Vidya
Vielen Dank für deine Antwort. :-)
Also bezüglich meiner Erkrankung muss ich keine Kühltasche mit verschiedenen Utensilien bei mir tragen. Allerdings habe ich manchmal extra Notfall-Tabletten dabei wenn es zu extremeren Allergieschüben kommen sollte.

Ja, durch meine Medikamente die ich regelmäßig nehmen muss, leide ich teilweise an Schlafstörungen und finde erst sehr spät Nachts den Schlaf bzw. erst wenn ich wirklich richtig müde bin.
Durch die Angst eines nächsten Allergieschub habe ich auch bei bestimmten Dingen Konzentrationsstörungen. (Gerade wenn es um Schulische Aktivitäten gehen soll)
Mal ganz zu schweigen davon wenn ein Allergieschub auf einmal auftritt.

Insgesamt nehme ich pro Tag wenn ich aus dem Haus gehe manchmal 4 und manchmal 5 Tabletten nur wegen der Urticaria (Nesselsucht).

Ich habe die EGV unterschrieben, da ich weiß was für ein Stress auf mich zukommt wenn ich diese nicht unterschreibe.
gerade in meiner Lage wäre das einfach kaum zu ertragen.
Denn ich habe am Rand nachdem ich die EGV erhalten aber noch nicht unterschrieben habe dem SB mitgeteilt dass er weiß dass in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht und ich die EGV nicht unterschreiben muss, aber wenn ich es nicht tuen würde ich auch kein Geld erhalten würde worauf hin er nickte.
Ich hatte Angst dass mir Leistungen gestrichen werden, trotz der Verweigerung, da = VA bei mir im Briefkasten landet und ich durch diese ganze Tortour dann natürlich einen enormen Druck und sehr viel Psychischen Stress ausgesetzt bin und dies würde meine Gesundheitliche Situation drastisch verschlimmern und daher dachte ich dass eine Maßnahme immer noch besser wäre als der Stress mit dem JC = Anwaltstermine/Gerichte usw. DA - Der SB meinte es wären auch nur 2-3 Tage die Woche wie ich es oben schon erwähnt hatte.
User17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 21:33   #7
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User17
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Anscheint kann oder will mir hier niemand wirklich weiterhelfen. Sehr schade, denn das einzige was ich aktiv gegen die Maßnahme tun kann ohne Sanktioniert werden zu können, ist mich Krankschreiben zu lassen und das immer wieder (Bis die Ärzte nicht mehr mit spielen).
Ich könnte am Tag der "Info-Veranstaltung" auch die Verträge dort nicht sofort unterschreiben, mit der Begründung dass ich sie mitnehmen möchte um sie erstmal in aller Ruhe durchzulesen.
Aber wenn die Leute bei der Maßnahme dann aber sagen dass sie mich nicht wollen weil ich sofort unterschreiben muss was soll ich dann tun? Dies gilt nämlich beim JC als Sanktionsgrund, da in der EGV steht dass ich nichts tun darf was eine Teilnahme an der Maßnahme gefährdet, ganz irrelevant dazu ob in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht und/oder ich Verträge zum Prüfen mit nachhause nehmen kann.
Wie seht ihr das? Wie sollte ich mich am besten verhalten wie ich vielleicht aus dem ganzen Scheiß wieder rauskomme ohne dass ich Sanktioniert werde.
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Alt 16.05.2017, 21:55   #8
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Mach Dir klar, dass der einzige Zweck dieser Vertrage ist, Deine Rechte ueber das gesetzlich vorgesehene hinaus zu beschneiden. Alles Notwendige ist bereits grsetzlich bzw. In den Vertraegen zwischen JC und MT geregelt. Wenn der MT das anders sieht, ist das sein Problem.

Wenn der MT dir einen Kaufvertrag ueber 100 Autos vorlegt, unterschreibst Du den?
0zymandias und Echogamer bedanken sich.
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 22:05   #9
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Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Moinsen User17 und willkommen hier ...!

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet. Eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining), sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
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Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner pers. Meinung und Erfahrung, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar !
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"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" - Bertold Brecht ... deshalb
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Curt The Cat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 07:34   #10
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Zitat:
@Kerstin_K Wenn der MT dir einen Kaufvertrag ueber 100 Autos vorlegt, unterschreibst Du den?
Nein, würde ich nicht.

Dh. also ich unterschreibe Morgen überhaupt nichts?
Ich weiß zwar noch nicht ob ich etwas unterschreiben muss, aber sollte es der Fall sein dachte ich mir das ich lediglich den Zettel ausfülle und unterschreibe wo ich meinen Namen und meine Anschrift eintragen muss, aber gebe weder Telefonnummer noch meine Kontodaten an.
Das wäre denke ich mal das Beste richtig?
Somit gibt man denen keinen Grund dem JC mitzuteilen dass man sich "weigern" würde.
Die Verträge bezüglich den Verpflichtungen usw. kann und will ich nicht unterschreiben, da ich kein Bock habe unter Umständen alles vom MT absegnen zu lassen sollte ich bspw. einen Job gefunden haben. Da hat der MT nichts mit zu tun, da es nur mich und dem JC etwas angeht, oder?

Wie sieht es eigentlich mit meinen Bewerbungsunterlagen aus? Muss ich die dort mitnehmen oder nicht? Dann muss ich wohl dort eine komplett neu schreiben worauf ich noch weniger Lust habe.
Für mich ist diese Maßnahme der größte Mist.
Ich habe mich vor Zwei Tagen erst bei einer Firma beworben die sich in den nächsten 2 Wochen evt. melden wird = Ich brauche keine Maßnahme um mich irgendwo zu bewerben, da ich es auch ganz alleine hinkriege und so eine Maßnahme mich einfach nur Aufhält.

Achja, ich wollte noch erwähnen dass ich keine genauen Informationen vom SB über dieses Bewerbungstraining erhalten habe.
Lediglich einen Flyer hat man mir gegeben und mir gesagt dass dieses Bewerbungstraining mir dabei hilft wieder in Arbeit zu kommen. O.o
Das ich nicht lache!....
War das nicht so dass wenn der SB keine GENAUEN Informationen über den Ablauf der Maßnahme etc. einem mitteilt, man diese Maßnahme nicht antreten muss wegen Verletzung der Auskunftspflicht?
Wenn ja, wie schreibe ich es und wo gebe ich das Schriftstück ab?

Schon mal vielen Dank für die antworten! :-)

Geändert von Curt The Cat (17.05.2017 um 20:13 Uhr)
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Alt 17.05.2017, 10:45   #11
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DonOs DonOs
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Zitat:
man diese Maßnahme nicht antreten muss wegen Verletzung der Auskunftspflicht?
Kenne ich so jetzt nicht. Aber eine Zuweisung zu einer Maßnahme muß ausreichend bestimmt sein, daß bedeutet, dort muß alles festgehalten werden, zum Beispiel wann man wo von Mo-Fr. 8.00.16.00Uhr zu erscheinen hat. Das kann nicht der Träger festlegen, sondern muß das Amt tun.

Bewerbungsunterlagen sind Privat, daß geht dem Träger nichts an. Damit man seine Bewerbungen auf den neusten Stand bringt, kann man fiktive Bewerbungsunterlagen abgeben. Real Daten geht dem Träger nichts an, kein Lebenslauf, keine weitere Informationen außer Name+Anschrift. Keine Gesundheitsdaten oder sonstiges.

Man wird dir eine Datenschutzerklärung wohlmöglich zur Unterschrift vorlegen, dies ist nichts weiter als eine Datenschutz-Verzichtserklärung. Merke, Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung.
Sonne11 und Echogamer bedanken sich.
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Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung!
DonOs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 11:18   #12
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User17
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Vielen Dank @DonOs

Also unterschreiben werde ich heute mit sicherheit überhaupt nichts, sondern werde versuchen die Sachen alle mitzunehmen und hoffe dann inständig dass ich von euch evt. dann die nötigen Hilfestellungen erhalte wie ich weiter vorzugehen habe. :-)

Meine Gesundheitliche Situation anzugeben bzw. zu erläutern wäre evt. für mich ein Vorteil, da ich durch das nennen meiner Probleme unter Umständen nicht mehr für bestimmte 1Euro-Jobs oder Sklavenfirmen, äh ZAF geeignet bin.
Und meine Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben und Lebenslauf würde der MT von mir erhalten damit er sieht dass ich alles schon fertig geschrieben habe und ich es dort beim MT nicht mehr neu anfertigen muss.
Aber weder Telefonnummer, noch meine Emailadresse o.ä werden die von mir bekommen und meine Kontodaten usw. schon erst recht nicht.
Und Fahrtkosten muss ich für den heutigen Tag auch vorschießen, da der SB meinte dass ich die Erstattung der Fahrtkosten mit de MT besprechen muss. O.o
Aber erstmal nehme ich die Unterlagen alle mit und werde sie nacher hier hochladen.
Ob die das mit machen oder mich gleich wieder nachhause schicken muss ich dann schauen.
Sollte ich nachhause geschickt werden ohne das ich die Unterlagen mit nehmen darf damit ich sie mir in Ruhe durchlesen kann, versuche ich dem MT dazu zu bringen mir es schriftlich auszuhändigen dass ich durch meine nicht sofortige Unterschrift nachhause geschickt wurden bin obwohl ich an der Maßnahme teilnehmen wollte. ;-)
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Alt 17.05.2017, 11:31   #13
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Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Zitat von User17 Beitrag anzeigen
Anscheint kann oder will mir hier niemand wirklich weiterhelfen. Sehr schade, denn [...]
Wenn freiwillige Helfer angemault werden, sinkt deren Motivation...
Im Info-Bereich des Forums unter "Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen" zu stöbern, oder mit ein paar Stichworten in der Foren-Suche hätten sich Posts wie nachfolgender finden lassen.
Den kopiere ich nämlich nur noch gebetsmühlenartig in Fäden wie deinen hinein.


Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einem Post mit passenden Querverweisen.

Es gibt zu tun.
Sobald die Schularbeiten gemacht sind, können eigene Strippen gezogen und kluge Fragen an JC-SBs gestellt werden.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
Verfasser AnonNemo:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Verfasser Ozymandias:
- Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
- VA mit AGH-Zwang - Antwortschreiben
- VA, Datenfreigabezwang an MT macht VA rechtswidrig
- Maßnahmenverweigerung lt SG Berlin nicht sanktionierbar
- Maßnahme länger als EGVA - nicht zulässig
- Argumente gegen Maßnahme in VA

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellte.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen. (Widerruf)

Wer (noch) nichts zurückzunehmen=zu widerrufen hat, VERBIETET vorsorglich.
Konkrete Verbote hinsichtlich Datenverwurstung durch Dritte können ebenfalls vorsorglich gegenüber JC UND Trägern ausgesprochen werden.
Wem die Datenverwurstung via VA aufs Auge gedrückt wurde, widerspricht zeitnah.
Vorlagen findest du im Forum.

Alles schriftlich und nachweisbar auf den Weg bringen.
Versteht sich.
Echogamer und DonOs bedanken sich.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 11:39   #14
Elo-User/in
 
Benutzerbild von DonOs
 
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Beiträge: 1,409
DonOs DonOs
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Man erläutert vorab natürlich nicht, daß man sich weigert oder die Verträge zur Prüfung mitnehmen möchte. Man weiß ja gar nichts von Verträgen. Man läßt sich die Unterlagen aushändigen, sofern es welche gibt und danach hurtig in die Tasche verschwinden. Erst jetzt kann man erläutern, daß man die Unterlagen zur Prüfung mitnimmt. Und das war keine Frage oder bitte deinerseits! Träger erläutern dann auch gerne mal, daß ginge nicht etc. Du hast die Unterlagen dann aber bereits in der Tasche, fertig, auf keine Diskusion einlassen. Hat der Träger denn etwas zu verbergen?

Zitat:
da ich durch das nennen meiner Probleme unter Umständen nicht mehr für bestimmte 1Euro-Jobs oder Sklavenfirmen, äh ZAF geeignet bin
Arbeitsvermittlung obliegt dem Jobcenter/Arge. Das kann nicht an einem Träger ausgelagert werden. Bedenke, daß der Träger ein gewinnorientiertes Unternehmen ist, der nur dein bestes möchte (money). Der Träger kann dir keine Arbeit überhelfen, weil er nicht befugt ist, die Zumutbarkeit eines Stellenangebotes zu prüfen (Gesundheitsdaten/Werdegang/Ausbildung unterliegen den Sozialdatenschutz).

Zitat:
Und meine Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben und Lebenslauf würde der MT von mir erhalten damit er sieht dass ich alles schon fertig geschrieben habe und ich es dort beim MT nicht mehr neu anfertigen muss.
Der Träger wird dann meinen, die sind aber schon alt oder nicht mehr auf dem neusten Stand, wir haben im Haus einen langjährigen Profi, der alles neu erstellt.

Zitat:
Und Fahrtkosten muss ich für den heutigen Tag auch vorschießen, da der SB meinte dass ich die Erstattung der Fahrtkosten mit de MT besprechen muss. O.o
Einmalig eine Fahrtkarte vorstrecken ist in Ordnung. Die Fahrtkosten werden aber nicht beim Träger geltend gemacht, Obacht, nimmt man Fahrtklarten oder deren Erstattung an, könnte dies als konkludentes handeln ausgelegt werden.

Fahrtkosten werden beim Amt beantragt, vielleicht hilft dir der Fahrtkosten Antrag im Anhang weiter:

Bei Punkt 3 könnte rein: § 309 Abs. 4 SGB III i.V.m. § 59 SGB II

Bei Punkt 5 Kreuzchen bei Nein machen, man verzichtet nicht auf einen schriftlichen Bescheid.

Viel Erfolg

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Formular-Fahrtkosten leer.pdf (884.8 KB, 15x aufgerufen)
Nequitia, Sonne11, 0zymandias und 1 andere bedanken sich.
__

Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung!
DonOs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 12:20   #15
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sinnlose Zwangsmaßnahme (Bewerbungstraining)

Zitat von User17 Beitrag anzeigen
[...] Ich habe die EGV unterschrieben, da ich weiß was für ein Stress auf mich zukommt wenn ich diese nicht unterschreibe. [...]
Konkret kommt auf dich zu, daß ein VA erlassen werden KANN, der den selben Inhalt aufzuweisen hat, wie die gescheiterte EGV.
Und nu?

Mit folgender Einstellung, Wissensstand und Handlungsweise ist in DEM Ring kein Siegerkranz zu erringen:
Zitat von User17 Beitrag anzeigen
[...] Denn ich habe am Rand nachdem ich die EGV erhalten aber noch nicht unterschrieben habe dem SB mitgeteilt [...] , aber wenn ich es nicht tuen würde ich auch kein Geld erhalten würde worauf hin er nickte.[...]
Bei derart zur Schau gestelltem Unwissen, einhergehend mit vorauseilendem Gehorsam würde jeder Drücker, der ein Soll zu erfüllen hat, sich die Hände reibend nicken.

Wer sich so um Kopf und Kragen plappert, dem ist dringend anzuraten, jedweden Vertrag VOR Unterzeichnung durchleuchten zu lassen.
Die EGV nach Unterschrift vorzuzeigen bringt vielleicht etwas Klarheit - jedes Fitzelchen zu analysieren wäre m. E. wie auf ein totes Pferd einzudreschen.
Kurz: Die vorliegende EGV würde keiner unterschreiben, der schon mal in die bekanntesten Fallen getappt ist.

Zum Thema EGV-Unterschreiben oder VA-Abwarten ist ebenfalls schon so viel getextet worden.
User Danseba kämpft hier mit nem vergleichbaren Thema.

Kurzversion von Alternative und Folgen:
EGV unterschreiben => Der HE hat sich - auch an ihn benachteiligende - Vereinbarungen zu halten - sofern die nicht sittenwidrig sind.
Selbstverständlich können auch Vorteile gegenüber der Gesetzeslage für den HE festgelegt werden.
Die Erfahrung hat gezeigt: Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr...

Geltende, den HE schützende Gesetze können damit - im gegenseitigen Einvernehmen - ausgehebelt, umgangen, untergraben werden.
Stichwort: Vertragsfreiheit.
Sanktionen aus diesem einvernehmlichen Beschnitt der Rechte ist demnach zulässig.
Die können nur mit sehr geschickten Klimmzügen hoch motivierter Rechtskundiger abgewehrt werden.
Aufgabe und Trachten eines SBs ist, die vom HE unterschriebene EGV in Sack und Tüten zu bekommen.

EGV nicht unterschreiben => Das Scheitern-Lassen der EGV-Verhandlung ist seit Anno Zopp weder sanktionsbewehrt, noch darf der Leistungsbezug von einer Unterschrift unter die EGV abhängig gemacht werden!
I. d.R. kommt nach dem Scheitern=Nicht-Unterschreiben ein offizieller Verwaltungsakt (VA) ins Haus geflattert.
The beauty of it is:
Alle Rechte, die damit umgangen, unterhöhlt werden, können vorm SG eingefordert und verteidigt werden.
Sanktionen, auf Beschnitt der vom Gesetzgeber zugestandenen Rechte basierend, sind unzulässig.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)

Geändert von Pixelschieberin (17.05.2017 um 13:47 Uhr) Grund: Fehlerteufelchen....
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Alt 17.05.2017, 16:30   #16
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Ausrufezeichen AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Vielen Dank dass sich nun anscheint einige mit meinem Fall befassen. Vielen Dank! :-)

Also.....HEUTE WAR ICH BEI DIESER "Info-Veranstaltung".
Also erst waren alle "Teilnehmer" (Vielleicht um die 30) in einem großen Raum gebeten worden.
Dann fing auch schon der "großartige" Vortrag von dem Typen an mit dem ich später im Einzelgespräch war (Das aber später).
Er redete davon wie toll diese Maßnahme doch sei und dass sich der MT um uns kümmern wolle damit wir in eine passende Arbeit kommen, aber bevor wir einen Arbeitsvertrag unterschreiben, müsse man beim MT dies besprechen/Abklären lassen.
Auch wenn man ein Praktikum absolvieren sollte, muss man dies dem MT mitteilen - Zitat: ,,Damit wir Wissen was sie so treiben". O.o
Naja, auf jeden Fall hat er viel geredet und geredet und dann die Hausordnung sowie ein Merkblatt für die Nutzung der Computer und der Internetanschlüsse und eine Abtretserklärung für die Fahrtkosten verteilt diese man unterschreiben und ausfüllen sollte.
Dies habe ich nicht getan, da ich kein Stift sofort parat hatte und ich gleich danach ein Einzelgespräch mit dem Typen hatte der eine Lobeshymne da im großen Raum über die Maßnahme gehalten hat.
Randvermerk: Wo ich mich umgeschaut habe, haben alle wie ich mit bekommen habe super schnell alles sofort unterschrieben was sie in die Hände bekommen haben:
- Abtretserklärung der Fahrtkosten
- Hausordnung sowie so ein Merkblatt
usw.
Im Zimmer bzw. in dem Büro angekommen, wollte er meinen Personalausweis, diesen habe ich ihm nur zögerlich gegeben worauf hin er meinte dass er nur meinen Namen und die Postanschrift notieren wolle. Naja, ok dachte ich mir und bisher war er auch noch ganz nett.
Und dann ging es auch schon um das eingemachte.
Er legte mir ein Dokument vor die Nase was ich unterschreiben solle und danach gebe es noch eins wo er Zwei unterschriften bräuchte, wo allerdings die Zweite Optional wäre, da es darum ginge dass ich der Maßnahme erlaube meine Daten an Dritte bspw. an verschiedene Firmen weiterzuleiten. (dies wäre sehr empfehlenswert laut seiner Aussage)
Ich habe das erste Dokument in die Hände genommen und erstmal angeschaut, dann in der Hand behalten bis er mich fragte ob ich nicht unterschreiben wolle und ich ihm sagte dass ich dies gerne tun würde ich es mir aber Zuhause in Ruhe durchlesen werde woraufhin er sagte dass dies nicht gehen würde, da ich die Dokumente alle hier vor Ort sofort unterschreiben solle, sonst wäre die Maßnahme beendet und sie würden dem Jobcenter mitteilen dass ich mich geweigert hätte die Dokumente zu unterschreiben usw. pp. ihr kennt ja das Spiel.
Daraufhin habe ich ihm gesagt dass ich mich nicht weigern würde, sondern ich sehr gerne an der Maßnahme teilnehmen würde und auch die Sachen unterschreiben wolle nur dass ich hier sehr unter Druck stehe und mich nicht sonderlich konzentrieren kann.
ich habe ihm mitgeteilt dass ich ihm die Unterlagen unterschrieben gleich Montag wiederbringen werde, wo sowieso die Maßnahme dann anfangen sollte.
Woraufhin er mir begegnete dass er mit mir gerne jeden Punkt einzelnt durchgehen würde und ich mir für das ganze auch gerne 1-2 Stunden Zeit nehmen kann (Ja, als ob ich nichts besseres zu tun hätte).
Dies habe ich damit begegnet dass ich bei meiner Aussage bleibe und die Unterlagen gerne mit nehme um mich Zuhause damit in Ruhe zu befassen, woraufhin er meiner Ansicht nach dann aggressiv wurde und mir den Zettel den ich als erstes unterschreiben solle aus der Hand gerissen hat. (Hätte ich nicht losgelassen wäre der Zettel wahrscheinlich in zwei Teile gerissen wurden).
Auf jeden Fall ging es also weiter hin und her bis er mich aus dem Büro schicken wollte wo ich allerdings sitzen geblieben bin und ihm mitgeteilt habe dass ich noch eine Bestätigung von ihm bräuchte die Bestätigt dass ich heute da war und dass sie mir die Unterlagen/Dokumente verweigert hätten damit ich sie mit nachhause nehmen kann um sie dort in Ruhe durchzulesen.
Daraufhin hat er wiederum gesagt dass er gar nichts machen wird/muss und ich ihm auf den Keks gehen würde.
auch wäre mein Name unten am Empfang snotiert wo ich reingekommen bin also wäre dies die Bestätigung.
Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und wo er mich dann das 5te mal gebeten hat dass ich gehe bin ich dann auch gegangen.

Meine Frage an euch ist nun (Bitte um konkrete Vorschläge):
- Soll ich mich nun bei meinem SB melden und ihm das mitteilen wie der MT-Mitarbeiter mir gegenüber Verhalten hat?
- Soll ich erstmal auf ein Brief vom Jobcenter (Von meinem SB) warten und solange nichts weiter machen?
- Soll ich am Montag da einfach wieder aufschlagen und dann was tun und mich wie Verhalten!?
- Oder hat jemand evt. (Kann gerne per PN an mich gesendet werden) eine Art "Muster-Brief" was ich dem Jobcenter (Dem SB) zusenden kann?

Denn jetzt wird warscheinlich erstmal versucht mich zu sanktionieren, obwohl ich and er Maßnahme teilnehmen wollte. Desweiteren fühlte ich mich ziemlich genötigt mit der Aussage das ich dort vor Ort unterschreiben solle denn ansonsten würde man dem Jobcenter mitteilen dass ich mich weigern würde an der Maßnahme teilzunehmen.
Kann man mit dieser Aussage irgendwie etwas machen? Denn ich fühlte mich von dieser Aussage genötigt was ich dem MT-Mitarbeiter dort dann auch kurz gesagt habe.

Habe ich mich denn richtig Verhalten?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und mir genau Anweisungen geben wie ich mich jetzt richtig zu verhalten habe, denn in dieser Situation war ich noch nie.
Wenn jemand die Hausordnung und das Merkblatt etc. sehen möchte, dann kann ich es gerne hier hochladen.
Die anderen Dokumente wurden mir natürlich verweigert und wie oben schon geschrieben wurde mir das erste Dokument aus der Hand gerissen.
Ich hätte es auch gerne gezeigt, aber ich denke der MT hatte Angst vor seinem eigenen Vertrag dass dieser bloß von keinen weiteren Menschen gesehen, geschweige denn überprüft wird.

Geändert von User17 (17.05.2017 um 16:41 Uhr)
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Alt 17.05.2017, 16:57   #17
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Ich würde unverzüglich eine Beschwerde an SB absetzen.
Du kannst ruhig durchblicken lassen, daß dir derartig fragwürdige Methoden nur von Haustür-Geschäften bekannt sind.
Die, vor denen stets eindringlich gewarnt wird.

Gib SB was zu tun:
Er möge dafür Sorge tragen, daß dir SÄMTLICHE zu zeichnenden Unterlagen ausgehändigt werden, damit du sie von einer Person deines Vertrauens überprüfen lassen kannst.
Desweiteren soll dir der SB mitteilen, wie du dich jetzt verhalten sollst.
Higehen oder abwarten?
Verweise auf die Auskunfts- und Beratungspflicht des SBs.
Wer auf Zeit spielen will, setzt hier keine Fristen.

Ach ja, gleich formlos die Fahrtkosten für heute beantragen.
In einem Nebensatz kannst du fallen lassen, dass du das Vertrauen in den Träger verloren hast - und dem keine deiner Rechte abzutreten gedenkst. Also wenn das mit dem Vertrag geklärt ist, du die Fahrtkosten vom JC überwiesen haben willst.

Wenn du das erledigt hast, liegt der Spielball beim JC.
Da sich der Träger über dich beschweren wird, solltest du VOR Anhörung zur Sanktion aktiv geworden sein.
Damit es nicht wie Rechtfertigung und Dumm-Rausred wirkt.
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Alt 17.05.2017, 17:09   #18
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Zitat:
@Pixelschieberin Ich würde unverzüglich eine Beschwerde an SB absetzen.
Dürfte ich dich Fragen wie man so etwas aufsetzt bzw. nicht direkt aufsetzt sondern wie man am Besten so ein Brief anfangen könnte oder wie man es kurz und bündig formulieren könnte.
Hättest du evt. eine konkrete Idee für mich? Oder jemand anders?
Ich habe schon viele Beiträge von dir gelesen und da du anscheint sehr viel Ahnung hast, Frage ich einfach mal ob du Eins Zwei gute Tipps für mich hättest bevor ich noch irgendein Fehler (Formfehler) begehe. Das wäre sehr lieb. :-)

Geändert von User17 (17.05.2017 um 17:12 Uhr) Grund: Letzte Änderung
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Alt 17.05.2017, 17:21   #19
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Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Schritt für Schritt wird das hier niemand erklären, weil Du für Dein Handeln selbst verantwortlich bist, ist ja auch keine Rechtsberatung hier.

Aber Du machst das so, wie Du es auch für gewöhnlich tun würdest! Was ist das für ein Benehmen eines Dienstleisters? Was ist das für eine Art?

Du müsstest bitte alles so fortführen, dass Du später für das Gericht schriftliche Nachweise hast. Konzentriere Dich also nicht darauf um beim JC gut dazustehen!

Das Wichtigste: es gibt keine Weigerung bei Verträgen! Das wäre das Lächerlichste auf der Welt! Man weigert sich bei Vertragsabschlüssen nicht! Denn es sind zwei Willenserklärungen. Wer das nicht weiß, also beim JC und Träger der ist ziemlich dumm, oder ziemlich manipulativ!


Schreibe Dir bitte auf, was beim Gespräch gesagt wurde, wie Du genötigt wurdest, das könnte später sehr wichtig werden!

Man muss nichts unterschreiben, was Dir ohne Ankündigung vom JC vorgelegt wurde und Du gefälligst unterschreiben sollst.

Ich persönlich würde die mir ganz plötzlich auferlegte, angebliche Pflicht etwas zu unterschreiben und auszufüllen, bei des JC hinterfragen!

Tenor:
Liebes JC, liebe SB, ich soll an einer nicht von mir ausgesuchten Maßnahme teilnehmen und bin pflichtbewusst erschienen. Dort legt man mir Seiten vor, also einen Vertrag eines dritten, eines Dienstleisters der von Ihnen beauftragt und bezahlt wurde. Die Aussage des MT war heute, dass man mich ohne Unterschrift, Zustimmung und Kenntnisnahme nicht an der Maßnahme teilnehmen lässt! Ein beauftragter Träger ist doch gar nicht befugt von mir etwas zu verlangen, nicht aushandelbare Verträge vorzulegen und meine Unterschrift mit Androhung zu verlangen!

Klären sie das bitte schnellstens und teilen Sie mir ihre Antwort mit! Mir ist bewusst, dass es die Vertragsfreiheit in Deutschland gibt zudem man nicht verlangen kann, ohne Überprüfung durch kundige Personen einen aufgezwungenen Vertrag zu unterschreiben! Ich verlange mir schriftlich zu erklären, warum ich privatrechtliche Verpflichtungen eingehen soll, wo ich mich im SGB bewege und die Forderungen des JC erfülle! Teilen Sie mir schriftlich mit, wo das eingehen von Verträgen im SGB zu finden ist, ich möchte es nachlesen!

Für Verzögerungen bis zur Klärung bin ich nicht verantwortlich! Ich werde weiterhin die Maßnahme aufsuchen, bis eine Antwort erfolgt!

Den Rest sich über das Verhalten des MT aufregen und erwähnen das dies nicht geduldet wird!

Du kannst Dein Schreiben hier vorlegen, vielleicht haben die User Ideen.

Wenn ich so etwas lese denke ich an öffentlich unterstütze Mafia-Gangarten!

Wie soll ich mit so jemanden zusammenarbeiten? Wenn mir ein Verkäufer so kommt, kaufe ich nie mehr ein bei dem! Und beschwere mich auch noch!

Ob du wieder hingehst hängt vom Gesagten des MT ab! Wenn Du nur an dem Tag aus dem Raum gehen solltest, würde ich wieder auftauchen und dumm kommen. Wenn ganz klar gesagt wurde, Du sollst nicht wiederkommen, dann Notiz mit aufnehmen und Schreiben an JC!

Sei Dir bewusst, dass ein MT nicht entscheidet, ob Du teilnehmen darfst oder nicht! Das entscheidet das JC! Der MT kann Dich höchstens "zurückstellen" oder "suspendieren" weil ihm etwas nicht passt!
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 17:24   #20
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Wetten, bei diesem MT hätt es keine Kopie des unterschriebenen Vertrages für den TE gegeben.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 17:29   #21
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Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Du hast m. E. genug Stichworte bekommen.
Mach's am Besten wie Sonne vorgeschlagen hat.
Formuliere deinen Text selbst und leg ihn zur Korrektur vor.
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Alt 17.05.2017, 18:18   #22
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Zitat:
Er redete davon wie toll diese Maßnahme doch sei und dass sich der MT um uns kümmern wolle damit wir in eine passende Arbeit kommen, aber bevor wir einen Arbeitsvertrag unterschreiben, müsse man beim MT dies besprechen/Abklären lassen.
Honig ums Maul, Verzeihung. Spielt man aber nicht mit, siehst du ja wie schnell sich das Blatt gewendet hat. Der Träger-Hampel schwadroniert etwas von Verweigerung. Du hast eine Zuweisung, du bist vor Ort, wann geht es los? Organisatorische Befindlichkeiten (Maßnahme-Vertrag) tangieren dem Elo nicht. Was geht mich fremdes Elend an. Ein Gericht besagte mal, wenn man anhand fehlender Unterschrift nicht an der Maßnahme teilnehmen kann, dann hat der Träger sich organisatorisch so umzustellen, daß eine Teilnahme ohne Unterschrift möglich ist.

Warum man einen Arbeitsvertrag zwischen dem neuen Arbeitgeber und dir besprechen solle? Damit der Träger sich die Vermittlung in Arbeit auf die Brust pinseln kann, dazu noch ein Extra-Vertrag zur "Nachfürsorge" von 6 Monaten, macht das ganze komplett.

Ein Arbeitsvertrag ist etwas Privates zwischen den Arbeitgeber und dir, gibst du sowas etwas aus der Hand, könnte man unter anderem wegen Vertrauensverlust gekündigt werden.

Zitat:
Kann man mit dieser Aussage irgendwie etwas machen?
Ja, was hat eine Unterschrift in einen ominösen Vertrag mit der Zuweisung zu der Maßnahme zu tun?

Zitat:
wurde mir das erste Dokument aus der Hand gerissen.
Da hat doch nicht jemand etwas zu verbergen? Hier wäre für mich das Gespräch beendet, beziehungsweise hätte ich nach dem Geschäftsführer gefragt, was das hier für Methoden sind.
Zitat:
da es darum ginge dass ich der Maßnahme erlaube meine Daten an Dritte bspw. an verschiedene Firmen weiterzuleiten. (dies wäre sehr empfehlenswert laut seiner Aussage)
Natürlich ist das empfehlenswert und zwar für den Träger, der mit deinen Daten dann bei Hinz und Kunz hausieren geht, meist ZAF-PAF-Klitschen. Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung.

Zitat:
würde ich es mir aber Zuhause in Ruhe durchlesen werde woraufhin er sagte dass dies nicht gehen würde, da ich die Dokumente alle hier vor Ort sofort unterschreiben solle
Einschüchterung, Drohungen mit Sanktionen, daß übliche. Einfach Widerlich.

Du hast dich gut geschlagen. Das der Hampel letztendlich lauter wurde und nicht mehr ganz so genehm, liegt daran, daß du "Schäfchen" nicht so vor dem Wolf springst, wie der Wolf es gerne hätte. Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.

Wie hier angeregt, unbedingt sich beim Amt beschweren, muß ja nicht der SB sein, kann ja auch das Beschwerde Management in Nürnberg sein. Der SB befindet ja eh alles für Gut.

Nachtrag:

Nach meiner damaligen Beschwerde in so einem Fall meinten die vom Träger doch glatt, daß ich eine Hausordnung mit umfangreichem Vertragswerk verwechselt hätte.

Der Träger hätte gar keine Verträge gehabt. Die lagen vor mir aus aber damals war ich nicht so gewandt wie heute, die wären sofort in die Tasche verschwunden. Damals wurden die dort behalten und ich hatte nichts in den Händen.
__

Datenschutz funktioniert nur durch Datenvermeidung!

Geändert von DonOs (17.05.2017 um 18:28 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 17.05.2017, 19:03   #23
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Vielen Lieben Dank Leute für die ganzen Tipps. :-)
Ich habe so etwas noch nie gemacht/geschrieben usw. da ich kein Freund von Auseinandersetzungen bin und es mir Gesundheitlich auch etwas schwieriger fällt, denn: Sorgen/Druck = Stress - Stress = Psychische Belastung - Psychische Belastung = Stärkere sowie häufigere Allergieschübe.

Bis jetzt habe ich das geschrieben und hoffe es ist einigermaßen in Ordnung:

Beschwerde über die Maßnahme XXX

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 17.05.2017 bin ich der Einladung zur Info-Veranstaltung beim Träger XXX um 13:00 Uhr gefolgt und bin pünktlich bei der Veranstaltung erschienen.
Dort legte man mir Dokumente vor, also Verträge/Dokumente eines dritten die ich vor Ort sofort unterschreiben sollte.
Ich begegnete dem Mitarbeiter der Maßnahme XXX freundlich dass ich gerne bereit wäre die Unterlagen alle zu unterzeichnen und desweiteren gerne an der Maßnahme teilnehmen möchte nachdem ich die Verträge/Dokumente mit nachhause genommen und mir in Ruhe sorgfältig durchgelesen habe.
Vermerk: Der beginn der Maßnahme wäre am Montag den 22.05.2017 gewesen und an dem Datum hätte ich die Unterlagen unterschrieben dem Maßnahmenträger ausgehändigt. Dies habe ich dem Mitarbeiter der Maßnahme auch mitgeteilt.
Allerdings verweigerte man mir die Mitnahme der Verträge/Dokumente, drohte mir und riss mir die Verträge/Dokumente sehr aggressiv aus der Hand wobei ich mich sehr eingeschüchtert fühlte.
Ich überlies dem Mitarbeiter der Maßnahme die Verträge/Dokumente, da ich weder eine gewaltorientierte Person bin, noch Interesse an einer Körperlichen Auseinandersetzung mit mir fremden Personen habe.
Man teilte mir somit auch gleich mit dass für mich die Maßnahme nun auch beendet sei und ich alles weitere mit dem Jobcenter klären solle.

Jetzt wollte ich noch ein Paar weitere Dinge Bennen, nur welche wären gut und auch wichtig?

Beispiel:
,,Klären sie das bitte schnellstens und teilen Sie mir ihre Antwort mit! Mir ist bewusst, dass es die Vertragsfreiheit in Deutschland gibt zudem man nicht verlangen kann, ohne Überprüfung durch kundige Personen einen aufgezwungenen Vertrag zu unterschreiben!"

Nur etwas anders formuliert?

Sollte ich desweiteren noch den Satz mit rein schreiben bezüglich
,,Für Verzögerungen bis zur Klärung bin ich nicht verantwortlich! Ich werde weiterhin die Maßnahme aufsuchen, bis eine Antwort erfolgt!"
????
Beides eigentlich sehr gute Tipps von der Sonne.

Ich bin sehr dankbar für eure Hilfe hier. es ist schön wenn man nicht im Regen stehen gelassen wird.

Verbesserungsvorschläge?
Bitte klar erläutern, bin ab und zu etwas Begriffsstutzig.

Ich habe mal weitergeschrieben:

Allerdings verweigerte man mir die mitnahme der Verträge/Dokumente, drohte mir und riss mir die Verträge/Dokumente sehr aggressiv aus der Hand wobei ich mich sehr eingeschüchtert fühlte.
So ein Verhalten verbitte ich mir!
Ich finde es nicht nur sehr erschreckend das solch eine Einschüchterne und drohende Methode bei so einer angeblich ,,seriösen" Maßnahme praktiziert wird, sondern durch die Maßnahme geltende Grundgesetze anscheint auch mit Füßen getreten werden.

Den Satz der unterstrichen ist ist nur eine Idee, aber gibt es eine Gesetzliche Grundlage um Verträge vor der Unterschrift prüfen zu dürfen und sie mit nachhause zu nehmen?
wenn ja, welcher § oder wenn nein, werde ich etwas anderes schreiben.

Geändert von Curt The Cat (17.05.2017 um 20:14 Uhr)
User17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 19:05   #24
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Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Zitat von User17 Beitrag anzeigen
[...]
Ich persönlich würde nicht "Beschwerde" schreiben. Sondern einfach "bezüglich Maßnahme ********** Termin vom ********** Verhalten des Maßnahmeträgers" schreiben.

Du kannst auch ruhig mehr schwadronieren! Denn es geht hier darum, dass wenn SB Deinen Brief in Händen hält, er sich gleich überlegt, was Teamleitung und Richter von dieser Sache hält! Verstehst Du? SB entscheidet das so nicht! Und selbst wenn eine Anhörung kommt, die bestimmt kommt, wirst Du einfach das gleiche Schreiben einfügen, Du schreibst dann nichts neues! Es wäre wichtig das Schreiben nachweislich einzureichen und ab jetzt nichts mündlich äußern, nur schriftlich!

Ich würde noch schreiben, dass Du ein Gedächtnisprotokoll erstellt hast, weil Du vom Ton und Umgang und der Einschüchterung erschrocken bist!

Selbstverständlich bist Du für Verzögerungen nicht verantwortlich, denn laut Zuweisung müsstest Du dort aufschlagen!

Du kannst alles umformulieren, das musst Du aber nicht! Du bist nicht zum formulieren da! Du kannst auch alles in Stichworten schreiben, Hauptsache Du teilst mit was vorgefallen ist und zeigst Dich informiert!

Du kannst sogar erwähnen, dass die Unterlagen für Dich nach Unterschrift nicht zur Kenntnisnahme als Kopie zur Verfügung standen, so wie es Kerstin_K treffend gemerkt hat!

Ich finde den Weg gar keine Unterlagen bekommen zu haben viel besser, als welche zur Prüfung zu bekommen!
User17, Pixelschieberin, DonOs und 2 andere bedanken sich.

Geändert von Curt The Cat (17.05.2017 um 20:15 Uhr) Grund: Bitte keine unnötigen Vollzitate ...!
Sonne11 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 19:05   #25
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DonOs DonOs
Standard AW: Was kann ich gegen ein, nach meiner Ansicht, sinnloses Bewerbungstraining unternehme

Lieber nicht die persönliche Schiene fahren, auch wenn es dich sehr betrifft. Nicht zermürben lassen, emotionslos nach "Spock" Art, kurz und schmerzlos, bißchen Dick auftragen, keine Romane.

Bin da aber auch nicht so gewandt, ein Vorschlag.

Zitat:
Eingabe: Infoveranstaltung 17.05.2017 Träger xyz Herrn Freundlich
Antrag: Auskunfts- und Beratungspflicht gemäß §§ 14 + 15 SGB I

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17.05.2017 bin ich der Einladung zur Info-Veranstaltung beim Träger XXX um 13:00 Uhr gefolgt. Dort legte man mir aus heiterem Himmel mit rauem Ton Dokumente vor, die ich vor Ort unverzüglich zu unterzeichnen hätte, anderenfalls ist die Maßnahme sofort beendet.

Auf mein berechtigten Einwand hin, die Verträge in Ruhe Lesen zu wollen, sowie von einer Person meines Vertrauens bis zum 22.05.2017 überprüfen zu lassen, damit die Verträge beim Maßnahme-Beginn unterschrieben zurück gegeben werden, riss mir Herr Freundlich unverfroren die Verträge aus den Händen. Eine Mitnahme der Verträge sei nicht möglich, auch gab es keine Kopie. Warum eine Mitnahme der Verträge bis zum Maßnahme-Beginn am 22.05.2017 nicht möglich war, konnte und wollte Herr Freundlich nicht beantworten.

Herr Freundlich teilte mir daraufhin mit, daß die Maßnahme nun beendet sei. Auf meinen Einwand hin, daß ich eine Zuweisung des Jobcenters habe und gerne an der Maßnahme teilnehmen möchte, verwies man mich des Hauses.

Bitte tragen Sie Frau/Herr SB dafür Sorge, daß mir zu zeichnenden Unterlagen im vollen Umfang zur Einsicht/Prüfung vom Träger xyz ausgehändigt werden. Teilen Sie mir bitte zeitnah mit, wie weiter zu verfahren sei. Den Termin am 22.05.2017 werde ich selbstverständlich wahrnehmen.

Das Vertrauensverhältnis ist ist durch die Vorgehensweise des Träger xyz unüberbrückbar zerstört worden.

Eine Kopie des Schriftsatzes geht dem Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, zu.

Anlage: Fahrtkostenantrag vom 17.05.2017
Warum eine Kopie an den Datenschützer deines Vertrauens? Damit der Schriftsatz nicht in Ablage P landet. Der Datenschützer soll nichts machen aber für eventuell spätere Gerichtbarkeiten hast du dann auch dem mit im Boot, du hattest ja um die Verträge gebeten und wolltest ordnungsgemäß teilnehmen etc. .
User17 bedankt sich.
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