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Start > > -> Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 28.03.2017, 13:15   #1
Saxum
Elo-User/in
 
Registriert seit: 27.03.2017
Beiträge: 5
Saxum
Standard Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Hallo zusammen,

kurz zu mir:
Ich bin 29, ohne Berufsabschluss, Arbeitserfahrung Praktika, Helfetätigkeiten, Sinnlosmaßnahmen.

Letzten Dezember fragte ich nach den Möglichkeiten einer geförderten Ausbildung/Umschulung
im medizinischen Berufsfeld.
Der folgende Termin bei der neuen Vermittlerin verlief soweit positiv, dachte ich.
Als Bedingung sollte ich mich einer Begutachtung durch den Berufspsychologischen Servie sowie einem
Eignungtest unterziehen. Dies tat ich und habe im Ergebnis auch bestanden.

Der Besprechungstermin zog sich bis März, da meine Vermittlerin erkrankt war, telefonisch riet diese mir, mir
auf der Seite "kursnet" potenzielle Stellen herauszusuchen, dies habe ich getan.

Beim Termin anfang März wurde zunächst das Gutachten besprochen, zwar führte die Psychologin in diesem
einiges anders aus, als sie es mir im persönlichen Gespräch angab, aber in summa gab sie grünes Licht.

Dann kam heraus, dass meine herausgesuchten Schulen sowie Berufe nicht gefördert werden.
Im Medizinischen Bereich ist nur Heilpraktiker, Ergotherapeut und Masseur gelistet.
(Ich hatte den Medizinischen Fachangestellten, Geundheits- und Krankenpfelger und den Operationstechnischen Assistenten im Blick.)

Sie meinte scharf, dass ich mich über diese Chance freuen sollte, sie würde jetzt auch lieber in London arbeiten, aber so wäre halt die Realität. Ich könnte mir auch selber etwas suchen, habe aber ohnehin keine Chance.
Weiter wies sie mich drauf hin, dass ich auf Kosten des Steuerzahlers leben würde deshalb nicht zu Hause rumsitzen könne. (Was ich auch nicht vorhabe)

Anschließend wurde mir der Flyer für die letzte Bedingung zur Umschulung ausgehändigt.
Von April bis September muss ich die Maßnahme Grundkompetenzen (735) beim Träger Eckert Schulen besuchen.

Fragestellung:
Kann ich zu der Umschulung, beispielsweise Ergotherapie, gezwungen werden oder muss ich mich schlimmstenfalls auf eine Sanktion gefasst machen, wenn ich diese ablehne?
In der EGV steht: Ziele: Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung und oben genannte Maßnahme.

Ergänzung:
Ich möchte als volljähriger und geschäftsfähiger Mensch selbst agieren, um meine "Zukunft" gestalten zu können, anstatt stete Erziehungsgewalt zu erfahren!

Ich bin Realist genug, um zu wissen, dass meine Chancen auf eine Ausbildung gering sind, dennoch bin ich voll im Bewerbungsprozess drin und habe mich auch in Sachen BFD erkundigt, um meinen Lebenlauf aufzubessern und wirklich mal etwas sinnvolles zu tun.
Saxum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 13:39   #2
ALGler
Elo-User/in
 
Benutzerbild von ALGler
 
Registriert seit: 03.03.2017
Beiträge: 157
ALGler ALGler
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Hallo Saxum,

wenn du die Berufe des medizinischen Fachangestellten, Gesundheits-/ Krankenpfleger und den Operationstechnischen Assistenten im Blick hast, warum versuchst du nicht selbst dir in diesen Bereichen einen Ausbildungsplatz zu besorgen.

Vom JC wirst du, wie du ja bereits festgestellt hast, aufgrund nicht vorhandener Fördermöglichkeiten keine Unterstützung erhalten.

Gruß vom ALGler
__

Kluge Menschen reagieren auf Kritik gelassen, dumme Menschen trotzig.
ALGler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 15:11   #3
Gaddezwerg
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Gaddezwerg
 
Registriert seit: 24.02.2016
Beiträge: 240
Gaddezwerg Gaddezwerg Gaddezwerg
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Zitat von Saxum Beitrag anzeigen
Dann kam heraus, dass meine herausgesuchten Schulen sowie Berufe nicht gefördert werden.
Im Medizinischen Bereich ist nur Heilpraktiker, Ergotherapeut und Masseur gelistet.
(Ich hatte den Medizinischen Fachangestellten, Geundheits- und Krankenpfelger und den Operationstechnischen Assistenten im Blick.)
Wie "kam das heraus"? Hat dir das deine SB gesagt?
Weil man braucht nur mal auf der Seite Arbeitsagentur.de unter Kursnet zu suchen, da kommen zig Treffer für die Umschulung Medizinischer Fachangestellter oder den Gesundheits- und Krankenpfleger, die alle mit BGS förderbar sind.
Zumindest deutschlandweit, weil ich ja nicht weiss, wo du wohnst.
Gaddezwerg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 15:13   #4
ZynHH
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Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Zitat:
Anschließend wurde mir der Flyer für die letzte Bedingung zur Umschulung ausgehändigt.
Von April bis September muss ich die Maßnahme Grundkompetenzen (735) beim Träger Eckert Schulen besuchen.
Du hast schriftlich, das du danach eine Umschulung bewilligt bekommst?
__

Mahalo


Wer Empfänger von Paketen ist, unterstützt Terroristen und Erpresser.
Empfänger sind unverantwortlich!
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 15:57   #5
Saxum
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 27.03.2017
Beiträge: 5
Saxum
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Zitat von Gaddezwerg
Wie "kam das heraus"? Hat dir das deine SB gesagt?[...]
Ja, sie drehte mir auch kurz ihren Monitor zu.
Und überhaupt gehen keine schulischen Ausbildungen und zu weit entfernt darf die Ausbildungsstätte auch
nicht sein, wegen der Wirtschaftlichkeit.
Ich wohne in Bayern, Nbg.

Zitat von ZynHH
Du hast schriftlich, das du danach eine Umschulung bewilligt bekommst?
Nein, nicht direkt.
Im Flyer des Trägers heißt es u.a : "Mit professionellem Bewerbungstraining unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem geeigneten (betrieblichen) Umschulungsplatz"
Und vier Wochen im letzten Drittel der Maßnahme soll ein Praktikum stattfinden.
Was mich in facto erwartet, ist unklar, zumal ich noch immer auf die Einladung für den Beginn am 3. April warte.

Und am 12. April habe ich schon wieder einen Termin bei der Vermittlerin, laut Vorladung will Sie mit mir das Ergebnis meiner Weiterbildung besprechen, die in der Vorwoche erst begonnen haben wird.
Saxum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 20:19   #6
Fairy11
Elo-User/in
 
Registriert seit: 07.03.2017
Beiträge: 86
Fairy11
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Hi Saxum.

Vor einiger Zeit, es liegt nun mindestens schon 8 Jahre zurück, habe ich mal 2 Leute kennengelernt, die eine amtlich geförderte Umschulung gemacht haben. Sie lernten soweit ganz normal in Betrieb und Berufsschule. Allerdings mussten sie die Inhalte der normalerweise 3-jährigen Lehrzeit in nur 18 Monaten durchziehen, inklusive der Prüfungen.

Besonders heftig fand ich deren Aussage, dass sie dem Amt gegenüber eine Erfolgspflicht hatten in der Hinsicht, dass sie im Falle des Abbruchs oder Nichtbestehens zur Rückzahlung der Umschulungskosten gezwungen worden wären. Im Raum stand damals, meiner Erinnerung nach, eine stattliche Summe von etwa 15.000€.

Nun weiß ich nicht, wie eine Umschulung heutzutage so abläuft. Das mit dem Rückzahlen würde ich aber unbedingt im Vorfeld abklären. Meiner persönlichen Meinung nach wäre es zudem sinnvoll, wenn du auch auf eigene Faust nach einer richtigen Ausbildungsstelle schauen würdest. Ich habe schon Leute getroffen, die um einiges älter waren, und die trotzdem eine Chance bekommen haben.
Fairy11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 22:59   #7
noillusions
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 31.10.2012
Beiträge: 1.453
noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Zitat von Fairy11 Beitrag anzeigen
Hi Saxum.

Vor einiger Zeit, es liegt nun mindestens schon 8 Jahre zurück, habe ich mal 2 Leute kennengelernt, die eine amtlich geförderte Umschulung gemacht haben. Sie lernten soweit ganz normal in Betrieb und Berufsschule. Allerdings mussten sie die Inhalte der normalerweise 3-jährigen Lehrzeit in nur 18 Monaten durchziehen, inklusive der Prüfungen.
War vor 2 Jahren bei mir auch so, wird es wohl weiterhin auch sein.
Zitat von Fairy11 Beitrag anzeigen
Besonders heftig fand ich deren Aussage, dass sie dem Amt gegenüber eine Erfolgspflicht hatten in der Hinsicht, dass sie im Falle des Abbruchs oder Nichtbestehens zur Rückzahlung der Umschulungskosten gezwungen worden wären. Im Raum stand damals, meiner Erinnerung nach, eine stattliche Summe von etwa 15.000€.
Mir wollten die 30% und bei finanzieller Verschuldung bis runter zu 1% auflasten bei selbstverschuldetem Abbruch. Habe nicht unterschrieben, hatte aber Glück weil die EGV nach Umschulungsbeginn nachgereicht wurde und ich das gestrichen haben wollte.
Zitat von Fairy11 Beitrag anzeigen
Nun weiß ich nicht, wie eine Umschulung heutzutage so abläuft. Das mit dem Rückzahlen würde ich aber unbedingt im Vorfeld abklären. Meiner persönlichen Meinung nach wäre es zudem sinnvoll, wenn du auch auf eigene Faust nach einer richtigen Ausbildungsstelle schauen würdest. Ich habe schon Leute getroffen, die um einiges älter waren, und die trotzdem eine Chance bekommen haben.
Läuft immer noch so ab, duales System, Betrieb und Berufsschule, nur halt 2 statt 3 Jahre.
Mir wurde so eine Massnahme vorweg zur Bedingung gemacht für die Genehmigung der Umschulung, ich hätte die gerne weggelassen, nur das Problem ist, dass das eine Kann-Leistung ist.
noillusions ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2017, 23:37   #8
Doppeloma
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Frage AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Hallo Saxum,

Zitat:
Ich bin 29, ohne Berufsabschluss, Arbeitserfahrung Praktika, Helfetätigkeiten, Sinnlosmaßnahmen.
Ohne Berufsabschluss macht man in der Regel eine (Erst-) Ausbildung und keine "Umschulung", das bedeutet ja eigentlich, dass man von einem Beruf (meist aus gesundheitlichen Gründen) in einen anderen Beruf "umgeschult" wird.

Zitat:
Letzten Dezember fragte ich nach den Möglichkeiten einer geförderten Ausbildung/Umschulung
im medizinischen Berufsfeld.
Warum "fragst" du erst mit 29 Jahren nach Möglichkeiten einer Ausbildung, zudem macht man so was niemals mündlich sondern beantragt (gut und ausführlich begründet) schriftlich und nachweislich die selbst ausgesuchte konkrete Ausbildung, sofern das über AfA / JC gefördert wird.

Dann hat man Anspruch auf einen Bescheid und kann notfalls den Rechtsweg (Widerspruch/ Klage) einschlagen wenn das abgelehnt wird.

Wenn die schon mit ihren psychologischen Testungen anfangen, dann sollte man vorgewarnt sein, denn das dient in der Regel eher dazu dir das "ausreden und ablehnen" zu können, weil du (nach Meinung der Psychologen) dafür nicht geeignet oder nicht belastbar genug sein sollst.

Es wird ja Gründe haben, dass du bisher noch keinen Fuß in das "wahre" Berufsleben bekommen hast, die nutzt man dabei weidlich gegen dich aus ...

Du möchtest gerne was im Gesundheitsbereich machen ... dann schau mal hier rein und nimm das als erste Orientierung, mit Fördermöglichkeiten kenne ich mich so genau nicht aus aber meiner Kenntnis nach gibt es sogar ALGII inzwischen auch für "Azubis" wenn es notwendig ist.

https://www.azubi.de/beruf/tipps/ausbildung-ueber-30

Höre einfach auf dir beim JC Hilfe zu erhoffen, sonst wird man dir bald erklären, dass du für eine Erstausbildung sowieso schon "zu ALT" bist, diese immer neuen Bedingungen für eine angeblich "geplante" berufliche Förderung, dienen doch keinem anderen Zweck.

Zitat:
Anschließend wurde mir der Flyer für die letzte Bedingung zur Umschulung ausgehändigt.
Von April bis September muss ich die Maßnahme Grundkompetenzen (735) beim Träger Eckert Schulen besuchen.
Und welche "Kompetenzen" fehlen dir, die du dort unbedingt noch vorher "inhalieren" musst, das ist doch nur Zeitschinderei, man spricht von "Wirtschaftlichkeit", dass ich nicht lache, wo bleiben denn diese Überlegungen bei Allem was man bisher schon an "Sinnlosigkeiten" mit dir veranstaltet hat.

Nimm es bitte nicht persönlich aber wenn ich solche Beiträge lese und die jahrelangen Argumente der JC-SB GEGEN jede vernünftige Förderung von jungen Arbeitslosen, dann kommt mir noch als Rentnerin das "kalte Kot*en" ...

Zitat:
Fragestellung:
Kann ich zu der Umschulung, beispielsweise Ergotherapie, gezwungen werden oder muss ich mich schlimmstenfalls auf eine Sanktion gefasst machen, wenn ich diese ablehne?
Zu einer Ausbildung die du gar nicht machen willst kann dich Niemand zwingen, den Ausbildungsvertrag musst du schon noch selbst bei vollem Bewußtsein unterschreiben.
Etwas mehr Selbstbewusstsein solltest du aber auch mal langsam entwickeln und die erfolgversprechenden Wege einschlagen, um eine Ausbildung nach deinen Wünschen zu bekommen.

Im Gesundheitswesen werden Fachkräfte gesucht wie verrückt, geh in Kliniken und bewirb dich dort persönlich um eine Ausbildung zum "Gesundheits- und Krankenpfleger", wo bitte ist dein Problem dabei ???
Ob das (deiner SB) zu weit weg ist (oder werden könnte) kann dir doch so was von EGAL sein, dann ist eben ein anders JC für dich zuständig und bei Aufnahme einer Ausbildung auswärts muss das JC sogar noch Kosten übernehmen (Umzug/ Zimmer /Fahrtkosten usw.).

Das ist aus dem Vermittlungsbudget ( § 16 SGB II / § 44 SGB III) ALLES möglich, wenn du es auf den richtigen Wegen (IMMER schriftliche / nachweisliche Anträge stellen) rigoros einforderst und dir nicht schon alles im Gespräch "zerreden" lässt und dich damit dann schon zufrieden gibst.

§ 16 SGB II Leistungen zur Eingliederung

§ 44 SGB III Förderung aus dem Vermittlungsbudget

Zitat:
In der EGV steht: Ziele: Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung und oben genannte Maßnahme.
Na, das "Ziel" Ausbildung hat ja schon dicken Staub angesetzt inzwischen bei dir, warum dann noch weiter Beschäftigung ("beschäftigt" hat man dich doch schon Jahrelang) und erst noch eine sinnlose Maßnahme, das ist doch überhaupt nicht "wirtschaftlich" (außer für den MT) und vor allem NICHT sinnvoll für deine persönliche und berufliche Zukunft ... unterschreiben solchen Mist einfach NICHT ...

Um dir selbst eine Ausbildung zu suchen brauchst du keinen "Fördervertrag" (EGV) mit dem JC und deiner SB sondern eine Ausbildungsstätte die dich haben will ...

Zitat:
Ich möchte als volljähriger und geschäftsfähiger Mensch selbst agieren, um meine "Zukunft" gestalten zu können, anstatt stete Erziehungsgewalt zu erfahren!
Dann MACH doch endlich SELBER was für deine berufliche Zukunft, worauf wartest du noch ???

Viel Erfolg!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2017, 12:09   #9
Saxum
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Saxum
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

Hallo,
es ging wohl im EP unter, aber ich bin schon aktiv im Bewerbungsprozess und mache lieber selber.
Jetzt ist mir leider auch klar, dass ich da zu naiv an das JC rangetreten bin, obwohl ich es hätte besser wissen müssen.

Zitat von Fairy11
Besonders heftig fand ich deren Aussage, dass sie dem Amt gegenüber eine Erfolgspflicht hatten in der Hinsicht, dass sie im Falle des Abbruchs oder Nichtbestehens zur Rückzahlung der Umschulungskosten gezwungen worden wären. Im Raum stand damals, meiner Erinnerung nach, eine stattliche Summe von etwa 15.000€.
Aha, davon weiß ich noch nichts. Die SB sagte nur kurz, dass man, wenn man es besonders gut macht, zum Schluß eine Bildungsprämie bekommen könnte.


Zitat von Doppeloma
Wenn die schon mit ihren psychologischen Testungen anfangen, dann sollte man vorgewarnt sein, denn das dient in der Regel eher dazu dir das "ausreden und ablehnen" zu können, weil du (nach Meinung der Psychologen) dafür nicht geeignet oder nicht belastbar genug sein sollst.

Es wird ja Gründe haben, dass du bisher noch keinen Fuß in das "wahre" Berufsleben bekommen hast, die nutzt man dabei weidlich gegen dich aus ...

Zitat von Doppeloma
Höre einfach auf dir beim JC Hilfe zu erhoffen, sonst wird man dir bald erklären, dass du für eine Erstausbildung sowieso schon "zu ALT" bist, diese immer neuen Bedingungen für eine angeblich "geplante" berufliche Förderung, dienen doch keinem anderen Zweck.
Und nicht nur das, laut SB, sinngemäß, auch zu blöd und chancenlos - da ich kein Abitur habe.
Sie beleidigt mich nicht direkt, das kommt immer mal subtil durch, dass sie nicht viel von mir zu halten scheint.
Saxum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2017, 09:27   #10
Saxum
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Saxum
Standard AW: Umschulungszwang - Wenn Beruf ungeeignet?

So, morgen beginnt nun die Maßnahme "Grundkompetenzen" beim Träger Eckert Schulen.
Klar, muss ich hin, weil EGV unterschrieben.

Jedoch kommt jetzt Nervösität auf, da ich mit Maßnahmen bisher schlechte Erfahrungen gesammelt habe.
Einmal die klassiche Ausbeutung. (Umzugshilfe bei Privatpersonen, Gärten winterfest machen u.s.w)
Bei einem reinen Bewerbungscoaching, 3h/ Woche, meinte die Dozentin mich vor versammelter Teilnehmerschaft auf meine "Mängel" hinweisen zu müssen und drängte mir eine Styling- sowie Ernährungsberatung auf. Mit ihrer Vorgesetzten konnte ich gut reden, diese griff auch ein, aber Nerven kostete mich das trotzdem.
Zitat von Doppeloma
Und welche "Kompetenzen" fehlen dir, die du dort unbedingt noch vorher "inhalieren" musst,[...]
Inhalte laut Flyer:
- Lern- und Arbeitstechniken
- Potenzialanalyse
- Förderung der Schlüsselkompetenzen
- Vertiefung von Deutschkenntnissen
- Vertiefung von Mathekenntnissen (mit Taschenrechner)
- Bewerbungstraining
- Unterstützung bei der Suche nach einem betrieblichen Umschulungsplatz

Und weiter: Mit der Unterstützung unserer Fachdozenten und unseres sozialpädagogischen Teams holen Sie Schulwissen in den Grundlagenbereichen nach, erhalten Unterstützung in privaten Problembereichen und erarbeiten sich damit eine stabile Basis für Ihre künftige Umschulung.

Zudem darf ich bereits am 12.04. bei meiner SB antreten, um "das Ergebnis meiner Weiterbildung zu besprechen."

Meine Fragen hierzu:
Wie verhalte ich mich strategisch am sinnigsten während des voraussichtlichen Absitzens der Maßnahme und den weiteren Gesprächen mit der SB, ohne noch Schaden im Selbstwert zu nehmen?
(Wenn Mensch ständig hört, dass er unfähig ist, glaubt er es irgendwann selbst.)
Also beispielsweise die Anwendung von GFK oder Übung in Abwehr von Schwarzer Pädagogik?
Saxum ist offline   Mit Zitat antworten
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