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Alt 10.02.2017, 16:51   #1
glorious
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glorious
Standard Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

hallo liebe Forengemeinde,
ich brauche leider wieder Hilfe, denn bald ist es soweit...
Ich bin bis Ende Februar 2017 beschäftigt und bis dahin habe ich mir schon vorsorglich einen Termin beim Berufsberater gemacht. Möchte über eine Umschulungsmaßnahme mit ihm sprechen. Ich bin Altenpflegerin.

Ich habe bereits einen Antrag bei der DRV gestellt auf die medizinische Kur (hat man mir hier geraten, weil danach die Möglichkeit besteht evtl. in die berufliche Reha zu kommen)
Leider nichts gebracht, ich bekam sofort einen Ablehnungsbescheid (wohl nicht krank genug)

Im Oktober 2016 habe ich auch ein Gespräch mit einen Berufsberater gehabt, zwecks Umschulung, dieser zeigte sich sehr behilflich und sehr offen für eine Umschulung/Weiterbildung, da ich aber in einem Beschäftigungsverhältnis war, bat er mich wieder zu kommen, falls sich "was ändern sollte".

Leider habe ich jetzt einen Termin bei einen völlig anderen Berater (versuche trotzdem noch zu dem ursprünglichen zu gelangen) noch weiß ich, wie ich am besten argumentiere kann, eine Umschulung / Weiterbildung durch zu bekommen, da Altenpflegekräfte dringend gesucht werden.

Die Sache mit "ich bin krank und kann den Beruf nicht mehr ausüben" würde ich erst Mal lieber weg lassen, oder? Dann muss ich wohl zu diesen medizinischen Dienst und werde kaum Chancen haben eine Weiterbildung in der Pflege zu bekommen. Ich möchte gerne einfach nur noch raus aus dem stationären / ambulanten Bereich.

Mein Kopf ist leer, ich bin mit den Nerven am Ende, ich weiß nicht was ich da vortragen soll, weil so dringend in der Pflege gesucht wird.
Hat jemand einen Rat? Vielen Dank!

Geändert von glorious (10.02.2017 um 17:14 Uhr)
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Alt 10.02.2017, 23:35   #2
faalk
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faalk Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

Ob dein Berufsberater sagt, dass du gefälligst weiterhin in der Pflege arbeiten sollst, nur um dich schnell wieder loszuwerden, würde mich erstmal nicht interessieren. Erstmal würde ich mich um meine Gesundheit kümmern.

Du solltest dich also an deinen HA wenden und mit dem darüber sprechen, dass der Beruf in der Pflege nichts mehr für dich ist. Weder Körperlich noch Seelisch. Lass dir eine Überweisung zum Psychater geben, dem du dann das selbe erzählst.

Habe das Selbe durchgemacht und bin so vorgegangen. Der Psychologe hat in zusammenarbeit mit meinen HA dann den Antrag auf Med. Reha bei der DRV gestellt, die auch gleich genehmigt wurde. Wären der Reha hat man dann die Chance den Psycho und sozial Therapeuten das selbige zu erzählen. Wichtig, da diese im Entlassungsbericht involviert werden.

Ein paar Wochen später hatte ich dann einen Termin beim Rehaberater der DRV, der noch ein paar Fragen stellte und das Verfahren für eine Umschulung dann in die Wege leitete.

Zitat:
Mein Kopf ist leer, ich bin mit den Nerven am Ende, ich weiß nicht was ich da vortragen soll
Genau deswegen der Weg über den HA/Psychater und nicht über den Berufsberater, der sowieso nur das eine will...
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Alt 13.02.2017, 09:53   #3
glorious
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glorious
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

hallo @Faalk

den Antrag auf die Reha habe ich bereits gestellt und diese wurde abgelehnt, da ich nie groß krank war und ständig durcharbeite bis ich kurz vorm durchdrehen war, gibt es auch nichts in den Formularen auszufüllen.
Meine Hausärztin ist zwar nett, aber sehr laff. Habe den Eindruck, die redet viel, aber für so etwas ist sie wirklich nicht geeignet. Sie setzt sich einfach nicht ein.

Ich war bereits jetzt ab Oktober 2016 krank geschrieben und die DRV hat die Anträge alle abgelehnt. Ich soll erstmal eine ambulante Therapie machen und bezüglich "Migräne/Clusterkopfschmerz" Entspannungsübungen erlernen....
Da ich keinen Sinn mehr sah, da was durch zu bekommen, blieb mir nur der Weg über die AfA. Bin froh wenigstens dass der Neurloge mich so lange krank geschrieben hat und mich da unterstützt mit Bescheinigungen falls ich welche brauche.

Dennoch fühle ich mich irgendwie alleine gelassen, muss mir irgendwie alles "erbetteln", und "erbitten", scheinbar sieht keiner dass man am liebsten aus dem nächsten Fenster springen würde ^^

Wie Du siehst es bringt nichts.
Ich habe erst am 16.03. einen Termin beim Psychiater.
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Alt 13.02.2017, 10:28   #4
Dark Vampire
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Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

Für Umschulungen ist eigentlich die DRV zuständig, man wird dich daraufhin wieder verweisen.
Und versuche es nochmal mit einer Reha dein Psychodoc soll dir helfen. Ich war auch auf Reha ohne vorher was ambulantes ausprobiert zu haben.
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Alt 13.02.2017, 12:05   #5
glorious
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glorious
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

vielen Dank, ja wenn man berufstätig ist.
Bin aber ab dem 28.02.2017 arbeitssuchend. @Dark Vampire
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Alt 13.02.2017, 12:26   #6
yukiko
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yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

hm.. da ist jemand krank und doch nicht krank und will eine Weiterbildung in der Pflege machen und aus der Pflege raus? ~> Was soll man denn zu solchen unkonkreten Aussagen raten?

Btw: immer alles schriftlich und nachweisbar beantragen. Anträge müssen binnen 6 Monaten beschieden werden, ansonsten ist eine Untätigkeitsklage möglich. Und im Falle einer Ablehnung ist ein Widerspruch möglich.
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 13.02.2017, 14:31   #7
glorious
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glorious
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

es gibt auch Möglichkeiten in der Pflege zu arbeiten, ohne im stationären Bereich tätig zu sein. Der erste Berufsberater hat mir schon einige Möglichkeit aufgezählt:
z.B.: Pflegeberater, Pflegesachverständiger, Wundmanager usw.
Das wäre jetzt als Weiterbildung möglich.

Ich wäre auch offen für einen ganz neuen Beruf.
Trotzdem danke
@yukiko
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Alt 13.02.2017, 15:09   #8
yukiko
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yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

Zitat von glorious Beitrag anzeigen
es gibt auch Möglichkeiten in der Pflege zu arbeiten, ohne im stationären Bereich tätig zu sein. Der erste Berufsberater hat mir schon einige Möglichkeit aufgezählt:
z.B.: Pflegeberater, Pflegesachverständiger, Wundmanager usw.
Das wäre jetzt als Weiterbildung möglich.
Ich wäre auch offen für einen ganz neuen Beruf.
Achso. ~> Hast du schonmal hier gesucht?

KURSNET - Startseite

Argumente müsstest du wohl schon selber für dich herausfinden. Wenn es körperlich zu hart ist, dann helfen vermutlich nur ärztliche Bescheinigungen weiter...

Ansonsten würde ich immer alles schriftlich und nachweisbar mit guter Begründung beantragen. Eine Ablehnung muss dann entsprechend ebenfalls nachvollziehbar begründet werden, ansonsten steht dir damit der Rechtsweg frei.

Evtl könnte es auch helfen, bei einer Einrichtung, die dir gefällt, vorzusprechen, und dir eine kurze schriftliche Empfehlung ausstellen zu lassen. Ebenso bei einem Bildungsträger, der dir gefällt. Das wären dann zusätzliche Argumente, weil du damit deine berufliche Zukunft nachhaltig verbesserst.

Und da du jetzt noch "in Arbeit" bist, hättest du jetzt die größten Chancen, dich anderweitig zu orientieren. Ich würde jetzt mal dringend damit anfangen, zu den Kliniken/Firmen diesbezüglich Kontakt aufzunehmen und deren Bedarf oder Tips zu erforschen. ~> Vielleicht ergibt sich ja dann daraus auch schon etwas Neues.

Viel Erfolg!
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 13.02.2017, 16:30   #9
glorious
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glorious
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

super vielen Dank, das hilft mir schon weiter, auf jeden Fall alles schriftlich, danke :) da bin ich eh besser drin, als im Reden. Ich habe schon vor Monaten so einiges dafür vorbereitet, wäre aber zu viel um damit jetzt vorzusprechen.

Ich habe ja ein Gespräch am 22.02. soll ich da trotzdem hin gehen?

"steht dir damit der Rechtsweg frei."

Auch wenn eine Umschulung bzw. Weiterbildung (habe ich hier oft gelesen) keine Muss-Leistung ist?

"Ebenso bei einem Bildungsträger, der dir gefällt."

Ja, der TÜV bietet bald tolle Kurse an, die auch bald sogar anfangen.

" Kliniken/Firmen diesbezüglich Kontakt aufzunehmen und deren Bedarf oder Tips zu erforschen"

Das ist ein kleines Problem, Pflegesachverständigen werden meist intern gesucht oder die Pflegekassen bilden ihre Mitarbeiter selbst aus. Da müsste ich schauen, ist aber jetzt wirklich nicht so dramatisch.

KURS.NET kenne ich, da habe ich die meisten Bildungsangebote her.

DANKE NOCHMAL
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Alt 13.02.2017, 18:48   #10
Dark Vampire
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Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

Zitat von glorious Beitrag anzeigen
vielen Dank, ja wenn man berufstätig ist.
Bin aber ab dem 28.02.2017 arbeitssuchend. @Dark Vampire
Hat nix damit zu tun. bei erwerbstätigen ist die DRV zuständig und wenn die ablehnt dann Arbeitsamt/Jobcenter
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Alt 13.02.2017, 19:05   #11
yukiko
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yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko
Standard AW: Als Pflegefachkraft bei AfA argumentieren für Weiterbildung / Berufsberatung

du kannst alles schriftlich beantragen. Anträge müssen per Standard binnen 6 Monaten beschieden werden.

Was Sinn macht etc, steht auf einem ganz anderen Blatt, aber direkt schaden tut das eher kaum.
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
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Alt 16.02.2017, 07:53   #12
glorious
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glorious
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guten Morgen, ich möchte mich herzlich bedanken für die Tipps :)
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