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Alt 13.12.2016, 18:45   #1
dagreg
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Standard ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Guten N´abend, Elo´s

ich versuche mal, mich so kurz wie möglich zu halten!

Gesundheitliche Einschränkungen, lt. Amtsärztlichen Gutachten (2015), festgestellt:
Seelische Minderbelastbarkeit, Funktionseinschränkung Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule. Gutachten bescheinigt mir eine, "Leistungseinschränkung auf Dauer". "Nichts" darf ich, das aber Vollzeit.

Nach diesem Gutachten, gab es den einen od. and. Versuch, von mehreren SB´lern, etwas mit mir anzufangen, aber eben schwierig. Zuständigkeitsanfrage an die AfA, zwecks Reha/Förderung, wurde abgelehnt. Erst nach Gesundung sei man bereit/zuständig. Im Hinblick auf die, "Leistungseinschränkung auf Dauer", wohl schwierig.

So viel zu mir (übrigens 45), Stand Heute. Meine eigtl. Frage(n) JETZT sind:

Gestern Termin bei einer neuen SB gehabt. Gutachten wurde (Pro-Forma) erwähnt (wohl um mir zu zeigen, das man darum weiß), aber so wirkl. beachtet, wurde es nicht.

Es wurde sogar gesagt, dass es ohne Krankschreibung schwierig für einen SB sei, Rücksicht zu nehmen. Ich war perplex und habe das so verstanden, das das Gutachten zwar, "Gut und Schön" sei, aber ohne aktuelle Krankschreibung nichts Wert ist!? War das nun Unkenntnis, oder ein billiger Trick? Ein "Wink mit dem Zaunpfahl" wirds wohl nicht gewesen sein.

Jedenfalls gab man mir nun zu verstehen, das ich nur 2 Möglichkeiten hätte, entweder eine Maßnahme (3 Monate) oder einen 1€-Job (6 Monate). Ich müsse mich (auf Nachfrage meinerseits), gleich entscheiden.

Das lehnte ich ab und bat um Bedenk- und Prüfzeit, hinsichtlich meiner gesundheitlichen Einschränkungen. Ich erwiderte, das ich mich hier nicht entscheide für etwas, deren Inhalt ich nicht kenne (Informationen zum 1€-Job konnten mir nicht ausgedruckt werden - warum auch immer, es war jedenfalls kein technisches Problem!) und ich hinterher das Nachsehen habe, weil ich im Nachhinein feststelle, ich schaffe das gesundheitlich nicht und daraufhin, dann, sanktioniert werde.

Man einigte sich nun auf einen neuen Termin, nächste Woche, wo dann auch gleich die neue EGV fertig gemacht werden soll. Ich habe Einzelheiten zur Maßnahme ausgedruckt bekommen und mir zum 1€-Job, handschriftlich, Eckdaten notiert.

Meine 1. Frage hier nun... ist das bis hierhin eigtl. alles korrekt? Ich habe Zweifel, nicht nur über Art und Weise, sondern auch hinsichtlich meiner gesundheitlichen Einschränkungen?

Die Maßnahme selbst, 3 Monate lang, immerhin Teilzeit möglich, hat folgenden Schwerpunkt: "...im Vorfeld von Qualifizierung und Beschäftigung intensiv zu aktivieren". Inhaltlich (u.a.): "Reflexion bisheriger Aktivitäten", "Aufzeigen von Lebensperspektiven", "Wünsche und Ziele definieren", "Optimierung des Erscheinungsbildes, allg. Hygiene- und Outfitberatung" (ich höre dann hier auf - sorry aber...)

Mal davon abgesehen, das ich keinen einzigen Grund sehe, mich auf Optimierung des Erscheinungsbildes (Hygiene schon mal gar nicht) Schulen zu lassen, hege ich auch Zweifel an der Durchführbarkeit, hinsichtlich meiner Einschränkungen. Denn weiterhin steht hier auf dem Info-Blatt: "Maßnahme kann 20% Aktivitäten zur Gesundheitsorientierung beinhalten - z.B. gymnastische Übungen, Rückenschule etc."

Aus zweierlei Gründen neige ich dazu, diese Maßnahme abzulehnen: Gesundheitliche Einschränkungen meinerseits und Sinnhaftigkeit!?

Zum 1€-Job (aus dem Internet Info´s geholt) 5 Std. täglich, in einem 2x2m Laden stehen oder sitzen und ja, langweilen, sag ich so wie es ist, es ist nicht meine Materie (Branche) und ich komme nicht damit zurecht. Das Ganze dann gleich 5 Tage die Woche, jeweils 5 Std. täglich, ist ein Horror für mich.

Nicht Missverstehen, ich habe auch schon 1€-Jobs gehabt, mit denen ich Wunderbar zurecht kam (wenn auch vor den gesundheitlichen Einschränkungen), auch bin ich niemand, der Kategorisch ALLES ablehnt!

Mir geht es aber im Wesentlichen darum, ob das so überhaupt zulässig ist oder ob man hier nicht gemeinsam, unter Beachtung des Gutachtens und der persönlichen, gesundheitlichen Eignung, hätte klären müssen, ob man sich überhaupt in der Lage sieht, das zu tun UND auch alle Infos rausrückt, bevor man eine Entscheidung abverlangt!? Zu der es ja nun nach meinem Einwand vorerst nicht kam.

Bei VV´s kann ich ja auch aufgrund von konkreten Tätigkeitsbeschreibungen abwägen, ob es mit meinen Einschränkungen vereinbar ist. Auch wenn es hier auch nicht immer 100%ig klar ist.

Wie ist das nun aber in einem persönl. Gespräch, mit dem SB´ler, wo einem, wie hier vorgefallen, diese beiden "Möglichkeiten", regelrecht vorgesetzt werden? Muß hier nicht ebenfalls eine Prüfung der Eignung erfolgen? Wozu ist sonst das Gutachten?

Tangiere ich mich evtl. selbst, wenn ich dies oder jenes mache/annehme, und mich damit (indirekt) meinem Gutachten widersetze?

Und nat., wie ich mich nun verhalten soll, angesichts des bevorstehenden Termins, wo dann auch gleich eine EGV vorbereitet werden soll!? Wohl zugeschnitten auf Maßnahme oder 1€-Job?

Was darf ich, sollte ich, oder muß ich viel. sogar? Was ist das Gutachten Wert (ohne aktuelle Krankschreibung) und wie bringe ICH es Sinnvoll in die nächste EGV ein?

Im Moment wird so getan, als sei das Gutachten gar nicht Präsent, oder aufgrund nicht vorhandener AU, Wertlos?

Meinungen, Tipps, Vorschläge oder auch Rechtsauffassungen, würden mich freuen.

Danke
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Alt 13.12.2016, 19:54   #2
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

dagreg,

Du hast in alen Punkten recht. natürlich muss das JC das Gutachten auch beachten, wenn Du nicht AU geschrieben bist. Wenn es anders wäre, dürfte kein Behinderter an einem leidensgerechten Arbeitsplatz arbeiten.

Und es ist aufgabe der SB, zu prüfen, ob der Ein-Euro-Job oder de Massnahme mit Deinen Einschränkungen vereinbar sind.

Selbst wenn Du aus gesundheitlichen Gründen abbrichst, darf man Dich dafür nicht sanktionieren. Dann solltest Du Dir das allerdings von einem Arzt Deines Vertrauens attestieren lassen.

Die EGV, die man Dir vorlegen wird, solltest Du keinesfalls sofort unterschreiben, Es steht Dir zu, diese zu prüfen. Wenn Du unterschreibst, bist Du an den Vertrag gebunden, gegen einen VA kann man sich wehren.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2016, 22:13   #3
dagreg
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dagreg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Danke dir Kerstin, für deine bestätigenden Worte!

Bin doch erstaunt, wie eigtl. selbstverständliche Dinge, einf. nicht umgesetzt/beachtet werden.

Es läuft also (evtl.) darauf hinaus, einen steinigeren Weg gehen zu müssen, als Notwendig wäre, wenn man einf. nur die Regeln einhalten würde.

Zitat:
Und es ist aufgabe der SB, zu prüfen, ob der Ein-Euro-Job oder de Massnahme mit Deinen Einschränkungen vereinbar sind.
Ja, hätte sie das getan, hätten wir festgestellt, das beides (das eine mehr wie das and.) eher fraglich ist. Die Maßnahme sogar in zweierlei Hinsicht, m.M.n..

Zitat:
Selbst wenn Du aus gesundheitlichen Gründen abbrichst, darf man Dich dafür nicht sanktionieren. Dann solltest Du Dir das allerdings von einem Arzt Deines Vertrauens attestieren lassen.
Nun, das mag sein, ist aber nicht sicher. Hier gehe ich eigtl. eher von Widerstand des SB´s aus, mit welcher Argumentation auch immer. Ärgert mich, das es letztlich darauf hinaus läuft, sich das erst wieder erkämpfen zu müssen (EGV, VA, Widerspruch, SG), anstatt gleich, schon im Vorfeld, auf das Gutachten einzugehen.
Ein Attest meines Arztes ist nicht das Problem, es ist ja nicht so, das mein Arzt mir einen Gefallen tun würde, wenn er mir eine AU bescheinigt,die Einschränkungen sind ja vorhanden. Aber auch hier wird das Gutachten (Wissentlich) in Frage gestellt, wenn ich es erst mit einer aktuellen AU bekräftigen muß.

Soll das so? Ich weiß, Grundsatzfrage...

Zitat:
Die EGV, die man Dir vorlegen wird, solltest Du keinesfalls sofort unterschreiben, Es steht Dir zu, diese zu prüfen. Wenn Du unterschreibst, bist Du an den Vertrag gebunden, gegen einen VA kann man sich wehren.
In die Falle bin ich schon mal getappt, das passiert mir kein 2. mal Dennoch Danke für den Tipp!

Sonst noch wer eine Idee, oder Meinung?

Nachtrag: Mir fällt gerade auf, das meine derzeitige EGV bis 31.12.2016 gültig ist.
Eigtl. kann man mir doch beim Termin nächste Woche, gar keine neue geben oder?
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Alt 14.12.2016, 01:44   #4
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Hallo dagreg,

Zitat:
Nun, das mag sein, ist aber nicht sicher. Hier gehe ich eigtl. eher von Widerstand des SB´s aus, mit welcher Argumentation auch immer. Ärgert mich, das es letztlich darauf hinaus läuft, sich das erst wieder erkämpfen zu müssen (EGV, VA, Widerspruch, SG), anstatt gleich, schon im Vorfeld, auf das Gutachten einzugehen.
Deine Ansicht kann ich leider nicht bestätigen, ein ÄD-"Gutachten" vom JC hat überhaupt keine allgemeine Wirkung als Bescheinigung, dass du tatsächlich Arbeits-Unfähig bist ...

Eine vorliegende "Erwerbsminderung" könnte rechtlich verbindlich nur die Rentenkasse feststellen und ob du wegen Krankheit arbeiten kannst oder nicht (auch mit Beachtung deiner Einschränkungen vom JC-ÄD, an die sich deine SB zu halten haben), das entscheidet rechtsverbindlich NUR ein behandelnder Arzt.

Vom ÄD gibt es keine "echte" Krankschreibung, das erfährt nicht mal die Krankenkasse, dass du (angeblich lt. ÄD) schon seit Jahren krank bist ..., das wird auch nirgends (außer beim JC) registriert und wie du gerade erfahren musst, auch nicht mal dort von jedem Arbeitsvermittler entsprechend beachtet.

Zitat:
Ein Attest meines Arztes ist nicht das Problem, es ist ja nicht so, das mein Arzt mir einen Gefallen tun würde, wenn er mir eine AU bescheinigt,die Einschränkungen sind ja vorhanden. Aber auch hier wird das Gutachten (Wissentlich) in Frage gestellt, wenn ich es erst mit einer aktuellen AU bekräftigen muß.
Soll das so? Ich weiß, Grundsatzfrage...
Ja, "das soll so", denn der ÄD beurteilt deine allgemeine Einsatzfähigkeit am Arbeitsmarkt wenn du NICHT (von einem behandelnden Arzt) AU geschrieben bist (ein einzelnes Attest genügt dafür nicht), das sind zwei völlig "verschiedene Schuhe" ... also überhaupt keine "Grundsatzfrage" ...

Es gibt viele Menschen, die mit gewissen gesundheitlichen Einschränkungen beruflich tätig sind, das bedeutet also NICHT (automatisch) komplett Arbeits-UNFÄHIG zu sein sondern nur, dass es Leistungsgrenzen gibt die zu beachten sind dabei.

Du selbst misst diesem JC-"Gutachten" mehr Bedeutung bei, als es rechtlich wirklich hat, die AU-Bescheinigung ist eine anerkannte ärztliche Urkunde (entsprechend KK-Vorschriften ausgestellt UND zudem auch bei der KK dann laufend registriert) und besagt, dass du GAR NICHT arbeiten kannst, so lange dein Arzt das so für richtig und notwendig hält ...

NUR damit entfallen auch Maßnahmen oder 1-€-Jobs oder was das JC und deine SB sonst noch so an "Nettigkeiten" für dich bereit halten könnte ... der ÄD hat nur schwere Leistungseinschränkungen bescheinigt, die bei deiner Vermittlung zu beachten wären.

Maßnahmen sind aber keine Arbeit im üblichen Sinne ... es gibt sogar extra welche für gesundheitlich Eingeschränkte, die denen angeblich helfen sollen irgendwann mal wieder in Arbeit zu kommen ...

Eventuelle (medizinische / berufliche) Reha-Maßnahmen solltest du mal bei der DRV beantragen, da wirst du vom JC ohnehin NICHTS bekommen ... darum "vertröstet" man dich auch immer damit, dass du erst mal gesund werden sollst und hofft innerlich darauf, dass es nie passieren wird, denn behandeln macht ja auch nicht der ÄD ...

Wenn du regelmäßig beim Arzt bist, dann verstehe ich nicht warum der dir nicht längst eine AU-Bescheinigung ausgestellt hat die letzten Jahre ... dem muss doch auch klar sein, dass du dich alleine auf das "ÄD-Gewäsch" nicht verlassen kannst ...

Warum ich das "Gutachten" immer in Gänsefüßchen setze hat seinen Grund auch darin, dass es (in der Regel) Keinen außer das JC interessiert was da drin steht, hast du deine Gutachten mal in Kopie vom ÄD selbst eingefordert ... mehr wie 2-3 A-4- Seiten werden es vermutlich nicht sein, die da vorliegen ???

Bist du dort schon untersucht worden oder wurde alles nach "Aktenlage" gemacht bisher ???

Deine Themen-Überschrift trifft es auf den Kopf = ein JC-"Gutachten" ist ohne AU-Bescheinigung generell NICHTS wert, um dich vor den Beschäftigungs-Ideen der SB zu bewahren ...
Irgendwann will auch dich das JC mal aus dem Bezug loswerden können, entweder mit "Arbeit" (und sei es ein 1-€-Job, damit du mal aus der Statistik verschwindest) oder auch durch Abschiebung an die DRV als EM-Rentner ... was dir selbst davon lieber wäre vermag ich nicht zu beurteilen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 14.12.2016, 18:08   #5
dagreg
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Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Hi DoppelOma, vielen Dank für deine Zeit und Mühe!

ich habe jetzt wirkl. eine Weile gebraucht aber fürchte, du hast mir die Augen geöffnet. Ich hinterfrage das vorsichtshalber nochmal:

Zitat:
NUR damit entfallen auch Maßnahmen oder 1-€-Jobs oder was das JC und deine SB sonst noch so an "Nettigkeiten" für dich bereit halten könnte ... der ÄD hat nur schwere Leistungseinschränkungen bescheinigt, die bei deiner Vermittlung zu beachten wären.

Maßnahmen sind aber keine Arbeit im üblichen Sinne ... es gibt sogar extra welche für gesundheitlich Eingeschränkte, die denen angeblich helfen sollen irgendwann mal wieder in Arbeit zu kommen ...
Verstehe ich das richtig? Diese(s) Gutachten betrifft ausschließlich die Vermittlung in reguläre Jobs? Und nur dort (reguläre Jobs/Vermittlung) haben die gesundheitlichen Einschränkungen in dem Gutachten einen Stellenwert? Sobald wir von Maßnahmen, ok, Nettigkeiten reden, spielt das Gutachten keine Rolle mehr

Wußte ich bisher nicht und erklärt dann auch Einiges, weshalb ich jetzt auf weitere Einzelheiten, diesbezüglich, gar nicht weiter eingehen brauche.

Ansonsten ist mir der Unterschied zwischen Attest, AU und Gutachten bekannt. Auch das den Rententräger das Gutachten vom Jobcenter nicht interessiert etc. Hier habe ich mich viel. etwas Mißverständlich ausgedrückt, in meinen vorherigen Posts.

Zitat:
Eventuelle (medizinische / berufliche) Reha-Maßnahmen solltest du mal bei der DRV beantragen, da wirst du vom JC ohnehin NICHTS bekommen ... darum "vertröstet" man dich auch immer damit, dass du erst mal gesund werden sollst und hofft innerlich darauf, dass es nie passieren wird, denn behandeln macht ja auch nicht der ÄD ...
Mein damaliger SB hat das "geprüft", wer Zuständig ist, es sei wohl die AfA. Weiter ist da nichts passiert. Eine weitere SB hat das vor 4-5 Monaten erneut geprüft und ich sagte ihr, das dies schon geschehen sei, sie tat es dennoch und raus kam, das man Zuständig sei aber erst was genehmigt, wenn ich Gesund bin, bzw. Reha gemacht habe. Fehlinfo?

Zitat:
Wenn du regelmäßig beim Arzt bist, dann verstehe ich nicht warum der dir nicht längst eine AU-Bescheinigung ausgestellt hat die letzten Jahre ... dem muss doch auch klar sein, dass du dich alleine auf das "ÄD-Gewäsch" nicht verlassen kannst ...

Warum ich das "Gutachten" immer in Gänsefüßchen setze hat seinen Grund auch darin, dass es (in der Regel) Keinen außer das JC interessiert was da drin steht, hast du deine Gutachten mal in Kopie vom ÄD selbst eingefordert ... mehr wie 2-3 A-4- Seiten werden es vermutlich nicht sein, die da vorliegen ???

Bist du dort schon untersucht worden oder wurde alles nach "Aktenlage" gemacht bisher ???
Ich war damals beim Sozialmedizinischen Dienst vom/für Agentur für Arbeit, also keine Begutachtung nach Aktenlage. Raus kamen die Einschränkungen und ein: "Reha Sinnvoll, Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte unterstützt werden". Unterstützung dahingehendst, habe ich keine Erfahren. Unabhängig davon, war aber auch das Problem damals, das ich schon eine Reha hatte, welche noch keine 4 Jahre zurück lag. Also auch hier ersteinmal Sackgasse.
Krankgeschrieben, lange und immer wieder, war ich bis dahin, aber ich mußte dann auch die Entscheidung treffen, weiter so, bis in die Rente (im Idealfall), oder eben nicht.
Aber Rente (welche auch immer), ist eigtl. nicht mein Begehr, denn noch habe ich die Hoffnung, etwas zu finden, was ich trotz meiner Einschränkungen noch machen kann.

Letztlich wurde mir die Entscheidung auch etwas abgenommen, da, wie gesagt, eine Reha wohl eh abgelehnt worden wäre (4 Jahre-Regelung und es gab schon eine), ich damals, neben den ganzen Terminen wegen dem Amtsarzt, auch noch mit dem SG zu tun hatte, wegen einer Sanktion. Nachdem das Amt das verloren hat, haben sie auf einer and. Ebene angefangen zu stänkern, es hagelte regelrecht, "Aufforderungen zur Mitwirkung", auch dort hat das Amt Mist verzapft und hat es mir reingewürgt, da deren Verjährungsfristen abzulaufen drohten. Dann ging es weiter mit Ordnungswidrigkeit, weil ich ständig meine Nebenkosten nur Willkürlich und verspätet zurückbezahlt bekommen habe (mehrere Eigentümer-Wechsel) und dadurch verspätet abgeben konnte (wurde bis dahin aber 3 Jahre lang geduldet)...also, ich hab einf. keine Ruhe bekommen und so hab ich es dann laufen lassen (müssen) - schlichtweg.

Ok, konzentriere ich mich auf das Gespräch nächste Woche. Ich kann wohl von Sinnlosmaßnahmen nur über eine AU hinwegkommen - richtig?. Muß ich noch etwas beachten?

Trotzdem interessiert mich noch kurz, ob mir SB, vor Ablauf der jetzigen EGV, eine neue geben kann/darf? Wenn auch nur "vorbereitend"? Aber ist wahrsch. eh hinfällig, da ich diese nicht unterschreibe und dann eh über den Gültigkeitszeitraum komme.

Gruß Greg
dagreg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 18:22   #6
Wutbuerger
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Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Entweder Maßnahme oder ein Euro Job ? Gedacht : weder noch.
Gesagt : eine Maßnahme muss dich weiter bringen- also fordert man die Vorteile nachprüfbar zu benennen.
Man wird sich entsprechend erkundigen.
Ein Euro Job - höchstens wenn leidensgerecht. Wie alles was man dir anbieten darf...
Wer Einschränkungen hat der sollte sich von der DRV begutachten lassen . ÄD , Gesundheitsamt, das ganze Pack was den gleichen Lohnzahler hat wie das JC wird wohl was bescheinigen ??
Entweder du bist unbrauchbar und musst ins SGB XII oder du bist voll arbeitsfähig und Freiwild für den SB.
In unserer Wirtschaft voll normal--wer das Gutachten bezahlt der bekommt auch sein Ergebnis.
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 18:57   #7
hans wurst
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Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
NUR damit entfallen auch Maßnahmen oder 1-€-Jobs oder was das JC und deine SB sonst noch so an "Nettigkeiten" für dich bereit halten könnte ... der ÄD hat nur schwere Leistungseinschränkungen bescheinigt, die bei deiner Vermittlung zu beachten wären.

Maßnahmen sind aber keine Arbeit im üblichen Sinne ... es gibt sogar extra welche für gesundheitlich Eingeschränkte, die denen angeblich helfen sollen irgendwann mal wieder in Arbeit zu kommen ...
Falsch! Die Festgestellten gesundheitlichen Einschränkungen, sind selbstverständlich auch bei Maßnahmen aller Art zu berücksichtigen.

Zitat:
§ 10 Zumutbarkeit

(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass
1. sie zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für die Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit entsprechend.
Und sollte man dich zu Gesundheitsmaßnahmen verdonnern, bestehst du auf einen Nachweiß der Qualifikation des Personals. Meiner Meinung nach ist aber auch das Unzulässig, gabs doch schon Urteile, das niemand im Rahmen der Mitwirkungspflicht/EGV zu Behandlungen gezwungen werden kann.
hans wurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 19:16   #8
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Das geht doch gar nicht anders, einfach mal nachdenken:

Wenn die gesundheitlichen Einschränkungen nur bei der Abeitsvermittlung zu berücksictigen wären, könnte der SB einen Rollstuhlfahrer in eine Massnahme schicken und wenn er dann da gar nicht in die Räumlichkeiten kommt, weil es kienen Aufzug gibt, oder er muss nach wenigen Stunden gehen, weil es keine rollstuhlgerechte Toilette gibt, dann könnte dieser Rollstuhlfahrer sanktioniert werden oder muss sich AU schreiben lassen. Und das kann nicht sein.

Ichhabe das vor einigen Jahren bei einer Freundin erlebt. Die MAssnahme war gar nicht so schlecht, nur leider kein Rolliklo und bei 8 Stunden MAssnahme streikt dann irgenwann auch die stärkste Blase. SB meinte doch tatsächlich, sie solle sich Windeln anziehen. Die Posse ging tatsächlich bis vor Gericht, Frau Richterin war so ganz zufällig mit nem Rollstuhlfahrer verheiratet und die Sanktion war in Blitzgeschwindigkeit vom Tisch. Der Vertreter des JC wäre am liebsten im ERdboden verschwundne, wurde mir erzählt.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 14.12.2016, 19:19   #9
dagreg
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Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Entweder Maßnahme oder ein Euro Job ? Gedacht : weder noch.
Gesagt : eine Maßnahme muss dich weiter bringen- also fordert man die Vorteile nachprüfbar zu benennen.
Man wird sich entsprechend erkundigen.
Ein Euro Job - höchstens wenn leidensgerecht. Wie alles was man dir anbieten darf...
Wer Einschränkungen hat der sollte sich von der DRV begutachten lassen . ÄD , Gesundheitsamt, das ganze Pack was den gleichen Lohnzahler hat wie das JC wird wohl was bescheinigen ??
Entweder du bist unbrauchbar und musst ins SGB XII oder du bist voll arbeitsfähig und Freiwild für den SB.
In unserer Wirtschaft voll normal--wer das Gutachten bezahlt der bekommt auch sein Ergebnis.
Danke für deinen Beitrag, Buerger.

deinem letzten Passus, stimme ich jetzt einf. mal zu - "Isso"

Die Sinnhaftigkeit einer angebotenen Maßnahme zu hinterfragen, steht bei mir schon/noch auf dem Plan. Das heb ich mir für den Schluß auf. Aber hier muß ich auch schauen, wieviel Energie ich da reinlegen möchte. Denn andernfalls, braucht SB ja nur umswitchen, auf den 1€-Job (Gut, nehm wa ebbe den 1€-Job). Hier muß ich nun wiederum umswitchen und schauen, inwieweit "irgendein" 1€-Job, Leidensgerecht ist (sein darf).
dagreg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 20:09   #10
dagreg
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dagreg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von hans wurst Beitrag anzeigen
Falsch! Die Festgestellten gesundheitlichen Einschränkungen, sind selbstverständlich auch bei Maßnahmen aller Art zu berücksichtigen.

Zitat:
§ 10 Zumutbarkeit

(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass
1. sie zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für die Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit entsprechend.

Und sollte man dich zu Gesundheitsmaßnahmen verdonnern, bestehst du auf einen Nachweiß der Qualifikation des Personals. Meiner Meinung nach ist aber auch das Unzulässig, gabs doch schon Urteile, das niemand im Rahmen der Mitwirkungspflicht/EGV zu Behandlungen gezwungen werden kann.
Hallo Hans Wurst,

Danke für deinen aufklärenden Beitrag!

Ich habe mir gestern extra den § 10 rausgesucht und ausgedruckt und wollte dich gerade fragen, wo du den Passus her hast.

Ganz unten, steht es dann tatsächlich, ein Schelm wer...

Tja, das lässt mich ja nun doch wieder etwas hoffen, hier was ausrichten zu können.

Mal sehen, ob und wie, ich SB nun davon überzeugen kann, mal das Gutachten genauer anzuschauen und mit mir "D´accord" geht, das beides eher schwierig für mich ist.

Dein Gesundheitstipp behalt ich im Hinterkopf (grundsätzlich ist es mir auch bekannt), aber das scheint im Moment nicht im Vordergrund zu stehen. Wie gesagt, zur Wahl stehen Maßnahme oder 1€-Job.

@Kerstin
Zitat:
Das geht doch gar nicht anders, einfach mal nachdenken:

Wenn die gesundheitlichen Einschränkungen nur bei der Abeitsvermittlung zu berücksictigen wären, könnte der SB einen Rollstuhlfahrer in eine Massnahme schicken und wenn er dann da gar nicht in die Räumlichkeiten kommt, weil es kienen Aufzug gibt, oder er muss nach wenigen Stunden gehen, weil es keine rollstuhlgerechte Toilette gibt, dann könnte dieser Rollstuhlfahrer sanktioniert werden oder muss sich AU schreiben lassen. Und das kann nicht sein.

Ichhabe das vor einigen Jahren bei einer Freundin erlebt. Die MAssnahme war gar nicht so schlecht, nur leider kein Rolliklo und bei 8 Stunden MAssnahme streikt dann irgenwann auch die stärkste Blase. SB meinte doch tatsächlich, sie solle sich Windeln anziehen. Die Posse ging tatsächlich bis vor Gericht, Frau Richterin war so ganz zufällig mit nem Rollstuhlfahrer verheiratet und die Sanktion war in Blitzgeschwindigkeit vom Tisch. Der Vertreter des JC wäre am liebsten im ERdboden verschwundne, wurde mir erzählt.
Du hast Recht, eigtl. ist es totaler Schwachsinn, denn ich bin ja nicht plötzlich weniger eingeschränkt, nur weil das Kind einen and. Namen hat. Aber, sollte ich nun (ausgerechnet) Doppeloma nicht glauben

Andererseits, hätte es mich aber auch nicht gewundert (eröffnen sich so ja wieder ganz neue Sanktionsmöglichkeiten) und dein Beispiel hier zeigt es ja gerade wieder ganz deutlich, was abgeht. Windeln anziehen pah...welch eine Demütigung.
dagreg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 22:49   #11
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

dein SB kann dich aber in Maßnahmen und in 1 Euro-Jobs stecken, die mit deinen gesundheitlichen Einschränkungen machbar sind...!!

also wenn er das vor hat und er sich mit dem "Gutachten" beschäftigt hat, dann sucht er möglicherweise für dich einen 1-Euro-Job raus, der zu dir und deinen Einschränkungen passt...

dann hilft dir nur noch, dich au schreiben zu lassen, um diesen "passenden" 1-Euro-Job nicht machen zu müssen..
oder eine Maßnahme, die für dich passen würde...

dann hilft die AU durch den Arzt..
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 23:38   #12
Doppeloma
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Cool AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Hallo dagreg,

merke schon, wie aufgeregt man doch gleich ist, nur weil ich nicht zusätzlich betont habe, dass die Einschränkungen vom ÄD natürlich auch für Maßnahmen UND vorgesehene 1-€- Jobs zu beachten sind (zumindest rein theoretisch wenn die SB wenigstens wissen sollten was da stattfinden wird) ...

Ich halte eben zu Vieles immer noch für selbstverständlich und hatte vergessen den § 10 SGB II mit einzufügen, vielen Dank an die diversen Korrektoren ... ich muss ja schließlich auch nicht immer an Alles denken und alles selber machen, oder ...

Zitat:
Verstehe ich das richtig? Diese(s) Gutachten betrifft ausschließlich die Vermittlung in reguläre Jobs? Und nur dort (reguläre Jobs/Vermittlung) haben die gesundheitlichen Einschränkungen in dem Gutachten einen Stellenwert? Sobald wir von Maßnahmen, ok, Nettigkeiten reden, spielt das Gutachten keine Rolle mehr
Es betrifft also ALLES was an Maßnahmen / Aktivitäten und sonstigen "Nettigkeiten" vom JC so geplant sein könnte ... reguläre Vermittlung in ganz normale Arbeit (oder selbst was finden) scheint ja nicht sehr wahrscheinlich habe ich den Eindruck ...

Maßnahmen werden in der Regel aber eher nicht wirklich darauf geprüft, ob sie nach § 10 SGB II auch zumutbar wären, denn in den meisten Fällen wissen die SB ja selber nicht genau was dort stattfinden wird, obwohl das natürlich ihre Aufgabe wäre.

Wie soll man sonst die Notwendigkeit für den betreffenden LE begründen können, dass ihm genau diese Maßnahme helfen wird zu erreichen, was bisher Jahre lang nicht erreicht wurde ...
Maßnahmen werden eher nach dem "Motto", da ist noch was frei und die brauchen noch ein paar Teilnehmer "bestückt" ... die MT wollen schließlich auch "leben" ...

Zitat:
Ich war damals beim Sozialmedizinischen Dienst vom/für Agentur für Arbeit, also keine Begutachtung nach Aktenlage. Raus kamen die Einschränkungen und ein: "Reha Sinnvoll, Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte unterstützt werden".
Wann bitte ist denn "damals" gewesen, seither wurde das nie wieder (vom JC-ÄD) überprüft ... ???

Zitat:
Unterstützung dahingehendst, habe ich keine Erfahren. Unabhängig davon, war aber auch das Problem damals, das ich schon eine Reha hatte, welche noch keine 4 Jahre zurück lag. Also auch hier ersteinmal Sackgasse.
Hast du denn einen Antrag gestellt auf medizinische / berufliche Reha und wurde der (von der DRV) mit dieser Begründung abgelehnt ???
Medizinische oder berufliche Reha sind ja schon völlig unterschiedliche Sachverhalte ...

Wenn die DRV zuständig ist macht die AfA GAR NICHTS mehr im Bezug auf berufliche Reha und med. Reha hat nach notwendigem medizinischen Bedarf zu erfolgen und nicht (nur) nach Zeitplan ...
Ich hatte 2 mal DRV-Reha innerhalb weniger als 2 Jahren und ich hätte auf die 2. liebend gerne verzichtet, aber die musste ich auf Wunsch der KK beantragen und (leider) wurde die (von der DRV) NICHT abgelehnt.

Kann es sein, dass du dir dazu auch alles nur hast "erzählen" lassen (von AfA und JC) und es weder schriftlichen Anträge (an den zuständigen Leistungsträger DRV) gibt, noch schriftlichen Ablehnungen gegen die man sich hätte wehren können und müssen ... ?

Zitat:
Krankgeschrieben, lange und immer wieder, war ich bis dahin, aber ich mußte dann auch die Entscheidung treffen, weiter so, bis in die Rente (im Idealfall), oder eben nicht.
Aber Rente (welche auch immer), ist eigtl. nicht mein Begehr, denn noch habe ich die Hoffnung, etwas zu finden, was ich trotz meiner Einschränkungen noch machen kann.
Na-Ja, "die Hoffnung höret nimmer auf" ... woher soll denn so ein Job kommen, du schreibst, dass es bereits einen 1-€-Job gegeben hat in deiner JC-"Laufbahn", das ist die berufliche Endstation wenn das JC meint dich in "normale" Arbeit nicht mehr unterbringen zu können ...

Wie viele Leute kennst du denn die nach einigen Jahren Hartz 4 mit solchen "Ersatzlösungen" im Lebenslauf wieder richtige Arbeit gefunden haben ... unter Beachtung aller vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen auch noch ... ich kenne Niemanden, das so viel Glück mal hatte ...

@hans wurst meint ...

Zitat:
Falsch! Die Festgestellten gesundheitlichen Einschränkungen, sind selbstverständlich auch bei Maßnahmen aller Art zu berücksichtigen.
JAAA, völlig richtig und es wird auch in ALLEN JC Deutschlands streng darauf geachtet, dass hier Niemand am falschen (ungesunden / unzumutbaren) Platz "bemaßnahmt" und / oder für einen 1 € ausgenutzt wird ...

Hatte ich echt ganz vergessen ... muss ich wohl falsch verstanden haben, dass teilweise schon in Maßnahmezuweisungen sogar eine Extra-Bescheinigung gefordert wird, dass man (sogar mit bescheinigter AU) nicht wenigstens daran teilnehmen kann ...
Dabei dürfen (lt. interner KK-Vorgaben für die ambulanten Ärzte) Bezieher von Hartz 4 ohnehin erst AU geschrieben werden, wenn sie weniger als 3 Stunden täglich arbeiten könnten ...

Schön wenn es noch einige Wenige gibt, die noch "an das GUTE" in diesem perversen System glauben wollen ...

Trotzdem ersetzt das AfA / JC - ÄD-"Gutachten" keine AU-Bescheinigung vom eigenen Arzt ... das war doch irgendwie die Frage, um die es eigentlich mal ging, oder ...

Mir braucht Niemand irgendwas "glauben" @dagreg, wir sind ja nicht in der Kirche aber ich bilde mir immer noch ein, dass es hier um erwachsene Menschen geht, die in der Lage sind (sein sollten) sich (aus den angebotenen Informationen und Erfahrungen) eine eigene Meinung zu bilden ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 15.12.2016, 00:31   #13
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Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
dein SB kann dich aber in Maßnahmen und in 1 Euro-Jobs stecken, die mit deinen gesundheitlichen Einschränkungen machbar sind...!!

also wenn er das vor hat und er sich mit dem "Gutachten" beschäftigt hat, dann sucht er möglicherweise für dich einen 1-Euro-Job raus, der zu dir und deinen Einschränkungen passt...

dann hilft dir nur noch, dich au schreiben zu lassen, um diesen "passenden" 1-Euro-Job nicht machen zu müssen..
oder eine Maßnahme, die für dich passen würde...

dann hilft die AU durch den Arzt..
Hi Anna, auch dir ein, "Danke", für deinen Beitrag!

Du hast nat. vollkommen recht. Wenn ich mir die Rosinen rauspicken kann, kann der SB das nat. auch.
Auch auf die Gefahr hin, das ich mir was vormache, meine ich, das ich da etwas im Vorteil bin. Der SB hat die Zeit nicht dafür, desweiteren ist seine Fehlerquote sehr hoch (was mir zuspielt) und zu guter letzt, sind ja (mittlerweile) die Maßnahmen und 1€-Jobs nicht im Überdruß vorhanden (ok, aktuell viel. doch wieder etwas mehr?).

Es ist leider zu einem "Katz- und Maus"-Spiel mutiert und es ist wirkl. nur noch lästig und geht völlig am Wesentlichen vorbei - leider.

Es gibt nicht DEN Weg, es ist immer nur einer, der mit Glück funktioniert, oder wieder vor dem SG landet, oder eben in der Sanktion.
Ich versuche halt erst einmal über den Weg, auf Einsicht zu hoffen und nat., andernfalls, bliebe mir der Weg über eine AU. Nervt mich zwar genauso, aber das ist wohl nur so zu erreichen, denn dann.
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Alt 15.12.2016, 01:00   #14
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Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Hallo Doppeloma,

um das mal ebbe zu klären, ich konnt mir halt nicht vorstellen, das du den § 10 SGB II nicht aus dem "FF" kennst
Aber hey, ich habe ihn mir gestern extra ausgedruckt und habe den Passus dennoch übersehen
Allet Jut...!

Melde mich morgen wieder und beziehe Stellung, ist mir zu spät jetzt, für das Thema.

Gute Nacht und bis morgen
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Alt 15.12.2016, 13:45   #15
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Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Zitat von dagreg Beitrag anzeigen
Hallo Doppeloma,

um das mal ebbe zu klären, ich konnt mir halt nicht vorstellen, das du den § 10 SGB II nicht aus dem "FF" kennst
Aber hey, ich habe ihn mir gestern extra ausgedruckt und habe den Passus dennoch übersehen
Allet Jut...!

Melde mich morgen wieder und beziehe Stellung, ist mir zu spät jetzt, für das Thema.

Gute Nacht und bis morgen
So, Mahlzeit

§ 10, Maßnahmen etc., haben wir ja nun geklärt.

Zitat:
Trotzdem ersetzt das AfA / JC - ÄD-"Gutachten" keine AU-Bescheinigung vom eigenen Arzt ... das war doch irgendwie die Frage, um die es eigentlich mal ging, oder ...
Jain.
Das ein Gutachten keine AU ersetzt, ist klar. Es ging mir um die Frage, ob SB nicht Rücksicht auf das Gutachten nehmen muß. Das ist ja nun auch geklärt (inkl. der Erkenntnis, das es nicht jeder SB macht), aber, da mir SB sagte, daß es, "schwierig" für SB sei, Rücksicht zu nehmen (Gutachten oder Einschränkungen - egal), wenn keine AU vorhanden ist, gibt SB mir zu verstehen, "dein Gutachten ist ohne AU nichts Wert". In bestimmten Bereichen/Situationen mag das ja sogar zutreffend sein, aber es kann ja nicht sein, das ich jedesmal, trotz Gutachten, dieses erst mit einer AU bekräftigen muß. Da fehlts mir an Verständnis und Einsicht. Zumal das Gutachten ja meine Möglichkeiten widergibt, wenn ich eben NICHT AU bin, eine AU mich aber wiederum, komplett raus nimmt.

Deshalb mein Einwand: "Soll das so..."? und "Grundsatzfrage" (bezogen darauf, das es das JC nicht anders versteht).

Was nun an Frage(n) bleibt ist, wie komme ich da nun raus, am elegantesten, bzw., was/wie, würdet Ihr vorgehen, sollte mein Versuch über meine Einschränkungen nicht funktionieren?
Da es mehrere Möglichkeiten gibt, wovon jede ihren eigenen Rattenschwanz nach sich zieht, hätt ich das im Vorfeld halt gerne ausgelotet.

Wenn ich mir nun die Maßnahme (deren Inhalte) hier genauer anschaue, "gymnastische Übungen", "sportliche Aktivitäten", "Exkursionen", "betriebliche Erprobung", dann frage ich mich, wie man überhaupt auf die Idee kommt, mir sowas anzubieten!? Klar, einfach das Gutachten nicht beachten. Mal ganz abgesehen von der, Sinnhaftigkeit.

Die Maßnahme, sollte sie so, wie hier auf dem Info-Blatt, in eine EGV übernommen werden, sehe ich da nicht soo die Schwierigkeit drin. Entweder über Gutachten, oder Sinnhaftigkeit.
Beides schließt aber eine Sanktion (Versuch) nicht aus.

Der 2. Weg, des (vorerst) geringsten Widerstandes und damit auch die Maßnahme vom Tisch zu bekommen, wäre wohl, wenn ich mich für den 1€-Job entscheide.
Hat aber auch seine Kehrseite (auch speziell für mich), die einen Sanktionsversuch auch nicht ausschließt, viel. sogar wahrsch. macht.

Bleibt also, trotz Gutachten, nur der Weg über eine AU? Schrecklich...das könnte dann auch wieder was ins Rollen bringen, wo ich eigtl. gar nicht hin will. Ewig AU -> Rentenantrag -> Ablehnung (99,999) -> Sozialhilfe.

Sollte ich (idealerweise) bei meinem anstehenden Gespräch schon AU sein? Hin muss ich eh, AU abgeben und WBU ist nicht.

Zitat:
Maßnahmen werden in der Regel aber eher nicht wirklich darauf geprüft, ob sie nach § 10 SGB II auch zumutbar wären, denn in den meisten Fällen wissen die SB ja selber nicht genau was dort stattfinden wird, obwohl das natürlich ihre Aufgabe wäre.
Ja, keine Frage, eigtl. darf das so nicht sein, die Praxis sieht aber and. aus. Aber genau desw., reite ich so auf diesem pers. Gespräch rum, weil eben hier die Zeit ist, das (in groben Zügen jedenfalls) auszuloten. Hier wäre zumindest die Maßnahme schon vom Tisch.

Zitat:
Zitat:
Ich war damals beim Sozialmedizinischen Dienst vom/für Agentur für Arbeit, also keine Begutachtung nach Aktenlage. Raus kamen die Einschränkungen und ein: "Reha Sinnvoll, Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte unterstützt werden".
Wann bitte ist denn "damals" gewesen, seither wurde das nie wieder (vom JC-ÄD) überprüft ... ???
"Damals", war im August 2015

Zitat:
Hast du denn einen Antrag gestellt auf medizinische / berufliche Reha und wurde der (von der DRV) mit dieser Begründung abgelehnt ???
Medizinische oder berufliche Reha sind ja schon völlig unterschiedliche Sachverhalte ...

Wenn die DRV zuständig ist macht die AfA GAR NICHTS mehr im Bezug auf berufliche Reha und med. Reha hat nach notwendigem medizinischen Bedarf zu erfolgen und nicht (nur) nach Zeitplan ...
Ich hatte 2 mal DRV-Reha innerhalb weniger als 2 Jahren und ich hätte auf die 2. liebend gerne verzichtet, aber die musste ich auf Wunsch der KK beantragen und (leider) wurde die (von der DRV) NICHT abgelehnt.

Kann es sein, dass du dir dazu auch alles nur hast "erzählen" lassen (von AfA und JC) und es weder schriftlichen Anträge (an den zuständigen Leistungsträger DRV) gibt, noch schriftlichen Ablehnungen gegen die man sich hätte wehren können und müssen ... ?
Nein, ich habe kein Antrag gestellt. Mein Kentnisstand "damals" war, das vor Ablauf von 4 Jahren, nach der letzten Reha, kein Antrag gestellt werden brauch, da es nicht genehmigt wird. Und weiterhin deshalb nicht, weil ich der Meinung war, 4 Jahre hin- oder her, man wird mir wohl nicht noch eine Reha genehmigen. Dein Beispiel zeigt, das es da auch and. gehen kann, nun gut.
Da nun die letzte Reha auch nicht sonderlich erfolgsgekrönt war, glaubte ich auch nicht an Besserung.

Ein weiterer Punkt, weshalb ich das nicht forciert habe war, das mein damaliger SB hinterfragt hat, wer denn nun für mich Zuständig sei und mir dann sagte, es sei die AfA, was ich für mich so deutete, das die Rente "raus" ist und ich ja jetzt wohl eh erstmal abwarten müsste, was nun von der AfA/JC kommt.

Es kam auch nichts von and. Institutionen. Meine letzte SB hat dann nochmal die AfA angeschrieben (ich glaube wg. beruflicher Reha/Förderung?), was die aber abgelehnt haben, Reha/Gesundung vor Förderung.

Zitat:
Zitat:
Krankgeschrieben, lange und immer wieder, war ich bis dahin, aber ich mußte dann auch die Entscheidung treffen, weiter so, bis in die Rente (im Idealfall), oder eben nicht.
Aber Rente (welche auch immer), ist eigtl. nicht mein Begehr, denn noch habe ich die Hoffnung, etwas zu finden, was ich trotz meiner Einschränkungen noch machen kann.
Zitat:
Na-Ja, "die Hoffnung höret nimmer auf" ... woher soll denn so ein Job kommen, du schreibst, dass es bereits einen 1-€-Job gegeben hat in deiner JC-"Laufbahn", das ist die berufliche Endstation wenn das JC meint dich in "normale" Arbeit nicht mehr unterbringen zu können ...

Wie viele Leute kennst du denn die nach einigen Jahren Hartz 4 mit solchen "Ersatzlösungen" im Lebenslauf wieder richtige Arbeit gefunden haben ... unter Beachtung aller vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen auch noch ... ich kenne Niemanden, das so viel Glück mal hatte ...
Oma, ohne jetzt über Sinnhaftigkeit/Legitimation von 1€-Jobs diskutieren zu wollen...klar, du hast recht, es ist Mist und bringt nur vereinzelt (gaanz vereinzelt) Leute in (feste) Arbeit - keine Frage.
Auf mich bezogen kann ich aber sagen, in den letzten 5-6 Jahren, hatte ich 2 davon. Beim 1. war der Einstieg über 1€ Job, es ging weiter mit 400€ und dann gab es sogar einen regulären, wenn auch befristeten, Vertrag. Tätigkeit war toll, Klima und Arbeitszeiten auch. 30 Std. Woche, mit entsprechendem Gehalt (ausreichend). War ok, die Welt war wieder i.O., knapp 3 Jahre lang.
Es endete damit (die Frage kommt evtl. auf), das es wieder 1€-Zuweisungen gab. Fragen?

Beim 2. 1€-Job, war nach 6 Monaten Schluß. War insofern Schade, das ich mich da Wohlgefühlt habe und auch die Arbeitsinhalte für mich i.O. waren. War um die Ecke also, es gibt schlimmere und weiter entfernte Sachen, womit man nichts zu tu haben will. Klar, Hoffnung ist (ok, war) auch immer dabei, aber die Realität sieht leider and. aus.

Bei dem ganzen Stress, den mir das JC das ganze letzte Jahr gemacht hat (inkl. dem Gutachten!), bin ich auch noch nicht wirkl. dazu gekommen, alle Möglichkeiten auszuloten und siehst ja, geht ja schon wieder los (SB gegen Gutachten).

Gruß, Greg
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Alt 17.12.2016, 16:35   #16
dagreg
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dagreg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ärtzliches Gutachten ohne Krankschreibung nichts Wert? Anstehende EGV Fragen

Hallo nochmal,

muß euch nochmal fragen und möchte mal meine eigenen Gedanken dazu weglassen und euch fragen, anhand der Umstände, was geschehen kann/wird.

Aktuelle EGV noch Gültig bis 31.12.2016.

Beim Termin nächste Woche, wo es um Maßnahme und 1€-Job geht, soll auch gleich eine neue EGV gemacht werden (wie gesagt, alte noch Gültig). Hier rattert es schon bei mir aber...

Eine EGV soll verhandelt werden, ok, blöd nur, das mein ÄD-Gutachten vom JC, SB nicht sonderlich interessiert, ich muß also mit dem, "Scheitern der Verhandlung", rechnen ---> EGV-VA (sofort, trotz bestehen einer gültigen EGV), oder später dann, alte EGV nicht mehr Gültig.
Nebenfrage: Korreliert das hier eigtl. irgendwie dennoch, das EGV schon ausgefertigt wurde, während alte EGV noch Gültig war/ist?

Hier rattert es weiter... AU Hin- oder Her, aber dennoch, explizit auf eine AU bezogen, kann trotzdem (in Vorbereitung) eine EGV "verhandelt"/aufgebürdet werden (EGV-VA?)?

Jemand kurz Lust, Planspiele mit mir zu spielen?
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