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Start > > -> Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft


Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 10.11.2016, 01:18   #1
nepomuck
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Beiträge: 28
nepomuck
Standard Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Hallo alle miteinander!

Bin neu hier, lese aber schon eine Weile hier mit.

Nun hat es mich auch erwischt und man möchte mir eine Maßnahme aufdrängeln, welche ich bislang abwehren konnte.

Jedenfalls hatte ich vor gut 4 Wochen schon eine Gespräch mit meiner Vermittlerin und diese wollte mir prompt eine Maßnahme schmackhaft machen.

Hier handelt es sich um das allseits bekannte Bewerbungstraining, mit sogenannten "Coaching" (hatte ich sogar schon einmal - nur bei einer anderen Vermittlerin).
Dies heißt, dass während dieser Maßnahme ein Jobcoach versucht, die Teilnehmer an irgendwelche Firmen (Zeitarbeitsfirmen?) zu vermitteln und man ansonsten sinnlos am PC hängt und im Internet nach Stellen sucht (kann ich auch zu Hause machen).

Eine neue EGV (die Alte besteht noch) mit der Maßnahme als Ziel wurde mir vorgelegt - jedoch nicht unterschrieben, mit der Begründung, dass ich meine Daten nicht an Dritte herausgeben möchte.
Ein Schreiben diesbezüglich gab ich bereits beim JC schon vor längerer Zeit ab (Eingang wurde bestätigt usw.).

Die Vermittlerin meinte, dass ich mir das ja trotzdem mal anschauen sollte und dann würde man weiter sehen.

Ich bin also am nächsten Tag mal hin und meinte auch dort, dass ich meine Daten nicht weitergeben möchte und dazu auch nicht verpflichtet bin.
Die beiden Sozialpädagoginnen waren davon nicht wirklich begeistert und bestanden darauf, dass ich meine Daten an sie weiter gebe, damit sie mit mir arbeiten können.

Auch meinte ich, dass ich nichts unterschreiben werde.

Das Gespräch brachte nicht den für sie erwünschten Erfolg und man meinte, dass sie so mit mir nicht arbeiten könnten.

Eine der beiden Sozipädagogen meinte während des Gespräches sogar, dass sie den Eindruck hätte, ich würde gar nicht arbeiten wollen, was ich entschieden zurückwies und meinte, dass ich einer geringfügigen Beschäftigung nach gehe und hiervon also keine Rede sein kann.
Die Pädagogin entschuldigte sich dann kleinlaut bei mir.

Es gab dann noch ein Gesprächsprotokoll für mich und ich zog von dannen.

Es gab dann erneut einen Termin bei meiner Vermittlerin und diese bekniete mich regelrecht, dass ich dort mitmache.

Auch sagte sie, dass sie nochmals mit dem Träger gesprochen hat und ich dort auch ohne Unterschrift des Teilnehmervertrages mitmachen könnte und meine Daten nicht rausgeben müsste.

Ich fand das sehr komisch und meinte, dass man mich genau deswegen ja nicht wollte.

Dies ging sogar so weit, dass man mir wieder eine neue EGV - in leicht abgeänderter Form - vorsetzte, in welcher die Weitergabe der Daten an den Träger nicht mehr aufgeführt ist und auch das Datum vom Beginn der Maßnahme geändert wurde (soll schon nächste Woche beginnen).

Ich bat freundlichst darum, diese zum Prüfen mit nach Hause nehmen zu dürfen, was sie mir auch erlaubte.
Jedoch meinte sie, dass ich den Vertrag dann bitte am Donnerstag (10. November) zurückbringen solle.

Mir ist klar, dass ich bis zu 14 Tage Zeit habe, den Vertrag zu prüfen und ich werde diesen morgen nicht zurück bringen, sondern eventuell erst am Freitag Nachmittag in den Briefkasten stecken (Zeit schinden).

Auch werde ich diesen nicht unterschreiben.

Dennoch wäre es nett, wenn jemand von Euch sich mal die EGV sowie das Gesprächsprotokoll im Anhang ansehen würde und man mir Tipps zur weiteren Vorgehensweise geben könnte.
Ich bedanke mich hierfür schon einmal im Voraus.

Wie schon angemerkt: ich werde die EGV nicht unterschreiben, da die Alte noch gültig ist (bis zum Frühjahr 2017).

Hier könnte die Vermittlerin ja mit einem VA drohen, aber ich denke mal, dass dies nicht möglich ist, da die alte EGV noch gültig ist.
Wirklich sicher bin ich mir hier jedoch nicht.

Sollte tatsächlich ein VA kommen, müsste ich dann trotzdem an der Maßnahme teilnehmen - obwohl meine "alte" EGV noch bis zum Frühjahr gültig ist?

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Alt 10.11.2016, 08:56   #2
Sorata
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Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata Sorata
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Ohne einen wirklich guten Grund, kann eine EGV nicht mit einem VA ersetzt werden. Dieser Grund hat im VA erwähnt zu sein. Die neue EGV hat zudem nur das Ziel, dass du an der Maßnahme teilnimmst. Es wird nicht begründet, warum die Teilnahme deine gesamte Eingliederungsstrategie darstellt, noch weshalb die Maßnahme für dich erhebliche Vorteile bringen soll (welche Vermittlungshemmnisse liegen vor und welche werden vom MT wie behandelt), noch wird erwähnt, was eigentlich in der Maßnahme gemacht wird. Die Maßnahme ist so zu unbestimmt und es liegt Ermessensausfall vor.

Wenn sonst nichts bzgl der Maßnahme vorliegt, kannst du diese ignorieren. Die Pflicht, dort zu erscheinen, ergibt aus einer EGV, die aber nicht unterschrieben ist und auch nicht unterschrieben werden sollte, da noch eine alte besteht. Also besteht gegenwärtig keine Pflicht zur Teilnahme.

Wenn ein VA kommen würde, wäre dieser rechtskräftig bis Widerpsruchstelle vom JC bzw SG den VA wieder aufheben. Da wäre die Maßnahme verpflichtend, aber auch da kann man etwas Zeit gewinnen durch Fahrkostenerstattung im voraus.
Sorata ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2016, 10:27   #3
wolf77
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wolf77 wolf77 wolf77 wolf77
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen

Es gab dann erneut einen Termin bei meiner Vermittlerin und diese bekniete mich regelrecht, dass ich dort mitmache.

Auch sagte sie, dass sie nochmals mit dem Träger gesprochen hat und ich dort auch ohne Unterschrift des Teilnehmervertrages mitmachen könnte und meine Daten nicht rausgeben müsste.

Ich fand das sehr komisch

Klar bekniet die dich - die hat Zielvereinbarungen zu erfüllen, wieviele Kühlschränke pro Jahr an Eskimos zu verkaufen sind...


Und ohne deine Daten wird das sicher ein sehr erfolgsversprechendes Coaching!

Was für eine Lachnummer.
wolf77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2016, 12:47   #4
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Hallo!

Danke für die bisherigen Antworten!

So, die EGV habe ich (wie weiter oben schon angemerkt) heute nicht abgegeben und ich schaute eben in meine Anrufliste, der mir keinen entgangenen Anruf meiner Vermittlerin zeigt.
Vermutlich hat sie es ja vergessen?

Noch etwas, dass ich leider vergessen hatte, zu erwähnen:
Meine Vermittlerin sagte auch, dass ich ja den TNV nicht unterschreiben müsste, aber wg. der Unfallversicherung die Hausordnung.
Denn, ohne Unterschrift angeblich nicht unfallversichert.

Ist da was dran oder möchte man mich damit nur zur Unterschrift bewegen?

Ich werde auch keine Hausordnung unterschreiben, da ich - wie ich zur ihr auch meinte - keinesfalls für einen Schaden am PC o.Ä. aufkommen möchte, welchen ich nicht verursacht habe.
Da kann ja jemand vor mir an "meinem" PC gesessen und diesen beschädigt haben. Und dies würde dann mir eventuell in die Schuhe geschoben werden.

Und überhaupt dürfte man ja keinen VA erlassen, wenn die "alte" EGV noch gültig ist.

Auch finde ich - wie Sorata - schon schrieb, die EGV zu unbestimmt, was alleine auch einer der Gründe ist, wieso ich sowas nicht unterschreiben werde.

Es fehlt hier auch der Teil mit der Erstattung der Bewerbungskosten, worauf ich meine Vermittlerin hinwies.
Sie meinte, dass würde alles der Träger übernehmen.

Wie soll das gehen, wenn ich nichts unterschreibe und meine Daten nicht herausgeben möchte?
Zumal da bei dem Gespräch mit den Pädagoginnen diesbezüglich überhaupt nichts erwähnt wurde.
Auch zweifel ich es an, dass davon etwas im TNV steht.

Jedenfalls ist meines Wissens eine EGV ohne Bewerbungskostenerstattung nicht wirklich rechtsmäßig.
Oder irre ich mich da?
nepomuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2016, 07:34   #5
Sery
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
Hallo!

Danke für die bisherigen Antworten!

So, die EGV habe ich (wie weiter oben schon angemerkt) heute nicht abgegeben und ich schaute eben in meine Anrufliste, der mir keinen entgangenen Anruf meiner Vermittlerin zeigt.
Vermutlich hat sie es ja vergessen?
...
Jedenfalls ist meines Wissens eine EGV ohne Bewerbungskostenerstattung nicht wirklich rechtsmäßig.
Oder irre ich mich da?
Bei § 2 SGB VII Abschnitt 14 steht es gut beschrieben.

Dafür brauchts bitte kein Vollzitat!
Hinweise für das richtige Zitieren findest Du hier:

*KLICK*

Texter50
Sery ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 14:42   #6
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Nachdem ich die nicht unterschriebene EGV zum Freitag in den Briefkasten des JC geschmissen habe, kam heute plötzlich die EGV als VA per Post bei mir rein.

Das Erstellungsdatum ist der 11. November 2016 (also Freitag) und in diesem Schreiben meinte meine Vermittlerin, dass "wir" die Teilnahme während unseres letzten Gespräches vereinbart hätten.
Alleine diese Aussage ist eine glatte Lüge - denn ich habe mit der Frau NICHTS, aber auch GAR NICHTS verbeinbart, sondern lediglich darum gebeten, die EGV zum Prüfen mitnehmen zu dürfen (was mir auch gestattet wurde).
Jedoch gibt die Vermittlerin in dem Schreiben auch an, dass wir auch einen Termin zur Rückgabe vereinbart hätten (10.11.16 um 9 Uhr, laut ihrer Aussage). Das Komische ist, dass ich mit ihr auch das niemals vereinbart habe, sondern lediglich darum bat, die EGV zur Prüfung mit nach Hause zu nehmen und auch meinte ich, dass es mir zu steht, diesen Vertrag innerhalb 14 Tagen zu prüfen und zurück zu geben.

Den genannten Termin sprach sie zuvor an, ich ging darauf jedoch nicht ein und bestand auf das Recht der Vertragsprüfung binnen 14 Tagen.
Auch exisitert hierzu nichts Schriftliches.
Wenn, dann hätte sie mich hierzu schriftlich mit RFB auf der Rückseite zum genannten Termin einladen müssen, wobei das sicher sehr grenzwertig sein dürfte, da solch eine Vorgabe zur Abgabe des Vertrages gesetzlich nicht geregelt ist.

Da das Schreiben erst heute (zum 15.11.16) bei mir eingetrudelt ist, weiß ich jetzt nicht, wie genau ich mich verhalten soll.
In dem Schreiben steht ja auch was von der Zuweisung zur Maßnahme am 14.11.16.

Nun frage ich nochmals in die Runde: darf man einen VA auf eine nicht unterschriebene EGV erlassen, obwohl die "Alte" noch gültig ist?

Meines Wissens nach muss die "alte" EGV erst durch einen rechtsgültigen, rechtsmittelfähigen Bescheid aufgehoben werden.
Dies ist nicht geschehen.
Meine gültige EGV gilt noch bis April 2017.

Auch wurde ich bereits im Oktober vom Träger wieder nach Hause geschickt, mit den Worten, dass unter diesen Bedingungen nicht mit mir zusammengearbeitet werden kann und auch keine Teilnahme erfolgt ist.
So steht das jedenfalls im Gesprächsprotokoll, was ich im Ausgangspost als Anhang beigefügt habe.

Ich werde mir später noch einmal diesen EGV VA genauer zu Gemüte führen, da ich momentan gerade etwas in Eile bin und noch mal weg muss.

Ansonsten wäre ich sehr dankbar, wenn man mir hier ein wenig weiter helfen könnte.

Der VA + EGV ist im Anhang dieses Beitrages zu finden.

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nepomuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 15:50   #7
Jaskolki77
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter

Hallo nepomuck,

das Wichtigste zuerst:

Zitat:
...darf man einen VA auf eine nicht unterschriebene EGV erlassen, obwohl die "Alte" noch gültig ist?
Nach wie vor: nein, siehe Beitrag #2. Im vorliegenden VA ist kein wichtiger Grund für die vorzeitige Aufhebung der noch bis zum Frühjahr geltenden EGV aufgeführt.

Unabhängig davon weist er ohnehin erhebliche Mängel auf, und wäre darum leicht anfechtbar:
  • Unbestimmtheit, inhaltlich: Was genau passiert in dieser Maßnahme? Inwiefern ist deren Konzept auf Dich zugeschnitten bzw. warum sollte sie ausgerechnet Dir weiterhelfen? Welche Vermittlungshemmnisse gilt es zu beseitigen? Darüber schweigt sich VA wohlweislich aus.
  • Unbestimmt auch die Kostenübernahme: "Das Jobcenter verpflichtet sich zu Übernahme der angemessenen Kosten für die Teilnahme, soweit dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist. Die Abrechnung erfolgt mit dem Träger XXX." --> Ich denke, dieser Satz erklärt sich - oder eben gerade nicht - von selbst.
  • Der § 15 SGBII Abs. 1 Satz 6, auf dem dieser VA beruht, existiert, so ein Pech aber auch, seit dem 01.08.2016 nicht mehr.
  • Krank-Modalitäten, Mitwirkungspflichten bei MT sowie hier lesbare RFB (wirklich die eines VA?) erscheinen mir ebensowenig koscher, aber vielleicht weiß da jemand mehr.
Und ganz allgemein: Wenn es zu Euren angeblichen "Absprachen" und "Vereinbarungen" nichts Schriftliches gibt, kann SB viel behaupten. Genauso gut kann sie sich eine Bulette ans Bein nageln und drehen, bis UKW reinkommt. Ein Beistand, der den tatsächlichen Gesprächsverlauf hätte bezeugen können, wäre hier nützlich gewesen. Was in diesem Fall nicht so schwer wiegt, weil das Ding m. E. ohnehin rechtswidrig zustande kam bzw. ist.

Gruß, Jaskolki77
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Alt 16.11.2016, 00:33   #8
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Hallo, Jaskolki77!

Vielen Dank für die ausführliche und informative Antwort!

Nachdem ich mir die EGV + VA noch einmal ausführlich angesehen habe, ist mir ebenfalls besonders der Absatz zur Kostenübernahme sehr komisch vorgekommen.

"(...)soweit dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist. Die Abrechnung erfolgt mit dem Träger."

Also, können sie die Kosten erstatten, wie sie gerade Lust dazu haben?
Es sieht ganz danach aus.

Es ist jedenfalls so dermaßen kryptisch formuliert, dass ich hier das Gefühl habe, dass dies nicht gerade zu meinem Vorteil sein könnte.

Ebenso erschwert wird die angebliche Kostenübernahme noch zusätzlich dadurch, weil ich mit dem MT keinen Vertrag eingegangen bin bzw. auch zukünftig keinen eingehen werde.
Auch ging aus dem Gesprächsprotokoll mit dem MT hervor, dass unter diesen Umständen die Maßnahme so nicht stattfinden kann und auch keine Teilnahme erfolgt ist.
Zuguterletzt wurde ich ja dann mit dem Wisch nach Hause geschickt.

Das "§ 15 SGBII Abs. 1 Satz 6" bereits seit dem 1. August 2016 nicht mehr existiert, war mir gar nicht bekannt (woher auch?).
Klingt jedenfalls sehr interessant und könnte für mich einen ennormen Vorteil bedeuten.

Ich habe vorhin mal danach gegoogelt, um dies dann auch belegen zu können und fand dann Folgendes:
https://www.buzer.de/gesetz/2602/al55971-0.htm

Somit dürfte der VA also auch nicht rechtskräftig sein.

Soll ich nun direkt Widerspruch gegen diese VA erheben oder es noch ein wenig hinauszögern (dies habe ich vor, da "Zeit schinden" bei sowas nicht ganz verkehrt sein kann)?
Immerhin steht auf der letzten Seite (habe ich hier leider noch nicht eingescannt und hochgeladen), dass ich gegen diesen Bescheid innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben kann.

Mit dabei steht auch:
"Sollten Sie Widerspruch einlegen, beachten Sie bitte, dass dieser keine aufschiebende Wirkung hat. Das heißt, Sie sind trotz Ihres Widerspruches an Ihre Pflichten aus dieser per Verwaltungsakt ergangenen Eingliederungsvereinbarung gebunden."


Ich kenne mich mit sowas nicht so wirklich aus.

Muss ich da also trotzdem zur Maßnahme erscheinen oder würde ich jetzt eine sofortige Sanktion riskieren, bei Nichterscheinen?

Wie schon weiter oben aufgeführt: ich wurde bereits im Oktober wieder nach Hause geschickt.
Und ich denke, es wäre dieses Mal wieder der Fall (da ich sowieso nichts beim MT unterschreiben werde, auch keine Hausordnung).
nepomuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 14:27   #9
Pixelschieberin
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
[...] "Sollten Sie Widerspruch einlegen, beachten Sie bitte, dass dieser keine aufschiebende Wirkung hat. Das heißt, Sie sind trotz Ihres Widerspruches an Ihre Pflichten aus dieser per Verwaltungsakt ergangenen Eingliederungsvereinbarung gebunden." [...]
Es gibt verschiedene Strategien, die, wie die berühmte Medaille, zwei Seiten haben.
Hardliner bleiben mit dem Hintern zuhause und warten auf die Sanktionsversuche.
Im Vertrauen darauf, daß ein VA, der rechtswidrige Inhalte enthält, hinfällig ist und eh' gekippt wird.
Dazu braucht's m. E. ein tiefes Vertrauen in die Gerichtsbarkeit.
Und Nerven, das Recht durch möglicherweise mehrere Instanzen durchzusetzen.

Ich tendiere im Umgang mit kollektiver Verantwortungslosigkeit zur Methode, die Scientology in der USA den Status "Kirche" beschert hat:
Möglichst viel "Humankapital" der Gegenseite an den Fall zu binden;
jedoch im Unterschied zur Sekte, die Behörden mit sinnvollen Arbeiten zu überziehen.

Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
[...] Muss ich da also trotzdem zur Maßnahme erscheinen oder würde ich jetzt eine sofortige Sanktion riskieren, bei Nichterscheinen? [...]
Du hast das Spiel doch schon mal erfolgreich durchgefochten, oder was soll uns DER nächste Satz sagen:
Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
[...] Wie schon weiter oben aufgeführt: ich wurde bereits im Oktober wieder nach Hause geschickt.
Und ich denke, es wäre dieses Mal wieder der Fall (da ich sowieso nichts beim MT unterschreiben werde, auch keine Hausordnung).
****************
Da stets die selben Fragen zum Umgang mit sozialmafiösen Lobbyisten gestellt werden, kopiere ich aus einen Post mit passenden Querverweisen.
Wenn du die Schularbeiten wiederholt hast, kannst wahrscheinlich erst die "richtigen" Fragen stellen.
Zitat:
Von Anon Nemo wurden bereits jede Menge Schnipsel für das Amigo-Abwehr-Puzzle zusammen getragen.
Um Lektüre und Verinnerlichung wirst du nicht umhin kommen, willst du dem bunten Treiben der aufeinander Eingeschworenen Einhalt gebieten.
Das klappt nicht immer, du bekommst jedoch ein paar Schippen Sand, die du in geschmierte Getriebe streuen kannst.
Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2016, 12:35   #10
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Ok... nun werde ich Widerspruch gegen den EGV/VA erheben.

Ich habe zwei passende Texte hierfür gefunden und frage Euch, welcher von diesen Beiden besser geeignet wäre.


Nr. 1:

Sehr geehrte/r xxxx,

gegen den Bescheid, Ersatz der Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt vom 11.11.2016 lege ich,


Widerspruch


ein und


beantrage

ich die Überprüfung des genannten Bescheides gemäß § 44 I 1 SGB-X sowie die Erteilung eines rechtsmittelfähigen Bescheides über das Ergebnis hierzu (§ 44 III SGB-X).

Wenn diesseits eine Begründung des Widerspruchs für sinnvoll gehalten wird, wird diese unaufgefordert innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Ich gehe andernfalls davon aus, dass der Erkenntnisgewinn im Rahmen der gesetzlichen Pflicht zur Überprüfung der Sach- und Rechtslage (§ 78 I 1, II SGG) auch ohne Widerspruchsbegründung zu einer rechtmäßigen Abhilfeentscheidung führt. Sollte eine Begründung Ihrerseits - zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung - für nützlich und sinnvoll erachtet werden, bitte ich um entsprechende Mitteilung. Eine Aufforderung zur Begründung des Widerspruchs sehe ich als Aufforderung zum Handeln zur Vermeidung eines Rechtsstreites an.

Mit freundlichen Grüßen

xxxx


Nr. 2:

Herr Mustermann
Musterstr. xx
xxxxx Musterstadt
Nummer BG:- XXXXXXXXXXX


An
Jobcenter xxxx
xxxx
xxxx


11.11.2016


WIDERSPRUCH gegen Ihren Bescheid vom 11.11.2016
(Ersatz der Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt)



Sehr geehrte Damen und Herren!

Gegen Ihren Bescheid vom 11.11.2016 lege ich hiermit WIDERSPRUCH ein.


Mit freundlichen Grüßen



Besonders bei Nr. 1 ist mir nicht bekannt, ob die Rechtsgrundlagen, welche dort aufgeführt sind, noch bestehen. Denn es ändert sich ja nahezu jedes Jahr irgendwas.

Sollte ich bei meinem Widerspruch eine Begründung mit aufführen oder reicht es, erst einmal "nur" Widerspruch einzulegen?

Wie sieht das mit der "aufschiebenden Wirkung" aus?
Im EGVVA steht, dass es hier keine geben würde.

Ich habe aber gelesen, dass man mit dem Widerspruch auch einen Antrag auf aufschiebende Wirkung an's Sozialgericht senden sollte.
Ist das richtig?
Wenn ja, wie sollte dieser ausschauen bzw. geschrieben werden? Und was gehört alles mit rein?

Tut mir Leid für die vielen Fragen.
Ich habe auf diesem Gebiet noch überhaupt keine Erfahrung und hatte mich auch noch nie in solch einer Situation befunden.

Es wäre sehr nett, wenn mir jemand hier weiterhelfen könnte.
nepomuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2016, 15:07   #11
Jaskolki77
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Servus nepomuck,

neulich machte ich gute Erfahrungen mit folgender Vorgehensweise:

Zunächst schrieb ich einen Widerspruch von einer knappen DinA4-Seite ans Jobcenter. Eine erste Variante voller Paragraphen und rechtlicher Termini hatte mir Sicherheit verschaffen sollen. Das Gegenteil war aber der Fall, denn, Hand aufs Herz: Ich bin keine Juristin, und werde es in diesem Leben auch nicht mehr.

Also listete ich, eingerahmt von den entsprechenden Widerspruchsfloskeln, eher "unjuristisch" einige Punkte auf, die mir fragwürdig erschienen. Schauste hier.

Der Antrag auf aW erfolgte zeitnah und enthielt dieselben strittigen Punkte, ergänzt um einige weitere. Im Grunde hätte ich diese Punkte auch schon in meinen Widerspruch einbauen können, da, wenn ich das richtig verstanden habe, der Antrag dem JC ohnehin zur Stellungnahme gefaxt wurde. Mitleser, korrigiert mich, wenn ich hier falschliege. Dieser Antrag sah dann so aus:

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eingliederungsverwaltungsakt durch das Jobcenter XXX vom XX.XX.XXXX
Antrag auf gerichtliche Anordnung der aufschiebenden Wirkung


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich Sie darum, die Wirkung des in Kopie anliegenden Verwaltungsaktes aufzuschieben. Einen Widerspruch habe ich heute persönlich und nachweislich beim benannten Jobcenter eingereicht, da ernstliche Zweifel an Rechtmäßigkeit und hinreichender Bestimmtheit bestehen.

Begründung: ...
Auflistung der wesentlichen Gründe für meinen Widerspruch

Ich bin der Ansicht, dass sich der geschilderte Sachverhalt vollumfänglich aus der Anlage ergibt. Sollte das Gericht im Verlaufe der Prüfung eine eingehendere Begründung für erforderlich halten oder weitere Ausführungen oder Unterlagen benötigen, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis.

Ebenso bitte ich als juristische Laiin höflich um entsprechende Hinweise für den Fall, sollte der Antrag in anderer Form gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen



Kopie des EGVA vom XX.XX.XXXX

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ein bisschen argumentatives Futter würde ich dem JC schon geben, einfach, damit es nicht so aussieht, als ob die Aktion jetzt schon auf ein SG-Verfahren abzielte.

Was ich dabei vergessen hatte: Das Sozialgericht möchte alle Schriftsätze (sowie nach Möglichkeit auch diesbezügliche Unterlagen) in doppelter Ausführung.

Gruß, Jaskolki77
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Alt 27.12.2016, 00:20   #12
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nepomuck
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So Leute, der Weihnachtsstress und die Feiertage sind überstanden und jetzt geht der Ernst des Lebens weiter.

Widerspruch ans JC und aW ans Sozialgericht wurde vor einigen Wochen schon versendet und es kam auch alles sicher an (Bestätigung, dass alles bei ihnen eingegangen ist, bekam ich dann auch noch).

Vor etwa 1,5 Wo. bekam ich erneut einen Brief vom JC, in welchen sich eine Einladung zu einem Termin am Mittwoch, dem 28.12.16, um 9:15 Uhr befand.
Da möchte man mit mir über "eine gütliche Einigung der Eingliederungsvereinbarung sprechen".

Diese Einladung kam aber nicht von meiner Vermittlerin, sondern von jemand ganz anders (womöglich die Teamleiterin).

Hat jemand von Euch so etwas schonmal vom JC bekommen?
Wundert mich irgendwie, dass die so schnell einknicken (hatte da schon mit großem Widerstand gerechnet) aber mein Schreiben scheint bei denen mächtig Eindruck gemacht zu haben.
Jedoch ist noch immer alles in Bearbeitung.

Nur kommt mir die RFB auf der Rückseite der Einladung etwas komisch vor. Die sind doch sonst länger und viel ausführlicher.

Ich habe sie mal hier hochgeladen.

Ist diese so rechtens?

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rfb1.jpg  
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Alt 27.12.2016, 03:31   #13
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
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Hallo nepomuk,

Zitat:
Widerspruch ans JC und aW ans Sozialgericht wurde vor einigen Wochen schon versendet und es kam auch alles sicher an (Bestätigung, dass alles bei ihnen eingegangen ist, bekam ich dann auch noch).
Schön und was soll diese Einladung jetzt ... zu einem Widerspruch gehört ein schriftlicher Bescheid als rechtmäßige Antwort ... ???

Zitat:
Vor etwa 1,5 Wo. bekam ich erneut einen Brief vom JC, in welchen sich eine Einladung zu einem Termin am Mittwoch, dem 28.12.16, um 9:15 Uhr befand.
Da möchte man mit mir über "eine gütliche Einigung der Eingliederungsvereinbarung sprechen".
Ist aus meiner Sicht weder ein "verständlicher" noch ein zulässiger Einladungsgrund, es gibt nichts "gütlich zu einigen" bei einer EGV die noch gar nicht zulässig war ...

Zudem geht es aktuell bereits, um einen unzulässigen VA als Ersatz dieser unzulässigen EGV ... worüber will man sich dazu mit dir "einigen" können ... es läuft ein Widerspruch und eine AW am SG, da "labert" man nicht mehr "vertraulich" mit den SB über irgendwelche EGV-Vorschläge ... die bereits voreilig zum VA "gekürt wurden" ...

Die Behörde hat es alleine beschlossen, dann soll sie ihren Beschluss auch alleine wieder zurück nehmen ...
Selbst die Kündigung der noch gültigen EGV könnte die bisherige Vorgehensweise nicht mehr "ungeschehen" machen ...

Zitat:
Diese Einladung kam aber nicht von meiner Vermittlerin, sondern von jemand ganz anders (womöglich die Teamleiterin).
Du hast Anspruch darauf schriftliche Informationen / einen Widerspruchsbescheid zu erhalten, genau das würde ich denen auch nur mitteilen wollen (egal wer das ist), es wäre gut wenn du einen Beistand mitnehmen kannst aber ein wenig früher hättest du natürlich auch mal hier nachfragen können, wenn du die Einladung schon seit 1,5 Wochen vorliegen hast.

Zitat:
Hat jemand von Euch so etwas schonmal vom JC bekommen?
Wundert mich irgendwie, dass die so schnell einknicken (hatte da schon mit großem Widerstand gerechnet) aber mein Schreiben scheint bei denen mächtig Eindruck gemacht zu haben.
Jedoch ist noch immer alles in Bearbeitung.
Das ist doch eine Falle, wer da "einknicken" wird muss sich erst noch herausstellen, die wollen dich belabern und wahrscheinlich sollst du dann "reumütig" den Widerspruch zurück nehmen, war alles wieder nur ein "Missverständnis" ...

Deine ersten Fehler hast du schon gemacht. als du die "Maßnahme-EGV" nicht direkt mit Verweis auf einen noch bestehenden / gültigen EGV-Vertrag abgelehnt hast.
Wenn es einen Vertrag gibt der gültig ist braucht man auch keinen anderen zur Prüfung mit nach Hause nehmen, weil man den ohnehin deswegen NICHT unterschreiben wird ...

Die SB sollten ja auch wissen, dass es noch einen gültigen Vertrag gibt und wenn nicht ist das nicht dein Problem ...

Zitat:
Nur kommt mir die RFB auf der Rückseite der Einladung etwas komisch vor. Die sind doch sonst länger und viel ausführlicher.
Keine Ahnung, ist doch auch "wurscht", diese ganze Einladung ist lächerlich, die wollen dich reinlegen und du glaubst noch an den "Weihnachtsmann" ... die RFB haben nur Bedeutung wenn du nicht hingehst ... und dich überraschen lässt was man da so "für dich vorbereitet hat" zur Einigung über eine EGV (um welche es auch immer gerade gehen soll dabei) ...

Ich würde eine Kopie der aktuell noch gültigen EGV mitnehmen, falls die SB Probleme haben sollte ihr eigenes Exemplar wieder zu finden ... Diskussionen über deinen Widerspruch zum VA stehen nicht in der Einladung (und nicht zur Debatte), gibt es sonst noch was ... ach ja Reisekosten zum Termin nicht vergessen zu beantragen ...

Und dann "Guten Rutsch" ins neue Jahr ... und TSCHÜSS ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 27.12.2016, 09:45   #14
Sorata
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Die Rfb ist Standard für Meldetermine bei einigen JC. Solche habe ich schon öfter hier gesehen.

Wenn du jemanden hast, der mit dir zu dem Termin kann, unbedingt als Beistand mitnehmen. Vor Ort wird nichts entschieden oder unterschrieben. Alles schriftliche wird zum prüfen mitgenommen. Generell gilt im JC: Reden ist gefährlich, schweigen ist Gold. Also so wenig sagen wie möglich und immer unverbindlich bleiben. Wird eine Frage gestellt, bei deren Antwort du dir nicht absolut sicher bist, sag einfach, dass du dich dazu erst beraten möchtest und dann ggf. schriftlich darauf zurückkommst. Komm die Frage, warum du dich erst beraten willst, sag einfach. "Aus dem selbem Grund, weshalb das JC eine Widerspruchstelle hat".
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Alt 28.12.2016, 13:13   #15
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

So, Leute...

Das Gespräch fand heute früh statt und war, wie schon zuvor angedeutet, vollkommener Schwachsinn.

Da saß die Teamleiterin (die Verfasserin der Einladung) mit meiner Vermittlerin mir gegenüber und wollten doch allen ernstes mir eine neue EGV unterbreiten bzw. vorher erst besprechen und gemeinsam alles durchgehen.
Ich lehnte dies entschieden ab, mit der Begründung, dass der Widerspruch noch in Bearbeitung ist und ja auch noch eine gültige EGV vorliegt (davon wissen beide und es steht auch alles im Computer).

Meine Vermittlerin sagte kaum was (kein Wunder, sie macht auf mich einen recht unerfahrenen Eindruck), während die Teamleiterin mich vollquatschte, aber das Gespräch zwischen uns recht ruhig verlief.

Ich hatte dann auch gleich meinen Verdacht geäußert, dass man mir jetzt nur schnell eine neue EGV unterbreiten will, weil man weiß, dass man mit der anderen EGV, samt VA, bei meinem Widerspruch ohnehin keine Chance hat, da viele Punkte rechtswidrig sind.

Die TL wollte das nicht so offen zugeben, meinte aber kurz darauf, dass es wohl so kommen wird, dass ich mit meinem Widerspruch durchkommen könnte.

Und da sie ja, laut eigener Aussage, "auch nur Menschen" seien und "Fehler machen", wollte man mit mir nun eine neue EGV machen.

Man versuchte immer wieder, mich rumzukriegen, aber es funktionierte nicht und sie meinten, dass wir uns dann wohl mitte Januar wieder sehen werden, weil beide der Meinung waren, dass bis dahin sicher eine Entscheidung gefallen sei.

Also, es gab dann doch keine neue EGV und auch ist, logischerweise, nichts unterschrieben worden.

Die TL sprach dann auch noch etwas von einem "Speedjob Dating" (was auch immer das wieder ist, gefragt hatte ich nicht weiter, weil ich endlich wieder raus wollte), dass man mir anbieten könnte, wo man sich dann bei bis zu 3 Firmen in Vorstellungsgesprächen vorstellen sollte und zuvor auf diese noch vorbereitet wird.
Das riecht doch nach Maßnahme Nr. 2 oder?
Die wird dann garantiert in der neuen EGV drin stehen.

Nun ja...ich weiß ja inzwischen, wie ich mit sowas verfahren soll.

Aber weiß jemand vielleicht mehr zu diesem komischen "Speedjob Dating"? Hat das hier schonmal jemand angeboten bekommen oder gemacht?
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Alt 28.12.2016, 22:36   #16
nepomuck
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nepomuck
Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Hallo,

ich bin es nochmal.

Vorhin habe ich die Zeit gefunden, mal ein wenig herum zu googlen, was denn dieses "Job-Speed Dating" eigentlich genau ist.

Hierbei handelt es sich um einen regelrechten Massen-Event für Langzeitarbeitslose, die alle in einem großen Raum oder Saal jeweils an einem Tisch mit irgendeinem Arbeitgeber sitzen und ungefähr 5 bis 10 Minuten Zeit haben, den AG zu überzeugen.
Also eigentlich ganz großer Schrott.

Was ist mit den Leuten, die bei solchen Gesprächen große Hemmungen haben? Solche fallen direkt unten durch, obwohl sie vielleicht sogar gute bis sehr gut voraussetzungen für die jeweilige Stelle mitbringen.

Ich zähle mich nicht zu den Leuten, die bei solchen Gesprächen eher scheu sind, aber dennoch wäre das nichts für mich.

Dieser Mist läuft dann sogar, wie ich mittels Google auch feststellen konnte, über Dritte.

Das alles kann man dann getrost als "verpackte" Maßnahme ansehen.

Bei so etwas ist definitiv von abzuraten.

Ich jedenfalls mache da schon mal nicht mit.

Dort werden sowieso wieder nur unzählige Leihbuden versuchen, sich ein paar Dumme einzusammeln, um diese für 4-8 Wochen zu versklaven. Mehr ist das nicht.

Richtige Betriebe werden sich auf sowas garantiert nicht einlassen, weil sich dort immer Leute bewerben werden.
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Alt 11.01.2017, 18:51   #17
nepomuck
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nepomuck
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Heute kam Post vom JC.
Dieses Mal aber mit einer recht erfreulichen Nachricht, denn meinem Widerspruch wurde in vollem Umfang entsprochen.

"...nach nochmaliger Prüfung der Sach- und Rechtslage hebe ich den streitgegenständlichen Eingliederungsverwaltungsakt vom 11. November 2016 hiermit auf. Ihrem Widerspruch konnte demnach in vollem Umfang entsprochen werden."

Am 18.01.17 wartet aber auch der nächste Termin beim SB auf mich.
Da wird sicher wieder versucht, mir eine weitere EGV aufzudrängen (obwohl die aktuelle noch bis April gültig ist).
Da wird man mir sicher auch wieder mit diesem komischen "Job-Speed Dating" (alleine dieser hirnrissige Name schon) ankommen.

Nun ja...dem sehe ich ohnehin eher gelassen entgegen und werde mich gar nicht auf so etwas einlassen.
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Alt 17.01.2017, 14:06   #18
nepomuck
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Hallo, liebe User!

Bereits heute früh hatte ich schon den Termin bei meiner SB und es saß schon wieder (wie beim letzten Mal) die Teamleiterin mit dabei.

Ich fragte diese, wieso sie schon wieder hier anwesend ist und meinte, dass meine Vermittlerin eben nicht sie ist, sondern Frau XYZ (saß ja direkt daneben).

Sie meinte nur (mit frechem Grinsen), dass das schonmal vorkommen könnte und auch, dass mir ja auch ein Beistand zustehen würde (das stimmt, aber bisher konnte ich hierzu keinen finden, der da Zeit hat und bisher bin ich auch super alleine bei den Gesprächen klar gekommen, was man ja daran sieht, dass meine SB mittlerweile "Rückendeckung" von der TL braucht).

Jedenfalls wollte sie, obwohl ich freundlichst darum bat, nicht den Raum verlassen.

Naja...das Gespräch begann und es quatschte mal wieder fast nur die TL, wobei ich mich ernsthaft fragte, wozu mein SB da eigentlich noch sitzt.

Natürlich wollte man mir schon wieder eine neue EGV aufdrängen (hatte ich nicht anders erwartet) und diese weist seltsamerweise sogar fast den gleichen Inhalt wie die Vorherige (welche ja nach meinem Widerspruch aufgehoben wurde, SB wurde auch darüber benachrichtigt) auf: nämlich die Maßnahme "Coachingcenter" bla bla bla usw.

Ich musste mich schon sehr zurückhalten (bin fast explodiert), als ich fragte, wieso man mir wieder eine EGV (obwohl noch eine Gültige vorliegt, die bis April 2017 geht) mit der selben Maßnahme und nahezu dem selben Inhalt (obendrein schon wieder die Weitergabe an Dritte, welche ich strikt ablehne und das weiß meine SB auch) vorlegt.

Es kamen hahnebüchige Ausreden und man meinte, man wolle mich ja in Arbeit bringen und ob ich denn das nicht auch wolle etc.

Jedenfalls verwies ich erneut auf den Datenschutz und auch darauf, dass ich meine Daten nicht an Dritte weiter geben werde.
Dies versuchte man dann zu ignorieren und die TL meinte, ich müsse dort ja nichts unterschreiben und könne dann auch so mitmachen.

Auf meine Frage, wie das denn mit der Unfallversicherung aussieht und das ich dann auch noch alleine dafür aufkommen müsse, wenn was passiert, kam nur "wer A sagt, muss auch B sagen" und erneut wieder das dämliche Grinsen im Gesicht der TL, nachdem sie das sagte (auch hier musste ich schon wieder sehr an mich halten).

Im Übrigen führte das Gespräch fast ausschließlich die TL, während meine SB nur dumm daneben saß, hier und da mal 1-2 Sätze hervorbrachte und dann den ganzen Mist für mich ausdruckte.

Jedenfalls machte ich dann klar, dass ich das nicht unterschreiben werde und auch keinesfalls "einfach so mitmachen" werde.

Ich bat darum, die EGV mit nach Hause nehmen zu dürfen, zur Prüfung. Dies gestattete man mir auch, nur setzte meine SB gleich einen Abgabetermin (gegen meinen Willen) für kommenden Montag um 8 Uhr im JC in ihrem Raum fest.
Hier verwies ich auf das Recht zur Prüfung bis 14 Tagen und auch dies versuchte man abzuschmettern und meinte, dass es ja nicht 14 Tage sein müssen.
Dennoch finde ich es äußerst fragwürdig, einen Zeitraum festzulegen für so etwas.
Ich fragte nach der Rechtsgrundlage hierfür und man versuchte sich wieder rauszureden.

Im Anhang dieses Beitrages habe ich die komplette (nicht unterschriebene!) EGV hinzugefügt.
Alles Notwendige wurde natürlich von mir geschwärzt.

Mir geht es hier in erster Linie um die Paragraphen und dem Aufbau im Allgemeinen.
Diese EGV sieht nämlich anders aus als die Vorherigen.

Die EGV ist nun "gültig bis: auf weiteres", was mir neu ist.
Auch der Absatz mit der Fortschreibung der EGV ist mir bislang nicht bekannt gewesen.

Wie verhält sich das, wenn man bei einer bereits unterschriebenen EGV sich weigert einer Fortschreibung zuzustimmen?

Auch sehe ich gerade, dass diese Maßnahme sogar bis zum 17.4. laufen soll. Dies wäre ja exakt der Tag, an dem meine noch gültige EGV ausläuft.
Sehr interessant!

Mindestens 5 Bewerbungen pro Monat finde ich etwas happig, zumal ich bisher immer "mindestens 2" nur schreiben musste (habe aber doch mehr als nur 2 geschrieben, aber bis zu 5 innerhalb eines Monats ist zuviel, wie ich finde).

Und der Absatz mit der "Kündigung dieser Eingliederungsvereinbarung" ist mir so auch nicht bekannt.

Das alles wird sicher wieder darauf hinauslaufen, dass diese EGV per VA kommen wird und ich dann Widerspruch erhebe.
Also, im Grunde dasselbe Spiel nochmal.

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Alt 17.01.2017, 14:46   #19
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Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
als ich fragte, wieso man mir wieder eine EGV (obwohl noch eine Gültige vorliegt, die bis April 2017 geht) mit der selben Maßnahme und nahezu dem selben Inhalt (obendrein schon wieder die Weitergabe an Dritte, welche ich strikt ablehne und das weiß meine SB auch) vorlegt.
Laut deiner eigenen hier nachlesbaren schon abgegebenen Schilderung in Beitrag #17 mit den Worten:
Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
"...nach nochmaliger Prüfung der Sach- und Rechtslage hebe ich den streitgegenständlichen Eingliederungsverwaltungsakt vom 11. November 2016 hiermit auf. Ihrem Widerspruch konnte demnach in vollem Umfang entsprochen werden."
ist die doch offenbar aufgehoben.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2017, 15:28   #20
nepomuck
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nepomuck
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Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Laut deiner eigenen hier nachlesbaren schon abgegebenen Schilderung in Beitrag #17 mit den Worten:

ist die doch offenbar aufgehoben.

Die vorherige (nicht unterschriebene) EGV, welche per VA Mitte November 2016 bei mir reinkam, wurde aufgehoben.

Deswegen versuchen sie es nun mit einer Neuen.

Die Andere, von mir unterschriebene, gilt noch bis zum April 2017.

Und da dort nichts von irgendeinem Maßnahme-Quatsch usw. drin steht, ist denen das natürlich ein Dorn im Auge.
nepomuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2017, 13:18   #21
nepomuck
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nepomuck
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Hallo, Gemeinde!

Die EGV habe ich heute, nach kurzem Gespräch (was aber nichts weiter brachte), als VA bekommen.

Wäre mal jemand so freundlich und würde sich den EGV-VA mal anschauen?
Würde mich sehr freuen, wenn sich jemand die Zeit hierfür nimmt.

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Alt 23.01.2017, 16:07   #22
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Hast du denn zur Zeit nicht noch eine gültige EGV die bis April gültig ist?
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Alt 23.01.2017, 18:58   #23
nepomuck
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Zitat von Sorata Beitrag anzeigen
Hast du denn zur Zeit nicht noch eine gültige EGV die bis April gültig ist?
Ja, so ist es. :-)

Und das war auch einer der Gründe, welche ich in meinem Widerspruch zum mittlerweile aufgehobenen EGV-VA vom 11.11.16 mit angegeben habe.

Richtig dreist finde ich es eben, dass die "neue" EGV + VA nahezu den selben Inhalt aufweist, wie die vom 11. November 2016.

Nun, ich werde in meinem Widerspruch erneut diese Punkte bemängeln, aber es wäre interessant zu wissen, ob Paragraphen sowie der Aufbau dieses EGV-VAs rechtens sind.

Wie sieht das eigentlich mit der sogenannten "Fortschreibung" der EGV aus?
Mir ist diese Neuerung ja nun bekannt, aber ich kann mir schlecht vorstellen, dass man sich bei einer Fortschreibung, welche einem missfällt, dagegen wehren kann.
Angenommen, man hat dann eine dieser neuen EGVs unterschrieben und wenn der Zusatz kommt, mit dem man nicht einverstanden ist, pocht der SB sicher vehement darauf, weil ich ja bereits unterschrieben habe.
Ich finde, dass ist sehr zum Nachteil aller Elos und diese könnten dann eventuell noch viel einfacher und schneller sanktioniert werden.
Durch dieses "bis auf weiteres" ist ja man nahezu unendlich an diese gebunden, es sei denn der SB kündigt diese und setzt eine Neue auf.
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Alt 23.01.2017, 19:09   #24
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Zitat von nepomuck Beitrag anzeigen
Wie sieht das eigentlich mit der sogenannten "Fortschreibung" der EGV aus?
Mir ist diese Neuerung ja nun bekannt, aber ich kann mir schlecht vorstellen, dass man sich bei einer Fortschreibung, welche einem missfällt, dagegen wehren kann.
Angenommen, man hat dann eine dieser neuen EGVs unterschrieben und wenn der Zusatz kommt, mit dem man nicht einverstanden ist, pocht der SB sicher vehement darauf, weil ich ja bereits unterschrieben habe.
Hallo nepomuck,

kurze Frage vorneweg, hast du dir vielleicht schonmal die Fachlichen Weisungen dazu durchgelesen?

Wenn ich diese richtig verstehe, dann sollen die bisherigen "Erkenntnisse" in der Fortschreibung (nach 6 Monaten) berücksichtigt werden. Es müssen sich aber auch beide Seiten dabei einig sein. Quelle, Seite 10, Randziffer 15.36 ff

Der Knackpunkt dabei ist, wie das letztlich in der Realität aussieht.

Sollte ich da einem Verständnisfehler unterliegen, bitte ich um Korrektur ;)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2017, 19:28   #25
Sorata
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Standard AW: Angebot Maßnahme Coachingcenter; VA erhalten obwohl alte EGV noch läuft

Auch bei dem neuen VA geht es nur darum, dich in diese Maßnahme zu zwingen und wenn du das nicht willst, dich sanktionieren zu können. Schikane, Gängelei, Willkür... das JC halt. Das ist außerdem viel zu kurzfristig. Heute VA, morgen Maßnahme.
Gegen den neuen VA vorgehen geht wieder so, wie beim vorherigen. Hat sich ja eigentlich nichts geändert an den Inhalten, also sind die Mängel die gleichen (insb. dass bereits eine EGV besteht). Die extreme Kurzfristigkeit zwischen VA und Maßnahme kann man auch bemängeln.
Sorata ist offline   Mit Zitat antworten
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