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Start > Information > Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen -> Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!


Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben

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Alt 09.06.2016, 12:57   #1
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vassey Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Hallo,

ich habe bei meinen letzten Termin auf der Arge folgendes Schreiben bekommen (siehe hochgeladene Bilder) und würde jetzt gern wissen ob das eine Zuweisung zu einer Maßnahme ist die mir nichts bringt.

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Alt 09.06.2016, 13:03   #2
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Texter50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Hallochen, nimm bitte die Dokumente raus und anonymisiere die erst einmal richtig.
Danke! Erledigt!

--------------------------

Hat man Dir auch einen Vermittlungsgutschein ausgehändigt!
Hasr Du eine gültige EGV / EGV-VA? Wenn ja, bitte auch einstellen, denn wer weiß, was sich da noch verstecken will...

Das scheint ein neues Spiel zu werden: den Leuten die Wundertüten aufdrücken und das per Aktivierungsgutschein als freiwillie Teilnahme darzustellen.

Beim Aktivierungsgutschein sollte doch kein MT-Hempel vorgegeben sein?
Der wird doch ausgehändigt, damit der ELO mitspielen darf?
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Crane, Pool & Schmidt - und ich bin Schmidt...
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Alt 09.06.2016, 13:08   #3
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vassey Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Ja den Vermittlungsgutschein habe ich auch bekommen. Problem ist aber ich will gar keine Umschulung machen. Ich hatte nur gesagt dass ich darüber nachdenke und es hieß niemand wird gezwungen eine Umschulung zu machen und es wäre alles freiwillig. Aber bei dem Termin war schon alles fertig ausgedruckt.

Ja die EGV wird ich dann mal hochladen.
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Alt 09.06.2016, 13:49   #4
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Das Ding heißt zwar "Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein", enthält aber eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB). Die RFB sagt u.a. "Wenn Sie die Maßnahme nicht antreten, dann Sanktion". De facto ist dieser "Gutschein" also eine sanktionsbewehrte Zuweisung in eine Maßnahme.

Da ist es meiner Meinung nach egal, was in der EGV drin steht.
koloss und Echogamer bedanken sich.
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 09.06.2016, 13:59   #5
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vassey Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

So hier mal die EGV.

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Alt 09.06.2016, 16:18   #6
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Du kannst doch dem Bescheid widersprechen. Ich würde schreiben, dass Du nicht vorhast eine Umschulung zu machen und auch keinen AVGS beantragt hast. Außerdem hattest? Du keinen Kontakt zu dem Maßnahmeträger und damit den Gutschein auch nicht eingelöst.

Wie kommen die denn auf den speziellen Maßnahmeträger?
swavolt, koloss, Echogamer und 1 andere bedanken sich.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 09.06.2016, 16:30   #7
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swavolt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Bildungsgutschein schön zu Hause vergammeln lassen.
Einfachen Widerspruch schreiben mit Begründung das gar keine Umschulung geplant/vorhanden ist.
gelibeh, koloss und Echogamer bedanken sich.
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Alt 09.06.2016, 17:09   #8
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vassey Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Bildungsgutschein schön zu Hause vergammeln lassen.
Einfachen Widerspruch schreiben mit Begründung das gar keine Umschulung geplant/vorhanden ist.
Ja wollte ich eigentlich auch machen, aber ist das jetzt eine Zuweisung oder nicht?
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Alt 10.06.2016, 07:54   #9
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

nein, das ist keine Zuweisung, sondern ein Bewilligungsbescheid, der die Kostenübernahme für die von Dir selbst gesuchte Maßnahme zusagt. Du hast Dir aber keine Maßnahme gesucht, weil Du auch gar keinen AVGS beantragt hattest.

Mach das mit dem Widerspruch.
Pixelschieberin, swavolt, koloss und 1 andere bedanken sich.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 10.06.2016, 08:04   #10
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Der Widerspruch hat aber keine aufschiebende Wirkung, das geht aus § 39 SGB II hervor.
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 10.06.2016, 08:29   #11
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Da das aber keine Zuweisung ist, ist das doch egal. Wenn ich mir nun wirklich eine Maßnahme gesucht hätte, muss ich doch, nachdem die Kostenübernahme zugesichert ist, mit dem MT einen Vertrag schließen. Und das in in dem Fall ja freiwillig, da das über einen AVGS lief.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 10.06.2016, 08:51   #12
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

@gelibeh, an dem AVGS hängt eine RFB dran. Meiner Meinung nach ist die Teilnahme an der Maßnahme deswegen nicht freiwillig und sanktionsbewehrt.
Forster bedankt sich.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 10.06.2016, 10:16   #13
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swavolt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Die kommt aber erst zum Zuge wenn der Gutschein eingelöst und die Maßnahme angetreten wird.
Da die Voraussetzung für die Maßnahme(Bewilligung einer Umschulung) fehlt hat sich das erledigt.
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Alt 10.06.2016, 12:54   #14
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Forster
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Zitat von vassey Beitrag anzeigen
... aber ist das jetzt eine Zuweisung oder nicht?
Ja.

Man sollte sich von der Vorstellung lösen, dass eine Zuweisung zu einer Maßnahme an einen bestimmten Wortlaut gebunden sei, bzw. mit dem Begriff "Zuweisung" o.Ä. versehen sein müsste. Vielmehr ist sie ein normaler Verwaltungsakt.

Auch wenn die Maßnahmezuweisung hier euphemistisch als "Bewilligung" daherkommt, legt sie dem Betroffenen bestimmte Handlungspflichten auf und erfüllt damit alle Voraussetzungen eines Verwaltungsakts im Sinne von § 31 SGB X. Es werden Beginn und Dauer der Maßnahme bezeichnet, Pflichten genannt (Antritt der Maßnahme!), auf Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen hingewiesen. Auch die Rechtsbehelfsbelehrung ist enthalten.

Selbst wenn zur Garnierung zusätzlich noch ein hübscher Gutschein existiert, ändert das nichts. Der Don Corleone vom Amt hat mit dem im Eingangsbeitrag eingestellten Schriftstück ein Angebot gemacht, das nicht abgelehnt werden kann.

Fazit: Man sollte dieser Geschichte in der Form widersprechen, in der man dies auch bei anderen unerwünschten Zuweisungen tun würde. Ad Hoc:

- Die Verpflichtung zur Annahme von Arbeitsangeboten des Trägers ist rechtswidrig, da die Unterbreitung von verpflichtenden Arbeitsangeboten eine hoheitliche Handlung des Amtes ist, die (mangels Rechtsgrundlage) nicht delegiert werden darf.

- Der Maßnahmeträger soll die "aktive Teilnahme" beurteilen und damit faktisch auch Pflichtverletzungen feststellen. Ebenfalls nicht zulässig.

- Der selektive Zugriff auf Daten des Leistungsberechtigten kann nicht mit Verwaltungsakt verfügt werden, da hier die ausdrückliche Zustimmung des Betroffenen erforderlich ist. Im Übrigen bleibt unklar, um welche Daten es sich denn tatsächlich handelt.
schlaraffenland und Neudenkender bedanken sich.
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Alt 10.06.2016, 16:00   #15
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Zur Diskussion gestellt:
Ich denke gerade über Strategiewechsel nach.
Mal ganz auf die doofe Tour den die Gutscheine verteilenden SB befragen?
Schriftlich und nachweisbar. Versteht sich.

Das würde die Sache obendrein entschleunigen.

Verwaltungsakte haben verständlich zu sein.
Bei dem Wisch ist's offenbar nicht für jeden sofort ersichtlich, ob es nun einer ist.
Wenn ich das partout nicht kapiere => nachfragen.
Und zwar beim Verfasser und "Bestimmer".
Mit Hinweis auf seine Auskunfts- und Beratungspflicht.

Die Bitte, sich klarer auszudrücken, verständlich für Nicht-Verwaltungsangestellte, kann auch noch zwischen den Zeilen untergebracht werden.
Texter50 bedankt sich.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 10.06.2016, 16:32   #16
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Forster
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Mal ganz auf die doofe Tour den die Gutscheine verteilenden SB befragen?
Schriftlich und nachweisbar. Versteht sich.

Das würde die Sache obendrein entschleunigen.
Gegen die doofe Tour und entschleunigen spricht grundsätzlich nie etwas. :-) Aber: Das geht sich hier nicht mehr aus. Die Maßnahme beginnt am Montag. Der TE wird unter Beachtung von Risiken und Nebenwirkungen also entscheiden müssen, ob antreten oder nicht. Entscheidet er sich dafür, muss er eher beschleunigen (Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung beim SG).

Zitat:
Verwaltungsakte haben verständlich zu sein.
Absolut. Die irreführende Bewilligungsphrase sollte im Widerspruch Erwähnung finden.
Forster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2016, 17:18   #17
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Vorgeblicher Termindruck wird ja nicht grundlos aufgebaut.
Der Teilnehmer soll manipuliert werden.
Unter vorgegaukelter Zeitnot sollen Entscheidungen fallen, die bei gründlichem Nachdenken wahrscheinlich nur den Stinkefinger hinterm Rücken...
Kurz: Ob diese Maßnahme, der noch nicht mal anzusehen ist, ob es eine zugewiesene ist, Pflaumenpfingsten absolviert wird oder peng...

Frage dich immer:
- Wem nutzt das?
- Wohin führt die Spur des Geldes?
- MUSS ich wirklich ALLES mitmachen?

Amigo-Wünsch-Dir-Was-Seifenblasen lasse ich gerne platzen.
Auf eine Art und Weise, wo man mir nichts kann.

Wer fragt, führt das Gespräch.
Wenn die schriftlichen Antworten des JCs dem Träger zu lange dauern - jaaaa, dafür kann ich nichts.

Nicht zu unterschätzen sind die ganzen vorab zu klärenden Fragen, gar Anträge, ohne deren Bewilligung ich gar nicht mitmachen KANN.
Hinterher habe ich womöglich das Nachsehen.
Das weiß ich aus der Sendung Nepper, Schlepper, Bauernfänger.
Daß ich womöglich auf Kosten sitzen bleibe, kann der SB doch nicht wollen.
Die Entlastung hätte ich gerne schriftlich und verbindlich zugesichert.

VORHER ist ein Zauberwort.
In der freien Wirtschaft fällt das alles unter Arbeitsplatzvorbereitung.
Wenn die des SB zu wünschen übrig läßt: Tscha.
Das hat der HE nicht zu vertreten.

Stichwort: Fahrtkosten.
Wenn ich das Fehlen des Geldes/die Zusicherung der Übernahme erst bei Fälligkeit bemerke?
Dann ist das halt so.
Hätte das nicht der Auskenner schon mal vorbereiten sollen?
Oder macht der SB das auch das erste Mal?

Hier noch ein paar Handlungsmöglichkeiten.

Viel Erfolg.
Texter50 bedankt sich.
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Alt 10.06.2016, 18:29   #18
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Solange der Gutschein nicht eingelöst wurde, kann auch die Maßnahme nicht beginnen.
Und da das Einlösen freiwillig ist(Wahlfreiheit des Trägers), hat sich das erledigt.

Wenn das JC einen Elo zuweist, dann besteht keine Freiwilligkeit mehr, sondern es ist alles festgelegt.
gelibeh bedankt sich.
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Alt 10.06.2016, 18:34   #19
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Und da das Einlösen freiwillig ist(Wahlfreiheit des Trägers), hat sich das erledigt.
Der "Gutschein" ermöglicht keine Wahlfreiheit. Der "Gutschein" ist eindeutig mit Maßnahme X bei Maßnahmeträger Y verknüpft.

Das hier ist kein AVGS im klassischen Sinne.
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Alt 10.06.2016, 18:38   #20
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Zitat:
Der "Gutschein" ist eindeutig mit Maßnahme X bei Maßnahmeträger Y verknüpft.
Das geht aber nicht, denn ein Gutschein berechtigt zur Auswahl eines Maßnahmeträgers. Man soll sich eigenverantwortlich etwas suchen. So ist das vom Gesetzgeber gewollt. Hier wurde der Gutschein ja noch nicht einmal beantragt. Außerdem ist man aus den Gründen nicht verpflichtet den Gutschein einzulösen. Den löst man nur ein, wenn man eine Maßnahme gefunden hat, die das bietet, was ich suche.
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§1
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Alt 10.06.2016, 18:39   #21
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Um noch mal auf den Eingangspost zurückzukommen:

Zitat von vassey Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe bei meinen letzten Termin auf der Arge folgendes Schreiben bekommen (siehe hochgeladene Bilder) und würde jetzt gern wissen ob das eine Zuweisung zu einer Maßnahme ist die mir nichts bringt.
Da steht "Einstiegsvorbereitung für Umschulung" drauf auf dem Wisch. Sie dauert fast 3 Monate.

Ich habe auch mal eine Art "Einstiegsvorbereitung" auf eine Umschulung gemacht. Diese dauerte 3 Monate, nur nannte die Deutsche Rentenversicherung diesen Kurs "Reha-Vorbereitungskurs". Sinn und Zweck dieses Kurses war, das Lernen wieder zu Lernen. Es wurde also Schulstoff durchgenommen (Mathe, Deutsch, Englisch, Sozialkunde usw.) um wieder das Lernen zu Lernen. Für den einen oder anderen wurden wichtige Grundlagen für die danach folgende Umschulung in diesem Kurs vermittelt.

vassey, wenn Du diesen Kurs nicht machen willst: Willst Du dann die Umschulung auch nicht machen?
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Alt 10.06.2016, 18:43   #22
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siehe#3
Zitat:
Problem ist aber ich will gar keine Umschulung machen. Ich hatte nur gesagt dass ich darüber nachdenke und es hieß niemand wird gezwungen eine Umschulung zu machen und es wäre alles freiwillig. Aber bei dem Termin war schon alles fertig ausgedruckt.
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Alt 10.06.2016, 21:14   #23
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Forster
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Vorgeblicher Termindruck wird ja nicht grundlos aufgebaut.
Der Teilnehmer soll manipuliert werden.
...
Alles richtig, ich stimme Deinem gesamtem Beitrag zu. Nur welche Empfehlung soll man dem TE jetzt konkret geben? Auch wenn absichtlich erzeugt, der Zeitdruck ist ja nun da. Heute ist Freitag, die dekretierte Maßnahme soll am Montag beginnen. Da passt keine schriftliche Rückfrage dazwischen.

Der TE hat jetzt nur zwei Möglichkeiten. Er kann die Maßnahme am Montag antreten und die Widerspruchs- und SG (aW)-Schiene fahren. Oder er kann, im Vertrauen darauf, dass das im Eingangsbeitrag eingestellte Schriftstück keine verbindliche Zuweisung ist, die Maßnahme nicht antreten und "entschleunigen". Selbst wenn ich mir nicht sicher wäre (was ich aber bin), dass das Schriftstück tatsächlich ein verbindlicher Verwaltungsakt ist, scheute ich vor der Empfehlung zurück, in diesem Fall ins (Sanktions-)Risiko zu gehen.
Forster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2016, 11:38   #24
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Der "Gutschein" ermöglicht keine Wahlfreiheit. Der "Gutschein" ist eindeutig mit Maßnahme X bei Maßnahmeträger Y verknüpft.

Das hier ist kein AVGS im klassischen Sinne.
Wenn man einen AVGS beim Träger einreicht und die Maßnahme anschließend vom JC genehmigen lässt, dann bekommt man die Bewilligung aus Posting #1.

Die Frage ist doch, ob das Vorgehen vom JC korrekt ist, einfach für dem Elo einen Träger zu suchen und den Gutschein hinter seinem Rücken einzulösen.
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Alt 11.06.2016, 14:51   #25
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Standard AW: Ist das eine Zuweisung? Maßnahme per Aktivierungs-/Vermittlungsgutschein erhalten!

Zitat von Forster Beitrag anzeigen
[...] Nur welche Empfehlung soll man dem TE jetzt konkret geben? [...]
Bei Zwickmühlen gibt es m. E. keine "goldene Handlungsempfehlung".
Für und Wider werden ausgeleuchtet, ins Sperrfeuer muß der HE selber.
Es wird immer eine not-amused Reaktion kommen, der dann begegnet werden muß.
Das ist ja der Zweck von Zwickmühlen.

Deshalb versuche ich stets, den Finger aufs Böse zu packen und den Bockmist aufzuzeigen.
Roß und Reiter nennen.
Wenn es paßt, schreibe ich sogar: Bitte lösen Sie die Zwickmühle auf und teilen mir mit, wie ich mich verhalten soll.
Damit deute ich auf den Paragraphen mit der Auskunfts- und Beratungspflicht.
Mein SB soll ja für mich da sein, oder nicht?

Ich halte schriftlich mit dummen Fragen fest, WER WELCHEN Mist gebaut hat und weshalb es jetzt auch nicht vorwärts gehen KANN.
Skepsis und Zweifel nachweisbar thematisieren.
Schließlich hat Verwaltungshandeln nachvollziehbar und korrekt zu sein.

Zu Beginn war ich noch zu sehr dem seriösen Geschäftsverkehr verhaftet und meinte, dem Gegenüber das Gesicht lassen zu müssen.

Eine Strategie ist in dem Post beschrieben.
Ich zeige guten Willen und muß mit Bedauern feststellen: Ach herrje, geht ja alles gar nicht wie zunächst gedacht.
Da hat der SB aber gehörigen Mist gebaut, indem er mir die, die und die Info vorenthalten hat!
Tscha.

Ich fange mit der Fahrtkostenfrage an und hangle mich erst danach zur eingehenden Vertragsanalyse weiter.
Selbst-eingebrockter Mist sollte dem SB scheibchenweise um die Ohren fliegen.
Zu viel auf einmal kann der erfahrungsgemäß nicht bewerkstelligen.
Ziel:
Wer eine Grube gräbt, die ich erkannt habe, muß mich huckepack drüber tragen oder ich warte am Rand.
Ich frage den SB auch, was er vorschlägt, sodaß meine Rechte gewahrt bleiben.
Mittlerweile bin ich geduldiger geworden.
Bei falschen Antworten muß ich halt nachfragen.

"Signatur" am Ende jedweder Korrespondenz zu solchen Themen:
Bedauerlicherweise wurde verabsäumt, mich vorab darüber zu informieren, daß hier Mißstand eintragen.
In Anbetracht der Versäumnisse von Frau/Herr SB-Name , sollte die o. g. Bitte um Auskunft und Beratung sicher möglichst schnell beantwortet werden, damit ich wie vorgesehen an der Maßnahme (RefNr eintragen, wir sind ja strukturiert) mitwirken kann.
Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam: Durch Verwaltungshandeln bedingte Verzögerungen habe ich nicht zu vertreten.
MfG
Du-mich-auch
koloss, DonOs und kosakenzipfel bedanken sich.
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ALG + Zuweisung in Maßnahme+Vermittlungsgutschein Irisanna ALG I 24 15.08.2009 17:46


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