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Alt 22.12.2013, 16:21   #1
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n2ame22 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Zweite Ausbildung ü25

Ich überlege mir eine weitere Ausbildung zu machen. Bin über 25 Jahre alt und habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung, 1 Person BG. Das Problem ist nur, dass es finanziell wohl nicht klappen wird, wenn die Ausbildungsvergütung nur minimal ist und ich BAB beantragen müsste. So wie ich es verstanden habe wird man bei BAB in erster Linie unabhängig von Alter auf das Einkommen der Eltern verwiesen. Da meine Mutter genug verdient: 1 Person BG mit ca 1300€ Netto, wird mir meine Mutter wohl die BAB zahlen müssen. Das möchte ich meiner Mutter aber nicht zumuten und selbst wenn sie es zahlt, so habe ich pro Monat abzüglich Fahrtkosten ca. 100€ weniger als jetzt mit ALG 2: Das schaffe ich wohl keine 2 bis 3 Jahre....

Gibt es eine Möglichkeit mit ALG 2 aufzustocken?
__

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Alt 22.12.2013, 16:37   #2
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Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Nein, Auszubildende sind vom ALG 2 ausgeschlossen (§ 7 Abs. 5 SGB II). BAB gibt es für eine Zweitausbildung übrigens auch nur im Härtefall, von daher wäre auch da noch nichtmal sicher, das du welches bekämst. Auch deine Mutter müsste wahrscheinlich keine zweite Ausbildung bezahlen, denn die Unterhaltspflicht besteht nur bis zum Abschluss der Erstausbildung.

Wohngeld ist die einzige Alternative, dazu musst du aber ein gewisses Grundeinkommen haben, damit du die sogenannte "Plausibilitätsprüfung" bestehst.
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Alt 22.12.2013, 16:39   #3
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Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Guckste bitte in den Trööt aussem Link.
Da sind weitere Unterlagen drin verlinkt.

https://www.elo-forum.org/weiterbildu...ergnuegen.html

Ob das auch für Dich zutrifft, da DU bereits ne Ausbildung hast, kann ich so nicht beantworten.
Wiese soll Deine Mutter bei 1300 netto Geld an Dich abdrücken müssen? Das reicht doch grad mal so für eine Person, da wird nicht viel übrich bleiben?
Da gibt es doch wohl auch Freibeträge?
__

Crane, Pool & Schmidt - und ich bin Schmidt...
Texter50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2013, 16:41   #4
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Texter50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Wohngeld ist die einzige Alternative, dazu musst du aber ein gewisses Grundeinkommen haben, damit du die sogenannte "Plausibilitätsprüfung" bestehst.
Da schieb ich bitte ne kurze Frage ein: welche Geldquellen / Beträge bestehen die Plausibilitätsprüfung?
__

Crane, Pool & Schmidt - und ich bin Schmidt...
Texter50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2013, 16:46   #5
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Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Zitat:
Da schieb ich bitte ne kurze Frage ein: welche Geldquellen / Beträge bestehen die Plausibilitätsprüfung?
Wohngeld ist nicht meine Baustelle. Es geht weniger um "welche Geldquellen", denn um "wieviel Geld". M. W. n. muss das in etwa 80% ALG 2 Satz (Regelbedarf + Miete) als eigenes Einkommen sein.

§ 15 WoGG - Ermittlung des Jahreseinkommens
Helga40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2013, 18:59   #6
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n2ame22 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Habs gerade gefunden. Für alle die das Thema auch interessiert. Leistungen während der zweiten Ausbildung:

ALG 2: zweit-ausbildung.de
BAB: zweit-ausbildung.de
Kindergeld: zweit-ausbildung.de
Unterhaltsanspruch gegenüber den eigenen Eltern: zweit-ausbildung.de
Wohngeld: zweit-ausbildung.de

Sieht ja alles andere als rosig aus
__


Geändert von n2ame22 (22.12.2013 um 19:06 Uhr)
n2ame22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2013, 10:20   #7
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Makale strebt aufwärts...
Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Gut, dass es schon selbst heraus gefunden hast - 2. Ausbildung wird seitens des Staats grundsätzlich nicht gefördert, es sei denn die Voraussetzungen des § 57 Abs. 2 SGB III liegen vor. Das ist gar nicht mal so einfach. Hierzu gehört u.a. erst einmal darzulegen warum man in den erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann ("nicht wollen" interessiert niemanden, ebenso "keine Aufstiegschancen" etc.). Allenfalls eine nachgewiesene Berufsunfähigkeit würde unproblematisch zur Förderung führen. Dann gehört noch dazu warum selbst überregional eine Eingliederung in Arbeit nicht möglich ist und einiges andere noch.

- Unterhalt gegenüber Eltern erlischt mit Abschluss der Erstausbildung;
- Ebenso Kindergeld;
- Wohngeld ist durchaus drin, führt aber in der Regel zur Ausübung eines Nebenjobs, da insgesamt nicht mal Hartz 4 Niveau erreicht wird.

Ich empfehle hier am besten mal ein umfassendes Beratungsgespräch bei einem Fachanwalt für Sozialrecht - am besten einer der sich explizit auf das Gebiet "Ausbildungsförderung" spezialisiert hat. Das kostet aber einiges, es sei denn abdeckende Rechtsschutzversicherung ist vorhanden.
__

Das "Aktivierungsregime" des SGB II und SGB III ist zweifelsohne gescheitert.
Makale ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2013, 10:30   #8
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Beiträge: 818
Fraggle Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

Hallo, ich habe die links nicht gelesen, aber wenn eine zweite Ausbildung nicht möglich sein sollte, hast du schon mal überlegt auf deine bereits vorhandene Ausbildung weiter aufzubauen?

Dies wäre dann eine andere Alternative.
Grüße
Fraggle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.12.2013, 00:20   #9
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Registriert seit: 18.02.2013
Beiträge: 730
SB Feind Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zweite Ausbildung ü25

@n2ame22

Moin erstmal.


Schau mal hier vielleicht hilft dir das weiter.

Wurde das Forum bisschen verändert?

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Erstausbildung-junger-Erwachsener-AN-Flyer.pdf (494.1 KB, 29x aufgerufen)
SB Feind ist offline   Mit Zitat antworten
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