Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 12.03.2013, 12:44   #1
BürgB2012
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Standard Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Hallo Zusammen!

ich befinde mich in einer meiner Meinung nach sinnlosen Maßnahme nach § 16 SGB II und § 45 SBG III, dem "Integrationsbetrieb Neukölln" bei TRIAS. Mein "Angebot" des JC enthielt ein konkretes Anfangsdatum: 9.10.2012 das Maßnahmeende wurde mit "individuell" angegeben. Ein Teil der Teilnehmer/innen hatte hier ein konkretes Datum, der 8.1.2013 zu stehen.
Einen sog. Vertrag, der z.B. bei MAEs abgeschlossen wird und Rechte und Pflichten regelt gibt es hier nicht.
Ich gehe hier nicht auf die vielfältigen bisherigen Verstösse des Trägers ein. Will zunächst nur eine Frage geklärt haben.
Wir erhielten zu Beginn mündlich mitgeteilt, dass es pro Monat Teilnahme 2 "unterweisungsfreie" Tage geben soll. Als wir diese zwischen den Feiertagen 2012 nehmen wollten, wurden sie mit der Begründung verweigert: "noch keine Anwartschaft von 4 Monaten durchgehender Teilnahme erfüllt". Nun will ich diese nochmals in Anspruch nehmen und erhalte wieder ausweichende Antwort: "Die Teilnahme sei im Januar unterbrochen worden, das sei zwar nicht uns anzulasten, da hat das JC geschlampt. Dennoch müsse man nun die Genehmigung des JC einholen, da rechtlich wiederum die Anwartschaft nicht erfüllt sei." Hintergrund: Das Jobcenter hat wohl nur bis zum 8.1.2013 zugewiesen und dann auf Drängen des Trägers verlängert, da die Maßnahme eigentlich auf 6 Monate ausgelegt war.

Ich hoffe, hier kann mir jemand was dazu raten.
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Alt 12.03.2013, 13:25   #2
gelibeh
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat:
Mein "Angebot" des JC enthielt ein konkretes Anfangsdatum: 9.10.2012 das Maßnahmeende wurde mit "individuell" angegeben.
Da wäre ich schon gar nicht hingegangen, denn meiner Meinung nach, hat da ein Anfangs- und ein Enddatum zu stehen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 12.03.2013, 14:56   #3
gelibeh
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat:
Hintergrund: Das Jobcenter hat wohl nur bis zum 8.1.2013 zugewiesen und dann auf Drängen des Trägers verlängert, da die Maßnahme eigentlich auf 6 Monate ausgelegt war.
Hat da überhaupt jemand etwas Schriftliches bekommen, dass die Maßnahme weitergeht? Also über den 8.1.13 hinaus?Denn was der MT sagt ist unerheblich. Es muss was Schriftliches vom Jobcenter kommen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 12.03.2013, 17:23   #4
swavolt
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Scan dieses Angebotsschreiben des JC doch mal anonymisiert ein.
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Alt 12.03.2013, 18:32   #5
BürgB2012
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Nun sind schon drei Antworten eingetroffen, nur keine zu meiner Frage. Ich habe ganz bewußt darauf verzichtet, die ganze Geschichte zu erzählen. Das verwirrt nur.
Mir gehts nicht darum, was ich früher hätte tun können, sondern was ich aktuell tun kann, um die Maßnahme durch Inanspruchnahme der unterweisungsfreien Zeit zu verkürzen. Wir haben hier wochenlang perspektivlos ohne Dozentin(krank) Löcher in die Luft gestarrt, Kreuzworträtsel gelöst etc.

Ich habe gestern viele Beiträge im Forum gelesen und weiß nun, dass so ziemlich alles falsch ggf. rechtswidrig gelaufen ist. Nützt mir aber heute nix mehr.

In Kürze:
  • 16.4.2012 EGV während perönlichem Gespräch mit mir bekannter PAA unterzeichnet. Die Aktivierungsphase wurde im System rückdatiert!
  • 3.7.2012 EGV unterschrieben. Ziel(e): Angebot Bürgerarbeit. 3 Stellenangebote. 2x besetzt, 1x nicht geeignet.
  • 25.9.2012 Angebot des JC Maßnahmeziel: "Integration in Arbeit" durch eine mir unbekannte PAA Frau X(nun neue SB) maßnahmeende: individuell.
  • 9.10.2012 Antritt der Maßnahme Integrationsbetrieb
  • 17.10.2012 Schreiben des JC - Betreff: "Aktualisierung der EGV". Zusendung der EGV per Post zwecks Unterschrift. Ziel(e): Teilnahme an Integrationsbetrieb
  • 18.12.2012 1. pers. Gespräch mit neuer PAA Frau X. Neue EGV. Ziel(e): Heranführung an 1. Arbeitsmarkt / Integrationsbetrieb.
  • 10.1.2013 ich erfahre vom Träger, dass Maßnahme am 8.1. für mich beendet war. Dann zurückgerudert: Ich sei verlängert.
  • 18.1.2013 Angebot einer Maßnahme. Integrationsbetrieb. Maßnahmeziel: Integration in den 1.Arbeitsmarkt. Maßnahmeende: individuell. Mit Textmarker farbig: "Ihre Maßnahme wurde verlängert, bitte melden sie sich binnen 3 Tagen beim Träger"

Und den tatsächlichen Maßnahmeablauf lasse ich hier mal weg. Ich hab eh schon zu hohen Blutdruck.

Danke fürs zuhören bzw. mitlesen.
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Alt 13.03.2013, 01:10   #6
Makale
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat von BürgB2012 Beitrag anzeigen
Nun sind schon drei Antworten eingetroffen, nur keine zu meiner Frage. Ich habe ganz bewußt darauf verzichtet, die ganze Geschichte zu erzählen. Das verwirrt nur.
Mir gehts nicht darum, was ich früher hätte tun können, sondern was ich aktuell tun kann, um die Maßnahme durch Inanspruchnahme der unterweisungsfreien Zeit zu verkürzen. Wir haben hier wochenlang perspektivlos ohne Dozentin(krank) Löcher in die Luft gestarrt, Kreuzworträtsel gelöst etc.

Ich habe gestern viele Beiträge im Forum gelesen und weiß nun, dass so ziemlich alles falsch ggf. rechtswidrig gelaufen ist. Nützt mir aber heute nix mehr.

In Kürze:
  • 16.4.2012 EGV während perönlichem Gespräch mit mir bekannter PAA unterzeichnet. Die Aktivierungsphase wurde im System rückdatiert!
  • 3.7.2012 EGV unterschrieben. Ziel(e): Angebot Bürgerarbeit. 3 Stellenangebote. 2x besetzt, 1x nicht geeignet.
  • 25.9.2012 Angebot des JC Maßnahmeziel: "Integration in Arbeit" durch eine mir unbekannte PAA Frau X(nun neue SB) maßnahmeende: individuell.
  • 9.10.2012 Antritt der Maßnahme Integrationsbetrieb
  • 17.10.2012 Schreiben des JC - Betreff: "Aktualisierung der EGV". Zusendung der EGV per Post zwecks Unterschrift. Ziel(e): Teilnahme an Integrationsbetrieb
  • 18.12.2012 1. pers. Gespräch mit neuer PAA Frau X. Neue EGV. Ziel(e): Heranführung an 1. Arbeitsmarkt / Integrationsbetrieb.
  • 10.1.2013 ich erfahre vom Träger, dass Maßnahme am 8.1. für mich beendet war. Dann zurückgerudert: Ich sei verlängert.
  • 18.1.2013 Angebot einer Maßnahme. Integrationsbetrieb. Maßnahmeziel: Integration in den 1.Arbeitsmarkt. Maßnahmeende: individuell. Mit Textmarker farbig: "Ihre Maßnahme wurde verlängert, bitte melden sie sich binnen 3 Tagen beim Träger"

Und den tatsächlichen Maßnahmeablauf lasse ich hier mal weg. Ich hab eh schon zu hohen Blutdruck.

Danke fürs zuhören bzw. mitlesen.
Klingt irgendwie nach reiner Schikane deines/r FM. Sogesehn haben sie die zeitliche Begrenzung von Maßnahmen nach § 16 Abs. 3 SGB II eingehalten, aber gleich erneute Zuweisung ?
Einzigste Möglichkeit den Mist los zuwerden, sehe ich darin, dass du dir von deiner/s FM die erneute Zuweisung ausführlich begründen lässt nach folgenden Schema:

http://www.elo-forum.org/weiterbildu...argumente.html

Wenn hierauf nichts "Gescheites" kommt, könnte man eventuell mithilfe eines sanktionslosen Abbruch durchkommen ...
Versuchs am besten mal.
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Alt 13.03.2013, 07:51   #7
gelibeh
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat:
18.1.2013 Angebot einer Maßnahme. Integrationsbetrieb. Maßnahmeziel: Integration in den 1.Arbeitsmarkt. Maßnahmeende: individuell. Mit Textmarker farbig: "Ihre Maßnahme wurde verlängert, bitte melden sie sich binnen 3 Tagen beim Träger"
Meiner Meinung nach, ist das keine gültige Zuweisung/Angebot gewesen, weil das Enddatum fehlt. Das müsste man mit einem Anwalt klären können/müssen. Und nach deren Definition sind die 4 Monate tatsächlich noch nicht rum, um diese 2 Tage zu bekommen. Andererseits hat sich die Maßnahme verlängert, dann wären die 4 Monate schon herum. Wenn Du Pech hast, sitzt Du da jetzt bis in alle Ewigkeiten in der Maßnahme, weil ja kein Enddatum vorhanden ist. Wenn Du das klären willst, zum Amtsgericht gehen, Beratungshilfeschein holen und Fachanwalt für Sozialrecht suchen.
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§1
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Alt 13.03.2013, 11:17   #8
Hexalix
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Hexalix
Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Hallo...


Ich war auch bei einer TRIAS-Maßnahme, dort gab es die "Weisungsfreien Tage" ( 2 pro Monat ) sofort...zumindest wenn man bis dahin nicht unentschuldigt gefehlt hatte. Allerdings war ich in Tempelhof und nicht in Neukölln.

Wie es in einer TRIAS-Maßnahme zugehen kann...hier:

http://http://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/104829-massnahme-ohne-zuweisung-vertrag.html
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Alt 19.03.2013, 22:13   #9
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Planb
Reden AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat von BürgB2012 Beitrag anzeigen
Hallo Zusammen!

ich befinde mich in einer meiner Meinung nach sinnlosen Maßnahme nach § 16 SGB II und § 45 SBG III, dem "Integrationsbetrieb Neukölln" bei TRIAS. Mein "Angebot" des JC enthielt ein konkretes Anfangsdatum: 9.10.2012 das Maßnahmeende wurde mit "individuell" angegeben. Ein Teil der Teilnehmer/innen hatte hier ein konkretes Datum, der 8.1.2013 zu stehen.
Einen sog. Vertrag, der z.B. bei MAEs abgeschlossen wird und Rechte und Pflichten regelt gibt es hier nicht.
Ich gehe hier nicht auf die vielfältigen bisherigen Verstösse des Trägers ein. Will zunächst nur eine Frage geklärt haben.
Wir erhielten zu Beginn mündlich mitgeteilt, dass es pro Monat Teilnahme 2 "unterweisungsfreie" Tage geben soll. Als wir diese zwischen den Feiertagen 2012 nehmen wollten, wurden sie mit der Begründung verweigert: "noch keine Anwartschaft von 4 Monaten durchgehender Teilnahme erfüllt". Nun will ich diese nochmals in Anspruch nehmen und erhalte wieder ausweichende Antwort: "Die Teilnahme sei im Januar unterbrochen worden, das sei zwar nicht uns anzulasten, da hat das JC geschlampt. Dennoch müsse man nun die Genehmigung des JC einholen, da rechtlich wiederum die Anwartschaft nicht erfüllt sei." Hintergrund: Das Jobcenter hat wohl nur bis zum 8.1.2013 zugewiesen und dann auf Drängen des Trägers verlängert, da die Maßnahme eigentlich auf 6 Monate ausgelegt war.

Ich hoffe, hier kann mir jemand was dazu raten.
Ja, ist relativ einfach.
Richtig: es besteht ein Anspruch auf unterweisungsfreie Zeit von 2 Tage je vollständigen Monat der Anwesenheit. D.h., Beginn 9.10.2012, damit entfällt der Oktober da du nicht den ganzen Monat anwesend warst. November und Dezmeber sind je 2 volle Monate. D. h. du hast einen Anspruch auf 4 Tage unterweisungsfreie Zeit. Der Januar entfällt weil du nicht den ganzen Monat anwesned warst, unter der Voraussetzung dass du mit 8.1. abgemeldet wurdest. (Hier ist die Abmeldung durch das Jobcenter maßgebend, nicht deine Unterlagen). Warum die freie Zeit nicht gewährt worden ist, relativ einfach. Die freie Zeit darf frühestens erst nach 4 Monaten Anwesenheit gewährt werden. "Vertragliche Grundlage". D. h. durch die Zuweisung des Jobcenters konnte der Träger dir gar keine freie Zeit geben. War verboten.
Schuld: Jobcenter, nicht Träger.
Die erneute Zuweisung gilt als Neuzuweisung da es keine Vertragsverlängerung der Zuweisung gibt. Beschwer dich bei deinem Jobcenter und nicht beim träger. Der hat nämlich genug damit zu tun die Fehler des Jobcenters auszugleichen ohne das die Maßnahme komplett aus dem Rude läuft, weil er gegenüber den Teilnehmern nämlich den Sinn der Maßnahme nicht mehr begründen kann da ihm das JobCenter die komplette Grundlage weggeknallt hat.

Und wenn du von anderen Verstößen redest, werd konkret. Wischiwaschi bringt da nix und es entsteht immer schnell der Verdacht du willst nur deinen Frust loswerden. Und btw. wenn du echte Probleme mit der Maßnahme hast (und dem Träger) dann geh einfach zum Geschäftsführer / Chef. Der ist ziemlich radikal wenn es um das ausmerzen von Fehlern des eigenen Personal geht (Schuldhaftes Verhalten vorausgesetzt). Und woher ich das weiss? Ich arbeite da und kann das gut beurteilen. Wir kotzen grad alle ab weil das JobCenter seit Beginn der Maßnahme nur Mist baut und alles beim Träger hängenbleibt.
Aber danach fragt hier ja keiner.

BB PlanB
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Alt 20.03.2013, 09:45   #10
gelibeh
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

@planb
Träum weiter und lass Dich von der Abzockerbude bezahlen.
Zitat:
Wir haben hier wochenlang perspektivlos ohne Dozentin(krank) Löcher in die Luft gestarrt, Kreuzworträtsel gelöst etc.
Das spricht doch wohl schon Bände.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
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Alt 20.03.2013, 15:56   #11
QueenM->Emailproblem
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QueenM
Idee AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

... wer nämlich mit "h" schreibt, ist ...

Das zieht sich dann durch den gesamten Plan B. Die Auskünfte sind zwar inhaltlich korrekt, den/die Fehler aber allein beim zuständigen Jobcenter zu suchen, ist dann wohl doch etwas zu einfach. Tatsache ist wohl, dass die betroffene Maßnahme völlig falsch aufgestellt ist.

Es fängt wohl damit an, dass die zugewiesenen Teilnehmer nicht dem vereinbarten Profil entsprechen. Weder die Mitarbeiter im Jobcenter, noch ein (großer) Teil der Mitarbeiter des Trägers scheinen das zu realisieren. Dem mit Abstand größten Teil beider Gruppen ist der Sinn und Zweck der Maßnahme gar nicht bekannt. Die dritte Gruppe, die Teilnehmer, erfährt auch kaum etwas. Die Schilderungen von BürgB2012 verwundern daher auch nicht wirklich.

Es beginnt schon mit der Einführungsveranstaltung, in der informiert werden soll, leider aber nicht wird. Tatsächlich werden sinnfreie Eignungstests (?) geschrieben, die dann - je nach Tagesform - darüber "entscheiden", wo und wie die Teilnehmer im Integrationsbetrieb dann landen. Ein Teil der folgenden Zeit, wird dann dabei investiert, die entstandenen Fehlentwicklungen zu korrigieren. Das ist Verschwendung wichtiger Ressourcen.

Der radikale (ob er von dieser Beschreibung weiß?) Geschäftsführer, hat reichlich andere Aufgaben, der Integrationsbetrieb ist dabei sicher nicht (mehr) das zentrale Thema. Überdies ist der Nachweis schuldhaften Fehlverhaltens durch einen Teilnehmer nur schwer zu führen. Sollte der Nachweis dennoch gelingen, werden dann scheidende Mitarbeiter, fachlich und sachlich ungeeignet ersetzt. Jobcoaches, die keinen Lebenslauf schreiben oder beurteilen können und Sozialpädagogen, die ratlos auf Probleme von Teilnehmern reagieren, sind da nur die viel gerühmte Spitze des Eisberges. Die glänzt auch dauerhaft, aber anders.

Natürlich, das könnte "man" einwerfen, ist es auch eine Variante der Integration, Teilnehmer so lange zu nerven, bis sie sich frustiert auf alles bewerben, was ihnen "vor die Flinte" kommt. Einfach eine Frage der Sichtweise.

Am Ende bleibt festzuhalten:

Solange sich ein(e) Verantwortliche(r) eines Trägers ausschließlich darauf beschränkt, Schuldzuweisungen an Dritte, im vorliegenden Fall das Jobcenter Neukölln, zu verteilen und sich nicht auch an "die eigene Nase" fasst, ist ein(e) Plan B immer nur die zweitbeste aller Lösungen.

Für die "Löcher in der Luft" zeichnet ganz sicher nicht das Jobcenter verantwortlich, die sich daraus ergebende Perspektivlosigkeit ist ganz deutlich der Ausgangspunkt, also wahrscheinlich der Hintergrund oder einer der Gründe für die Zuweisung des Teilnehmers. Für den hat sich die Situation dann deutlich verschlechtert. Er "muß" sich einem Ablauf unterwerfen, dessen Sinn sich ihm kaum erschließt.

Schreibstil und -form lassen darüber hinaus eine gewisse Verzweiflung und eine gehörige Portion Ratlosigkeit ahnen. Inwieweit jemand, der etwas selbst nicht kann, anderen das Thema vermitteln kann, einmal ganz außen vor. Der Schluß des Beitrages einer zweitbesten Lösung verrät auch ein etwas fehlgeleitetes Selbst- und Eigenverständnis. Es ist eben ein ganz anderes "Ding", ob ein Konzept geschrieben oder es umgesetzt werden soll. Beides muß "man" aber können!

Das zu Grunde liegende Konzept des Integrationsbetriebes ist toll, es gibt nämlich ein durchaus gut funktionierendes ähnliches Beispiel in Europa. Die vorliegende Maßnahme scheitert in Neukölln an der Art der Durchführung. Geeignetes Regiepersonal mißt sich eben auch an seiner Eignung.

Vorschlag: Neuauflage - dann jedoch eng an der Idee und vor allem anderen, mit ausführlichen Informationen an alle Beteiligten, zusätzlich die Wahrnehmung ihrer Interessen und Möglichkeiten.

Ach ja: (aus Wikipedia) Integration (die, von lat. integrare, ‚wiederherstellen') bezeichnet den Zusammenschluss zu Einheiten bzw. die Bildung übergeordneter Ganzheiten.

Übertragen hieße das wohl, alle Betroffenen in EIN Boot zu holen und dann gemeinsam zu navigieren und zu "rudern".
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2013, 18:54   #12
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QueenM
Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Abzockerbude?

Das ist wohl auch etwas kurz gesprungen. Die Träger haben eigentlich andere Ziele. Richtig ist, dort angestellte verdienen (un)mittelbar mit dem Angebot ihr Geld. Wäre das anders, wären wir wohl alle "Brüder und Schwestern", und das nicht nur im Geiste. Die meisten Träger sind gemeinnützig, damit primär auch nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.

Es gibt übrigens durchaus Maßnahmen aus denen, individuell, einige Teilnehmer einen erheblichen Nutzen, bis hin zu einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt, ziehen.

Solchen Trägern und Maßnahmen wird die "Abzockerbude" ganz sicher nicht gerecht.

Vielleicht einfach einmal die "Kirche im Dorf" lassen und den eigenen Frust etwas sensibler verteilen. "Maulen" und Allgemeinplätze helfen nicht einmal dem Urheber.

Wer da alles besser weiß und kann, kann ja einfach selbst eine Maßnahme schreiben, durchführen und dann "abzocken". Gute Idee, oder?
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2013, 19:11   #13
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

"... nicht beim träger. Der hat nämlich genug damit zu tun die Fehler des Jobcenters auszugleichen ohne das die Maßnahme komplett aus dem Rude läuft, weil er gegenüber den Teilnehmern nämlich den Sinn der Maßnahme nicht mehr begründen kann da ihm das JobCenter die komplette Grundlage weggeknallt hat."

Der Träger hat den Sinn von Anbeginn nicht vermitteln können, das lag aber weder am Jobcenter, noch an den Teilnehmern.
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2013, 20:24   #14
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QueenM
Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Die Maßnahme hat mich interessiert, ich habe das einmal gegoogelt

http://www.berlin.de/imperia/md/content/ … ter_berlin_neuk__lln_121213.pdf

Der Download (pdf) ist öffentlich.

Jobcenter Berlin Neukölln:Arbeitsmarktprogramm 2013

Dort heißt es:

"4.2.2 Modell „Integrationsbetrieb“
Im Integrationsbetrieb werden mit einer ständigen Teilnehmerkapazität von 250 Kunden und Kundinnen des Jobcenters Berlin Neukölln betreut, die auf Grund von multiplen Vermittlungshemmnissen bisher noch nicht vermittelt werden konnten. Ziel ist die Vermittlung von rund 50% der Teilnehmer in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Der Integrationsbetrieb, welcher am 08.10.2012 seine Arbeit aufgenommen hat, ist eine durch das Jobcenter Berlin Neukölln initiierte Maßnahmekombination aus § 45 SGB III und § 16e SGB II.
Das besondere Merkmal des Integrationsbetriebes sind die umfangreichen integrierten Unterstützungsleistungen, die individuell für alle Teilnehmer abgerufen werden können:
 engmaschige sozialpädagogische Betreuung
 medizinische Begleitung
 tiefgründiges Profiling
 Kinderbetreuung

Diese Unterstützungsangebote werden durch qualifizierte Lehrkräfte, sozialpädagogische, psychologische und medizinische Fachkräfte, durch Jobcoaches und Erzieher/innen erbracht und haben letztlich das Ziel, die Integration von 500 Kundinnen und Kunden in den 1. Arbeitsmarkt zu ermöglichen."

Soweit die "Idee" des Jobcenters.
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2013, 17:51   #15
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Dass mein Beitrag derart viele Gemüter erhitzen würde, war nicht abzusehen. Ganz bewußt habe ich nur die "unterweisungsfreie Zeit" thematisiert, um nicht zu verwirren.

Aber erstmal: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Zu den Vorwürfen von PlanB möchte ich jetzt nichts schreiben. Ich verschieße mein Pulver doch nicht vorzeitig, wa?

Vor einigen Tagen wurde mir die sog. "Unterweisungsfreie Zeit" ab sofort gewährt. Bereits am nächsten Tag wurde ich bettlägerig krank. Deshalb die verspätete Antwort.

Mittlerweile habe ich die begründete Vermutung, dass das Projekt Integrationsbetrieb-Neukölln sehr bald in die jüngste JC-Geschichte eingehen könnte.

Ein schönes Wochenende wünsche ich fast allen hier ;-)
BürgB2012 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2013, 18:27   #16
gelibeh
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Zitat:
Diese Unterstützungsangebote werden durch qualifizierte Lehrkräfte, sozialpädagogische, psychologische und medizinische Fachkräfte, durch Jobcoaches und Erzieher/innen erbracht und haben letztlich das Ziel, die Integration von 500 Kundinnen und Kunden in den 1. Arbeitsmarkt zu ermöglichen."

Soweit die "Idee" des Jobcenters.
Das steht in jedem Maßnahmeflyer, aber nichts davon ist wahr.
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Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 23.03.2013, 18:37   #17
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

Da hat er wohl wahr - der BürgB2012. Das BB ist ersatzlos dicht, Betten gemacht und Tische gedeckt werden auch nicht mehr, beim Tischlern fallen keine Späne. Der Rest ist einfach eine Frage kurzer Zeit. Es bleibt die Erkenntnis, dass Unvermögen sich nicht durch ein paar Streichungen ins Gegenteil verwandelt, sondern sich, ganz "unerwartet", sogar potenziert.

Traurig, wenn ein guter Ansatz einfach so verpufft.

Die Thematik wird wohl weiter gären, die Würze- oder auch Sudpfanne wird dann eine andere. Eine weitere Ausfilterung findet aber, um im Bild zu bleiben, leider nicht statt.

Ich wünsche auch ein schönes Wochenende - selbst wenn ich bei den vorausgegangenen Wünschen ausgenommen war!?!
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2013, 18:45   #18
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Standard AW: Sog. "Unterweisungsfreie Zeit" wird nicht gewährt.

"Das steht in jedem Maßnahmeflyer, aber nichts davon ist wahr."

Das ist richtig, stehen tut das überall. Das trifft, viel zu oft, aber tatsächlich nicht zu. Manchmal - und das sind dann "Highlights" - stimmt es aber auch.

Gefordert sind dann die Teilnehmer mit konstruktiver Kritik in jede Richtung. Wie soll denn ein Auftraggeber entscheiden, was sinnvoll ist, wenn eigentlich immer nur "gemeckert" wird?

Ruhig auch einmal berichten, wenn etwas gut war!
QueenM ist offline   Mit Zitat antworten
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