Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 05.02.2013, 22:40   #1
Elwing76
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Standard Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Guten Abend,

ich frage jetzt einfach mal und es wäre schön wenn jemand mir da weiterhelfen könnte.

Es geht um folgendes:

Meine Freundin ist 33 Jahre alt und bekommt ALG II und ist im Moment in einer Maßnahme vom Jobcenter drin..wo sie in verschiedene Berufsfelder schnuppern kann. Sie möchte gerne eine Ausbildung als Raumgestalter machen und beschäftigt sich in der Maßnahme auch mit Gestaltung/Farbe. Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung und hat durch das Jobcenter ihren Schulabschluss gemacht ( qualifizierende Hauptschule ) eben durch einen Bildungsgutschein ( allerdings schon etwas her ).

Sie hat jetzt durch Eigeninitiative eine Möglichkeit zu einer Ausbildung als Bühnenmaler bei einer ortsansässigen Ausbildungsstätte gefunden und hätte evtl auch die Möglichkeit diese zu bekommen und würde dieses sehr gerne machen. Allerdings könnte Sie aus eigenen Mitteln die Ausbildung nicht finanzieren und der Ausbildungsträger macht das auch mit eben diesem Bildungsgutschein. Die Ausbildung kostet ca 14000 € für 36 Monate.

Nun hat sie bei ihrer Bearbeiterin nochmals einen Bildungsgutschein beantragt, weil sie die Ausbildung gerne machen würde. Allerdings wurde ihr heute mitgeteilt , das dieses nicht genehmigt werden könne da der Gutschein nur auf 2 Jahre ausgelegt sei, außer sie mache eine Ausbildung in einem Pflegeberuf! Außerdem ob sie danach einen Job bekommen könnte , allerdings kann sie mit der Ausbildung ja nicht nur rein Bühnenmaler machen- da wäre auch Quereinstieg in andere Berufsfelder möglich, klar müsste sie sich evtl weiterbilden . Aber das wäre es ihr wert und sie wäre froh eine Ausbildung vorweisen zu können und diese Ausbildungsstätte ist nicht ein winziges Unternehmen welches morgen gleich von der Bildfläche verschwindet und auch einen guten Ruf hat.

Unsere Frage, ist das so korrekt und wo steht das, wenn man das selber mal lesen möchte. Weiß da jemand etwas?

Ich meine da braucht man sich ja gar nicht bemühen, wenn man noch eine Ausbildung möchte wenn die eh nicht genehmigt wird, da die meisten ja 3 Jahre gehen!!!

Mir ist ähnliches passiert vor Jahren, da hatte ich eine Ausbildung zum PTA ( physikalisch technischer Assistent ) machen wollen, da ich in meinem Lehrberuf keinen Job gefunden hatte und ich gerne auch nochmal eine neue Ausbildung machen wollte. Nur wurde mir da beschieden, das tät gar nicht zu mir passen und danach wäre ich sowieso wieder hier ( beim Amt )! Das nimmt einen doch jegliche Motivation...vor Monaten hatte ich auch nach einer Weiterbildung bei Kurs net meine SB gefragt und was kommt von ihr....naja ich weiß nicht ob das noch das Richtige für Sie ( mich ) ist??? Ich meine da ging es um Auffrischung in meinem Lehrberuf !!! Wenn ich das nicht wollen würde, warum sollte ich danach fragen?

also ich hoffe es ist verständlich , was ich gerne wissen wollte Danke für Eure Antworten
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Alt 09.02.2013, 21:43   #2
BurnsTorn
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Zitat von Elwing76 Beitrag anzeigen
Unsere Frage, ist das so korrekt und wo steht das, wenn man das selber mal lesen möchte. Weiß da jemand etwas?

Ich meine da braucht man sich ja gar nicht bemühen, wenn man noch eine Ausbildung möchte wenn die eh nicht genehmigt wird, da die meisten ja 3 Jahre gehen!!!
Die Auskunft, dass nur 24 Monate seitens der BA gefördert werden können, ist leider korrekt. Infos dazu findest du hier. Die BA kann auch keine Ausbildungen fördern, sondern lediglich Umschulungen. Und die können in vielen Fällen eben um 1/3 verkürzt werden, daher die 24 Monate anstatt der regulären 36 Monate, die eine Ausbildung dauern würde.

Ausnahmetatbestände gibt es nur für wenige Ausblildungs- bzw. Umschulungsgänge, die sich nicht verkürzen lassen und für die ein akuter Mangel zu verzeichnen ist (etwa Altenpfleger, teilweise auch Erzieher). Da werden dann 2/3 über die BA und 1/3 über Landesmittel oder sonstige Mittel (Sonderförderprogramme) übernommen.

Aber immer gilt: Die Ausgabe eines BGS ist eine Ermessensentscheidung des pAp, es gibt darauf keinen Rechtsanspruch.
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Alt 09.02.2013, 21:57   #3
ela1953
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Neulich las ich in der Tageszeitung, dass jetzt verstärkt Ältere bis 34 eine Ausbildung gefördert bekommen sollen.
Wobei ich da meine Zweifel habe, ob man sich den Beruf aussuchen darf oder ob das wieder was mit den sogenannten "Bildungsinstituten" zu tun hat.
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Alt 10.02.2013, 07:12   #4
BurnsTorn
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Neulich las ich in der Tageszeitung, dass jetzt verstärkt Ältere bis 34 eine Ausbildung gefördert bekommen sollen.
Wobei ich da meine Zweifel habe, ob man sich den Beruf aussuchen darf oder ob das wieder was mit den sogenannten "Bildungsinstituten" zu tun hat.
Ich habe das in der Presse ebenfalls verfolgt. Auch wurde mir von einem Bekannten, der noch immer bei der BA arbeitet, darüber berichtet. Siehe z.B. hier und hier. Auch auf der Homepage der BA finden sich ja dazu ja Pressemitteilungen (hier und hier). Was letztlich daraus wird, vermag ich nicht abzuschätzen.

Ich habe schon auch einige "Inside-Infos" dazu, da ich aber nicht mehr bei der BA beschäftigt, stammen die nur aus zweiter Hand. Es ist wohl tatsächlich ein wichtiges strategisches Ziel, eine Vorgabe aus Nürnberg, das für 2013 in der Grundsicherung umzusetzen. Da gibt es scheinbar ein richtiges Monitoring durch die Regionaldirektionen, sprich: Das wird nachgehalten und überprüft, was die JC im Land tun, um mehr eLbs (= BA-Sprech für erwerbsfähige Leistungsberechtigte) eine Ausbildung/Umschulung zu ermöglichen. Und es gilbt klare Vorgaben, wie viele Umschulungen in welchen Bereichen in welcher RD zu realisieren sind.

Ziel ist es dabei wohl, primär diejenigen ALG II Bezieher zwischen 25 und 35, die noch keine Ausbildung absolviert haben, hinsichtlich Ausbildungs- bzw. Umschulungseignung zu prüfen und dann auch eine solche Umschulung seitens der BA zu finanzieren, wenn es notwendig ist und die Eignung vorliegt. Die Betriebe sollen zudem eine angemessene Ausbildungs-/Umschulungsvergütung zahlen.

Zur Frage, ob man sich den Beruf aussuchen kann, würde ich vermuten: Nein. Zumindest besteht sicher keine gänzlich freie Wahl, sondern es wird Einschränkungen geben. Nicht umsonst gibt es ja den Arbeitsmarkmonitor der BA, den Service BISDS des IAB sowie das BA-interne BAC-Tool, worüber man sich über die Nachfrage nach einem Beruf und die Arbeitsmarktchancen in einer Region informieren kann.

Daher denke ich, dass es klare Vorgaben geben wird, zu welchem Beruf Umschulungen finanziert werden können. Weiterhin glaube ich nicht - und das ist positiv -, dass es sich dabei um überbetriebliche Umschulungen, also solche bei Bildungseinrichtungen, handeln wird. Denn die BA hat selbst ein Interesse daran, dass die Umschulungen betrieblich absolviert werden (zumindest hatte sie es zu meiner Zeit), weil das deutlich weniger Geld kostet und die Arbeitsmarkchancen nachweislich höher liegen als bei überbetrieblichen Umschulungen.

Als ich noch Vermittler war, durften überbetriebliche Umschulungen nur in Ausnahmefällen genehmigt werden, die Hürden für betriebliche lagen viel geringer. Das Problem dabei wird aber sein, überhaupt ausreichend Betriebe zu finden, die bereit sind, Langzeitarbeitslose zwischen 25 und 35 als Umschüler zu akzeptieren. Meine Vermutung ist, dass es schon daran scheitern wird.

Dass das Programm ein Erfolg werden wird, glaube ich daher ausdrücklich nicht. Vielmehr ist es vermutlich politisch motiviert, zumal es sich gut im Bundestagswahlkampf macht, wenn Frau VdL sich hinstellen und sagen kann: "Seht her, wir tun so viel für die Arbeitslosen. Jetzt sind die in der Verantwortung, sich zu bemühen..."

Das wird aber vermutlich schon deshalb eine Luftnummer bleiben, weil sich kaum Betriebe darauf einlassen werden, und weil für die pAps die Anreize fehlen, offensiv Umschulungen zu fördern. Das aus dem einfachen Grund, dass der Verwaltungsaufwand, der mit der Gewährung, Buchung und Nachhaltung einer Umschulung verbunden ist, für den pAp sehr hoch ist. Da sind Kundengespräche zu führen, es ist der psychologische Dienst einzuschalten zwecks Eignungsprüfung, es sind zahlreiche FbW-Formulare auszufüllen, Stellungnahmen zu formulieren, Listen zu füllen, Verbis-Einträge zu machen etc.

Und vieles davon muss man nebenbei, zwischen den regulären Kundengesprächen, tun. Von daher glaube ich, dass es schon daran scheitern wird. Das Tragische ist: Umschulungen machen den pAps zu viel Arbeit. Sie sind einerseits das beste, weil nachhaltigste, Förderinstrument, um Menschen wirklich zu qualifizieren und so im besten Fall langfristig wieder in Arbeit zu bringen, sie sind aber eben auch das verwaltungsintensivste Instrument.

Das Dumme ist nun: Diejenigen ganz oben in der Hierarchie, die sich solche Ausbildungsoffensiven ausdenken, haben von den Abläufen unten an der Basis meist wenig Ahnung, so dass sie sich immer wieder wundern, warum die tollen Ideen in der Praxis scheitern. Es liegt nicht daran, dass die Idee ansich schlecht wäre. Ich begrüße das ausdrücklich, Menschen im Leistungsbezug nachhaltig zu qualifizieren. Genau das, und nicht das sinnlose Aneinanderreihen von Maßnahmen, sollte das Ziel sein.

Nur muss man dann auch an der Basis, bei den Vermittlern im Jobcenter, die Voraussetzungen schaffen, damit das realisiert werden kann. Und diese Voraussetzungen wären: Weniger Kunden pro Vermittler, mehr Zeit für Kundenbetreuung, bessere Qualifikation in Sachen Umschulung für die Vermittler, Vereinfachung des Buchungsvorgangs. Da dies nicht gegeben ist und angesichts des noch immer existierenden Einstellungsstopps der BA wohl auch nicht kommen wird, bin ich leider davon überzeugt, dass auch diese eigentlich gute Idee scheitern wird, wie so viele andere Ideen in der BA zuvor. Zynisch gesagt: Es ist - meiner Meinung nach - viel Lärm um nichts.
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Alt 11.02.2013, 21:15   #5
stummelbeinchen
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Die Ausbildung kann trotzdem abgeschlossen werden. Allerdings ist die Voraussetzung, dass die Finanzierung des 3. Jahres der Ausbildung sichergestellt sein muss. Wenn der Arbeitgeber also ein großes Interesse daran hat Deine Freundin zu bekommen, kann er (ist ja auch eine Investition in die eigene Zukunft) das dritte Jahr selbst finanzieren.

Ich weiß das ist eher die Seltenheit, aber wenn Arbeitgeber schon meckern, dass die Fachkräfte ausbleiben, können sie ja auch mal was dafür investieren.
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Alt 12.02.2013, 01:20   #6
Erolena
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Sie könnte in dem Alter doch auch eine normale Lehre zum Bühnenmaler machen. Fragt mal bei den nächstgelegenen Theatern nach. Vieleicht wäre so eine normale Lehre für sie problemloser als eine Umschulung. Dann braucht sie keinen Bildungsgutschein, sondern muss "nur" die Anträge auf BAB und Mietzuschuss rechtzeitig stellen.

Dann hätte sie
ihre Ausbildungsvergütung
+ falls nötig, BAB - Berufsausbildungsbehilfe- von der Arbeitsagentur (BAB hat keine Altersgrenze)
+ Mietzuschuss vom Jobcenter nach § 27 Absatz 3 SGB III.
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Alt 12.02.2013, 19:39   #7
BurnsTorn
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Zitat von stummelbeinchen Beitrag anzeigen
Die Ausbildung kann trotzdem abgeschlossen werden. Allerdings ist die Voraussetzung, dass die Finanzierung des 3. Jahres der Ausbildung sichergestellt sein muss. Wenn der Arbeitgeber also ein großes Interesse daran hat Deine Freundin zu bekommen, kann er (ist ja auch eine Investition in die eigene Zukunft) das dritte Jahr selbst finanzieren.
Das stimmt. Aber eine kleine verfahrenstechnische Sache muss noch bedacht werden: Die meisten JC fordern für den Fall einer geplanten Selbst- oder Fremdfinanzierung des dritten Jahres, dass dessen Finanzierung bereits vor Beginn der Ausbildung bescheinigt sein muss. Ich kenne Fälle, in denen Kunden sagten, sie würden am Wochenende jobben, um sich das so zu finanzieren. Das wurde dann nicht genehmigt. Es wird meist eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme einer Förderorganisation (Bank, ESF, Arbeitgeber) verlangt.
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Alt 12.02.2013, 19:59   #8
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Jägerschnitzel
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Naja und ganz unabhängig davon, besteht kein Anspruch auf einen BGS, da vorliegend ersichtlich keine Gründe für eine Ermessensreduzierung auf Null vorliegen.
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Alt 12.02.2013, 20:47   #9
stummelbeinchen
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Das stimmt. Aber eine kleine verfahrenstechnische Sache muss noch bedacht werden: Die meisten JC fordern für den Fall einer geplanten Selbst- oder Fremdfinanzierung des dritten Jahres, dass dessen Finanzierung bereits vor Beginn der Ausbildung bescheinigt sein muss. Ich kenne Fälle, in denen Kunden sagten, sie würden am Wochenende jobben, um sich das so zu finanzieren. Das wurde dann nicht genehmigt. Es wird meist eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme einer Förderorganisation (Bank, ESF, Arbeitgeber) verlangt.
Ja das ist richtig. Die Fremdfinanzierung muss vorher fest stehen. Find ich auch okay, denn was wäre, wenn nach 2 Jahren keine Finanzierung da wäre? Dann hätte man 2 Jahre für eine Ausbildung "verplempert", die nicht abgeschlossen werden kann.
Das mit dem Wochenendjob finde ich sehr mutig. Neben der Ausbildung und dem Lernen für die Prüfung auch noch am Wochenende arbeiten? Das ist eine große Herausforderung.

Es ist nun mal, wie es ist.

Das mit der Ausbildung find ich eine gute Idee. Würde das Theater das denn auch machen?
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Alt 01.03.2013, 01:04   #10
Elwing76
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Standard AW: Ausbildung abgelehnt da Bildungsgutschein nur 2 jahre gilt

Hallo,

Danke für die zahlreichen Antworten...

Meine Freundin hat die Ausbildung nun nicht bekommen, da dem Ausbilder das ganze Theater zu lange gedauert hat...da ihre SB es weiterhin ablehnt was zu bewilligen. Sie steckt immer noch in ihrer Maßnahme und fristet da ihr Dasein.

Nein die Dame die mich damals beurteilt hatte wegen einer Umschulung, war keine jüngere Mitarbeiterin ( mit 47 Jahren ist man wohl eher dem älteren Semestern zuzurechnen ) . Aber was ich im Moment mit der Leistungsabteilung meines jetzigen Jobcenters erlebe..lässt mich ganz stark die Dame und das dortige Jobcenter vermissen. Sorry wenn ich das sage, auch wenn nicht alles immer i.O. war...aber es kamen Einladungen immer pünktlich, die Gespräche waren fast immer immer gut, es verschwanden niemals Papiere in irgendwelchen Dunstkreisen und es wurden nicht Gelder einfach mal so gestrichen und der Bedürftige im Dunkeln über die Gründe gelassen, bzw liegen keine vor und wenn dann das Unvermögen der Postabteilung geschuldet bzw dem Verteiler intern. Jetzt muss man seinem Geld nachrennen..schön Bitte Bitte machen ...und das vor einer Frau die 10 Jahre jünger ist als meinereiner.
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Alt 06.05.2013, 16:30   #11
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lichtblick2013
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hallo..

ich schließe mich Erolena an und finde es äußerst merkwürdig, wie sich manche Leute der Eigenverantwortung entziehen wollen. Es geht auch ohne Bildungsgutscheine und dass es dem Arbeitgeber zulange dauerte mit der Warterei ist meines Erachtens ein vorgeschobener Grund. Motiviert euch doch mal selbst ne Runde, dafür ist doch nicht die SB zuständig. Ich bin leider etwas schroff mit meiner Meinung, aber hört endlich mal auf alles vom Jobcenter abhängig zu machen. Ich hab es auch ohne JC geschafft eine Ausbildung zu machen zur PTA(das bedeutet übrigens Pharmazeutisch-Technischer-Assisten!)und das war alles andere als einfach ohne überhaupt eine einzige Zulage vom Staat zu bekommen. Ich habe gearbeitet nebenbei und auch einen geringen Kredit aufgenommen, aber das ist nunmal heute so. Ich kenne kaum einen Studenten, der nicht verschuldet ins Arbeitsleben startet. Besser für einen Abschluss Geld investieren, als für diese ganzen Luxusgüter wie Iphone usw. So seh ich das und so wurde ich erzogen. Ich hoffe, dass Ihr euer Leben selbst in die Hand nehmt und aus eigener Kraft eure Ziele verfolgt, da wird man nämlich auch selbstsicherer und wird nicht von Arbeitsvermittlern rumgeschubst. Viel Glück!
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Alt 08.05.2013, 21:37   #12
Elwing76
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Zitat von lichtblick2013 Beitrag anzeigen
hallo..

ich schließe mich Erolena an und finde es äußerst merkwürdig, wie sich manche Leute der Eigenverantwortung entziehen wollen. Es geht auch ohne Bildungsgutscheine und dass es dem Arbeitgeber zulange dauerte mit der Warterei ist meines Erachtens ein vorgeschobener Grund. Motiviert euch doch mal selbst ne Runde, dafür ist doch nicht die SB zuständig. Ich bin leider etwas schroff mit meiner Meinung, aber hört endlich mal auf alles vom Jobcenter abhängig zu machen. Ich hab es auch ohne JC geschafft eine Ausbildung zu machen zur PTA(das bedeutet übrigens Pharmazeutisch-Technischer-Assisten!)und das war alles andere als einfach ohne überhaupt eine einzige Zulage vom Staat zu bekommen. Ich habe gearbeitet nebenbei und auch einen geringen Kredit aufgenommen, aber das ist nunmal heute so. Ich kenne kaum einen Studenten, der nicht verschuldet ins Arbeitsleben startet. Besser für einen Abschluss Geld investieren, als für diese ganzen Luxusgüter wie Iphone usw. So seh ich das und so wurde ich erzogen. Ich hoffe, dass Ihr euer Leben selbst in die Hand nehmt und aus eigener Kraft eure Ziele verfolgt, da wird man nämlich auch selbstsicherer und wird nicht von Arbeitsvermittlern rumgeschubst. Viel Glück!
Sorry mit dem PTA d.h. natürlich PhyTA

Mhm das ist schön wenn Du das geschafft hast, aber was machen die Leute die keinen Kredit aufnehmen können und das gewiss nicht weil sie so viele Luxusgüter daheim horten wollten?

Ja klar hätte man durch Arbeit nebenbei das auch machen können , aber es ist jetzt egal was ich dazu als Argument anbringe - man könnte es als eine Ausrede auffassen daher lass ich das lieber.

Weiterhin habe ich einen Abschluss , nur hatte ich mir erlaubt damals zu fragen ob es möglich wäre noch einen zweiten ( nach meinen Vorstellungen was zu mir passt ) zu machen da ich in meinem erlernten Beruf eine Weile raus war und ich ja damals auch gefragt wude ob ich mir noch einen anderen Weg vorstellen könnte ( der zwar nicht genehmigt wurde, aber das ist ein andere Geschichte) !

Mhm naja ich finde es nicht so abwegig das ein Arbeitgeber sich irgendwann ( ich meine welcher Ausbilder hält einen Platz warm um 3 Monate zu warten bis Kandidat A den Gutschein bringt , wenn hinten dran schon drei andere stehen) für einen anderen interessiert wenn es mal wieder länger dauert mit einem Kandidaten. Klar hat sie bei Theatern etc angefragt, aber was nützt es wenn man zu hören bekommt ja wir bilden schon aus- ABER bitte weisen sie einen Bildungsgutschein vor. Na was ist da die Lösung?

Klar bin ich motiviert ,meine Ziele ist gesteckt und da brauch ich keinen Arbeitsvermittler zu. Die erzählen viel wenn der Tag lang ist Meine Freundin die der Thread eigentlich betraf hat es letzten Endes auch geschafft, mit Gutschein vom SB und das ohne lange Diskussionen.
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