Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Merkwürdige Abläufe in Maßnahme


Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


:  0
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 20.01.2013, 13:46   #1
Annkathrin
Elo-User/in
 
Registriert seit: 20.01.2013
Beiträge: 162
Annkathrin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Merkwürdige Abläufe in Maßnahme

Mitte bis Ende Dez habe ich ein 14 -Tägiges Profil –Basis-Seminar im BfZ Essen GmbH besucht/ absolviert. Ich beschreibe hier nun mal meine Erfahrungen und Eindrücke
(Nicht, dass hier der Eindruck entsteht ich hätte dieses Seminar nicht gewollt. Im Gegenteil, ich hatte mich darauf gefreut. Bis zum Mittag des ersten Seminartages war ich diesbezüglich hochmotiviert und voller positiver Erwartungen.)

Meiner Meinung nach ist es
ein Ding der Unmöglichkeit wie dort mit Teilnehmern während und nach dieser Maßnahme umgegangen wird:

Eine allgemeine Vorstellungsrunde gab es nicht. Stattdessen wurde abgefragt wer denn alles freiwillig dort sei. Hintergrund dieser Frage sei, die Rückmeldung zweier Teilnehmer, aus dem vorausgegangenem Kurs, der Psychologe ( laut eigener Aussage war dies beim BfZ Essen sein erst zweites derartiges Seminar..) würde (O-Ton)“ Ein paar aufs Maul bekommen wenn er die Teilnehmer schlecht bewerten würde“ Den Rest des ersten Tages war der Psychologe damit beschäftigt wiederholt darzustellen wie toll er doch ist, was er bisher alles geleistet hat und das obwohl er den erhöhten Erwartungen seines Vaters , in dessen Firma er „Gottseidank“ nicht mehr arbeitet, nicht nachkommen konnte- und wollte. Nicht nur mir sondern auch anderen Teilnehmern viel schon am ersten Tag die inflationär eingesetzte Fäkalsprache auf. Meine Rückmeldung im Einzelgespräch diesbezüglich machte mich beim entsprechenden Herrn mit Sicherheit nicht gerade beliebt. Dieser ließ es sich aber nicht nehmen vor der Gesamtteilnehmergruppe meinen Hinweis darauf seinen großzügigen Einsatz der Fäkalsprache zu entschuldigen, aber er käme nun mal als einziger Akademiker aus einen Stahlarbeiterfamilie….. (Ohne Worte….)
Weitere Auffälligkeiten dieser 14 Tage, bzw. Seminars:
- Auf Einwand zweier Teilnehmer, dass es die Hinweise auf Grundsätzlichkeiten, wie Pünktlichkeit, nicht mit dem Handy spielen, Respekt anderen gegenüber, usw. ( übrigens viele der an dieser Stelle angesprochen Dinge wurden von dem Psychologen und seiner nur temporär anwesenden Kollegin selber nicht umgesetzt) wurde mit absolutem Unverständnis reagiert.
- Das „böse“ Arbeitsamt wurde während der gesamten 14 Tage als Druckmittel benutzt. “Wenn sie dieses oder jenes nicht machen muss ich in den Bericht für das Arbeitsamt schreiben, dass sie keinen „Fortschritte gemacht haben….“ „Frau …. Wollen Sie jetzt mal diese Übung machen? Ach egal, kommen Sie jetzt nach vorne, es ist egal ob sie wollen oder nicht. Sonst muss ich das in den Bericht schreiben!“
-Unterlagen deren Erhalt man per Unterschrift quittieren sollte lagen nicht vor.( Wurden aber mit Hinweis darauf „nachgeliefert“ (Alle bis auf mich hatten aber brav unterschrieben diese erhalten zu haben…)
-Drucker stand nicht zur Verfügung, angeblich war der Toner leer. Es war anscheinend nicht möglich Ersatz zu beschaffen. Alternativ sollte man „Hausaufgaben“ wie Lebenslauf und fiktive Bewerbung auf einen Arbeitplatz in der Kantine des BfZ an die private!!!!! web.de-Adresse des Psychologen schicken. ( DATENSCHUTZ????)
- Meine „Hausaufgaben lagen 2!!!! Tage unbemerkt auf dem Tisch ehe sie dort verschwanden.( DATENSCHUTZ??) Bis zum heutigen Tag habe ich keine Rückmeldung dazu.
Die im Flyer blumig beschriebenen Möglichkeiten der „intensiv“ praktischen Arbeitserprobung (z.B. im kaufmännischen Bereich) konnten am dafür vorgesehenen Tag nicht durchgeführt werden, da alle Teilnehmer derzeit in Klausurvorbereitungen waren. Die Übungsfirma war also nicht wirklich besetzt und ausgerechnet an dem Tag war auch noch „Tag der offenen Türe, wo externe Informationssucher natürlich den Vorrang haben) Alternativ zur „intensiven praktischen Erprobung gab es aber ein Gespräch mit der die kaufmännischen Berufe betreuenden Sozialpädagogin.

-In mit dem Psychologen Einzelgesprächen geführte Äußerungen zu zuletzt gemachten Tätigkeiten im beruflichen Werdegang wurden nicht wahrgenommen, bzw. berücksichtigt..

-Einzelgespräche wurden plötzlich mit den Worten: An dieser Stelle breche ich das Gespräch jetzt ab.“ Ohne erkennbaren Grund beendet.
- Am 4.ten Tag kam es zu zwei sehr bedenklichen und unreflektierte Verhaltensweisen seitens des Psychologen: Er führte zwei Teilnehmer vor der Gruppe vor.

Aufgrund dem Psychologen m, M. nicht zustehender übergriffigen Verhaltensweisen ging ich am 4.ten Tag zum Abteilungsleiter (wegen der Erreichbarkeit, leider erst Montags darauf mit der Bitte um Klärung der Lage) ergab die Möglichkeit den Abschlußbericht einsehen zu können um eventuelle Korrekturen vorzunehmen. Auf Grund des Verhaltens des Seminar-„führenden“ Psychologen war mein Vertrauen zu diesem und der anscheinend nicht gegebenen Professionalität und damit verbundenen Neutralität wie sich später rausstellte berechtigterweise!!!! nicht mehr vorhanden.
----------------------------------------------------------------------------------------------
Abschlußbericht: Laut Zusicherung des Abteilungsleiters von mir vor der Sendung an den Kostenträger (DRV) eingesehen:
Fast sämtliche Aussagen waren nicht! wahrheitsgemäß:
-Falsche Aussagen bzgl. meiner Schwerpunktlegung., bzw. der beruflichen Wunschvorstellungen. Ich habe mich niemals derart auch nur ansatzweise geäußert wie dort angegeben wurde.
- Auf aktuelle gesundheitliche / körperliche Beschwerden und Einschränkungen wurde gar nicht eingegangen stattdessen wurde intensiv auf 17 !!! Jahre zurückliegendes Burnout rumgeritten, das mit den heutigen orthopädischen Beschwerden und der daraus resultierenden Konsequenz nach der Suche einer leidensgerechten Tätigkeit absolut nichts zu tun haben.
-Bewertungen von Testungen die definitiv nicht durchgeführt wurden und worüber dementsprechend gar nicht bewertet werden kann. Teilweise sollen aber messbare Veränderungen in geraden diesen Bereichen erfolgen!!!

Ich vermute, dass der Seminarführende Psychologe mit der Tatsache, dass ich mich präventiv- Hilfesuchend ( wie jeder weiß, ein sich einmal in den Akten befindliches nicht den Tatsachen entsprechenden ( warum auch immer) Gutachten ist nur schwer wieder herauszubekommen) an den Abteilungsleiter gewendet habe nicht zurechtkam und mir aus diesem Grunde eine entsprechend nicht den Tatsachen entsprechend und offensichtlich alles andere als neutralen Bericht verfasst hat.
Mit dem Abteilungsleiter war vereinbart gewisse Formulierungen, sowie komplette Absätze zu streichen. Der Bericht sollte korrigiert werden und ich die Möglichkeit haben (das wäre früher auch so üblich gewesen) auch diesen vor! Zusendung an den Auftrag/ Kostenträger noch einmal einzusehen und zu besprechen.
Nachdem der vereinbarte Zeitraum (eine weitere Woche) ohne, wie verabredet Zusendung verstrich, hieß es auf meine Anfrage: Wir konnten Ihnen den „überarbeiteten“ Bericht nicht vorlegen, da die Rentenversicherung auf schnelle Zusendung gedrängt hat. „Aber laut ihrer Aussage ihrer Reha- Beraterin können Sie ihn ja dort einsehen.“

Ein Schelm wer Böses denkt….


Fazit:
Es ist mir klar, dass Maßnahmeträger wie das BfZ Essen mit derartigen „Profil Basis Seminaren“ sich , bzw. die dort angebotenen Umschulungen verkaufen möchten. Aber zumindest mir haben dieser Psychologe und der entsprechnde Abteilungsleiter das BfZ Essen als Weiterbildungsmaßnahmeträger definitiv NICHT!!! verkauft.
Ich überlege nun einen Bericht über die Vorkommnisse an die Geschäftsführung des BfZ zu schicken und der Kostenträger, nämlich die Rentenversicherung wird meinerseits eh darüber in Kenntnis gesetzt.

Wer vorhat entsprechendes „Seminar „ dort zu belegen, sollte sich das meiner Meinung nach gut überlegen.

Es würde mich sehr interessieren, was andere für Erfahrungen mit dem BfZ in Essen gemacht haben.

Grüße
Annkathrin
Annkathrin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2013, 15:32   #2
cA4m->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 11.06.2013
Beiträge: 29
cA4m
Standard AW: Merkwürdige Abläufe in Maßnahme

... das mit nicht wahrheitsgemäße aussagen der "Gutachter" laß ich hier schon des öfteren!?
WAS hast du GENAU dagegen gemacht und welche Rechte hat man?
__

GRÜSSE!
cA4m ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
abläufe, bericht, gutachten, maßnahme, merkwürdige, schlechte massnahme, umgang teilnehmern

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
EGV+ maßnahme + merkwürdige Vorkommnisse PiratXD Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 210 13.09.2012 11:53
Merkwürdige EGV eumel007 Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 9 07.05.2012 15:07
Merkwürdige EGV Daggie Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 5 26.07.2011 22:54
Merkwürdige Neuberechnung!!!!!! Aragon KDU - Miete / Untermiete 3 12.12.2010 19:42
merkwürdige Systemmeldung ethos07 Technische Mitteilungen, Fragen und Antworten 10 10.02.2009 15:02


Es ist jetzt 12:42 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland