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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


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Alt 08.01.2013, 14:14   #1
besorgte_Mutti->Emailproblem
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besorgte_Mutti
Standard raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlosen

ich habe vor knapp 10 Jahren eine Ausbildung im Rechtsbereich abgeschlossen. Seitdem war ich in dem Bereich nicht mehr tätig. Ich habe zwei Kinder bekommen und bin seit 2007 auf der Suche nach einer neuen Arbeit. Aber mit zwei Kindern ist das ja bekanntlich nicht so einfach.

Unterstützung bei der Arbeitssuche vom Amt habe ich bislang nur in der Art erhalten, dass mir eine Maßnahme nach der anderen aufs Auge gedrückt wurde... aber arbeitslos bin ich trotzdem noch!

Vor gut 2,5 Jahren hatte ich nachgefragt ob ich eine Auffrischung in meinem Beruf bekommen könnte; da bekam ich zur Antwort, dass das Nichts mehr bringen würde, da ich schon zu lange raus bin. Ein paar Monate später fragte ich nach, ob ich eine Ausbildung zur Tagesmutter machen könne... Antwort der Sachbearbeiterin beim JC war: "Dafür sind sie schon zu alt!" Ähm... es sei wohl hier erwähnt, dass ich zu dem Zeitpunkt grade mal Anfang 27 war.

Da sich beruflich immer noch nichts ergeben hat bin ich auf einen Lehrgang zur pädagogischen Mitarbeiterin gestoßen und habe mich umgehend informiert. Dann habe ich versucht mit dem JC über die Kosten zu reden. Unermüdlich versuchte der dortige Sachbearbeiter (meine SB ist derzeit krank; ist auch besser so; ist nämlich genauso ein Besen) mir einen Kurs für Buchhaltung anzudrehen. Mit diesem Kurs wäre es sehr sicher wieder einen Job in meinem erlernten Beruf zu bekommen... für mich unverständlich... da Buchführung nur ein minimaler Teil dieses Berufes ausmacht... andere Dinge wären da viel wichtiger! Er nervte mich so mit diesem Buchhalterkurs... und ich bekam natürlich eine Absage für die Ausbildung zur pädagogischen Mitarbeiterin. Der Kurs würde nicht bezahlt werden. Angeblich, weil ich dafür VOR BEGINN eine Festanstellung benötigen würde, da dieser Kurs ja sonst umsonst absolviert werden würde. Hm... aus meiner Sicht wäre es mit einem Buchhalterkurs auch nicht anders. Oder zaubert sich da dann ein Job aus dem Hut?

Es ist egal was ich mache, dem JC interessieren meine Vorschläge null und nichts.
Habe dann beim Arbeitsamt direkt angerufen und die meinte dann, dass sie mir gerne helfen würde, es aber nicht darf, da ich beim JC gemeldet bin (wegen ALG II und so). Na toll... ich bin bedient! Leute, die mir helfen wolle, dürfen es nicht und Leute die mir helfen sollen wollen es nicht!

Was ist denn das für ein Dreck???
Der Kurs wird wohl nun ohne mich starten
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Alt 08.01.2013, 14:35   #2
HajoDF
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Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Das Problem wird sein, dass die JC am Jahresbeginn immer sogenannte "Leistungen" bei den vielen Anbietern einkaufen und die müssen sie dann "verbraten", sonst ist das Budget für das neue Jahr gefährdet.
Natürlich werden hier oft Maßnahmen und Förderungen gekauft, die in Wirklichkeit keine Berufsaussichten bieten, da der Arbeitsmarkt solche Kräfte nicht sucht.
Individuelle Förderung wird dadurch schlicht verhindert.
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Alt 08.01.2013, 14:56   #3
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Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Das Problem wird sein, dass die JC am Jahresbeginn immer sogenannte "Leistungen" bei den vielen Anbietern einkaufen und die müssen sie dann "verbraten", sonst ist das Budget für das neue Jahr gefährdet.
Natürlich werden hier oft Maßnahmen und Förderungen gekauft, die in Wirklichkeit keine Berufsaussichten bieten, da der Arbeitsmarkt solche Kräfte nicht sucht.
Individuelle Förderung wird dadurch schlicht verhindert.

Das "oft" ist von Dir aber sehr euphemistisch formuliert @ HajoDF!
Ich würde das "oft" gegen ein IMMER austauschen. Denn das Wort immer kommt dem Istzustand wesentlich näher als das verharmlosende Wort oft.

Was besorgte Mutti hier dargelegt, das ist doch die traurige Alltagspraxis dieser Unrechtsbehörden. Dort sitzendes, unqualifiziertes Personal bestimmt über die Lebensschicksale von lebenserfahrenen und reifen Menschen!
An allen Ecken und Kanten wird verhindert, dass das JC auch nur 1 seiner "Kunden" verliert. Ist ja auch klar, wer will schon seine Kunden verlieren? Mit jedem verlorengegangenen "Kunden" beraubt man sich der eigenen Daseinsberechtigung. Keine Kunden mehr da = "Kunden"beratung beim JC ohne Job.
JC verstecken Arbeitslose stets nur, aber in von staatlicher Unterstützung unabhängige Angestelltenverhältnisse wird KEINER vermittelt.
Dass das JC auch nicht für Vermittlung zuständig ist, dass musste ich mir persönlich auch schon anhören. JC sind nur dafür da, um den "Kunden" Maßnahmen zuteil werden zu lassen oder die "Kunden" in Suchthilfestellen oder an andere Beratungsstellen wie z. B. Schuldnerberatung zu übermitteln, so die deutliche Aussage meines JC.
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Jesus Christus stand auf der Seite der Armen.
Hätte er auf der Seite der Reichen gestanden, man hätte ihn nicht ans Kreuz genagelt.
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Alt 08.01.2013, 15:04   #4
hartz5
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hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5 hartz5
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Besorgte Mutti,
hast Du die Anfragen schriftlich oder nur mündlich gestellt ? Hast Du die Absagen immer nur mündlich erhalten ?


Wenn bis jetzt nur mündlich......dannn gewöhe Dir das ab.
Sowas solltest Du immer SCHRIFTLICH beantragen unter der Prämisse, dass die Dinge, die Du beantragst, notwendig sind, um die bei Dir vorhandenen VERMITTLUNGSHEMMNISSE (in dem Fall fehlende Berufserfahrung, lange Erziehungszeit) zu BESEITIGEN.

Und, wie schon geschrieben, IMMER schriftlich BEANTRAGEN. Dann müssen sie begründet ablehnen und gegen Bescheide hat man ggfs die Möglichkeit des Widerspruchs bzw Du kannst Dich im Zweifelsfall an den Nächsthöheren wenden und gezielt darauf hinweisen, dass man Dir nicht helfen will, Deine Bedürftigkeit zu beenden, in dem man Dir sinnvolle Förderung, die Du SELBSTSTÄNDIG beantragst, versagt.
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Alt 09.01.2013, 19:30   #5
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besorgte_Mutti
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Ich hatte heute noch einmal bei meinem Sachbearbeiter bzw. der Vertretung der Vertretung versucht vorzusprechen. "Das hatten wir doch schon geklärt! Da gibt es nichts mehr drüber zu reden!" Wenn ich noch weitere "Probleme" hätte, dann solle ich doch in die offene Sprechstunde kommen... Der Kurs wird defintiv nicht gezahlt und fertig!

Nun überlege ich, ob ich ihn (erst einmal) aus eigener Tasche zahlen soll. Ich würde ihn gerne machen, aber durch dieses ganze Theater hier bin ich echt am Zweifeln. Zumal dann ja auch Fahrtksoten anfallen (ist ja nicht bei uns sondern außerhalb) und Kinderbetreuungskosten fallen auch an. Davon habe ich ja nicht einmal gesprochen...

Kann mir jemand einen Rat geben???? Ich bin mir grade gar nicht sicher ob ich das will und was ich richtig mache!

Eines ist mir jedenfalls klar geworden: ich werde mich ab sofort komplett verweigern, wenn das Amt mir auch nur noch eine dämliche Maßnahme aufdrückt!!!

So, nun bin ich mal gespannt, wie ihr handeln würdet!
besorgte_Mutti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2013, 19:54   #6
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couchpotatoe
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Alles schriftlich beantragen mit Einschreiben/Beleg das es eingegangen ist.

Nach der dritten Ablehnung von xyz mal den Teamleiter von xyz sprechen und besagte Ablehnungen in Kopie mitnehmen.

Selbst bezahlen auf keinen Fall, kannst du dir nicht leisten mit dem Regelsatz.

Und wenn jetzt Termine kommen immer mit Beistand hin.

Maßnahmen wenn du eine EGV unterschrieben hast, nur im Rahmen dessen was nicht zu Sanktionen führen kann unterwandern.

Und ruhig auch mal alle Ablehnungen an deinen Minister und die Frauenbeauftragte weiterleiten. Such dir vor Ort ne Hilfegruppe, die werden wohl jetzt mehr werden je länger diese Missstände anhalten.

Mobcenter ist das organisierte Verbrechen des Staates.

MfG
couchpotatoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2013, 19:59   #7
besorgte_Mutti->Emailproblem
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besorgte_Mutti
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

ich habe es noch schriftlich nachgereicht mit der Bitte um schriftliche Begründung. Aber das wird wohl eher nix.

Wenn ich den Kurs machen will habe ich glaube ich keine andere Wahl als erst einmal selbst einzuspringen (Anmeldeschluss ist nächste Woche).

Eine EGV habe ich bislang noch nicht unterschrieben. Habe sie letztes Jahr verweigert (nachdem ich 2005 eine unterschrieben hatte) und das ging bis ans Sozialgericht. Habe seit dem - bis halt jetzt - nichts vom JC gehört. Und nun das...
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Alt 10.01.2013, 02:25   #8
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Zitat von besorgte_Mutti Beitrag anzeigen
Wenn ich den Kurs machen will habe ich glaube ich keine andere Wahl als erst einmal selbst einzuspringen (Anmeldeschluss ist nächste Woche).

Eine EGV habe ich bislang noch nicht unterschrieben. Habe sie letztes Jahr verweigert (nachdem ich 2005 eine unterschrieben hatte) und das ging bis ans Sozialgericht. Habe seit dem - bis halt jetzt - nichts vom JC gehört. Und nun das...
"... und nun das": Das ist vielleicht auch deren Retourkutsche?

Mir ist nicht klar:
1) Was ist das für ein Kurs?
2) Musst du nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen?
Machst du den Kurs eigenständig und der ist nicht nur abends oder so, dann läufst du Gefahr, die Leistung entzogen zu bekommen!

(Das mit der Frauenbeauftragten und dem Minister ist eine Superidee! Auch dein/e Wahlkreisabgeordnete/r könnte ja mal informiert werden ... Je mehr dieser Leute von den Zuständen erfahren, desto eher öffnen sie mal ein Fenster aus ihrem Paralleluniversum, zumindest einen Spalt weit!)
Neudenkender ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2013, 03:16   #9
Rounddancer
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Idee AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Also hier in Stuttgart können Frauen, die z.B. nach Kinderpause wieder einsteigen wollen, bei den Vorträgen zu dem Thema beim Arbeitsamt reinsitzen, auch wenn sie Alg-II oder gar nix beziehen. Und da kommen dann ach Tips zustande, die auch Alg-IIer-innen nutzen können.

Zudem sind weibliche Wiedereinsteiger die ziemlich letzte Erwerbslosengruppe, die dem Amt ggf. via ESF noch eine sinnvolle Weiterbildung aus den Rippen schneiden kann.

Das Grundproblem, das sowohl AfA, wie auch JobCenter mit Kursen haben:
Kurse, die sie genehmigen könnten, wenn sie wollten, die müssen nach AzwV zertifiziert sein,- und sie müssen eine Maßnahmenummer haben,- und somit auch im Kursnet (ist Teil der Webseite der Bundesagentur für Arbeit) gelistet sein.

Von seinem Betreuer im Amt einen Kurs zu wollen, der nicht im Kursnet steht, bzw. keine Maßnahmenummer hat, das ist, wie wenn man bei Quelle (Otto, Neckermann, etc.) etwas bestellen wollte, was in deren Katalog nicht gelistet ist: Es geht einfach nicht, da nicht im Rechner zu finden.
Und Sonderbestellungen? Die gibts bloß im "Tante Emma Laden", etc., aber weder AfA, noch JobCenter sind so klein und flexibel wie Tante Emma.

Manche Arbeitssuchende bekamen schon das ok, auf eigene Kosten einen selbstgesuchten Kurs zu besuchen. Nämlich dann, wenn sie dem Amt schriftlich versicherten, daß sie sich auch während des Kurses weiter bewürben,- und daß sie, falls jemand sie einstellen wolle, diese Anstellung den Vorrang vor dem Kurs gäben. Aber, wie alles im Regelbereich des SGB II, alles ist an den guten Willen des Amtsmitarbeiters gebunden.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2013, 10:12   #10
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besorgte_Mutti
Standard AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

eben beim Jobcenter (höhere Stelle) angerufen. Boah, ich könnte kotzen...

Dieser Kurs wird nicht vom Amt finanziert, da er nicht sozialversicherungspflichtig ist... es fällt denen auch immer wieder etwas Neues ein!!!

Jetzt will sie mir eine Umschulung andrehen (was ja komischerweise nicht ging, als ich danach gefragt hatte); geht dann aber auch nur eine BERUFLICHE. "Solche Maßnahmen die wir bieten wären doch eine gute Alternative um wieder reinzukommen!"

Die Tage kriege ich bestimmt Post von meiner SB im JC (diesem Besen!!!)...

Mittlerweile bin ich soweit, dass ich sage: "ich bleib einfach in meinem Zimmerchen sitzen und mache gar nichts mehr!" Ich habe sowas von keinen Bock mehr auf diesen ganzen Sch...
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Alt 10.01.2013, 10:20   #11
hartz5
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Nutz die Chance auf eine Umschulung ! Die meisten hier wären mehr als zufrieden damit, die bekommen nämlich meist trotz jahrelangem Kampf keine Umschulung......
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Alt 10.01.2013, 11:37   #12
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besorgte_Mutti
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Es war aber leidglich eine Aussage der "Chefin" und nicht der Sachbearbeiterin. Bei der könnte es wieder anders aussehen...

Ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, was ich (was nicht schulisch ist) machen sollte... was ich gerne machen würde wäre dann schulisch und das geht ja nicht...

Ist doch echt alles zum Kotzen...

Werde jetzt erst einmal meine Mail zur Kursleiterin schreiben, dass ich nicht teilnehmen werde!
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Alt 10.01.2013, 12:11   #13
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Hallo besorgte_Mutti,

@Hartz5, vielen Dank, hat das zunächst Wichtigste so gesagt:

Zitat:
Wenn bis jetzt nur mündlich......dannn gewöhne Dir das ab. Sowas solltest Du immer SCHRIFTLICH beantragen unter der Prämisse, dass die Dinge, die Du beantragst, notwendig sind, um die bei Dir vorhandenen VERMITTLUNGSHEMMNISSE (in dem Fall fehlende Berufserfahrung, lange Erziehungszeit) zu BESEITIGEN.
auch couchpotatoe empfiehlt ja hier, das Gespräch (verzweifelt-hilfloses Herumreden des "Bittstellers", unverbindliches bis herablassendes Geschwätz des JC-SB) einzustellen:

Zitat:
Alles schriftlich beantragen mit Einschreiben/Beleg das es eingegangen ist.

Nach der dritten Ablehnung von xyz mal den Teamleiter von xyz sprechen und besagte Ablehnungen in Kopie mitnehmen.

Selbst bezahlen auf keinen Fall, kannst du dir nicht leisten mit dem Regelsatz.

Und wenn jetzt Termine kommen immer mit Beistand hin.

Und, wie schon geschrieben, IMMER schriftlich BEANTRAGEN. Dann müssen sie begründet ablehnen
Telefon ist meistens bewegte heiße Luft, Telefon ist nicht schriftlich:

Zitat:
eben beim Jobcenter (höhere Stelle) angerufen
bitte nur noch schriftlich, hör daher v. a. auch auf, mit dem JC zu telefonieren. Willst du etwas belegbar (dokumentierbar, d. h. ggf. durch einen Fachanwalt oder das Sozialgericht prüfbar) absichern (Fakten schaffen), ist Schriftform Grundlage. "Schallwelle, Akustik" hat im Zweifelsfall (wenn`s dem am längeren Hebel sitzenden JC nützt) nicht stattgefunden; das Trauerspiel könnte jahrelang so weiter gehen.

Zitat:
schriftlich nachgereicht mit der Bitte um schriftliche Begründung
schriftlich ist ok, aber auf ein untertäniges oder von dir einfach menschenfreundlich gemeintes bittebitte bekommst du beim JC wohl leider eher nichts. Statt zu bitten hättest du fordern müssen und eine Frist von 14 Tagen setzen, drunter wachen die noch nicht einmal aus ihrem Büroschlaf auf. Bei Ablehnung auch durch den Teamleiter (der manchmal kein Vertrauen verdient, sondern der Kettenhund ist, der die SB unter Druck setzt, die Erwerbslosen ein bisschen zu schikanieren) gut begründeten schriftlichen Protest einreichen an den Direktor des JC, nachrichtlich zur Kenntnisnahme in Kopie an Regionaldirektion der BfA sowie Kundenreaktionsmanagement der BfA.

Damit der Kanal Schriftform allmählich betreten und der Kanal Telefon leichter zugemacht werden kann, kannst du deine Telefonnummer beim JC löschen lassen - das geht rechtlich einwandfrei: "zur Erfüllung Ihrer Aufgaben benötigen Sie als Jobcenter meine Telefonnummer nicht. Bitte löschen Sie meine Telefonnummer und bestätigen mir diese Löschung schriftlich" - funktioniert bestens.

Zitat:
Jetzt will sie mir eine Umschulung andrehen
Wie genau ist das Ziel dieser Umschulung? Begeistert dich diese Umschulung nicht, gibt es im (hier oben von Rounddancer gut begründet erwähnten) KURSNET (Maßnahmenummer ...) etwas, das für dich besser geeignet ist? Schriftlich mit Gegenvorschlag widersprechen, dann zeigst du Lernbereitschaft.

Welche Profilings liegen über dich vor, was steht in deinem Profiling? Diese Daten sind ggf. zu korrigieren sprich auf deinen Antrag (auf Akteneinsicht) hin (wenn sie deiner beruflichen Integration nicht (mehr) dienen können) zu löschen; auch die möglicherweise ja vorhandenen „Daten zu den Umständen, die eine berufliche Eingliederung erschweren“.

Lass dir mal die Gesprächsprotokolle ausdrucken und den Bereich VerBIS usw. (eben alles, was Akte ist, also schriftlich oder elektronisch) und dort alles löschen, was aus deiner Sicht einer beruflichen Eingliederung (damit: der Aufgabenerfüllung des JC) nicht notwendig ist.

Heute haben viele Menschen keine berufliche Musterbiographie, insofern ist eine Weiterbildung immer eine zusätzliche Qualifikation, die deine bisherige Qualifikation ja nicht "ausradiert". Sei aber vorsichtig, nicht dass man dir unterstellt, einverstanden zu sein, nie wieder in deinem Ausbildungsfeld (Rechtsbereich) arbeiten zu wollen.

Wenn dir der Rechtsbereich Freude gemacht hast und du dort gar Talent hast und Chancen auf sozialversuicherungspflichtige Beschäftigung, solltest du etwas sehr Verwandtes als Weiterbildung anstreben; Verwaltungsrecht wäre vielleicht sinnig (letztlich: das, was wir gerade besprechen und bei dem die deutschen Behörden einen gewissen Schlendrian an den Tag legen ...).

Auffrischung von Computerkenntnissen kann sinnvoll sein und wird man daher auch kaum ablehnen können, wenn, dann also die wirklich passende, beruflich verwendbare Software / PC-Programme.

Es gibt vermutlich auch in deiner Region arbeitslose, dabei spitzenmäßig ausgebildete Buchhalter, weshalb du dich mit Recht von dem Buchhalterkurs angenervt fühlen darfst, wenn das nicht gerade dein Traum ist, deine Berufung.

Zwischen Rechtsbereich und Pädagogik (dein erwünschter Lehrgang zur pädagogischen Mitarbeiterin) liegen doch Felder wie Sozialverwaltung, Jugendhilfeplanerstellung, Jugendamtsverwaltung oder Verwaltungsarbeit eines Wohlfahrtsverbandes wie AWO, ob da keine Weiterbildung möglich ist?

Das man auf deine Frage nach einer Ausbildung zur Tagesmutter sagte: "Dafür sind sie schon zu alt!" (du gerade mal Anfang 27) ist schon mehr als erstaunlich und klingt nach Ausrede.

KURSNET - Bildungsangebote einfach finden

KURSNET - Bildungsangebote einfach finden

Eine Umschulung kann eine Chance sein (ohne dass man sich dazu drängen lässt, im alten Bereich nicht mehr arbeiten zu wollen).

Vielleicht statt einem völlig neuen Beruf zwei oder drei gezielt gesetzte Weiterbildungs-"Bausteine", die das bisher Gelernte ergänzen und, beim Bewerben, den Arbeitgeber überzeugen; aus dem Mischfeld Rechtliches - Pädagogisches:

Sozialrecht

KURSNET - Bildungsangebote einfach finden

Mobbing am Arbeitsplatz - erkennen, verhindern, beenden

KURSNET - Bildungsangebote einfach finden

Kindeswohlgefährdung - erkennen, urteilen, handeln

KURSNET - Bildungsangebote einfach finden
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"Die Menschenrechte sind keiner Kultur fremd und in allen Nationen verankert ... Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht ... Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit - gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders." (Kofi Annan, 10. Dezember 1997)
AEMR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2013, 12:23   #14
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Zitat:
Werde jetzt erst einmal meine Mail zur Kursleiterin schreiben, dass ich nicht teilnehmen werde!
Moment, halt, tu das besser nicht! Das könnte Nachteile haben, per Mail abzusagen.

Mit Schriftform meine ich Brief (ausgedruckt, sich zu Hause als Kopie abgeheftet).

Mailen ist fast so schlimm (nicht dokumentierbar) wie Telefonieren, hier gilt (noch) das Grundgesetz und niemand ist verpflichtet, eine Mail zu haben!

Rechne damit, dass deine Mails an Maßnahmeträger, Bildungsträger, Zeitarbeitsfirma usw. genüsslich ans Jobcenter weiter gegeben werden, und da ist dann alles drin bis zur finanziellen Vollsperre (der man glücklicherweise schriftlich (nicht per Mail) widersprechen kann).

Lass deine E-Mail-Adresse also auf Dauer besser überall löschen, beim Jobcenter sowieso und ein Dritter braucht sie gar nicht zu haben (es sei denn, du findest das passend oder nett).
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"Die Menschenrechte sind keiner Kultur fremd und in allen Nationen verankert ... Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht ... Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit - gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders." (Kofi Annan, 10. Dezember 1997)
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Alt 10.01.2013, 12:33   #15
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Zitat:
Es war aber lediglich eine Aussage der "Chefin" und nicht der Sachbearbeiterin.
Wen meinst du mit Chefin, die Teamleiterin, oder wen genau (nicht Name natürlich, sondern Funktion wie Kundenreaktionsmanager o. ä.)?

Meinst du die gerade von dir erwähnte höhere Stelle

Zitat:
eben beim Jobcenter (höhere Stelle) angerufen. Boah, ich könnte kotzen
Brechreizsymptomatik, kennen hier sicherlich viele Leser; eine völlig normale körperliche Reaktion nach Gesprächen im deutschen Jobcenter.

Versuch dir klar zu machen, welche Funktion diese höhere Stelle eigentlich hat und ob ein Telefonat in deinem Sinne irgend etwas hätte bewirken können.

Zitat:
Es war aber lediglich eine Aussage
Das war es oder war es nicht, also eher nein. Das Absondern von Schall-Schwingung solltest du (Freunden gegenüber) nicht Aussage nennen. Du solltest es Geplapper nennen, Geschwätz, Theaterkulisse, Pokerface, wie auch immer.

Die werden sich im Zweifelsfall nicht erinnern können, jemals irgend etwas "ausgesagt" zu haben. Ein unbedachtes Wort deinerseits jedoch, und die andere Seite entwickelt ein (selektives) Elefantengedächtnis ...
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"Die Menschenrechte sind keiner Kultur fremd und in allen Nationen verankert ... Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht ... Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit - gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders." (Kofi Annan, 10. Dezember 1997)
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Alt 10.01.2013, 13:35   #16
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Für einen komplett neuen Beruf, den du in ein paar Jahren ja haben kannst (oder sogar haben solltest?) bräuchtest du eine wirklich solide Berufsberatung / Ausbildungsberatung / Studienberatung.

Auch das gehört ja eigentlich zu einem (ernst gemeinten) Profiling. Erstellung und Verwendung von Profil / Profiling, die spätere "Standortbestimmung" und damit der so genannte "Integrationsfahrplan" scheint nicht immer optimal zu laufen oder jedenfalls wenig durchschaubar.

Denn manch ein JC scheint ein uraltes Erstgespräch, seichten Smalltalk zwischendurch, allerlei eher esoterisch zu nennende Einschätzungen hinsichtlich Persönlichkeit, Motivation, Leistungsfähigkeit und "Hemmnissen" sowie ggf. ein paar Zeilen aus dem Lebenslauf, Arbeitszeugnis oder aus der Beurteilung eines Maßnahmeträgers zu dem aktuellen Profil zusammenzuwurschteln, das dann als Grundlage zum Abschmettern der Kundenwünsche Verwendung findet.

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Das arbeitnehmerorientierte Integrationskonzept der Bundesagentur für Arbeit (SGB II und SGB III)
30.04.2009

Zitat:
2. Die Eingliederungsvereinbarung im Integrationsprozess
2.1 Integrationsprozess 4-Phasen-Modell

Mit dem Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung beginnt die Umsetzung des zwischen Kunden und Integrationsfachkraft besprochenen Integrationsfahrplans. Dabei ist mit jedem Kunden, bei dem ein Profiling durchgeführt wurde, eine schriftliche Eingliederungsvereinbarung mit konkret nachhaltbaren Aufgaben abzuschließen. Gerade auch bei komplexen Profilen, bei denen ein Abschluss des Profiling im Erstgespräch noch nicht erfolgt bzw. erfolgen kann, ist eine schriftliche Eingliederungsvereinbarung mit Blick auf das Folgegespräch und den bis dahin zu erledigenden Aufgaben abzuschließen. Nach Abschluss des Folgegesprächs ist hier eine neuerliche Eingliederungsvereinbarung für den sich anschließenden Integrationsprozess zu erstellen.

2.1.1. Erste Phase: Profiling durchführen

Ein fundiertes Profiling stellt die wesentliche Ausgangsbasis für die gemeinsame Integrationsarbeit von Kunde und Vermittlungsfachkraft dar.

Im Rahmen des Erstgesprächs wird seitens der Vermittlungsfachkraft mit Blick auf den Zielberuf/die Zieltätigkeit, dem/der auf Basis der bisherigen Tätigkeit(en) die besten Integrationschancen eingeräumt werden, zunächst eine Stärkenanalyse vorgenommen. Diese Stärkenanalyse dient der Erfassung der beruflichen Kompetenzen und der übergreifenden Kompetenzen, die im Bewerberprofil in den entsprechenden VerBIS-Masken erfasst werden. Mit Abschluss der Stärkenanalyse steht ein matchingfähiges Bewerberprofil zur Verfügung, das unmittelbar an sämtlichen bundesweiten Suchläufen teilnehmen kann.

In einem zweiten Schritt werden dann gemeinsam mit dem Kunden jene Potenziale erhoben, die einer Vermittlung bzw. Integration mit Blick auf den Zielberuf/die Zieltätigkeit im Wege stehen und an denen im Rahmen der Integrationsarbeit systematisch gearbeitet werden muss. Bei dieser Betrachtung wird zwischen vermittlungsrelevanten Handlungsbedarfen unterschieden, die entweder in der Person des Kunden oder aber in seinem persönlichen Umfeld liegen.

Bei der Betrachtung des Persönlichen Profils werden Handlungsbedarfe entlang der drei Schlüsselgruppen „Qualifikation“, „Leistungsfähigkeit“ und „Motivation“ erhoben. Die Betrachtung des Umfeld-Profils erfolgt entlang der Schlüsselgruppen „Rahmenbedingungen“ und „Arbeits-/ Ausbildungsmarktbedingungen“. Entscheidend für die Feststellung integrationsrelevanter Potenziale ist dabei immer, ob ein tatsächlich der Integration im Wege stehender vermittlungsrelevanter Handlungsbedarf bezogen auf den Zielberuf/die Zieltätigkeit (auf Basis der bisherigen Tätigkeit(en) mit den besten Integrationschancen) vorhanden ist. Nur dann wird ein Handlungsbedarf festgehalten, aus dem sich folgerichtig immer auch eine notwendige Handlungsstrategie ableitet. Solange ein Handlungsbedarf nicht eindeutig feststellbar ist, werden entsprechende Aktivitäten zur Feststellung eingeleitet und ein entsprechender Vermerk im Kommentarfeld der Schlüsselgruppe hinterlegt, so dass im Folgegespräch eine Plausibilisierung erfolgen kann. ...

Die gesamthafte Betrachtung von Stärken- und Potenzialanalyse erfolgt in der Standortbestimmung. Im Abgleich von Stärken und Potenzialen in Bezug auf den relevanten Zielberuf/Zieltätigkeit nimmt die Vermittlungsfachkraft an dieser Stelle eine Einschätzung vor, ob und in welchem Zeitraum die Integrationschancen über Fördern oder Fordern erhöht werden können. Dabei wird in einem ersten Schritt unterschieden, inwieweit auf Basis der festgestellten Stärken und Potenziale eine Integration in den 1. Arbeitsmarkt bzw. ein Abgang innerhalb von 12 Monaten realistisch/wahrscheinlich ist oder aber nicht. Ist eine Integration in den 1. Arbeitsmarkt/ein Abgang binnen 12 Monaten realistisch bzw. wahrscheinlich, wird von einem integrationsnahen Profil gesprochen. Ist dies nicht realistisch bzw. wahrscheinlich, handelt es sich um eine komplexe Profillage.
http://www.bvaa-online.de/obj/Arbeitsmarktneu/331
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"Die Menschenrechte sind keiner Kultur fremd und in allen Nationen verankert ... Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht ... Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit - gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders." (Kofi Annan, 10. Dezember 1997)
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Alt 10.01.2013, 14:47   #17
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Datenlöschung beantragt (so wie in einem Beitrag gepostet; kurz und knapp). In einem weiteren schreiben (an den SB) geschrieben, dass ich aufgrund von Gesprächsblockierungen eine schriftliche Begründung auf meine Schreiben haben möchte innerhalb von 14 Tagen.
Als Abschluss hab ich noch um Akteneinsicht gebeten bezüglich des Profilings.

Oh man, da kommt bestimmt was auf mich zu!!!
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Alt 18.01.2013, 15:50   #18
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bislang noch nix weiteres gehört... hm... scheinen sie nicht drauf einzugehen!

Tipp, was ich nach Fristablauf (24.01.13) machen soll?

Jedenfalls kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln darüber, dass anscheinend niemand so wirklich einen Plan hat und schon gar nicht das Jobcenter!!!

Habe heute mit dem Jugendamt telefoniert. Und da kamen wir dann auf das Thema Job und dann wurde mir der "Tipp" (von einem, der es ja wissen muss!!!) gegeben, dass ich doch Tagesmutter machen könnte!!! Die werden immer gebraucht! Allerdings müsste ich in Vorkasse gehen, da viele Muttis das nur für ihre eigenen Kinder ausnutzen würden und gar nicht als Tagesmutti danach zur Verfügung stehen wollen... Aber in Vorkasse gehen kann und will ich nicht; das ist ne ganze Menge Holz...

Hm... ich verstehe die Welt nicht mehr!!!
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Alt 25.01.2013, 13:40   #19
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So, heute gabs wieder Post!
Ich hatte ja in den letzten Tagen so viel damit zu tun…
Habe beim SB einen neuen Termin beantragt, da ich den von ihm geschickten zeitlich nicht hinbekomme. Da hatte ich ihm angeboten, dass ich schon am Donnerstag kommen könne. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Habe dann überall erst einmal Sturm geklingelt und ihm die Mailbox vollgequatscht.
Mit dem Resultat, dass er an dem Tag keine Zeit hat. Hat mir aber eine neue „Einladung“ zugeschickt, mit neuer Uhrzeit (also selber Tag, aber eine Stunde früher).
Im Grunde ist es das selbe Schreiben wie das zuvor:
vorher hieß es ja noch:

„der Landkreis xy ist für die Arbeitsvermittlung von Arbeitlosengeld II-Empfängern zuständig. Ich biete Ihnen im Rahmen der Hilfe zur Arbeit eine aktive Beratung udn Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche an.

Hierzu ist das Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung nach dem SGBII vorgeschrieben.

Zu einem persönlichen Gespräch lade ich Sie hiermit ein am:

xyz um xyz
in xyz“

und dann halt das übliche Zeugs incl. Belehrung.


Und jetzt steht da nur noch:
Einladung zu einem Beratungsgespräch (das stand ja vorher auch schon da).

Zu einem persönlichen Gespräch lade ich Sie wie telefonisch besprochen ein am:
Xyz 2013, xyz Uhr
In xyz

Vorhandene Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse sind mitzubringen.

Und die Belehrung.

Den Absatz "Hierzu ist das Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung nach dem SGBII vorgeschrieben" ist ganz raus.

Ist das gut oder schlecht???? Könnte ja auch ein Trick sein!


Aufgrund meiner "nicht wahrgenommenen Termine" hatte ich mir mal Gedanken gemacht.

Dachte es wäre vll. gut, dass der SB mir unterschreibt, dass ich da war!? So in der Richtung: "Frau xy ist am ... um.... zum Beratungsgespräch erschienen." Datum...... Unterschrift

Was meint ihr dazu???
Wegen der anderen „Anträge“ hat er gleich abgeblockt. „Das klären wir dann später“.

Ich sollte vll. noch erwähnen, dass ich beim SG nachgefragt hatte wie sich das mit der letzten EGV verhält und daraufhin habe ich gleich ein Schreiben bekommen mit einstweiligem Rechtschutz. Das hat dem Jobcenter wohl gar nicht gepasst! Hatte noch mit der Teamleiterin telefoniert und die war richtig sauer!!! „Sie haben also wieder vor, die EGV nicht zu unterschreiben?“ Sie hat versucht mich schon am Telefon unter Druck zu setzen und hat sich wohl erhofft, dass ich ihr jetzt sage, dass ich sie nicht unterschreiben werde!!!
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Alt 25.01.2013, 14:09   #20
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und noch einmal Post.

Dieser Schriftsatz ging vom Jobcenter an das Sozialgericht. Ist leider nicht so gut lesbar, da es nur eine Faxkopie ist.

Ich muss nun dazu Stellung nehmen innerhalb einer Woche.

Wer hat Voschläge für mich???

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
unbenannt.png  
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Alt 25.01.2013, 15:29   #21
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Was hast Du denn beim SG beantragt? Wofür willst Du die aufschiebende Wirkung beantragen? Wegen der Einladung?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 28.01.2013, 10:51   #22
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ich habe nun versucht (mit Hilfe des Formus) eine Stellungnahme zu fertigen! Danke E.!

Könnt ihr hier mal rüberschauen und mir vll. noch ein paar Tipps geben?

nehme ich hiermit auf das Schreiben des Jobcenters vom xy.xy.xyzz wie folgt Stellung:

Grundsätzlich klingt es ja richtig, wenn man mich nicht zwingen wolle, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen. Jedoch hörte sich dieses in div. Telefonaten mit der Teamleiterin des Jobcenters ganz anders an. Hier wurden inhaltlich und stimmlich Drohungen aufgebaut, die so nicht hinnehmbar sind.

Das Jobcenter fordert „Eigeninitiative“. Jedoch werden von mir gestellte Unterstützungsanträge sämtlich abgelehnt. Auf schriftliche Bescheide nebst Begründung warte ich bis Dato. Selbstverständlich habe ich mich über Arbeits- und Anstellungsmöglichkeiten informiert. So habe ich bei einer Grundschule im Stadtgebiet gezielt nach einer Anstellung als pädagogische Mitarbeiterin gefragt; ohne die dafür vorgesehen Ausbildung bringt aber eine Anfrage nicht viel (siehe Anlage). Bezüglich der Tätigkeit als Tagesmutter habe ich mich mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt. Bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass ich dieser Tätigkeit nicht nachkommen kann / darf, da Frau xy bei unserem letzten persönlichen Gespräch mich als zu alt für den Beruf der Tagesmutter eingestuft hat. Das Jugendamt hingegen sah dieses nun anders. Die Kosten dieser Ausbildung würden jedoch vorerst aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Des Weiteren kann ich div. Bewerbungsbemühungen schriftlich belegen. Nur scheinen diese der Sachbearbeiterin egal zu sein, denn ihrer Aussage nach “interessiere sie meine Bewerbungsbemühungen nicht“.

Von Seiten des Jobcenters ist leider keine Verhandlungsbereitschaft zu erkennen. Wie wenig man gleichwertiger Vertragspartner ist konnte ich am 07.09.2011 mit der Vorlage einer eigenen EGV selbst erfahren. Ablehnung und Erlass eines Verwaltungsaktes ohne Verhandlung der strittigen Punkte. Dies führt mich zu der Annahme das hier kein gleichwertiges Verhältnis in irgendeiner Form gewünscht wird von Seiten des Jobcenters - vertreten durch Frau xy.


Den Termin am 29.01.2013 musste ich wegen der Aufsichtspflicht meiner Kinder verlegen. Frau xy (sowie auch deren Vertretern) sollte durch meine Akte bekannt sein, dass ich alleinerziehend bin. Um zukünftigen Missverständnissen auszuweichen habe ich sie über meine möglichen Terminzeiten zur Schulzeit mit Schreiben vom 19.01.2013 schriftlich informiert.

Was sagt ihr dazu???? Kann man das so lassen????
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Alt 28.01.2013, 12:56   #23
HajoDF
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Hallo besorgte Mutti,
weißt Du eigentlich, was Du konkret erreichen möchtest? Mir ist Dein Ziel, ehrlich gesagt, nicht klar.

Offensichtlich liegt keine neue EGV oder ein EGV/VA vor, sondern nur eine Einladung zu einem Gespräch.
Dagegen kann man beim SG gar nichts machen. Einstweiligen Rechtsschutz gegen etwas, was vielleicht erst erlassen werden soll, gibt es auch nicht.
Weiter schlägst Du hier alle Ratschläge aus, die Deine ständigen, nicht beweisbaren Telefonate mit dem JC betreffen. Warum beantragst Du nicht einfach eine Umschulung oder ähnliches und wartest dann auf die schriftliche Ablehnung. Erst wenn schriftlich etwas vorliegt, kann man eventuell dagegen klagen.

Insofern ist Dein Entwurf zu einer Stellungnahme hier im Forum auch mehr als unklar und nutzlos.
HajoDF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2013, 13:21   #24
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besorgte_Mutti
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ich kriege ja nie etwas schriftliches! Da liegt doch eines der Probleme!

ich beantrage (schriftlich) etwas und dann werde ich angerufen und es wird am Telefon geklärt. Dass ich es schriftlich will interessiert niemanden!!!
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Alt 28.01.2013, 13:25   #25
hartz5
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Zitat von besorgte_Mutti Beitrag anzeigen
ich beantrage (schriftlich) etwas und dann werde ich angerufen und es wird am Telefon geklärt. Dass ich es schriftlich will interessiert niemanden!!!
Du hast einen Rechtsanspruch auf schriftliche Bescheide zu Deinen Anträgen. Den musst Du durchsetzen, notfalls mit anwaltlicher Hilfe. Telefonisch würde ich mir nichts anhören, sondern einen schriftlichen Bescheid fordern und dann auflegen (und die Telefonnummer beim JC löschen lassen, dann müssen die sich schriftlich an Dich weden).

Es ist an Dir, die schriftliche Bescheidung Deiner Anträge nach einer gewissen Zeit der Nichtbearbeitung mit Terminsetzung einzufordern.
__



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