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Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen Bitte nur Beiträge posten, die mit Weiterbildung/Umschlung und sinnlose Maßnahmen zu tun haben


:  21
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Alt 23.10.2012, 13:47   #1
Maddrax
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Standard sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Hallo,

vorab, ich bin 50 Jahre alt und schon seit 2004 arbeitslos.

Ich habe Gestern einen riesengrossen Fehler gemacht.
Hatt einladung zur SB, Gespräch über allgemeine berufliche Situation.

Und da hat sie mir eine Massnahme auf's Auge gedrückt.

Das Ganze geht 12 Wochen und nennt sich
Integrationsmassnahme "ALL IN ONE" und beinhaltet


-Einführung

-Eignungsfeststellung
- Kennenlernen praktischer Tätigkeit
- Vermittlung theoretischer Inhalte in den
Berufsfeldern Produtionshelfer, Lager/Versand, Pflegehelfer
- auffrischung schulischer Inhalte

-Stellensuche für betriebliche Erprobung

-Betriebliche Erprobung
- im Berufsfeld Pflegehelfer

-IT Kurs

-Bewerbungstraining



Dazu muss ich sagen, dass ich schon drei ähnliche Massnahmen zuvor machen musste (ohne betriebliche Erprobung), dies meiner SB auch gesagt habe und ihr versucht habe zu vermittlen, dass NOCH eine Bewerbungstraining und PC Kurs - Massnahme doch endlich mal nutzlos sein sollte.

Liess sie alles nicht gelten.


Ich wurde jetzt für die betriebliche Erprobung im Bereich Pflegehelfer vorgesehen.
Ich sagte meiner SB sofort, dass ich das auf keine Fall könnte.
Ich kann kein Blut sehen, bin bei einem Krankenbesuch im Krankenhaus schon aus den Latschen gekippt, bin sehr Geruchsempfindlich und es ist für mich unvorstellbar fremde Menschen anzupacken (waschen, reinigen, füttern, kämmen, Po putzen... was auch immer...) Mir wird schon schlecht, wenn ich im TV einen Bericht über ärtzliche Probleme mit Augen oder so sehen soll.

Liess sie alles nicht gelten, und die Begründung war u.a.: "die anderen beiden Bereiche kommen für Sie erst recht nicht in Frage"

Also, hat sie mir die Massnahme zugewiesen, und jetzt kommt mein blöder Fehler. Ich war dumm genug die EGV zu unterschreiben.


In der EGV steht in Bezug auf die Massnahme:

Sie nehmen aktiv 12 Wochen an der Trainingsmassnahme ALL IN ONE mit Anwesenheitspflicht teil
Ihre Mitwirkungspflichten:
-Tägliche aktive Teilnahme und Weiteres in Absprache mit dem Träger
-vorherige Absprache mit dem Träger über Freistellung aus wichtigen Gründen
-Nachweis ihres Berichtsheftes und anderer Unterlagen bei ihrem Arbeitsvermittler
-Einreichung einerKrnakmeldung ab dem 1. Tag der Arbeitsunfähigkeit spätestens zum 3. Tag
-sie gewähren dem Träger für die dauer der Massnahme den Zugriff auf ihre beim Jobcenter gespeicherten Daten.


Ich habe Gestern und Heute hier ein wenig quergelesen und erfahren, man solle nie eine EGV unterschreiben. Auf diesen Gedanken wäre ich nie gekommen, aus Angst vor Sanktionen / Represalien.

Jetzt ist es nun mal geschehen, und ich warte auf die Einladung zur Massnahme, die bestimmt in den nächsten Tagen kommt.


Ich muss also jetzt da hingehen, bleibt mir wohl nix übrig.
Und dann denen dort klarmachen, dass ich mich zum Pflegehelfer absolut nicht eigne.
Notfalls, wenn sie mir nicht glauben, denen am ersten Tag der betrieblichen Erprobung aus den Latschen kippen ?
Oder was meint ihr, wie ich mich verhalten soll ?

Ich habe das so lang und breit geschildert und einen eigenen thread aufgemacht, weil jeder Fall -wenn auch ähnlich- doch anderst gelagert ist.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma, in das ich mich wohl selber gebracht habe, gibt es wohl kaum, oder ??

Was wäre übrigens gewesen, wenn ich die EGV nicht unterschrieben hätte, sondern zur Prüfung mitgenommen hätte? Könnten die mich dann auch zum Beginn der Massnahme auffordern oder geht das nur mit unterschriebener EGV ??


Beim hier lesen, habe ich auch öfter gelesen, dass man bei so einer Massnahme nix aber auch absolut gar nix unterschreiben soll.

Das habe ich auch nicht vor, ich werde nie wieder was direkt unterschreiben, was vom Jobcenter kommt oder damit im Zusammenhang steht. Sollte da was zu unterschreiben sein.

Jetzt meine Frage(n)
Was für Auswirkungen kann das haben, wenn ich dort irgendwas unterschreiben soll und das nicht mache, sondern die Papiere erst mal mit nach Hause nehme?
Das ist mir nämlich beim Lesen der anderen Fälle nicht so ganz deutlich geworden.
Könnte es sein, dass die mich dann zur Massnahme gar nicht annehmen und hätte das dann Auswirkungen auf mein Alg2 (Mitwirkungspflicht) ??


Desweiteren bin/wäre ich über jeden klugen Tipp/Vorschlag/Unterstützung froh, denn ich bin gerade in einem ganz tiefen Tief und könnte den ganzen Tag nur Heulen.
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Alt 23.10.2012, 13:55   #2
götzb
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götzb götzb götzb götzb götzb götzb götzb
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Da zu der Maßnahme zugewiesen wirst, ist es eine Sache zwischen Träger und Schrottcenter dies vertraglich zu regeln, du solltest überhaupt nichts unterschreiben, auch keine EGV.

Und auch beachten ,keinen Lebenslauf in der Maßnahme vorzulegen, sollte dieser abgefordert werden.

Beides ist keine Verletzung der Mitwirkungspflicht.
__

Mit Sabotage gegen Zwangsarbeit und Shicejobs oder sei strunzdoof und besitze 2 linke Hände im Hungerlohn Job

"Sozial ist was Arbeit schafft", oder "Vollbeschäftigung statt Gerechtigkeit" - Wer solche Sprüche klopft, gehört auf den Mond geschossen !
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Alt 23.10.2012, 13:59   #3
gelibeh
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Eine Maßnahme kann Dir leider auch ohne EGV zugewiesen werden. Kannst Du die EGV und die Zuweisung mal einscannen?(ohne persönliche Daten). Mal sehen, ob das mit der Maßnahme alles so rechtens ist.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 23.10.2012, 14:16   #4
Maddrax
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Tja, die EGV habe ich ja jetzt blöderweise schon unterschrieben.
Habe leider keine Scanner, aber ich kann den Zuweisungsbogen abtippen:

Massnahme nach dem § 45 Sozialgestzbuch Drittes Buch (SGBIII)

Eignungsfeststellung (2 Wochen, zwei Berufsfelder)
VOLLZEIT

Dann stehen die drei Berufsfelder (Produktionshelfer, Pflegehelfer, Lager/Versandhelfer) und es ist nur bei pflegehelfer ein kreuz

Aktiv unterstützte Stellensuche für die betriebl. Erprobung (bis zu 2 Wochen)
VOLLZEIT

Betriebliche Erprobung (4 Wochen)

Bewerbungstraining (1 Woche)

IT-Grundkurs (3 Wochen)

IT Aufbaukurs (2 Wochen)

Sozialpädagogische Betreuung


und ganz unten noch ein Kreuz bei:
Unterschriebene Einwilligungserklärung liegt dem Jobcenter vor.



EGV, soweit sie die Massnahme betrifft, habe ich ja oben schon beschrieben.
Dazu steht dann noch

1)
Ihr Träger für Grundsicherung Jobcenter ... unterstützt Sie mit folgenden Leistungen:

- Vermittlungsvorschläge

- Betreuung im Projekt 50plus mit einer intensiven Betreuung

Das Jobcenter finanziert ihre Teilnahme an der Massnahme ALL IN ONE (Integration) gem. § 16 Abs 1 SGBII i.V. mit § 45 SGB III zur Unterstützung ihrer berufl. Eingliederung
Fahrkosten werden vom Träger erstattet



Als Punkt 2 kommen meine Bemühungen.
Das habe ich ja schon in der ersten Post geschrieben, was da in Zusammenhang mit der Massnahme steht

weitere Bemühungen von mir sind:

Bemühen Sie sich um einen Praktikumsplatz
DAS wurde in dem Gespräch gestern gar nicht angesprochen
Auch steht da nicht weiter, in was für einem Beruf ich mich um einen Praktikumsplatz bemühen soll.


Sie erklären, im Rahmen von Projejt 50plus intensiv mit ihrer Arbeitsverm. zusammenzuarbeiten

Berwerben auf drei Vermittlungsvorschläge, die sie mir mitgegeben hat


Dann nur noch das übliche (Mitwirkungpflicht ... ) was halt immer draufsteht
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Alt 23.10.2012, 16:07   #5
Maddrax
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Zitat von götzb Beitrag anzeigen
Da zu der Maßnahme zugewiesen wirst, ist es eine Sache zwischen Träger und Schrottcenter dies vertraglich zu regeln, du solltest überhaupt nichts unterschreiben, auch keine EGV.

Und auch beachten ,keinen Lebenslauf in der Maßnahme vorzulegen, sollte dieser abgefordert werden.

Beides ist keine Verletzung der Mitwirkungspflicht.
wie gesagt, EGV blöderweise unterschrieben.
Warum keinen Lebenslauf in der Massnahme vorlegen ?

Aber, ich denke, das erübrigt sich ja leider auch, da -wie schon in der ersten Post geschrieben, ich die EGV unterschrieben habe, und da auch mit drinne steht:
- Sie gewähren dem Träger für die Dauer der Massnahme den Zugriff auf Ihre beim Jobcenter gespeicherten Daten.

Ich bin mir nicht sicher, aber das Jobcenter hat bestimmt auch einen Lebenslauf von mir.

Im Nachhinein könnte ich mir selber in de A... beissen, wie ich das bloss unterschreiben konnte
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Alt 23.10.2012, 16:24   #6
gelibeh
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Zitat:
- Sie gewähren dem Träger für die Dauer der Massnahme den Zugriff auf Ihre beim Jobcenter gespeicherten Daten.
Ich bin aber der Meinung, dass man solche Datenschutzvereinbarungen widerrufen kann.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 23.10.2012, 16:49   #7
Maddrax
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Ich bin aber der Meinung, dass man solche Datenschutzvereinbarungen widerrufen kann.
wie denn ?
Schriftlich, ist ja klar.
soll ich da eine Begründung zuschreiben und wenn ja welche ?

Oder etwa in der Art:


An das Jobcenter
Adresse

Sehr geehrte Damen und Herren
Hiermit widerrufe ich meine in der Eingliederungsvereinbarung vom 22.10.2012 gemachte Datenschutzvereinbarung mit folgenden Wortlaut:
"Sie gewähren dem Träger für die Dauer der Massnahme den Zugriff auf Ihre beim Jobcenter gespeicherten Daten."

Aus Datenschutzrechtlichen Gründen möchte ich nicht, dass irgendwelche bei Ihnen gespeicherten persönlichen Daten von mir an irgendwelche Dritte weitergegeben werden; auch nicht an (Träger der Massnahme)

MFG
Name
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Alt 23.10.2012, 16:54   #8
sumse
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

ziemlich schwer diese anzugehn da das alles unter die eignungsfeststellung läuft

du bist 50 und seit 2004 erwerbslos
man kennt deine vorgeschichte nicht aber denoch kann der SB die eignungsfestellungmassnahme vordern

wie gesagt wird schwer werden diese übers gericht abzublocken
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Alt 24.10.2012, 06:30   #9
Maddrax
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Sodele, meine zweite schlaflose Nacht liegt hinter mir....

@gelibeh
was meinst Du zu dieser Formulierung ( Datenschutzvereinbarungen widerrufen), die ich gestern um 17:49 Uhr gepostet habe ?

@götzb
warum keinen Lebenslauf bei der Massnahme vorlegen ?
Wie soll ich das begründen ?

@sumse
Leider denke ich das auch.
Aber der Punkt ist doch, dass die SB mich stur in ein arbeitsfeld drängeln will (Pflegehelfer), das ich weder kann noch möchte..
Und korrekt, die SB kennt meine Vorgeschichte nicht.
Sie bestellt mich alle halbe Jahr ein, hat mich vorgestern zum vierten mal geshen und redet ca 20 Minuten mit mir, bzw. druckt am PC irgendwelche Stellenvorschläge aus.
Die weiss nix von mir.
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Alt 24.10.2012, 07:27   #10
sumse
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

das problem ist die können dritte beauftragen um z.b die eignung von diversen berufsfeldern testen lassen
und das ist in der regel schwer abzuweisen
ob dein SB dich irgentwo reindrängen will und es dir passt interessiert keinen
fackt ist
jede arbeit ist zumutbar ausser verweis auf § 10 SGB 2

um das abzuwenden muss man gaaanz tief in der akte graben
da seit 2004 einiges gelaufen ist
vorteil dabei
du sagst du hast schon einige eignungsfeststellungsmassnahmen gemacht
nun müste man schauen welche es waren mit welche berufszweigen
wenn du schon einige hinterdir hattest
wurden zwar nicht alle tauglichen berufe erfasst aber es kann schnell passieren das der SB dich wo zuweisen will um dich testen zu lassen wo du schon drin getestet wurdest ^^

da könnte man anfangen
und wer nicht in die pflege will muss auch nicht

nicht jeder mensch kann mit anderen menschen arbeiten oder verantwortung übernehmen bei der ausübung des berufes
vom gesundheitlichen aspeckt abgesehn
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Alt 24.10.2012, 07:30   #11
Rollgardina->Emailproblem
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Rollgardina
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Guten Morgen :)

... ja, immer rein in die Pflege mit Leuten, die's schwer haben auf'm Arbeitsmarkt - Leute, die aus dem pflegerischen Umfeld kommen schießen sich nämlich lieber in beide Knie, als sich diese Bedingungen anzutun *(&%$§"?=$ X-[* es ist zum *****.

Zur Praxiserprobung in diesem Bereich, such doch mal das Gespräch mit Deinem Hausarzt, denn für Tätigkeiten im pflegerischen Bereich wird gefordert "eine ärztliche Bestätigung über die körperliche und geistige Eignung." Und die liegt bei Dir, so wie es sich liest (ohne es jetzt abwertend zu meinen!) nicht vor.

LG und toitoi!
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Alt 24.10.2012, 07:37   #12
Maddrax
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Maddrax Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

das ist nun meine vierte "Massnahme"

So ne richtige "eignungsfeststellungsmassnahmen" , wie das jetzt wohl werden wird, war noch nicth dabei.
Das waren Bewerbertrainings, Job Coaches (einmal ein ganzes Jahr lang) und eine Integrationsmassnahme. Da war auch so was ähnliches wie Eignungsfeststellung dabei; ich musste da irgendweclhe Holzsachen zusammen bauen und etwa feilen, am PC arbeiten (dafür war ich überqualifiziert und ständig am laufen durch die Reihen um den anderen TReilnehmern PC Sachen zu erklären)
und an einem Tag kam auch eine Lady, die einen Tag lang über den Pflegeberuf erzählt hat und einem dem schmackhaft machen wollte.
Als sie dann erklärt hat, wie man einen Katheter anlegt, wurde mir so schlecht, dass ich fast umgekippt bin und raus an die luft musste.
Habe mich dann für den Rest des Tages an den PC gesetzt.

@Rollgardina
an meinen Hausarzt habe ich auch schon gedacht ...
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Alt 24.10.2012, 08:13   #13
gelibeh
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Zitat:
warum keinen Lebenslauf bei der Massnahme vorlegen ?
Wie soll ich das begründen ?
Dazu gibt es Gerichtsurteil.
SG Leipzig ,Beschluss vom 29.05.2012,- S 25 AS 1470/12 ER -

Zitat:
was meinst Du zu dieser Formulierung ( Datenschutzvereinbarungen widerrufen), die ich gestern um 17:49 Uhr gepostet hab
In der EGV steht ja, dass Du dem Träger Zugriff auf Deine Daten gewährst. Meine Frage an die Fachleute, kann man so eine Zustimmung wieder widerrufen? Woanders geht so etwas ja.
sozialrechtsexperte: Hartz IV - Sanktion - nicht - rechtswidrig, wenn der Antragsteller Angaben über gesundheitliche Angelegenheiten und eine Weitergabe und Speicherung persönlicher Daten unter Hinweis auf das Datenschutzgesetz (BDSG) verweigert hat
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
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Alt 24.10.2012, 08:20   #14
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turbodrive turbodrive turbodrive
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Hier ist das Urteil dazu..

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf SG LEIPZIG S 25 AS 1470-12 ER 29.05.12.pdf (433,3 KB, 163x aufgerufen)
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Alt 24.10.2012, 09:30   #15
Maddrax
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OK, vielen Dank an alle, die sich meiner Sache annehmen

Jetzt bleibt im Falle Daten nur noch die Frage, ob man die in der EGV gegebene Zustimmung widerrufen kann.
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Alt 24.10.2012, 15:58   #16
Maddrax
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Zitat von Maddrax Beitrag anzeigen
Jetzt bleibt im Falle Daten nur noch die Frage, ob man die in der EGV gegebene Zustimmung widerrufen kann.
dazu weiss anscheinend niemand eine Auskunft.
ist ja auch ein schwieriges Thema, und beim googeln habe ich dazu auch nix gefunden.
Sieht so aus, bekommen die halt meine pers. Daten vom Jobcenter
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Alt 24.10.2012, 16:03   #17
Maddrax
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Mal noch was anderes zum Verhalten in der Massnahme.

Das ist dann ja jetzt die vierte Massnahme die ich reingedrückt bekommen habe.

Bei den anderen Dreien habe ich immer einen auf brav und folgsam gemacht. Immer mitgeschwommen und mitgemacht was die wollten. Nie gesagt, dass mir das eingentlich stinkt, nix bringt und ich es für Zeitverschwenduing ansehe. Besonders diese zweite Massnahme: 6-Wöchige Aktivierungs- und Reintegrationsmassnahme war der Witz pur.
Kann gern mal mehr dazu schreiben, aber ihr könnt es euch sicher lebhaft vorstellen. Ich habe bis zum letzten Tag mitgemacht.


Hat jemand Erfharung, wenn man sich anderst als erwartet verhält ?
Nix mehr untersdhreiben, sondern alle Papiere nach Möglichkeit nach Hause mitnehmen (zum Prüfen) und erst mal auf sich beruhen lassen und abwarten was passiert, ist mir jetzt klar.
Aber, was ist, wenn ich gleich zu Massnahmebeginn klipp und klar sage, dass ich nicht freiwillig da bin, von meiner SB zu der Massnahme gezwungen wurde und die ganze Massnahme für sinnlos halte.

Kann das direkt als nicht aktiv teilnehmen gewertet werden, wie es in der EGV gefordert wird ?

Und wie ist es dann mit der Mitmacherei insgesamt?
Schwere Frage, oder ?
Zum Bsp., da wird (lt EGV) ein Berichtsheft zu führen sein. Ich habe meine SB gefragt, was das ist, sie sagte, "das sehen Sie dann bei der Massnahme schon".
Wenn ich das einfach nur ganz rudementär bis gar nicht
führe ?

Inwieweit habt ihr mit solchen Querstellereien bei Massnahmen Erfahrung ?

Und dann soll ich ja im Feld Pflegehelfer "erprobt" werden
Soll ich gleich zu Beginn direkt sagen, dass ich das nicht mache, weil nicht kann und nicht möchte?
Oder das theoretische Einführungsprogramm (immerhin bis zu zwei Wochen) über mich ergehen lassen?

Und dann soll ich mir aktiv einen Patz suchen (Krankenhaus, Altenheim ?? keine Ahnung??) wo ich dann vier Wochen betrieblich erprobt werden soll.
Und was ist, wenn ich einfach nix finde (weil nicht intensiv suche ?)
Hat jemand sowas schon mal durchgezogen/mitgemacht?

Und dann, wenn ich doch irgenwo betrieblich erprobt werden soll.
Ich habe mir vorgenommen, gleich am ersten Tag aus den Latschen zu kippen (mir ist schlecht), was wahrscheinlich eh passieren wird, aber ich weiss auch Mittel und Wege dazu....

Wäre das dann ein zwingender Grund, die Massnahme zu beenden, ohne Sanktionen befürchten zu müssen ?
Maddrax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2012, 08:35   #18
Tina123->Emailproblem
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Tina123
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das problem ist die können dritte beauftragen um z.b die eignung von diversen berufsfeldern testen lassen

und wer nicht in die pflege will muss auch nicht

nicht jeder mensch kann mit anderen menschen arbeiten oder verantwortung übernehmen bei der ausübung des berufes
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@ Maddrax
Was mir grade so einfällt, könnte man nicht (nach einer Diagnose beim Hausarzt, und den Fachärzten, bei denen du vielleicht in Behandlung bist) mit diesen Arzt-Berichten den Medizinischen Dienst im JC/ Agentur für Arbeit mit einem Ärztlichen Gutachten beauftragen?
Hier könnte Maddrax im dann geschriebenen Ärztlichen Gutachten, die eine oder andere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden.

bei mir wurden unter anderem mein Hausarzt, Orthopäde, Hautarzt und das Krankenhaus in dem ich Jahre lang in Behandlung war zur Stellungnahme aufgefordert. Ich schreibe mal etwas aus dem Gutachten damit du Vorstellung bekommst...

Es wurden ein Positives Leistungsbild( Folgende Arbeiten können gemacht werden)
z.B. im Freien, in Hallen, in Vollschicht, oder nur 3 bis unter 6 Stunden Täglich, usw.

Aussagen zur Arbeitsschwere,(Leichte mittel schwere, oder schwere Arbeiten)
Arbeitshaltung (stehend, sitzend, gehend)
auch das ich nur in Tagschicht und Früh/spätschicht arbeiten soll, nicht in der Nachtschicht.

und punkt c des Gutachten steht hier z.B. auch
Ergänzendes Leistungsbild( z.B.
geistige Eignung, Verantwortung und andere Stichpunkte stehen hier in der Klammer.

Ich hoffe ich konnte dir einen Überblick geben, vielleicht wäre auch noch die eine oder andere Meinung/Ergänzung zu dem Vorschlag von erfahrenen Nutzern hilfreich
Tina123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2012, 20:31   #19
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Pinkelpaula Pinkelpaula
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Hi Maddrax.

Das mit der Unterschrift unter die EGV ist schon schlecht.Lass dir da nichts einreden.

Das ganze funktioniert so,das man die EGV nicht unterschreibt und sich damit beim Träger sehr viel besser steht.Der kriegt auch keine Unterschrift unter seine Hausordnung.Ich lasse mir das ganze per Verwaltungsakt vom JC zuweisen und bin der Meinung, in dem VA steht alles drin.

Da muss dann dasselbe drinstehen wie in der EGV.Nun ist aus dieser EGV aber ein Verwaltungsakt geworden und in dem muss alles ganz genau bestimmt sein.Immerhin findet die Angelegenheit jetzt unter amtlichen Zwang statt.

In deinem Fall hätte auch drinstehen müssen,warum das Amt anordnet dich im Berufsbild Pflegehelfer zu erproben,obwohl du dich selbst für völlig ungeeignet hältst.Das können die nicht machen weil es in dem Bereich viele offene Stellen gibt.Dem Träger sagst du dann das das Amt einen Fehler gemacht hast und das du nichts unterschreibst.Oft hat man Glück und die schicken einen dann gleich wieder nach Hause.

Gut,das nützt jetzt alles nichts mehr nachdem du schon unterschrieben hast.Du gehst am besten so vor das du alle Unterlagen vom Träger zur Prüfung mit nach Hause nimmst und dann stellst du das hier ein.Dann muss man gucken ob man Sachen findet die über das schon unterschriebene hinausgehen.

Oftmals sollst du denen das Recht einräumen,das die sich mit deinen Daten bei privaten Arbeitgebern bewerben dürfen.Wenn du Pech hast,dann melden die dich mit deinen Daten auch bei irgendwelchen Zeitarbeitsportalen im Internet an.Das musst du dir nicht gefallen lassen,es sei denn das du sowas ähnliches schon unterschrieben hast.

Mit dieser unterschriebenen EGV musst du in jedem Fall gute Gründe finden,warum du beim Träger nicht unterschreibst.Es gibt schon Richter die sonst gegen dich entscheiden.

Grüsse
Pinkelpaula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 09:42   #20
Maddrax
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Hi Pinkelpaula

mit dem Unterschreiben der EGV habe ich ganz miese Karten, ich weiss.
Bevor ich hier im Forum gelesen habe, währe ich nie auf die Idee gekommen, da nicht zu unterschreiben, da bin ich viel zu eingeschüchtert, wenn ich bei denen auf'm Amt hocke ... das
passiert mir nicht wieder, aber jetzt isses erst mal zu spät
Wäre bisher auch noch nie auf die Idee mit dem beistand gekommen.


Ich habe mir eine kleine Kamera besorgt und den Teil der EGV abgelichtet, wo das mit der Massnahme drinne steht.
Habe dieses Blatt zwei in zwei Teilen abgelichtet und dann versucht zusammen zu setzten. Ich hoffe ihr kommt daraus schlau.
Sorry, bin kein Fachmann in solchen Dingen ...

Ausserdem den Zuweisungsbogen
Oben auf dem Zuwesiungsbogen (nicht abgelichtet, habe ich nicht alles draufbekommen) steht noch:
ZUWEISUNGSBOGE INTEGRATIONSMASSNAHME ALL IN ONE
(Massnahme nach dem ³45 SGB, Drittes Buch)


Wie ihr seht, steht nix drinne, warum im Berufsfeld Pflegehilfe und meine SB hat nur gesagt, als ich ihr sagte, dass ich das nicht kann und auch nicht möchte, "Für die anderen Bereiche sind sie noch weniger geeigent und darum machen sie das jetzt mal"

Ich warte noch auf die Einladung von der Massnahme, bis Gesten kam nix.

Habe nicht vor, da was zu unterschreiben, aber das wird bestimmt nicht einfach werden.
Wie ist das zum Bsp. wenn die einem eine Anwesenheitsliste unterschreiben lassen wollen ?
Da kann ich ja net sage, ich will das zu Hause prüfen.
Oder wenn ich irgendwelchen Krempel ausgehändigt bekomme (zum Bsp. das Berichtsheft von dem in der EGV steht) und ich soll den Empfang von dem Zeugs quittieren. Wie soll ich mich da verhalten ??
Und wenn ich einen Antrag auf Fahrgelt unterschreiben soll ?
Immerhin muss ich fast dreissig KM einfach Strecke dahin gondeln !

Dass die meine Daten vom Amt bekommen, habe ich ja idiotischerweise unterschrieben.
Aber, dass die meine Daten verwenden dürfen um mich bei privaten Arbeitgebern zu bewerben oder mich bei irgendwelchen Zeitarbeitsportalen im Internet anzumelden.
Das die das dürfen, davon steht nix in der EGV.
Da steht nur, dass ich Zugriff auf meine Daten gewähre.
Können die das oben beschriebene denn dann machen ??
Mich für mich bewerben ???


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>Mit dieser unterschriebenen EGV musst du in jedem Fall gute >Gründe finden,warum du beim Träger nicht unterschreibst.Es gibt >schon Richter die sonst gegen dich entscheiden.
>


da kommt es ja dann auch darauf an, was ich unterschreiben soll, oder ?
Wie gesagt, wenn sie mir Anwesenheitzsliste oder Krempel, den ich bekomme zu quitieren vorlegen, da weiss ich nicth, wie ich das umgehen kann.
Oder Fahrgeldantrag.

Aber sonstirgendwelche Formulare, die nehm ich -nach Möglichkeit- erst mal mit nach Hause.
Versuche es zumindest

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Maddrax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 12:05   #21
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Die Unterlagen für die Fahrgelderstattung kannst du ruhig unterschreiben.Ebenso eine Liste in der du deine Anwesenheit dokumentierst.

Alles andere einfach einstecken und mit nach Hause nehmen zum Prüfen.

Wenn die Unterlagen harmlos sind,wenn lediglich in anderer Form das drinsteht, was du sowieso schon unterschrieben hast,da gibts schon Fälle wo der Richter dann gesagt hat,die Sanktion war rechtens.

Meistens ist es aber so das der Träger deine Daten an private Arbeitgeber weitergeben möchte.Das verstösst gegen Artikel 12, Grundgesetz.(Freie Berufswahl)Du musst dir vorstellen du hast 3-4 verschiedene Arbeitsstellen auf die du dich bewerben könntest.Nun kommt jemand und reisst dir diese Entscheidung aus der Hand.Er entscheidet für dich,ob du als Lagerhelfer oder als Verkäufer arbeiten möchtest.Sowas gibts nur auf freiwilliger Basis,wenn man so blöd ist dafür zu unterschreiben.

Wenn du Glück hast,dann erwischst du ein Institut das auf eine solche Einwilligung zwingend angewiesen ist.Es gibt da schon einige die ohne deine Unterschrift gar nicht mit dir arbeiten können.Sowas hier z.B.http://www.elo-forum.org/weiterbildu...liederung.html

Die Unterlagen findet man in Post 12.

Grüsse
Pinkelpaula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 13:19   #22
Maddrax
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Danke Pinkelpaula,
ich habe bisher immer alles widerspruchlos hingenommen und jeden Mist mitgemacht, den die für mich vorgesehen hatten.
War halt immer der Ansicht, nicht anecken, nicht auffallen, dann können die dir nix reindrücken .
Merke aber jetzt, das -egal wie ich mich verhalte- die dir eh was reindrücken.

OK, lt. EGV habe ich ja "lediglich" unterschrieben, dass ich dem Träger für die Dauer der Massnahme Zugriff auf meine Daten, die beim Jobcenter vorliegen, erlaube.
Daraus ist jetzt nicht ersichtlich, ob dieser Träger (SRH) meine Daten dann an dritte weitergeben darf oder ob er mich dafür extra nochmal unterschreiben lassen müsste, oder ?


Mal ne Frage, Diese Erlaubnis /Einwilligung zum Weitergeben der Daten vom Jobcenter an die SRH, kann man nicht widerrufen, oder ?
War schon mal Thema hier aber keiner wusste drarauf wirklich eine Antwort.


Bei diesem "Vertrag" aus dem anderen thread geht es ja tatsächlich darum, dass dieser Träger die Daten dann nicht nur im Hause behalten möchte, sondern an Dritte (potentielle Arbeitgeber) weiterleiten möchte, und das verstösst gegen das Grundgesetzt, Art. 12, wie Du schreibst.

Hoffe ich mal, dass durch meine Einwilligung, ich nicht auch gleich die Einwillgung meine Daten an Dritte weiterzugeben gegeben habe ...
Maddrax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2012, 14:54   #23
Pinkelpaula->Emailproblem
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

Hi.

Deine Einwilligung betrifft nur den Datenaustausch zwischen Träger und JC.Eine Datenweitergabe an dritte private Arbeitgeber wäre eine erhebliche Erweiterung der EGV,die du nicht unterschreiben brauchst.

Die bereits gegebe Einwilligung lässt sich nur sehr schwer oder überhaupt nicht widerrufen.Du müsstest schon nachweisen das du regelrecht überrumpelt worden bist.Geht wohl nur übers Gericht.Ausserdem ist die Einwilligung auf die Dauer der Massnahme begrenzt.Das wirst du kaum wieder vom Tisch bekommen.

Es war vor kurzer Zeit noch so,dass manch ein Träger darauf angewiesen war,dass die Leute denen ihre EGV zum Kopieren mitbringen.Dann konntest du einfach sagen das du deine private Post Dritten nicht zugänglich machst.Dann hatte der Träger ein Problem,weil das JC sowas auch nicht weiterreichen darf.Ich schätze das das mit deiner Einwilligung hinfällig ist.

Du hast denen Zugriff auf alle gespeicherten Daten gestattet.Meist war es sonst auf Verbis begrenzt,war wohl etwas weniger nehm ich an.Daher werden die deine EGV wahrscheinlich gar nicht brauchen damit die mit dir arbeiten können.Trotzdem,wenn die das haben wollen sagst du einfach:Das ist privat.

Ja,ansonsten muss man sagen,ich hab mir das Institut mal angeguckt,solche grossen Institute verhalten sich eher rechtskonform.Du hast das Pech das du einem eher besseren Träger zugewiesen worden bist.Ist vielleicht auch etwas netter dort,aber die schlechten Träger lassen sich viel besser abwehren.Das scheint sowas gewerkschaftsnahes zu sein.Die werden dir vermutlich einigermassen saubere Sachen zum Unterschreiben vorlegen.

Wenn etwas dabei ist,womit die erreichen wollen das die deine Daten privaten AG weiterreichen dürfen,sagst du besser gleich das du das nicht unterschreibst und berufst dich auf § 12,GG.

Den Rest sagst du dann musst du erst prüfen.

Grüsse
Pinkelpaula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2012, 13:29   #24
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Standard AW: sinnlose Maßnahme auf's Auge gedrückt bekommen

OK, jetzt wird's dan langsam ernst
Habe Post vom Massnahmeträger bekommen, Einladung zum ersten Termin; nächsten Mittwoch um 16:00 Uhr.
Was ich alles verkehrt gemacht habe (EGV unterschrieben ) könnt ihr ja bei den bisherigen postungs nochmal lesen.

Es steht nix weiter in diesem Anschreiben drinne, was da an diesem ersten Tag laufen soll.
Ich nehm mal an, eine "Einführung".
Vielleicht auch schon dieses "ominöse" Erstgespräch, genannt : "Orientierung und Information im Einzelgespräch".
Da werde ich wohl erst mal nicht darum herum kommen da hinzugehen ...


Habe mal die Einladung abgelichtet, aber da steht nicht viel drauf.
Sowie nochmal dieses Infopapier, wo alles über diese Massnahme drauf steht

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einladung.jpg   integrationsmassnahme.jpg  
Maddrax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2012, 20:26   #25
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Pinkelpaula Pinkelpaula
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Hi Maddrax.

Hatte dir ja oben schon geschrieben das die manchmal deine Zuweisung brauchen.Das scheint auch hier so zu sein,die sollst du mitnehmen.

Tu am besten so das du nicht dran gedacht hast.Wenn es sich als sinnvoll herausstellt kannst du immer noch sagen das die das von dir nicht bekommen und sich dafür ans JC wenden sollen.Aber lass dich auch nicht festlegen,dass du sagst du bringst es morgen mit.

Wahrscheinlich sollst du beim Träger dann gleich weitere Unterlagen unterschreiben.Tu einfach interessiert,lies dir das langsam durch und warte bis du eventuell Unterlagen bekommst,womit sich der Träger die Erlaubnis von dir erteilen lassen will,das seine Mitarbeiter deine Unterlagen an private Arbeitgeber verschicken dürfen.Meist ist das dabei.

Nun versuchst du den Träger darauf ein bisschen festzunageln.Erzählst ihnen einfach das es schon Fälle gegeben hat wo so ein Träger sich mit den Daten in diversen Internetportalen angemeldet hat.Das die Daten bei unseriösen Zeitarbeitsfirmen gelandet sind.Das die Leute danach richtig betteln mussten,wenn sie für eine Stelle nicht geeignet waren,dass der Träger auf diese Stelle doch bitte keine Bewerbung verschicken möge.

Kannst ja noch ein bisschen mit denen diskutieren warum du nicht für jede zumutbare Stelle auch geeignet bist.Die Zumutbarkeit mag für das JC das alleinige Kriterium sein,das siehst du für dich selber aber etwas anders.Es kommt eben auch auf die Eignung an und daher sollte man das besser nicht in fremde Hände legen.

So ziemlich zum Schluss sagst du das du das auch nicht tun brauchst,weil Artikel 12 Grundgesetz dir die freie Berufswahl garantiert.Es ist ziemlich eindeutig das wenn du jemanden beauftragst an deiner Statt für dich Arbeit zu suchen,du auf deine freie Berufswahl verzichtet hast.

So,und dazu bist du nicht bereit.Fertig aus.

Wenn du Glück hast kann der Träger dich jetzt nicht mehr gebrauchen.Daher ist es schon wichtig in diesem einen Punkt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.Wegen der unterschriebenen EGV kannst du in anderen Punkten nicht so offensiv vorgehen.Also sieh zu das du dich zuerst ein bisschen unauffällig verhältst und wenn der Träger mit sowas angelaufen kommt,schaltest du um.

Grüsse
Pinkelpaula ist offline   Mit Zitat antworten
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