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Alt 28.07.2017, 15:24   #1
Abstiegsangst
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Abstiegsangst
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Standard Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Am letzten Arbeitsplatz hatte ich große Probleme, die Anforderungen zu erfüllen und jeden Tag sehr starke Kopf- und Rückenschmerzen und starke Schlafstörungen und war ständig erschöpft. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie hat alles nur noch schlimmer gemacht.

Nach zwei Jahren zu Hause habe ich mich wieder einigermaßen erholt und möchte wieder zurück auf den Arbeitsmarkt, befürchte aber, dass es wegen meiner erhöhten Reaktivität auf äußere Reize und damit verbundenen schnellen Erschöpfbarkeit und körperlichen Problemen dann wieder in kürzester Zeit bergab gehen könnte und meine Psychiaterin möchte, dass ich in der Psychiatrie meine Arbeitsfähigkeit wiederherstellen lassen sollte. Aber das kommt für mich überhaupt nicht in Frage, weil ich schon in der Psychiatrie war und dort werden die Menschen noch mehr kaputtgemacht als sie schon sind, es geht nur um Abrichtung und Gehorsam, das Brechen des eigenen Willens, auf Biegen und Brechen soll man monotone Arbeit, den sehr rauen respektlosen Umgangston des Pflegepersonals, das Fehlen jeglicher Privatsphäre, die räumliche Enge mit vielen Menschen aushalten und wer das nicht kann, bekommt noch mehr von den sehr schädigenden Neuroleptika zu schlucken, für mich ein einziger Alptraum, als ob jemand mit der Keule auf mich einschlagen würde.

Ich wünsche mir Kontakt zu Menschen, die auch in der Psychiatrie waren und es als Ort der seelischen Folter und Umerziehungslager sehen, dass es dort darum geht, unangepasste kritische Menschen gefügig zu machen, abzurichten, zu disziplinieren, zu dressieren, einzuschüchtern, mundtot zu machen, damit die Insassen später in Freiheit entlassen völlig gebrochen sind und nicht mehr anecken, nicht mehr stören, nicht mehr die Unterdrückung des Menschen im Kapitalismus in Frage stellen und als brave angepasste Arbeitstiere alles mitmachen, was Arbeitgeber und Staat verlangen.

Ich fühle mich sehr alleine mit meinem Problem und wenn ich in Selbsthilfegruppen davon erzähle, verstehen die Leute nicht, was ich an der Psychiatrie schlecht finde, die meisten sind so dermaßen konservativ, dumm, angepasst, bieder, unkritisch, die finden die Behandlungen und das Verbogenwerden und die Zwangsstrukturen gut dort. Sie sehen gar nicht die Gewalt, die den Menschen dort angetan wird.
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Alt 28.07.2017, 18:50   #2
Zeitkind
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Zitat von Abstiegsangst Beitrag anzeigen
Ich fühle mich sehr alleine mit meinem Problem...
Ersetze mal das Wort Problem durch Selbstbewußtsein. Und schon bist Du ganz und garnicht alleine.
Eigentlich hast Du in dem kurzen Beitrag auf den Punkt gebracht, was Dich wirklich bewegt. Ohnmacht, die zunehmenden Widrigkeiten der Gesellschaft auszuhalten.
Wenn Du anfängst, Dich von der hinnehmenden Masse abzuheben, weil Du hinterfragst und erkennst, dann fällst Du aus der Fließrichtung.
Schwimmen gegen den Strom ist ungleich schwerer und wenn Du das durchziehen willst, kostet das auch mehr Kraft.
Und Du wirst Gleichgesinnte suchen müssen (machst Du ja schon), die Deiner Sensibilität (auch im Alltag) wirklich folgen können.
Wenn Dich die Selbthilfegruppen nicht weiterbringen, dann mußt Du sie verlassen. Es braucht auch nicht unbedingt eine Psychatrie, um gebrochen zu werden.
Das passiert ständig und überall, beginnt bereits im Kindergarten und endet frühestens im Pflegeheim. Hier und überall bekommst Du die Folgen unmittelbar zu spüren.
Die selbstverschuldete organisierte Verblödung u. Regression der Gesellschaft (kritisches-netzwerk)
Dafür gibt es von außen so gut wie keine Hilfe. Der einzig erträgliche Weg ist, sich der Manipulation so gut es geht zu entziehen und eine eigene Strategie zu entwickeln.
Zitat:
"Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärs....en folgen"
habe ich hier gelesen. Dieser Spruch bestätigt sicher nicht nur meine Erfahrungen. Löse Dich von der Herde und suche Dir aufrichtige Menschen.
In einer Psychatrie bist Du mit Deinem Anliegen jedenfalls überhaupt nicht gut aufgehoben. Sie sollte der Heilung psychatrisch kranker Menschen dienen.
Den Krankheiten der Gesellschaft bzw. deren Auswirkungen hat sie nichts entgegenzusetzen, außer dem Ausschalten restlichen Bewußtseins.
Schlimm ist, daß oft der Verursacher selbst seine Opfer in diese Einrichtungen schickt, siehe das Beispiel Gustl Mollath.

Ich war vor ein paar Jahren in ähnlicher Situation. Nach zwei Jahren Mobbing vom AG aussortiert, wollte man mich auch in psychologische Behandlung schicken.
Was hat mir geholfen? Konsequenz auf allen Ebenen. Ich habe mein ganzes Umfeld aufgegeben, bin dorthing gezogen, wo ich wirklich sein will. Mein Rat:
Ehrenamtlich engagieren um glaubwürdige, aufrichtige Menschen zu finden. Verlege Dich auf das Geben und nimm möglichst wenig.
Ich verspreche Dir; Du wirst wunderbare Erfahrungen machen. Ansprüche und Abhängigkeiten möglichst weitgehend aufgeben. Unglaubwürdige Medien abschalten.
Mit der Erhaltung Deiner Existenz und der Verteidigung Deiner Rechte hast Du mehr als genug zu tun.
Das verlangt viel Wissen ab und bringt Dich auf einen anstrengenden Bildungsweg. Und nicht vergessen, das alles braucht Zeit.
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Alt 29.07.2017, 20:21   #3
HansHubert
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

@Abstiegsangst: Ich weiß nicht, wo du wohnst, in Berlin gibt es aber diese beiden Organisationen:

weglaufhaus

Irren-Offensive Nr. 14

Ich hoffe die Verlinkung ist in Ordnung.
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Alt 30.07.2017, 12:36   #4
en Jordi
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Zitat von Abstiegsangst Beitrag anzeigen
Nach zwei Jahren zu Hause habe ich mich wieder einigermaßen erholt und möchte wieder zurück auf den Arbeitsmarkt, befürchte aber, dass es wegen meiner erhöhten Reaktivität auf äußere Reize und damit verbundenen schnellen Erschöpfbarkeit und körperlichen Problemen dann wieder in kürzester Zeit bergab gehen könnte und meine Psychiaterin möchte, dass ich in der Psychiatrie meine Arbeitsfähigkeit wiederherstellen lassen sollte.
Hallo! Ich kenne nicht deine Diagnose oder Krankengeschichte, aber der Vorschlag deiner Psychiaterin erscheint mir doch recht merkwürdig, wenn das so stimmt. Da solltest du über einen Wechsel nachdenken. Ebenso bei der Gruppe, wenn dort nur einseitig dahergeredet wird. Es gibt auch geleitete Gruppen für den Anfang.

Die Psychiatrie dient einer Akutbehandlung von schweren Erkrankungen und der Einstellung der Medikamente. Dir könnte vielleicht eine psychosomatische Klinik im Rahmen einer Rehabilitation eher helfen. Die stehen auch unter gewissen Zwängen, nicht zuviele Patienten erwerbsgemindert zu entlassen, aber mit einer Psychiatrie ist das nicht vergleichbar.
Ist dir der Unterschied überhaupt bewusst?

Natürlich gibt es auf der anderen Seite auch Patienten mit fehlender Krankheitseinsicht, die sich von allen Institutionen verfolgt fühlen.

p.s. Anlaufstellen für Psychiatriegeschädigte gibt es viele. Da müsstest du dich mal umhören in deiner Gegend oder einfach Tante Gockel bemühen.
__

paranoid querulatorisch
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Alt 18.10.2017, 10:40   #5
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Es gibt doch auch das Buch "Irre wir behandeln die Falschen"

ich glaube, der Text beginnt damit, dass die Leute, die in Behandlung gehen, eigentlich nicht diejenigen sind, die hingehen müssten, sondern diejenigen, die so manches Krankheitsproblem erst auslösen wie der Threadersteller es auch erwähnt hat, wie es hierzulande (Kaptialismus) zum Teil abgeht.

Wenn man Hilfe und Entspannung will, muss man den Geldbeutel zücken (Kurse, Seminare, Bücher, Therapien nicht kassenbezahlter Art) .. oder naja, man sucht sich Gleichgesinnte und hat viel Spaß mit ihnen.

Gert Postel, der Briefträger der sich zum Oberchefarzt von Psychiatrien "hochgearbeitet äh gestapelt hat" und keine sog. Fachperson ihn durchschaut hat und es nur durch einen Zufall herauskam ist doch das beste Beispiel, für die Infragestellung der Sinnhaftigkeit von Psychiatrie meiner Meinung nach, jedenfalls, die Dinge zu hinterfragen sollte man immer.

Nach ner Knaststrafe, Buchveröffentlichung kümmert er sich für Patientenverfügungen (Schirmherrin Nina Hagen) gegen Psychiatrie-Übergriffe. Kann man im Netz nachlesen, die Verfügung herunterladen. In YouTube ist er auch per Video verlinkt.

Vor ein paar Tagen war ein Ärztekongress für Psychiater / Psychiatrie in Berlin meine ich. Der Deutschlandfunk (Radio) brachte ein Interview mit einem Arzt zu dem Thema, auch was die gefühlten oder tatsächlichen Übergriffe auf Psychiatrie-Patienten betrifft und dass es eben schwierig ist, Abhilfe für die Kranken zu finden oder sie nicht zu verletzen (Spritze ist ja auch schon Körperverletzung). Denn vor dem Kongress protestierten wohl Leute und Psychiatrie-Gegnerinnen.

hier habe ich das mal herausgesucht, hoffe, es ist das, was ich im Radio gehört habe:
Geschlossene Psychiatrie - Seelisch gesunden unter Zwang? (Archiv)

gibt auch Bücher zum Thema Patientenrechte Allgemeinmedizin und oder Psychiatrie und ich denke, es gibt ganz viele, die hellhörig im Threadersteller gedachtem Sinne sind.

Manche Krankheiten sind halt schwierig, ich denke, vor allem, wenn es endogen ist, also, nicht anerworben, sondern organisch oder so.

Lebensumstände können Depressionen verurschen, dann kann man was ändern, oder es gibt eine organische Chemiekonstellation, die eben eine Veränderung dadurch schwierig machen - meine ich, bitte lest alles selbst nach, fragt Fachleute oder macht euch eigenen Gedanken.

Postel meinte mal, man läuft Gefahr die Verantwortung für sein Gefühlsleben oder so, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, abzugeben. Andererseits wird man hierzulande ja ständig geraten, zu Fachleuten zu gehen und wenn Fach irgendwas davor steht, dann ist halt vieles so, vieles wird dann von Fachstellen / Institutionen nicht mehr hinterfragt.

Deshalb immer vorsichtig bei allem, bestmöglich nicht allein und Freunde und Leute des Vertrauens suchen, finden, haben ;)

und ja, es heißt auch: "lebendige Fische schwimmen GEGEN den Strom" (das heißt aber nicht, dass das nur und immer angenehm ist ;) )
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2017, 17:51   #6
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Lilafodo
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Ich bin auch eher ein Psychiatriegegner, allerdings ist mein Grund ein etwas anderer.

Ich bin vor ca. 3 Jahren in der Psychiatrie, weil ich in einer verzweifelten Situation war. Ich war mit einem Mann zusammen, der mich stark manipuliert hat, (mir zum Beispiel eingeredet hat, meine Familie würde nicht zu mir stehen) um mich stärker an ihn zu binden. Mir war nicht klar, dass er mich manipulierte, aber irgendwie trieb es mich von ihm weg und ich fing eine Affäre mit einem Mann an, der drogenabhängig und gewalttätig mir gegenüber war. In der Zeit begann auch ich, Drogen zu nehmen.
Mann 1 wollte aber weiter mit mir zusammen sein und als ich sagte, ich bräuchte psychologische Hilfe, kam ihm dies sehr entgegen, da er wohl dachte, ein Psychologe könnte mir die Flausen mit dem anderen Mann aus dem Kopf schlagen.
Also brachte er mich in die Psychiatrie, wo man mich sofort fragte, ob ich Drogen genommen habe. Das hatte ich vor Kurzem und will auch nicht abtun, dass auch das ein Problem von mir war, aber es war in diesem Moment sicher nicht mein Hauptproblem.
Als ich die Frage wahrheitsgetreu beantwortete, kam ich natürlich auf die Entzugsstation. Die Menschen dort hatten starke Entzugssymptome, brauchten Medikamente und in erster Linie keine Gespräche, da sie meist erst mal wieder runterkommen mussten.
Ich kam mir völlig fehl am Platze vor. Ständig wurden mir Medikamente angeboten, um Entzugssymptome zu lindern, die ich gar nicht hatte.
Obwohl ich immer wieder äußerte, dass ich kein schweres Drogenproblem hatte und dies nur die Spitze des Eisbergs bei mir war, kam ich anschließend in eine Therapiegruppe mit Alkohol- und Drogenabhängigen.
In den Therapiegruppen merkte ich erst richtig, dass ich nicht solche Probleme hatte, wie die Menschen, die dort saßen und kam mir wie ein Blender vor.
Da man mich aber auch nicht in eine andere Gruppe verlegen wollte (es würde nun mal 3 Wochen dauern, bis die Abbauprodukte aus dem Körper wären), habe ich mich dann letztendlich selbst entlassen und mein chaotisches Leben ging weiter wie zuvor.
Letztendlich habe ich es selbst daraus geschafft, aber es gab viele gefährliche Situationen, die auch anders hätten laufen können und im Nachhinein ärgere ich mich darüber, dass ich selbst nach Hilfe gefragt habe, mir aber keiner helfen wollte.
Ich wirkte wohl zu stark, teilweise kamen Patienten zu mir und suchten bei mir Trost. Aber es fällt mir nun mal schwer, Fremden (auch und vor allem Ärzten!) Gefühle zu zeigen und ist nicht ein guter Arzt dazu da, zu erkennen, dass jemand nur eine Fassade aufrecht erhält?
Lilafodo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2017, 14:13   #7
Dagegen72
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

@Lilafodo: da hast du ja ganz "schönen" Mist erlebt :( ja, da kann man sich ja nur für fremdschämen für die gesetzlichen Regelungen, die sowas zulassen. Die falsche Hilfe "verordnen", dass scheint ein staatliches Grundprinzip zu sein, siehe Jobcenter. Willst du das eine, bekommst du garantiert das andere (Falsche) *Augenroll*

Die Kassen zahlen vielleicht auch eher für Entzug, als für was anderes, ist womöglich billiger *ärgerlich* aber so ist es wohl.

Ich kenne Geschichten wie: Psychologin einer Klinik ist während dem Gespräch eingeschlafen, Gesprächstermine gab es kaum, da Einschränkungen verordnet wurden usw.

ja, ich finde auch, dass es unter solchen Umständen gefährlich sein kann in so einer Klinik. Leute mit großen Problemen, die ihrerseits auf der hilflosen Suche nach Hilfe sind, wo u.U. kaum geholfen wird / werden kann können einen mit ihren Problemen herunterziehen oder du hättest Mann 3 mit noch übleren Problemen an den Hals bekommen äh kennengelernt !!

Am Ende bleibt einem dann ja nur, mit den Patienten zu reden .. also ne, ne, dem einzigen Psychiater dem ich vertrauen würde, ist Gert Postel

ne, also wie schnell die bei Medis sind ... zum ko* Was man so hört .. oh man .. also, das von Gert war natürlich auch nicht ok von ihm, aber es enttarnte den Mr.pseudo-wichtig psychiatrie-Bereich und das sollte allen zu denken geben und so wie es geht sich Hilfe woanders suchen, bspw. Psycho-Therapie, aber dann bitte solange suche, bis die Chemie mit jemandem stimmt.

und super an alle, die es wie du herausschaffen, da ich glaube, dass der Drehtür-Effekt im Psychobereich hoch sein kann, vielleicht, weil die Gefahr besteht, dass man den Glauben in seine eigenen Hilfskräfte verliert. Oder wenn man denkt, die Fachleute können einen nicht helfen (weil die Kasse es nicht bezahlt!!, weil die Bezahlung der Kasse fehlt, dass sich ein Arzt nicht genug Zeit nehmen kann oder will, weil der Arzt / die Ärtzinnen nicht intelligent / interessiert sonst was genug sind, weil man nicht privat versichert ist oder, oder, oder) , also bin ich ein hoffnungsloser Fall, so meine VERMUTUNG. Glaub, der Link ist interessant:
Einmal Patient in der Psychiatrie - immer Psychiatrie? >> psychoMuell.de

man könnte ja mal versuchen sich zu überlegen, welche Hilfe man sich in einer Psychiatrie, Klinik, Therapie oder ähnliches hofft zu finden und es versuchen selbst in der Alltagsrealität umzusetzen oder man sucht so lange die richtige Einrichtung / Person mit der man seine Wunschziele erreicht, aber da sollte man meine ich auch immer auf die Passung mit den eigenen Zielen und dem Besprochenen achten.

und außerdem heißt es doch "lachen ist die beste Medizin" :D oder, es gab doch mal den Spruch, lacht kaputt, was euch kaputt macht oder so ähnlich

edit: ja, ich glaube schon, ein guter Arzt sollte die Fassade erkennen meine ich. Weiß aber nicht, ob der denkt, dass eine Fassade auch Schutz für den Patienten ist und ein evtl. guter Arzt da nicht dran geht, bis die Fassade von selbst fällt. Von daher: es braucht wohl Zeit und Geduld das oder den Richtigen zu finden. Das kann man glaube ich nicht pauschal beantworten.
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)

Geändert von Dagegen72 (24.10.2017 um 14:25 Uhr)
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Alt 24.10.2017, 14:58   #8
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Keine Diagnose, noch Beratung meinerseits.
Aber es soll hin & wieder vorkommen, dass ganz simple Dinge helfen können aus einem "schwarzen Loch" heraus zu steigen.

Meistens fehlt uns ein optimaler Vitamin-D Spiegel, der einen Rattenschwanz an negativen Effekten mit sich zieht. Selbes trifft auf fehlende Aminosäuren zu zB. L-Tryptophan oder L-Lysin.

Etwas ab der westlichen Medizin könnte man nach "Ashwaghanda" googlen. Bei kleinen depressiven Phasen, würde ich persönlich eher auf diese Mittel zurück greifen als zu einem "Laufhaus" zu gehen.

Lediglich kleine Hausmittelchen die durchaus manchen schon bei kleinen Weh-Wehchen geholfen haben, aber definitiv ersetzt keines den Gang zu einem Spezialisten.

Alles Gute.
__

*Neu* - Leitfaden für Einsteiger und Fortgeschrittene -Klikk

-bin auch nur Besitzer einer OK - keine Rechtsberatung - auf eigene Verantwortung-

Viele Grüße,
DoppelPleite
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Alt 24.10.2017, 15:06   #9
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bezüglich Vitamin D denke ich reicht einfach, raus gehen, wenn die Sonne scheint oder raus auf den Balkon und in die Sonne schauen, oder Stuhl ans Fenster
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
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Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
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Alt 24.10.2017, 15:25   #10
doppelhexe
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Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
bezüglich Vitamin D denke ich reicht einfach, raus gehen, wenn die Sonne scheint oder raus auf den Balkon und in die Sonne schauen, oder Stuhl ans Fenster
schon mal depressionen gehabt? da kostet oft das aufstehen morgends schon unmenschlich viel kraft... ganz zu schweigen vom sich (sich waschen) anziehen... wie will man da raus oder auf den balkon? noch dazu, wo sich da draussen der grund für die deprssionen befindet?

nur mal so, weil wir hier ja in einem psychiatrie-thema sind...
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Alt Gestern, 21:31   #11
Vielzitzenmaus
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Vielzitzenmaus
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Standard AW: Suche Kontakt zu Psychiatriegegnern

Ich musste leider ähnliche Erfahrungen machen. Ich war ungewollt und kam als Kind mit meinen Eltern und Geschwistern nicht klar. Die Schuld lag dabei ganz klar bei meinen Eltern, aus meiner Sicht war ich ein völlig normales pflegeleichtes Kind, dass sich nur eben nicht alles gefallen lassen wollte.
Die Folge war das ich mit 12 Jahren meine Sachen gepackt und mich auf zum Bahnhof Zoo gemacht habe.

Ich war nicht mal ganz angekommen da sammelte mich die Polizei ein und man steckte mich 6 Monate in die Psychiatrie, da ich zu rebellisch war. Natürlich wurde nicht einmal in der Zeit gefragt wieso ich überhaupt weggelaufen bin. Das meine Verletzungen durch Misshandlungen der Eltern stammte glaubte man mir nicht. Meine Eltern hatten es gut drauf den Psychotanten dort weiß zu machen, dass ich mich selber verletzen würde.

Ich musste dort mit 12 (!) Jahren sogar die Pille nehmen - anfangs gegen mein Wissen, damit ich ja nicht mit dem nächstbesten Mitgefangen ins Bett gehe und mich schwängern lasse (wobei ich zugeben muss, dass es da schon echt tolle Typen gab, mit denen wäre ich sofort durchgebrannt, aber eben nicht ins Bett gegangen).

Diese Erfahrungen haben mich bis heute sehr misstrauisch gegenüber jegliche Form von Behörden und medizinischem Personal gemacht.
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