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Start > Allgemein > Umfragen / Meinungen -> Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...


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Alt 21.04.2017, 13:55   #1
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Schmetterling74
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Standard Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Ich hoffre, das ich im richtigen Forum bin, wenn nicht bitte verschieben.

Ich habe ja schon bezüglich der angekündigten EM-Rente einen anderen Thread eröffnet, aber ich muss hier mal auch etwas Dampf und Frust ablassen, hoffe man verzeiht es mir.

Es ist ja nicht so, das ich mich nicht um was nicht bemühen würde, aber man möchte ja schließlich auch mal ganz raus aus dieser Abhängigkeit. Zudem ich auch sehr vielseitige Interessen, Fähigkeiten und Neigungen auch natürlich zu meinen Schwächen habe. Ich habe auch eine Rechenschwäche (das ist dem Amt auch bekannt). Ich könnte jetzt z. B. nicht groß was im kaufmännischen Bereich oder Buchhaltung machen, weil ich mit den ganzen Zahlen aufgrund meiner Rechenschwäche Probleme habe und einfach das nicht kapiere. Die Rechenschwäche wurde bereits in der Schule festgestellt. Also Belege darüber hab ich.

Allerdings wurde auch hier von Seiten des JC immer wieder versucht, mich in diese Sachen rein zu drängen und zu drangsalisieren. Diese "Idiotentests" musste ich ja auch schon deswegen mehrfach machen und dann kam immer Büro raus, dagegen sträubte sich dann auf Dauer bei mir einiges. Ich bin nun mal eher der kreative veranlagte und musikalische Mensch, aber anscheinend sind hier solche Berufzsweige auch bei den JC verpönt. Ich hatte sogar durch Kontakte Empfehlungsschreiben dabei, das ich auf jeden Fall dafür geeignet bin und mir doch bitte die Weiterbildung / Umschulung bezahlt werden sollen.

Der letzte Kracher war letztes Jahr erst gewesen. Mein neuer SB wollte mich in den Pflegebereich/Betreuungsbereich stopfen. Gut ich habe schon mal ehrenamtlich weil ich wegen meiner Mutter dadurch in Berührung gekommen bin, auch schon mal was gemacht, aber das war auch eher die musikalische Schiene. Das halt den alten Leuten was vorgesunge mit Gitarre oder Keyboard begleitet. Hier sollte aber nicht die Betreuungskraft ausreichen, nein mein SB wollte höher hinaus und mir auch mal was gutes tun. Bei der Weiterbildung (war übrigens von der DEKRA) hätte ich sogar meinen Führerschein machen können. Das mehr oder weniger das einzige was mich daran noch interessiert hat. Allerdings gab es da auch schon Probleme mit meinen schlechten Sehvermögen. Ich hätte den Führerscheinsehtest nur mit einen augenärztlichen Gutachten machen können und das günstige bei Augenärzten (die ja nur auf Barzahlung bestehen waren auch schon 80 Euro) die konnte ich mir nicht mal eben so einfach aus den Ärmeln schütteln, aber das JC hat verlangt, das ich das alles vorab auslegen sollte.

Selbst der DekraMitarbeiter und Zuständige hatte sich diesbezüglich für mich eingesetzt, aber je mehr das mit der Theorie in den Pflegebereich rein ging um so genauer haben die dort selber gemerkt, das ich aufgrund meiner Körbergröße und meiner angeknacksten Gesundheit sicher nicht dafür geeignet war. Ich denke nicht, das, man auch eine Vorableistung auch von mir verlangen konnte. Zudem sollte ich auch die Arbeitskleidung teilweise alles selber bezahlen und würde es hinterher inklusive teurer Arbeitsschuhe (und ich trage zusätzlich noch Einlagen,die sein müssen vom Orthopäden) auch noch alles selber vorher bezahlen. Die Sache hatte sich dann in der Tat nach 4 Tagen erledigt.

Ich hätte auch eine Weiterbildung in der Zeit bei der Deutschen Pop bekommen können. Ich hatte dort ein sehr informatives ausfühliches Beratungsgespräch, auch hier wurde meine sehr musikalische Seite ernst genommen, aber das wurde seitens des JC abgelehnt, weil die der Meinung waren, das dies absolut nicht zu mir passen würde und ich hinterher auch nix finden würde. Was aber nicht so ist, da ich in der Richtung schon einige Kontakte via FB knüpfen kann, sobald ich mehr draus machen könnte.

Es kann doch langsam nicht sein, das so mit den "Kunden" wie sie es immer nennen, herum gesprungen wird, wie die es gerne drehen und hätten. Nach der letzten Aktion vor 1 Jahr schicken die mich nun in EM-Rente, da ich ja soviel von denen angefangen und aus gesundheitlichen Gründen immer wieder abbrechen musste. Das was ich wirklich machen will, wozu ich die ganzen Fähigkeiten, das Wissen usw. besitze, das scheint die völlig kalt zu lassen. Muss man sich das übrigens so gefallen lassen? ich hatte diesbezüglich sogar schon Anwälte dran, die da vor Jahren mal versucht haben, auch was für mich in der Richtung durchzusetzen, ohne Erfolg.

Sorry, kann ich was dazu, wenn ich halt sehr kreativ und musikalisch bin? Leider haben meine Eltern mich in der Hinsicht auch nicht unterstützt und wollten mich ebenfalls nur im Büro sehen und das ich daraus mal irgendwann eine starke Abneigung entwickele, müsste ja jedem klar werden. Zudem kam die musikalische Seite in Altenheimen bis jetzt recht gut an. Möchte schon mehr draus machen, aber das Equipment was ich habe, reicht bei weitem nicht aus, um damit profimäßig dauerhaft Erfolge zu erzielen. Ihr wißt ja selber, die Technik kostet leider genug Geld. Ohne Förderungsmöglichkeiten sehe ich da keine Chance doch noch um die EM-Rente herum zu kommen oder grad das was ich imemr machen wollte, auf Dauer auch Erfolg hat und ich für immer aus Hartz Iv weg bin. Darum denke ich mir schon, das kreative und musikalische Berufe beim JC auch verpönt sind. Ist dem wirklich so oder denke ich nur als einzige so? Um alles neu anzuschaffen, bräuchte ich mehrere tausend Euro. Evtl noch mal die Chance dann doch noch trotz medizinischen Gutachtens die Hoffnung auf einen Führerschein. Ich musste sogar aufgrund meines Alters (Anfang 40) ne Probefahrstunde machen und als wenn ich es geahnt hätte, der Fahrlehrer sehr zufrieden mit mir und meinte ich brauche nicht mal annährend viele Fahrstunden. Durch meine Eltern war ich damals auch gezwungen die Verkehrsregeln auch als Nicht-Autofahrer (Radffahrer) mehr oder weniger zu beherrschen.

Gruß Schmetterling74
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Alt 21.04.2017, 19:01   #2
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem JC

Schon mal überlegt als Musiker irgendwo AnzuHeuerN? Schiffe Suchen regelmäßig Musiker....
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
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Alt 21.04.2017, 22:58   #3
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem JC

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Schon mal überlegt als Musiker irgendwo AnzuHeuerN? Schiffe Suchen regelmäßig Musiker....
Da fehlt dann das Geld für das Ticket zum Hafen....
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Alt 22.04.2017, 11:11   #4
 
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem JC

Zitat von goodwill Beitrag anzeigen
Da fehlt dann das Geld für das Ticket zum Hafen....
Das könnte ein Punkt sein, aber man könnte, wenn man einen Job als Schiffsmusiker (bspw. auf Kreuzfahrten) unbedingt haben möchte, den entsprechenden Geldbetrag ansparen bzw. in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft organisieren, oder man fragt beim möglichen Arbeitgeber nach einem Vorschuss.

Sofern man das Ganze als nichtselbstständiger Angestellter macht, könnte man über einen entsprechenden Antrag bei AfA/JC nachdenken.
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Alt 23.04.2017, 13:42   #5
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Schiff keine schlechte Idee, hat nur ein Nachteil bei mir, das ich sehr leicht seekrank werde und wohl kaum dahingehend eine Kreuzfahrt miterleben könnte. Diese Reisetabletten hab ich auch schon versucht, da ich auch nicht immer bei jedem durch Übelkeit im Auto mit fahren kann, da ist es nur noch schlimmer von geworden. Hab sogar mal ne Freundin das Auto vollge....weil ich ihre Fahrweise nicht vertragen habe. Also gesundheitlich gesehen, muss ich da auch schon leider Abstriche machen. Höhenangst kommt auch noch dazu, eben auch das ich eher laufe und auch enge Fahrstühle meide. (bin leider mal stecken geblieben, wenn auch kurz,seitdem hab ich da auch schon ne Phobie entwickelt).

Freunde und Verwandte kann man leider vergessen zu fragen. Die die Geld haben, die werfen das nur um sich, helfen aber keineswegs (grad in meinen Fall wo mein Rechner im Eimer ist) und andere die haben auch kein Geld leben ebenfalls nur von Hartz Iv oder sind Rentner, da kann ich auch keine Unterstützung erwarten. Ich bin im Grunde genommen auf mich allein gestellt. Zu mal die nächsten Verwandten wo noch Kontakt sporadisch besteht, auch schon Jenseits der über 70 Grenze liegt.

Ich hoffe ja noch immer, das ich die EM-Rente in meinen Fall durch kriege. Ein FB Freund schafft es wohl trotz beruflicher Reha evtl. die zu bekommen. Er ist allerdings auch im Sozialverband drin. Den Weg würde ich sonst evtl. auch noch mal gehen, muss ich mir das Geld dann für den Monatsbeitrag zusammen kratzen.
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Alt 23.04.2017, 16:45   #6
Vladimi
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem JC

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das könnte ein Punkt sein, aber man könnte, wenn man einen Job als Schiffsmusiker (bspw. auf Kreuzfahrten) unbedingt haben möchte, den entsprechenden Geldbetrag ansparen bzw. in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft organisieren, oder man fragt beim möglichen Arbeitgeber nach einem Vorschuss.
Ein Reiseveranstalter / eine Reederei hat freundlicherweise die Anreise zum Hafen zu zahlen, an dem der Arbeitnehmer seinen Dienst antritt. Von wegen "...ansparen... Verwandte fragen..."

Wer der Musik bestellt, muß sie auch bezahlen!
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Alt 23.04.2017, 17:56   #7
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goodwill
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Zitat von Schmetterling74 Beitrag anzeigen
Schiff keine schlechte Idee, hat nur ein Nachteil bei mir, das ich sehr leicht seekrank werde und wohl kaum dahingehend eine Kreuzfahrt miterleben könnte.

Ich sag ja, irgendwas ist halt immer.....
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Alt 23.04.2017, 22:05   #8
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

das mag ja alles sein, aber ich warte jetzt eh erst mal die Entwicklung der EM-Rente ab. Ach ja und seitdem ich einen Anwalt bei Hartz IV bei denen da eingeschaltet habe und der auch mal hier und da im Ton etwas barscher wird (schriftlich) lassen die mich seitdem auch etwas in Ruhe, zumindest was diese sinnlosen Maßnahmen betrifft.

Tja nun heißt es warten und gucken das ich die EM-Rente in meinen Fall doch noch durch bekomme. Versuche da jetzt alles dran zu setzen, weil ich selber merke, meine Gesundheit geht einfach nicht mehr. Bin einfach nur froh, wenn ich meine Ruhe hier zuhause habe oder wenn ich mich fühle und das Wetter mitspielt, einen Spaziergang in der Natur mache, aber hinterher bin ich erst mal so kaputt, das ich mich hinlegen muss. Das heißt dann für mich auch, das da nicht mehr viel geht. Aber der DRV muss das nur mal klar werden. Mal sehen was auch die neuen Untersuchungen ergeben. Habe mir jetzt auch einen hoffentlich guten Rheumatologen rausgesucht und schon für Ende Mai einen Termin erhalten.

Gruß Schmetterling74
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Alt 24.04.2017, 01:48   #9
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Wer hier musizieren auf dem Schiff anpreist:

die Schiffe stellen ganz schön hohe Anforderungen an ihre Musiker. Sowohl musiklaisch als auch körperlich/gesundheitlich.

Also für nen mehr oder weniger "Hobbymusiker" ist das definitiv nix. Das ist für absolute Vollprofis!
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Alt 24.04.2017, 18:27   #10
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

das stimmt allerdings und darum werde ich das mit der Musik nur noch im Hobbybereich machen. Ich gehe eh auch selterner jetzt zu Veranstaltungen oder Konzerte (Eintrittspreise auch viel zu teuer) bei manchen Künstler knapp 100 Euro das haben wir ja als Hartz IV nicht über und auch durch die ganzen Anschläge bin ich auch etwas gehemmt, noch auf irgendwelchen Großveranstaltungen zu gehen, die irgendwie öffentlich sind. Bin zwar nicht der ängstlichste Mensch, aber ich möchte noch einigermaßen heile nach Hause kommen und abends als Frau imj dunkeln gehe ich auch nicht mehr alleine raus. Es ist leider schon genug bei uns passiert und wehren das könnte ich wohl in der Tat auch nicht. Also bin ich abends mehr für alleine in Ruhe und muss halt auf das ganze alles verzichten (nimmt zwar manchmal auch das Lebensgefühl), aber solange das Geld fehlt, kann ich mir auch das nicht leisten oder mit dem Taxi nach Hause fahren ist auch teuer genug, das Geld hat man bei sowas auch nicht über.

Oder wie gerne würde ich mal wieder einen schönen Urlaub machen. Muss ja nicht lange sein und kann auch schön in Deutschland sein, aber dazu fehlt es ja auch an einem Geld. Da würde man persönlich gesehen auch mal auftanken, aber auch das ist alles nicht mehr drin. Wie geht ihr mit solchen Themen um?

Gruß Schmetterlingz74
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Alt 25.04.2017, 09:57   #11
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Zitat von Schmetterling74 Beitrag anzeigen
Oder wie gerne würde ich mal wieder einen schönen Urlaub machen. Muss ja nicht lange sein und kann auch schön in Deutschland sein, aber dazu fehlt es ja auch an einem Geld. Da würde man persönlich gesehen auch mal auftanken, aber auch das ist alles nicht mehr drin. Wie geht ihr mit solchen Themen um?

Gruß Schmetterlingz74

Ich hatte und war seit 2000 nicht mehr in Urlaub. Und wen interessierts? Genau, niemanden! Und schon gar nicht das JC. Die kennen das Wort Urlaub/Abschalten müssen/Gang runter fahren/Erholung nicht. Ausser der eigenen Urlaub steht an..................
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Alt 25.04.2017, 13:01   #12
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

2000 ist aber schon lange her. Oh je! Ich hatte ja zumindest noch das Glück, wo meine Mutter noch zuhause fit wohnte, das sie mich finanziell auch urlaubsmäßig unterstützen konnte. Da war dann schon mal so eine Woche Urlaub drin, hab mich dann auch ordnungsgemäß in der Zeit abgemeldet und auch nie Probleme gehabt. Geht denen ja auch im Grunde genommen nix an. Zu mal ich auch das Glück oft hatte (auch im Ausland) bei Freunden zu übernachten und da spart man natürlich auch einiges ein. Da war bevorzugt mein Land Belgien. Die haben diesbezüglich auch eine andere Moral zum Leben als wir. Darum hatte ich auch schon mal mit den Gedanken gespielt auszuwandern (Holland, Belgien bevorzugt), aber ohne Moos nix los halt.

Wobei mir Tapetenwechsel jetzt sicher auf jeden Fall angebracht ist, damit man nicht nur zuhause hockt und über alles nachdenkt und einen sprichwörtlich die Decke aufm Kopf fällt, weil man sich kaum oder fast nix leisten kann. Ich hoffe,das ich bald die EM Rente noch durch bekomme (spreche das alles am Donnerstag noch mal mit meinen Anwalt jetzt durch) und das es dann nicht ewig dauert.

Gibt es bei der EM-Rente oder allgemein auch Festsetzungen wie groß eine Wohnung sein darf und wie teuer? Ich habe davon leider keine Ahnung. Meine Mutter hatte zum Schluß auch wo mein Vater starb immer noch in der gleichen Wohnung gelebt (3 Zimmer Warm ca. 400 Euro - kostet heute aber auch schon etwas mehr und ca. 40 Jahre Wohnzeit macht sich auch bezahlt). Sobald ich da was durch habe werde ich mich dann auch um den Schritt kümmern. Positive Nachricht bekommen, meine Insolvenz hat sich seit März 2017 endgültig erledigt, aber leider stehe ich ja noch in der Schufa 3 Jahre drin. Hoffe, das man da noch was machen kann. Aber ich will erst mal Rente und Schwerbehinderung abwarten. Denn ich habe auch gelesen, das man bei Schwerbehinderung mindestens 50% auch ne größere Wohnung nehmen darf. Die Türen müssten ja dann auch breiter sein. Hier in dem Kabuff passt nicht mal nen Rollator durch, den ich hoffentlich nicht so schnell brauche.

Gruß Schmetterling74
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Alt 25.04.2017, 13:29   #13
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Moin,

ich muss mich heute auch mal auskot..., da ich gestern meinen Antrittstermin bei meiner 4. SB (ca. 30-35) innerhalb von 14 Monaten in Hamburg hatte und auch heute noch relativ angeknackst bin. Vorweg gebe ich zu, dass ich den Fehler begangen habe, keinen Beistand zu dem Termin organisiert zu haben, da die Termine bei der 2. und 3. SB (laut Auskunft meiner neuen SB anderen Abteilungen zugeteilt) relativ fair abgelaufen sind. Aber glaubt mir, der Fehler ist mir definitiv das letzte mal unterlaufen.

Ich also um 12 Uhr einen Termin ("Besprechung der aktuellen beruflichen Situation"). Ich war schon ungefähr um 11:50 da und habe im Eingangsbereich unmittelbar vor ihrem Zimmer gewartet. Als sich bis 12:05 nichts getan hat, habe ich geklopft und die Tür geöffnet. Ich habe gesehen, wie sie sich mit ihrer Kollegin aus dem Nachbarraum (im übrigen meine 1. SB) belustigt unterhalten hat. Aber plötzlich wurde sie sauer und hat gesagt, ich solle gefälligst warten, bis sie mich hereinruft. Um ca. 12:15 hat sie sich dann die Ehre gegeben.

Sie: guten morgen. Woran liegt es denn, dass sie immer noch Kunde bei uns sind?
Ich: Ich denke mein Alter (53), dass ich nach Insolvenz meiner Firma nichts neues gefunden habe und nach temporärer Selbständigkeit schon länger aus dem Beruf raus bin (seit 2013) und wohl wegen Ãœberqualifikation (Studium, diverse Fortbildungen und ca. 20 Jahre Berufspraxis).
Sie: na dann zeigen sie mir mal ihre Bewerbungsbemühungen für diesen Monat sowie ein Anschreiben und Lebenslauf sowie Zeugnisse?
Sie studiert ca. 5 Minuten meine Bewerbung und betrachtet meine Bewerbungsliste für diesen Monat.
Sie: da waren sie ja fleissig und haben schon soviele Absagen bekommen?
Ich: Ja, mit zunehmenden Alter wird die Stellensuche immer mehr zum Glücksspiel, zumindest in Deutschland.
Sie: ja leider scheint es in Hamburg in ihrem Bereich für ältere Erwerbslose schwierig, obwohl ich viele Fälle kennen, die es noch in höheren Alter in qualifizierte Beschäftigung geschafft haben. Sie müssen ja langsam selber merken, "das Hamburg sie nicht mehr braucht" (wortwörtlich). Versuchen sie es doch einmal ausserhalb von Hamburg, vielleicht werden dort ältere Arbeitslose nicht so benachteiligt bei der Besetzung vakanter Stellen.
Ich: Das ist schwierig, weil meine Lebensgefährtin hier wohnt und ebenso meine ganzen Verwandten und Freunde. Und mit Mitte 50 wird es schwer, in der Fremde neue Kontakte aufzubauen (in jüngeren Jahren hatte ich schon berufs- und studienbedingt viermal meinen Wohnort gewechselt). Ausserdem habe ich Zweifel, dass Ältere in anderen Regionen fairer behandelt werden. Ausserdem würde man im Zweifel aus Sicht der Arbeitgeber eher auf einheimische Erwerbslose zurückgreifen als auf auswärtige, was meine Chancen dann noch weiter verschlechtert, zumal ich keinen "Mangelberuf" aufweise.
Sie: Aber seien sie doch nicht so pessimistisch. Sie können es doch wenigstens versuchen. Falls sie dort nicht zurechtkommen, können sie sich immer noch mit dem Arbeitgeber absprechen, dass er sie kündigen möge. Dann brauchen sie auch keine Sperre seitens des Arbeitsamtes befürchten oder sie lassen sich alternativ krank schreiben. Das Jobcenter bezahlt für 6 Monate auch den doppelten Haushalt sowie sämtlich Umzugskosten.
Ich war in der Folge nicht begeistert und versuchte das Gespräch in andere Bahnen zu lenken, aber sie liess einfach nicht locker und suchte schon nach "geeigneten" Stellen.
Sie: Ich habe für sie 3 Stellen rausgesucht, die passen könnten. (2 ZAF-Stellen als Buchhalter in Köln und Ravensburg sowie eine direkte Buchhalterstelle bei einem Institut in Halle).
Ich: Das sind doch schon wieder ZAF-Stellen. Ich suche eine nachhaltige Beschäftigung und vernünftig bezahlt, wenn es schon ein Umzug sein muss. Die BA hat doch schon diverse Statistiken veröffentlicht, nach denen ca. 50 % solcher Beschäftigungsverhältnisse nach 3 Monaten beendet sind. Und dann sitze ich nach kurzer Zeit allein im Jobcenter in Köln und Ravensburg und eine Menge Steuergelder sind verbraten worden.
Nun hat sie endlich aufgegeben.
Sie: Also sie sind wirklich nicht kooperativ und da muss man sich nicht wundern, wenn kein Arbeitsplatz herausspringt. Wollen sie bis 67 von 400 EUR im Monat leben und glauben sie etwa, dass danach eine vernünftige Rente für sie gezahlt wird?
kurze Pause. Danach setzt sie zur nächsten Attacke an.
Sie: Nun gut, sie wollen es also nicht woanders versuchen. Wenn sie also in Hamburg bleiben wollen, müssen wir eine andere Lösung suchen. Mit 53 können wir sie definitiv nicht so "durchlaufen" lassen. Dazu müssten sie mindestens 60 sein.
Also müssen wir ihr Einsatzgebiet verbreitern, wobei ich anmerken mus, dass Umschulungen durch das Jobcenter nicht mehr für Leute ab 50 finanziert werden. Falls sie als Buchhalter keine Stelle mehr finden, auf was für Stellen möchten sie sich dann alternativ bewerben.
Ich (grienend): Ich war 20 Jahre Buchhalter und werde mich ordnungsgemäss weiter bewerben, denn auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Sie hatten doch vorhin behauptet, dass sie einige Kunden in meinem Alter kennen, die noch den Sprung in qualifizierte Arbeit gefunden haben, obwohl sie vorher jahrelang arbeitslos waren.
Das war wohl nicht die Antwort, die sie erwartet hat und ihre Haut verfärbte sich zusehends.
Sie: Ich hätte dann noch eine andere interessante Sache. Haben Sie schon einmal etwas vom Bundesfreiwilligendienst gehört? Es ist zwar nicht so gut bezahlt, aber die dort investierte Zeit hübscht zumindest ihre Rentenansprüche auf.
Ich: Wieso? Ich habe meinen 15 monatigen Wehrdienst schon vor über 30 Jahren geleistet.
Sie: Nein. Das hat nichts mit der Bundeswehr zu tun. Das sind gemeinnützige Tätigkeiten, die zumeist in der Altenpflege, in der Kinder- und Flüchtlingsbetreuung vergeben werden.
Ich: sagte ich doch. Früher hatte man die Wahl zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Soll ich jetzt nach 30 Jahren auch noch meinen Zivildienst absolvieren. Ausserdem bekleide ich schon 2 Ehrenämter, die jedoch nicht entlohnt werden. Haben sie schon ihren BufDi absolviert?
Sie: Sie sind ein schwieriger Fall und ich muss jetzt leider abbrechen, da mein nächster Kunde schon wartet.

Ob ich diesen Wahnsinn noch bis zur Rente ertrage, ist fraglich.

Geändert von Gollum1964 (25.04.2017 um 13:42 Uhr)
Gollum1964 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2017, 16:47   #14
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Ein GdB von 50 ohne Merkzeichen bringt dir in der Rente nichts- gar nichts. Es sei denn, du zahlst Steuern, dann hast du Freibeträge.
goodwill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2017, 21:56   #15
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

oha da ist ihr denn am Ende die Luft ausgegangen....Für mich ist das allerdings kein geschultes Personal. Wie kriegt man eigentlich so ein "Beistand" lese hier immer wieder in dem Forum von. Ich habe ja schon einiges durch mit diversen Sachbearbeitern, aber immer auf mich allein gestellt.

Ich hätte beinahe mal schon gefragt, ob ich nicht als Büroangestellte beim Jobcenter selber anfnagen kann,a ber das hab ich mir noch verkniffen. Ich kenne eine sehr gute FB Freundin die war mal wirklich da beschäftigt und wurde auch gemobbt und alles und dann ging bei ihr als dortige Angestellte auch nix mehr und sie hatte aber dann endlich EM Rente bekommen und ist auch ganz glücklich darüber, als sich noch weiter bei dem Laden schikanieren zu lassen.

Mein verstorbener Onkel mit dem ich guten Draht bis zum Schluss hatte (letztes Jahr verstorben) der kennt das auch. Er kam aber damals schnell in die EM-Rente und seine Frau auch, die jetzt im Heim lebt, obwohl bei ihr auch erstmal abgelehnt worden ist. War das damals einfacher EMRente zu bekommen als heute? Manchmal hab ich das Gefühl, man soll arbeiten bis zum Umfallen und am besten gar nix zahlen. Kenne auch ein FB Freund der sich jetzt durch kämpft und etliches auch gesundhetilich durch macht, bei ihm würde ich mich schon sehr wundern, wenn er die EM-Rente nicht bekommen würde.

Man müsste sich eher mehr zusammen tun, alle die Betroffen sind und nicht gleich die Sache durch bekommen. Am Dienstag hab ich jetzt endlich noch eine neue Psychotherapeutin zum Erstgespräch gefunden. Sie war sehr nett und freundlich am Telefon und fragte mich einiges aus.

Welche Vorteiler hat man eigentlich steuermäßig? Wobei das ja bei ALGII nicht relavant ist und das mit der größeren Wohnung wäre ja dann hier auch evtl. gegeben oder das man mehr berücksichtigt wird. Weiß ja nicht wie Vermieter drauf anspringen, wenn man denen so ein Ausweis vorlegt. Wenn das alles mal klappt, ich keine Schufaeinträge mehr habe möchteich schon gerne nach NRW zu meinen Freunden ziehen. Darüber denke ich schon länger nach, aber so in dem Zustand bringt das natürlich nichts und ich würde meinen FB Freund auch öfter sehen. Wir leben ja nicht nur in einer virtuellen Welt, ich mag persönlich lieber, wenn mans ich persönlich kennt und auch gemeinsam noch was trotz angeschlagener Gesundheit oder geringen Geldbeutel noch was unternehmen kann. Muss ja nicht alles viel Geld kosten.

Gruß Schmetterling74
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Alt 26.04.2017, 02:48   #16
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Einen Vermieter interessiert ein SB Ausweis nicht die Bohne. Da hat er nichts mit zu schaffen- und geldwerte Vorteile wird er dir damit schon gar nicht einräumen.

Ohne Merkzeichen G oder aG steht dir auch keine größere Wohnung zu.
Es gibt auf die Prozente im SB Ausweis Pauschalen, die sich positiv auf das Einkommen auswirken, sprich, das Einkommen mindern, das versteuert werden muss.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass dieses Forum nicht die Hilfe leisten kann, die du wirklich benötigst.
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Alt 26.04.2017, 03:42   #17
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Cool AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Hallo Schmetterling74,

irgendwie falsch bist du hier schon aber eigentlich bist du überall FALSCH mit deinem ewig gleichen Gejammer ...

Du schreibst an anderer Stelle dass du dich zur Autorin berufen fühlst ... aber wohl nur für "Serienbriefe" es ist immer das Selbe ...

Zitat:
Gibt es bei der EM-Rente oder allgemein auch Festsetzungen wie groß eine Wohnung sein darf und wie teuer? Ich habe davon leider keine Ahnung.
Wenigstens das wird immer deutlicher, du hast KEINE Ahnung und davon jede Menge besonders was EM-Rente betrifft ... du hoffst aber immer noch, dass du bekommen wirst, wovon du KEINE AHNUNG hast ...

Deine Wohnung darf dann so groß sein wie du es gerne hättest, jedenfalls wenn deine EM-Rente reicht diese Miete auch zu bezahlen ... sobald du Zuschüsse brauchst (Wohngeld / Sozial-HILFE) weil auch die Rente zu gering ist für ALLES, wird das betreffende Amt dir wieder die Grenzen aufzeigen.

Zitat:
Meine Mutter hatte zum Schluß auch wo mein Vater starb immer noch in der gleichen Wohnung gelebt (3 Zimmer Warm ca. 400 Euro - kostet heute aber auch schon etwas mehr und ca. 40 Jahre Wohnzeit macht sich auch bezahlt).
Deine Mutter hatte ja (vermutlich) auch mehr Geld zur Verfügung (eigene Rente / Witwenrente / Angespartes ???) wenn sie dir sogar noch gelegentlich einen Urlaub spendieren konnte ...

Wir haben auch eine sehr günstige 3 -Zimmerwohnung, die relativ preiswert ist für heutige Verhältnisse, kommt ja auch auf die Wohngegend an.

Zitat:
Positive Nachricht bekommen, meine Insolvenz hat sich seit März 2017 endgültig erledigt, aber leider stehe ich ja noch in der Schufa 3 Jahre drin. Hoffe, das man da noch was machen kann.
Das weiß man doch wann die PI beendet sein wird, du hast im März die Restschuldbefreiung vom Inso-Gericht bekommen ???
Dann stehst du noch fast 4 Jahre in der Schufa damit (das erste Jahr zählt nicht) und machen kannst du dagegen überhaupt NICHTS ... es sei denn du gehst in die Politik und änderst die Gesetze ...

Zitat:
Aber ich will erst mal Rente und Schwerbehinderung abwarten. Denn ich habe auch gelesen, das man bei Schwerbehinderung mindestens 50% auch ne größere Wohnung nehmen darf.
Du wirst aber (wahrscheinlich) weder EM-Rente und noch (weniger) den Schwerbehinderten-Ausweis bekommen, danach was du "willst" geht es dort nämlich nicht, wurde dir alles schon lang und breit erklärt in deinen verschiedenen Themen hier im Forum, aber du magst es ja nicht begreifen ...

Zitat:
Die Türen müssten ja dann auch breiter sein. Hier in dem Kabuff passt nicht mal nen Rollator durch, den ich hoffentlich nicht so schnell brauche.
Die Türen müssen wohl eher dafür deutlich breiter sein, damit du mit deinem "dicken Kopf" da noch durch kommst ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
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Alt 26.04.2017, 08:54   #18
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

PI Schufa Eintrag ist am 31.12.2020 raus.
(Drei Jahre Frist zum Jahresende)

Zitat:
Die längsten Nachwirkungen zieht ein SCHUFA Eintrag nach durchlaufender Privatinsolvenz mit sich.
Während bereits das Insolvenzverfahren 6 Jahre dauert (oder 5 bei 35% Tilgung), bleibt der entsprechende Eintrag bei der SCHUFA noch bis zum Ende des 3. Jahres nach Abschluss bestehen
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Alt 26.04.2017, 09:37   #19
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Zitat von Schmetterling74 Beitrag anzeigen

oha da ist ihr denn am Ende die Luft ausgegangen....Für mich ist das allerdings kein geschultes Personal. Wie kriegt man eigentlich so ein "Beistand" lese hier immer wieder in dem Forum von. Ich habe ja schon einiges durch mit diversen Sachbearbeitern, aber immer auf mich allein gestellt.
Hallo Schmetterling,

doch, die sind geschult und wie! Allerdings nicht in Arbeitsvermittlung, sondern eher in Psychoterror.

wegen Beistand;
Da ich in Hamburg wohne, kenne ich einige Sozialverbände und die Partei "Die Linke", die sowas anbieten. In ländlichen Regionen könnte das allerdings ein Problem sein.
Das war definitiv das letzte mal, daß ich ohne Beistand im Jobcenter aufgeschlagen bin.
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Alt 26.04.2017, 22:03   #20
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Zitat von Gollum1964 Beitrag anzeigen
[...]
doch, die sind geschult und wie! Allerdings nicht in Arbeitsvermittlung, sondern eher in Psychoterror.
[...]
Da gibt es vertiefende Informationen dazu: Jobvermittler psychologisch geschult?
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 28.04.2017, 20:19   #21
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Standard AW: Meine jahrelangen Erfahrungen mit dem Jobcenter ...

Ich erlaube mir zum Psychoterror einen Nachtrag:

Zitat von Grundlagen einer Beratungskonzeption für die Grundsicherung für Arbeitsuchende
Ernst nehmen und wertschätzen der Kundinnen und Kunden und bestmögliche Unterstützung
„Ernst nehmen“ und „wertschätzen“ bedeuten: die Bereitschaft, sich auf verschiedene Kundenanliegen einzulassen; die Anerkennung fremder Lebensleistung und biografischer Erfahrung; Respekt gegenüber Entscheidungen, die die Kundin/der Kunde getroffen hat, auch wenn diese nicht dem eigenen Wertekonzept entsprechen. Indikatoren für „ernst nehmen“ der Kundinnen und Kunden können sein: die Fähigkeit der Beraterin/des Beraters, sich mit Ratschlägen zurück zu halten, wenn die Kundin/der Kunde die Lösung selbst erarbeiten kann; die Fähigkeit, nicht vorschnell zu urteilen und auch dann (noch) „aktiv zu-zuhören“, wenn diese/dieser Zurückhaltung oder Widerstreben zeigt.
[Quelle: https://www3.arbeitsagentur.de/web/w...22DSTBAI719952 ]

Ernst nehmende und wertschätzende SBs.

Das Problem dürfte bekannt sein.

*Pruuust!*
__

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