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Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 25.06.2017, 10:48   #26
WA196X
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Registriert seit: 13.06.2017
Beiträge: 8
WA196X
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich wundere mich ein wenig, dass man dir die Betreuung durch den Ifd zahlt. Pförtnerstellen gibt es nicht viele und da bewerben sich dann auch die wirklich Schwerbeschädigten mit GdB von 50 - 100.

Wenn du Erfahrungen auf dem Bau hast, könntest du dich....

Die Branche boomt auf jeden Fall. Die Bezahlung ist nicht optimal, aber wo ist das heute noch der Fall?

Man kann es halt nur immer wieder versuchen, ob man noch was findet.
Das mit dem IFD war eine Empfehlung der Reha bzw. stand das so im Rehabericht. Wahrscheinlich muss man das wohl gesetzlich so machen.
Von Büroarbeit habe ich null Ahnung und auch noch nie gearbeitet.

Zum Thema Pförtner. Den klassischen Beruf als Pförtner oder besser gesagt so wie sich das die RV vorstellt, gibt es doch meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr.
Die denken wahrscheinlich heute immer noch du sitzt da im Häuschen und drückst bei Bedarf den Knopf für die Schranke.
Lese doch mal die ganzen tollen Berichte im Internet zu den Jobs.
12. Std a 6 Tage und viel laufen oder ständiges stehen. Also genau das Gegenteil von dem was in meinem Abschlussbericht steht.
Wie soll das bitte jemand mit 50 bis 100 GdB durchstehen?
50 bis 100 bekommt man ja nicht von ungefähr. Entweder aus dem Grund (verzeihe den Ausdruck) man hat was am Kopf und ist eh nicht dafür geeignet oder man hat körperliche Einschränkungen was dann auf das Gleiche hinaus läuft.
Habe noch nie einen Pförtner im Rollstuhl gesehen. Mag ja sein dass dies früher mal so war, aber heute bist du doch in der Branche das Mädchen für alles. Post sortieren und verteilen, nebenbei Telefonate annehmen und am besten gleich auch noch den Putzdienst übernehmen .
Dabei immer freundlich und präsent sein.


@Mutter Beimer

In Post zwei schreibst Du etwas von Profiling.
Weiß jetzt nicht genau wie das heißt, glaube hier schon mal was gelesen zu haben von Arbeitserprobung oder so ähnlich.
Kann man über die DRV oder den IFD eventuell selbst so einen Antrag mal stellen?
Also sprich, wo man mal physisch und psychisch komplett durchgecheckt wird und wo man dann erstmal höchst amtlich einen Befund bekommt was man überhaupt noch machen darf oder dürfte.
Kann mich dumpf erinnern das damals in der Reha da auch welche aufschlagen mussten und verschiedene Tests machen mussten.
So in der Art wie Leitern ersteigen, Ausdauer und eben auch Test zwecks geistiger Fähigkeiten ect.

Geändert von WA196X (25.06.2017 um 11:13 Uhr)
WA196X ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2017, 14:42   #27
en Jordi
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Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von WA196X Beitrag anzeigen
Zum Thema Pförtner. Den klassischen Beruf als Pförtner oder besser gesagt so wie sich das die RV vorstellt, gibt es doch meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr.
Das weiß ich gar nicht. Ich denke, die Gutachter argumentieren da auch nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten sondern mit den Wunschvorstellungen der DRV.

Du musst natürlich wissen, wo und was du arbeiten willst. Mir hat der Ifd damals Stallausmisten oder Pommesbude vorgeschlagen. Das ist dann auch mit einem müden Lächeln abzutun. Die wollen halt Erfolge vorweisen, sonst könnte man ja auf die Idee kommen, so eine Einrichtung sei überflüssig.

Ich habe damals gegen den Bescheid über 20 GdB geklagt, bis mir 30 gewährt wurden und damit dann die Gleichstellung bekommen. Gebracht hat das vor allem dem AG fette Lohnsubventionen.

Zitat von WA196X Beitrag anzeigen
glaube hier schon mal was gelesen zu haben von Arbeitserprobung oder so ähnlich.
Kann man über die DRV oder den IFD eventuell selbst so einen Antrag mal stellen?
Ein Arbeitserprobung oder Berufsfindung wird im Vorfeld einer beruflichen Reha gemacht, was bei dir aber aus Altersgründen nicht mehr in Frage kommen wird.

Was du noch machen kannst, sollte in ärztlichen Guachten und dem Rehaabschlussbericht stehen. Wie die SB das dann auslegen wird, steht natürlich in den Sternen.
  Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2017, 15:04   #28
Mutter Beimer
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Mutter Beimer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Profiling macht normalerweise der Arbeitsvermittler beim JC oder der AfA. Dazu ist kein Maßnahmeträger berechtigt.

Bei der DRV war ich 2014 bei einem Gutachter, der feststellte was bei mir noch arbeitstechnisch möglich sei und erstellte ein Gutachten über meine Einschränkungen.
Die Untersuchung dauerte nicht sehr lange, ich hatte bis letztes Jahr einen Gdb von 50, der aber auf 20 runtergestuft wurde, da meine Krankheit (Krebs) ausgeheilt sei.
Es wurde eher nach Aktenlage entschieden, da ich meine ganzen Arztunterlagen und OP-Berichte vorlegen musste.
Auch musste ich keine Arbeitserprobung machen. Mein Rehaberater lehnte aber eine direkte Umschulung ab, anhand meines Alters. Richtige Umschulungen bekommt man meist nur bis 45 Jahre genehmigt.
Ich machte darauf eine sogenannte Rehamaßnahme, die sich aber nicht von den sogenannten Schwachsinnsmaßnahmen des JC unterschied. Man redete dort meine Erkrankung klein und stellte mich als Simulantin hin, weil ich nach 3 Wochen schwere Küchenarbeiten ablehnte, da ich an meine gesundheitlichen Grenzen stiess.
Ich sollte den 87b Schein machen als Demenzbetreuerin.
Bei diesem MT wurden Kurse angeboten in den Bereichen: Gastronomie, Maler und Lackierer. Logistik, Altenpflege, Friseur usw. Alles im Niedriglohnbereich.
Nach knapp 3 Monaten brach ich die Maßnahme ab und war kränker als zuvor. (Nerven)

Es kommt immer auf den Rehaberater an, ist meine persönliche Erfahrung. Aber mit Ü50 geben die sich keine Mühe mehr mit dir.
Zu guter Letzt bekam ich nich ein halbes Jahr Betreuung durch den IFD von der DRV genehmigt, der absolut nichts brachte.
Mutter Beimer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2017, 16:14   #29
WA196X
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Beiträge: 8
WA196X
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen

Ein Arbeitserprobung oder Berufsfindung wird im Vorfeld einer beruflichen Reha gemacht, was bei dir aber aus Altersgründen nicht mehr in Frage kommen wird.

Was du noch machen kannst, sollte in ärztlichen Guachten und dem Rehaabschlussbericht stehen. Wie die SB das dann auslegen wird, steht natürlich in den Sternen.
Ja eben. Berufliche Reha. Ob es was bringt oder genehmigt wird sei dahingestellt

Nur wie kommt man überhaupt in den Genuss.
Kenne mich leider in der Beziehung null aus.

Wenn man den ganzen Gelaber der RV folgt, hat doch wohl sinngemäß jeder der seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann ein Anspruch auf diese Leistung oder von mir aus auch Beratung.

Wie gesagt bei mir steht eben überwiegend sitzende Tätigkeit.

Büro habe ich nie gelernt und in meiner alten Beschäftigung als Helfer im GalaBau eine sitzende Tätigkeit zu finden dürfte wohl aussichtslos sein.
Zumal sich die ganze Tätigkeit überwiegend mit Pflasterarbeiten beschäftigte, sprich Steine schleppen. viel knieen. ect.
Also alles das was ich nicht mehr machen soll.
Führerschein habe ich auch keinen.

Wie oder wo muss man denn Überhaupt vorgehen dabei.
Sicherlich wie üblich einen Antrag stellen. Nur wo?
Finde dazu auf der Seite der RV nichts.
Zumal die ja immer dort überwiegend von Schwerbehinderte labern.
Hat da jemand einen Link zum Antrag oder Tipp zur Vorgehensweise?
Versuch macht ja bekanntlich klug
WA196X ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2017, 17:05   #30
en Jordi
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Beiträge: n/a
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Das nennt sich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Allerdings sollte der Ifd da doch Bescheid wissen. Wer bezahlt den denn?

Das ist schon eine LTA-Leistung. Möglicherweise sieht die RV mit dem Ifd ihre Pflicht erfüllt. Bei über 50-jährigen machen die leider nicht mehr soviel. Beraten lassen kannst du dich jederzeit bei einer Beratungsstelle der RV. Einen Termin kann man im Internet ausmachen.
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Alt 25.06.2017, 17:31   #31
Domino
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Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Hier kannst Du ihn runterladen:
Deutsche Rentenversicherung - Rehabilitation - Anlage zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Berufliche Rehabilitation)
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Alt 25.06.2017, 17:37   #32
Atze Knorke
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Daumen runter AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Hallo WA196X,

"berufliche REHA" -> Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - das ist eigentlich Aufgabe der DRV
und soll der Wiedereingliederung ins Berufsleben dienen.

Ich denke, du hast das System noch nicht verstanden ->IFD ein Fehlsch(l)uss, nur Verschiebebahnhöfe.

Übergänge gestalten, fragt sich nur für wen?

Die angeblichen Sozialbehörden Arbeitsagentur, JC oder Sozialämter vertreten nicht deine Interessen.
Sie versuchen systematisch Kosten zu reduzieren.

Die neue Geschäftsidee ist, Behindertenwerkstätten (WfbM) als neuen Niedrigstlohnssektor zu installieren.

In den WfbM wird zu Dumpinglöhnen Arbeit für Schwerbehinderte geleistet. Arbeitgeber kaufen sich frei, Schwerbehinderte zu beschäftigen.

Vielfach werden dann die Beschäftigten wieder an die Industrie verliehen; um die Löhne weiter zu drücken, werden mehrere Menschen verliehen, die dann Gruppenakkord leisten müssen.

Die "Lebenshilfe" liest sich dann reibungslos so:

https://www3.arbeitsagentur.de/web/c...Reha/index.htm

Zitat:
Falls eine berufliche Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Berufsbildungsbereiches auf die Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen vorbereitet zu werden.
Nicht die Gesellschaft will die Ü50 nicht haben, die Wirtschaft bzw. die Arbeitgeber wollen die aussortieren.

Das Geschäftsmodell lautet Arbeitnehmer ab 45 Jahren entlassen oder neudeutsch freisetzen, damit die meist bei Wirtschaftverbänden angesiedelten Schulungs- und Umschulungskonstrukte kräftig Kasse machen können.

Langjährige Mitarbeiter -> Fachkräfte werden zur Renditesteigerung entsorgt um diese ->
a) über ZAFen sofort wieder einzustellen
b) sie erhalten als Erwerbslose über sog. Berufsförderungswerke der Wirtschaft Pseudofachausbildungen bezahlt aus den eigenen Arbeitslosenversicherungsbeiträgen
c) sie verlieren nach spätestens 6 Monaten den Berufschutz und in den "Vermittlungsakten" verschwinden alle Qualifikationen.

Das dieses Geschäftsmodell auch auf Rentner ausgedehnt wurde, ist bekannt.

Rentner wurden als geringfügig Beschäftigte zurückgeholt. Als dort dann gewollt Mehrarbeits- bzw. Überstunden anfielen, wurden die mit Hungerlöhnen abgespeist. Seit neuestem bekommen die meist Mindestlohn.

Hierzu gibt es nun allerdings ein Urteil, dass die Leute, die als Rentner zurückgeholt wurden, nach früherem Einkommen bezahlt werden müssen.
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

Die Beiträge sind reiner, persönlicher Erfahrungsschatz keine Rechtsberatung.

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen." (Ernest Hemingway)

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
Atze Knorke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2017, 13:29   #33
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Hallo Atze,

Zitat:
Hierzu gibt es nun allerdings ein Urteil, dass die Leute, die als Rentner zurückgeholt wurden, nach früherem Einkommen bezahlt werden müssen.
Könntest du vielleicht zu diesem Urteil einen Link setzen.

Noch eins käme dann dazu, ab dem 01.07.2017 dürfen die Frührentner ja nun jährlich bis zu 6.300,-€ verdienen.

Ach was für eine Verblödung der alten Menschen, denn bisher durfte man ja lediglich 450,-€/mtl. dazu verdienen und natürlich zweimal im Jahr eine Sonderzahlung von je 450,-€ erhalten. Rechne ich als dummer alter Frührentner mit meinem schlichten ein mal eins dann komme ich na auf was wohl.

Und wieder einmal zeigt sich doch wie uns die Politik verar...t. Nichts hat sich im Endeffekt für Rentner und Frührentner verbessert. Es wird nur anders verpackt und soll damit den Eindruck erwecken man könne jetzt mehr dazu verdienen.

Das nennt sich dann lt. M. Schulz und mit regierende Partei - neue soziale Gerechtigkeit -.

Es tut mir leid, aber als alter mündiger Bürger kann ich es einfach nicht verstehen wie meine altersgenossen sich sowas von der Politik immer noch weiter gefallen lassen können.

Wenn Frau Merkel die nächste Wahl gewinnt (und das wird sie garantiert) dann dürfte die nächste Ausbeutungsglocke geläutet werden, denn dann dürfen wir hierzulande mal eben bis 70 Jahre malochen und bekommen als Dank dafür durch die Hintertür eine weitere Rentenkürzung geschenkt.

Ach so, wer seine Altersrente nicht in Anspruch nimmt und stattdessen lieber weiter arbeitet, der bekommt dann ja 6% mehr Rente pro Jahr (bei durchschnittlich 1.250,-€ Altersrente macht das dann ganze 75,-€/mtl. aus), abzgl. der KK u. PK Beiträge bleiben 66,60€ übrig.

Ich find sowas einfach TOLL.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 21:11   #34
alteschachtel
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Lächeln AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von Mutter Beimer Beitrag anzeigen
Mit Ü50 bekommst du keine vernünftige Weiterbildung mehr.
Das ist falsch!!!

Ich hab mit 55 noch eine bekommen-Trainer Ausbildung 6 Monate. Darum muss man kämpfen und nicht auf Kuschelkurs mit Vermittlern gehen.
__

Buffalo Bill - Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
alteschachtel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2017, 19:49   #35
Atze Knorke
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Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Hallo Atze,



Könntest du vielleicht zu diesem Urteil einen Link setzen.

Noch eins käme dann dazu, ab dem 01.07.2017 dürfen die Frührentner ja nun jährlich bis zu 6.300,-€ verdienen.

Ach was für eine Verblödung der alten Menschen, denn bisher durfte man ja lediglich 450,-€/mtl. dazu verdienen und natürlich zweimal im Jahr eine Sonderzahlung von je 450,-€ erhalten. Rechne ich als dummer alter Frührentner mit meinem schlichten ein mal eins dann komme ich na auf was wohl.
Hallo saurbier,

ich muss zu dem Urteil, was wohl eher dem Arbeitsrecht zu zuordnen ist, passen.

Ist zusammenhängend aus dem Tenor zu sehen:
Arbeitswelt: Daimler holt seine Rentner zurück | ZEIT ONLINE

Zitat:
Daimler ist nicht das einzige Unternehmen, das Ruheständler zeitweise zurückbeordert. Auch der Technikkonzern Bosch oder die Hamburger Otto Group setzen auf das Expertenwissen von Senioren. Anders als bei den anderen Firmen orientiert sich die Bezahlung bei Daimler nicht am früheren Gehalt. Daimler zahle stattdessen individuelle Tagessätze.
Der "Rentner" wird in allen Lebenslagen vera****t.

Für "Frührentner" die jährlichen 6.300 Euro vs. monatl. 450 Euro? Irgendwie verstehe ich hier Bahnhof.

Der große Klotz am Bein ist, dass immer mehr von Jahr zu Jahr "Rentner" nach einer Rentenerhöhung
in die Steuerpflicht rutschen. Die 2-Mal-Besteuerung ist ebenfalls Raub an der Lebensleistung.

Andere Lage: Rente wegen Erwerbsminderung

Was haben wir da schriftlich:

Zitat:
Der aktuelle Rentenwert steigt um 1,90 von 30,34 Euro auf 31,03 Euro.
Der aktuelle Rentenwert (Ost) steigt um 3,59 % von 28,66 Euro auf 29,69 Euro. Durch die Veränderung des aktuellen Rentenwerts und des aktuellen Rentenwerts (Ost) verändert sich die Höhe der monatlichen Rente.
Die (Ost)Rente liegt bei ca. 93,2 Prozent des Westniveaus.

Z. B. ergibt das bei mir einen EMR-Erhöhungsbetrag von 25,33 Euro brutto, entspricht aber nicht
dem oberen Wert. Alles Augenwischerei und dabei müssen von der EMR-Armutsrente noch Beiträge
zur KK abgeführt werden, dass sind schon mal ca. 100 Euro. Das ist ebenfalls nicht hinnehmbar, abgesehen von den 10,8 % Abschlägen!
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

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"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
Atze Knorke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2017, 23:38   #36
Hamilkar
Elo-User/in
 
Registriert seit: 13.12.2010
Beiträge: 220
Hamilkar
Standard AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Hallo!
Ich gehöre zwar noch nicht ganz zu den Älteren, aber eine Idee habe ich doch:

Ein GdB macht arbeitstechnisch erst ab 30 Sinn, weil man sich dann mit Schwerbehinderten gleichstellen lassen kann.
eben und darauf -das kann ich jedem älteren nur raten- sollte man hinarbeiten. besser noch die 50% zu erreichen.

Behörden für sich nutzen. der GdB-Katalog ist so umfangreich, bei älteren passt da idR immer was.

JCs haben teils andere Abteilungen, die nur Schwerbehinderte betreuen, entspannt die Lage unter Umständen. zuindest sind gesundheitliche Einschränkungen amtlich dokumentiert.

Ü50 und SB bedeutet auch, der Arbeitsmakrt ist -abseits von speziellen Einrichtungen- dicht. das begreift selbst das JC (inoffiziell zumindest).

außerdem können Schwerbehinderte (also ab Gdb50) noch mit 62 in Rente (mit Abschlägen natürlich, Dank Herrn Schröder)
Hamilkar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 04:38   #37
Doppeloma
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Frage AW: Eine Frage an die Älteren unter Euch

Hallo Hamilkar,

Zitat:
eben und darauf -das kann ich jedem älteren nur raten- sollte man hinarbeiten. besser noch die 50% zu erreichen.
Da sind die Versorgungsämter aber auch sparsamer, je älter man wird ... ich vermute manchmal sogar, dass die DRV da ihre Finger mit im Spiel hat ...

Zitat:
Behörden für sich nutzen. der GdB-Katalog ist so umfangreich, bei älteren passt da idR immer was.
Bei Älteren "passt" da immer weniger denn "altersbedingte Verschleißerscheinungen" ergeben KEINEN GdB mehr, da sind (zumindest) körperliche Einschränkungen als "normal" hinzunehmen ...

Wir sind eben alle nicht "unkaputtbar", im GdB-Katalog geht es NUR um vom Lebensalter negativ abweichende Behinderungen / Einschränkungen ... viele Bewilligungen werden sogar wieder aufgehoben, wenn man ein Alter erreicht hat, wo bestimmte Gesundheitprobleme als "normal" angesehen werden müssen.

Es macht eben einen Unterschied ob man mit 30 schon schwer "Rücken" hat oder erst mit 60 oder 70 Jahren ...

Zitat:
JCs haben teils andere Abteilungen, die nur Schwerbehinderte betreuen, entspannt die Lage unter Umständen. zuindest sind gesundheitliche Einschränkungen amtlich dokumentiert.
Die Betreuung von Schwerbehinderten bzw. die Reha-Abteilung gab es bei uns vor Ort gar nicht erst, dafür sollten wir dann bei der zuständigen AfA "betreut" werden, eine Stunde Busfahrt eine Strecke ... zum Glück wollten die tatsächlich nie was von uns.

Aber wir kamen ja schon mit laufenden EM-Renten-Anträgen zum JC ... da war für ALLE nur noch "geduldiges Abwarten" angesagt.

Zitat:
Ü50 und SB bedeutet auch, der Arbeitsmakrt ist -abseits von speziellen Einrichtungen- dicht. das begreift selbst das JC (inoffiziell zumindest).
WIR haben sogar noch unsere Arbeitsplätze mitgebracht, aber auch eine Dauer-AU seit Jahren dafür ...

Zitat:
außerdem können Schwerbehinderte (also ab Gdb50) noch mit 62 in Rente (mit Abschlägen natürlich, Dank Herrn Schröder)
Aber nur wenn sie noch wenigstens 35 Pflichtjahre bei der DRV geschafft haben ... mit 63 "dürfen" sie aktuell noch OHNE Abschläge aber das verschiebt sich auch auf 65 Jahre ... so nach und nach ...

Ist uns nun egal, wir brauchen diese Rente (für Schwerbehinderte) nun nicht mehr, wechseln nur noch in die reguläre Altersrente, nehmen natürlich die Abschläge auf die EM-Renten weiter mit, bis an unser seeliges Ende ...

ABER DANN
(mit der Regel-Altersrente) darf man verdienen so viel man will ... wenn man es noch KÖNNTE ...

Ist man erst in Rente (in welcher auch immer), dann kann man sich den Ausweis eigentlich einrahmen lassen, erst mit dem Merkzeichen "G" wird es dann wieder interessant, falls man noch reisen kann und möchte jedenfalls.

Seit gut 2 Jahren hat Männe nun einen Defi (ist dem "Sensenmann" noch mal knapp entkommen) und damit kam er (sogar ohne Widerspruch) auf GdB 90 (von GdB 50) und bekam endlich das "G", was ihm für seine Knochen bisher immer verweigert wurde ...

Nun läuft der erste Antrag auf Pflegegeld für Männe, man gönnt sich ja sonst NIX, aber wenigstens brauchen wir keine Arbeit mehr suchen ... er wird dieses Jahr 62 Jahre alt ... hätte eigentlich noch bis 65 + 9 Monate arbeiten müssen regulär.

Es KANN nur "besser" werden aber wohl nicht mehr in diesem Leben ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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